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FeThe

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    onlineplus
  • Studiengang
    Medien- und Kommunikationsmanagement
  • Wohnort
    Köln
  • Geschlecht
    m

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  1. Ist der Studienbrief denn überhaupt wirklich „zitierfähig“? Zumindest die, die es in meinem Studiengang gab, haben ja immer nur auf zig weitere Quellen verwiesen.
  2. Fast zwei Monate sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Zeit, für ein kleines Update! Die ersten Grünen Module Zwei Module konnte ich in der Zwischenzeit schon erfolgreich abschließen. Im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“ war eine Hausarbeit einzureichen. Die Hausarbeiten kann man bei onlineplus direkt über den Online-Campus einreichen. Anschließend erhält man eine Eingangsbestätigung mit einer ca. Angabe der Korrektur-Zeit. Die 14-Tage, die ich als Angabe erhielt, wurden aber deutlich unterschritten – meine Auswertung war bereits nach vier (!) Tagen verfügbar. Die Auswertung erhält man in einem 13-seitigen Dokument, wovon in meinem Fall ca. eine halbe Seite persönliches Feedback und auf den restlichen Seiten der ausführliche Auswertungsbogen mit den einzelnen Punkte-Abstufungen und den Erwartungen aufgeführt war. Für den Noteneingang erhält man eine E-Mail. Ständiges Reloaden der Seite ist also nicht nötig 🙂 Im zweiten Modul „Einführungsprojekt zum selbstorganisierten Lernen“ musste eine Präsentation gehalten werden. Jeweils einmal pro Monat (bzw. auf Nachfrage auch häufiger) gibt es einen Termin, wo diese via Adobe Connect in einem virtuellen Raum gehalten werden kann. In diesem Modul gibt es aber keine Note, sondern nur ein bestanden oder ein nicht-bestanden. Zusätzlich gab es noch ein paar Sätze an Feedback von der Dozentin, die die Prüfung abnimmt. Die nächsten Module Die nächsten Wochen/Monate heißt es jetzt weiter Hausarbeiten schreiben. Meine drei folgenden Module werden alle via Hausarbeit geprüft. Die Hausarbeit für Personalmanagement und - entwicklung ist schon fertig und liegt inzwischen nur Bewertung vor. Auch hier erhielt ich auf das eingereichte Exposé super schnell eine Rückmeldung bzw. die Freigabe (innerhalb weniger Tage). Zugriff auf Ressourcen Über die Proxyverbindung der Fresenius hat man Zugriff auf die digitale Bibliothek. Sehr positiv überrascht war ich hier über das Angebot. So sind immerhin ein Großteil der Springer und der utb-Bücher verfügbar. Besonders cool: Die Fresenius hat an einigen Standorten eigene kleine Bibliotheken. Diese kann man auch als Fernstudent nutzen. Eine Liste der Bibliotheken gibt es hier. Leider nimmt der Bibliotheks-Standort in Köln aber nicht am Fernleihprogramm teil und der Bestand ist dann doch sehr beschränkt, um es regelmäßig zu nutzen. Die Qualität der studymags / Studienbriefe Noch ein kurzes Wort zu den studymags: Ja, sie sehen wirklich toll aus! Über den Preis habe ich ja bereits im letzten Eintrag berichtet. Ich habe jetzt die studymags von vier unterschiedlichen Modulen gelesen und die Qualität der einzelnen studymags ist wirklich unglaublich unterschiedlich. Sowohl was den Schreibstil als auch den Umfang und die Tiefe der Inhalte angeht. Auch in der Zitierweise gibt es keine einheitliche Regelung über die studymags hinweg. Ja, diese haben sicherlich keinen vollkommen wissenschaftlichen Anspruch. Trotzdem hätte ich gedacht, dass diese auch eine gewisse „Vorbildfunktion“ gerade in Hinsicht auf Hausarbeiten o.