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Colle84

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  1. So, da bin ich mal wieder. Vorlesungstechnisch haben wir vergangenen Samstag unser 5. Semester beendet. Am 11.05. steht die Klausur in Einführung in Medizin, Psychologie und Soziologie an. Nachdem ich die letzten 2 Wochen wegen Grippe flach gelegen habe, hatte ich viel Zeit, zumindest meine Lernkarten zu schreiben und einen Lernplan zu erstellen. Vor dieser Klausur ist es notwendig, dass ich mich besonders gut strukturiere, denn in 2 Wochen beginnt mein zweites Praktikum (es endet auch erst am Tag vor der Prüfung). Und sich an dieser Stelle, wenn soviel neues auf einen einprasselt, am Abend noch zu motivieren, etwas zu tun, wird wahrlich ein Kunststück. Deswegen fange ich für meine Verhältnisse früh zu lernen an. Pro Teilgebiet 2 Wochen lernen und die letzten 2 Wochen vor der Klausur nur noch Wiederholung. So ist der Plan. Die Studienhefte und Vorlesungsnotizen habe ich auf 180 🙈 Karteikarten komprimiert. Keiner der Dozenten ließ sich mal wieder dazu erweichen, einen klitzekleinen Hinweis auf die Schwerpunkte zu geben. 🙄 Mir wird sich der Sinn von Auswendiglernen nie erschließen. Anfangen werde ich mit Psychologie, weil hier die meisten Karten auf mich warten. Ich habe vorhin bereits meine Lernkarten diktiert, so dass ich im Auto und beim Sport meinen Stoff hören kann. Mir hilft das ja immer. Da ich heute in die Nachtschicht gehe, lerne ich die ersten Karten während der Dienstzeit. Das klappt in der Regel ganz gut. Wenn die Prüfung ausgestanden ist, werde ich möglichst schnell den Praxisbericht schreiben und das Problemfeld Bachelorthesis endlich in die Hand nehmen. Die Zeit rennt ja sonst schneller als man schauen kann. Ich hoffe auch, diese Woche endlich den Deckel auf das vierte Semester machen zu können. Das Ergebnis für die Hausarbeit in Pädagogik ist auch nach fast 12 Wochen noch ausständig, aber es wurde uns für diese Woche versprochen. Ich bin ja mal gespannt. Je länger es dauert, um so unsicherer werde ich. Ansonsten wartet bald ein spannendes neues Semester auf uns. Schon das 6. Es geht vorwärts Leute. 😁 Hier wartet unser Wahlpflichtmodul auf uns. In meinem Fall Psychosoziale Beratung und Gesundheit. Da bin ich sehr gespannt darauf. Erwarte ich mir aus diesem Modul doch einen interessanten Input. Man darf gespannt sein. Daneben müssen wir uns mit dem Theorie-Praxis-Projekt auseinander setzen. Hier erwartet uns eine 20 seitige Ausarbeitung sowie eine Präsentation. Das hinterlässt momentan noch ein ziemlich mulmiges Gefühl bei mir und ich hoffe auf gute Hinweise in der ersten Vorlesung im Juni. Als drittes steht auch wieder die reflexive Praxisbegleitung an. Es erwartet uns die gleiche Dozentin wie dieses Semester. Ich bin gespannt, ob unsere Rückmeldungen Gehör gefunden haben. Ich hoffe es, denn ich verplempere ungern Zeit für etwas, was mir nichts bringt. Ansonsten nervt mich die Vorlesungsplanung für das 6. Semester ziemlich. Im Mai keine Vorlesung, im Juni drei halbe Samstage, im Juli 2 halbe und ein ganzer Samstag , im August ein ganzer Samstag, im September 2 halbe und 2 ganze Samstage (!), und im Oktober ein ganzer Samstag. Wie ich den Juni, Juli und den September managen soll, weiß ich wirklich noch nicht. Ich habe einen Job, der Wochenenden mit einschließt. Drei Samstag sind schon wirklich schwierig. Aber vier werde ich unmöglich handeln können. Vor allem nicht in der Urlaubszeit. Da steigen mir meine Chefin und meine Kollegen aufs Dach. Naja mal schauen was das wird. Ich wird mich dann nochmal aus Ohr hauen, sonst wird die Nachtschicht zu lang. Bis denne.
