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parksj86

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285 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    FernUniversität in Hagen
  • Studiengang
    Governance
  • Wohnort
    Leipzig
  • Geschlecht
    m

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643 Profilaufrufe
  1. Meine Frage wäre eher, ob es da bei Psychologie (nicht Wirtschaftspsychologie) überhaupt schon eine nennenswerte Anzahl an Absolventen von Fachhochschulen gibt. Solange gibt es doch noch keine klassischen Psychologie-Studiengänge dort, oder?
  2. Was bedeutet denn nebenher? Was ist denn Dein eigentlicher Hintergrund? Und welchen Schwerpunkt hast du bei der Contenterstellung? Schreibst du Texte baust Du die Artikel auch selbst in einem CMS - also mit Bebilderung, Titel- und Meta-Angaben etc.? Ich arbeite im Online-Journalismus, habe aber auch eine ganze Zeit lang bei einem Vergleichsportal Content-Marketing gemacht, wobei man das damals noch nicht so genau benannt hat. Bis jetzt sind mir im Online-Marketing-Bereich vor allem Menschen begegnet, die entweder einen fachlichen Hintergrund hatten (Bankkaufleute, die Content für Versicherungen erstellt haben) und dafür dann Weiterbildungen zu Online-Marketing-Themen (SEO-, Photoshop oder Schreib-Kurse) besucht hatten. Oder sie hatten sich tief in Themen wie Onpage-SEO eingearbeitet (durch Trial and Error, Lesen von Blogs und Austausch auf Veranstaltungen wie Dmexco und re:publica) und sich dann je nach Auftrag vermittelbares Wissen angelesen. Deren größtes Pfund (wenn es darum ging, für Arbeitgeber attraktiv zu sein) war aber in jedem Fall die Berufserfahrung und die Vielfalt an Kunden und Aufträgen. Damit kannst Du jetzt vielleicht noch nicht so viel anfangen. Was Fortbildungen angeht, kommt es aus meiner Sicht darauf an, was für einen Schwerpunkt du bei deiner Arbeit setzt. Bist du Generalist, der quasi alles macht, suchst Du dir die Themen raus, bei denen Du Nachholbedarf siehst (z. B. SEO, nur so als Beispiel) und guckst dann nach entsprechenden Angeboten. Oder du gehst tiefer in ein Thema (zum Beispiel Schreiben für Online) und buchst dir da etwas zusammen. Bei der Wahl der Kurse kommt es aus meiner Sicht auch etwas drauf an, was du bereit bist, zu investieren. Es gibt relativ günstige Online-Kurse, z. B. bei Oncampus (soll keine Werbung sein), die nicht schlecht sein müssen. Es gibt aber auch Studiengänge, z. B. einen Master in Online-Marketing, der sicher auch weiterhilft. Nur, wenn Du z. B. in der Contenterstellung tätig bist und dort umfangreiche Photoshop-Kenntnisse gefragt sind (meine Erfahrung), bringt Dich ein gezielter und nachweisbarer Kompetenzaufbau in dem Bereich evtl. weiter.
  3. parksj86

    Freiheit!

    Die allerleichteste Übung
  4. Interessante These. Nach den Infos, die ich aus dem Internet (und aus Zeitschriften wie Zeit Campus und Co.) habe, gehören Mathematiker generell zu einer sehr gefragten Berufsgruppe - und das nicht nur in der IT oder als Lehrer. Mal vom Bereich der Informatik abgesehen, findest du Mathematiker auch bei jeder Versicherung (wie Markus schon angemerkt hat) und bei Unternehmensberatungen, die an irgendwelchen Analysemodellen und Szenarien arbeiten (stecke da aber nicht tiefer drin). Wenn du hinsichtlich des Tätigkeitsbereichs also relativ offen bist, wären die Berufsaussichten für mich kein ausschlaggebendes Kriterium bei der Frage, ob Mathe oder Informatik. Da gibt es wichtigere Baustellen, die hier ja schon angesprochen wurden.
  5. Ja, war auch ziemlich dick, das gute Stück. 171 Seiten, wobei der Fließtext, also die Abschlussarbeit an sich nur etwa 78 Seiten davon ausmachen. Der Anhang ist relativ umfangreich, da ich eine qualitative Inhaltsanalyse gemacht und die Auswertungstabellen mitgeliefert habe.
  6. parksj86

    Freiheit!

