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FeThe

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    onlineplus
  • Studiengang
    Medien- und Kommunikationsmanagement
  • Wohnort
    Köln
  • Geschlecht
    m

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  1. Unter Punkt 2 im Vertrag ist die von mir erwähnte Kostenreduktion aufgeführt. Man kann also tatsächlich was sparen, es sind aber keine „6 Monate kostenlos studieren“...
  2. Was vielleicht aus dem Text auf der Seite nicht so ganz hervorgeht (und man erst im Zusatzvertrag erfährt – https://www.onlineplus.de/wp-content/uploads/2020/04/Zusatzvertrag_1.01.pdf ) - die Gebühren in den ersten sechs Monaten werden nicht erlassen, sondern „nur“ gestundet - Die dann für das komplette Studium zu zahlende Studiengebühr reduziert sich um je 59 € für jeden CP, den man in den ersten sechs Monaten erzielt (max. 30 CP)
  3. Also bei allen Prüfungsformen ist es so, dass wohl der Modulverantwortliche gewisse „Freiheiten“ hat, die Prüfung auszugestalten. Bei der Prüfungsform „Präsentation“ äußert sich das z. B. darin, dass sich diese je nach Modul leicht in der Länge unterscheiden (15-30 Minuten) und manchmal noch ein Handout gefordert wird und manchmal nicht. Bei der Projektarbeit handelt es sich nach meinem Verständnis eher um eine etwas „praktischere“ Hausarbeit, bei den drei Modulen, die ich bisher gesehen habe, war aber auch dort am Ende eine Präsentation (dann allerdings nur von 10 Minuten Länge) zu halten, in der die Ergebnisse der Projektarbeit kurz vorgestellt werden müssen. Beim Portfolio entsteht die Prüfungsleistung „nach und nach“ anhand einzelner Fragen/Arbeitsschritte. Ich habe bisher nur einmal das Portfolio als Prüfung gehabt – und dort aber auch mit einer Präsentation als ein Arbeitsschritt Also ja, präsentiert wird viel – es kann aber auch sein, dass ich entweder in einem sehr „präsentationslastigen“ Studiengang bin oder durch Zufall die Module mit Präsentation erwischt habe. Die Präsentationen habe ich bisher immer nur vor dem jeweiligen Modulverantwortlichen gehalten. Einige lassen die Präsentationen aber auch im Rahmen der Webinare halten. Dadurch, dass die Teilnahmebereitschaft dort aber auch nicht so groß ist, hast Du auch dort kein großen Publikum zu befürchten 🙂
  4. Seit dem letzten Eintrag aus dem November 2019 konnte ich immerhin die Module 'Digitale Transformation' und 'Krisenkommunikation mit internen und externen Stakeholdern' abschließen. Beide mit einer Präsentation, die man online via Adobe Connect halten muss. Auch hier kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe: Die Dozenten bzw. Modulverantwortlichen antworten wahnsinnig schnell, die Terminabstimmung war überhaupt kein Problem und die Note aus der Präsentation bekam ich bereits zwei Tage später mitgeteilt. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich im ersten Schritt, dass man die Präsentation wirklich nur im 1:1 hält. Ich hatte in der ersten Präsentation noch interaktive Elemente mit dem „Publikum“ drin – das kommt natürlich bei nur einer anwesenden Person etwas komisch Projektmanagement Im Vergleich zu den bisherigen Modulen ist das ein echter Brocken – dafür aber ein wahnsinnig interessanter. Neben wahnsinnig umfangreichen studymags und dazu passenden Online-Videos und Aufgaben ist die Prüfungsform hier eine virtuelle Gruppenarbeit. Und zumindest kann man hier in Ansätzen gut erkennen, zu was die Online-Plattform von onlineplus fähig wäre, wenn man sie an den richtigen Stellen noch weiter ausbauen würde. Bei dieser Prüfungsform dürfen zwischen zwei und vier Menschen zusammenarbeiten. Dabei können alle zusammenarbeiten, die gerade Zugriff auf das Modul haben – man arbeitet also meistens