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StartingSix

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  1. Du machst nicht "das Abitur der SGD", sondern eine staatliche Abiturprüfung. Der Fernkurs bereitet auf diese staatliche Abiturprüfung vor; alles, was Du bei der SGD machst (Einsendeaufgaben, Probeklausuren etc.) "zählt" für das eigentliche Abi nicht. Du bekommst von der SGD einen Nachweis, dass Du Dich ordnungsgemäß vorbereitet hast und gehst dann in die staatliche Prüfung. Es zählen also auch keine Noten aus der SGD-Vorbereitung, sondern einzig und allein das, was Du dann in der staatlichen Prüfung (mündlich und schriftlich) erreichst. Es gibt keine verschiedenen Arten von Abitur; ob Du Dich per Fernkurs, normalem Gymnasium oder Abendschule auf die staatliche Prüfung vorbereitest, macht am Ende keinen Unterschied. Abitur ist Abitur, Unis ist es völlig egal, wie das zu Stande gekommen ist.
  2. Das Thema ist es nicht. Aber es gibt eine sehr deutliche Ahnung davon, mit welcher Art von Äußerung Du "in Ungnade gefallen" bist bei Deinem aktuellen Arbeitgeber.
  3. Ich finde auch, dass der Mindestlohn wenig ist für jemandem mit Ausbildung, Berufserfahrung und Weiterbildung - absolut einverstanden. Was mich aber immer ärgert, ist dieses Argument, dass man damit ja keine Familie ernähren könne. Der Arbeitgeber zahlt für die Arbeitsleistung, nicht für die persönlichen Lebensumstände. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Frauen, die sich heutzutage noch "ernähren lassen", nicht verstehe, kann man sich ja auch nicht hinstellen und für andere Aspekte der persönlichen Lebensumstände ein bestimmtes Gehalt fordern - bei Abwesenheit von Familie vielleicht teure Hobbies, ein großes Haus...
  4. Du hast Recht - danke, das hatte ich überlesen. Die Studiengänge sind ja zum Teil schon sehr speziell - und die Diskussion, ob man das gut findet, was Rheinland-Pfalz da macht, führt ja von der Frage des Threads weg - also lassen wir das
  5. Nur aus Interesse: Kennst Du eine Hochschule, die das umsetzt? Ich hab mir gerade mal die Zugangsvoraussetzungen für die Uni Mainz und die FH Kaiserslautern angesehen, in beiden Fällen muss neben der Ausbildung relevante (= bezogen auf den angestrebten Studiengang) Berufserfahrung nachgewiesen werden (2 Jahre).
  6. Entweder eine Ausbildung plus Berufserfahrung (= Zugang für beruflich Qualifizierte) oder das Abi, auf welchem Wege auch immer (wenn es Präsenzunterricht sein muss, bleibt ja auch hier fast nur der Umweg über eine Berufsausbildung und die Abendschule/Kolleg). Ob dann ein akademisches Fernstudium das Richtige ist? Edit: Wenn dein Nick auf "Berlin" hindeutet; hast Du mal mit den drei Kollegs (Charlotte-Wolff-Kolleg an der Volkshochschule Charlottenburg-Wilmersdorf, Victor-Klemperer-Kolleg an der Volkshochschule Hellersdorf-Marzahn, Kolleg Schöneberg an der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg) gesprochen? In den Zulassungsvoraussetzungen findet sich dort nämlich immer die Angabe: "Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder Nachweis einer mindestens dreijährigen Berufstätigkeit oder Führung eines Familienhaushalts. Auf die Dauer der Berufstätigkeit werden Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes, ein abgeleistetes freiwilliges Jahr, die Tätigkeit als Entwicklungshelfer o.ä. sowie eine Arbeitslosigkeit (max. 1.5 Jahre) angerechnet."
  7. Ich denke, mit solchen alles-oder-nichts-Gedanken setzt man sich permanent unter Druck und entscheidet sich am Ende gar nicht, nur, um nicht das Falsche zu wählen. Für die meisten Menschen kommen sicher mehrere Berufe in Frage, in denen sie ihre Fähigkeiten und idealerweise Interessen ausleben können, da muss es nicht "den einzig wahren einen Beruf" geben. Außerdem sind Kurskorrekturen ja heute möglich, der einmal eingeschlagene Weg muss nicht der sein, den man bis zum Ende geht.
  8. Ich hatte es so verstanden, dass er mit dem BAföG-Antrag noch solange warten will, das Studium aber schon beginnt bzw. begonnen hat - darauf bezog sich meine Antwort. Sorry, wenn ich das falsch interpretiert habe.
  9. Sozialer Interaktion begegnest Du früher oder später in jedem Bereich, Du vertagst das Problem also nur mit einem Studium. Ich habe auch Schwächen in dem Bereich und meine persönliche Erfahrung ist, dass man sich lieber früher als später damit konfrontieren sollte - es wird nicht besser mit steigendem Alter und gleichzeitiger mangelnder Praxisübung...
