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Fernstudieninteresse

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  1. Hallo, Eine ganz typische Marketingstrategie: 1. Man nimmt die Kritik scheinbar ernst, 2. bittet aber um Aufhebung der Anonymität für etwaige Klagen, obwohl zur Diskussion der Sache sowas nicht nötig ist, 3. und löst die öffentliche Diskussion auch noch auf, weil man sich auf ein anderes Medium verzieht. Hat sonst noch wer solche Erfahrungen mit der PFH gemacht?
  2. Ich betreue nebenbei eine Diplomarbeit bei der PFH und bin erschrocken über das Niveau der Arbeiten. Einem Professor etwa ist nicht der Inhalt der Arbeit, sondern eine Mindestanzahl an Fußnoten wichtig, die er über die Anzahl der Sätze ableitet.
  3. Meine Frau macht ihr Abitur bei ILS. Anfangs waren wir sehr enthusiastisch, aber nach einigen Heften ist dieser Enthusiasmus verflogen: - unzählige Defizite in den Heften: von Sachfehlern, über fehlende Übersichten, bis hin zu naiven Theorien (mit Grauen erinnere ich mich an die Sprachtheorie im Deutschheft) - magere Korrekturen durch die Fernlehrer, in Mathe lag bspw. nur eine Kopie der Lösungen bei plus Haken - auf Hinweise zu Fehlern wird nicht geantwortet (wie bei AKAD, da schickte ich eine Korrektur für ihre Managementeinführung hin) Wir werden den Vertrag wohl kündigen und nach einer anderen Lösung suchen.
  4. Ich denke, dass der MBA einen großen Nachteil hat: keine grundständige Qualifikation. Jedes Fach beschwert sich, wenn Entscheidungen ohne Fachkenntnis getroffen werden. Und das habe ich bisher auch getan, wenn etwa Physiker plötzlich anfangen über die Frage nach der Existenz der Welt zu philosophieren oder Neurowissenschaftler glauben, dass sie das Bewusstwein ergründen. Da habe ich mich auch erst jahrelang hingesetzt und in diversen naturwissenschaftlichen Abteilungen in Vollzeit gearbeitet, um bei denen mitzureden oder ihre Ansätze aufzugreifen. Mit einem MBA bin ich sicher nicht in der Lage, die Operationalisierung bestimmter Kennzahlen fachgerecht und die Innovativität bestimmter Produkte zu prüfen, obwohl ich jede Art von Managemententscheidung kenne. Ein wichtiger Punkt ist, dass ich natürlich nicht erst mit 35 so arbeiten möchte. Ich verlasse definitiv baldmöglichst die Universität und werde im Zweifelsfalle sukzessiv vorgehen müssen: bspw. erst eine Stelle im Informationsmanagement.
  5. Ich hatte mir vor drei Wochen Informationsmaterial zum AKAD Master zusenden lassen. Nach der Lektüre des Probeheftes hatte ich mehrere Erklärungslücken, Falschauslegungen von arbeitspsychologischen Experimenten, Tippfehler auf fast jeder Seite usw. bemerkt. Habe meine Kritik hingeschickt, aber keine Antwort erhalten. Von daher hatte ich auch meine Zweifel, was die Qualität der Lehre dort angeht.
  6. Bis jetzt waren es natürlich wenige Bewerbungen und Gespräche. Sie haben wohl recht, dass das eine kleine Datenbasis ist. Ich hatte in den letzten Jahren zwei Verbeamtungsangebote ausgeschlagen und bewerbe mich erst seit wenigen Monaten neu und anderweitig. Aber ohne weitere Qualifikation kann ich mich ja gar nicht bewerben auf eine Vielzahl von Stellen. Das gilt vor allem für die Wirtschaft, aber auch für die Verwaltung. Das kann man schon daraus schlussfolgern, denke ich. Ich dachte allerdings nicht daran, bei einem Bachelor zu bleiben, falls ich diesen Weg gehen würde. Klarerweise sollten sich weitere Qualifikationen und Erfahrungen anschließen. Sicherlich ist es eine wichtige Frage, wie abrupt das vonstatten gehen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, auf einer normalen Bachelorstelle zu Arbeiten ohne weitere Perspektive. Meine Frage ist daher ja: Ist diesen Weg schon jmd. gegangen?
