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FeThe

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    SRH
  • Studiengang
    Medien- und Kommunikationsmanagement
  • Wohnort
    Köln
  • Geschlecht
    m

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464 Profilaufrufe
  1. Inzwischen sind seit Abgabe der Thesis und nach Erhalt der Ergebnisse schon einige Wochen bzw. Monate vergangen. Und was soll ich sagen: Erst nach Abschluss merkt man, wie viel Zeit das Fernstudium wirklich frisst. Während der drei Jahre war mir das nie bewusst, da es einfach im Alltag integriert war. Mit Abgabe der Thesis hatte ich plötzlich wieder viel freie Zeit. Ich konnte viele Freunde wieder treffen, die ich die letzten Jahre deutlich vernachlässigt hatte und mich neuen Themen, wie zum Beispiel der Suche nach einem neuen Job, widmen. Doch dazu gleich mehr. Zunächst zum Thema „Ausgebremst“ Eigentlich wollte ich relativ zeitnah mit dem Master weitermachen, um mich nicht zu sehr an die freie Zeit zu gewöhnen. Ich wollte gern den Master Medien- und Kommunikationsmanagement bei onlineplus belegen, weil mir dort sowohl die Modulzusammenstellung, als auch die gesichteten Materialien sehr angenehm aufgefallen sind. Die Kosten sind okay und die Infoveranstaltung, die ich online belegte, war für meine Begriffe überraschend ehrlich (also nicht in Richtung „schreibt euch erstmal ein und schaut, ob es passt“ getrimmt, sondern ist auch sehr deutlich darauf eingegangen, dass so ein Fernstudium viel Disziplin erfordert, Zeit frisst, ...). Direkt am Abend habe ich mich dann noch eingeschrieben und am nächsten Tag erfahren, dass ich leider erst viel später mit dem Master anfangen kann. Grund: Es handelt sich um einen „weiterbildenden Master“. Und für den ist bei onlineplus eine Berufserfahrung von einem Jahr vorgesehen. Obwohl ich inzwischen seit sieben Jahren in dem Beruf bzw. der Branche arbeite, wird das Jahr Berufserfahrung erst ab Ausstellung der Bachelor-Urkunde gezählt. Demnach kann ich erst nächstes Jahr im Mai starten. Als Lösung wurde mir eine Art Gasthörerschaft angeboten, in der ich die Unterlagen schon ansehen und bearbeiten, aber noch keine Prüfungen ablegen kann. Damit werde ich wohl (wenn sich die Pläne nicht ändern) 2-3 Monate vor Mai starten. Der neue Job Ehrlicherweise schaue ich schon ziemlich lang nach einer neuen Stelle, habe das Projekt während des Studiums aber immer etwas auf Sparflamme laufen lassen. Ich hatte immer mal eine Bewerbung rausgeschickt, aber selten bis gar nicht eine Rückmeldung erhalten. Mit dem Zeugnis vom Studium in der Hand habe ich die Unterlagen zusammen mit einer Online-Beraterin überarbeitet und anschließend an diverse für mich interessante Stellen verschickt. Und ich weiß nicht ob es an den überarbeiteten Unterlagen, dem Studienabschluss oder der Kombination daraus lag: Aber plötzlich erhielt ich sogar Antworten und Einladungen. Ich hatte mich dann online viel über Bewerbungsgespräche belesen – ehrlicherweise bin ich in die bisherigen Jobs nur so zufällig reingestolpert und so richtige Bewerbungsgespräche gab es dafür nicht. Die Gespräche, die ich dann hatte, waren (bis auf eine Ausnahme) wirklich alle äußerst angenehm. Ich konnte (da ich aktuell noch in einer Anstellung bin) auch sehr entspannt in die Gespräche gehen. Interessant in den Gesprächen fand ich den Moment, an dem dann das Unternehmen begonnen hat sich selbst anzupreisen und von den eigenen Vorzügen zu sprechen. Letztlich habe ich bei einigen Firmen dann das „Haar in der Suppe“ gesucht und immer irgendwelche Kleinigkeiten gefunden, die mich dann doch noch gestört haben (vielleicht war es auch nur die Angst vor der Veränderung). Letzte Woche konnte ich mich dann aber endlich zu einer Entscheidung durchringen und kann die neue Stelle in wenigen Wochen antreten. Fernstudium in Bewerbungsgespräch Was für einige vielleicht noch interessant ist: Zumindest in der Branche, in der ich arbeite (Marketing, Medien, ...), wurde das Fernstudium als vollwertig anerkannt. In den Gesprächen wurde auch immer interessiert nachgefragt wie man das denn neben einer Vollzeitstelle absolvieren kann und ich hatte schon das Gefühl, dass es einige Pluspunkte eingebracht hat. Ein Vorwurf wie „der Abschluss wäre nur erkauft“ lag also in weiter Ferne.
