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  1. Dann hatte ich Dich missverstanden. Es kann in der Tat eine Notlösung sein, wenn man auf das Gerät angewiesen ist. Hier sehe ich das gleiche Problem wie bei der abgespeckten OneNote-App. Das SP3 wird damit beworben, dass es einen vollwertigen Laptop-Ersatz darstelle, am Ende kann man aufgrund der Lizenzen dann aber nur abgespeckte Apps nutzen, die ich in gleicher Weise auch auf sehr viel günstigeren iPads oder anderen Windows-Pads nutzen kann.
  2. Der leider nicht die gleichen Präsentationsmöglichkeiten wie Powerpoint besitzt und das Problem bei den anderen Office-Programmen nach wie vor bestehen lässt. Ich freue mich aber, dass Microsoft hier eine so gute Marketing-Abteilung gefunden hat, die deren Lizenzschwächen so wunderbar hinnehmen. Mir geht es hier nicht um einen MS-Rant, sondern lediglich darum Menschen vor dem Kauf auf ein Problem aufmerksam zu machen. Wenn User hier sich mit einem abgespeckten Viewer zufrieden geben (den ich dann auch auf einem iPad für 300 laufen lassen könnte) oder MS noch einmal Geld für eine zweite Lizenz in den Rachen werfen möchten, ist das für MS doch super. Ich denke aber, dass hier MS eine Baustelle hat, gerade weil Apple das Problem sehr viel kundenfreundlicher gelöst hat. Ein 900 - 1500 Euro Tablet setzt hier gewisse Standards durch seinen Preis.
  3. Hallo Dominik, Dein Tip ist gut für Menschen, die noch kein Office benutzen und es neu erwerben wollen. Hat man wie ich bereits mehrere hundert Euro in Office-Programme investiert hat, ist es nicht fair, das Office Paket noch einmal kaufen zu müssen. Das Gerät kostet fast 1000 Euro, da darf ich schon erwarten, dass man allen Käufern, die bereits Office-Lizenzen erworben haben, eine kostenlose Möglichkeit einräumt. Noch dazu wo OneNote und der Austausch über verschiedenen Rechner hinweg kräftig in die Werbemaschinerie mit einbezogen wird. Unter'm Strich ist die Option, die man Office-Nutzern bietet: "Wenn Du Deine Powerpoint Präsentationen auch über Dein Surface zeigen willst, musst Du noch einmal Powerpoint kaufen", für den Preis weder akzeptabel noch sinnvoll. Und da ist es auch egal, ob es "nur" noch einmal 69 Euro wären. Ich denke da an meine Apple-Zeiten zurück: Da kauft man sich einen Laptop zusätzlich zum Desktop-Rechner, meldet sich mit seiner Apple-ID an und hat prompt von seinem Laptop Zugriff auf alle gekauften Programme. Bei Microsoft heißt es nach Anmeldung mit dem MS Account sinngemäß: Sie haben Office bereits auf Ihrem Desktop laufen, kaufen Sie es doch bitte noch einmal. Wie gesagt, wer noch kein Office benutzt, für den ist das kein Problem. Wer aber noch kein Office benutzt, hat vermutlich auch noch keinen Desktop-PC. Dieser Gruppe wäre dann sowieso eher zu einem Standrechner oder Laptop zu raten. Meine "Warnung" ging eher an Menschen, die sich ein Surface als Ergänzung kaufen wollen. Der Microsoft Kundenservice war in dieser Frage auch nicht das Gründe vom Ei. Dem Microsoft Store in Berlin eine Mail geschickt, dort bekommt man eine "nicht Zuständig"-Antwort mit einer personalisierten Anrede namens "Kunde". Auf den Versuch die Hotline zu erreichen habe ich nach einer halben Stunde aufgegeben. Später waren die Geschäftszeiten vorbei. Da ich nicht glaube, in dem Punkt Microsoft hinterherrennen zu müssen, habe ich das Gerät eben zurückgeschickt. Hier muss sich noch einiges tun. Viele Grüße Benutzer1
  4. Benutzer1

    Surface Pro 3

