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parksj86

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    FernUniversität in Hagen
  • Studiengang
    Governance
  • Wohnort
    Leipzig
  • Geschlecht
    m

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  1. Im Fächerkanon der KuWi geht es zuvorderst nicht darum, Wissen in Form von Fakten abzufragen (also weniger im Stile von "3 - 3 - 3 bei Issos Keilerei", oder so). Deshalb sind Klausuren als Prüfungsform auch eher unbeliebt. Gilt auch für die Sozialwissenschaften. In den mündlichen Prüfungen, Praktika und Hausarbeiten geht es dann darum, bspw. das "Handwerkszeug eines Historikers anzuwenden.
  2. So wie ich es verstanden habe, ist ein Wechsel in die neue Studienordnung irgendwie möglich. Habe mir die Infoblätter dazu aber nicht durchgelesen. Es lohnt sich - glaube ich - vor allem für jene, die erst ein paar Semester auf dem Buckel haben. Wobei die FernUni selbst sagt, dass eingeschriebene Governance-Studierende noch die Regelstudienzeit (4/8 Semester) Zeit haben, um fertig zu werden.
  3. Sehe ich genauso. Im Endeffekt kommt das auch Bachelorabsolventen von Präsenzunis zugute, die z. B. Politikwissenschaft straight durchstudieren können, ohne diesen begrifflichen "Knick" auf dem Masterzeugnis erklären zu müssen. Gleiches gilt z. B. für den neuen Geschichtsmaster (den ich thematisch total spannend finde).
  4. Ich habe es schon im Forum thematisiert, aber hier möchte ich es auch noch mal diskutieren: Die FernUni hat ihren politikwissenschaftlichen Masterstudiengang "Governance" in "Politikwissenschaft - Regieren und Partizipation" umbenannt. Für die Einschreibung im Wintersemester 2019/20 ist der Begriff Governance schon vollständig aus allen Dokumenten (Immatrikulationsbescheinigung z. B.) getilgt worden. Studierende wie ich haben einen Bestandsschutz. Vereinfacht gesagt müssen wir unser Governance-Studium bis zum 31.03.2025 abschließen, bis dahin studieren wir noch nach der alten Studienordnung (und auf unseren Zeugnissen steht dann noch Governance). Komplett neu aufgelegt wurde der Politik-Master aber nicht. Viele Module sind bereits in den vergangenen Semestern angepasst worden, ein Modul ist ganz weggefallen (ehemals 2.5). Außerdem werden das Soziologie- und das Geschichtsmodul künftig nicht mehr angeboten. Dafür gibt es in der Basisphase ein Methodenmodul, was angesichts der Ausrichtung des Studiengangs durchaus sinnvoll ist. Seit ein paar Semestern (ich weiß nicht genau, wie lange schon) ist es auch nicht mehr möglich, sich mit Abschlüssen in Kommunikationswissenschaft oder Verwaltungswissenschaft voraussetzungslos einzuschreiben. Zu meiner Zeit (Sommersemester 2013) ging das noch. Heute muss man zwei Module aus dem Politik-Bachelor bestehen, um den Master studieren zu dürfen. Ich kann die Umstellungen nachvollziehen, da ein ein Master "Politikwissenschaft" v. a. für Studierende mit einem Politik-Bachelor einfach viel mehr Sinn ergibt als ein Studiengang, der eine ganz bestimmte Sichtweise auf die Politikwissenschaften einnimmt. Zumal wahrscheinlich nicht jeder etwas mit dem Begriff Governance in Verbindung mit einem Studienabschluss anfangen kann (was aber kein alleiniges Problem dieses Studiengangs ist). Ich persönlich kann aber ganz gut damit leben, dass auf meinem Abschlusszeugnis später einmal Governance stehen wird. Der M.A. Governance ist übrigens nicht der einzige Master innerhalb der Fakultät KSW, der umgestellt wurde. Der frühere Studiengang "Europäische Moderne" ist auch in dieser Form kassiert worden. Nun bietet die FernUni zwei Master, "Geschichte Europas" und "Neuere deutsche Literatur im medienkultuerellen Kontext", an. Ich weiß, dass solche geistenwissenschaftlichen Studiengänge belächelt werden. Aber ich finde diese Entwicklung spannend und aus Sicht der FernUni auch konsequent.
