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Vica

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    PFH Göttingen
  • Studiengang
    Master of Science Psychologie (Klinische)
  • Wohnort
    NRW
  • Geschlecht
    w

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  1. Mit den Zügen hatte ich großes Glück. Ich brauchte 6 verschiedene am Tag und hatte nie große Verspätungen, obwohl es Zwischenfälle bei jedem einzelnen gab. Ich habe mir für alle 30 Stück witzigerweise mal die Problemchen notiert. Wäre mal ein Anekdötchen für einen eigenen Blogeintrag, auch im Sinne der Machbarkeit solcher Fernreisen ;) Ich glaube, wir waren so um die 25 maximal! Die Teilnehmerzahl war nur auf 30 begrenzt! Bei den Bachelorn waren es in beiden Fällen der aus dem Fernstudium der PFH selber. Das nächste Seminar ist schon vom 27.3. bis 31.3. und ich freue mich drauf (dann Anfang Juli und nochmal Mitte Oktober). Allerdings war es mal so eben vorverschoben worden, was jetzt für einige etwas ärgerlich bei der Urlaubsplanung war. Ich hoffe, dass an den anderen nichts mehr geschoben wird, weil mein Mann und ich jetzt den JAhresurlaub danach geplant haben. LG
  2. Oh ja, es gab einige, die da auch gar kein Mitleid hatten. Ich bin da auch mehr so "mittel"...denn es ist nicht so, dass die die Dozentin jetzt quasi von der Straße entführt und im Seminar wieder ausgespuckt haben. Sie hatte 4 Monate Bearbeitungszeit im Voraus. Da sollte schon einiges mehr sitzen. Vorm Austeilen der Bewertungsbögen kam dann auch nochmal so ein Rumgedruckse von wegen Umzug, Beinprobleme usw. - das hätte ich mir ehrlich gesagt auch geschenkt. Zumindest bin ich der Meinung, dass man wenigstens irgendwann erkennen sollte, dass man mit dem Zeitplan nicht hinkommt und sich besser doch nochmal mit dem Prof abspricht. Die Präsentationen wurden zum Teil aber am Vorabend vom Hotelzimmer aus umgestellt :-/ Na ja, nächstes Mal gibt's ne andere.
  3. Oh ja, ich habe mich auch gefragt...wie wird das bei so jemandem wohl in +20 Jahren aussehen? Ich kenne solche Geschichten aus meiner Schulzeit auch. Unsere Star-Lehrer behaupteten auch, sie wären in jungen Jahren solche grauen Mäuschen gewesen und der Anfang sogar desaströs! Unsere Dozentin ist sich sicher, dass es "kein nächstes Mal geben werde". Aber mal sehen, was aus ihr wird, wenn der Schock verdaut ist...sozusagen als Feuerprobe... LG
  4. Vica

    Schlimmer geht immer! Oder: Das Master-Desaster!

    Oh je, angesichts des Titels hatte ich kurz schon befürchtet, dass du den Master abgebrochen hast Aber das ist doch super, dass sie da eine Fristaufschiebung gewähren können. Wobei es auch irgendwie gemein gewesen wäre, in dem Fall nein zu sagen! Gutes Genesen euch allen!