    Wenige Tage hatte ich ein Surface Pro 3 Gerät zum Testen, heute geht es wieder zurück. Kurz mein Eindruck vom Surface Pro 3: - Die Stifteingabe ist wirklich gelungen, die Texterkennung ist super und das Schreiberlebnis hat mich wirklich positiv überrascht. Ich kann auf dem Gerät wie auf einem Blatt Papier schreiben, hier ist auch die geringe Höhe von Vorteil. Natürlich ist es nicht das gleiche Schreibgefühl, denn man schreibt auf Glas und nicht auf einem weichen Block mit (relativ) weicher Miene. Dennoch Daumen hoch für das, was Microsoft hier gezaubert hat. Der Stylus kann allerdings nicht im Gerät untergebracht werden und liegt neben anderen Schreibgeräten in der Tasche, ein NoGo. Man darf hier also nicht versehentlich daneben und zum Edding greifen. - Das Type Cover überzeugt mich größtenteils. Es hat einen guten Druckpunkt, auch in der Schrägstellung lässt sich gut und schnell tippen. Allerdings sind einige Tasten kleiner als auf einer normalen Tastatur und der Rand ist sehr breit, so dass ich mich häufiger dabei ertappt habe, blind auf den Rand zu tippen. Das ist sicher eine Gewöhnungssache. Allerdings ist der Schutz durch das Type Cover auch nur halbgut gelöst. Es ist nämlich nur an der Unterseite magnetisch, dh. das Cover klappt ständig auf und bietet eben keinen durchgängigen Schutz. - Da das Gerät nur WLan-Standard kennt und kein UMTS, ist der Nutzungsbereich stark eingeschränkt. Unterwegs kann es nur "offline" arbeiten. Mit Netz kenn ich mit dem Gerät entweder nur zu Hause oder dort, wo es WLan Empfang gibt, arbeiten, das ist für ein Tablet eher ein Nachteil. Denn dort, wo es WLan gibt, habe ich auch Abstellmöglichkeiten für einen richtigen Laptop. - Die Microsoft-Lizenz-Politik war letztlich für mich aber ausschlaggebend, das Gerät zurück zu schicken. Wenn man wie ich das Problem hat, mehrere hundert Euro in Office-Programme investiert zu haben, weil ich die Programme nach Bedarf modular gekauft habe (dann also Home-Version), habe ich nur die Lizenz für eine Installation. Was bedeutet das konkret? Es bedeutet für mich ganz konkret, dass ich das Gerät, und dafür wollte ich es nutzen, nicht für Präsentationen nutzen kann, weil ich kein Powerpoint auf dem Tablet installieren kann, da dieses bereits auf meinem Desktop-Rechner installiert wurde und damit die "mögliche Anzahl an Lizenzen" genutzt wird. Das ganze betrifft alle Office-Programme. Auch OneNote, das groß mit dem Gerät angepriesen wird, lässt sich nur dann mit einer vollwertigen OneNote Installation bestücken, wenn ich sie auf meinem Desktop-Rechner lösche, dann verliert das Programm aber seinen Sinn. Man kann auf dem Tablet nur die abgespeckte OneNote-App nutzen. Würde ich aber nur abgespeckte Apps nutzen wollen, bräuchte ich kein Tablet mit einem vollwertigen Windows 8. Mein persönlicher Fazit: Technisch hat Microsoft hier sehr gute Arbeit geleistet, aber das Lizenz-Problem und das fehlende UMTS sind wiederum Minuspunkte. Am Ende bleibt für mich die Erkenntnis: PDF kann ich auch am Desktop-Rechner markieren und für handschriftliche Notizen hat man mit jedem Schreibblock die kostengünstigere Alternative.
  5. Das kann man sicher nach persönlicher Vorliebe machen, aber "Stoff" besteht ja auch aus Teilwissen. Wie weit man das Wissen aufgliedern will, hängt sicher auch vom Thema ab. Für mich macht es z.b. keinen Sinn, eine Karteikarte bis zum Rand zu füllen und dann einen Monat an einer Karteikarte festzuhängen. Dann doch lieber aufteilen. Wichtig ist, hier persönlich zu wissen, in welchen Happen man Informationen verarbeiten kann. Zu viele Informationen auf einer Karte lassen das gleiche Problem wie mit dem Lernheft entstehen, nämlich dass man Sachen wiederholt, die man bereits kann, nur weil man auf der Karteikarte vielleicht einen Punkt hat, den man noch nicht verstanden hat.