  2. Das die Hausverwaltung da nicht alle Hebel in Bewegung setzt, wundert mich wirklich. Wenn der Schaden schlimmer wird, hilft denen das ja auch nicht. Dir wünsche ich gute Nerven und eine schnellstmögliche Beseitigung.
  3. Da schlafen gerade in der Nachtschicht ein riesen Thema ist, werde ich glatt nach dem Buch mal schauen. Ich bin froh, wenn ich die Wechselschichten hinter mir habe.
  4. Prinzipiell stimme ich da echt zu, aber als Schichtdienstler bekomme ich da regelmäßig Lachflashs. 🤣
  5. Colle84

    Fertig!

    Einfach nur Top. Für die noch ausstehenden Leistungen wünsche ich Dir alles Glück der Welt. Nach dem was Du bis jetzt geleistet hast, hast Du Dir das mehr als verdient. Ich lese Deine Blogs seit ich auf der Seite aktiv unterwegs bin und habe mit viel Schmunzeln und auch viel Hoffen und Bangen Deinen Weg verfolgt. Auch wenn Dein persönliches Gefühl vielleicht ein anderes ist, aber Deine Leistung und Dein Weg hat für mich wirklich Vorbildcharakter. Danke dafür. Und jetzt pflege Deinen süßen Schweinehund ab und an und genieße Zeit mit Deiner Familie!!
  6. Du kannst einen beim Warten auf eine Hausarbeitsnote echt kirre machen. 🙈 Ich habe auch bei vergangenen HA`s nie den Dozenten gefragt, welche Reihenfolge er gern hätte. Eine direkte Vorgabe gibt es im Studienführer bei meiner FH nicht (Es sei denn, man sieht die Reihenfolge der Erklärungen so. Dann wäre die eidesstattliche Erklärung je doch noch vor der eigentlichen Arbeit). Abbildungen hatte ich noch nicht. Maximal immer ein Abkürzungsverzeichnis. Ich frage den Dozenten lediglich im Vorfeld, ob er einen bestimmten Zitationsstil bevorzugt und hoffe eher nicht, so dass ich "meinen Stiefel machen kann". Nun werden meine Fragen bei kommenden Ausarbeitungen wohl in Zukunft detaillierter. Sicher ist sicher. Wobei meine Noten eher darauf schließen ließen, dass es keine Probleme gab. Ich frage mich wirklich, wofür es Leitfäden gibt, wenn jeder Dozent es haben darf, wie er möchte.
  7. @Conny! Vor dem Portfolio stehen alle zunächst recht ratlos. Auf jeden Fall die Vorstellungen des Dozenten in der dazu gehörigen Vorlesung abklopfen. Unserer Dozent in Medienpädagogik hatte andere Vorstellungen als unser Dozent in Projektarbeit (da hab ich meines gemacht). Wichtig ist, dass egal, was im Portfolio in den Mittelpunkt gestellt wird, dass Du Deinen eigenen Lernfortschritt reflektierst.
  8. Den Kaffee hast Du Dir verdient. Und bei dem Stress der letzten Wochen kannst Du mit der Leistung zufrieden sein. Warte jetzt erstmal aufs Ergebnis. Ich wünsche Dir ein entspanntes Restwochenende.
  9. Colle84

    Monatsrückblick 2/12

    Na dann Geschenk nutzten und pauken. Viel Erfolg wünsch ich Dir.
  10. Colle84

    Hab's ja so gewollt...