  5. Gute Zeiten, schlechte Zeiten – das dürfte das Motto des (für mich) ersten Ausbildungsblocks in klinischer Psychologie am besten beschreiben, der am Mittwoch losging und am Sonntag zu Ende war :-) Es gab für mich einige erfreuliche und auch einige eher nicht so tolle Dinge. Fangen wir mit den guten Dingen an. Die Leute im Kurs sind wirklich super. Jeder, wirklich jeder, hat interessante Geschichten aus seinem psychologischen Alltag und es ist sehr inspirierend zu hören, wie die Leute sich bisher so durchgeschlagen haben. Eine hatte zeitgleich sogar Kolloquium ihrer Master-Arbeit und musste für die Prüfung mal 30 Minuten raus aus dem Kurs. Sie ging als Studi und kam als Psychologin wieder und hatte sogar den Schampus zum Anstoßen dabei. Total toll, solche Erfolgsgeschichten mitzuerleben. Es zieht wirklich mit! Da auch fast jeder PP/KJP werden will, war ebenfalls interessant zu wissen, was sie auf diesem Wege schon erreicht haben und wie in ihren Bundesländern die PiA-Situation so aussieht oder was sie mit ihren Prüfungsämtern für sich erreicht haben. Dazu gibt es ein paar sehr mutmachende News, auf die ich am Ende mehr eingehe. Es machte Spaß, sich mit den Leutchen zu unterhalten und festzustellen, dass sie sehr ähnlich ticken und das auf unsere Hingabe zum gemeinsamen Studienfach zurückzuführen ist. In meinem Alltag habe ich ja fast nur mit Eltern zu tun, und obwohl im Kurs auch viele Eltern sind, haben ich ganz wundervolle Gespräche führen können, in denen man sich mal wieder gegenseitig zuhört (die Gespräche mit meinen Eltern-Freunden hier vor Ort sind schwierig, weil man seine Kids dauernd mitbringen muss, darum sieht der Gesprächsstil sonst immer so aus: „Ja, ich bin mit meinem Job OLE HÖR AUF!! nicht mehr so zufrieden weil OLE, LETZTE WARNUNG!! er mir die Gehaltserhöhung jetzt doch nicht OLE!!DU SOLLST NICHT IMMER DIE GRETA HAUEN!! garantieren kann OLE!NEIN!!!) Ich hatte zudem bestes Reisewetter – die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen, ehrlich, das machte die Reise sehr angenehm :-) Überall waren dadurch gut gelaunte Leutchen unterwegs. Göttingen als Stadt habe ich nun auch mit dem ein oder anderen oder in einer Gruppe erkundet und sie gefällt mir wirklich sehr gut. Ein gemütliches kleines Städtchen, das alles hat, was man braucht. Kleine Fachwerkhäuschen überall, historischer Kirchplatz. Allerdings krass teuer, mein lieber Mann! Wir gelten in Münster schon als übertrieben teure Studentenstadt, aber die Preise in Göttingen sind der Hammer. Nun hatte ich ja im großen Stil Essen vorgekocht. Aber wie das dann doch so ist…Gruppendynamik! Man will irgendwie doch nicht mit seiner Tupperdose da sitzen und seine Möhrchen knabbern, sondern findet sich plötzlich mit anderen im Vapiano am Pizzastand. Aber das ging vielen so, hehe! Die nicht so erfreulichen Dinge (na, wer von euch hat zuerst hierher gescrollt?) Mit der Dozentin hatte unsere Hochschule kein glückliches Händchen gehabt – umgekehrt auch nicht. Die Ärmste hat zwar im Fach klinische Psychologie promoviert, doch es wurde schon innerhalb des Anfangs der Veranstaltung sichtbar, dass sie keine wissenschaftliche Veranstaltung für Master-Studis halten konnte. Das betraf sowohl die Didaktik als auch die Darbietung der Themen. Sie wirkte sehr scheu, konnte Beiträge aus dem Plenum gar nicht aufgreifen (die interessanten und wertvollen Beiträge der anderen brachten sie nur aus dem Konzept). Fachfragen oder Fragen zu den Folien konnte sie nie klären vor lauter Nervosität. Die Folien war sehr schlecht bis gar nicht vorbereitet, mehr als Vorlesen kam da nicht und schon das war ihr teilweise nicht möglich. Studien, die meiner Meinung nach ganz klar bekannt sind (sogar mein Mann kennt einige davon und der ist Jurist), sagten ihr so nichts. Sie war da aber recht transparent, gab zu, sich verzettelt zu haben. Zudem sei das ihre erstes Mal. Zunächst hatte sich eine Art kollektive Wut durch uns alle gezogen, die von Tag zu Tag mehr in Mitleid umschlug. Die aufkommende Langeweile wurde von der Gruppe für andere Dinge genutzt – einige lernten für