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kurtchen

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Alle erstellten Inhalte von kurtchen

  1. Warum nicht Jitsi Meet? Da muss niemand was installieren. Chrome Browser haben ja die meisten. Öffentlich zugängliche Server gibt's genug, z.B. von Unis. Da fliegt man auch nicht nach 40 min wieder raus.
  2. Das hatte ich damals auch befürchtet. Mein Abi war 22 Jahre her und mein Job hatte rein gar nichts mit Mathe zu tun. Mathe hat auch mehr Arbeit gemacht als andere Module. Es ging aber dann doch ganz gut.
  3. Die Foren waren ja da, aber anscheinend hatten die Studierenden wenig Lust, sie zu nutzen. Tja, so unterschiedlich kann man das sehen. Technisch gesehen ist das natürlich ein Fortschritt, dass man Videos streamen kann, dass nicht nur Broadcasts sondern auch Direktverbindungen möglich sind, auch peer to peer. Eine andere Frage ist, was das für's Lernen bringt. Meine Erfahrung ist: Mir persönlich bringt's wenig, meistens fühle ich mich eher ausgebremst.
  4. Ich habe bei Springer Campus Web- und Medieninformatik studiert. Deren Lernplattform hatte auch Foren und auch dort war nie etwas los. Im Laufe des Studiums habe ich dann bei Präsenz- oder Prüfungstagen andere Studierende kennengelernt. Und so gemerkt, dass es durchaus Austausch untereinander gab. Aber das organisierten sich die Leute lieber selbst, z.B. per WhatsApp oder auch klassisch per E-Mail. Also mit Medien und Diensten, die sie ohnehin verwendeten.
  5. Ich habe Informatik an einer FH studiert, war berufstätig und hatte Kinder, aber die waren schon nicht mehr klein und ich war auch nicht alleinerziehend. Damals habe ich mich für eine Hochschule entschieden, bei der ich den Workload flexibel steuern konnte, weil für alle Module regelmäßig Prüfungstermine angeboten wurden. (Etwa alle 8 Wochen.) Das ist für die Hochschulen natürlich ein gewisser organisatorischer Aufwand, weshalb diese Nische vorwiegend von privaten Anbietern zu entsprechenden Kosten besetzt wird. Mit einem festen Semestertakt wäre ich als berufstätiger Single vermut
  6. Mal ein Beispiel, was es bringen könnte: Ich bin Informatiker. Aktuell programmiere ich Steuersoftware für Verhaltensexperimente mit Insekten. Dafür muss ich einerseits mit Biologen kommunizieren, um zu verstehen, worauf es bei den Experimenten ankommt. Und andererseits mit unserem Elektroniker, der die Hardware für die Apparate baut. Da merke ich oft, dass es die Zusammenarbeit erleichtern würde, wenn ich mehr über Elektronik und Elektrotechnik wüsste.
  7. Ich bin in einer Phase der Neuorientierung, aber einen gezwungenen Berufsausstieg gab es nicht.
  8. Die WBH bietet auch Ingenieurstudiengänge. Das prägt ein bisschen das Curriculum in Mathematik. Also je nach Studiengang z.B. Analysis ein bisschen vertiefter als an anderen FHs. Andererseits höre ich immer wieder, dass die Skripte didaktisch sehr gut gemacht sein sollen. In Kaiserslautern kannst Du auch an einer staatlichen FH ein berufsbegleitendes Studium der Informatik machen. Das Curriculum erscheint mir recht praxisbezogen. Eventuell sind die Einschreibevoraussetzungen eine Hürde, aber fragen kann man ja mal. Der Mathematikanteil ist geringer als anderswo. Die Themenauswahl f
  9. Ich habe in Deutschland Informatik an einer FH studiert. Von 180 ECTS entfielen 20 auf Mathematik. Gelehrt wurde eher anwendungsbezogene Mathematik als reine Mathematik. Rückblickend denke ich, dass ein höherer Mathematik-Anteil und mehr reine Mathematik nützlich gewesen wären. Was man modellieren kann, kann man auch programmieren. Programmierübungen in Pseudocode habe ich nicht erlebt. Als Lehrsprache wurde vor allem Java verwendet. Viele meiner Kommilitonen hätten sich gewünscht, dass im Studium aktuellere Sprachen und modernere Frameworks gelehrt werden. So dachte ich auch, aber
  10. Hast Du ein Abitur? Grundsätzlich geht es in Psychologie nicht ohne Statistik. Allerdings meine ich, dass sich ein anwendungsbezogenes Statistikwissen durchaus aufbauen lässt, ohne Analysis zu verstehen. Du verstehst dann wahrscheinlich nicht, wie man Flächenanteile unter einer Glockenkurve berechnet, aber die kann man ja nachschlagen bzw. Software nutzen. Wichtiger ist, dass Du z.B. Hypothesentests verstehst. Das erscheint mir möglich. Ich finde den Tipp von TomSon gut: Wende Dich an die SRH und versuche, ob du genaueres zu den Inhalten erfahren kannst. Die meisten Hoc
