Springe zum Inhalt

Azurit

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    290
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Azurit

  1. Danke dir Ich hoffe, ich habe aus Schottland dann genauso viel zu berichten, aber etwas positiver
  2. Als ich am Freitag Morgen aufwachte, war ich so froh, dass ich die Exkursion bestanden hatte und freute mich eigentlich nur noch auf zu Hause. Aber noch war der letzte Tag nicht vorbei! Wir standen früh auf, um unsere Sachen zu packen und unsere Unterkunft ordentlich zu putzen. Dazwischen mussten wir noch eine "Mini-Prüfung" machen - auf Englisch und Deutsch gibt es wohl kein Wort dafür. Es handelt sich mehr um eine "Spaß-Prüfung" zur Wiederholung, man kann also nicht durchfallen. Auf den Tischen vor dem Haus standen 12 Tüten mit Material aus unserem Gebiet und wir mussten quasi jeder für sich beantworten, um was es sich handelt und aus welcher Quelle das Material stammt. Das war auch deswegen sinnvoll, weil nicht jeder von uns alle Landschaftsformen in seinem Gebiet hatte und so nach Material aus anderen sehen konnte. Am Ende besprachen wir die Ergebnisse zusammen. Dann putzten wir weiter die Unterkunft. Wir waren weit früher fertig als geplant und stiegen dann in die Autos nach Stockholm. Ich wollte eigentlich wach bleiben, um noch etwas von der schönen schwedischen Landschaft zu sehen, aber ich war chancenlos und schlief ein. Unterwegs aßen wir noch bei "Max", einer Fastfood-Kette ähnlich McDonald's - nur mit nachhaltigem Konzept. Hier gab es keinen Ketchup aus dem Beutel, sondern man konnte sich selbst Ketchup in ein kleines Papier-Schälchen abfüllen. Insgesamt eine sehr gute Idee und schmeckte auch deutlich besser! Schade, dass wir Max nicht in Deutschland haben. Dann waren wir an der Universität angelangt, wo wir noch Spaten, Bohrer etc. ausluden und aufräumten. Das Gebäude der Geowissenschaften sieht tatsächlich kein bisschen anders aus wie jedes Uni-Gebäude, das ich aus Deutschland kenne. Außer mir mussten noch ein paar Kommilitonen zum Hauptbahnhof und darum fuhren wir zusammen. Am Hauptbahnhof trennten sich dann unsere Wege. Mein Hostel war nicht weit entfernt, trotzdem hatte ich wieder starke Probleme, meinen kaputten Koffer dorthin zu ziehen. Vom Hostel war ich sehr überrascht. Für knapp 20 Euro hatte ich eine saubere Toiletten und Dusche, eine Küche und einen Kühlschrank zur Verfügung und ein sauberes Zimmer mit fünf anderen jungen Leuten beiden Geschlechts. Ich richtete mich ein, ging duschen und zog mir etwas Ordentliches an. Dann traf ich mich mit zwei Kommilitonen, die eine Straße weiter unten ein Hotel gebucht hatten. Wir gingen dann noch ein bisschen durch Stockholm und ließen uns an einer Bar nieder, um Bier zu trinken. Da ich am nächsten Tag früh aufstehen musste, machten wir das allerdings nicht allzu lange, so um 12 war ich wieder im Hostel. Am nächsten Tag ging dann die Heimreise los. Mein Zug von Stockholm nach Kopenhagen war problemlos zu finden, bergab war es mit dem Koffer etwas einfacher und pünktlich kam er auch noch. Als es in Richtung Grenze ging, wurden meine Knie etwas weich, denn ich hatte Angst, dass es wieder nicht weitergehen würde. Das war aber unbegründet, pünktlich kam ich in Kopenhagen an. Dort hatte ich dann noch etwas Panik, da ich in den Ersatzbus umsteigen musste und nicht wusste, wo er fährt. Jemand fragte mich tatsächlich nach dem Bus, ich sagte, ich weiß auch nicht und wir fanden schließlich noch jemanden, der ebenfalls den Bus suchte. Jemand sagte zu uns, wir sollten am besten in die Bahnhofshalle gehen und dort nachfragen, das war dann absolut problemlos, ich fand den Bus und hatte sogar noch 10 Minuten Zeit. Mit dem Bus ging es dann nach Hamburg. Von Dänemark nach Deutschland wurde die Fähre genutzt, es war wunderschön, ich stand 45 Minuten lang auf dem Deck, genoss den Wind und die Sonne - es war nämlich deutlich wärmer wie in Schweden zuvor! In Hamburg kamen wir sogar zu früh an und so musste ich dort noch knapp eine Stunde auf meinen Zug nach Stuttgart warten. Auch dieser war pünktlich. Dennoch tat mir irgendwann der Hintern vom Sitzen weh, ich hatte keine Lust mehr und wenn man sich so freut, dass man nach Hause kommt, dauert es natürlich noch länger... Aber ich kam pünktlich in Stuttgart an und stieg in die S-Bahn um. Die war natürlich voll mit betrunkenen Menschen mittleren Alters, alle in Schlager-Montur und wahnsinnig laut. Davon hatte ich nun echt die Schnauze voll, aber es war ja nur noch eine halbe Stunde! Dann nahm mich am Bahnhof endlich mein Freund in Empfang, lud den kaputten Koffer ins Auto und fuhr mich nach Hause, wo schon andere Freunde auf uns warteten, mir Essen gekocht hatten, mir nachträglich zum Geburtstag gratulierten... Das war schön, auch wenn ich unendlich müde war und dann doch schnell ins Bett ging. Fazit: Es war eine sehr interessante Exkursion - auch mal ganz anders, etwas tatsächlich zu sehen anstatt auf schönen Bildern im Buch. Auch die Landschaft war sehr schön und interessant. Ich habe viele tolle Kommilitonen kennengelernt und bin mit einigen seither auch in dauerhaftem Kontakt. Die Dozenten waren allesamt sehr engagiert, sehr nett und unterstützten uns in jeder Hinsicht! Dennoch: Noch einmal würde ich das nicht machen wollen. Es war anstrengend und kräftezehrend und ich denke nicht, dass ich jemals so viel für 2,5 ECTS gemacht habe. Nun hoffe ich, dass ich mich bis zu den Exkursionen nächstes Jahr etwas ausruhen kann und diese dann nicht ganz so anstrengend sind - oder es zumindest nicht ganz so kalt ist. Wahrscheinlich nicht - aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Demnächst geht es dann weiter mit folgenden Themen: Ich habe den Aufsatz aus Physische Geographie II zu Remote Sensing immer noch nicht gemacht. Ich habe keine Lust mehr auf Geologie II - und das schon nach dem zweiten Test. Ich habe mich für Wahlmodule beworben, Zusagen erhalten und bereits mit dem ersten Kurs gestartet
  3. Und weiter geht es! Dann kam nämlich auch schon der Dienstag. Ich bereute etwas, am Montag so spät ins Bett gegangen zu sein. Am Dienstag Morgen waren wir wieder mit einem Dozenten unterwegs, gruben Löcher und bohrten im Sumpf. Der Dozent erklärte viel, was für mich sehr wertvoll war. Als Anfänger sind eben nicht alle Dinge direkt und einfach zu erkennen und zuzuordnen. Es war sehr anstrengend, denn die Dozenten sind das unwegsame Gelände natürlich gewohnt und in einem Affenzahn unterwegs. Am Nachmittag waren wir dann wieder zu zweit unterwegs, gingen nochmal durch einen anderen Wald und dachten dann, wir könnten uns mal noch den Fluss anschauen, der durch unser Gelände fließt. Das war eine ziemlich blöde Idee, denn plötzlich hörten wir Schüsse aus dem Bereich, in den wir eigentlich laufen wollten. Trotz Warnwesten entschieden wir uns, doch besser in eine andere Richtung zu gehen. Vielleicht könnten wir den Fluss ja dann auch überqueren. Das war leider auch eine dumme Idee. Wir mussten am Fluss entlang durch den Sumpf, haben eine Ewigkeit dafür gebraucht und am Abend konnte ich die Beine nicht mehr heben. Heute entschied ich mich, Tortellini mit Käsesoße