  2. Ich bin gespannt auf die genaue Ausgestaltung und behalte ihn zumindest im Hinterkopf 🙂
  3. Ich hatte den Studiengang schon vor einigen Tagen auf der Seite entdeckt. Online konnte ich nichts darüber finden, dass der Studiengang mit der Leipziger School of Media zusammen angeboten wird. Immerhin habe ich jetzt schonmal einen groben Anhaltspunkt, warum der Studiengang teurer ist. Aktuell klingt er für mich aber „unflexibler“ (weil offenbar einige vorgeschriebene Termine) und durch Anreise/Übernachtung/Urlaubstage/... entstehen ja auch noch erhebliche Mehrkosten. Aber warten wir mal ab, wie viele Präsenztage dann wirklich entstehen.
  4. Super spannende Inhalte aber leider 4.500 € teurer als die anderen Master-Studiengänge, die sie anbieten. Der Grund für die (doch recht erheblichen) Mehrkosten erschließt sich mir aktuell leider noch nicht
  5. Die monatliche Abbuchung der Hochschulbeiträge war ein guter Motivator 😄
  6. Natürlich darfst Du das 🙂
  7. Im letzten Beitrag hatte ich berichtet, dass ich die Bachelor-Arbeit nach Riedlingen geschickt hatte. Natürlich hatte ich vergessen zwei wichtige Zettel der Arbeit beizulegen, sodass meine Arbeit erst mit zwei Tagen Verspätung zur Korrektur weitergeleitet werden konnte. Rund drei Wochen später bekam ich dann von der Studienbetreuung eine E-Mail, die mir zum Ergebnis gratulierte und mir mitteilte, dass das Zeugnis zu mir auf den Weg sei. Ich habe also auch das letzte Modul erfolgreich bestanden Im Online-Campus sieht es jetzt so aus: Aktuell liebäugle ich für Herbst mit dem Master an der HS Fresenius (onlineplus). Der dortige Medien-Studiengang scheint mir deutlich praxisnaher zu sein, als der an der SRH. Zumindest die Unterlagen gefallen mir gut und die Spezialisierungen würden mir auch gut passen. Mal schauen, wie sich die Finanzierung gestaltet. Ansonsten habe ich für die viele freie Zeit, die mir ohne Studium nach Feierabend bleibt, mit Foodsharing (https://foodsharing.de/) schon eine neue Beschäftigung gefunden :-)
  8. Spannender Einblick! Danke dafür!
  9. Ja, am Samstag war es soweit: Ich konnte die drei bestellten Exemplare der Bachelor-Arbeit aus der Druckerei abholen. Gestern habe zwei davon in Ruhe verpackt und versucht in eine Packstation einzuliefern. Im dritten Versuch hat es geklappt und so befindet sich das Paket aktuell auf seiner Reise Richtung Riedlingen: Ich melde mich natürlich in einigen Tagen/Wochen noch einmal mit einem kleinen Fazit zum Studium bzw. der SRH. Jetzt freue ich mich gerade auf die viele (pünktlich zum warmen Wetter) freie Zeit und die Möglichkeit meinen großen Stapel an Büchern neben meinem Bett „nachzulesen". Zur groben weiteren Planung Zum 1.9. hin möchte ich gern mit dem Master weitermachen. Daher fühlt es sich aktuell mit der Abgabe der Thesis auch eher wie ein kurzer „Zwischenstopp“ und nicht wie die große Erleichterung an. Damit die Finanzierung etwas leichter von der Hand geht, möchte ich gern bis Ende Mai die Unterlagen für das Deutschland-Stipendium einreichen – vielleicht klappt das ja.
  10. Die Momente bevor es los ging empfand ich als „schlimm“. Als dann die ersten Sätze gesprochen waren, war es – wie so üblich bei ungewohnten bzw. neuen Situationen – alles gar nicht mehr so schlimm und hat jede Minute mehr Spaß gemacht.
