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kurtchen

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Kommentare zu einem Blog erstellt von kurtchen

  1. Soweit ich das verstanden habe, bleibt die Bezeichnung W3L Akademie NICHT erhalten. Der Hauptgeschäftsbereich der W3L ist ja das Softwarehaus und das wird es auch weiter unter diesem Namen geben.

     

    Ein bisschen schade finde ich die Übernahme schon. Die W3L Akademie ist ein netter, kleiner, übersichtlicher Laden mit kurzen Wegen, persönlichen Kontakten. So etwas mag ich gerne.

     

    Leider kann ich die Ausführungen von Herrn Zwintzscher zur Konkurrenz mit größeren Anbietern nur zu gut nachvollziehen. Das Angebot der W3L ist offensichtlich wenig bekannt. Anscheinend reicht es nicht, ein gutes Studienangebot zu machen. Man muss es aktiv bewerben. Und das Wetteifern um Aufmerksamkeit kostet Geld.  

     

    Da die Mitarbeiter und Dozenten bleiben, hoffe ich, dass für mich als Studierenden alles beim Alten bleibt. Und das das, was ich an der W3L schätze, auch unter Springer Campus weiterlebt.

  2. vor 1 Stunde, Markus Jung sagte:

    Oh, ein poetischer Informatiker, das gibt es aber auch nicht oft 1f609.png. Klasse Sache, um sich das besser einzuprägen.

    Informatikerin. Das gibt es leider auch recht selten,  auch bei uns im Studiengang. Beim nächsten Präsenztag z.B. 4x mehr männliche als weibliche Prüfungsteilnehmer.

  3. Trocken war der Stoff schon.

     

    Ich hatte z.B. zuerst etwas Mühe, zu verstehen, wie das Spanning Tree Protocol funktioniert, mit dem redundante Pfade aus einem vermaschten Netz entfernt werden.

     

    Auf der Suche nach anderen Materialien zum Ablauf fand ich dann dieses kleine Gedicht von Radia Perlman, die das Spanning Tree Protocol erfunden hat:

     

    Algorhyme


    I think that I shall never see
    a graph more lovely than a tree.
    A tree whose crucial property
    is loop-free connectivity.
    A tree that must be sure to span
    so packets can reach every LAN.
    First, the root must be selected.
    By ID, it is elected.
    Least-cost paths from root are traced.
    In the tree, these paths are placed.
    A mesh is made by folks like me,
    then bridges find a spanning tree.

  4. Offensichtlich nutze ich diese Seite gern.

     

    In einem Forum wie diesem gehört dazu natürlich viel mehr als gute Usability. Es muss ja fortlaufend betreut werden und nicht in erster Linie technisch. Das hat eine redaktionelle Komponente. Aber so, wie anonyme Kommunikation im Netz leider oft abläuft, muss natürlich auch jemand die Diskussionen als Moderator betreuen und für die Einhaltung gewisser Spielregeln sorgen. Damit Menschen, die divergierende Meinungen sachbezogen und mit respektvollem Grundton austauschen wollen, das auch können. Da geht es darum, einen sozialen Prozess langfristig zu begleiten. Das finde ich hier gut gelöst.

  5. Ich habe mich tatsächlich danach erkundigt. Man kann an der WINGS einzelne Module als Gasthörer belegen. Und das würde mich in diesem Fall auch sehr reizen. Aber ich meine, ich bin noch nicht soweit. Hab ja nicht mal das 2. Semester abgeschlossen. Also schön, einen Schritt nach dem anderen. Und meine nächsten beiden Schritte heißen "Analysis" und "Lineare Algebra".

  6. Ein Modul bearbeite ich normalerweise in 4 bis 8 Wochen. Das kommt auch ein wenig darauf an, ob ich es alleine oder parallel zu einem anderen bearbeite. Zu Beginn meines Studiums war ich noch nicht so schnell. Es war ein paar Jahre her, dass ich so intensiv gelernt hatte. Da musste ich erst wieder üben, wie ich mir meine Zeit einteile, wie ich mich sinnvoll auf Klausuren vorbereite und so solche Sachen. Das klappt nun besser.

     

    Ich glaube, dass mein Lerntempo im Vergleich zu den meisten meiner Kommilitonen recht hoch ist. Bislang habe ich 30 ECTS pro Semester belegt. Da wäre ich in 3 Jahren durch. Allerdings denke ich nicht, dass ich dieses Tempo auf Dauer durchhalten kann. Ich merke schon, dass die Module, die für die höheren Semester vorgesehen sind, inhaltlich anspruchsvoller sind. Es werden Module kommen, die mehr Zeit beanspruchen und die will ich mir dann auch nehmen.