zu kochen. Leider bin ich ein wahnsinnig schlechter Koch und es war so eklig, dass ich es nicht essen konnte. Drei Kommilitonen lachten mich aus und gaben mir etwas von ihrem Reis mit Hähnchenfleisch und Gemüse Am Mittwoch Morgen hatten wir dann wieder einen anderen Dozenten dabei, auch diesmal war es wieder sehr interessant. Wir gruben eine Menge Löcher im Wald und ließen uns eine Menge Dinge erklären. Auch im Sumpf bohrten wir erneut. Am Mittwoch Nachmittag waren wir wieder alleine und wanderten durch den Wald, diesmal, um noch eine andere Stelle zu sehen. Abends kochte ich nochmal Tortellini und bekam dazu Pfifferlinge, die eine Kommilitonin im Wald gesammelt hatte Am Donnerstag ging es dann daran, die gefundenen Rückstände aus der Gletscherzeit auf eine Landkarte zu zeichnen, einen Querschnitt anzufertigen und das Ganze zu präsentieren. Mein Partner hatte leider eine völlig andere Arbeitsweise als ich. Er machte viele Pausen, sehr langsam, fragte noch zehn Mal irgendwo nach... Die Grenzen zu den anderen Gruppen mussten wir nämlich mit diesen absprechen. Endlich sagte er, die Landkarte wäre nun fertig. Ich begann also, den Querschnitt zu zeichnen und fragte ihn dann immer, wie viele Meter wir jeweils hatten. Ich hatte gerade alles eingezeichnet, da kam er wiederum auf die Idee, die Karte sei falsch. Ich sagte, dass wir diese nun nicht mehr korrigieren, da der Querschnitt nun schon fast fertig ist. Dann zeichnete ich den Rest. Anschließend überlegten wir, ob wir eine PowerPoint-Präsentation machen würden, entschieden uns aber dagegen und überlegten uns, wer was zu welchem Gebiet sagen würde. Mittags kamen dann schon die Präsentationen. Die meisten anderen Gruppen hatten es auch so gemacht wie wir. Fünf Minuten dauerten die Präsentationen, die Dozenten stellen dann noch ein paar Fragen und schon waren wir fertig. Alle hatten bestanden! Im Endeffekt war es aber auch ziemlich unmöglich, den Kurs nicht zu bestehen, wenn man irgendetwas gemacht hatte - schließlich sind wir alle Anfänger! Abends ging ich dann zum letzten Mal in die Stadt, um noch einmal einzukaufen. Danach kochte ich mir Rührei - sehr lecker. Wir feierten noch ein bisschen unser Bestehen und unsere Dozenten hatten Eis aus Preiselbeeren für alle gemacht. Anschließend ging es ins Bett. Mittlerweile war ich nahezu endlos erschöpft und freute mich wirklich auf die Heimfahrt. Durch das Bestehen konnte ich der Exkursion dann auch mehr abgewinnen, als ich anfangs gedacht hatte. Tatsächlich hatte ich viel gelernt, die Landschaft war wunderschön und ich war sehr stolz, dass ich durchgehalten und nicht schon auf der Hinreise aufgegeben hatte. Auch viele nette Menschen hatte ich getroffen. Nun fehlt noch ein Eintrag - der zu Freitag und meiner Rückreise am Samstag. Ich hoffe, auch das bietet dann noch ein bisschen Einblick in die großen Unterschiede des Studiums in Schweden und des Studiums in Deutschland. Danach gibt es dann mal wieder eine Übersicht und etwas zu den Dingen, die ich seit meiner Rückkehr bearbeitet habe
  4. Das mit dem Glück muss ich mal ausprobieren Leider habe ich Probleme, Bilder vom Handy auf den PC zu bekommen Geht nur, wenn ich sie vorher über Whatsapp verschicke. Hier seht ihr zwei Bohrungen, einmal 4 bis 5 Meter tief und einmal 6 bis 7 Meter tief..
  5. Andere Leute sagen gerne "kämpfen, fallen, aufstehen", ich sage meistens "kämpfen, sterben, auferstehen" Leider hat mich vor diesen Biestern niemand gewarnt. Am Anfang dachte ich noch, dass sie süß aussehen, wie sie da rumschwirren... Die nächste "Wildnis" wird dann erstmal Schottland sein, wohin ich noch muss und ob nochmal nach Värmland, hängt dann von meiner Kurswahl ab. Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall vorher googeln, ob es irgendwo böse Insekten gibt. Vielen Dank für deine Tipps, das werde ich auf jeden Fall beherzigen! Wobei ein Kommilitone es auch schlecht erwischt hat: er wurde im Hostel vor der Exkursion von diversen Bettwanzen gestochen...
  6. Eigentlich solltet ihr den nächsten Blog-Eintrag gestern bekommen. Ich hatte Frühschicht und wollte danach gemütlich ca. 50 Kilometer fahren, um dort ein neues Aquarium abzuholen, das von den Maßen exakt auf mein Fensterbrett passt. Besonders freute ich mich, dass meine Schwester spontan mitfahren wollte, da eine gemeinsame Autofahrt weniger langweilig ist. Anschließend wollte ich bei einem gemütlichen Kaffee den nächsten Blog-Eintrag schreiben. Leider kommt es immer anders als man denkt, vielleicht bin ich auch einfach ein kleiner Pechvogel. Ich holte meine Schwester ab und wir fuhren los. Ich wollte noch kurz bei der Bank halten, um das Geld für das Aquarium abzuholen. Bei uns im Ort gibt es gerade viele Baustellen. Eine ältere Dame musste die Umleitung nutzen, regte sich darüber auf und überblickte die Vorfahrtssituation nicht. Sie fuhr ungebremst mit 50 über die Kreuzung. Ich bremste noch voll, aber gereicht hat es nicht mehr, ich schlug voll in ihre Beifahrer-Tür ein. In der Tat hat es sich nicht sonderlich schlimm angefühlt, die Passanten schauten allesamt schockierter als ich. Als unendlicher Optimist stieg ich noch aus dem Auto und ging davon aus, dass ich nun eben eine Beule in der Front habe... Wir sind alle mit dem Schrecken davon gekommen. Außer einer Beule am Fuß und leichter Nackenzerrung meiner Schwester, einem kleinen blauen Fleck an meinem Knie und einer Zerrung meines Rückens passierte nichts. Leider habe ich aber nicht nur eine Beule in der Front. Als ich ausstieg, sah ich dann überall Trümmer (mein Kennzeichen war bestimmt 5 Meter vom Auto entfernt), weitere Teile waren weit verstreut, das Kühlwasser spritzte und dampfte aus einigen Löchern, ein Kabel war gerissen... Natürlich können wir froh sein, dass keiner verletzt wurde und nur materielle Güter einen Schaden davon getragen haben. Dennoch bin ich extrem traurig. Ich hatte das Auto seit 3 Wochen, bin zum 3. Mal gefahren und es war quasi das Geburtstagsgeschenk meines Vaters. Nun ist es wohl ein finanzieller Totalschaden. Als er mir die Schlüssel übergab, sagte er aus Jux noch "aber bau nicht gleich einen Unfall!". Ich bin natürlich nicht Schuld, aber es tut trotzdem sehr weh. Aber nun kommen wir zurück nach Schweden. Ich kam tatsächlich in Filipstad an und dort wartete bereits ein "Mini-Bus" samt Dozent auf mich. Wir fuhren in unsere Unterkunft, eine Art Jugendherberge oder Schullandheim. Ich hatte gerade Zeit, mein Gepäck abzustellen, dann ging es auch schon los. Wir fuhren an verschiedene Orte, um uns einen Überblick über das Gelände zu verschaffen, das wir in den nächsten Tagen untersuchen würden.Dort gruben die Dozenten auch schon erste Löcher, um uns zu zeigen, auf was wir achten sollen. Nachdem es dann anfing, aus Kübeln zu regnen, fuhren wir zurück zur Unterkunft und anschließend in die Stadt, um in einem asiatischen Restaurant zu essen. Danach hatten wir noch eine Vorlesung über das, was wir nun tun sollten und über die Region, in der wir uns aufhielten. Dann blieb noch etwas Zeit, die Kommilitonen kennenzulernen. Meine Erwartung war, dass die meisten wohl aus Schweden sein würden, aber das war weit gefehlt. Die Exkursion war sehr international, wir hatten Studenten aus Großbritannien, Rumänien, Spanien, Griechenland und sogar aus Brasilien. Da ich nach der Nacht am Hauptbahnhof von Malmö doch sehr müde war, ging ich allerdings zeitnah ins Bett. Am Sonntag starteten wir dann eine Exkursion in ein glaziofluviales Delta. Hier schauten wir uns verschiedene Landschaftsformen an. Es regnete mittlerweile nicht mehr, wobei Schweden für mich als Deutsche sich natürlich sehr kalt anfühlte. Am Nachmittag wurden wir dann in Zweier-Gruppen aufgeteilt, um unser Gelände zu untersuchen. Für meine Gruppe war zunächst geplant, dass wir gemeinsam mit einer anderen Gruppe und einem Dozenten in den Sumpf gehen würden, um dort Bohrungen mit einem Russischen Bohrer vorzunehmen. Ich trat natürlich direkt in eine Wasserlache und hatte nasse Füße. Insgesamt war der Sumpf natürlich sehr unwegsam. Wir aßen Cranberries direkt von der Pflanze und bohrten 4 Meter tief - danach hatten wir die glaziofluviale Schicht erreicht und konnten aufgrund der Härte nicht tiefer bohren. 