Ä. haben sollen. Indirekte Zitate werden an einigen Stellen mit Seitenzahlen, an anderen Stellen ohne Seitenzahlen angegeben. Die Bezeichnungen von Tabellen und Abbildungen wird mal so und mal so gestaltet, in einem studymag wurde über 8 Seiten aus ein und derselben Quelle zitiert. Und viele, wirklich sehr viele Absätze sind einfach mit gar keiner Quelle belegt. Unfertige Module Auch bei onlineplus gibt es übrigens das Problem der „unfertigen“ Studiengänge. Eigentlich sollte es für jedes Modul bzw. für jede Lerneinheit ein eigenes studymag geben. Liegt das nicht vor, dann wird man einfach gebeten ein bestimmtes Buch und daraus Kapitel X zu lesen. Bei mir im Studiengang konnte ich bisher erst ein so ein unfertiges Modul sehen – aber vielleicht werden hier die studymags ja noch rechtzeitig nachgereicht, bis ich mit der Bearbeitung beginne. In anderen Studiengängen scheinen die Probleme aber größer zu sein, da es deutlich mehr diese unfertigen Module gibt. Jour Fixe Ja, es gibt doch einige Sachen, die (noch?) nicht ganz rund laufen. Aber man ist gewillt, daran zu arbeiten. Einmal im Monat hat die Studierendenvertretung inzwischen einen festen Termin mit der Hochschulleitung, in der alle Themen besprochen und nach Lösungen gesucht werden. Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten weiterentwickelt. Das soll für den Moment reichen. Falls noch Fragen offen sein sollten, immer her damit 🙂 PS: Die Geschichte mit dem Studentenausweis aus dem letzten Beitrag möchte ich gern noch zu Ende erzählen. Dieser ist nicht wie angekündigt eine Plastikkarte, sondern einfach ein für bereits zwei Jahre vordatiertes Blatt Papier. Kein Grund also, dies nicht direkt während des Probemonats auszustellen. Wie kam die falsche Kommunikation zustande? Konnte man mir nicht sagen. Man geht aber einfach davon aus, dass ich die Info für Präsenz- und nicht für Fernstudierende erhalten habe...
  3. Ja, man kann sie auch als PDF im „schönen“ Layout herunterladen. Das schaue ich mir direkt mal an, danke! 🙂
  4. Die Freigabe der Exposés geschieht nicht über den studycoach, sondern über die jeweiligen Dozenten/Professoren. Die bisher benötigten zwei Rückmeldungen über die Dozenten kamen sehr zügig innerhalb von 48 Stunden.
  5. Ich habe eben nochmal geschaut. Der entsprechende Abschnitt im Studienvertrag liest sich so: „In den Studiengebühren sind enthalten: die für den jeweiligen Studiengang vorgesehenen digitalen Studienmaterialien inkl. Software und deren Lieferung über die Lernplattform [...] Das heißt, sämtliche für das gewählte Studium studien- und prüfungsrelevanten Studienmaterialien werden vollumfänglich in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch hat der Studierende die Möglichkeit, die Unterlagen kostenpflichtig auch in schriftlicher Form bei der HS Fresenius anzufordern“ Heißt: Zumindest der genaue Preis wird vorab nicht kommuniziert. Dass die Unterlagen nur in digitaler Form geliefert werden, war mir aber klar. Soweit ich weiß wurde vor 1 oder 2 Jahren der Monatsbeitrag gesenkt und dort von Print auf Digital umgestellt.