     

    Im Vergleich zu den meisten meiner Kommilitonen habe ich einen Vorteil: Ich habe schon einmal ein Fernstudium absolviert. Und zwar ein der britischen Open University. Das war ein sozialwissenschaftliches Studium, aber diese spezielle Lebenssituation als Fernstudent ist mir vertraut. Außerdem arbeite ich nicht mehr Vollzeit sondern nur ca. 30 Stunden pro Woche. 

  7. Zitat

    Gibt es in solchen Fällen Unterstützung durch den Tutor?

    Habe ich an dieser Stelle nicht versucht, weil ich vermutet habe, dass der Abschnitt für die Klausur nicht relevant ist. Das erschien mir eher als Nebenschauplatz, wo noch mal schnell etwas vorgestellt wurde.

     

    In erster Linie helfen die Tutoren bei Fragen zum Kursinhalt und bei Problemen mit Übungen und Aufgaben. Wenn irgendeine Bibliothek oder ein Tool verwendet wird, ist im Kurs in der Regel eine kurze Installationsanleitung vorhanden. Da sich Software schnell weiterentwickelt, ist die aber oft schon nicht mehr ganz aktuell. Da wird dann eher auf die Homepage des Herstellers oder des Projektes verwiesen, wo die Informationen zum aktuellen Release zu finden sind. Das finde ich auch sinnvoll so.

     

    Zitat

    Können die Swing-Kenntnisse denn dann relativ einfach auf JavaFX übertragen werden, oder fängt man dann wieder sehr weit vorne an?

    Ich nehme mal die Bücher von Herbert Schildt als Beispiel. "Swing - A Beginner's Guide" hat 590 Seiten, "Introduction to JavaFX 8 Programming" nur noch 262. Der Untertitel des zweiten Buches ist "A Fast-Paced Guide to JavaFX GUI Programming Fundamentals". Fast-paced scheint es zu treffen. Ich glaube nicht, dass das ein gutes Buch für Neulinge ist. Ich habe es nicht durchgearbeitet, aber syntaktisch scheint mir JavaFX-Code kompakter auszufallen als Swing-Code. Wenn ich mir die Code-Beispiele anschaue, habe ich das Gefühl, gut nachvollziehen zu können, was passiert. Um so etwas selber schreiben zu können, müsste ich mir die Finger schmutzig machen: Die Beispiele durcharbeiten, mir Variationen ausdenken, rumprobieren, mir eigene Probleme überlegen und die lösen.

     

    Bei JavaFX kommen allerdings viele neue Features hinzu und wenn man die nutzen wollte, müsste man sich doch noch mal ganz anders einarbeiten.

     

    Letztlich weiß man ja nicht, mit welcher Sprache man später beruflich zu tun haben wird. Und natürlich gibt es zu jeder Sprache verschiedene GUI-Frameworks. Das kann nicht Sinn eines Studiums sein, die alle vorzustellen. Man muss ein paar grundlegende Konzepte verstehen. Was ist ein Action-Listener, wie funktioniert Event-Handling, was sind gängige GUI-Komponenten, was macht ein Layout-Manager? Solches Wissen ist übertragbar. GdI3 bemüht sich, solche Grundkenntnisse zu vermitteln und tut dies am Beispiel Swing.

  8. Im Modul  GdI4 "Algorithmen und Datenstrukturen" wird ein Constraint Solver entwickelt. Das ist ein relativ komplexes Projekt, das ich leider nicht in allen Schritten nachvollziehen konnte.

     

    Zu meinem großen Bedauern hat die W3L bislang kein eigenständiges Modul KI. Für dieses Thema interessiere ich mich sehr, sowohl für die klassische KI als auch für neuere Ansätze wie z.B. künstliche neuronale Netze.

     

    Ich suche nach Möglichkeiten, hier zu gegebener Zeit ein Modul an einer anderen Hochschule zu belegen. Dafür brauche ich aber meiner Meinung nach noch ein paar Grundlagen.

  9. Es geht ja auch darum, was man sinnvollerweise in der Fachkonzept-Schicht macht und was in der Persistenz-Schicht. Im Idealfall hat man eine schlanke Schnittstelle zur Persistenzschicht und könnte dann falls nötig, die Datenbank wechseln oder vorhandenen Code schnell an eine andere Datenbank anpassen. Das ist aber eher eines der Themen von "Grundlagen der Informatik 3", wo z.B. das DAO-Muster ausführlich behandelt wird.

     

    Als nächstes plane ich, etwas zu "Mathe 1" zu schreiben.