10 000 Jahre altes Material hatten wir in unseren Händen! Und dann lernte ich auch schon, wie man in den Geowissenschaften Korngrößen prüft: man zerreibt das Material in den Händen. Wenn man etwas fühlt, handelt es sich um Sand. Ist es kein Sand, prüft man, ob man mit den Zähnen etwas spürt. Dann ist es Schlick. Ansonsten ist es Lehm. Sehr eklig, ich glaube, ich habe noch nie so viel Dreck gegessen wie auf der Exkursion Anschließend ging es noch auf die andere Seite, wo wir uns eine interessante Steinformation anschauten. Wie war dieser riesige Block auf zwei kleineren gelandet? Vielleicht ein Erdbeben? Eine endgültige Erklärung gab es nicht.Auf dem Rückweg verknackste ich mir im unwegsamen Gelände den Fuß... und blieb im Sumpf stecken, konnte mich aber selbst befreien. Danach fuhren wir wieder in die Stadt und aßen im Burger-Restaurant, insgesamt ist Essen im Restaurant sehr viel günstiger wie in Deutschland. Leider war das Restaurant überfordert mit unserer Anzahl und so war mein Burger zwar sehr lecker, aber leider kalt. Nun konnte ich auch einkaufen gehen, um mir Mittagessen und Frühstück für den nächsten Tag zu machen - richtig gehört, völlig normal, dass in Schweden die Läden sonntags geöffnet haben! Anschließend ging es zurück zur Unterkunft und ich ging wieder früh ins Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein. Am Montag war ich mit meinem Partner dann auf mich allein gestellt. Wir hatten 3 Quadrat-Kilometer zu untersuchen. Zunächst wollten wir das Grundgestein sehen, also fuhren wir bis zum Ende eines Weges und wanderten dann einen Hügel hinauf. Anschließend wollten wir nach links zum See. Hier mussten wir steile Abgründe besiegen, überall riesige Steine, das war schon ein bisschen gefährlich. Letztendlich schafften wir es aber zum See und gruben unser erstes Loch. Danach wollten wir dann zum Mittagessen an einen anderen See auf der anderen Seite, mussten aber außen herum laufen und querten daher das Gelände einer anderen Gruppe - also nicht so viel Untersuchung möglich. Wir fanden den See und Spuren von Bären. Dort gruben wir erneut ein Loch. Dann wanderten wir weiter durch den Wald, überall große Gesteinsbrocken, viel Vegetation, alles sehr unwegsam. Ich hatte abends bereits den Muskelkater meines Lebens. Natürlich gruben wir unterwegs weitere Löcher - allerdings war nicht viel möglich, da überall Steine waren. Am Weg angekommen, war ich sehr froh und wir wurden abgeholt und in die Unterkunft zurückgebracht. Danach gingen wir wieder in die Stadt, diesmal Pizzeria. Plötzlich piekte mich etwas in meinen Kopf. Ich fasste hin und fand ein Insekt - die Hirschlausfliege. Laut meinen schwedischen Freunden völlig ungefährlich für Menschen. Normalerweise fliegen sie Hirsche und Rehe an, um dann Blut zu saugen, sich durch die dicke Haut zu bohren und ihre Jungen abzulegen. Dabei stoßen sie ihre Flügel ab. Im Restaurant fand ich mehr und mehr dieser Tiere in meinen Haaren, es war richtig unangenehm, da sie vom Nacken her krabbeln und sich durch die Haare hangeln, um dann Blut zu saugen. Sie hängen dann quasi zwischen den Haaren an der Kopfhaut und man bekommt sie nicht heraus, ohne sich selbst Haare auszureißen. Es wurden immer mehr und mehr und ich hatte keine Ahnung, warum. Zurück in der Unterkunft musste ich feststellen, dass sie wohl das Futter meines Pullovers liebten, denn dort saßen viele weitere, die mir sicher auch noch auf den Kopf gekrabbelt wären. Insgesamt musste ich ca. 20 dieser Insekten von mir entfernen und hatte die weiteren Tage große Panik vor den Tieren - und mir zukünftig einen Zopf gemacht. Abends feierte ich meinen Geburtstag mit den anderen, ich hatte Gin aus Deutschland mitgebracht. Diesmal ging es dann tatsächlich spät ins Bett, aber am Geburtstag ist das dann auch mal erlaubt. Vielleicht klingt mein Bericht sehr negativ, aber das soll er nicht sein. Ich habe Orte gesehen, an denen normalerweise keine Menschen sind, die Landschaft und die Natur dort sind wunderschön. Direkt aus dem Wald und dem Sumpf habe ich Cranberries, Preiselbeeren und Blaubeeren in großen Mengen gegessen. Und das Wetter hat gehalten, es hat nicht geregnet, manchmal kam sogar die Sonne heraus. Außerdem war ich sehr stolz, dass ich es geschafft habe, ohne Sturz und Verletzungen samt schwerem Rucksack zu klettern. Das soll für heute reichen, der Eintrag ist fast schon zu lang geworden Im nächsten Beitrag erfahrt ihr dann alles über Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Dann gibt es noch einen weiteren zu Freitag und meiner Rückreise. Und ich hoffe, ihr wollt wissen, ob ich bestanden habe, oder das nochmal machen muss
  7. Metusa heißt die Band Ich habe mich dann auch gefragt, ob der Flug nicht die bessere Option gewesen wäre. Leider war es bereits zu spät, als ich in Malmö am Bahnhof saß... Im Endeffekt bin ich natürlich auch armer Student aus Schwaben und achte auf mein Geld. Ich hoffe, dass ich nun jede Menge Geld von der Bahn zurückerstattet bekomme, es mich also im Endeffekt noch weniger gekostet hat. Es war schon ein Abenteuer, wir hatten dort auch eine Autogramm-Stunde neben den Hauptbühnen, haben für Razor im ESL-Zelt gegen Fans PubG gespielt und eine Menge Dosen von unserem Sponsor Bembel verteilt. Es war sehr anstrengend und wirklich viel vom Festival bzw. anderen Bands haben wir nicht sehen können.
  8. Gegen ein bisschen Abenteuer habe ich ja nichts, aber das hat dann doch irgendwie den Rahmen gesprengt... Zumal ich wusste, dass das keine Woche mit Lesen und Rumsitzen wird!
  9. Ich studiere dort an der Uni und auch die "Braven" unter uns spüren nun die Konsequenzen aus dem Vorfall. Die Ärzte haben nun Angst davor, überhaupt Atteste für unsere Uni auszustellen. "Sind Sie auch wirklich krank? Nachher ermittelt die Staatsanwaltschaft auch noch gegen mich...", sagte meine Hausärztin, als ich mit Magenschmerzen kam und mich von einer Prüfung abmelden musste. Doppelt misstrauisch war sie, als ich ca. eine Woche später noch einmal mit einem Rückfall kam, der mich gleich dreimal so stark erwischt hatte (ich konnte weder essen noch trinken).