mit Studierenden aus anderen (Master)-Studiengängen zusammen. Das Projekt ist über sechs Monate ausgelegt und nach jedem Monat müssen verschiedene Dokumente und Analysen (z. B. Stakeholderanalyse, Risiko-Register, Projektstrukturplan, ...) eingereicht werden. Diese werden mit Feedback versehen und münden am Ende der sechs Monate in einem Abschlussdokument und einer Abschlusspräsentation. Vom Setting her geht es darum eine Krankenhausstation in Saudi-Arabien auszubauen bzw. mit einem neuen System auszustatten. Eigentlich gar nicht mein Thema, aber vielleicht macht es gerade das so interessant, sich dort einzuarbeiten... Leider beschränkt sich die Kommunikation in meiner Gruppe aktuell darauf zu Beginn des Monats abzuklären, wer welche Aufgaben übernimmt – wirklich gemeinsam wird dann an dem Projekt nicht gearbeitet. Auf der onlineplus-Plattform kann zumindest jede Gruppe eine eigene Untergruppe veröffentlichen, auf der Dokumente geteilt und diese kommentiert werden können. Auch steht dort jeder Gruppe ein eigener Adobe-Raum zur Verfügung. Aktuell sind wir im Monat drei – ein bisschen wird es also noch dauern, bis unsere Krankenhaus-Station fertig ist 🙂 Allein in den Webinaren In den vergangenen Wochen konnte ich immerhin drei Webinare besuchen. In zwei davon war ich allein, in einem weiteren war eine weitere Person anwesend, aber auch nur, weil diese ihre Prüfungsleistung an dem Abend ablegte. Ich finde es schade, dass die Beteiligung so gering ist. Es wird weiter dazu beitragen, dass noch weniger Webinare stattfinden. Andererseits gibt es in manchen Modulen auch einfach kaum Studierenden (zumindest, wenn die Liste an Mitgliedern stimmt, die man sich anzeigen lassen kann). Ich finde positiv, dass die Webinare auch mit nur einer anwesenden Person durchgeführt werden. In einem der Webinare konnten wir so ganz konkret ein Problemstellung besprechen, die ich aktuell bei der Arbeit bewältigen muss – statt einem Webinar war es dann ein 1:1 Coaching, super 🙂 Die weiteren Module Aktuell arbeite ich noch am Modul 'Social Media in der internen und externen Kommunikation'. Dort muss eine Projektarbeit entstehen, was letztendlich aber nur eine etwas praxisorientierte Hausarbeit mit anschließender (Online)-Präsentation ist. Auch die zwei weiteren Module in diesem Semester 'Umgang mit der Presse' und '(Virtuelles) Arbeiten und Führen in internationalen Kontexten' werden per Präsentation geprüft. Bei einem der Module will ich in diesem Monat zumindest noch das Exposé einreichen und damit das Thema für den Vortrag festlegen. Das letzte Modul für das zweite Semester, 'Empirische Forschung', ist auch wieder aufwendiger. Dort nennt sich die Prüfungsform 'Portfolio'. Dahinter verbergen sich mehrere Einzelaufgaben, auf die man in jedem Schritt Feedback vom Dozenten/Modulverantwortlich erhält. In diesem Modul muss man sich eine empirische Studie suchen, für diese eine Zusammenfassung schreiben und im finalen Schritt eine Anschlussstudie entwickeln. Auch diese muss dann wieder in einer Präsentation vorgestellt werden – Adobe Connect scheint man bei onlineplus also zu mögen Ansonsten ist am 22. Februar wieder der halbjährliche Präsenztag von onlineplus. Dieses Mal wird er in Hamburg unter dem Thema '„Was kostet die Welt?“ Diskurse zur Ökonomisierung der Gesellschaft und zur Digitalisierung' stattfinden. Ich werde aber nicht hinfahren, ich werde mich voll und ganz dem Kölner Karneval widmen 😁
  5. Ich werde mal schauen, mich bei dem Thema noch etwas mehr zu engagieren. Der „Wunsch“ ist ja zumindest da (kam zumindest bei der Präsenz heraus). Nur will es halt jeder irgendwie bequem haben und individuell auf den persönlichen Alltag zugeschnitten. Aber möglich muss es ja irgendwie sein 🙂