  10. Genau so ist es. Darum liefert die Online-Klausur auch oft so wertvolle Rückmeldungen vom Tutor, wenn man sie rechtzeitig einreicht. Man bekommt einen Eindruck davon, wie bewertet wird. Die Einsendeaufgaben vermitteln auch einen gewissen Eindruck davon, aber die löst man nicht unter Zeitdruck, auch wenn eine geschätzte Bearbeitungsdauer angegeben ist. (Die ich selten einhalten kann.)

     

    Nach der Online-Klausur kann man evtl. noch nachfragen, was denn eine bessere Lösung gewesen wäre oder woran es im Detail gelegen hat, dass eine Aufgabe schlechter bewertet wurde als erwartet. Die kommt direkt vom Tutor zurück und er hat noch alles frisch im Kopf.

     

    Es ist wichtig, eine Vorstellung davon zu entwickeln, um was es in der Klausur geht. Kürzlich habe ich zum Beispiel eine Klausur zu Algorithmen und Datenstrukturen geschrieben. In der Bearbeitung des Moduls hat man recht viel in Java programmiert. In der Klausur spielte das Schreiben von Code aber eine kleinere Rolle. Es ging eher darum, die Arbeitsweise verschiedener Algorithmen verstanden zu haben, unabhängig von ihrer Implementierung in einer bestimmten Sprache.

     

    Die Online-Klausur hatte gezeigt, dass es in diese Richtung gehen könnte. Darum habe ich mich in der Vorbereitung viel mit den grundlegenden Konzepten beschäftigt. Ich habe noch kein Ergebnis, aber ich glaube, das war die richtige Strategie.

  11. Bei der Praxisaufgabe mit der Fähre konnte man verschiedene Konzepte aus dem Kurs im Zusammenspiel erleben: Vererbung, Polymorphie, Assoziation, Kapselung, Sichtbarkeit. Und das war noch mit einem Szenario verknüpft, dass insgesamt einen Sinn hatte. Ja, das hat viel Spaß gemacht.

     

    In dem erwähnten Buch von Barnes und Kölling sind auch viele schöne Projekte drin. Hier werden die Konzepte etwas kleinschrittiger und langsamer eingeführt. Generische Programmierung ist dort übrigens nicht so gut erklärt.

  12. Ja, die Online-Klausur ist freiwillig. Man kann damit Bonuspunkte  sammeln, um das Ergebnis der Präsenzklausur ein wenig zu verbessern. Außerdem gibt die Online-Klausur oft einen gewissen Vorgeschmack von Art und Umfang der Aufgaben in der Präsenzklausur. Aber nicht immer. Manche Online-Klausuren kamen mir deutlich schwieriger vor als die Präsenzklausur. In anderen Fällen war es umgekehrt. Aber unterm Strich ist es eine sehr gute Idee, die Online-Klausur zu machen - und nicht in erster Linie wegen der Bonuspunke.

     

    Anders ist es mit dem Abschluss-Test. Den muss man bestehen, um zur Klausur zugelassen zu werden. Weil der automatisch ausgewertet wird, kann man den zu jeder Tages- und Nachtzeit machen.

     

    Außerdem muss man bei den Aufgaben 50% geholt haben, auch wenn dies für die Note keine Rolle spielt. Das ist manchmal ein Problem. Wenn zum Beispiel in einem Bundesland schon Sommerferien sind (NRW) und in einem anderen Bundesland noch nicht (Bayern) und der Tutor gerade im Urlaub ist. Dann lässt die Korrektur der Aufgaben auf sich warten, obwohl man sich vielleicht noch zu einer Prüfung anmelden möchte. Das kommt nicht oft vor und wird in der Regel auch angekündigt. Hier ist es hilfreich, den Tutor auch darüber zu informieren, wann man plant, in die Prüfung zu gehen und wie rasch man einen Kurs bearbeiten will. Wenn der Tutor die eigenen Ziele kennt, kann er frühzeitig auf geplante Abwesenheit hinweisen, einem in Aussicht stellen, dass er bestimmte Einsendeaufgaben noch rechtzeitig vor dem Klausurtermin korrigiert. Oder man plant die Modulreihenfolge bzw. Prüfungsreihenfolge etwas anders. Vieles ist möglich, aber dazu muss man mit den Leuten kommunizieren und die eigenen Ziele transparent machen.

     

    Es ist auch schon vorgekommen, dass meine Online-Klausur noch nicht korrigiert war, bevor ich in die Präsenzklausur gegangen bin. Eventuelle Bonuspunkte werden aber auf jeden Fall gewertet, wenn die Online-Klausur rechtzeitig eingereicht wurde.

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