    @psychodelix Ich mach da gar kein großes Schischi. Ich habe auf meinem Handy eine Diktier- App. Meinen Stoff nehme ich in kurzen Sequenzen für das Üben zu Hause auf und den kompletten Stoff fürs Auto. Im Auto läuft dann nicht das Radio, sondern mein Handy über eine transportable JBL Box (mit Autoradio verbinden geht leider nicht). Das starte ich, bevor ich los fahre und lass es in "Repeat" laufen. Ich bin mir sicher, ich könnte die Dateien auch auf einen Stick überspielen und so mit dem Autoradio abspielen, aber die Mühe mache ich mir nicht, weil es mit der Box einfacher ist.
  11. Gute Besserung. Ich glaube viele können nachempfinden, wie schwer es ist, eine Balance zwischen allen Anforderungen, dem elenden Perfektionismus und der eigenen notwendigen Ruhe zu finden. Aber ich bin mir sicher, Du bekommst das hin.
  12. @der_alex Das soziale Berufe unterbezahlt sind, steht außer Frage. Ich habe aktuell auch nur einen relativ guten Verdienst aufgrund meiner 15 Jahre Berufserfahrung. Betrachtet man allerdings die Arbeitsbedingungen, ist es noch viel zu wenig. Bin in meinem Ausbildungsberuf aber nun am Ende der Gehaltsleiter. 🙈 Zumindest zu Beginn werde ich mich wohl um ein paar Euronen schlechter stellen. Aber ich habe mich aus anderen Gründen als Geld für dieses Studium entschieden. Die Spannbreite im Verdienst bei Sozialpädagogen ist relativ groß. Es steht und fällt mit dem Arbeitsbereich und dem Arbeitgeber. In der freien Wirtschaft verdient man bspw. mehr, als in einer Klinik. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber würde ich als Krankenschwester mit Berufserfahrung mehr verdienen, als als Sozialpädagogin direkt nach dem Studium. Aber für bestimmte Arbeitsbedingungen bin ich bereit, finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. Wir werden sehen. @Markus Jung Ich danke Dir. Naja prinzipiell versuche ich ja mit den aktuellen Bewerbungen schon vor Studienende "einen Fuß in die Tür" zu bekommen. Würde die Suchtklinik nach dem Praktikum sagen, wir würden Sie auch schon jetzt einstellen, würde ich höchst wahrscheinlich auch nicht nein sagen. Ich kann auf 10 Jahre Erfahrung im Suchtbereich und zuvor 3 Jahre im psychosomatischen Bereich zurückblicken. Zwar als Krankenschwester, aber ich habe sie. Wenn ich so den vorzeitigen Einstieg in diesem Bereich schaffe würde ich mich freuen. Die Stellen auf die ich mich aktuell bewerbe sind auch im Suchtbereich. @MichiBER Ich danke Dir. Das mit Deiner guten Freundin tut mir leid. Gerade wenn man innerlich das Gefühl hat, dass es noch viel zu früh für diesen Menschen ist, ist es schwer zu akzeptieren. Ach ich denke mir inzwischen, wer mich nicht nimmt, weil ich von Anfang an die Wahrheit sage, mit dem würde ich auch im Arbeitsalltag nicht zurecht kommen. Auf meine Themen für die BA bin ich selber gekommen. Mit den vielen Hausarbeitsthemen bekommt man Übung und ein Gespür für Themen, die einem liegen.
  13. Herzlichen Glückwunsch!!
  14. Colle84

    Hab's ja so gewollt...

    Hach ja, wir Fernstudenten kennen doch das Motto "wenn es glatt läuft, wär es komisch". Irgendwas ist in der Prüfungphase immer. 😅 Aber Du schaffst das. Und lernen im Auto mache ich tatsächlich. Ich quatsche meine Karteikarten auf und höre sie im Auto. Mir hilft das.