  11. Heute ein Eintrag außer der Reihe. Er passt nicht in den Medien- und Kommunikationsmanagement-Blog, aber für einen einzelnen Eintrag wollte ich nicht extra einen Blog eröffnen. Er ist etwas länger geraten, aber wer möchte, kann auch direkt runter zum Fazit springen :-) Ich hatte es in einem der vergangenen Beiträge schon einmal durchscheinen lassen. Mein „jugendlicher“ Leichtsinn in der Schulzeit nach der zehnten Klasse Englisch abzuwählen, war – im Nachhinein betrachtet – vielleicht nicht die beste Entscheidung. Irgendwie blieb die Sprache dann auf der Strecke und wenn man sich im Alltag nicht intensiv darum bemüht, kommt man ja auch ganz gut ohne zurecht. Dass ich meine Kenntnisse in der Sprache aber gern erweitern möchte, hatte ich schon vor einigen Jahren beschlossen und neben diversen Podcasts, Serien und Grammatikbüchern mich auch für ein Abo bei Gymglish entschieden. Über 500 Lektionen später bin ich von Gymglish immer noch überzeugt – zumindest was das Erweitern der Kenntnisse im Bereich Grammatik, Hörverständnis und Vokabeln betrifft. Und deshalb habe ich mir Anfang des Jahres auf meiner „Ziel“-Liste für 2018 notiert, dass ich mein Gewissen nicht mehr länger nur mit dem Ausfüllen von richtigen Zeitformen in Online-Formularen oder dem Anschauen von Videos und dem anschließenden Beantworten von Verständnisfragen beruhigen möchte. Die Sprache soll endlich auch gesprochen werden. Wäre da nicht diese verflixte Angst Fehler zu machen. Das richtige Angebot im richtigen Moment Anfang des Jahres hatte ich eine E-Mail von Langenscheidt im Postfach, in der sie ihr neues „Love Speaking by Langenscheidt“-Programm vorstellten. In Kurzform: Es ist eine Art Online-Kurs für Englisch oder Spanisch, der aber auch Private- oder Gruppenkonversationsstunden enthält. Ich habe die E-Mail erst einmal in einen Unterordner verschoben und mir das Angebot in den folgenden Wochen immer wieder angeschaut... Ich liebe Impulskäufe! Anfang März stellte Langenscheidt das Angebot erneut im Newsletter vor. Dieses Mal zu einem rabattierten Preis von 35 € statt 95 € für den ersten Monat. Gekauft! Das Angebot im Überblick Langenscheidt arbeitet für Love Speaking mit der Firma Learnlight zusammen. Heißt: Langenscheidt hat eine eigene „gelbe“ Oberfläche, die kompletten Materialien, Lehrer und die ganze Technik kommt wiederum von Learnlight. Diese bieten die identischen Inhalte auch selbst unter dem Namen „Love Speaking“ an, allerdings mit leicht veränderten Preisen und angepassten inkludierten Leistungen in den Paketen. Langenscheidt vertreibt folgende drei Mitgliedschaften: (das sind die Mitgliedschaften für Englisch. Für Spanisch sind sowohl die Preise, als auch die inkludierten Leistungen verschieden). In meiner vierwöchigen Testmitgliedschaft konnte ich das Paket „Coach“ für 35 € statt der sonst üblichen 95 € ausprobieren. Der Einstufungstest Nach Kauf der Mitgliedschaft bekommt man zunächst die Aufforderung den Einstufungs-Test zu absolvieren. Dafür gelangt man zu einem Kalender, in dem man sich einfach den gewünschten Zeitslot aussucht und erhält dann eine Liste von Lehrern, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind. Von den Lehrern sieht man den Namen, das Foto und eine Bewertung in Form von Sternen. Die Terminvergabe erfolgte ganz problemlos, da man aus wirklich jedem Zeitslot einfach auswählen konnte. An Lehrern scheint es also nicht zu mangeln. Der Einstufungstest wird mit ca. 15 Minuten angegeben und wird – wie auch die privaten Konversationsstunden – via Skype oder Telefon abgewickelt. Fünf Minuten vor meinem Termin (den ich aufgrund der Aufregung am liebsten abgesagt hätte) erhielt ich eine Kontaktanfrage von meiner ausgewählten Lehrerin und pünktlich auf die Minute den Anruf via Skype. Sie erklärte mir, dass der Einstufungstest nur kurz dauern wird und ich einfach auf die Fragen antworten soll. Ganz so, wie es meine Kenntnisse zulassen. Die Fragen gingen von „Wie heißt Du?