  6. Zum 1.6 habe ich mein Master-Studium an der HS Fresenius onlineplus im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement begonnen. Ab sofort werde ich, ähnlich wie ich das bereits beim Bachelor-Studium bei der SRH gemacht habe, ca. monatlich über meine aktuellen Erlebnisse berichten. Über meinen ersten Kontakt vor dem Start habe ich bereits hier etwas ausführlicher geschrieben. Ein unspektakulärer Start 1.6.2019, 06:00 Uhr. Pünktlich wird die E-Mail mit dem Betreff „Ihre neuen Zugangsdaten zu studynet“ ausgelöst. „Nun ist es endlich so weit. Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg Ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung mit uns gemeinsam gehen möchten.“ Mehr einleitende Worte gibt es nicht. Mit den in der E-Mail angegebenen Zugangsdaten wird man auf den Online-Campus („studynet“) entlassen. Ein kleines „Willkommenspaket“ mit einigen Unterlagen, netten Gimmicks o.Ä. gibt es nicht. Im studynet bekommt man einige Erklärungsvideos und Texte angezeigt, ansonsten ist man direkt auf sich allein gestellt. Das studynet Das studynet ist ein Online-Campus, der seinen Namen auch wirklich verdient. Im Gegensatz zur Online-Lösung der SRH wirklich eine echte Erleichterung. Man findet sich leicht zurecht, kann die Unterlagen herunterladen, Prüfungen problemlos einreichen und sich einfach mit anderen Studierenden vernetzen. Im „ACTIVITY BOARD“ kann jeder Beiträge veröffentlichen, (getrennt in diverse Untergruppen), sodass es auch eine ganze Menge Einträgen zum Kommentieren, Liken, ... gibt. Aber: Gerade die vielen verschiedenen Elemente, Untergruppen, Verknüpfungen, ... führen dazu, dass man auch sehr schnell auf alte und nicht mehr funktionierende Inhalte stößt. Schritt für Schritt Im studynet kann man dann frei die einzelnen Module belegen. Hat man sich für ein Modul entschieden (bis zu fünf sind parallel in Vollzeit möglich), wird man ziemlich gut durch die einzelnen Inhalte „durchgeguided“. Jedes Modul besteht aus mehreren Lerneinheiten. Und jeder Lerneinheit können dann verschiedene Elemente wie Scripte, Videos oder Aufgaben zugeordnet sein. Das sieht beispielsweise für das Modul „EINFÜHRUNGSPROJEKT ZUM SELBSTORGANISIERTEN LERNEN“ so aus: Ausgeklappt sieht die Lerneinheit „studynow – Ihr Start bei onlineplus“ dann so aus: Jedes einzelne Element kann kommentiert werden. So ist es möglich sehr zielgerichtete Fragen zu einzelnen Elementen (zum Beispiel Videos) zu stellen. Aber: Häufig fühlt sich niemand für die Beantwortung zuständig. Ein falsch hinterlegtes Assignment (Assignment ist hier eine Art Online-Test, um zu erfahren, ob man die Inhalte aus dem Script verstanden hat) wurde seit 2018 schon mehrmals mit entsprechenden Hinweisen kommentiert. Der Fehler besteht noch immer. Lerneinheiten und Module kann man mit einer „Zielzeit“ versehen, sodass das System Hinweise gibt, ob man aktuell noch im Zeitplan liegt. Auch können einzelne Elemente auf „fertig“ gestellt werden, sodass man Fortschritte genau nachverfolgen kann. Die studymags Die studymags sind einfach unglaublich schön, wenn man bedenkt, dass es Scripte von einer Hochschule sind. Sie sind liebevoll gestaltet, „motivierend“ geschrieben und scheinen recht aktuell (2016/2017). Zwei studymags bekommt man im Laufe der Einführungseinheit mit einem Gutscheincode kostenlos zugeschickt. Alle anderen studymags kann man sich in ausgedruckter Form zu einem Preis von jeweils 14,90 € bestellen. Die studymags haben zwischen 60-75 Seiten – also schon ein wirklich sehr stolzer Preis. Wenn man bedenkt, dass es meist je Lerneinheit ein studymag gibt (also 5 pro Modul), kommt da einiges zusammen. Als pdf bekommt man die studymags aber kostenlos. Ich arbeite