  6. Da Du dort explizit nach Online-Möglichkeiten suchst, kann ich nicht weiterhelfen. Probiert habe ich aber: Bibliographix 10 Bibliographix 9 (wenn das weiterentwickelt worden wäre, dann hätte es eine Konkurrenz für Citavi werden können) Litlink Refworks Zettelkasten Zettelkasten+Zotero Den meisten Programmen mangelt es entweder an Übersichtlichkeit, oder an Funktionen, oder sind für andere, spezifische Anforderungsprofile brauchbar. Der Zettelkasten ist zb gut geeignet, um Gedanken zu notieren und zu vernetzen, hat aber keine Literaturverwaltung. Mit Zotero als Ergänzung hat man zwar hier die Möglichkeit, das auszubügeln, der Schwerpunkt beim Zettelkasten liegt aber eher im freien Erfassen eigener Gedanken und ihre Vernetzung. Bibliographix in der aktuellen Version bietet den Charme eines Textprogramms. Zitate untereinander schreiben kann ich auch in Word und sie mit Volltextsuche finden. Noch dazu knallt es einem je nach Monitorgröße eine 50Pt Schrift vor den Latz. Die Argumentation des Entwicklers, warum er kein ordentliches Zitatmanagement in der aktuellen Version anbietet und man alles mit Copy and Paste in seine Textverarbeitung rüberspielen müsste, ist, (Achtung Festhalten) das Copy and Paste am plattformübergreifensten wäre (vielleicht für Menschen relevant, die während ihrer Diss 10 mal ein neuer Betriebssystem aufsetzen). Die anderen Programme habe ich teils als sehr komplex erlebt, aber sie sind für mich selten intuitiv bedienbar gewesen oder einfach unübersichtlich. Ebenfalls bietet Citavi eine Möglichkeit, die gesammelten Datenbestände mit dem Publikationsassistenten oder entsprechenden AddIns wirklich mühelos nach Word, LaTeX, Open/Libre Office oder ein anderes Programm zu übertragen und die Struktur des Dokumentes bereits zu entwickeln noch bevor es ins Schreibprogramm geht. Beim Zettelkasten gibt es zb arge Exportprobleme. Statt fortlaufende Fußnoten verbindet er die Referenzen mit der eigenen Indexnummer (Reihenfolge zb [2], [100], [50], [430], [9]) oder macht einen LaTeX-Export, der mit der eigenen Latex-Installation nicht zusammengeht. Wenn ich z.b. in Citavi ein Zitat markiere und es im Latex-Editor einfüge, entspricht es exakt der LaTeX Notation, füge ich es in Word ein, passt es sich Word an.
  7. Citavi habe ich seit knapp einem halben Jahr in Gebrauch. Da mich die Möglichkeiten für freien Text bei Citavi nicht ganz überzeugt hatten, war ich auf der Suche danach, wie es andere Programme lösen. Bis auf den Zettelkasten, den ich einfach nutze, um meine handgeschriebenen Karteikarten elektronisch zu erfassen (um Querverbindungen und neue Zusammenhänge zu erkennen) wurde ich aber durch den Markt schlichtweg enttäuscht. Da Bibliographix auf diversen Seiten empfohlen wurde, habe ich es mir mal angesehen. So wie es aussieht gibt es keine wirkliche Alternative zu Citavi. Mittlerweile habe ich auch die Möglichkeit gefunden, wie ich in Citavi Texte mit mehr als einer Quellenangabe erfassen kann.