  15. So, da bin ich wieder. Positives zuerst... ich habe einen Praktikumsplatz. Am 01.04.2019 trete ich 6 Wochen Praktikum in einer Suchtklinik an. Das Vorstellungsgespräch war für ein Praktikum ein ganz schöner Aufwand seitens der Klinik. Personalchef, leitender Psychologe und leitende Sozialpädagogin saßen mir gegenüber. War ganz entspannt. Dann kam aber die Frage schlecht hin.... ob ich lieber im therapeutischen Teil der Sozialpädagogen oder im sozialarbeiterischen Teil arbeiten möchte. Mit der Frage hatte ich gerechnet. Machte mir die Antwort aber nicht einfacher. Rein vom Interesse natürlich den therapeutischen Teil. Aufgrund meiner Berufserfahrung eher der sozialarbeiterische, weil da die Lernkurve höher ausfallen würde (ich arbeite im Suchtbereich und habe einen ziemlich guten Einblick in die Suchtbehandlung). Das hab ich dann auch ganz offen so gesagt (hat der Sozialpädagogin, die das sozialarbeiterische Team leitet nicht sonderlich gefallen, war aber die Wahrheit). Nun habe ich einen Platz im sozialarbeiterischen Team. Ich habe aber bereits das Angebot bekommen, mein drittes Praktikum ebenfalls dort zu machen und dann mir das therapeutische Arbeiten anzuschauen. Sie haben auch ziemlich für sich geworben. Sind auf der Suche nach Sozialpädagogen und finanzieren die Weiterbildung zum Suchttherapeuten. Sinngemäß war die Aussage, dass ich nach dem Studium eine reelle Chance habe, einen Job zu bekommen, wenn das Praktikum gut verläuft. Sie hätten mich auch gern als Werksstudentin gehabt, was ich aber aus finanziellen Gründen höflich abgelehnt habe. Also den Klotz habe ich jetzt vom Bein. Habe den Praktikumsplatz bei der DIPLOMA auch schon beantragt. Hoffe die Genehmigung bzw. die genehmigte Lernzielvereinbarung kommt bald zurück. Auch meinen unbezahlten Urlaub habe ich bereits beantragt. Prüfungsvorbereitung läuft. Die Prüfung ist dann einen Tag nach Ende meines Praktikums. Ob ich mir das überlegt habe? 😅 Ansonsten sind diese Woche die ersten Ergebnisse der Pädagogikhausarbeit eingetrudelt. Wessen war nicht dabei?? Natürlich meins. 🙄 Drei Dozenten und der den ich mir ausgesucht habe, braucht am Längsten. Sind ja erst 7 Wochen. 😪 Dann bin ich in der Themensuche für die Bachelorarbeit. Ich habe momentan zwei Themen in der engeren Auswahl. Wenn mein Favorit genug Literatur her gibt, gehe ich auf Dozentensuche. Die Sozialpädagogin im Vorstellungsgespräch für den Praktikumsplatz war ganz enttäuscht, dass es kein Suchtthema ist. Privat... Die Beerdigung hatte sich emotional etwas gesetzt, da kam der nächste Hammer. Meine Cousine, gerade einmal 30, ist plötzlich verstorben. Den Schock kann ich gar nicht beschreiben. Mir tut mein Onkel unglaublich leid. Er hat sich erst von seinem großen Bruder verabschieden müssen und nun trägt er sein eigenes Kind zu Grabe. Ich möchte mir eigentlich nicht mal im Ansatz vorstellen, wie es ihm und meiner Cousine sowie meinem Cousin geht. Ich wünschte, wir hätten die Beerdigung bereits hinter uns.... Rein privat wäre ich für einen Neustart von 2019 mit der Aufforderung ans Schicksal, es möge es doch noch einmal versuchen. Gerade der Tod meiner Cousine löst viele Gedanken über das eigene Leben aus. Wir sind ja alterstechnisch nicht so weit auseinander... wenn einem vor