  10. Mein letzter Blog-Eintrag ist nun schon eine Weile her. Ich war intensiv mit der Vorbereitung auf meine Prüfungen an der Uni Hohenheim beschäftigt. Leider umsonst, denn eine böse Magen-Darm-Grippe hat mich erwischt, sodass ich nur zwei Prüfungen schreiben konnte, die ich jedoch beide bestanden habe. Außerdem war ich mit diversen anderen Dingen beschäftigt - Arbeit, Konzerte (inklusive meinem ersten Auftritt in Wacken) und vieles Weitere. Außerdem habe ich mich natürlich auch mit der Vorbereitung der Exkursion in Physischer Geographie III beschäftigt. Von der Universität habe ich quasi eine Seite PDF mit allen Informationen bekommen - beispielsweise Treffpunkt und Abfahrtszeit, voraussichtliche Ankunft nach der Rückfahrt und Dinge, die man auf jeden Fall einpacken sollte. Zunächst recherchierte ich nach Flügen nach Stockholm. Leider stellte sich schnell Ernüchterung ein - ohne Gepäck hätte es günstige Flüge mit ca. 180 Euro gegeben, mit Gepäck hätte ich aber mindestens 300 zahlen müssen. Und wenn man Schreibzeug, Laptop, Gummistiefel, Regenkleidung, Handtücher, Rucksack und sogar Bettwäsche mitbringen muss, reichen 8 kg Handgepäck leider nicht aus. Also schaute ich mich nach Alternativen um. Mein erster Einfall war Flixbus für ca. 150 Euro, nachdem ich eine Reisezeit von über 30 Stunden feststellen musste, legte ich aber auch das ganz schnell wieder ad acta. Als letzte Möglichkeit schaute ich also nach einer Reise mit der Bahn. Dort ergatterte ich nach kurzem Überlegen mein Ticket als "Sparpreis Europa" für 125 Euro. Zusätzlich buchte ich über das Internet ein Bett jeweils vor dem ersten und nach dem letzten Tag, um nach bzw. vor der Reise noch entspannen und schlafen zu können. Ca. eine Woche vor der Abreise kam von der Bahn eine E-Mail mit Verspätungsalarm, meine Verbindung existierte nicht mehr. Ich ging ins Reisezentrum, meine Zugbindung wurde aufgelöst und ich bekam eine neue Verbindung (früher los, dafür auch früher zu Hause). Am 24. August sollte es für mich dann in den frühen Morgenstunden losgehen. Wie immer hatte ich nichts rechtzeitig erledigt. Die Wäsche hatte ich erst am Tag vorher gewaschen, sodass sie noch trocknen musste und ich nicht alles packen konnte. Ich stand also um 04:15 auf und merkte dann schnell, dass es eng werden würde. Ich musste noch den Rest packen, ich musste noch duschen und - was ich völlig vergessen hatte - mit dem Koffer, der dann auch noch sehr viel schwerer war als erwartet, ziemlich viele Treppen nach unten zum Bahnhof. Um 05:15 stand ich dann völlig nassgeschwitzt, aber rechtzeitig mit allem Gepäck am Bahnhof und zwei Minuten später kam dann auch die Bahn. Es ging los. Ich war aufgeregt. In Stuttgart stieg ich um, in Würzburg erneut, in Hamburg wieder. Schon jetzt hatte ich keine Lust mehr, den schweren Koffer zu schleppen, aber es lag noch eine weite Reise vor mir. Bis jetzt lief es aber gut und ich war nach meinen seitherigen Erfahrungen mit der Bahn sehr überrascht über die unkomplizierte Reise. Zwischen Hamburg und Flensburg ereignete sich dann der erste Zwischenfall: Ein Fahrgast in meinem Zug musste notärztlich versorgt werden, daher war der Zug zum Anhalten gezwungen und ein halbes Dutzend Sanitäter stürmte den Zug. Bei 6 Minuten Zeit für das erneute Umsteigen wurde mir schnell klar, dass ich meinen Anschluss verpassen würde. Dennoch hatte ich weiterhin gute Laune, ich hatte ja absichtlich nicht den letzten Zug gebucht, da ich mit Verspätungen gerechnet hatte. Außerdem hatte ich Verständnis, ich würde schließlich auch auf Hilfe hoffen, wenn ich in einer solchen Situation wäre. Also ging es mit ca. 25 Minuten Verspätung nach Flensburg. Der Anschluss war natürlich weg. Meinen nächsten Ausflug machte ich also ins Reisezentrum der DB, um zu fragen, wie ich nun weiterfahren sollte, da die schwedischen Züge reservierungspflichtig sind. Dort war alles überhaupt kein Problem, ich bekam eine neue Verbindung und eine neue Reservierung (für den Nachtzug, der dann am nächsten Morgen um 6:00 ankommen würde) sowie ein Fahrgastrechteformular. Es sei auch überhaupt kein Problem, das Geld für das nun umsonst gebuchte Hostel zurückzubekommen. Am Bahnhof traf ich dann zwei weitere Personen aus Deutschland - Chris, der auch Schwedisch beherrschte und Simon, einen Flüchtling, der seine Schwester in Schweden besuchen wollte. Wir waren alle noch guter Laune und freuten uns bereits auf den Nachtzug. Es kam, wie es kommen musste und der Zug nach Kolding hatte 25 Minuten Verspätung. So mussten wir erneut nach einer Verbindung suchen, was aber kein Problem war, da es noch eine Verbindung gab, mit der wir den Nachtzug erreichen würden. Stattdessen fuhren wir nach Fredericia. Dort gab es dann viel Verwirrung wegen der Gleisbelegung, da sich alles geändert hatte. Wir rannten (samt meinem schweren Koffer) durch den gesamten Bahnhof, dank Chris wussten wir wenigstens, wohin. Am Ende erwischten wir den Zug nach Kopenhagen. In Kopenhagen herrschte das pure Chaos am Bahnhof, ich hatte nicht wirklich Ahnung, was dort eigentlich los war, aber wir stiegen in den richtigen Zug nach Malmö. Mein Koffer nervte mich langsam wirklich, aber Simon bot mir Unterstützung an und wir tauschten die Koffer. Mittlerweile war auch noch Celine bei uns, ebenfalls Deutsche, die nach Malmö musste. Die Laune war trotz allem noch gut, ich freute mich schon auf meinen Liegeplatz im Nachtzug. Doch schon wenig später kam die große Ernüchterung: Der Zug stoppte am Flughafen in Kopenhagen, wir sollten alle aussteigen und zwar schnell. Ich vergaß meinen Schlafsack. Ich habe das meiste nicht verstanden, aber es war wohl so, dass es in Schweden mehrere Probleme mit Zügen gab. Ein Zug brannte wohl zwischen Malmö und Lund, ein anderer versperrte die Brücke von Kopenhagen nach Malmö. Wir sollten den Ersatzverkehr nutzen. Wir gingen also zur angesagten Bushaltestelle. Dort herrschte das reinste Chaos. Mindestens 2000 Personen standen dort. Ordner versuchten, die Leute von der Durchfahrt fernzuhalten. Ich merkte, dass ich den Schlafsack vergessen hatte. Es war nicht meiner, sondern der meines Freundes. Ich war wütend auf mich und plötzlich liefen mir die Tränen runter. Wenn ich den Nachtzug verpassen würde, würde ich niemals rechtzeitig in Stockholm ankommen. Mütter mit kleinen Kindern, Behinderte usw. wurden natürlich vorgelassen und durften zuerst mit dem Bus nach Malmö. Ich hatte mittlerweile kein Zeitgefühl mehr, aber irgendwann saßen auch wir im Bus. Aussteigen durften wir nicht etwa am Hauptbahnhof von Malmö, sondern in Hyllie. Dort war es mittlerweile nach 0 Uhr, es fuhr quasi nichts mehr zum Hauptbahnhof. Auf der Suche nach einem Taxi brach mir ein Rad vom Koffer ab. Jetzt war dann endgültig Schluss bei mir, der Koffer war so schwer, dass ich ihn nicht einmal tragen konnte. Also zog ich ihn ohne Rad weiter hinter mir her. Schließlich nahmen wir uns ein Taxi vom Hauptbahnhof. Der Nachtzug war natürlich längst abgefahren. Vielleicht würden wir dort eine andere Möglichkeit finden. Unterwegs brachten wir noch Celine zu ihrem Hotel. Am Hauptbahnhof kam dann auch schnell die Ernüchterung: Ein Taxi nach Stockholm kostet ein Vermögen, Stellen für Mietwägen hatten bereits geschlossen, ebenfalls jegliche Information. Wir würden die Nacht wohl in Malmö verbringen. Die Hostels und Hotels waren natürlich längst voll oder die Rezeption bereits geschlossen. Mit dem Koffer hatte ich auch keine Lust, noch Kilometer durch die Stadt zu dackeln. Simon traf durch Zufall einen Bekannten und ging dann mit ihm. Chris und ich saßen am Bahnhof und wussten nicht, was wir tun sollten. Mittlerweile versuchte ich, über Facebook jemanden zu erreichen, der ebenfalls zur Exkursion fuhr, um herauszufinden, was ich nun tun sollte. Stockholm war keine Option mehr, um 9 würde ich dort selbst mit dem ersten Zug nicht ankommen, eher um 12. Wir beschlossen, in der Stadt ein Bier zu trinken. Aber auch da hatten wir keine Chance, denn ab 1 ist schon Sperrstunde. Also zurück zum Bahnhof. Dort verbrachten wir die ganze Nacht. Netterweise sind die Bänke so konstruiert, dass Schlafen umöglich ist. Alle haben einen Bügel in der Mitte. Also saß ich die ganze Nacht dort, manchmal nickte ich weg. Ich hatte ein bisschen Angst, dass mir jemand mein Geld klauen würde. Ich recherchierte (wenigstens gab es WLAN), wie ich nun anderweitig zur Exkursion kommen könnte. Ich beschloss, ich würde mit der ersten Möglichkeit nach Filipstad fahren. Die Toiletten waren natürlich nachts geschlossen, bereits um 3 Uhr musste ich eigentlich dringend dorthin, aber es gab keine Chance. Ich wartete. Um 6 Uhr morgens wurden die Toiletten endlich geöffnet. Ich war kurz vor dem Platzen und weinte beinahe vor Freude, als ich endlich bei der Schüssel war. Im Gegensatz zu meiner Erwartung öffnete aber keine Information und ich hatte keine Chance ein Ticket zu kaufen. Mit