  8. Vielleicht einfach mal an einem praktischen Beispiel erläutert: Ich habe hier 4 DIN A4 Seiten vorliegen, die sich mit den klassischen Gottesbeweisen von Thomas von Aquin und Anselm von Canterbury beschäftigen, dann eine Darstellung von Kant's Kritik an diesen Gottesbeweisen und der Herleitung seines (alternativen) Gottesbeweises und darauf aufbauend die weiterführenden Gedanken von Feuerbach und Marx bis hin zur Schlussfolgerung von Nietzsche, warum Gott tot sei. Ich sitze nun vor diesen 4 DIN A4 Seiten und quäle mich. Quäle mich schon deshalb, weil ich diesen Wall of Text sehe. Nun muss ich diesen Text immer wieder durchgehen, um mir alles zu merken. Dass ich die Hälfte davon schon weiß, merke ich dann dabei, trotzdem ist das was ich schon kann immer noch Teil dieses Wall of Text. Also lege ich mir gleich mehrere Karteikarten an. Auf die erste z.b. die Frage nach den beiden Personen, die die klassischen Gottesbeweise lieferten. Auf die nächsten Karteikarten jeweils die Argumentation der beiden Größen. Dann eine Karteikarte mit der Kritik am Gottesbeweis. Die nächste mit dem Kant'schen Gottesbeweis. Usw Usf. Statt 4 DIN A4 Seiten habe ich vielleicht 10 Karteikarten. Ich gehe sie nun durch und stelle fest, dass ich sowohl die beiden Gottesbeweise als auch den von Kant kenne, nur wieso er die anderen ablehnt ist mir noch unklar. Den Rest kann ich auch noch nicht. Die Karten mit den Gottesbeweisen von von Canterbury, Aquin und von Kant kommen erstmal in das Fach 2, weil ich weiß, dass ich sie schon kann. Im ersten Kasten verbleiben dann die Kritik von Kant und die weiteren Ausführungen bis zu Nietzsche. Bei der Wiederholung gehe ich jetzt nur die durch, die in Fach 1 sind. Statt einem 4seitigen DIN A4 Wall of Text habe ich also nur noch 6 Karteikarten vor mir. Beim nächsten durchgehen stelle ich fest, dass ich bis auf eine Kartekarte den Rest kann (weil ich beim ersten Abfragen bereits wieder gelernt habe). Also kommen die auch in Fach 2. In Fach 1 verbleibt noch ein besonders resistenter schwerer Fall. Da Fach 2 voll ist, gehe ich das nun ebenfalls durch und stelle fest, 3/4 davon beherrsche ich auch nach einer Woche noch, die gehen in Fach 3. Die anderen gehen wieder in Fach 1. Dazu kommen ebenfalls neue Karten. Hat auch den Vorteil, dass ich nicht an bestimmten Lernheften festhänge, sondern Karteikarten auch noch wiederholen kann, wenn ich schon 3 Hefte weiter bin. Der Vorteil ist, dass ich wirklich nur das wiederhole, was ich noch nicht kann. Es schafft einerseits ein positives Erlebnis, weil ich sehe, wie die anderen Fächer wachsen mit meinem Können, außerdem wird das, was ich lernen soll, physisch immer weniger. Ich sehe also, dass ich nur noch 2 Karten lernen muss und sitze nicht wieder vor 4 DIN A4 Seiten. Vielleicht ist es so etwas klarer geworden, warum ich hier ein Zeitersparnis sehe.
  9. Ja, es ist von einer Person geschrieben worden und wird von ihr entwickelt. Auffällig ist, dass in Version 10 die komplette Zitatverwaltung entfernt wurde. Man schreibt nun Zitate, Anmerkungen, Gedanken in einen Text unter das Buch, ohne jegliche Direktzugriffsmöglichkeit auf Zitate oder gar Stichworte.
  10. Bei uns gibt es keine Klausuren, lediglich am Ende eine mündliche Prüfung und eine Hausarbeit und in jedem Lernheft am Kapitelende einige Fragen, die ich nach dem System bisher gut beantworten konnte. Ich nehme diese Fragen übrigens auch noch einmal auf eine Karteikarte mit den entsprechenden Antworten. Letztlich wird es sich dann beweisen. Ansich habe ich aber vom Lernkarteisystem bereits viel Gutes gehört. Der Vorteil ist, dass man nicht ständig Alles durchkauen muss, sondern dass man nur Fach 1 ständig wiederholt, d.h. man wiederholt nur die Sachen, die man nicht konnte. Danach prüft man, wenn das Fach 2 voll ist, die Sachen, die man konnte, somit weiß man, ob die im Langzeitgedächtnis gespeichert wurden. Was man wusste, geht ins nächste Fach, so dass man davon erstmal Ruhe hat; was man nicht wußte, geht in Fach 1. Somit wird während des Prüfens gelernt und man hat die Sachen, die man wiederholen muss, in Fach 1. Abgeschreckt hat mich sonst immer, dass ich zum lernen immer und immer wieder zu gleichen Teilen Sachen wiederholen muss, die ich kann und die ich nicht kann. So habe ich Zeit mit Wissen, das ich verinnerlicht hatte, verschwendet, während ich in dieser Zeit auch die Sachen hätte wiederholen können, die ich noch nicht konnte. Momentan beträgt mein Lernpensum ca. 80 DIN A4 Seiten in 2,5 Wochen, deswegen hatte ich lange nach einem System gesucht, das mir einleuchtet und von dem es bereits gute Erfahrungen gibt. Normalerweise sollte bei dem System das meiste Wissen, was abgefragt wird, ja im Kopf gespeichert sein. Man kann auf den Karteikarten natürlich noch die Themen als Stichwort angeben oder, in meinem Fall, Lernheft und Seite. So könnte man vor der Klausur einfach noch einmal die Karten raussuchen, die das Thema der Klausur betreffen und diese gemäß dem oben geshcilderten System abarbeiten. Man hat dadurch sofort ein Feedback, was man noch konnte und das, was fehlte, wiederholt man.
