Springe zum Inhalt

stefs

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    13
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

3 Neutral

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Geschlecht
    w

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Das Thema ist endlich geklärt. DBA und Doktor sind gleichwertig. http://www.sueddeutsche.de/karriere/ersehnte-entscheidung-dba-und-doktor-gleichwertig-1.3018469
  2. Ich möchte auch Bernard zustimmen. Anders. Nicht besser. Und nicht schlechter.
  3. Ein Debattenbeitrag: In Großbritannien - verlangt die Promotion zum DBA "contribution to knowledge und practice", ist also eine wissenschaftliche Arbeit, die neue Dinge erforscht und deren Relevanz für Wissenschaft und Praxis klar nachgewiesen ("rigour and relevance") sein muss, - werden die DBA-Programme von den Universitäten eindeutig als vom Niveau identisch mit dem PhD angeboten ("as academic academically rigorous as a PhD"), dauern zwischen drei und sieben Jahren und verlangen mindestens 180-250 Seiten, - gehören die anbietenden Universitäten zu den ältesten und renommiertesten der Welt (Beispiel Durham oder Bath), haben vollständig transparente und deutlich strengere Regeln als in Deutschland (monatliche supervision meetings, annual progression, supervisor ist nicht examiner etc.) und - stufen die Universitäten als awarding body ebenso wie die QAA den DBA ohne wenn und aber in Level 8 = Bologna Level 3 ein. In Deutschland - haben Dissertationen oft nur mäßige Qualität und sind in der Praxis nicht brauchbar, - dauert die Promotion durchschnittlich ein bis zwei Jahre und ist mal 50, mal 200 Seiten und mal nur drei Seiten lang, - werden Promotionen von Universitäten angeboten, die bis auf drei Ausnahmen außerhalb Deutschlands niemand kennt, haben Promotionsverfahren kaum Regeln, und der Doktorand schmort bei seinem Doktorvater im eigenen Saft ohne externe Prüfer und - glauben wir, dass wir uns über Promotionen von internationalen Top-Universitäten erheben können, und die KMK agiert "in Nacht und Nebel" hin und her wie in Takatukaland. Das ist jetzt aber einseitig, pauschal und polemisch? Stimmt. Manche Menschen kann man nicht mit Argumenten überzeugen. Vielleicht doch: Die akademische Welt ist bunt, auch wenn das vielleicht nicht in die deutsche ZAB-Bildungsbürokratie passt: - Es gibt hervorragende DBA-Programme an hervorragenden britischen Universitäten, hervorragende DBA-Dissertationen und hervorragende DBA-Absolventen. - Es gibt mäßige DBA-Programme an mäßigen britischen Universitäten mit mäßigen DBA-Dissertationen und mäßigen Absolventen. - Und es gibt hervorragende und mäßige Promotionsprogramme, Universitäten, Dissertationen und Absolventen in Deutschland. Und in Frankreich. Und in den USA. Und, und, und.
  4. Eine Entscheidung, die mich sehr für Doktoranden und Absolventen freut. Und die rechtlich korrekt und sicher auch politisch richtig ist. Vielleicht mag mgertler seinen Blog aktualisieren.
  5. Eigentlich hatte ich mich ja schon hingelegt, aber jetzt werde ich doch noch mal wach Entschuldigung, nun wird doch bitte nicht ernsthaft argumentiert, dass DBA-Programme an leading global universities mit Triple-Akkreditierung wie Bradford ("doctoral degree is as academically rigorous as a PhD") oder Bath - REF 2014 Rank 8 - "(the programme is at the same academic level as a PhD, e.g. regarding the expectation of original enqiury and contribution to knowledge, rigor, validity and conceptual underpinning") keine WISSENSCHAFTLICHEN Promotionsverfahren sind. Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein, kein Problem. Aber das ist jetzt ein Spaß? Sonst brauche ich doch mal einen Gin.
  6. Jetzt wiederholen sich die Argumente, und die Auffassungen bleiben halt einfach verschieden. Noch eine ernste und eine lustige Anmerkung, dann lege ich mich mal wieder hin: Anabin sagt: 1) Doctor of Business Administration (wie UK) - Professional Doctorate (wie UK) - Dauer 3 - 3 Jahre (wie UK, was ja übrigens in UK fast überall länger dauert...) - Klasse D1 - Australien. Ach so. 2) Doctor of Business Administration - Klasse D1 - Liberia. Äh, wie jetzt, Liberia? Lösung: Auf nach Liberia