Bargeld kann man nirgends bezahlen und ich habe keine Kreditkarte. Über Google fand ich schließlich eine Verbindung nach Filipstad. Um 7 ging es los nach Hallsberg. Der Schaffner hatte kein Problem mit meinem Ticket, da ich weiterhin auf dem Weg in Richtung Stockholm war. In Hallsberg angekommen, hatte ich viel Zeit zum Umsteigen. Ich beschloss, erstmal alle schweren Sachen vom Koffer in den Rucksack zu packen und möglichst viel anzuziehen. Es war schließlich auch ganz schön kalt in Schweden, verglichen mit Deutschland. Auch dort schnell die Ernüchterung: Hier gab es gar kein Reisezentrum und es war wieder nicht möglich, ein Ticket zu kaufen. Der Schaffner war ziemlich böse, dass ich kein Ticket habe. Ich erklärte ihm die Situation und er sagte, er würde mich heute mitfahren lassen, aber ich soll nächstes Mal auf jeden Fall ein Ticket kaufen. Dann war ich in Karlstad und musste dort in den Bus umsteigen. Mittlerweile hatten sich auch die Dozenten gemeldet, dass es kein Problem sei, ich nicht einmal zu spät wäre und man mich am Busbahnhof in Filipstad abholen würde. Leider fand ich in Karlstad die Bushaltestelle nicht. Sie war nicht am Bahnhof. Ich fragte jemanden, der mir sagte, er sei nicht von hier - natürlich waren es deutsche Touristen... Dann sagte mir jemand, ich müsse weiter die Straße entlang, da sei ein großer Busbahnhof. Ich erreichte ihn eine Minute vor Abfahrt des Busses. Zunächst rannte ich ins Informationszentrum, da ich ein Ticket brauchte. Die nette Dame sagte: "Der Bus fährt aber in einer Minute...". Ich sagte: "Ja, ich weiß, ich brauche aber das Ticket!" Sie gab mir das Ticket und mein Rückgeld und ich rannte quasi um mein Leben. Mein Koffer legte in der Kurve in der Halle einen Drift hin. Ich bekam den Bus gerade so, bevor der Fahrer die Tür schließen wollte. Dann saß ich also endlich im Bus nach Filipstad... Und damit es spannend bleibt: Ob ich jemals angekommen bin, erfahrt ihr im nächsten Eintrag!
  11. Und weiter geht es! Die Beschreibung der Landschaftsveränderungen habe ich immer noch nicht gemacht... 1. In Earth: Portrait of a Planet Kapitel 3 und 4 noch einmal lesen. Aber auch hier: Wiederholung ist nichts für mich, darum habe ich es gelassen. 2. Lithosphärische Platten: Text lesen, Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten vergleichen, anschließend Fragen zur "schwedischen" Platte beantworten. 3. Paläogeographische Rekonstruktion: "The Origins of continents" (Paper von Alfred Wegener) lesen, Fragen beantworten und mit den richtigen Antworten vergleichen. Anschließend vorgefertigte Bilder der Kontinente (aus Google Earth) ausdrucken, ausschneiden und Pangäa rekonstruieren. Von der Rekonstruktion muss ein Foto gemacht werden, das später eingeschickt wird. Fragen hierzu beantworten. 4. Plattenbewegung: Text lesen, Fragen beantworten, mit den richtigen Antworten vergleichen. "Spreading of the Ocean Floor: New Evidence" (Paper von Vine) lesen, Daten heraussuchen und verschiedene Bewegungsgeschwindigkeiten berechnen. 5. Mit Google Earth die Höhenprofile von Reykjanes Ridge und Juan de Fuca Ridge erstellen. Unterschiede und die Gründe dafür benennen. 6. Plattengrenzen: Text lesen, mit Google Earth verschiedene Plattengrenzen benennen und mit den richtigen Antworten vergleichen. Ein Bild (vorgefertigt von Google Earth) der arabischen Platte ausdrucken. Plattengrenzen einzeichnen und benennen sowie einen Pfeil der Plattenbewegung einzeichnen. Davon muss ein Foto gemacht werden, das später eingeschickt wird. 7. Online-Maske abschicken, Fotos und Adresse einschicken. Warum die Adresse? Es werden wieder Boxen mit Steinen verschickt Dann bin ich mal gespannt, wann ich mit dem dritten Teil weitermachen kann. In Geologie II benötigt man für den nächsten Teil immer ein Passwort, das man mit der Korrektur des vorigen Teils bekommt.
  12. Ob ich hochbegabt bin, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Ich habe als Kind mal einen IQ-Test gemacht und da mit 141 wohl hochbegabt abgeschnitten. Aber ob die Tests für Kinder wirklich aussagekräftig sind und ob das auch heute noch gilt, weiß ich nicht. Meine Schwester ist hochbegabt im Bereich Kunst und Musik. Bei mir fehlt jeder Ansatz eines herausragenden Talents. Ich bin in allem nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Vielleicht ist das ja auch mein Talent. Oder die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ganz einfach zu verstehen, sogar noch komplexer zu machen und sie dann trotzdem für jeden verständlich darzustellen. Verrückt bin ich aber definitiv! Im Werkstudenten-Job arbeite ich 14 bis 17 Stunden die Woche, je nach Schicht - in der Prüfungszeit kann ich aber auch weniger arbeiten. Dann arbeite ich noch beim Ministerium, hier kommt es ganz auf die Nachfrage an, von kein Termin (z.B. in den Ferien und wenig nachgefragten Zeiträumen) bis hin zu 6 Termine à 2 Stunden plus Fahrtzeit ist alles drin. Und dann noch bei einem gemeinnützigen Unternehmen, da mach ich ein bis zweimal im Monat ein paar Stunden. Dann die Sanierung der Wohnung, da mach ich relativ viel mit meinem Vater in den Abendstunden und am Wochenende. Dann hab ich noch zwei Bands, also zweimal die Woche Probe. Meine eine Band ist semiprofessionell, d.h. ich bin am Wochenende viel unterwegs, zusätzlich nehmen wir gerade unser neues Album auf und ich bin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse zuständig. Dann sitze ich noch im Gesamtvorstand, im Hausvorstand und im Open-Air-Team vom hießigen Jugendhaus. Die Vorstände tagen insgesamt einmal pro Woche, Open-Air-Team bis Mitte Juni einmal pro Woche, danach auch jede Woche. Aufgrund der vielen Arbeit dieses Jahr habe ich aber beim Open Air kein eigenes Ressort übernommen, sondern mache nur Helferlein. Und dann eben noch die vier Studiengänge. Wie das alles klappt, fragen mich viele Leute. Tatsächlich kann ich die Frage nicht wirklich beantworten. Zum Teil bin ich mein eigenes Gegenteil. Manchmal bin ich verpeilt, weil ich tatsächlich vergesse, irgendetwas Wichtiges mitzubringen o.Ä. Zeitlich bin ich aber top organisiert. Ich nutze auch jede Zeit, die mir irgendwie bleibt, für etwas Sinnvolles. Die Blog-Einträge sind quasi immer eine Wiederholung: Was habe ich in diesem Kapitel gelernt? Und helfen mir daher auch beim Studium. Auch in der Bahn sitze ich nie und schaue aus dem Fenster - ich lerne. In welchen Semestern ich bin, lässt sich leider nicht so genau sagen. Ich musste immer wieder eine Pause einlegen. Als ich "nur" Chemie und Rechtswissenschaft studiert habe, ist meine Oma gestorben. Da ich bei ihr aufgewachsen bin, ist für mich eine Welt zusammengebrochen und an Lernen war nicht zu denken. Dann habe ich mich quasi vollkommen auf das Chemie-Studium konzentriert, um die Kurve noch zu kriegen - leider umsonst. Schnellstmöglich habe ich mich woanders eingeschrieben (Studentenstatus, Semesterticket, etc.), Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie. Da musste ich mich aber erstmal sammeln und überlegen, was ich denn überhaupt machen möchte. Dann nochmal umgeschrieben in Agrarwissenschaften (relativ ähnlich). Dann kam meine semiprofessionelle Band auf mich zu und hat gefragt, ob ich mitspielen möchte. Dafür musste ich natürlich auch sehr viel lernen (bestimmt 60 Songs), üben (nicht nur mein Instrument, auch Show und Tanzen), mich daran gewöhnen... Da war dann nicht viel mit Studium. Nebenbei ist der Erbschaftsstreit bezüglich dem Haus meiner Oma völlig eskaliert und meine Onkel wollten meinen Opa (nicht leiblich) rauswerfen, der dann auf der Straße gelandet wäre. War natürlich alles andere als schön, denn ich kenne nur ihn als meinen Opa. Und dann hat sich quasi gerade alles eingependelt gehabt, ich habe mit Geowissenschaften angefangen und dann kam Anfang letztes Jahr die Trennung von meinem damaligen Freund. Keine Trennung im Guten. Und fünf Jahre gemeinsame Zeit mit gemeinsamer Wohnung etc. steckt man halt auch nicht so einfach weg. Mit dem ganzen Mist im Hintergrund bin ich dann in Gefilde abgerutscht, in die ich nie abrutschen wollte. Aber das Blog-Schreiben hat mich zumindest insofern da rausgeholt, dass ich wenigstens in Earth Science weitergemacht habe. Zwar langsamer, aber dennoch mit sehr guten Ergebnissen. Und seit Mitte letztes Jahr ist dann endlich wieder alles gut und das Studium läuft super. Ich bin nur durch die Mathe/Statistik-Prüfung gehagelt im 1. Prüfungszeitraum und wollte dann den Prüfungsanspruch auf keinen Fall riskieren, weshalb ich die Prüfungen an der FernUni abgemeldet habe, sonst hätte ich vermutlich über 100 ECTS geschafft. Dieses Semester sind 113,5 ECTS geplant. 10 ECTS fehlen, weil das entsprechende Modul in 2 Studiengängen Pflicht-Modul ist. Und 2,5 ECTS fehlen, weil die Exkursion in Geologie erst wieder im nächsten Jahr angeboten wird und ich nicht rechtzeitig die entsprechenden Module abschließen konnte.