eine andere Klausur, andere buchten nebenher ihren Urlaub, spielten Kreuzworträtsel oder versorgten die Gruppe selbst mit Infos, die sie zuvor ergooglet hatten (über eine WA-GRuppe). Schon am zweiten Tag gab es - initiiert durch zwei mutige Kommilitonen, die nach vorne gingen - eine Diskussion, dass es so nicht weitergehen könne. Die Dozentin war auch wirklich kritikfähig und versuchte, alles so umzusetzen, wie wir es vorschlugen - was aber nicht gut funktionierte. Merkwürdig: Wenn die Stimmung in der Gruppe gerade super war und wir dann was in Gruppenarbeit erarbeiteten, wurde sie immer nervöser. Einmal gab es sogar Tränen und es stand im Raum, dass sie abbricht. Das war aber keine gute Idee, weil das zur Folge haben würde, dass uns der Block nicht anerkannt wird. Im Falle des Falles hatte keiner von uns Zeit, mal eben so eine Woche an die anderen Blöcke, die noch kommen, dran zu hängen bzw nachzuholen. Und so überredeten wir sie, zu bleiben und sicherten ihr zu, halt eben das Beste draus machen. Es war auch kein Ansprechpartner im Hause, der der Hilfestellung hätte leisten können – der leitende Prof war im Urlaub, der Rest hatte am Freitag schon Feierabend und war am Wochenende nicht erreichbar. Letztlich war für mich sehr schön zu sehen, wie wir doch tröstend auf die Dozentin eingewirkt haben. Einige kochten ihr einen Kaffee, andere (die Älteren) „coachten“ sie richtiggehend in den Pausen, immer wieder wurde ihr versichert, dass alles gut sei und luden sie in die Mensa ein. Die Gruppe übernahm es, Fachliches beizusteuern – wir googleten und tauschten Definitionen aus, ließen Studien durch eine erstellte WhatsApp Gruppe wandern und versuchten somit, die Situation zum Besten zu drehen. Und irgendwie schafften wir es damit, bis Sonntag durchzukommen – ohne, dass die Dozentin deswegen das Gesicht verloren hätte. Dennoch will ich nicht wissen, wie man sich selbst innerlich fühlt, nachdem einem so ein Desaster unterläuft. Man selbst ist ja oft sein größter Kritiker. Eine Stellungnahme der Hochschule steht noch aus. Seitens des Profs gab es da schon wohlwollende Rückmeldung, dass er uns da auf jeden Fall helfen will und ich denke mal, bei unserer liebem Hochschule wird das so in der Form auch nicht mehr vorkommen. Schließlich lebt sie ja von der hohen Qualität, und bei vorherigen Seminaren vor Ort war es quasi immer obligatorisch, die „1“ als Note auf dem Bewertungsbogen anzukreuzen (was ich nach diesem Seminar nicht gemacht habe ;-) ). Schließlich müssen wir da bei aller Fürsorge auch uns denken - wir brauchen diese fundierte Ausbildung, wir brauchen das Briefing für die Klausur, wir haben viel Geld bezahlt und durch Verdienstausfälle, Kinderbetreuung, Hotel- und Anreisekosten ja auch noch erhebliche Mehrkosten. Fazit: - Sehr angenehme Anreise/Abreise gehabt - Göttingen als Stadt sehr genossen - Supertolle Leute im Kurs gehabt - Fühle mich durch die Geschichten und Strategien anderer sowas von motiviert - Fachlich nichts Neues gelernt - Schönes Beispiel für Entgegenkommen und Zuwendung erlebt (sich veräppelt fühlende Studis trösten den Dozenten und bauen ihn trotzdem auf) - Ich freue mich auf’s nächste Mal! (Mit anderer Dozentin) Gimmick am Schluss: Erfreuliches zur PiA-Ausbildung Es befanden sich Leute im Kurs, die bereits eine Zulassung für die PP-Ausbildung hatten. Das betraf zwei, die sich bereits ganz am Ende des Masters befanden und daher die Ausbildungsstelle am Institut unter der Voraussetzung hatten, dass das Masterzeugnis dann bald nachgereicht wird. Einmal in Baden-Württemberg, einmal in Nierdersachsen. In beiden Fällen handelt es sich dabei um den psychologischen Psychotherapeuten. Bei Baden-Württemberg war es so, dass die Anfrage beim Institut, ob der klinische Master ausreiche, zunächst eher negativ aufgefasst worden war, da die PFH nicht bekannt war und auch das Prinzip der Gleichstellung mit einem universitären Studiengang ebenfalls eine Unbekannte darstellte. Ausschlaggebend zur Zulassung war das Dokument des Landes Niedersachsen, dass der PFH Studiengang dort zu 100% einem universitären Studiengang gleichstellt ist. Damit war die Zulassung dann auch in BW sofort unter Dach und Fach. Also Leute: Im Zweifelsfalls direkt mitschicken! Der Bachelor der beiden Leute war ebenfalls von der PFH (der natürlich nicht mehr zur Bewertung mit rangezogen werden darf). Eine aus NRW hatte angeblich auch eine 90% Zusage (war aber noch nicht nah genug am Master dran). Da muss man aber sehen, was draus wird. LG Feature Foto: pexels.com