  11. Ein alter Thread, ich füge trotzdem noch etwas an: Als erstes lese ich einen Teil des Lernheftes, mache mir nach einem Abschnitt Gedanken, welche Teil davon zusammengehören oder einen Sinn ergeben. Dann versuche ich eine Frage zu finden, die diese Gedanken abfragen kann und notiere diese auf der Karteikarte. Auf der Rückseite notiere ich die Antwort. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, mehrere Stichpunkte in einem oder zwei Sätzen zu notieren, so merke ich sie mir besser. Während ich mir Gedanken um den Absatz mache, logische Zusammenhänge (laut denken!) und Frage und Antwort formuliere, merke ich mir automatisch einen Teil. Als nächstes arbeite ich mit diesem "5 Kammern Karteikartensystem" (Lernkartei) und die Karten kommen ins erste Fach. Am nächsten Tag arbeite ich das erste Fach durch (siehe Lernkarteisystem). Oft nehme ich Fach 1 immer noch in einem kleinen Kasten auf Arbeit oder woanders hin mit und greife dann spontan und frage mich ab. Der Vorteil ist, dass man dabei bereits lernt, obwohl es einem wie Abfragen vorkommt. Am gleichen Tag, aber mit etwas zeitlichem Abstand arbeite ich das Heft weiter durch und fertige neue Karteikarten an. Vor dem Schlafengehen gehe ich noch einmal Fach 1 durch und gehe dann schlafen, damit das die letzten Informationen sind, die in meinen Kopf gehen. Am nächsten Tag frage ich mich morgens noch einmal ab. Die Karteikarten, die im Lernsystem in Fach 3 ankommen, übertrage ich in ein Zettelkastenprogramm. D.h. ich frage mich ab und notiere die Antwort, sofern sie stimmte, im Zettelkastenprogramm, dabei versuche ich noch einmal neu zu formulieren und manchmal auch mehrere Zettel in einer Zusammenfassung wiederzugeben. Da ich mich damit nicht abfragen muss, können hier längere Texte entstehe. Die helfen mir wiederum, Sinnzusammenhänge zu erkennen. Deshalb suche ich hier auch regelmäßig nach Schlagwörtern und lasse mir alle Zettel anzeigen, die ein Schlagwort teilen. So besteht also mein Lernen aus einem Übertragen und Zusammenfassen von Informationen, regelmäßigem Wiederholen, Zusammenfassen und Abfragen.
  12. Guten Abend, kürzlich wurde mir die Literaturverwaltung Bibliographix empfohlen. Erstaunt hat mich, dass die aktuelle Version (10) im Netz nirgendwo thematisiert wird. So als würde das Programm niemand benutzen. Einige Workshops und Bewertungen habe ich für die Version 9 gefunden, aber die hat diverse Features, die sich in der 10er nicht finden lassen. Mich verwundert, dass man Zitate, Zusammenfassungen und Anmerkungen nur als freien Text zu der jeweiligen Literatur erfassen kann. Wenn ich aus einem Buch 50 Zitate und Zusammenfassungen notiere, dann habe ich diese unter dem Werk in Bibliographix alle beeinander stehen, keine Möglichkeit darauf zuzugreifen, keine direkte Verschlagwortung und erst recht keine Möglichkeit, diese in ein Programm wie Word oder Latex zu transferieren, außer manuell 'copy and paste'. Verstehe ich das Programm nur nicht oder hinkt es einfach 10 Jahre hinter z.b. Citavi hinterher? Viele Grüße Benutzer1
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