  13. Huch, da habe ich ja ganz schön was ausgelöst! Ich versuche jetzt mal, bestmöglich die Fragen zu beantworten und meinen Senf dazuzugeben. Ich möchte später nicht von diesem Beruf leben. Richtig, ich hatte die Sprachen abgebrochen, da das mit der Sanierung der Wohnung zu viel war. Dazu kommt, dass ich eher unregelmäßig Zeit habe (zumal mein Freund schichtet) - da waren wöchentliche Abgabetermine und Meetings zu viel. Aber die Sanierung der Wohnung ist demnächst abgeschlossen und ich setze mir ja keine wöchentlichen Ziele, sondern will es eher langsam angehen lassen. Gegen kreative Kurzschlüsse habe ich übrigens nichts, im Gegenteil, das amüsiert mich eher, weil es natürlich einen wahren Gehalt hat. Der Ruf des Heilpraktikers als "Kräuterhexe", "gelangweilte Hausfrau" und "Esoteriker" kenne ich natürlich. Mich in eine solche Richtung zu bewegen, kommt nicht in Frage. Ich interessiere mich sehr für die traditionelle chinesische Medizin, vor allem Akupunktur, und ebenso Phytotherapie. Ich studiere aktuell Agrarwissenschaften, Earth Science, Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft. Für meine Entscheidung, jetzt endlich mal zu starten, war das Gemunkel über die Abschaffung oder Änderung des Berufs. Manch einer munkelt auch bereits vom Bachelor als Ersatz für den Heilpraktiker. Im Prinzip war das eine "Jetzt-oder-nie"-Entscheidung. Medizinische Themen haben mich schon immer interessiert. In einer Apotheke wollte ich aber nicht arbeiten, daher habe ich mich gegen ein Pharmazie-Studium entschieden. Und für ein Medizin-Studium habe ich leider nicht das passende Abitur, da mir als Jugendliche andere Themen wichtig waren. Ebenso war ich schon immer fasziniert von China und habe daher auch International Business Management East Asia mit Schwerpunkt China studiert, leider war die Fachhochschule nicht das Richtige für mich. Ich habe daher schon einen vertieften Zugang zur chinesischen Kultur. Dazu kam dann noch, dass in meinem Bekanntenkreis einige mit Rückenproblemen große Erfolge mit Akupunktur feiern konnten. Das hat das Interesse an medizinischen Themen allgemein und Akupunktur wachsen lassen. Und warum die Prüfung? Nun, vielleicht klingt das verwerflich oder verrückt, aber auch wenn ich freiwillig lerne, dann tue ich das gerne mit einem Ziel. Und ich bekomme gerne einen Zettel dafür - nicht, damit ich ihn anderen Leuten zeigen oder damit angeben kann. Das Problem ist eher, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass Erfahrung und Wissen ohne Schein in Deutschland leider wenig zählen. Fakt ist gerade: Zeit wird mehr, da ich die Sanierung der Wohnung beende, aber dennoch weiterhin eher unregelmäßig. Geld ist auch mehr, da ich mittlerweile noch einen Werkstudenten-Job habe. Und Sinn siehe oben
  14. Schon seit Jahren denke ich darüber nach, die Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen. Im Endeffekt habe ich dann doch nie damit angefangen - keine Zeit, kein Geld, macht das überhaupt Sinn? In spätestens drei Wochen ist die Sanierung meiner Wohnung endlich abgeschlossen - das heißt, es wird endlich wieder Zeit frei. Und die möchte ich natürlich nutzen. Ich habe mich vorerst bewusst dazu entschieden, mich nicht in einen Fernlehrgang einzuschreiben. Das hat zwei Gründe. Erstens möchte ich die Zeit, die jetzt freigeworden ist, nicht komplett mit neuem Zeitdruck ausfüllen. Fristen, festgelegte Seminartermine und Ähnliches will ich vermeiden. Zweitens sind die Fernlehrgänge extrem teuer und die Durchfallquote in der staatlichen Prüfung trotzdem hoch. Grundlage ist die Heilpraktiker-Akademie von Rudolf Schweitzer, die ich mir nun gebraucht gekauft habe. Auch die Entscheidung für dieses Lehrwerk habe ich bewusst getroffen. Die Standardwerke sind ja Naturheilpraxis heute von Elvira Bierbach und Lehrbuch für Heilpraktiker von Isolde Richter. Beide Bücher sind schon relativ teuer, dazu kommt, dass selbst die alten Auflagen gebraucht weiterhin teuer sind. Die alten Auflagen sind laut Internet zum Teil auch fehlerbehaftet und vor allem auch nicht aktuell, was den juristischen Teil angeht. Meiner Meinung nach noch ein Manko: Beide Autoren sind Heilpraktiker, die Prüfung wird jedoch von einem Arzt abgenommen. Zudem komme ich mit der ausschweifenden Schreibweise vieler weiblicher Autoren nicht zurecht. Rudolf Schweitzer ist ein Mann und Arzt, dementsprechend hat mir sein Werk besonders zugesagt. Außerdem ist es sehr viel ausführlicher als die anderen beiden Bücher, da es aus 14 Bänden besteht. Und noch ein Grund: Wer schleppt gerne einen riesigen Wälzer mit sich herum? Ich jedenfalls nicht, da bevorzuge ich schon die Art und Weise mit mehreren Büchern. Und sollte der juristische Teil nicht mehr aktuell sein, wenn ich meine Prüfung machen möchte, kann ich den juristischen Teil neu für 30 Euro nachkaufen. In diesem Blog möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Heilpraktiker-Selbststudium mitteilen - und natürlich auch die, die ich mache, falls ich mich doch noch für einen Anbieter entscheide. Wie immer freue ich mich über eure Kommentare Demnächst geht es los, die Bücher sollten diese Woche noch verschickt werden.
  15. In Physische Geographie II habe ich nun alles bestanden außer die Beschreibung der Landschaftsveränderungen (diese muss ich noch machen). Aber es geht auch direkt weiter mit Geologie II 1. Kapitel 1 und 2 in Earth: Portrait of a Planet nochmals lesen. Darauf hatte ich allerdings keine Lust, ich lese ungerne Dinge zweimal. 2. Graphische Kalkulationen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Tripelpunkt berechnen. 3. Wissenschaftliche Einheiten: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Experiment zur Dichte von Basalt (in der "mineral box"), Dichte berechnen. 4. Statistik: Erklärenden Text lesen, Mittelwert und Standardabweichung aus dem obigen Experiment berechnen. 5. Wissenschaftliche Notation: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Rechnung, wie viele Sekunden es in einer Million Jahre gibt. 6. Geometrie und Trigonometrie: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Geschwindigkeit einer Person an verschiedenen Stellen auf der Erde berechnen. 7. Längenskalen berechnen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Umrechnen von Planetenabständen auf eine Modellskala. 8. Längenskalen berechnen: Erklärenden Text lesen, Fragen mit Hilfe des Buches beantworten, Berechnung, wie lange es brauchen würde, bis der Himalaya erodiert ist. Insgesamt war das eine sehr einfache Aufgabe und hat nicht lange Zeit benötigt. Der nächste Teil beschäftigt sich dann noch einmal mit Plattentektonik.