gern mit den ePubs auf dem iPad – dort bleibt dann durch die Umwandlung leider nicht mehr viel vom schönen studymag-Design übrig 😞 Ich bin jetzt dazu übergegangen die studymags selbst auszudrucken und zu binden. Mit Kosten von runtergerechnet ca. 2 € je studymag. Kleine und größere Ärgernisse Ansonsten gibt es natürlich noch ein paar Kleinigkeiten, die ich im ersten Eindruck auch noch erwähnen möchte. Ein für mich großer Schwachpunkt bleibt weiterhin der Service bzw. der Kontakt zum studyservice/studycoach. Von meinen drei Anfragen im Juni wurde eine gar nicht, eine unvollständig und nur eine komplett beantwortet. Kein so guter Schnitt. Ein größerer Schwachpunkt ist die Tatsache, dass man seinen Studentenausweis erst nach Ende der Testphase erhält. Diese läuft vier Wochen lang. Man kann den Studentenausweis eher erhalten, aber nur, wenn man ausdrücklich auf sein Rücktrittsrecht verzichtet. Die Begründung: Der Studentenausweis wäre immerhin eine „richtige Plastikkarte“ (?). Luxus im Detail Aktuell schreibe ich schon an meiner ersten Hausarbeit. Allgemein scheint alles über komplett freie Themenwahl und vorherige Exposé-Freigabe zu laufen. Zwei tolle Sachen sind mir dabei bereits aufgefallen: a) Es gibt einen fertigen Zitierstil mit allen Feinheiten im offenen Format, den ich auch mit Mendeley nutzen kann. b) Es gibt ein komplett fertig durchformatiertes und den Regeln entsprechendes Ausgangsdokument für schriftliche Arbeiten (korrekte Zeilenabstände, Seitenbegrenzungen, ...). Ich melde mich wieder im nächsten Monat, dann auch hoffentlich mit Studentenausweis ... 🙂
  7. Mir hat es sehr geholfen, danke für die Einblicke 🙂
  8. Ich weiß nicht, ob es hier her passt, aber eine Frage kam mir dann im Verlaufe der Diskussion doch auf: Was genau wird im Vorfeld von so einem Studiengang eigentlich akkreditiert? Ich bin bisher eigentlich immer ganz naiv davon ausgegangen, dass bei so einer Akkreditierung auch die Inhalte/Qualität der Scripte eine Rolle spielen. Die können aber im Vorfeld gar nicht geprüft werden, wenn diese zum Zeitpunkt der Akkreditierung gar nicht fertig sind... ?
  9. Ich glaube mit „brandneu“ war einfach das gemeint, was schon diskutiert wurde: Also das bestimmte Module aus den (späteren) Semestern einfach noch nicht fertig gestaltet sind und daher nicht eher gewählt werden können. Die IUBH wird schon weiterhin die Flexibilität für fertig erstellte Inhalte gewährleisten.
  10. Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! 🙂 In Kurzform: Ich habe heute dort noch einmal angerufen, nachdem meine E-Mail unbeantwortet blieb. Im Gespräch konnten einige der bisher aufgetretenen Schwierigkeiten geklärt werden. Ich werde jetzt die vier Wochen Testphase ab 1. Juni nutzen, um mir das weitere Angebot intensiv anzuschauen. Noch ein paar Antworten: @KanzlerCoaching: Die Frage habe ich mir in der Tat auch gestellt und darauf für mich persönlich keine Antwort gefunden. Ich hoffe einfach, dass es jetzt die positiven Erfahrungen mit der Zeit richten werden. @Jeany89 und @lilienthal: Danke für die Argumentationshilfen. Manchmal reicht es aber anscheinend auch aus einfach an einen anderen Mitarbeiter zu geraten, weil die Passagen auf der Seite wohl einfach etwas schwammig formuliert sind... @Katze87 und @Markus Jung: Ich werde wie von Dir vorgeschlagen die Probezeit (diese beträgt ab Beginn vier Wochen) intensiv nutzen. Ich denke es ist richtig, die Entscheidung nicht allein vom bisher erlebten Service abhängig zu machen. Ich werde berichten, was sich in den Wochen nach dem ersten Juni so zuträgt 🙂
