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Nessarose

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  1. Soweit ich weiß, gibt es Statistik als Hauptfach nur an der TU Dortmund und an der LMU München, allerdings habe ich mich damit nach 2007 nicht wieder beschäftigt. Am besten mal die Studiengangsuche unter hochschulkompass.de benutzen ;)
  2. Liebe Community, hier mal wieder ein Update von mir: Im Juli habe ich meine beiden Präsenzveranstaltungen besucht. Bei beiden hat es mit den Räumlichkeiten gut geklappt und Studierende wie Dozenten sind lobenswert normal mit mir umgegangen. Inhaltlich hat mir auch beides sehr zugesagt! Dieses geballte Input an einem Wochenende passt gut zu mir und ist sehr inspirierend. Wenn die PVs nicht so teuer wären, würde ich zusätzlich zu den Pflicht-PVs gerne freiwillig noch weitere besuchen. Nun sitze ich gerade an meiner Hausarbeit. Mir fehlen noch etwa 8 von 10 Seiten und ich habe nur noch knapp eine Woche Zeit. Ich glaube, dass das schon noch gut zu schaffen ist, da ich die Inhalte grob im Kopf habe, aber ich bin total unsicher mit dem wissenschaftlichen Schreiben. Mein Thema hat mit Barrierefreiheit von Kulturbetrieben zu tun und aus eigener Erfahrung weiß ich darüber ziemlich viel, außerdem ist in meinen Augen vieles einfach logisch, man muss es sich nur mal vergegenwärtigen. Daraus ergibt sich mein Problem, wann brauche ich eine Quelle und wann nicht? Kann ich für einen großen zusammenhängenden Teil der Arbeit immer wieder die gleiche Quelle nutzen (die ist unglaublich gut und etwas Vergleichbares gibt es nicht)? Insgesamt merke ich aber, dass trotz der interessanten Inhalte ein Erweiterung des Zertifikats für mich nicht in Frage kommt. Von den Studienbriefen habe ich noch kaum etwas gelesen und die Hausarbeit macht mich echt total fertig. Davon noch mehr? Nein, danke
  3. Es ist nun alles geklärt. Ich habe schon meine Nutzungsbedingungen unterschrieben zurück geschickt und sollte in den nächsten Tagen dan die erste Digital-Version erhalten. Es gibt übrigens tatsächlich eine gesetzliche Grundlage, dass eine Digitalisierung (oder anderweitige Anpassung) für Menschen mit Behinderung zulässig ist http://dejure.org/gesetze/UrhG/45a.html
  4. Theoretisch haben wir sogar entsprechende Geräte auf meiner Arbeit. Ich hatte auch erst überlegt, einfach bei den Jungs in unserer Kopierstelle anzufragen, mir das zwischendurch irgendwann einzuscannen, aber ich hielt es dann doch für "richtiger" erstmal im Institut zu fragen. Ehrlich gesagt hatte ich auch nicht erwartet, dass es so schwierig sein könnte, mir diese Dokumente zur Verfügung zu stellen. Das Hauptproblem ist wohl, dass das KMM sich den größten Teil der Inhalte auch nur einkauft und nicht selbst darüber verfügt. Ich hatte auch schon angeboten, mich parallel um eine anderweitige Digitalisierung zu kümmern. Die Bibliothek der Uni Dortmund hatte zum Beispiel für behinderte Studierende so ein Angebot. Oder für Sehbehinderte gab es dort auch die Möglichkeit, sich einzelne Kapitel auf Band sprechen zu lassen. Die waren schon sehr fortschrittlich. Jedenfalls wurde mir vom KMM daraufhin gesagt, dass sie noch dran sind und ich noch ein bisschen Geduld haben solle. Also habe ich jetzt einfach noch etwas Geduld und wenn die mir keine PDF geben können, dann höre ich mich nochmal um oder frage auf der Arbeit.