  6. Stimmt. Ich erinnere mich, dass es gegen Ende dann auch weniger Termine gab.
  7. Die Zeit vergeht, schon wieder sind zwei Monate seit dem letzten Eintrag vergangen. Zeit zu berichten, was seitdem passiert ist! onlineplus-Präsenztag im Oktober Zwei Mal pro Jahr bietet onlineplus an wechselnden Standorten einen über alle Studiengänge übergreifenden Präsenztag an (zumindest hat man, soweit ich das richtig verstanden habe, dieses Jahr damit begonnen und möchte dies gern so fortführen). Der erste war Termin fand im Februar in München statt, nun war am 12. Oktober Köln an der Reihe. Es gab vier Impulse von Professoren bzw. Dozenten von der Fresenius/Onlineplus, alles zum Thema „Digitalisierung aus multi- und interdisziplinärer Sicht“. Zusätzlich war mit Prof. Dr. Tobias Engelsleben (Präsident der Hochschule Fresenius) und Prof. Dr. habil. Peter J. Weber (Dekan Fachbereich onlineplus) hoher Besuch anwesend. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber es waren ca. 15-20 Studenten anwesend, der Großteil davon nicht aus Köln bzw. der direkten Umgebung, sondern (typisch fernstudentisch) aus dem ganzen Land eingeflogen. Ich würde sagen es war ein interessanter Tag, vor allem, weil man die Dozenten/Professoren aus den Online-Videos in Aktion erleben konnte. Auch gab es einen längeren Feedback-Block, in dem gesammelt wurde, was an onlineplus gut und was schlecht ist. Insgesamt scheinen die von mir in den vergangenen Beiträgen angesprochenen Kritikpunkte nicht nur mich zu stören. Ich habe an dem Tag nochmal gemerkt wie sehr mir echte Präsenzen fehlen. An der SRH fanden eigentlich für fast jedes Modul „echte“ Vor-Ort-Präsenzen statt. Je nach Modul nur 2-3 Mal pro Jahr und es war mit Reisen in die entsprechenden Städte verbunden – aber es gab immerhin die Möglichkeit. Bei onlineplus wird das (wenn überhaupt) nur in Webinaren abgefrühstückt. Für einige Module fand schon seit Monaten kein Webinar statt und teilweise werden Webinare mit einem Vorlauf von 2-3 Wochen eingestellt, sodass sich diese nur schwer einplanen lassen. Warum fehlen mir Präsenzen und Klausuren? Mir geht es einzig und allein darum, Leute zu finden, die ebenfalls meinen Studiengang belegt haben und ähnlich weit sind, wie ich es bin. Nach fast sechs Monaten habe ich bisher genau 0 Kommilitonen gefunden, mit denen ich mich regelmäßig austausche. Einige Gründe dafür: es gibt zwar einen (monatlichen) Kick-off-Termin zum Studiengangsstart, dieser ist aber nur virtuell und es gibt nur eine grobe Unterteilung in einen Kick-off für Management- und einen für Technik-Studiengänge. Bei meinem damaligen Termin waren fünf Leute anwesend – keiner aus meinem Studiengang. es gibt auf der Lernplattform unglaublich viele angelegte „Lerngruppen“ – sortiert nach Themen, Orten, Startzeitpunkten. Ich habe mir sechs davon angeschaut und in allen waren die letzten Beiträge mehrere Monate alt. im Studiengang selbst kann man sich zwar die anderen Studierenden anzeigen lassen, kann diese aber nicht anständig filtern (zum Beispiel nach B.A oder M.A, nach Städten, Semester). Und die Filter, die es gibt, funktionieren leider nicht richtig. onlineplus ist einfach, verglichen mit anderen „Schwergewichten“ wie IUBH, SRH, ... eine relativ kleine Hochschule (zumindest im Master-Studiengang) gibt es keine Klausuren oder regelmäßige Präsenzen (mit Ausnahme dieser zwei in München und Köln) Viele der Punkte wurden bei der Präsenz in Köln auch angesprochen. Die Technik-Sachen wurden aufgenommen, lassen sich aber wohl nicht so kurzfristig lösen. Auch die Anzahl derPräsenztermine soll kurzfristig nicht erhöht werden . Aber: Man versucht jetzt nochmal Regionalmeetings / Stammtische / ... zu etablieren, bei denen sich die Studierenden regional vernetzen können. Ich bin gespannt 🙂 Ansonsten bleibe ich dabei: onlineplus verschenkt unglaublich viele einfache Möglichkeiten, mit denen man sich (auch mit geringem Einsatz von Technik und Geld) positiv von der Konkurrenz am Markt abheben und positiv herausstechen könnte. Einige der Punkte habe ich im Anschluss an die Vorträge auch angesprochen. Ich bin gespannt, ob/was sich in den nächsten Monaten daraus entwickelt. Noch ein paar positive Dinge - Im Rahmen der Präsenz konnte ich die beiden Dozentinnen kennenlernen, die für das Modul Unternehmensgründung und Design Thinking verantwortlich sind. Und ich war sehr positiv überrascht, dass sie auch in dem doch eher starren Fresenius-Konstrukt ihre Mittel und Wege gefunden haben, innovative Lernmethoden auszuprobieren und neue Wege der Wissensvermittlung zu ermöglichen. Davon darf es gern mehr geben 🙂 - Die Rückmeldungen auf eingereichte Sachen, abgegebene Hausarbeiten und eingeschickte Fragen an Dozenten/Professoren kommt weiterhin unglaublich schnell. Ein eingereichtes Exposé wurde bereits nach etwas mehr als einer Stunde mit einem individuellen Text freigegeben (um weit nach 22 Uhr wohlgemerkt). Abgeschlossene Module Seit dem letzten Beitrag konnte ich die Module „Corporate Communication“ und „Personalmanagement und - entwicklung“ per Hausarbeit erfolgreich abschließen. Im Modul „Digitale Transformation“ muss eine Präsentation gehalten werden – die Folien und das Handout dafür sind bereits hochgeladen. Die Präsentation selbst werde ich dann in ca. 2 Wochen online via Adobe halten. Für das Semester (zumindest von der Zeit her geht meins bis Ende November) fehlt mir dann nur noch „Wertorientierte Unternehmensführung“. Auch hier muss – wer hätte es gedacht – eine Hausarbeit geschrieben werden. Hier fällt mir das Schreiben aktuell noch nicht so leicht, aber ich hoffe, diese auch „pünktlich“ fertig zu bekommen. Ab dem nächsten Semester werden die Prüfungsformen mit einigen Projekten bzw. Gruppenarbeiten auch ein wenig abwechslungsreicher. Mehr dazu im nächsten Eintrag 😃Und sorry für den langen Beitrag. PS: Ich habe jetzt auch endlich so tolle Noise-Cancelling-Kopfhörer. Gerade sitze ich in der Bahn und höre wirklich keine Umgebungsgeräusche 😍
  8. Die Orte sind in zwei Gruppen unterteilt, dort ist dann alle zwei Monate an einem Prüfungstag die Klausur möglich: - Berlin, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München, Stuttgart, Überlingen und Graz (Januar, März, Mai, ...) - Dortmund, Heidelberg, Koblenz, Leipzig, Lübeck, Nürnberg, Ulm Ehingen, Oldenburg und Wien (Februar, April, Juni, )
  9. Ist der Studienbrief denn überhaupt wirklich „zitierfähig“? Zumindest die, die es in meinem Studiengang gab, haben ja immer nur auf zig weitere Quellen verwiesen.