  11. Mein erster Beitrag in diesem Blog der (vielleicht) mit einem Master-Abschluss endet. Aber bis dahin dauert es wohl noch ein wenig. Ein kurzer Sprung zurück: Auf den 12.05.2018 ist meine Bachelor-Urkunde von der SRH Fernhochschule datiert. Mehr dazu gibt es in meinem alten Blog zu lesen. Eigentlich wollte ich damals sofort weiterstudieren. Da die Auswahl an (für mich passenden) Marketing/Medien/...-Master-Fernstudiengängen begrenzt ist und mich sowohl das Konzept als auch die Module beim MuK-Master von onlineplus begeisterten, legte ich gerne die 12 Monate „Zwangspause“ ein. Diese ist nötig, weil für einen Weiterbildungsmaster erst „ein Jahr Berufserfahrung“ nach Ausstellung der Bachelor-Urkunde gesammelt werden muss. Das Jahr ist jetzt fast um und die Vorfreude auf den baldigen Start stieg in den letzten Monaten. Bei damaligen Gesprächen im letzten Jahr konnte onlineplus mich voll überzeugen. Engagierte und mega freundliche Mitarbeiter im studyservice, super aufbereitete Materialien und eine „Marketing-Strategie“, die mir eine lebhafte und moderne Hochschule zeigte. Ich war überrascht, wie sehr sich eine Hochschule in nur einem Jahr ändern kann. Der Eindruck in den letzten Monaten Irgendwie kam von onlineplus in den letzten Monaten nicht mehr viel. Weder Newsletter noch große Aktualisierungen auf der Webseite. Die Social-Media-Kanäle sind gefühlt tot (Instagram: letzter Eintrag am 20.11.2018, Twitter: letzter Eintrag am 26.11.2018, facebook: letzter Eintrag am 19.03.2019 davor allerdings am 18.12.2018.). Eine Nachfrage einer Nutzerin bei facebook, ob die Seite nicht mehr aktiv sein, ist seit dem 18.02.2019 unbeantwortet. Klar, für die wenige Kommunikation nach außen kann es verschiedene Gründe geben, hinterlässt bei mir als Interessent aber zumindest keinen guten Eindruck. Viele kleine Ungereimtheiten Vor der Anmeldung stellte ich dem studyservice in zwei E-Mails zwei verschiedene Fragen. Die erste drehte sich darum, ob onlineplus überhaupt noch aktiv sei, was mir der studyservice bejahte (die Frage kam bei mir mangels der Kommunikation nach außen wirklich auf). Die zweite E-Mail betraf die Nachfrage nach zukünftigen Rabatt-Aktionen. Konkret wollte ich wissen, ob die damalige „zu Zweit starten und 10 % sparen“ oder eine ähnliche Rabatt-Aktion in nächster Zeit geplant seien. Die Antwort darauf: „Die 10% Aktion ist leider nicht mehr aktuell.“ Ich werde gleich noch einmal darauf zurückkommen. Nach diesem kurzen E-Mail-Verkehr meldete ich mich mit Studienstart 01.06.2019 an. Im Studienvertrag werden verschiedene Dokumente angefordert, welche teilweise beglaubigt eingereicht (Hochschulzeugnis) oder im Onlineportal hochgeladen (Zeugnis, Bescheinigung der Krankenkasse, ...) werden können. Nach einer kurzen Nachfrage per E-Mail gewährte man mir die Dokumente, welche eingereicht werden müssen, direkt vorbeizubringen – der Sitz der Hochschule ist nur wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt. Im Onlineportal versuchte ich in der Zwischenzeit die restlichen Dokumente hochzuladen. Hier tauchten dann plötzlich teilweise andere hochzuladende Dokumente auf. Hier wurde dann zum Beispiel ein Englischnachweise gefordert, der im Studienvertrag nicht zu finden ist. Ein anderes Dokument, welches den Nachweis der Berufserfahrung betraf, konnte dagegen gar nicht hochgeladen werden. Unterkühlter Vor-Ort-Kontakt Mit den Dokumenten im Gepäck machte ich mich auf zur onlineplus-Zentrale(?) im Kölner Mediapark. Vor Ort sah ich ein sehr kahles Büro und nur verschlossene Bürotüren. Ganz üblich scheint der Vorgang, die Dokumente direkt vorbeizubringen, nicht zu sein, wenn ich den Gesichtsausdruck der Mitarbeiterin richtig deutete. Es dauerte nur kurz, bis ich meine Dokumente wieder mitnehmen und das Büro verlassen konnte. In der Zeit wurde, bis auf