  11. An welcher Hochschule studierst du denn aktuell?
  12. Das mit den Stunden pro Tag ist immer schwer zu sagen. Das ist individuell sehr unterschiedlich und kann bei der gleichen Person auch von Modul zu Modul stark schwanken, je nachdem, wie Inhalte, Vermittlungsform, Interessen und individuelles Begabungsprofil zueinander passen. Daher möchte ich lieber ein paar allgemeine Tipps formulieren, wie Du rein kommst und einen Arbeitsrhythmus findet. Regelmäßige Erfolgserlebnisse durch abgeschlossene Module sind sehr wichtig. Darum solltest Du "in Bewegung" zu bleiben. Ich würde also versuchen, möglichst jeden Tag zumindest ein bisschen was z
  13. An meiner Hochschule (Springer Campus) gab es den Vorteil, dass neben dem Bachelor auch sogenannte Hochschulzertifikate angeboten wurden. Die wurden während des Bachelors automatisch erworben und zugeschickt, wenn man die entsprechenden Modulkombinationen abgeschlossen hatte. Das war für mich damals tatsächlich etwas, was mir die Entscheidung für das Studium erleichtert hat. In den ersten Semestern hatte ich diese Zertifikate als Etappenziele vor Augen. Das hat auch ein bisschen die Reihenfolge beeinflusst, in der ich Module gebucht habe; dass dann schon mal ein greifbarer Erfolg da ist, der
  14. Ah, die VHB, die hatte ich vergessen. Da gibt es auch VHB Classic; da kann man in vielen Modulen auch Prüfungsleistungen ablegen. Groß ist das Angebot im Bereich Philosophie zwar nicht, aber für die Lehrämtler gibt es neben einem Ethik-Modul immerhin noch eine Einführung in die Aussagen- und Prädikatenlogik. (Logik gehört eigentlich zu jedem Philosophie-Grundstudium.)
  15. Philosophie ist ein weites Feld. Im deutschsprachigen Raum kenne ich eigentlich nur die FU Hagen, die ein umfassendes Angebot machen kann. Thematisch eingegrenzter und noch ganz neu ist das Hochschulzertifikat Technoethik der TU Kaiserslautern. Das geht über 2 Semester. Struktur in etwa so: Im ersten Semester allgemeine Ethik. Im zweiten Semester gabelt es sich. Entweder Medizinethik oder Ethik der Informatik. Falls du in einem dieser Bereiche tätig bist, könnte es ja eventuell ganz interessant sein, philosophische Themen mit Berufsbezug zu behandeln. Die Sache ist klar
  16. Wenn's ein berufsbegleitendes Studium wird, würde ich empfehlen, die Anbieter auch hinsichtlich flexibler Zeiteinteilung und Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu vergleichen. Ich hab mal als Gasthörer ein Modul an der Wings belegt. Didaktisch war das toll. Allerdings hat die Wings einen relativ festen Semestertakt. Für ein ergänzendes Modul ging das in Ordnung. Für ein ganzes Studium hätte ich mich das nicht getraut. Ich wollte die Sicherheit, den Workload durch"s Studium je nach beruflicher und familiärer Belastung rauf- und runterfahren zu können. Das geht oft eher bei privaten Anbietern.