  6. Die Seminarwoche! Lange drauf hingearbeitet, lange war es ungewiss - und BÄMM, plötzlich ist sie da! Morgen geht's los. Lange habe ich überlegt: Welche Must-Haves müssen mit, was ist optional, was ist nur unnötiger Ballast? Ein Blick in meinen Rucksack. Essen: Ich habe jede Menge Meal Prep organisiert, da ich mich am Campus natürlich nicht hinter den Herd stellen kann. Wichtig war mir gesundes Essen - komplexe KHs, viel Protein, gute Fette - all das hält mich fit. Dazu habe ich mir gute Boxen gekauft. Da gibt's auf dem Markt eine Menge, von angesagten Bentos bishin zu Tupper. Aber ich nehme immer wieder welche von Mepal - günstig, praktisch und in jeder erdenklichen Form erhältlich, optimal also für das Rucksack Tetris. Rote Linsen, Reis, Hähnchenbrust mit Erdnusssauce Brokkoli, Reis, Hähnchenbrust Zucchini, Paprika, Kichererbsen Gnocchi, Tomaten, Rinderhack Snacks: Hart gekochte Eier, Müsliriegel Trinken: 2 Liter Grüntee mit Zitrone. Ich nehme immer guten Morimoto Sencha von Pure Tea, weil dieser einfach die beste Wirkung hat. Werde fit wie ein Turnschuh. Leider treibt er auch sehr - man sollte sich also nicht in toilettenfreien Zonen befinden. Cappuccino, wobei ich hoffe, den da irgendwo zu finden, denn den kann ich natürlich nicht mitnehmen (bin aber eigentlich ganz optimistisch ;-) ). Technik: Bahn-App, bei 2x umsteigen hin- und zurück ist das gold wert. Handy-Ticket-NRW-App, um Fahrkarten für den Weg zum Bahnhof und zurück herunterzuladen FitBit, wobei sie diesmal eigentlich mehr meine Schlafzeit tracken und als Uhr dienen soll. Im Seminar aufstehen, um 250 Schritte die Stunde zu laufen, kommt eher doof. WhatsApp ist klar, die halbe Famlam will wissen, wie es ist. Schreibwaren: Federmäppchen mit allerlei Sammelsurium an Schreibwerkzeug, seit Jahren eine Art Glücksbringer Collegeblock mit Linien Mappe für Handouts Ordner für Handouts Notizheft Mappe, Ordner + Notizheft in abgestimmter Farbe und eher unnötig teuer. Aber ich liiiiebe Schreibwaren, obwohl ich sie dann im Endeffekt nie so nutze, wie ich mir das vorstelle. Textmarker, optisch zu Mappe, Ordner und Notizheft abgestimmt (ja, ich weiß...) Klamotten: Tja, ich finde, es sollte sportlich zugehen. Leggings und Sneakers sind super, um zum Zug zu rennen (was sicher passieren wird), aber meine Nike Pegasus sind momentan nicht vorzeigbar und meine neuen Pumas noch nicht eingelaufen. So'n Mist. Wohlfühlen: Ein gutes Deo, wegen der Rennerei Zum Einschlafen hab ich mir einen Beutel "Sleep & Well" Kakao aus dem dm gekauft. Mit Hopfen, Lavendel usw. Ich wollte eigentlich gerne "Smart Sleep" haben, was mal bei der "Höhle der Löwen" vorgestellt wurde und bewirkt, dass man mit sehr wenig Schlaf auskommt. Die Kritiken dazu sind ganz gut. Aber es gibt im Moment praktisch keine Chance, an das Zeug ranzukommen. In allen Drogerien hier ist es restlos ausverkauft. Auf Amazon auch oder eben zu Mondpreisen. Der Schlafkakao soll helfen, besser einzuschlafen, was ich meistens nicht gut kann in der ersten Nacht. Ob's das bringt? KA, letztlich schmeckt er hoffentlich gut. Ich kann mich nicht dazu durchringen, etwas zu lesen, vielleicht weil ich mich auf Zugfahrten eh nie gut konzentrieren kann. Mal sehen, ob ich eine Zeitung einkaufe. Nicht realisierte Ideen: Neuer Rucksack - Ich konnte mich da schlichtweg nicht entscheiden zwischen den vielen Modellen auf dem Markt. Meine Vorgabe war, dass recht viel Platz ist für das mitgebrachte Essen und die Getränke UND zusätzlich auch noch für den ganzen Papierkram. Weiterhin sollten Zugfahrkarten, Geldbörse, Handy usw. gut und schnell greifbar sein. Leider war das innerhalb meines gesetzten Budgets