  5. Weil ich es hier noch nicht gelesen habe, wollte ich es zumindest mal kurz thematisieren: Die FernUni hat ihren politikwissenschaftlichen Masterstudiengang Governance umgebaut. Aus dem M. A. Governance ist der M. A. Politikwissenschaft - Regieren und Partizipation geworden. Die Module des Governance-Masters sind in den vergangenen Semesters ja schon etwas angepasst/geändert worden, sodass die, die ich in den vergangenen Jahren absolviert habe, sowieso nicht mehr so ganz mit den heutigen vergleichbar sind. Außerdem hatte ich noch mehr Module zur Auswahl - das Soziologie- und das Geschichtsmodul sind im neuen Studiengang nicht mehr verfügbar. Gut finde ich aber, dass es ein Modul zur empirischen Sozialforschung gibt (MB2). Das Fehlen eines solchen Moduls war in meinen Augen so ein bisschen die Achillesverse des bisherigen Governance-Masters. Zwar sollten Studierende, die Politik- oder Sozialwissenschaft im Bachelor studiert haben, methodensicher sein. Aber im Governace-Studiengang gab es auch viele Absolventen von Verwaltungshochschulen und Fachhochschulen, die jetzt nicht unbedingt Cracks in Sachen quantitativem Arbeiten waren/sind. Studierende wie ich haben zum Glück Bestandsschutz, d. h., ich habe bis Ende März 2025 Zeit, meinen Abschluss im M. A. Governance zu machen. Wobei ich auch nichts dagegen gehabt hätte, dass auf meinem Zeugnis später "Politikwissenschaft" steht (ist einfach geläufiger). Aber egal, ich nehme, was ich kriegen kann.
  6. Als Teilzeitstudent 6 Monate. Das würde mir auch reichen. Ich kann unter Zeitdruck besser arbeiten und wissenschaftliches Meisterwerk wird die Arbeit sowieso nicht. Aber den Abschluss hätte ich schon gern, das stimmt.
  7. Seit meinem letzten Blogpost ist fast ein Jahr vergangen. Krass, wie die Zeit verfliegt. Zum aktuellen Stand meines Fernstudiums ist schnell alles gesagt. Seit knapp einem Jahr arbeite ich an meinem Exposé. Vor ein paar Wochen hat die Betreuung gewechselt, seitdem arbeite ich an der dritten und hoffentlich finalen Version des Papiers, sodass ich noch in diesem Jahr mit der eigentlichen Masterarbeit anfangen kann. Wenn man bedenkt, dass es sich nur um das Exposé handelt, klingt ein Jahr nach einer gefühlten Ewigkeit. Ist es auch. Allerdings habe ich seit meinem Jobwechsel im Juni kaum noch Zeit für das Fernstudium. Ohne groß darüber jammern zu wollen (ist ja schließlich selbst gewähltes Elend), kann ich einfach mal die Gründe dafür aufzählen. Arbeit: Eigentlich wollte ich durch den Jobwechsel eine klarere Trennung zwischen Freizeit und Job erreichen. Das Gegenteil ist der Fall. Auch wenn ich zuhause bin kommt es immer wieder vor, dass ich Dinge für die Arbeit erledige. Meist nicht viel, aber das summiert sich in einem Monat durchaus auf ein paar Stunden. Da ich meinen Job mag, merke ich das gar nicht, meine Frau dafür umso mehr. Die paar Stunden im Monat, die ich vom heimischen PC aus nebenbei arbeite, sind natürlich Stunden, in denen ich nicht an meinem Exposé arbeite. Arbeitsweg: Ich habe einen Arbeitsweg von insgesamt rund 150 km pro Tag. Anfangs bin ich mit dem Zug gefahren und habe versucht, ein bisschen was für das Studium zu machen. Allerdings ist meine Internetverbindung unterwegs so schlecht (also über mein Handy), dass ich nur mit Skripten oder offline arbeiten kann. Hinzu kommt, dass ich meistens lieber eine halbe Stunde lang die Augen zugemacht habe. Irgendwann habe ich dann beschlossen, mit dem Auto zu fahren, weil ich so etwa 1 Stunde Fahrzeug pro Tag spare und im Auto wenigstens in Ruhe die Nachrichten oder Podcasts hören kann. So nutze ich die Fahrzeit sinnvoll, wenn auch nicht im Sinne eines Vorankommens in meinem Fernstudium. Fortbildungsbedarf: Dadurch, dass ich mittlerweile im Journalismus gelandet bin, gibt es kaum noch Überschneidungen mit den Inhalten meines Fernstudiums. Von vielen Dingen profitiere ich in Form