  5. Ich wollte hier mal ein kleines Update geben. Klein deshalb, weil es tatsächlich noch gar nicht viel zu erzählen gibt. Nachdem ich zu Semesterbeginn meinen ersten Studienbrief bestellte, kam eine nicht bedachte Barriere. Das KMM stellt die Studienbriefe als geleimte Bücher im A4-Format zur Verfügung. Das ist für mich in mehrlei Hinsicht motorisch nicht handzuhaben, zum einen kann ich die Seite schlecht umblättern und sie fallen wieder zu, zum anderen habe ich nicht die Reichweite, um auf einer A4-Seite Markierungen oder ähnliches vorzunehmen. Klar, ich könnte mir das Buch von meiner Assistentin halten lassen und sie die Markierungen zeichnen lassen, aber das ist bei so viel Text nicht sonderlich praktikabel und ich kann auch nicht in Ruhe lernen, wenn jemand so unmittelbar daneben sitzt. Also habe ich beim KMM nachgefragt, ob sie mir PDF-Versionen der Studienbriefe geben können, natürlich würde ich dann auch gerne eine Erklärung unterschreiben, dass ich sie nicht weitergebe. Seitdem, das war etwa Mitte April, ist das KMM mit den Verlagen im Gespräch. Sie melden sich regelmäßig, dass sie noch dran sind, nur leider ganz ohne positive oder negative Auskunft. Ich glaube, man möchte mir dort wirklich gerne die Teilnahme am Zertifikat ermöglichen, nur leider hakt es noch ein bisschen.
  6. So etwas ähnliches suche ich für eine Freundin, allerdings ist sie Vollzeit in einer KiTa berufstätig und kann nicht an 10 Freitagen im Jahr frei nehmen. Gibt es so etwas auch nur an Wochenenden oder komplett ohne Präsenz?
  7. Danke! Ja, habe ich schon angenommen Ich finde es auch sehr engagiert und freundlich, wie sie auf meine Bewerbung reagiert haben und denke, dass ich dort dann auch ganz gut aufgehoben bin. Da gebe ich dir recht, aber ich freue mich immer schon, wenn in einem solchen Fall dann nach individuelen Lösungen gesucht wird und man sich die Mühe macht. Oft genug wird man ja auch mit einem "Geht nicht" abgebügelt.
  8. Hallo Leute! Diese schöne Nachricht habe ich heute in meinem virtuellen Briefkasten gefunden: Ich freu mich voll!
  9. Vielen Dank für eure ganzen Antwort. Ich konnte daraus durchaus schon einiges für mich mitnehmen. Heute habe ich die Bewerbung für das Basis-Zertifikat zur Post gebracht. Jetzt warte ich gespannt auf Antwort!
  10. Was haltet ihr von diesem Begleitschreiben? Welche Fragen bezüglich meiner Behinderung könnten noch offen sein? Edit: Ich muss ein beglaubigtes Schulabschlusszeugnis einreichen. Da man für das Zertifikat kein Abitur benötigt, weiß ich nicht, ob ich mein Abi-Zeugnis oder das aktuellere Berufsschulzeugnis nehmen sollte. Oder beide? Und was ist mit dem IHK-Zeugnis? Siehe:
  11. Vielen Dank. Frau Kanzler behalte ich auf jeden Fall mal im Gedächtnis. Auch der Tipp mit einer Laien-Theatergruppe ist gut, da werde ich mich hier in der Umgebung umhören. Eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung wie in einem Verein oder so wollte ich eh in nächster Zeit mal suchen, um auch neue soziale Kontakte zu knüpfen. Am Wochenende habe ich mit dem KMM Kontakt aufgenommen und heute Antwort erhalten. Dort zeichnen sich unter Umständen schon erste Probleme ab, da das Institut leider nicht barrierefrei ist. Man hat mir aber geraten, mich dennoch erstmal zu bewerben und dann wird geprüft, in wie weit sich meine Teilnahme am Zertifikat trotz Behinderung realisieren lässt. Puh, das war schon erstmal ernüchternd... Ich denke aber, ich werde mich einfach mal für das Zertifikat bewerben. Ein schönes Begleitschreiben dazu, wo ich schildere, welche Bedingungen für mich geschaffen werden müssen, und dann mal sehen. Vielleicht werde ich ja auch einfach abgelehnt, dann hat es sich ganz von selbst erledigt.