Augen geführt wird, wie schnell es vorbei sein kann... Es macht auf jeden Fall noch einmal deutlich, dass man sein Leben so leben sollte, wie es einem selbst gefällt. Ich werde für meine Bemühungen, neben einem 40 Stunden Job zu studieren, so oft belächelt. Gerade Kollegen fragen mich oft, warum ich mir das antue, ich hätte doch einen guten Job. Ja ich habe einen guten Job (zumindest aus finanzieller und kollegialer Sicht). Aber mit den Arbeitsbedingungen möchte ich nicht mehr leben und ich möchte einen Job der mich herausfordert, bei dem ich am Ende des Tages mit einem positiven Gefühl nach Hause gehe. Das ist auch ein Grund warum ich trotz Schwierigkeiten straight meinen Weg gehe. Von meinem Ehrgeiz mal abgesehen. Bei solchen Dingen ist aufgeben für mich noch nie eine Option gewesen. Ich habe jetzt auch die ersten Bewerbungen für neue Jobs rausgeschickt. Es sind alles Stellen für Sozialpädagogen. Durch meine Berufserfahrung passe ich auf das Bewerberprofil, nur der Abschluss fehlt. Aber der folgt im Idealfall ja nächstes Jahr. Mal schauen, vielleicht habe ich ja Glück und schaffe den Quereinstieg schon vor Ende des Studiums. Mehr als absagen können sie nicht. Also drückt mir die Daumen. 😉
  16. Ich danke Euch für Eure lieben Worte. 🌸 @MichiBER Bezüglich "nachhelfen" teile ich Deine Meinung voll und ganz.
  17. Achtung, heute folgt ein sehr emotionaler und auch privat lastiger Blogeintrag. Kennt ihr das Gefühl, wenn alles einfach nicht so läuft, wie es sein sollte? So fühlt sich der Januar einfach für mich an. Privat ist die reinste Katastrophe, beruflich nervt momentan nur und im Studium läuft es auch nicht, wie ich es gerne hätte. Zum Mäuse melken sag ich euch. Aber der Reihe nach..... Privat mussten wir in unserer Familie einen großen Verlust hinnehmen. Vergangenen Sonnabend war die Beerdigung. Etwas was mich sehr mitgenommen hat. Gerade der Januar ist für meine Schwestern und mich ein sehr emotionaler Monat, weil meine Mutter vor nunmehr 7 Jahren verstorben ist. Nun ist ihr großer Bruder und damit unser Onkel, der uns sehr nahestand, gefolgt. Man sollte eigentlich meinen, dass man, je älter man wird, immer besser damit umgehen kann. Zumindest mir geht es nicht so. Lässt sich schwer beschreiben. Im Falle meiner Mutter sind nun 2 von 6 Geschwistern verstorben. Es kommen immer mehr Gedanken auf, wie es sein wird, wenn bei meinen Schwestern und mir die Zeit gekommen ist und wir voneinander Abschied nehmen müssen. Wir haben alle ein so enges Verhältnis zueinander, dass ich mir das gar nicht vorstellen mag. Ist es egoistisch zu hoffen, dass man die Erste ist und so diesem Schmerz aus dem Weg gehen kann? Keine Angst, ich habe keine Neigungen diesbezüglich nachzuhelfen... aber die Gedanken kommen mit einem Verlust zumindest bei mir immer mal wieder hoch. Ich brauche einfach mal einen Tag für mich, an dem ich etwas nur für mich mache und durchatmen kann. Wenn alles klappt, gönne ich mir Anfang März mal mehrere Tage eine Auszeit. Mit den Belastungen im privaten Bereich sinkt meine Frustrationstoleranz im beruflichen Sektor. Ich grenze mich dann mehr von meinen Kollegen ab, suche mir in den seltenen Leerlaufzeiten eine Beschäftigung fernab von Klatsch und Tratsch und versuche einfach Ruhe zu bewahren. Gibt