höfliche Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln, kein freundliches Wort mit mir gewechselt. Falschaussagen des studyservice Bisher sind das alles eher Kleinigkeiten, vielleicht sind/waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Die folgende Sache finde ich dann schon deutlich schwerwiegender: Am 18.04 erhielt ich die Bestätigung, dass all meine Dokumente korrekt seien und mein Studium wie geplant am 01.06.2019 beginnen kann. Ich freute mich 🙂 Weniger erfreut war ich über die E-Mail, die mich am gleichen Tag rund 3 Stunden nach meiner „erfolgreichen Anmeldung“ erreichte. Es war ein Newsletter von onlineplus mit dem Betreff: „Mit Ostern beginnt die Freudenzeit - 10% Studiengebühren sparen“. Plötzlich gibt es also doch eine Rabatt-Aktion? Die Rabatt-Aktion gilt für alle, die ihr Studium bis zum 15.05.2019 beginnen. Ich schrieb also eine E-Mail an den studyservice mit der Bitte, meinen Studienstart zum 15.05.2019 vorzudatieren. Die Antwort darauf folgte bereits kurze Zeit später: „Studienbeginn ist bei uns immer der 1. eines Monats.“ Und da meine Bachelor-Urkunde auf den 12.05.2018 datiert ist, ist ein Beginn zum 01.05.2019 für mich leider nicht möglich. Kurz: Die Aktion gilt für mich nicht. Konkret ergeben sich nach diesem Kontakt für mich folgende Fragen: Warum gilt eine Aktion „bis zum 15.05.2019“ wenn der Studienbeginn eh nur zum ersten eines jeden Monats gültig ist? Warum wird mir gesagt, dass ein Studienstart nur zum 1. möglich ist, im Anmeldeformular konnte ich aber auch den 15. auswählen? Warum weiß man von den flexibleren Zulassungsmöglichkeiten, die mir erst im letzten Jahr im Kontakt offeriert wurden, nichts mehr? Warum verneint der studyservice die Rabattaktion – nur wenige Tage nach der E-Mail taucht sie dann plötzlich doch auf? Diese Fragen habe ich dem studyservice am 18.04, also vor sieben Tagen, gestellt. Bisher ohne Antwort. Klar, es waren die Ostertage dazwischen – trotzdem gefühlt viel zu lang. Mir kommt es gar nicht auf den Rabatt an. Ich kann nur nicht mit den Falschaussagen leben. Wie soll das erst werden, wenn ich den studyservice, der (so ging ich vom Namen aus) vornehmlich im Interesse der Studenten berät, mal wirklich brauche? Aktuell bin ich mir wirklich unsicher, ob ich das Studium unter den aktuellen Gegebenheiten wirklich beginnen soll. Und bin gespannt, ob sich onlineplus auf meine E-Mail überhaupt noch zurückmeldet... Für den Moment wollte ich meine ersten Eindrücke aber schon einmal mit Euch teilen.
  12. Inzwischen sind seit Abgabe der Thesis und nach Erhalt der Ergebnisse schon einige Wochen bzw. Monate vergangen. Und was soll ich sagen: Erst nach Abschluss merkt man, wie viel Zeit das Fernstudium wirklich frisst. Während der drei Jahre war mir das nie bewusst, da es einfach im Alltag integriert war. Mit Abgabe der Thesis hatte ich plötzlich wieder viel freie Zeit. Ich konnte viele Freunde wieder treffen, die ich die letzten Jahre deutlich vernachlässigt hatte und mich neuen Themen, wie zum Beispiel der Suche nach einem neuen Job, widmen. Doch dazu gleich mehr. Zunächst zum Thema „Ausgebremst“ Eigentlich wollte ich relativ zeitnah mit dem Master weitermachen, um mich nicht zu sehr an die freie Zeit zu gewöhnen. Ich wollte gern den Master Medien- und Kommunikationsmanagement bei onlineplus belegen, weil mir dort sowohl die Modulzusammenstellung, als auch die gesichteten Materialien sehr angenehm aufgefallen sind. Die Kosten sind okay und die Infoveranstaltung, die ich online belegte, war für meine Begriffe überraschend ehrlich (also nicht in Richtung „schreibt euch erstmal ein und schaut, ob es passt“ getrimmt, sondern ist auch sehr deutlich darauf eingegangen, dass so ein Fernstudium viel