“ bis „Was und wo arbeitest Du“ und „Was sind Deine Ziele im Leben“. Nach bereits 5 Minuten war die Einstufung vorbei und ich erhielt die Info, dass ich „in den nächsten Tagen“ mein Ergebnis erhalten würde. Die Funktionen im Überblick Die Plattform von Love Speaking unterteilt sich in: Kalender: Hier kann man neue Termine planen bzw. sieht wann man welche Aktivität und welchen Kurs absolviert hat. Aktivitäten: Hier findet man aufgeteilt in die Sprachniveaus (A1, A2, B1, ...) und in einzelne Lektionen (1 bis 30) die Kursmaterialien. Jede Lektion besteht wiederum aus mehreren Aktivitäten. Dieser beinhalten Videos, Audiofiles, Vokabel- und Grammatikübungen und Übungen zum Leseverständnis. Magazin: Hier erscheint jeden Werktag ein neuer Inhalt zu verschiedensten, meist recht aktuellen, Themen. Die Themen sind in Form von Text und/oder Audio aufbereitet und gehen meist auf einige neue Vokabeln ein, die dann in Form von Übungen gefestigt werden. Zusätzlich gibt jeder Magazin-Einetrag am Ende Vorschläge für Diskussionsthemen, die man mit seinem Sprachcoach in der nächsten Stunde besprechen kann. Café: Jeden Werktag findet alle 30 Minuten von (von morgens bis abends) eine neue Gruppenkonversation statt. Täglich gibt es ein bestimmtes Thema und das wird dann in den Gruppenstunden besprochen. Die Gruppenkonversationen finden mit maximal 6 Schülern (glaube ich) und einem Lehrer statt. Jeder kann pro Tag an einer Gruppenkonversation teilnehmen und pro Monat maximal an 20 jener Stunden. Referenzen: Hier findet man Inhalte zu Kultur und Grammatik. Die Aufbereitung der Inhalte ist aber eher lieblos und findet man an zig Stellen im Internet besser. Journal: Hier kann man seinen eigenen Lernerfolg sehen, seine persönlichen Karteikarten abrufen bzw. die Berichte einsehen, die man nach Konversationsstunden erhalten hat Das Warten auf das Ergebnis Nachdem ich den Einstufungstest absolviert hatte, war ich motiviert. Die Fragen konnte ich einigermaßen gut beantworten und mit dieser Euphorie loggte ich mich auf die Plattform ein. Ich hatte Zugriff auf Magazin und Aktivitäten, wusste aber nicht, wo und wie ich anfangen soll. Eine wirkliche Einleitung für neue Nutzer gibt es nicht. Ich wusste nicht weiter und beschloss erst einmal auf das Ergebnis des Einstufungstests zu warten. Und ich wartete. Und wartete. Den Einstufungstest hatte ich an einem Donnerstag absolviert. Als ich auch am Dienstag noch kein Ergebnis vorliegen hatte, fragte ich per E-Mail nach. Das Ergebnis: Man erhält gar kein richtiges Ergebnis, sondern wird einfach einem Kurs zugeteilt. Darüber erhält man aber keine E-Mail oder sonstigen Hinweis, man sieht es nur dezent im Bereich Aktivitäten. Kann man so machen, sollte man aber besser machen. Das Gefühl, Beta-Tester zu sein Mit dem Ergebnis in der Tasche terminierte ich die vier privaten Konversationsstunden für die nächsten Wochen. Ich wählte dafür die Lehrerin aus, mit der ich auch die Einstufung gemacht hatte. Sie bestätigte mir die Termine und sie wies unseren Privatstunden einzelne Lektionen zu, die ich vor der Konversationsstunde bearbeiten sollte. Diese Lektionen stammten aus dem Bereich „Aktivitäten“. Und hier stieß ich auf die ersten wirklichen Schwachpunkte der Seite: Die Lektionen sind einfach langweilig aufgebaut. Die Videos sind gut produziert, ja, sind aber einfach die typischen „gestellten“ Videos von zwei Mitarbeitern, die sich im Büro über dies und das unterhalten