  10. Fast zwei Monate sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Zeit, für ein kleines Update! Die ersten Grünen Module Zwei Module konnte ich in der Zwischenzeit schon erfolgreich abschließen. Im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ war eine Hausarbeit einzureichen. Die Hausarbeiten kann man bei onlineplus direkt über den Online-Campus einreichen. Anschließend erhält man eine Eingangsbestätigung mit einer ca. Angabe der Korrektur-Zeit. Die 14-Tage, die ich als Angabe erhielt, wurden aber deutlich unterschritten – meine Auswertung war bereits nach vier (!) Tagen verfügbar. Die Auswertung erhält man in einem 13-seitigen Dokument, wovon in meinem Fall ca. eine halbe Seite persönliches Feedback und auf den restlichen Seiten der ausführliche Auswertungsbogen mit den einzelnen Punkte-Abstufungen und den Erwartungen aufgeführt war. Für den Noteneingang erhält man eine E-Mail. Ständiges Reloaden der Seite ist also nicht nötig 🙂 Im zweiten Modul „Einführungsprojekt zum selbstorganisierten Lernen“ musste eine Präsentation gehalten werden. Jeweils einmal pro Monat (bzw. auf Nachfrage auch häufiger) gibt es einen Termin, wo diese via Adobe Connect in einem virtuellen Raum gehalten werden kann. In diesem Modul gibt es aber keine Note, sondern nur ein bestanden oder ein nicht-bestanden. Zusätzlich gab es noch ein paar Sätze an Feedback von der Dozentin, die die Prüfung abnimmt. Die nächsten Module Die nächsten Wochen/Monate heißt es jetzt weiter Hausarbeiten schreiben. Meine drei folgenden Module werden alle via Hausarbeit geprüft. Die Hausarbeit für Personalmanagement und - entwicklung ist schon fertig und liegt inzwischen nur Bewertung vor. Auch hier erhielt ich auf das eingereichte Exposé super schnell eine Rückmeldung bzw. die Freigabe (innerhalb weniger Tage). Zugriff auf Ressourcen Über die Proxyverbindung der Fresenius hat man Zugriff auf die digitale Bibliothek. Sehr positiv überrascht war ich hier über das Angebot. So sind immerhin ein Großteil der Springer und der utb-Bücher verfügbar. Besonders cool: Die Fresenius hat an einigen Standorten eigene kleine Bibliotheken. Diese kann man auch als Fernstudent nutzen. Eine Liste der Bibliotheken gibt es hier. Leider nimmt der Bibliotheks-Standort in Köln aber nicht am Fernleihprogramm teil und der Bestand ist dann doch sehr beschränkt, um es regelmäßig zu nutzen. Die Qualität der studymags / Studienbriefe Noch ein kurzes Wort zu den studymags: Ja, sie sehen wirklich toll aus! Über den Preis habe ich ja bereits im letzten Eintrag berichtet. Ich habe jetzt die studymags von vier unterschiedlichen Modulen gelesen und die Qualität der einzelnen studymags ist wirklich unglaublich unterschiedlich. Sowohl was den Schreibstil als auch den Umfang und die Tiefe der Inhalte angeht. Auch in der Zitierweise gibt es keine einheitliche Regelung über die studymags hinweg. Ja, diese haben sicherlich keinen vollkommen wissenschaftlichen Anspruch. Trotzdem hätte ich gedacht, dass diese auch eine gewisse „Vorbildfunktion“ gerade in Hinsicht auf Hausarbeiten o.Ä. haben sollen. Indirekte Zitate werden an einigen Stellen mit Seitenzahlen, an anderen Stellen ohne Seitenzahlen angegeben. Die Bezeichnungen von Tabellen und Abbildungen wird mal so und mal so gestaltet, in einem studymag wurde über 8 Seiten aus ein und derselben Quelle zitiert. Und viele, wirklich sehr viele Absätze sind einfach mit gar keiner Quelle belegt. Unfertige Module Auch bei onlineplus gibt es übrigens das Problem der „unfertigen“ Studiengänge. Eigentlich sollte es für jedes Modul bzw. für jede Lerneinheit ein eigenes studymag geben. Liegt das nicht vor, dann wird man einfach gebeten ein bestimmtes Buch und daraus Kapitel X zu lesen. Bei mir im Studiengang konnte ich bisher erst ein so ein unfertiges Modul sehen – aber vielleicht werden hier die studymags ja noch rechtzeitig nachgereicht, bis ich mit der Bearbeitung beginne. In anderen Studiengängen scheinen die Probleme aber größer zu sein, da es deutlich mehr diese unfertigen Module gibt. Jour Fixe Ja, es gibt doch einige Sachen, die (noch?) nicht ganz rund laufen. Aber man ist gewillt, daran zu arbeiten. Einmal im Monat hat die Studierendenvertretung inzwischen einen festen Termin mit der Hochschulleitung, in der alle Themen besprochen und nach Lösungen gesucht werden. Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten weiterentwickelt. Das soll für den Moment reichen. Falls noch Fragen offen sein sollten, immer her damit 🙂 PS: Die Geschichte mit dem Studentenausweis aus dem letzten Beitrag möchte ich gern noch zu Ende erzählen. Dieser ist nicht wie angekündigt eine Plastikkarte, sondern einfach ein für bereits zwei Jahre vordatiertes Blatt Papier. Kein Grund also, dies nicht direkt während des Probemonats auszustellen. Wie kam die falsche Kommunikation zustande? Konnte man mir nicht sagen. Man geht aber einfach davon aus, dass ich die Info für Präsenz- und nicht für Fernstudierende erhalten habe...