  16. An der Uni Hohenheim ganz normal, hier in Baden-Württemberg geht nichts anderes. An der Uni Stockholm auch ganz normal, da es sie nicht interessiert, ob ich in Deutschland auch eingeschrieben bin, wobei es hier möglich gewesen wäre, die Kurse auch einzeln zu belegen. An der FernUni in Rechtswissenschaft als Zweithörer und in Wirtschaftswissenschaft bin ich Akademiestudent, da man sich als Zweithörer nur für einen Studiengang einschreiben kann. Das wird in zwei Jahren auch noch ganz schön lustig mit Bachelor und Master parallel an verschiedenen Hochschulen
  17. Ich habe es geschafft und bin beim letzten Teil des Moduls Physische Geographie angekommen. Aber erst einmal gute Neuigkeiten aus meinem Präsenzstudium Agrarwissenschaften: Grundlagen der Chemie konnte angerechnet werden. Die botanisch-mikroskopischen Übungen habe ich auch bestanden, trotzdem Zeichnen absolut nicht meine Leidenschaft ist und ich mich zwischendurch gefühlt habe wie ein Kunst-Student. Grundlagen der Botanik (Prüfung zu den Übungen und Abschluss-Prüfung) habe ich mit einer guten Note bestanden. Grundlagen der funktionellen Anatomie der Nutztiere habe ich auch bestanden, wenn auch nicht so gut. Da ich mich auf Pflanzenwissenschaften spezialisieren möchte, war mir die Note nicht so wichtig. An Mathematik und Statistik habe ich mir beinahe die Zähne ausgebissen, da flogen die Bücher nur so durch die Wohnung, aber ich habe es geschafft. Grundlagen der Sozialwissenschaften habe ich sehr unerwartet sogar sehr gut bestanden. Damit ist das erste Semester Geschichte Zudem konnte ich mir Physik und Agrarmeteorologie (aus dem zweiten Semester) anrechnen lassen. Grundlagen der Bodenwissenschaften (aus dem 3. Semester) habe ich im Zweitversuch zum Glück bestanden, das scheint einfach nicht mein Thema zu sein (dazu kommen wir weiter unten im Blog-Eintrag noch einmal). Einführung in die Tierhaltung und Tiergenetik (aus dem 3. Semester) habe ich auf gut Glück geschrieben, ohne dafür etwas gelernt zu haben. Dennoch kam ein befriedigendes Ergebnis. Dieses Semester belege ich Grundlagen der Pflanzenwissenschaften, Grundlagen der Ökonomie, Grundlagen der landwirtschaftlichen Betriebslehre (alle aus dem 2. Semester), Grundlagen der Pflanzenernährung, Pflanzenzüchtung, Phytomedizin und Sonderkulturen, Grundlagen Agrartechnik- Tierhaltung, Sonderkulturen und Arbeitswissenschaften, Biometrie (alle aus dem 4. Semester). Außerdem muss ich an der FernUni langsam mal in die Gänge kommen, in vielen Modulen habe ich Arbeitsgemeinschaften und Einsendearbeiten hinter mir, mich aber noch nicht zur Prüfung getraut. Das soll sich dieses Semester ändern: Ich möchte die Hausarbeit in Staats- und Verfassungsrecht (2. Semester Rechtswissenschaft) schreiben, außerdem die Prüfungen in Bürgerliches Recht I (1. Semester Rechtswissenschaft) und Externes Rechnungswesen (1. Semester Rechtswissenschaft, 2. Semester Wirtschaftswissenschaft). Zusätzlich kommt dann noch Einführung in die Wirtschaftswissenschaft und Wirtschafstmathematik und Statistik (beide 1. Semester Wirtschaftswissenschaft). Zur FernUni werde ich dann auch endlich mal meine Blogs hier starten! Und nun wieder zurück zur Uni Stockholm und Earth Science: Mein Dozent hat völlig übersehen, dass ich meine Bodendiagramme plus Text eingereicht hatte. Wie ich oben schon schrieb, scheint Boden nicht mein Fall zu sein. Die Bodendiagramme waren falsch. Es scheint wohl unmöglich zu sein, sie in OpenOffice zu zeichnen. Ich habe sie jetzt von Hand gezeichnet und den Text angepasst. Ich hoffe, mein Dozent ist nun zufrieden. Da er meine Abgabe übersehen hatte, hat er mich trotzdem die 20minütige Prüfung schreiben lassen, korrigiert sie aber erst, wenn die richtigen Diagramme da sind (die ich nun eingereicht habe). Damit fehlt nur noch der Aufsatz zur Klima- und Umweltforschung im Quartär und die Beschreibung der Landschaftsveränderungen. Wenn ich den Aufsatz zur Klima- und Umweltforschung im Quartär eingereicht und bestanden habe, kann ich im August an der Exkursion teilnehmen. Diesbezüglich hatte ich nochmal extra nachgefragt. Und nun zum dritten und letzten Kapitel des Moduls: 1. Einleitung auf Moodle lesen. 2. Von der Uni erstellte Einführung in die Geoinformationssysteme (19 Seiten) lesen. 3. Test zu Geoinformationssystemen machen. Hier müssen einzelne Wörter eingetragen werden, mindestens 11 von 13 müssen richtig sein, um zu bestehen. Eine Note gibt es für diesen Test nicht. 4. Übung: Einführung in QGIS: Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zunächst muss man das Programm QGIS installieren, anschließend erstellt man seine erste kleine Karte von einem "Landkreis" in Schweden mit Wasser, Land, umgebenden "Landkreisen", Straßen, Hauptstraße und Besiedelung. Man sollte die neueste Version des Programms installieren, leider ist die Anleitung dann sehr veraltet und man muss sich viele Funktionen selbst zusammensuchen. 5. Übung zur Visualisierung: Wieder Schritt für Schritt macht man nun eine "richtige" Landkarte. Die Grundlage ist die Karte aus der ersten Übung. Man ergänzt eine Skala, eine Legende, zeigt, wo in Schweden der "Landkreis" liegt, beschriftet die Hauptstraße und andere "Landkreise", die Stadt, fügt ein Koordinatensystem ein, nennt die Quelle, fügt einen Nordpfeil ein usw. Das Ergebnis muss man dann abgeben. Es gibt keine Note, man muss aber bestehen, das habe ich geschafft. Auch hier ist die Anleitung leider sehr veraltet. 6. Vektordaten kreieren: Hier muss man Bilddateien herunterladen und anschließend das Os auf der Insel nachzeichnen. Nun sollen noch inaktive und aktive Minen eingezeichnet werden, die dann auch visualisiert werden müssen. Nun muss noch eine Bushaltestelle gefunden und eingezeichnet werden. Das Ganze muss man auch abgeben und ohne Note bestehen, was ich auch geschafft habe. Nun fehlen mir also nur noch zwei Dinge, um das Modul endgültig abzuschließen. Und dann geht es hier weiter mit Geologie II!
  18. Ich drücke die Daumen, dass es cool wird! Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit meinem Studium in Schweden
  19. Es wird mal wieder Zeit für einen Blogeintrag und zwar mit Teil 2 des 3. und letzten Kapitels. 1. Eine Einführung zu Remote Sensing lesen (18 Seiten), die von den Dozenten erstellt wurde. 2. Übung 1: Einführung in Remote Sensing. Hier sind immer Erklärungen und man muss anschließend eine Multiple-Choice-Frage beantworten. Um zur nächsten Seite zu gelangen, muss die Frage richtig beantwortet werden. Es gibt keine Bewertung. 2. Übung 2: Interpretation der Landbedeckung. Funktioniert genauso, hier werden verschiedene Bilder gezeigt und man muss angeben, was man darauf erkennen kann. 3. Übung 3: Praktische Interpretation von Bildern a) Identifikation von Objekten. Hier wird ein Bild gezeigt und man muss Fragen in Textform dazu beantworten. Die richtigen Antworten findet man dann jeweils auf der nächsten Seite. Es gibt keine Bewertung. b) Reflektionen in Nah-Infrarot. Funktioniert genauso. c) Veränderungen in der Landschaft. Funktioniert genauso, nur dass man nun über das Internet einen Ort aufruft, zu dem mehrere Bilder von verschiedenen Zeitpunkten zu sehen sind, die direkt verglichen werden können. d) Veränderungen in Sälen, Dalarna. Wieder müssen über das Internet Bilder von verschiedenen Zeitpunkten aufgerufen werden, die man direkt vergleichen kann. Hierzu sollen nun 250 bis 400 Wörter geschrieben werden, die mit Screenshots untermauert werden. Diese Aufgabe wird mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Ich habe sie noch nicht abgegeben. Außerdem fehlen mir aus den anderen Kapiteln: Aufsatz zu Umwelt- und Klimaforschung im Quartär, dazu hatte ich noch keine Lust. Bodendiagramme und Erklärung habe ich mittlerweile (auch ohne PowerPoint, stattdessen mit OpenOffice und Paint) hinbekommen, warte aber noch auf die Bewertung, dann kann ich die 20minütige Prüfung zu Bodenwissenschaften machen. Ansonsten ist alles fertig, Blogeintrag zu Teil 3 folgt
  20. Über die Hochschulen finde ich nur eine extrem seltsame Version vergünstigt. Das normale Office Student kostet 79 Euro... Und ich habe einen langen Anfahrtsweg und keine Anwesenheitspflicht, daher bin ich nicht an der Präsenz-Hochschule unterwegs. Zudem sind die meisten PC-Räume aktuell geschlossen wegen Renovierung.