Disziplin erfordert, Zeit frisst, ...). Direkt am Abend habe ich mich dann noch eingeschrieben und am nächsten Tag erfahren, dass ich leider erst viel später mit dem Master anfangen kann. Grund: Es handelt sich um einen „weiterbildenden Master“. Und für den ist bei onlineplus eine Berufserfahrung von einem Jahr vorgesehen. Obwohl ich inzwischen seit sieben Jahren in dem Beruf bzw. der Branche arbeite, wird das Jahr Berufserfahrung erst ab Ausstellung der Bachelor-Urkunde gezählt. Demnach kann ich erst nächstes Jahr im Mai starten. Als Lösung wurde mir eine Art Gasthörerschaft angeboten, in der ich die Unterlagen schon ansehen und bearbeiten, aber noch keine Prüfungen ablegen kann. Damit werde ich wohl (wenn sich die Pläne nicht ändern) 2-3 Monate vor Mai starten. Der neue Job Ehrlicherweise schaue ich schon ziemlich lang nach einer neuen Stelle, habe das Projekt während des Studiums aber immer etwas auf Sparflamme laufen lassen. Ich hatte immer mal eine Bewerbung rausgeschickt, aber selten bis gar nicht eine Rückmeldung erhalten. Mit dem Zeugnis vom Studium in der Hand habe ich die Unterlagen zusammen mit einer Online-Beraterin überarbeitet und anschließend an diverse für mich interessante Stellen verschickt. Und ich weiß nicht ob es an den überarbeiteten Unterlagen, dem Studienabschluss oder der Kombination daraus lag: Aber plötzlich erhielt ich sogar Antworten und Einladungen. Ich hatte mich dann online viel über Bewerbungsgespräche belesen – ehrlicherweise bin ich in die bisherigen Jobs nur so zufällig reingestolpert und so richtige Bewerbungsgespräche gab es dafür nicht. Die Gespräche, die ich dann hatte, waren (bis auf eine Ausnahme) wirklich alle äußerst angenehm. Ich konnte (da ich aktuell noch in einer Anstellung bin) auch sehr entspannt in die Gespräche gehen. Interessant in den Gesprächen fand ich den Moment, an dem dann das Unternehmen begonnen hat sich selbst anzupreisen und von den eigenen Vorzügen zu sprechen. Letztlich habe ich bei einigen Firmen dann das „Haar in der Suppe“ gesucht und immer irgendwelche Kleinigkeiten gefunden, die mich dann doch noch gestört haben (vielleicht war es auch nur die Angst vor der Veränderung). Letzte Woche konnte ich mich dann aber endlich zu einer Entscheidung durchringen und kann die neue Stelle in wenigen Wochen antreten. Fernstudium in Bewerbungsgespräch Was für einige vielleicht noch interessant ist: Zumindest in der Branche, in der ich arbeite (Marketing, Medien, ...), wurde das Fernstudium als vollwertig anerkannt. In den Gesprächen wurde auch immer interessiert nachgefragt wie man das denn neben einer Vollzeitstelle absolvieren kann und ich hatte schon das Gefühl, dass es einige Pluspunkte eingebracht hat. Ein Vorwurf wie „der Abschluss wäre nur erkauft“ lag also in weiter Ferne.
  13. Ich bin gespannt auf die genaue Ausgestaltung und behalte ihn zumindest im Hinterkopf 🙂
  14. Ich hatte den Studiengang schon vor einigen Tagen auf der Seite entdeckt. Online konnte ich nichts darüber finden, dass der Studiengang mit der Leipziger School of Media zusammen angeboten wird. Immerhin habe ich jetzt schonmal einen groben Anhaltspunkt, warum der Studiengang teurer ist. Aktuell klingt er für mich aber „unflexibler“ (weil offenbar einige vorgeschriebene Termine) und durch Anreise/Übernachtung/Urlaubstage/... entstehen ja auch noch erhebliche Mehrkosten. Aber warten wir mal ab, wie viele Präsenztage dann wirklich entstehen.
  15. Super spannende Inhalte aber leider 4.500 € teurer als die anderen Master-Studiengänge, die sie anbieten. Der Grund für die (doch recht erheblichen) Mehrkosten erschließt sich mir aktuell leider noch nicht
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