oder die typische gestellte Situation, in der ein Patient den Arzttermin verschiebt. Im Anschluss folgen verschiedene Übungen aus dem Bereich Grammatik und/oder Vokabeln und leider sind diverse Übungen mit falschen Lösungen ausgestattet. Andere Fehler sorgen dafür, dass Lektionen nicht mit 100 %, sondern nur mit 94 % oder weniger abgeschlossen werden können. Nach Ende einer Lektion kann diese bewertet und Feedback dazu abgegeben werden – die von mir gemeldeten Fehler waren aber auch noch am Ende meiner Testmitgliedschaft vorhanden. Jede dritte Lektion ist eine sogenannte „Discovery“-Lektion. In dieser soll man sich nicht mit den von Learnlight produzierten Videos und Texten, sondern mit „echten“ Inhalten beschäftigen. Dafür erhält man dann zum Beispiel die Aufforderung auf die BBC-Seite zu gehen und sich dort ein Video anzusehen. Eine andere Aufgabe brachte mich auf eine seit 2014 nicht mehr aktualisierte Seite mit dem Hinweis, mir dort einen Artikel durchzulesen. Im Anschluss soll man in drei Feldern ausfüllen was man gelesen / gesehen und was dabei gelernt hat. Auf die Eingabe in diese Felder erhält man aber kein Feedback. Ob es wirklich einen Kurs für 95 € braucht, der mir einfach nur einen Link auf eine fremde Seite mit dem Hinweis, dass es dort „hochwertige Videos gäbe“, braucht, ... ich weiß nicht. Eine weitere Funktion, die dem Schüler helfen soll, ist der „Übersetzer“. Dieser ist im oberen Bereich der Seite platziert und kann einzelne Wörter oder ganze Sätze übersetzen. Sowohl im Chrome, als auch in Firefox und Safari funktionierte dieser aber nicht. Auf den Hinweis reagierte der Support zwar freundlich aber gab nur an, dass dieser eigentlich funktionieren soll. Ich erhielt ein Dokument mit den „Learnlight Technical Requirements“, die mein Laptop allesamt erfüllte. Der Übersetzer funktionierte auch bis zum Ende nicht. Die Konversationsstunden Das Herzstück der Seite (und das bestätigte mir auch der Support) sind nicht die Materialien oder Aktivitäten (Lektionen), sondern die einzelnen Konversationsstunden. Diese sind mit 30 Minuten ausgewiesen, beinhalten aber jeweils einen 5-minütigen Puffer für eventuelle technische Probleme. Ich hatte alle vier Sessions mit derselben Lehrerin. Es gab nie technische Probleme, also brauchten wir den Puffer auch nicht. Sie war immer auf die Minute pünktlich und beendete die Sessions auch genau so pünktlich nach 25 Minuten. Der Kurs von Learnlight gibt grobe Themen vor. Das wiederum sind allerdings so viele Themen, sodass man diese unmöglich in 25 Minuten alle besprechen kann. Meine Lehrerin hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, um eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen. Und was sie in den vier Sessions tatsächlich geschafft hat ist, dass ich 25 Minuten-Sessions für zu kurz halte. Vor der ersten Konversationsstunde hielt ich 25 Minuten für unglaublich lang. Zieht man den Small Talk zu Beginn und die Verabschiedung am Ende ab, bleiben vielleicht noch 15 - 20 Minuten wirkliche Konversation übrig. Meiner Meinung nach ist das viel zu wenig, um sowohl zu sprechen, als auch an den Fehlern zu arbeiten. Dementsprechend hetzt man durch die Themen. Nach der Stunde erhielt man einen Bericht über neue Vokabeln, die gemachten Fehler bzw. Tipps zur Aussprache. Insgesamt erhielt mein Bericht immer ca. 10 - 15 Hinweise und enthielt teilweise auch Verweise zu externen Seiten mit Hinweisen zur Grammatik – so ganz scheint man also den eigenen Grammatik-Erklärungen nicht zu vertrauen :-) Die Gruppenkonversationen laufen ähnlich ab. Hier gibt es ein bestimmtes Thema und zur Vorbereitung kann man sich ein Dokument mit jeweils ca. 6-9 passenden Folien ansehen. Auch hier