  11. Ja, man kann sie auch als PDF im „schönen“ Layout herunterladen. Das schaue ich mir direkt mal an, danke! 🙂
  12. Die Freigabe der Exposés geschieht nicht über den studycoach, sondern über die jeweiligen Dozenten/Professoren. Die bisher benötigten zwei Rückmeldungen über die Dozenten kamen sehr zügig innerhalb von 48 Stunden.
  13. Ich habe eben nochmal geschaut. Der entsprechende Abschnitt im Studienvertrag liest sich so: „In den Studiengebühren sind enthalten: die für den jeweiligen Studiengang vorgesehenen digitalen Studienmaterialien inkl. Software und deren Lieferung über die Lernplattform [...] Das heißt, sämtliche für das gewählte Studium studien- und prüfungsrelevanten Studienmaterialien werden vollumfänglich in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch hat der Studierende die Möglichkeit, die Unterlagen kostenpflichtig auch in schriftlicher Form bei der HS Fresenius anzufordern“ Heißt: Zumindest der genaue Preis wird vorab nicht kommuniziert. Dass die Unterlagen nur in digitaler Form geliefert werden, war mir aber klar. Soweit ich weiß wurde vor 1 oder 2 Jahren der Monatsbeitrag gesenkt und dort von Print auf Digital umgestellt.
  14. Zum 1.6 habe ich mein Master-Studium an der HS Fresenius onlineplus im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement begonnen. Ab sofort werde ich, ähnlich wie ich das bereits beim Bachelor-Studium bei der SRH gemacht habe, ca. monatlich über meine aktuellen Erlebnisse berichten. Über meinen ersten Kontakt vor dem Start habe ich bereits hier etwas ausführlicher geschrieben. Ein unspektakulärer Start 1.6.2019, 06:00 Uhr. Pünktlich wird die E-Mail mit dem Betreff „Ihre neuen Zugangsdaten zu studynet“ ausgelöst. „Nun ist es endlich so weit. Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg Ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung mit uns gemeinsam gehen möchten.“ Mehr einleitende Worte gibt es nicht. Mit den in der E-Mail angegebenen Zugangsdaten wird man auf den Online-Campus („studynet“) entlassen. Ein kleines „Willkommenspaket“ mit einigen Unterlagen, netten Gimmicks o.Ä. gibt es nicht. Im studynet bekommt man einige Erklärungsvideos und Texte angezeigt, ansonsten ist man direkt auf sich allein gestellt. Das studynet Das studynet ist ein Online-Campus, der seinen Namen auch wirklich verdient. Im Gegensatz zur Online-Lösung der SRH wirklich eine echte Erleichterung. Man findet sich leicht zurecht, kann die Unterlagen herunterladen, Prüfungen problemlos einreichen und sich einfach mit anderen Studierenden vernetzen. Im „ACTIVITY BOARD“ kann jeder Beiträge veröffentlichen, (getrennt in diverse Untergruppen), sodass es auch eine ganze Menge Einträgen zum Kommentieren, Liken, ... gibt. Aber: Gerade die vielen verschiedenen Elemente, Untergruppen, Verknüpfungen, ... führen dazu, dass man auch sehr schnell auf alte und nicht mehr funktionierende Inhalte stößt. Schritt für Schritt Im studynet kann man dann frei die einzelnen Module belegen. Hat man sich für ein Modul entschieden (bis zu fünf sind parallel in Vollzeit möglich), wird man ziemlich gut durch die einzelnen Inhalte „durchgeguided“. Jedes Modul besteht aus mehreren Lerneinheiten. Und jeder Lerneinheit können dann verschiedene Elemente wie Scripte, Videos