von Hintergrundwissen, mehr aber auch nicht. Mittlerweile habe ich dafür ganz andere Fortbildungsbedarfe ermittelt. Vor allem im Bereich Social Media und Online-Journalismus halte ich mich durch Webartikel, Podcasts und das eine oder andere Video geistig fit. Allerdings müsste ich deutlich mehr Zeit in diese Bereiche investieren, um die Qualität meiner Arbeit weiter zu steigern und um die Entwicklungen in dieser schnelllebigen Branche nicht zu verschlafen. In meinem Urlaub habe ich bspw. das Angebot der Reporterfabrik ausprobiert und würde gerne weitere Online-Seminare belegen, allerdings geht das wiederum von meiner Zeit für mein Fernstudium ab. Familie: Ich werde im August zum zweiten Mal Vater. Da ich sowieso 12 Stunden am Tag unterwegs bin und auch 1-2 Wochenenden im Monat arbeite, wollen irgendwann auch mal meine Frau und meine Tochter etwas von mir haben. Ihr seht: Derzeit gibt es da ein paar Gründe, warum ich das Studium so schleifen lasse. Hinzu kommt der Punkt, dass mir der Abschluss in meinem derzeitigen beruflichen Umfeld auch keinen unmittelbaren Schub mehr geben könnte. Ich habe meine aktuelle Anstellung aufgrund meiner Fachkenntnisse (die nichts mit Governance zu tun haben) und meiner Berufserfahrung erhalten. Abgesehen davon, dass mir ein Master die Tür zum Höheren Dienst öffnen würde, gibt es derzeit kein realistisches Szenario eines beruflichen Aufstiegs durch diesen Abschluss. Zumal aus meinem Lebenslauf ja auch ersichtlich würde, dass ich dafür etwa 7 Jahre in Teilzeit gebraucht hätte. Das heißt nicht, dass ich das Studium nicht gerne beenden würde, aber halt nicht mehr um jeden Preis. Da ich viele Blogs und Diskussionen im Forum mitverfolgt habe weiß ich, dass einige Nutzer das anders sehen oder anders bewerten würden. Aber bislang bin ich damit gut gefahren, das Fernstudium im Zweifelsfall hinten anzustellen. Und vielleicht ergibt sich in diesem Jahr noch eine Möglichkeit, ein paar Wochen konzentriert zu arbeiten, um die Abschlussarbeit voranzutreiben.
  8. Das ist eine lange Geschichte. Ich schreibe heute Abend einen ausführlichen Blogpost.
  9. Vielleicht zum Thema Berufsaussichten: Grafik-Design ist eigentlich klassisches Feld, in dem Selbstständige und Freie sich tummeln. Das heißt, Aufträge an Land ziehen, für Kunden rund um die Uhr ansprechbar sein und pitchen, pitchen, pitchen (also sich mit anderen Selbstständigen um Aufträge bewerben). Der Grund, warum es relativ wenige Stellenausschreibungen in dem Bereich gibt ist die Tatsache, dass die meisten Unternehmen und Agenturen diesen Bereich auslagern, d. h. ihn an einen freien Mitarbeiter oder an eine Grafik-Agentur etc. vergeben. Etwas anders sieht die Sache aus, wenn du auch etwas programmieren und schreiben kannst. Dann hast du unter Umständen Chancen, als Online-Redakteur, Multimedia-Redakteur oder weiß der Geier was unterzukommen. D. h. du baust Sharepics und Templates für neue Webseiten oder Social-Media-Auftritte. Mittlerweile wollen viele Unternehmen da die berühmte Wollmilchsau mit Eierlegefunktion haben, also jemand, der Content-Management-Systeme, Indesign, Photoshop und HTML beherrscht. Noch noch etwas zum Thema Kreativität: Je nachdem in welchem Bereich du arbeitest, können Grafik-Arbeiten ziemlich stupide sein. Wenn du z. B. nach einem Corporate-Design-Handbuch Grafiken erstellen musst, ist das fast wie am Fließband zu arbeiten. Wenn du Satz und Layout anbietest, wirst du auch keine kreativen Ergüsse an deine Kunden verkaufen, das ist echte Fleißarbeit. Und oft wirst du mit einer tollen Idee zum Kunden oder deinem Chef gehen, der dann komplett zerpflückt wird. Ich will dir die Sache jetzt nicht ausreden, arbeite aber seit über 5 Jahren mit Grafikern und Mediengestaltern zusammen, die teils immer wieder den Job oder Auftraggeber wechseln, um einfach mal neue Eindrücke zu bekommen und neue Erfahrungen zu sammeln.