nicht auffindbar. So einigermaßen in die Richtung ging der Herschel-Rucksack, der gerade auch sehr angesagt ist, aber der war mir dann einfach zu teuer. Gefallen tut mir persönlich auch der ebenfalls angesagt Kanken von Fjällräven, aber der ist für solche Zwecke viel zu klein und auch zu teuer. Alle anderen, günstigeren Modelle sind platzmäßig nicht größer als mein Uralt-Eastpak. Darum bleibt's dabei. Thermoskanne - Ich brauche meinen Grüntee und habe eine lange Historie an peinvollen Thermoskannen-Fehlkäufen. Mir sind alle günstigen Modelle stets hops gegangen, entweder waren sie undicht, platzten unten auf oder der Tee schmeckte nach Metall. Sogar Explosionen im Rucksack ohne irgendein Zutun habe ich schon erlebt. Da muss man wohl investieren, um was Gescheites zu finden. NAtürlich sollte die neue alle diese Störungsbilder nicht mehr aufweisen und dazu auch noch ein riesiges Fassungsvermögen aufweisen, denn ich kann ja im Seminar nicht mal eben neuen Tee kochen. Schließlich fand ich im Outdoorladen das Modell Stanley 1,9 Liter und war sofort schockverliebt. Damit kommt man wohl auch auf den Mount Everest. Angesichts der 53€ fiel mir aber dann doch auf, dass ich meinen Tee eigentlich nicht heiß brauche und somit doch eigentlich 2 meiner handlichen Vilsa-Wasserflaschen füllen kann. So viel zu dieser Idee. Letztlich wäre ich froh, wenn man irgendwo noch gute Nerven kaufen könnte - ich bin schon ganz hibbelig :-) Weniger vor Göttingen oder Bahnausfällen, aber ob ich es energiemäßig schaffe. Das Beste, was mir momentan passieren könnte, wäre festzustellen, dass das alles gut machbar ist am ersten Tag. Letztlich geht es ja aber auch nur um 5 Tage und nicht um eine Reise zum Mars. Ich berichte dann mal. LG Feature Foto: Free Stock Photo von pexels.com
  7. Vica

    Soziale Anerkennung Fernstudium

    Moinmoin, ich musste schmunzeln, weil ich mich hier auch wiederentdecke :-) Ich vermeide es außerhalb des engsten Kreises zugegeben auch, den Begriff zu nennen. So ähnlich halte ich es mit meiner ersten Uni, an der ich den Bachelor gemacht habe, auch. Zwar ist die Open University eine staatliche Universität, dennoch wurde wirklich jeder beim Begriff open hellhörig. Schnell gehen die Fragen dann Richtung "Open für was?". Verbunden wird damit natürlich dann immer eine Art Online-VHS-für-Jedermann. Seitdem sage ich nur, wenn ich ausdrücklich gefragt werde: "Mein Bachelor ist aus England." Zur Frage, wo da, sage ich: "Milton Keynes". Und da hört die Fragerei auch abrupt auf, weil die Gegenseite meistens nicht weiß, ob es jetzt peinlich ist, zuzugeben, dass sie nicht weiß, wo das ist, oder eben nicht :-). So ähnlich halten es aber viele Präsenzakademiker-Freunde von mir auch. Sie werden da nicht ausführlich, wenn man groß nachfragt, selbst wenn sie supertolle Praktika etc. in petto haben. Das kommt dann sehr viel später, wenn man sich besser kennt. Darum gehe mit obigem Verfahren auch sehr d'accord :-) LG
  8. Die so heiß ersehnten klinischen Seminare, deren Teilnahmevoraussetzung ein echter Knochenjob waren, kommen immer näher - am 13.02. geht's los und ich fahre nach Göttingen. Ich reise täglich an und auch wieder ab, 5 Tage lang zusammen genommen 500 km. Hätte ich die Tickets online bestellt und die BahnCard 50 mit 250€ noch dazu, wäre ein absoluter Mondpreis bei rumgekommen. Gestern hatte ich dann endlich Zeit, im DB Reisezentrum aufzuwarten, um mich da beraten zu lassen - das würde ich auch jedem empfehlen, da die Leutchen dort verpflichtet sind, euch auch immer das günstigste Angebot zu suchen. Davon abgesehen kann man bei einer Beratung natürlich auch gleich alle weiteren Unklarheiten klären, die einen so umtreiben. Mir sind zB Fragen, ob das Ticket für alle Züge gilt, falls ich einen anderen nehmen will oder ob man damit auch einen anderen Anbieter als die DB nutzen könnte, meist sehr wichtig (unverarbeitetes Trauma, da ich in Hamburg mal in bester Absicht ein Busticket mit falscher Tarifzone gekauft habe, kontrolliert wurde und den Vollpreis für Schwarzfahrer zahlen durfte, inklusive komplette Bloßstellung seitens