  7. Vielen Dank für Ihre kritische Einschätzung! Sie liegen sicherlich richtig damit, dass mir meine bisherige Tätigkeit nachhängen wird und daher wird es immer gewisse Nähen und Fachkenntnisse geben, die ich einbringen wollen würde. Meine Fachkenntnisse über Simulationssysteme, Logik, Experimente, Statistik werden mir sicher fast überall nützen, vielleicht auch meine ganz speziellen methodischen Arbeiten dazu - ich habe nämlich über die Entwicklung von Methoden und über spezielle Modellierungen gearbeitet. Die innere Logik ist dabei ja meist recht ähnlich und ich würde schon glauben, dass ich wenigstens methodisch einen Vorteil hätte, der kein Klotz am Bein ist. Ob das zu Vorbehalten gegen mich führen würde, ist eine interessante Frage. Zunächst habe ich mich im Umfeld von Behörden beworben und bin bei zwei Sicherheitsbehörden auf Bundesebene nun auch in der engeren Auswahl. Aus der Bewerbung bei Unternehmen habe ich das Feedback gezogen, dass man gerne ein Etikett sehen würde, das eindeutig für sich spricht. Hier wäre ein Bachelor kaum das Ende der Fahnenstange und daher fragte ich auch gleich nach postgradualen Masterstudiengängen oder Erfahrungen mit der Weiterentwicklung nach dem Bachelor. Grüße
  8. Hallo zusammen, Ich bin an eurer Meinung zur Frage nach einem Neueinstieg durch ein Fernstudium interessiert. Ich schwanke zwischen einem vertiefenden Fernstudium und der Idee, ein neues Fachgebiet zu studieren. Ich bin 29 und habe zunächst Philosophie, Ethnologie und Geographie studiert. Jetzt bin ich mit dem Doktor in Philosophie, Psychologie und Pädagogik fast fertig. Ich habe die letzten 7 Arbeitsjahre in der Forschung verbracht - zunächst 2 Jahre als studentische Hilfskraft, dann 5 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die letzten 3 Jahre war ich Projektleiter eines Drittmittelprojektes. Meine Forschungsgebiete sind sehr formal und naturwissenschaftlich orientiert: Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften, Kognitionspsychologie und Künstliche Intelligenz. Nebenbei war ich auch 2 Jahre Dozent in der Verwaltung des Bundesfinanzministeriums und habe 50 SWS Lehre gegeben. Aus verschiedenen Gründen möchte ich den Fachbereich wechseln. Und da schwanke ich zwischen zwei Optionen, wobei immer die Überlegung im Hintergrund steht, sich auch ein eindeutiges Etikett zu verschaffen. Ich möchte keine Universitätsprofessur anstreben und auch keine reine Lehrestelle oder Organisationsstelle haben. Allerdings fehlt mir in allen anderen Bereichen das Profil und der "eindeutige" Abschluss. Meine erste Idee war es, im Fernstudium Verwaltung zu vertiefen und den Master of Public Administration zu machen. Damit könnte man etwa später Ämter leiten. Hier habe ich auch einen Studienplatz bekommen. Meine zweite Idee besteht nun darin, sich in einen neuen (technischen oder naturwissenschaftlichen) Fachbereich mittels Fernstudium einzuarbeiten - bspw. durch einen postgradualen Studiengang oder erst mal einen Bachelor. Da der neue Studiengang nicht wieder in die gleiche Richtung führen sollte - also bspw. nicht Informatik - habe ich nach Alternativen wie Wirtschaftsingenieur geschaut. Da kamen mir gleich die Bereiche Logistik und Energie interessant vor. Wie realistisch haltet ihr so eine Option und wie würde man nach dem Bachelor sich entwickeln können? Vielen Dank für eure Einschätzungen!
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