halt nur Kollegen, die verstehen ein Stopp nicht. Vergangenen Freitag hatte eine Kollegin eine Frage... soweit so gut. Sie hat ihre Antwort bekommen. Für mich erledigt. Nur für sie leider nicht. Ihr hat dieser Ablauf nicht gefallen, den ich ihr erklärt habe und wollte mit mir darüber diskutieren, warum wir das nicht anders machen. Das war so eine Diskussion Marke "warum ist der Himmel blau, wenn ich ihn doch pink haben will". Drei geduldige Erklärungsversuche mit dem Schluss "Es ist nun mal so geregelt" habe ich versucht, dann war es rum mit meiner Geduld. Die vierte Antwort war zackig mit dem Hinweis, dass ich ihr anweise (ich war schichtverantwortlich) den Regularien entsprechend zu arbeiten und alles weitere mit der entsprechenden Hierarchieebene zu klären. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf die Spätschicht heute freue. 🙈 Ja Studium.... das positive zuerst.... vor der Arbeit bringe ich meinen ersten Abschlussbericht und mein Zeugnis zur Post. Endlich ein Haken dran für mich. Psychologie und Soziologie laufen ganz gut. Medizin…. das Studienheft ist für mich ganz lustig. Vieles Wissen aus der Ausbildung kommt beim Lesen auch wieder. Hat zu einigen Fachsimpeleien im Dienst geführt. Meiner Meinung nach merkt man an der Struktur des Studienheftes, dass es kein Mediziner verfasst hat. Die Reihenfolge und auch die Aufbereitung der Inhalte ist für mich persönlich nicht unbedingt logisch. Ich orientiere mich bei der Auffrischung an meinen Fachbüchern zu Hause. Die nächste Überraschung kam für mich in der Vorlesung. Erwartet habe ich bei medizinischen Grundlagen einen Mediziner. Weit gefehlt. Eine Sozialpädagogin (M.A.) hat die Vorlesung gehalten. Ich war einigermaßen skeptisch. Aber die Frau hat mich mit fortschreitender Vorlesung einfach nur begeistert. Sie wusste bei allen Themen, die wir an diesem Tag durchgesprochen haben, wovon sie redet und konnte dies auch sehr kompetent vermitteln. Und das auch sehr viel besser, als das Studienheft es vermochte. Eine Kommilitonin hatte vor Medizin reichlich Bammel, weil sie über keine Vorerfahrung verfügte, aber nach der Vorlesung war ihr die genommen. Fand ich top. Am Ende haben wir ein Fallbeispiel besprochen. Da wurde mir bewusst, wie medizinisch orientiert mein Blickwinkel doch noch ist. Da muss ich mal etwas mehr drauf achten. Was studientechnisch eher schlecht läuft, ist die Suche nach einem Praktikumsplatz für das kommende Sommersemester. Ich habe schon einige Absagen kassiert (Personalmangel, kein Personal zum Anleiten, die Strukturen machen einen Praktikumsplatz nicht möglich, Praktikumsdauer zu kurz...). Dank Vitamin B konnte ich für Mittwoch ein Vorstellungsgespräch in einer Suchtklinik realisieren. Ich hoffe das klappt. Das Sommersemester rückt näher und ich muss den Praktikumsplatz ja auch beantragen. Was mich überrascht hat, ist die Tatsache, dass der leitende Psychologe bei dem Gespräch anwesend ist. Mal schauen, ich werde gewiss berichten. Sollte das nicht klappen, habe ich noch eine andere Anlaufstelle. Aber vielleicht kann ich mir die für das nächste Wintersemester aufsparen. Jetzt muss ich meine Mappe für Mittwoch noch fertig machen, dann geht's zur Arbeit. Dann bis zum nächsten Mal mit hoffentlich positiveren Zeilen.