gibt es wieder viel zu viele Themen für zu wenig Zeit. Ich habe nur eine Gruppenkonversation ausprobiert. Dort war ich zusammen mit drei anderen Teilnehmern und kam nach 25 Minuten auf eine Redezeit von ca. 2 Minuten – für mich hat sich das leider nicht sehr effektiv angefühlt. Warum ich Love Speaking nicht weiter nutze Ich habe eine E-Mail an Langenscheidt mit der Frage geschickt, ob man die Bestandteile der Mitgliedschaft abändern kann. Ich hätte zum Beispiel gern die 20 Gruppenkonversationen gegen 2 oder 3 private Konversationsstunden eingetauscht. Auch auf die „Korrektur einer Arbeitsunterlage“ (man kann ein schriftliches Dokument einreichen, allerdings gibt es nirgends Hinweise darauf, wie lang das Dokument maximal sein darf...) hätte ich gern verzichtet. Das ist laut Langenscheidt leider nicht möglich. Für mich passen einfach die angebotenen Pakete nicht, da ich das Gefühl habe, für viele Leistungen zu bezahlen, die ich nicht brauche. Die Absurdität der Preisgestaltung Auch finde ich die Abstufungen der einzelnen Mitgliedschaften etwas merkwürdig. Die Coach-Mitgliedschaft wird mit „Einstufung durch einen Sprachtrainer in einem persönlichen Gespräch“ beworben. Das ist letztendlich nur ein einmaliger (fünfminütiger) Vorteil und rechtfertigt keinen monatlichen Aufpreis gegenüber der „Conversation Class“-Mitgliedschaft. Ein weiterer Vorteil der „Coach“-Mitgliedschaft ist ein „Individuell abgestimmter Lernplan und Lehrmaterial“. Ehrlicherweise empfand ich meinen Lernplan nicht als besonders individuell – mir wurden einfach nur die Lektionen 1 bis 4 für meine vier Konversationsstunden zugewiesen. Was bleibt ist „1 Korrektur von Arbeitsunterlagen“ - aber diese rechtfertigt meiner Meinung nach keinen Aufpreis von 40 € pro Monat gegenüber der günstigeren Variante. Auch die teuerste Mitgliedschaft („Coach Premium“) ist merkwürdig zusammengestellt. Zwar erhält man hier statt 4 gleich 8 private Konversationsstunden, ansonsten unterscheidet sich der „Coach Premium“ nur durch die Beigabe von zwei Programmen (Wörterbuch App Englisch, Langenscheidt Vokabeltrainer7.0) zu der Mitgliedschaft „Coach“. Aber auch die Programme sind ja nur einmalige Vorteile und rechtfertigen keinen monatlichen Aufpreis von 160 €? Mein Fazit Insgesamt wirkt das komplette Angebot sehr unausgereift. Das betrifft sowohl die Gestaltung der Preise / Pakete, als auch der Plattform. Von einem Unternehmen wie Langenscheidt hätte ich mir ehrlicherweise ein besser durchdachtes Konzept erwartet. Die privaten Konversationsstunden waren sehr unterhaltsam und kurzweilig. Und tatsächlich hat es meine Lehrerin geschafft mir etwas die Angst zu nehmen. Deshalb werde ich die Konversationsstunden mit einem neuen Lehrer auf einer anderen Plattform (Verbling) fortführten – dann aber mit einer Länge von 60 Minuten. Aber vielleicht entwickelt sich Love Speaking ja noch weiter. Ich behalte es im Auge! Sorry für den langen Beitrag – statt in vielen kurzen Beiträgen wollte ich das Thema einfach einmal komplett runterschreiben :-) P.S.: Direkt nach der Buchung sendete ich eine E-Mail an den Kundenservice mit der Bitte, die Mitgliedschaft direkt zu kündigen, da ich erst einmal nur einen Monat testen möchte. Ich erhielt die Antwort, dass eine Kündigung gar nicht notwendig sei, die Mitgliedschaft würde nach dem Testmonat automatisch auslaufen. Gestern erhielt ich dann eine E-Mail, dass meine Mitgliedschaft erfolgreich verlängert und 95 € für die reguläre Mitgliedschaft bei mir abgebucht wurden. Die Anfrage an den Kundenservice wurde zwar schnell beantwortet und die Rücküberweisung in die Wege geleitet – der Eindruck einer unfertigen Plattform mit dieser Aktion aber nur weiter verstärkt.