des Kontrolleurs - seitdem werd ich komischerweise immer nervös, wenn ein Kontrolleur auftaucht, selbst wenn ich kognitiv weiß, dass ich ein gültiges Ticket habe!). Gut war, dass ich gestern Zeit mitgebracht habe. Im DB Reisezentrum zieht man ja Nummern wie auf dem Amt. Ich hatte Nr.77, dran war allerdings Nr.14 - Oh no! Keine Ahnung, woran es lag. Alle Schalter waren besetzt, und es waren auch nur ca. 15 Leute vor uns. Woraus sich ergab, dass viele zwischendrin wohl wieder abgehauen sind. Trotzdem hatten gestern wohl einige so exotische Reisekonstellationen wie ich, denn jede einzelne Beratung dauerte ewig, und so stand ich mir noch 1,5 Stunden die Beine in den Bauch. Erster Kommentar der Dame hinterm Schalter: "Jeden Tag von hier nach Göttingen und zurück, Sie Ärmste :-( " Ganz so dramatisch sehe ich das komischerweise nicht, ich habe schon von viel schlimmeren Pendlergeschichten gehört (und die waren auch noch dauerhaft). Wir haben aber eine günstige Kombination mit einem Wochenticket gefunden, und so sind nur noch 230€ statt das Doppelte fällig. Eine Bahncard ist dafür nicht nötig und es wäre mit ihr auch nicht billiger geworden. Es handelt sich um ein ICE-Wochenticket, jeder Zug kann damit genutzt werden. Die Hinreise läuft ganz gut und ist machbar, obwohl ich schon jeweils um kurz nach 6 Uhr hinfahren muss. Nicht so toll sind die Rückverbindungen, denn demnach komme ich im Schnitt immer erst um 21:15 hier an. Das liegt an den Takka-Tukka-Bummelzügen, die ich zwischendrin nehmen muss. Wenn einer davon ausfällt, au weia... Ich hoffe sehr, dass dich da irgendwie noch andere Möglichkeiten ergeben. Beim ersten Mal in Göttingen war ich komischerweise sehr viel früher und schneller wieder da. Nun ja, 5 Tage also Zähne zusammenbeißen und Pendeln-extrem! LG
  9. Vica

    Soziale Anerkennung Fernstudium

    Guten Morgen, es zeigt die Unwissenheit der Leute, vielen ist dieses Konzept mit dem Fernstudium noch ganz neu. Ich kann das Misstrauen sogar nachvollziehen, weil sich mit deren Vorstellung von "Fernstudium" die ganzen Hobby-Fernlehrgänge vermischen, die sie so nur von Litfaßsäulen, der Rückseite von Fernsehzeitschriften oder ungünstigen TV-Spots ("Ich hab jetzt einen Bachelor, da muss ich einfach grinsen, hihi!") kennen. Der Eindruck, dass jedermann sich einen Abschluss beim Discounter kaufen kann, trägt leider nicht dazu bei, dass da gescheit differenziert wird. Gleichzeitig tun sich viele in D noch schwer, jegliche Art Heimarbeit (Kinderbetreuung, Pflege Angehöriger, Hausfrau/mann, Home Office, Autorentätigkeit etc.) anzuerkennen. Ich denke mal, dass das mit überholten Vorstellungen zu tun hat, dass das Zuhause nunmal zum Entspannen da ist und alles, was man da macht, dann auch notwendigerweise Entspannung ist. Ich denke aber, dass die Akzeptanz mit der Zeit zunehmen wird, weil es eine wachsende Disziplin ist. Geholfen hat mir bisher, da wirklich stolz hinterzustehen und auch aufzuklären. Die Erfahrung mit Behörden habe ich auch schon gemacht - selbst das Landesprüfungsamt hier in NRW lag falsch. Man muss aber dazu sagen, dass die ja auch von nirgendwo aufgeklärt werden. Darum: Immer mit denen reden, die wichtigsten rechtlichen Punkte immer parat haben :-) Privat hilft es natürlich, viel zu erzählen, wenn man möchte. Die Anerkennung im Freundeskreis wächst, sobald sie sehen, dass ich Hausarbeiten zur Post bringe, Verabredungen absage wegen Prüfungsphasen oder zu Präsenzen fahre. LG
  10. Ich habe die Tage erfreulicherweise beim Einloggen festgestellt, dass mein Master jetzt offiziell den klinischen Schwerpunkt hat. Das heißt, ich kann nun alle Seminare einsehen, Dateien runterladen, mich anmelden für Projekte und auch schon die Folien sehen, die in den Seminaren besprochen werden. So kann man schon mal auf Tuchfühlung mit den Inhalten gehen. Ich kann dazu sagen: Es wird ganz schön kompakt werden. :) Ich hoffe, meine Konzentration verabschiedet sich nicht zwischendrin. Auch möglich ist es, die Klausur für das erste Seminar zu buchen. Der Termin wäre im Februar und gerade mal eine Woche im Anschluss an das Seminar. Weitere Termine werden noch nicht angezeigt. Es ist momentan unklar, was genau Inhalt der Klausuren ist. Studienbriefe oder Lehrbücher für die Klinische haben wir nicht. Demnach wird vermutlich der Inhalt des Seminars abgefragt. Tja, aber eben auch nur vermutlich. Macht es wirklich Sinn, über etwas zu schreiben, was man eine Woche vorher erst kennengelernt hat? Das reicht finde ich nicht zum Vertiefen. Andererseits wäre es ja frisch im Gedächtnis. Wie gesagt fehlt uns einfach momentan Literatur. Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, ob die Kommilitonen, die schon beim Vorgängerseminar waren, Handouts oder Literaturempfehlungen bekommen haben (da hat mir keiner geantwortet). Ich habe mich auf eigene Faust mal auf die Suche gemacht nach einem Standardwerk für Sekundärliteratur in Klinischer Psychologie. Ich war dabei sowohl hier in 2 Fachbuchhandelketten vor Ort, in der Uni-Bib als auch bei Amazon. Fazit: Es ist echt schwer, ein Kompaktlehrbuch zu bekommen. Es gibt gerade mal eine Hand voll. Keines davon hat mir in irgendeiner Weise zugesagt. Klinische Psychologie hat viel mehr Bücher zu losgelösten Themen, von denen viele sehr populär sind. Etwas zu Störungslehre, etwas zu Intervention, zur psychotherapeutischen Praxis, Neurologie, Biopsychologie, kognitive Verfahren usw. Da platzten fast die Regale aus allen Nähten. Die Literaturliste der Folien gibt auch nur Fachbücher in solchen Bereichen her. Ich wollte aber lieber einen generellen Überblick. Na ja, da tun es auch die Lehrhefte aus dem Bachelor, mit denen ich die 15 ECTS nachgeholt habe. Für den Rest warte ich mal ab, was dann in den Seminaren empfohlen wird. LG
  11. Das ging früher mal. Leider haben dann wohl nicht alle Personen ihre Datenschutzerklärung unterschrieben und abgegeben bzw. immer vergessen, seitdem wurde die Möglichkeit leider abgestellt. Der Beginn der Sitzung ist diesmal aber auch um 9.15 (sehr ungewöhnlich, sonst immer nachmittags) und meine Seminare beginnen 9.30 :-(
  12. Heute morgen schneiten neben einer Glückwunschmail zum bestandenen klinischen Modul auch die Zusage für die Anmeldung zum (für mich) ersten klinischen Blockseminar vor Ort herein. Es wird in Göttingen stattfinden und läuft vom 13.2. bis 17.2. Das Thema: Klinische Psychologie im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Überraschenderweise ist da das ganze Wochenende mit abgedeckt. Der Starttermin von 9.30 ist ganz gut, so dass ich nicht mehr um 4 aufstehen muss für meinen Zug. Allerdings könnte es sein, dass ich mit 17 Uhr meinen Zug nach Hause nicht mehr gut erwische und muss wohl eher gehen. Ja, es wird vermutlich hart - und ich bin tatsächlich aufgeregt. Es kam auch die Bestätigung, dass ich die Tage den Nachweis von 15 ECTS in klinischer in Form eines Zertifikats per Post bekomme. Ich bin mal gespannt, wie der externe Schein aussehen wird. Ein schönes Gefühl, sich die Tür selbst geöffnet zu haben! Allerdings gibt's ein Problem mit der Arbeit. Ich arbeite gerade (nebenher) für eine Zeitung und kann das gut im Home Office erledigen. Redaktionssitzungen sind eher selten. Für die Teilnahme daran werde ich auch nicht bezahlt (nur für Artikel), aber sie sind von enormer Wichtigkeit, da die Aufgaben verteilt werden. Fehlen ist da nicht. Wann ist die nächste Redaktionssitzung? Na klar, am: 13.02 :-( *murphyslaw*. Das ist der erste Tag der Seminare. Verschieben geht nicht, denn an Redaktionstagen ist nicht zu rütteln. Es gibt nur die Möglichkeiten, aus dem Protokoll heraus nochmal mit der Chefin zu besprechen, was ich übernehmen könnte, aber sowas ist sehr suboptimal und ungern gesehen, außerdem könnten alle Artikelthemen weg sein. Eine eventuelle Lösung meinerseits gefällt ihr aber doch, ich könnte einen Ersatzmann schicken, der in meinem Sinne Artikelthemen vorschlägt und auch Schreibaufträge an Land zieht. Das ist zwar höhere Philosophie, wenn man noch gar nicht weiß, um welche Themen es grob gehen wird, aber besser als nichts. Ich hätte immerhin jemanden, der für mich hingeht. Mal schauen. LG
  13. Vica

    Strikte Trennung??