oder Aufgaben zugeordnet sein. Das sieht beispielsweise für das Modul „EINFÜHRUNGSPROJEKT ZUM SELBSTORGANISIERTEN LERNEN“ so aus: Ausgeklappt sieht die Lerneinheit „studynow – Ihr Start bei onlineplus“ dann so aus: Jedes einzelne Element kann kommentiert werden. So ist es möglich sehr zielgerichtete Fragen zu einzelnen Elementen (zum Beispiel Videos) zu stellen. Aber: Häufig fühlt sich niemand für die Beantwortung zuständig. Ein falsch hinterlegtes Assignment (Assignment ist hier eine Art Online-Test, um zu erfahren, ob man die Inhalte aus dem Script verstanden hat) wurde seit 2018 schon mehrmals mit entsprechenden Hinweisen kommentiert. Der Fehler besteht noch immer. Lerneinheiten und Module kann man mit einer „Zielzeit“ versehen, sodass das System Hinweise gibt, ob man aktuell noch im Zeitplan liegt. Auch können einzelne Elemente auf „fertig“ gestellt werden, sodass man Fortschritte genau nachverfolgen kann. Die studymags Die studymags sind einfach unglaublich schön, wenn man bedenkt, dass es Scripte von einer Hochschule sind. Sie sind liebevoll gestaltet, „motivierend“ geschrieben und scheinen recht aktuell (2016/2017). Zwei studymags bekommt man im Laufe der Einführungseinheit mit einem Gutscheincode kostenlos zugeschickt. Alle anderen studymags kann man sich in ausgedruckter Form zu einem Preis von jeweils 14,90 € bestellen. Die studymags haben zwischen 60-75 Seiten – also schon ein wirklich sehr stolzer Preis. Wenn man bedenkt, dass es meist je Lerneinheit ein studymag gibt (also 5 pro Modul), kommt da einiges zusammen. Als pdf bekommt man die studymags aber kostenlos. Ich arbeite gern mit den ePubs auf dem iPad – dort bleibt dann durch die Umwandlung leider nicht mehr viel vom schönen studymag-Design übrig 😞 Ich bin jetzt dazu übergegangen die studymags selbst auszudrucken und zu binden. Mit Kosten von runtergerechnet ca. 2 € je studymag. Kleine und größere Ärgernisse Ansonsten gibt es natürlich noch ein paar Kleinigkeiten, die ich im ersten Eindruck auch noch erwähnen möchte. Ein für mich großer Schwachpunkt bleibt weiterhin der Service bzw. der Kontakt zum studyservice/studycoach. Von meinen drei Anfragen im Juni wurde eine gar nicht, eine unvollständig und nur eine komplett beantwortet. Kein so guter Schnitt. Ein größerer Schwachpunkt ist die Tatsache, dass man seinen Studentenausweis erst nach Ende der Testphase erhält. Diese läuft vier Wochen lang. Man kann den Studentenausweis eher erhalten, aber nur, wenn man ausdrücklich auf sein Rücktrittsrecht verzichtet. Die Begründung: Der Studentenausweis wäre immerhin eine „richtige Plastikkarte“ (?). Luxus im Detail Aktuell schreibe ich schon an meiner ersten Hausarbeit. Allgemein scheint alles über komplett freie Themenwahl und vorherige Exposé-Freigabe zu laufen. Zwei tolle Sachen sind mir dabei bereits aufgefallen: a) Es gibt einen fertigen Zitierstil mit allen Feinheiten im offenen Format, den ich auch mit Mendeley nutzen kann. b) Es gibt ein komplett fertig durchformatiertes und den Regeln entsprechendes Ausgangsdokument für schriftliche Arbeiten (korrekte Zeilenabstände, Seitenbegrenzungen, ...). Ich melde mich wieder im nächsten Monat, dann auch hoffentlich mit Studentenausweis ... 🙂
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