  17. Geschäftsprozess-Management, externes Rechnungswesen, Unternehmensführung, solche Sachen.
  18. Ich hab mal auf deren Homepage geschaut. Da sieht es so aus, als seien das 2 Module a 8 ECTS also ingesamt 16 ECTS. Es kommt natürlich immer darauf an, wie tiefgehend diese Inhalte behandelt werden, aber oberflächlich betrachtet würde ich sagen, dass angegebener Workload und Inhalte schon zueinander passen. Bei einem Bachelor IT-Sicherheit hielte ich es für optimal, wenn man ein bisschen Zahlentheorie ins Curriculum aufnehmen und dafür etwas anderes rausschmeißen würde. Die WBH bildet auch Ingenieure aus. Das merkt man ein bisschen an den inhaltlichen Schwerpunkten im Mathe-Curricu
  19. Als ich mich das letzte Mal mit dem Angebot der FU Hagen beschäftigt habe, war ein eigentlich geplantes Modul zu künstlichen neuronalen Netzen (mit Lehrsprache Python) wieder verschwunden. Das Modul "63415 Information Retrieval" gibt es. Außerdem das Fachpraktikum "63784 Scientific Programming in Python". Da geht es unter anderem um Bibliotheken wie Numpy, Matplotlib und Pandas, die im Data Science Umfeld gerne genutzt werden. Dieses Modul soll aber nicht jedes Semester angeboten werden. Es gibt ein sicher sehr interessantes Modul "64212 Deduktions- und Inferenzsysteme"
  20. Als ich mich das letzte Mal mit der WBH beschäftigt habe, war es so, dass man sich erst einmal registrieren musste, um Unterlagen zu Struktur und Inhalten des Studiums zu erhalten. Ich bekam damals eine vermarktungsorientierte Broschüre, kein richtiges Modulhandbuch. Insofern kann ich zu Umfang und Inhalten der Mathemodule an der WBH nichts aus eigener Anschauung besteuern. Ich habe aber immer wieder gehört,dass die Mathemodule der WBH didaktisch gut gemacht sein sollen, obwohl ein solides fachliches Niveau erreicht wird. Das ist zwar keine Antwort auf deine Eingangsfrage, aber ich halte das t
  21. Ich denke, das kann man so pauschal nicht beantworten. Informatikstudiengänge können einen unterschiedlich hohen Anteil an Mathematikmodulen haben. Bei mir waren es z.B. 4 Module von je 5 ECTS, an manchen Hochschulen reichen aber schon 10 ECTS, an andern kann es auch mehr sein. Auch die Inhalte können sich erheblich unterscheiden. In vielen Studiengängen spielen Lineare Algebra und Analysis eine größere Rolle, aber nicht immer. Der Studiengang IT-Analyst der HS Kaiserslautern konzentriert sich z.B. auf Diskrete Mathematik und Statistik, was ich für Informatiker gar nich
  22. Diese Studiengänge sind an der SRH Riedlingen noch recht neu. Allerdings existierten sie vorher in anderer Form, denn sie wurden von Springer Campus in Zusammenarbeit mit der staatlichen FH Dortmund angeboten, die damals auch die Abschlüsse verlieh. Ich habe von September 2015 bis Dezember 2019 den Studiengang Web- und Medieninformatik studiert und konnte noch in Dortmund abschließen. Über den Verlauf meines Studiums habe ich einen Blog verfasst, den du hier findest. Die Änderungen, die sich mit der Übernahme durch die SRH Riedlingen ergeben haben, kenne ich natürlich nicht aus eig
  23. Die Seitenzahl lässt - für sich genommen - ja noch keine sicheren Schlüsse auf den Umfang zu: Schriftgröße, Ränder, Zeilenabstände, Häufigkeit vom Abbildungen etc. Aber bei einer Reduktion von 90 auf 60 Seiten würde ich mich schon fragen, inwiefern du genug verdichtet hast. Meine grobe Richtschnur wäre: 1 Absatz Ausgangstext -> 1 Satz Zusammenfassung (Mit Zielrichtung einfacher Aussagesatz.) Damit sollte schon eine Reduktion auf 20-25% drin sein. Wie eingangs erwähnt kann es Gründe geben, auch mal in die andere Richtung zu geh
  24. Ich studiere nicht an der IUBH, aber zur Frage von Zusammenfassungen möchte ich sagen, dass Art und Umfang von Zusammenfasssungen sich bei mir je nach Stoff und Art der Präsentation stark unterschieden haben. In Modulen, bei denen es eher auf Faktenlernen ankam, habe ich manchmal mit Karteikarten gearbeitet. Aber auch Mindmaps habe ich manchmal mit gutem Erfolg eingesetzt. Hier wurde dann Stoff stark verdichtet. War ein Lehrtext recht ausführlich geschrieben, habe ich oft Anmerkungen oder kurze Zusammenfassungen von Absätzen oder Kapiteln direkt ins Lehrbuch gekritzelt. Auch das w
  25. Oh, den kenne ich. Hat mir gut gefallen, z.B. weil man nebenbei ein bisschen über Weinbau erfährt. Interessant fand ich auch die Szenen, bei denen die Kinder des Winzers schon in jungen Jahren Wein verkosten und ihre Geschmacks- und Geruchseindrücke artikulieren sollten, um ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu trainieren. Ich kenne Mersault im Sommer. Durch diesen Film habe ich nun auch eine Vorstellung von den anderen drei Jahreszeiten entwickelt. Wirklich hübscher Film. Empfehlung auch von mir.
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