    Ich finde es gerade auch so schwer, Job, Kinderbetreuung + Studium auseinander zu halten. Irgendwie fließt eine in's andere...Lernen in den Jobpausen, lernen + arbeiten, wenn die Kinder schlafen oder spielen (wenn überhaupt )...ich würde mir auch irgendwie mehr strikte Abgrenzungen wünschen. Lässt sich aber gerade gar nicht bewerkstelligen. Vielleicht ist das aber auch das Geheimnis des Erfolgs? Gute Besserung jedenfalls!
  14. Ich sage euch, ich mag keinen Januar. Zu kalt, zu nass, zu viel Schnee, zu viel Glatteis, zu wenig Sonne, zu viele Abbuchungen, kein Frühling in Aussicht und das Schlimmste: Auch nächsten Monat nicht! Im Januar würde ich am liebsten 4 Wochen Winterschlaf machen. Im Februar geht es in der zweiten Hälfte dann ja wenigstens dezent bergauf. Ein Stimmungshoch flatterte heute aber dennoch rein, denn ich habe auch zweite von zwei Klausuren der Klinischen bestanden. Ich bin sogar recht zufrieden mit dem Ergebnis (2,7), aber die Noten sind hier total egal. Das wäre dann die Eintrittkarte in die klinischen Seminare, die im Februar stattfinden :-) Je nachdem, ob die Anmeldung jetzt noch möglich ist (eigentlich muss sie ja zwei Monate im Voraus erfolgen, aber da waren die Prüfungen nicht abgeschlossen), heißt es entweder im Februar oder im April: Kurs auf Göttingen zu den klinischen Blockseminaren. Denn damit ist das Modul abgehakt und es war ja die Voraussetzung für die Seminarwochen. Obwohl ich die Anfrage wegen der Anmeldung gerade erst verschickt habe, kann man sich da schon die Frage stellen, wie man optimal nach Göttingen kommt. Ich reise ja am selben Tag an und wieder zurück. Göttingen ist verhältnismäßig nah (200 km), aber doch gibt's keine Direktverbindung. 3x umsteigen ist möglich. Ich brauche also 5 Tage lang 2 Zugtickets, macht in der Summe 10 Tickets. Das geht in's Geld und weitere Seminare werden kommen. Optimal wäre ja eine einzige Karte, mittels derer man in einfach jeden Zug springen könnte - man wäre so wunderbar flexibel. Ich habe mal etwas geschaut und gesehen, dass das tatsächlich mit der Bahncard 100 geht. Die kostet aber - kreiiiisch - 4.395€ in der billigsten Kategorie. In der 3-Monats-Variante sieht es schon besser aus, 999€ wären das, aber ich brauche sie natürlich länger. Darum wird's wohl die 50er-Bahncard und die liegt ja auch schon bei 255€, was natürlich insgesamt erschwinglicher wäre :-) Nun darf man gespannt sein, wie es weitergeht :-) Ich habe aber das Gefühl, hier kommt gerade Bewegung rein. LG
  15. Das ist wirklich Mist und klingt sehr unausgereift. Da ist man motiviert, es zu tun, muss es aber auf's nächste Semester schieben, weil die es nicht hinbekommen, Termine besser zu vermitteln. Das hat ja herzlich wenig mit einem selbst zu tun. Ich würde mich direkt an den Gleichstellungsbeautragten in Hagen wenden. Hier ist der Link: https://www.fernuni-hagen.de/gleichstellung/ Eventuell ja, weil es bei Psycho Modulschranken gibt, die erst bestanden werden müssen, anders kann man dann keine neuen Module buchen und muss evtl. ein ganzes Semester warten - und Hagen ist mit den Prüfungsterminen immer etwas unflexibel - was ja doppelt bitter wäre. Vielleicht lässt sich bei der Gleichstellung doch noch was drehen? Jedenfalls nicht locker lassen - die machen manchmal Fehler.
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