  10. Ich mir auch. Habe aber schon überlegt, ob ich nicht auch etwas Studienzeugs in der Bahn abarbeiten kann. Wir werden sehen. Wird auf jeden Fall anstrengend, aber ich wollte es ja so
  11. Wir reden von einer Wegstrecke von rund 80 Kilometern (ein Weg). Ich habe es mit Auto und S-Bahn probiert, ich tendiere klar zur S-Bahn, weil ich keine direkte Verbindung via Autobahn habe. Ich probiere es diese Woche noch mal aus. Ja, ich habe mich schon lange von dem Gedanken verabschiedet, die Sache straight durchziehen zu müssen. Ich glaube, es ist ein unglaublicher Druck, wenn man seine weitere berufliche Entwicklung nur vom Abschluss im Fernstudium abhängig macht, Betonung auf "nur".
  12. Eigentlich wollte ich schon mit den Recherchen für meine Abschlussarbeit begonnen haben - und eigentlich hätte ich dafür auch Zeit. Denn ich wechsle zum 1. Juni meinen Arbeitgeber und habe deshalb nun 3 Wochen Urlaub. Zum Jobwechsel gibt es nicht viel zu sagen. Ich habe recht kurzfristig die Gelegenheit bekommen, in ein größeres Medienhaus zu wechseln. Meine Tätigkeit bleibt im Grunde genommen dieselbe: Redakteur mit dem Schwerpunkt Online. Die Strukturen sind aber ganz andere. Es ist also noch einmal eine komplett neue Herausforderung. Hinzu kommt eine weitere Änderung in meinem Arbeitsalltag. Ich verlasse meine Stadt (zumindest tagsüber). Meine neue Redaktion hat ihren Sitz woanders, etwa 70-80 Kilometer weit weg. Wie sich das organisieren lässt, vor allem mit Frau und Kind, wird eine spannende Frage sein, die es in den ersten Monaten zu klären gilt. Von daher habe ich derzeit auch keine geistigen Kapazitäten, mich tiefer mit meiner Masterthesis zu beschäftigen. Ich habe eine Idee im Kopf, müsste aber noch einiges recherchieren. Ich werde in den kommenden Wochen und Monaten versuchen, voran zu kommen, kann aber noch nicht sagen, ob ich wirklich die Zeit und Ruhe dazu finde. Noch ist also kein Ende in Sicht, wobei ich seit Jahren keinen Druck mehr verspüre, unbedingt einen Masterabschluss haben zu müssen. Das war kurz nach meinem Berufseinstieg noch anders.
  13. Das kritisiere ich - vor allem bei der Vorstellung von Psychologiestudenten - schon lange. Leistungssportler, Job oder Bundeswehr/Polizei und ein Fernstudium. Hund und Familie dürfen auch nicht fehlen ... Back to Topic: Ist aber das erste Mal, dass die FernUni so ein Beispiel wählt, oder?
  14. Ich gebe es ehrlich zu: Ich war gerade dabei, mich mit der OU zumindest perspektivisch zu beschäftigen. Hatte da vor ein paar Wochen den Master "Open Degree" entdeckt. Vor allem solche Angebote finde ich spannend, wie die ganzen Geschichten, die sich hier so auf Fernstudium-Infos angesammelt haben.
  15. Was stört dich denn v. a. am Bachelor Geschichte der FernUni Hagen? Das ist eigentlich der "klassischste" Weg, Geschichte über ein Fernstudium zu absolvieren. Muss es ein Studium sein, also ein Bachelor respektive Master oder suchst du auch nach Fernlehrgängen? Und was genau meinst du mit Forensik? Also IT-Forensik wie in Wismar scheint ja eher nicht so dein Fall zu sein. Das Feld ist groß.
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