  12. Ja, das war sicher der Fall. Ich habe mir zwar in beiden Fällen alle möglichen Infos durchgelesen, die Studienfachberater besucht und bei der Statistik war ich sogar eine Woche zur Schnupper-Uni, aber das klang alles immer spannend und machbar. Ähnlich gehe ich auch jetzt vor, ich schaue mir die Beschreibungen an und, wenn das interesant klingt, vertiefe ich den Eindruck, indem ich mir die Module ansehe. Ich denke, dass ich heute ein Studium besser einschätzen kann, meine letzte Fehlentscheidung liegt sieben Jahre zurück, damals war ich gerade 20. Ich schätze, ich bin in der Zeit durchaus reifer und "schlauer" geworden. Hinzu kommt, dass ich das Studium mit viel weniger Druck angehen könnte, da ich eine abgeschlossene Ausbildung und einen Job habe. Ins Theater gehen ist für mich wie "nach Hause" kommen, ich mag die Atmosphäre und fühle mich da unheimlich wohl. Ein Stück anzusehen und mich für eine Zeit in eine andere Welt entführen zu lassen, empfinde ich als wunderbares Geschenk und es wäre toll, davon ein Teil zu sein. Ich spreche hin und wieder nach einem Stück mit den Schauspielern und den Umgang mag ich sehr. Künstler sind eine ganz besondere Art Mensch, die ich aber sehr zu schätzen weiß. Ich sehe mich auf keinen Fall in einer kreativen Position am Theater, ich verfüge durchaus über Kreativität, aber es würde nie für eine berufliche Karriere reichen. Die organisatorische Seite interessiert mich. Künstlerisches Betriebsbüro oder Marketing/PR wären meine möglichen Ziele. Edit: Nach was für einem "Coach" muss ich da suchen? Ein bisschen Input und Hilfe von Außerhalb würde sicher nicht schaden, aber ich denke, gerade in so einer Beratung sind viele unterwegs, die nur schnelles Geld machen wollen.
  13. Ich kann verstehen, dass dieser Eindruck entsteht und zu Beginn meiner Ausbildungsreise war es auch sicherlich so. In die Statistik bin ich geraten, weil mich das Nebenfach Theoretische Medizin sehr interessierte. Eigentlich wollte ich Biologie studieren, aber verschiedene Studienberater haben mir das auf Grund meiner Behinderung ausgeredet, da ich Laborübung nie selbstständig durchführen könnte. Dann habe ich mich an meinen anderen Interessen orientiert, das Schreiben sowie Web-Gestaltung und -Programierung, womit ich bei den Online-Redakteuren landete. Dort waren die praktischen Anteile in diesen Bereichen leider sehr gering und mit Fortschreiten des Studiums nahmen die Kommunikationswissenschaften immer mehr Raum und damit konnte ich nichts anfangen. In der Zeit entfachte auch mein Interesse und die Leidenschaft für das Theater und ich habe da bereits versucht, Praktika in dem Bereich zu bekommen - keine Chance. Dann also der Versuch, eine passende Ausbildung zu absolvieren, aber auch dies war unmöglich, sodass die Bürokauffrau als Alternative her musste. Die Ausbildung hat mir dann auch wirklich gut gefallen und ich mag die Arbeit, die ich momentan mache sehr gerne. Aber es bleibt der Traum vom Theater und das Gefühl, dass ich noch nicht alles versucht habe bzw. dass ich mich da hin kämpfen kann, wenn ich meine Behinderung durch sehr gute Qualifikationen ausgleiche. Und selbst wenn ich mit einem Studium immer noch nicht ins Theater komme, so erlange ich dadurch bei meinem derzeitigen Arbeitgeber mehr Möglichkeiten/Aufstiegschancen. Den Bachelor KuWi in Hagen habe ich mir auch angesehen, der reizt mich aber eher wenig. Geschichte, Literatur und Philosophie, die dort als Schwerpunkte angeboten werden, sind alle eher nicht meine Themen. Außerdem glaube ich, dass ein Bliblablub-Managementstudium besser zu mir passt als irgendwelche Wissenschaften.