  7. Das nenne ich doch mal einen seriösen Bericht: Andere Rechtsauffassungen und aktuelle Aussagen von deutschen Wissenschaftsministerien einfach gepflegt unter den Tisch fallen lassen. Mir wäre das ja etwas peinlich...
  8. Danke für deine Einschätzung, habe jetzt parallel noch mal kurz im Wissenschaftsministerium nachgefragt. Die sehen das nicht so, vielmehr ist "die Einschätzung von Großbritannien bzw. der verleihenden staatlichen Universität relevant, dass es sich bei dem konkreten DBA um einen Abschluss dritte Ebene Bologna handelt". Na, bin mal gespannt, wie das noch weitergeht...
  9. Na, wie ich die englische Rechtsgrundlage vor Jahren mal verstanden habe, ist das die QAA (Quality Assurance Agency for Higher Education) in Kombination mit den verwaltungsrechtlichen Regelungen vom UK Government Department BIS zu degree awarding power etc. der britischen staatlichen Universitäten. Und im relevanten Dokument der QAA "UK Quality Code for Higher Education - Part A" steht ja nun ziemlich eindeutig in Tabelle 1 auf Seite 17: Doctoral degrees (eg PhD/DPhil, EdD, DBA...) = FHEQ Level 8 = SCGF Level 12 = Corresponding QF-EHEA cycle: Third cycle (end of cycle) qualifications http://www.qaa.ac.uk/en/Publications/Documents/qualifications-frameworks.pdf Und das ist ja nun mal Bologna 3. Ebene, oder nicht?
  10. Den Hinweis zur nicht bindenden Selbsteinschätzung verstehe ich nicht. Der Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.09.2001 i. d. F. vom 26.06.2014 "Vereinbarung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland über begünstigende Regelungen gemäß Ziffer 4 der „Grundsätze für die Regelung der Führung ausländischer Hochschulgrade im Sinne einer gesetzlichen Allgemeingenehmigung durch einheitliche gesetzliche Bestimmungen vom 14.04.2000“ sagt doch eindeutig: "In Anwendung des Europäischen Grundsatzes, demzufolge alle Mitgliedstaaten die in einem Mitgliedstaat anerkannten Hochschulgrade im Wege des gegenseitigen Vertrauens anerkennen, gilt dies für Hochschulgrade aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union (...) die ausnahmslos unter Verzicht auf die Pflicht des Herkunftszusatzes geführt werden können. Die Privilegierung dieser Staaten und Institutionen erstreckt sich auch auf die dort verliehenen Doktorgrade, die wahlweise auch in der deutschen Form der Abkürzung „Dr.“ ohne fachlichen Zusatz und ohne Herkunftsbezeichnung geführt werden können. In diese Regelung einbezogen sind jedoch nur solche Doktorgrade, die aufgrund eines wissenschaftlichen Promotionsverfahrens erworben wurden. So genannte „Berufsdoktorate“ und Doktorgrade, die nach den rechtlichen Regelungen des Herkunftslandes nicht der dritten Ebene der Bologna-Klassifikation der Studienabschlüsse zugeordnet sind, sind somit nicht erfasst, für sie gilt Ziff. 1 (Originalform ohne Herkunftszusatz)." Der an staatlichen UK-Universitäten im wissenschaftlichen Promotionsverfahren erworbene DBA ist doch nun gerade "nach den Regelungen des Herkunftslandes" Großbritannien in UK der dritten Ebene zugeordnet. Wo ist denn der rechtliche Spielraum, das jetzt einfach mit der deutschen ZAB-Brille anders zu beurteilen? Danke für einen Hinweis.
  11. Ziemlich seltsames Verhalten der ZAB. Fakt ist doch, dass die Nichtanerkennung des DBA in Deutschland gegen geltendes EU-Recht verstoßen würde, weil es auf die Einstufung des Herkunftslandes ankommt. Und entscheidend ist dann die QAA in Großbritannien bzw. die jeweilige Universität, die den DBA ebenso wie den PhD auf Level 3 nach QF-EHEA (= Bologna) einstuft. Klare Ansage auch vom Wissenschaftsministerium hier, dass DBA weiter Dr. ist. Ist eine ärgerliche und eigentlich unnötige Diskussion, die die ZAB da wieder aufmacht. Aber die Einstufung bei anabin hat ja generell mit der Rechtslage wenig zu tun und ist lediglich eine (hier doch sehr eigenartige) Empfehlung. Vielleicht hat man sich mal wieder über eine britische Universität geärgert...
×
×
  • Neu erstellen...