    Glückwunsch zur Abgabe. Jetzt heißt es abwarten und ... *schlürf* ...
  7. Ehrlich gesagt ja. Zum damaligen Zeitpunkt war das ganze Ausmaß zwar noch nicht absehbar, aber irgendwie dachte ich mir damals, du stellst dir eins davon kalt.
  8. Gerade sitze ich an meinem Schreibtisch, schreibe diese Zeilen und trinke ein Corona-Bier, das seit Mitte März in meinem Kühlschrank auf diesen Tag gewartet hat. Heute habe ich die drei gedruckten und gebundenen Exemplare meiner fertigen Masterarbeit bei der Post in Richtung Hagen aufgegeben. Damit habe ich nur etwas mehr als die von der Prüfungsordnung veranschlagten 6 Monate für Teilzeitstudenten benötigt. Durch die Coronakrise hatten wir Bachelor- und Masteranden von der Fakultät KSW eine pauschale Schreibzeitverlängerung erhalten. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich allerdings in den letzten Zügen meiner Arbeit. Die zusätzliche Zeit wusste ich dennoch zu nutzen. Denn mein Zeitplan war zum Schluss ziemlich auf Kante genäht, da die Schreibphase einige zeitfressende Probleme mit sich brachte. Außerdem war ich in den vergangenen Monaten beruflich ziemlich eingespannt, sodass die Arbeit zu 90 Prozent in den Abend- und Nachtstunden entstanden ist. Das hat mein Stresslevel nach oben getrieben, am Ende hat aber meine Hartnäckigkeit gesiegt und ich habe eine Arbeit mit Anfang, Mittelteil (Theorie und Empirie) und Schluss abgegeben. Ob die Arbeit gut genug ist, müssen jetzt meine beiden Prüferinnen entscheiden. Ich habe diesbezüglich kein Gefühl, weder in die eine noch in die andere Richtung. Vielmehr kann ich auch erst mal nicht dazu schreiben. Ich hoffe nur noch, dass die Arbeit heil in Hagen ankommt und es am Ende reicht, um dieses Studium erfolgreich zu beenden. Ich werde Euch natürlich darüber informieren, sobald ich dazu mehr weiß. Natürlich ziehe ich dann auch noch ein ordentliches Fazit (sofern das Studium auch wirklich beendet ist) und schreibe noch mal ein paar Einzelheiten zu meiner Abschlussarbeit. An dieser Stelle noch ein Gruß an alle Menschen hier im Forum, die noch nicht am Ziel ihrer Träume angekommen sind. Haltet durch!
  9. Ich greife die ursprüngliche Idee mal wieder auf. Ich kam Mitte/Ende März aus dem Urlaub und bin seitdem im Homeoffice. Sehe leider meine geschätzten Kolleginnen und Kollegen nicht mehr, dafür spare ich mir aber meinen täglichen Arbeitsweg (80 Kilometer eine Strecke). Durch die Zeitersparnis lief es zuletzt in Sachen Fernstudium ganz gut, befinde mich nun in den letzten Zügen meiner Abschlussarbeit. Dadurch bin ich in den letzten Tagen etwas übermütig geworden und durchforste jetzt die Seite der FernUni nach meinem nächsten Vorhaben - mittlerweile sogar recht konkret. Also für mich kann ich sagen, dass es sich tatsächlich um eine Schnapsidee handelt. Ohne die derzeitige Homeoffice-Phase wäre ich sonst wohl nicht drauf gekommen. Was eine Corona-Schnapsidee ist und was nicht, sollte aber jeder für sich selbst entscheiden.
  10. Ich befinde mich (hoffentlich) in den letzten Zügen des Hagener Politik-Masters (allerdings habe ich angefangen, da hieß der Studiengang noch Governance). Mein Rat: Du solltest dich intensiv mit den Inhalten des Studiengangs vertraut machen. Du studierst da ganz klassisch Politikwissenschaft (Demokratietheorie, internationale Beziehungen, Governance, politische Soziologie etc.), was aus meiner Sicht bedeutet, dass du nach dem Master das ganze angehäufte Wissen erst mal auf ein für Normalsterbliche erträgliches Niveau runterdampfen musst. Das klingt jetzt ziemlich banal, aber am Ende redest du, wenn du fertig bist, über Mehrebenensysteme (Scharpf) oder nimmst Demokratien nach der Vetospielertheorie von Tsebelis auseinander. Wer aktuell in der Bundesregierung sitzt oder wie ein Gesetz zustande kommt, juckt da kaum jemanden. Das wird quasi vorausgesetzt. Was ich damit sagen will: Wenn Dir eine Tätigkeit in einem Bereich genügt, der formal kein einschlägiges Hochschulstudium auf Masterniveau voraussetzt (wie z. B. beim Seiteneinstieg in den Lehrerberuf - Ausnahmen bestätigen die Regel, ich weiß), würde ich mir vorher gut überlegen, ob ich mir einen kompletten Master "antue". Ein (berufliches) Ziel zu haben, ist wirklich gut, um sich immer wieder neu zu motivieren. Wenn du aber da sitzt und dich am Ende fragst, wem du diesen Stoff vermitteln sollst (im Zweifelsfall der nachfolgenden Studierendengeneration), könnte es schwierig werden ambitioniert Klausuren, geschweige denn Hausarbeiten zu schreiben. Das gilt übrigens auch für ein Fach wie Bildungswissenschaften, zumindest wenn du bedenkst, dass zum Beispiel ein Lehramtsstudium zwei Fächer plus den pädagogischen Stoff vermittelt. Was mir halt noch nicht ganz klar ist: Willst du Lehrer werden (allgemeinbildenden bzw. Berufsschulen), wäre auch die Erwachsenenbildung (VHS) was für dich oder kannst du dir auch vorstellen, am Ende an der Uni zu bleiben (z. B. im Rahmen eines Lehrauftrages an einer Hochschule oder Uni)? Dein Ziel (Dozent) vom Studiengang her zu denken, ist nicht ganz verkehrt. Aber mit Studiengängen zu jonglieren, kann sich erübrigen, wenn man von Anfang an gewisse Dinge ausschließen kann.
  11. Hoffentlich wird für alle Studierenden eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Ich drücke allen die Daumen!
  12. Ich muss meine Fakultät KSW an der FernUni mal lobend erwähnen. Da wurde den Leuten, die an ihren Abschlussarbeiten sitzen, pauschal und ohne großes Palavern eine Schreibzeitverlängerung gewährt. Daumen hoch für die Verantwortlichen.
  13. Ich habe mehrere Pausen eingelegt, weil das Fernstudium in Verbindung mit Beruf und Familie sonst zu viel geworden wäre. War jedes Mal eine Bauchentscheidung und ich hatte dann wirklich oft ein schlechtes Gewissen. Im Nachhinein glaube ich, ich hätte mir einen konkreten Zeitraum abstecken sollten, um dann wirklich mal alle Studienunterlagen komplett liegen zu lassen, um danach konsequent wieder einzusteigen. Die Zeit würde ich dann aber wirklich nutzen, um abzuschalten - ganz ohne schlechtes Gewissen (es geht danach ja munter weiter).
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