  18. Super. Herzlichen Glückwunsch!!
  19. Colle84

    Durchkämpfen angesagt

    Gute Besserung und viel Erfolg. 😉
  20. Ich nutze aktuell Tasks. Da lege ich "to do" Listen an, um im Blick zu haben, was ich alles erledigen muss (von Anmeldungen bis eingeplanten Lernzeiten). Praktisch, wenn mir unterwegs etwas einfällt, denn meine vollgekritzelte Schreibtischunterlage habe ich nicht dabei. 😁
  21. Naja... irgendwie bekomme ich immer alles unter einen Hut. Hab dann halt meine "to do" Listen, die ich abarbeite. 😅 Bei uns taut es seit heute auch. Und wir sind ja noch weit weg von dem Chaos, was in Bayern und Österreich herrscht. Gott sei Dank. Mein Nachbar und ich haben gestern gemeinsam geräumt und da haben wir auch diskutiert, was wo wir in so einem worst case mit dem Schnee hin wollen (unser Wohnhaus hat eine große Einfahrt und Treppen ums Haus. Wenn ich allein räumen muss, brauche ich knappe 1,5 Stunden).
  22. Hmm dann muss ich wohl nochmal schauen. The Good Wife habe ich immer gern gesehen.
  23. Diese Frage bekomme ich seit ich angefangen habe (zuerst Fachhochschulreife und dann Studium) häufiger gestellt. Seit Begin des Jahres kann ich endlich sagen "nächstes Jahr". Wahnsinn, wie die Zeit doch vergeht. Zwischenzeitlich sind die Ergebnisse der letzten Klausur endlich eingetrudelt. Das Ergebnis ist Wahnsinn. Aber nachvollziehen kann ich es nicht. Es passt so gar nicht zu meinem Gefühl. Ich habe jetzt die Diploma mal angeschrieben, ob ich nicht meine Punktzahl erfahren könnte. Würde mich schon interessieren. Nach dem Jahreswechsel hat mich seit vergangener Woche der Alltag wieder. Neben der Arbeit zu lernen und Bericht zu schreiben ist momentan ein Ding der Unmöglichkeit. Die Dienste haben es in sich. Nachm Dienst bin ich bei meiner Schwester und unterstütze die (Haushalt, einkaufen etc). oder ich bin mit Schnee räumen beschäftigt. 😖 Heute habe ich endlich mal frei. Ich habe die Zeit genutzt und habe verschiedene Anrufe getätigt bzgl. Praktika. Eine Stelle möchte ganz Oldschool eine Bewerbung per Post. Das heißt, ich muss heute nochmal los. Bevor ich das kann, muss ich aber erst Schnee räumen. 😩 Dann schaffe ich vielleicht noch ein Stündchen Praxisbericht, bevor ich mich mit meinem Nachbarn endlich mal auf einen Neujahrskaffee treffe. Morgen geht's dann in die Nachtschicht (nachdem ich die zweite Veranstaltung Praxisreflexion hatte). Plan für die vier Nachtschichten ist den Praxisbericht fertig zu stellen und nächste Woche in die Post zu geben. Dann kommt die volle Konzentration auf Soziologie/ Medizin und Psychologie. Wegen meines Praktikums vergangenen Oktober habe ich jetzt Probleme mit der Krankenkasse. Meine Firma hat irgendwelchen Schruz mit der Abmeldung der Sozialversicherung gemacht. Und ich hab hier jetzt lauter Schriftkram und pausenlose Telefonate am Hals. Und das obwohl ich es im Vorfeld alles besprochen und geklärt hatte. Furchtbar. Ich hab ja sonst nix zu tun. Ansonsten grübel ich immer mal wieder über eine Thesis-Thema. Denn das muss bis spätestens 31.12. eingereicht sein. So dann widme ich mich mal dem Schneechaos. 🙈
  24. Hallo Michi, ich kann Dich verstehen. Wenn die Note dem eigenen Ehrgeiz gegen den Strich geht, ist das einfach nur frustrierend. Ich glaube, das Gefühl können gerade hier ganz viele nachvollziehen. Trotzdem finde ich rückblickend betrachtet die Tatsache, dass Du bestanden hast, einfach toll. Gerade 2018 hat soviel von Dir abverlangt. Da ist eine bestandene Prüfungsleistung mehr wert, als die Zahl die dafür steht. Haken dran und auf die Dinge konzentriert, die vor Dir liegen. Genieße Deinen Urlaub. Schnee gibt's im schönen Österreich glaube ich genug. 😅
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