  12. Das letzte Update ist schon wieder ein paar Wochen alt, aber aktuell vergeht die Zeit einfach viel zu schnell.... daher in Kurzform, was seit dem letzten Eintrag passiert ist: - Bis zur letztmöglichen Abgabe ist noch etwas mehr als 1 Monat Zeit. Aktuell bin ich bei ca. 62/60 Seiten, wobei die Seiten noch nicht wirklich „rein“ geschrieben sind und alle zumindest noch leicht verbessert/überarbeitet werden müssen. - Die Umfrage ist beendet und ausgewertet. Insgesamt hatte ich mit ca. 500 Probanden auch eine angenehme Datenbasis, mit der ich gut arbeiten konnte. Der Statistik-Teil hat mich einiges an Zeit gekostet. Zum Glück habe ich dann ein E-Book gefunden, welches sich auf die für mich relevanten Tests via SPSS beschränkt hat. Ich hoffe einfach mal, dass meine Berechnungen halbwegs sinnig sind. - Aktuell sitze ich noch an den Kleinigkeiten, die leider viel Zeit fressen. Sei es die Beschriftung der Abbildungen, als auch die Kontrolle der Fußnoten oder eben die Überarbeitung des Textes. - Idealerweise geht die Arbeit in spätestens zwei Wochen zur Korrektur. Dann habe ich genügend Zeit die gefundenen Fehler zu verbessern und alles in Ruhe zu drucken. Aktuell habe ich zumindest das Gefühl gut in der Zeit zu liegen. Hoffen wir mal, dass es so bleibt :-) So viel für den Moment!
  13. Ende Mai. Aber die Zeit vergeht gefühlt gerade sehr schnell Ich schreibe Dir eine Nachricht :-)
  14. Zugegeben war ich nach dem Brief, der Ende Januar in meinem Briefkasten landete und mir das letztmögliche Abgabedatum mitteilte, erst einmal wie gelähmt. Dieses leere Word-Dokument, welches am Ende mindestens 60 Seiten sauberen Text haben soll. Uff. Auch die ganzen „Motivationstricks“ wie das Dokument doch schon direkt zu Beginn mit einem richtigen Deckblatt und den Dateinamen mit dem Zusatz „Master“ auszustatten, sorgten in Teilen meines Gehirns eher für Erheiterung, als für Motivation. Theoriekapitel Ich habe mich dann für die Verwendung einer „Fragetechnik“ entschieden, die ich in irgendeinem der Blogs mal aufgeschnappt hatte. Heißt: Ich habe zunächst das geplante Inhaltsverzeichnis in das Thesis-Dokument übertragen und jedes einzelne Unterkapitel mit ca. 5-10 Fragen ausgestattet. Herausgekommen sind dann für den Theorieteil etwas über 150 Fragen. Das hatte für mich dann tatsächlich Ängste abgebaut, weil plötzlich die Seiten schon etwas gefüllt und auch die Kapitel nicht mehr ganz leer waren. Jetzt konnte ich täglich einfach ein paar dieser Fragen beantworten – und habe damit schrittweise die ersten Unterkapitel gefüllt. Das Ziel, täglich mindestens eine „saubere“ Seite zu schreiben, konnte ich zumindest seit dem Karnevalsende umsetzen. Aktuell ist der Theorieteil und der Forschungsstand soweit fertig und wird erst gegen Ende noch einmal überarbeitet. Methodenkapitel Das Schreibtempo wird sich ab jetzt aber wieder deutlich verlangsamen, das Durchführen und Auswerten der (Online)-Umfrage wird sicher etwas Zeit in Anspruch nehmen. Stichwort Umfrage: Diese ist fertig erstellt und ich könnte noch 2-3 Freiwillige gebrauchen, die mir ein kurzes Feedback über diese geben. Falls sich jemand dazu berufen fühlt, freue ich mich über eine kurze Nachricht. Sie dauert auch maximal fünf Minuten :-) Aktuell kann ich noch nicht einschätzen, ob ich gut oder schlecht in der Zeit liege. Ich versuche einfach in meinem täglichen Rhythmus zu bleiben und hoffe, dass mir so eine stressige Endphase halbwegs erspart bleibt
  15. Über die Qualität der Kurse kann ich nichts sagen. Das komplette Design der Seite wirkt allerdings auf mich wenig ansprechend und professionell. Gefühlt werden auf der Seite 100 verschiedene Schriftarten verwendet. Auch die anderen Elemente sind wild durcheinander gewürfelt. Es wirkt, als wäre die Seite mit irgendeinem Homepagebaukasten zusammengeklickt.
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