  14. Hallo liebe Forengemeinde, falls dieser Beitrag unter "Allgemein" besser aufgehoben ist, bitte verschieben. Ich habe im Sommer meine Ausbildung zur Bürokauffrau abgeschlossen und überlege, nun ein Fernstudium oder eine Weiterbildung drauf zu setzen. Was mich daran noch stark zweifeln lässt, ist, dass ich bereits zweimal ein Präsenzstudium abgebrochen habe. Das erste, Statistik, bereits im ersten Semester, da ich mein Mathe-Verständnis überschätzt hatte und mit den ganzen LK-Cracks einfach nicht mithalten konnte und schier überfordert war. Als nächstes versuchte ich mich dann im Studiengang Online-Redakteur, hier habe ich allerdings gegen Ende des zweiten Semesters gemerkt, dass es sich inhaltlich immer weiter von meinen Vorstellungen und Wünschen entfernte und mir somit die Lernmotivation fehlte. Ich blieb bis zum 6. Semester eingeschrieben und ging auch zum Schein ab und zu noch hin, aber parallel suchte ich nach einem Ausbildungsplatz. Letztlich habe ich dann eine Prüfung auch im letzten Versuch nicht bestanden und wurde exmatrikuliert. Als Ausbildung wollte ich gerne Veranstaltungskauffrau lernen, da ich mich besonders für Theater und Kulturbetriebe interessiere. Leider habe ich keine entsprechende Stelle gefunden, sehr wahrscheinlich auch, da ich aufgrund einer starken Körperbehinderung nicht beim Aufbau von Veranstaltungstechnik oder Messeständen etc. helfen könnte. Also entschied ich mich für einen klassischen kaufmännischen Beruf, um gegebenenfalls in ein paar Jahren den Quereinstieg in den Kulturbereich zu gehen. Und hier komme ich jetzt bei KMM an. Bei meiner letzten Recherche bin ich dann auf das Studienangebot der KMM gestoßen und finde es sehr interessant und für mich ansprechend. Nur bin ich mir total unsicher, ob es für mich tatsächlich Sinn macht, erneut ein Studium zu versuchen/zu beginnen. Außerdem werden die Studenten nicht nach Abitur-Note, sondern nach Eignung ausgewählt. Ich habe keine Erfahrung im Kulturbereich, lediglich großes Interesse, hinzu kommen dann noch meine bereits gescheiterten Studiumsversuche, da werde ich vermutlich sofort aussortiert. Oder? Ich habe dann gesehen, dass man dort auch Zertifikate belegen kann. Das scheint mir eine gute Alternative für mich, um das ganze erst einmal anzutesten. Der Gedanke wäre, mit dem Basis-Zertifikat zu beginnen und falls es mir zusagt, auf das Fach-Zertifikat aufzustocken. Das scheint problemlos möglich zu sein. Wenn ich dann immer noch Spaß und Interesse daran habe, könnte ich die Zertifikate für das Studium anrechnen lasen. Ich könnte mir vorstellen, dass es meine oben genannten Mängel bei der Bewerbung ein wenig ausgleichen würde, wenn ich die Zertifikate bereits erfolgreich absolviert habe. Nun kann ich in dem Fall die Kosten nicht so ganz einschätzen, also wie viel ich durch diesen Weg draufzahlen würde im Vergleich zum Direkteinstieg im Bachelor. Zum Schluss würden mich noch Erfahrungen zum Studiengang und/oder den Zertifikaten interessieren. Danke und viele Grüße!
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