  21. Nach wie vor habe ich die Abgabe über die Forschung bezüglich Klima und Umwelt nicht gemacht - da muss man sich fast schon schämen... Die Wasserdiagramme für Boden habe ich noch nicht fertiggestellt - Problem dabei: Die Diagramme sollen mittels PowerPoint erstellt werden, ich besitze leider nur OpenOffice und da fehlen die nötigen Funktionen. Daher kann ich auch die Prüfung noch nicht machen... Da ich gerade in Vollzeit arbeite (Schulung als Fahrgastprüferin bei der Deutschen Bahn) wollte ich mir den Stress heute nicht weiter geben und habe stattdessen einfach weiter gemacht. 1. Kapitel "Portrayal and Cartography" aus Springer Handbook of Geographic Information von W. Kresse und D. Danko herunterladen. Das Buch kann über die Uni-Bibliothek gefunden und dann das Kapitel über SpringerLink heruntergeladen werden. Im Folgenden werden bestimmte Teile aus diesem Kapitel gelesen. 2. Karten-Typen: Teil 11.2 lesen. Übung machen. Beantwortet man die Frage falsch, darf man sie so lange beantworten, bis sie richtig ist. Die Übung ist eine Mischung aus Fragen beantworten und erklärenden Texten. Selbstverständlich gibt es keine Note. 3. Skalen: Teil 11.3.1 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note. 4. Generalisation: Teil 11.3.3 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note. 5. Karten-Projektionen: Teil 11.3.4 lesen. Auch hierzu gibt es eine Übung mit erklärenden Texten ohne Note. 6. Visualisierung: Die Teile 11.4 (Symbole), 11.5 (Farbe) und 11.6 (Text) lesen. 7. Interessierte Studenten können noch Teil 11.11 zu virtuellen Karten lesen. Das ist aber keine Pflicht und daher habe ich es auch nicht gemacht. 8. Bestätigen, dass man alle Aufgaben abgeschlossen hat. Und das war es tatsächlich schon! Eine Note gibt es in diesem Teil nicht.
  22. Laut universityadmissions.se muss das Modul erst zu Beginn der Exkursion abgeschlossen sein. Ein Kommilitone in Facebook meinte allerdings, das sei auch so kein Problem, wenn ich nicht fertig werde, kann ich dem Dozenten Bescheid geben und darf dann trotzdem teilnehmen. Darauf möchte ich mich aber nicht verlassen. Ich würde dieses Semester ohnehin gerne noch Geologie II machen. RS steht für Remote Sensing, GIS für Geographic Information System. Es geht dann also ein bisschen in Richtung Technik/Informatik.
  23. Nachdem ich mit Teil 1 fertig war, habe ich direkt mit Teil 2 gestartet. 1. Einleitung in Moodle lesen. 2. Sieben Vorlesungen mit einer Dauer von 7 bis 30 Minuten anhören. Die Qualität war diesmal sehr gut und ich musste mir das nur einmal anschauen, um alles zu verstehen. Es gibt noch eine achte Vorlesung, diese ist jedoch auf Schwedisch und nur für nordische Studenten, da es um das nationale System der Bodenklassifizierung geht. 3. Quiz. Alle Aufgaben müssen richtig beantwortet werden, können aber vorher wieder gecheckt werden, sodass es insgesamt sehr einfach ist. Lediglich die vierte Aufgabe ist eine Text-Aufgabe, die dann manuell korrigiert wird. 4. Abgabe. Es geht um Porosität und Wasserrückhaltevermögen. Hierfür müssen am PC Diagramme für zwei unterschiedliche Böden gezeichnet und danach die Unterschiede benennen und die Gründe hierfür darlegen. Darum kümmere ich mich morgen. 5. Prüfung. Auch hier sind wieder 20 Minuten Zeit für 20 Fragen. Allerdings kann ich an der Prüfung noch nicht teilnehmen. Zunächst müssen sowohl das Quiz als auch die Abgabe sicher bestanden sein. Danach muss ich Lars-Ove kontaktieren, der mir das Go für die Prüfung gibt. Und dann kommt der (hoffentlich) interessanteste Teil des Moduls, Kapitel 3 - RS, GIS und Kartographie. Übrigens habe ich eine vorläufige Zusage für Physikalische Geographie III (Exkursion im August in Värmland, Schweden) bekommen. Die Zusage ist safe, wenn ich Physische Geographie II abgeschlossen habe. Ihr seht, ich bin also ein bisschen unter freudigem Druck Falls alles klappt, werde ich also dieses Jahr meinen Geburtstag in Schweden verbringen und hoffentlich viel lernen.
  24. Es war wieder eine Weile still hier, da ich zwei Prüfungszeiträume in Hohenheim und einen in Hagen hinter mich bringen musste. Aber jetzt geht es weiter mit dem Studium in Schweden! 1. Einleitung zu Kapitel 2 in Moodle lesen. Anschließend auch die Einleitung zu Teil 1 lesen. 2. Literatur lesen (alles in An Introduction to Physical Geography): 18.1, 18.2 und 18.8 aus dem Kapitel Biosphäre, Kapitel 19 Biogeographische Konzepte (inklusvie Boxen 19.2 und 19.3) außer 19.2.1, Kapitel 20 Ökologische Prozesse (inklusive Box 20.1), Abbildung 25.1, Box 25.2 und 25.7 aus dem Kapitel Vegetation und Klimawandel. 3. Drei Vorlesungen mit einer Dauer von 6 bis 11 Minuten anschauen. Die Qualität der sprachlichen Aufnahme war leider extrem schlecht, sodass ich mir alles mehrmals anhören musste. 4. Quiz zu Biomen durchführen. Alle Fragen müssen richtig beantwortet werden, vor der Abgabe kann man aber bereits checken, ob die Antwort richtig ist. Das war sehr einfach. 5. Fünf Vorlesungen mit einer Dauer von 5 bis 16 Minuten anschauen. Auch hier war die Qualität der sprachlichen Aufnahme sehr schlecht. 6. Film (7 Minuten) über die Wasserhyazinthe in Ugalla anschauen. 7. Zwei Vorlesungen mit einer Dauer von 12 bis 13 Minuten anschauen. Leider war die Qualität der sprachlichen Aufnahme immer noch schlecht... 8. Quiz zur Biogeographie durchführen. Das Quiz hatte eher wenig mit der Literatur und den Vorlesungen zu tun. Ich musste verschiedene Orte in Google Maps aufrufen und hierzu verschiedene Fragen beantworten. Das Quiz wird benotet und war sehr schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bestanden habe oder es dann in drei Wochen noch einmal wiederholen muss. 9. Prüfung. Hier hatte 20 Minuten Zeit für 20 Fragen, auch die Prüfung wird benotet. Das war einfach und wurde auch direkt automatisch korrigiert. Aus Kapitel 1 fehlt mir übrigens immer noch die benotete Abgabe aus dem letzten Teil, wo man einen Bericht anfertigen soll. Bis jetzt hatte ich allerdings noch keine Lust darauf. Alles andere habe ich bestanden
  25. Zu 1.: Viele Universitäten verlangen, dass die Module Teil des Bachelors sind. Du kannst sie also nicht einfach so nachholen. Zu 2.: Viele Bundesländer erkennen derzeit nur ein Studium an einer Universität an. Die TU Chemnitz hat einen Master, mit dem es funktionieren könnte, im Fernstudium.
×
×
  • Neu erstellen...