  10. Meines Wissens (ohne Gewähr!) müssen die Voraussetzungen für die elternunabhängige Förderung VOR dem entsprechenden Ausbildungsabschnitt, d. h. vor Aufnahme des Studiums, erfüllt sein; eine Berufstätigkeit neben dem Studium zählt hier nicht mehr.
  11. Der Anbieter kontrolliert ja nicht, wie viel Zeit Du in den Lehrgang investierst und gibt nur an, wie viele Stunden Du wöchentlich benötigst, um den Kurs in der vorgegebenen Zeit abzuschließen - ob das so realistisch ist, sei mal dahingestellt. Die meisten Fernabiturienten haben eine "Hauptbeschäftigung" und machen das Abi nebenher. ILS gewährt grundsätzlich 10% Nachlass für Arbeitslose; ich würde das auf dem Anmeldeformular oben deutlich vermerken und einen Nachweis beilegen, dann sollte das problemlos funktionieren. Nach Ablauf der Widerrufsfrist hast Du normale Kündigungsfristen; erstmalig kannst Du zum Ablauf von 6 Monaten kündigen, dann im 3-Monats-Rhythmus. Das steht in den Bedingungen auf dem Anmeldeformular. Niemand verlangt zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Leistung von Dir, etwa innerhalb eines Monats. Sollte absehbar sein, dass Du länger nicht am Lehrgang arbeiten kannst, setze Dich mit dem Anbieter in Verbindung - es sollte sich in begründeten Fällen eine Lösung finden lassen. Du bekommst alle 6 Monate einen Stapel Hefte und arbeitest den nach freier Einteilung ab; eine Monatseinteilung gibt es nicht. Wenn Du Hefte vorher anforderst, verzichtest Du auf Dein Kündigungsrecht für diesen Zeitraum, meines Wissens (!) bleibt die Ratenzahlung aber gleich, Du zahlst also in diesen vorgezogenen Monaten nicht mehr. Auch wenn Du schneller fertig wirst, zahlst Du die volle Lehrgangsdauer! Du hast ja die Leistungen in Anspruch genommen, ob nun über einen längeren Zeitraum gestreckt oder komprimiert in weniger Monaten. Mit den Kosten, die auf der Anmeldung angegeben sind, musst Du also in jedem Fall rechnen. ABER: Wäre es nicht besser, vorrangig erstmal zu versuchen, den Berufseinstieg zu schaffen in Deinem Alter und hierfür ggf. eine Weiterbildung anzustreben? Ich kenne Deine Situation nicht, ob Du eine Ausbildung hast, auf der man aufbauen kann etc. und will Dir auch nicht zu nahe treten. Oder was sind Deine Pläne mit dem Abi? Du wärst in frühestens 3 Jahren fertig, willst Du dann studieren?
  12. Es ist wohl - wie immer - alles sehr bundeslandabhängig. Ich arbeite in der Uni-Verwaltung; bei uns dürfen studentische Hilfskräfte keinesfalls die 80 Stunden pro Monat überschreiten, da sie anderenfalls voll sozialversicherungspflichtig werden. Daher ginge es bei uns definitiv nicht, neben einem Hauptjob noch eine SHK-Stelle anzutreten. Außerdem verlangen viele Unis - meine z. B. - dass man entweder an der entsprechenden Uni selbst oder in einem eng definierten regionalen Umkreis an einer Uni immatrikuliert ist.
  13. Das ist nicht nur "kein vollwertiger Linguistik-Ersatz", das hat GAR NICHTS mit Linguistik zu tun
  14. Nein, Linguistik gibt es tatsächlich nicht im Fernstudium. Du findest höchstens ein paar Kommunikations-irgendwas Studiengänge, die aber mit Linguistik im engeren Sinne nicht viel zu tun haben (z. B. SRH Riedlingen); viel angerechnet würde da wahrscheinlich auch nicht. Die meisten Fernhochschulen (außer der Uni Hagen) sind eben Fachhochschulen - und Linguistik ist ein klassisches Universitätsfach. Hattest Du ein bestimmtes Ziel, als Du das Studium begonnen hast bzw. eine Idee, was Du mit dem abgeschlossenen Studium machen willst? Wenn ja, kann man das Ziel anders erreichen? Wenn nicht, würde ich eher dazu tendieren, "endgültig" abzubrechen und etwas anderes (Studium/Ausbildung) zu beginnen. Warum hast Du denn abgebrochen? Du müsstest Dir bei einem Umschwenken von Präsenz- auf Fernhochschule im Erststudium auch bewusst sein, dass es da von späteren Arbeitgebern Nachfragen geben kann.
  15. StartingSix

    Warum....

    Verstehe ich das richtig - Du findest Linguistik "sterbenslangweilig" und willst DaF unterrichten? Die Einstellung ist ja bei Lehrern im "normalen" Schuldienst leider auch sehr verbreitet, die konzentrieren sich dann meist auf Literatur im Unterricht. Wie man aber DaF unterrichten möchte, wenn man schon so basale Dinge wie Flexionsmorphologie zum Wegrennen findet, weiß ich nicht.
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