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Vica

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    PFH Göttingen
  • Studiengang
    Master of Science Psychologie (Klinische)
  • Wohnort
    NRW
  • Geschlecht
    w

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  1. Liebe Leser. Was dem einen hilft, hilft natürlich dem anderen nicht und umgekehrt - so wie es auch nicht "die" Lernmethode gibt. Jeder Stoff hat seine eigenen Herausforderungen. Noch weniger hilft es, die Notizen anderer zu sehen. Dennoch, vielleicht inspiriert es auch jemanden bei der Bewältigung einer ähnlichen Art Stoff. Im Sinne von "Durchziehen!" lerne ich gerade für die Inhalte aus dem ersten klinischen Block. Hier waren sämtliche Störungsbilder aus dem Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychologie das Thema. Das Seminar dazu war ja nicht hilfreich und die Folien auch fehlerhaft, weswegen hier auch nichts vertieft wurde, sondern wir zu Hause wieder bei Adam und Eva anfangen. Das Lernen für den klinischen Bereich ist recht anspruchsvoll - im Grunde lernt man den ICD-10 und DSM-IV-TR auswendig. Doch wie geht es am besten, etwas sperrige Bezeichnungen, Klassifikationen und Störungsbezeichnungen auf die Kette zu kriegen, zu behalten und nicht durcheinander zu werfen? So fühlt sich vermutlich ein Medizinstudent. Für große Kunstwerke bleibt kaum Zeit - simple Text-Notizen bringen mir persönlich hier in dem Fall auch nichts. Einer meiner Hauptfehler ist es auch, zu viele Notizen zu machen, zu viel raus zu schreiben, was am Ende kein Gewinn aus der Quelle ist. Da ich beim Lernen trotzdem ein visueller Typ bin und so am meisten hängenbleibt bei mir, haben sich für diesen Lernstoff mal wieder Mindmaps erwiesen. Wichtig war mir, nur ein Blatt pro Kapitel voll zu malen, der Übersicht halber. Ist echt schwer bei so viel Stoff und so ausladenden Bezeichnungen, darum habe ich mit Farben gearbeitet. Die Mindmaps sind darum hervorragende Stichwortgeber. Ich versuche, so wenig wie möglich an Definitionen drauf zu schreiben, sonst bräuchte ich mehrere Blätter - die ich am Ende garantiert wieder verschlöre. Sehr hilfreich fand ich die Maps nun im Sinne des täglichen Wiederholens. Man kann sie immer mal wieder zwischenzeitlich für 1-2 Minuten überfliegen. In längeren Lernphasen sind sie optimal, um zu den einzelnen Punkten etwas mehr zu schreiben oder - wie in meinem Fall - zu erzählen. Bei mir bleibt mehr hängen, wenn ich laut erzähle. Vielleicht findet sich ja auch ein interessierter Zuhörer im Umfeld? 🙂 Meine Kids jedenfalls lachen sich kaputt Bei manchen Störungsbildern finde ich es dann aber doch so schwer zu unterscheiden, dass sie mehr Aufmerksamkeit bedürfen - die kommen dann auf gesonderte Karteikarten. Eigentlich mag ich die nicht so, darum versuche ich es auch, sie knapp zu halten. Gebe mir da auch nicht die allergrößte Mühe mit Schlussendlich mache ich es noch so, dass ich Klausurfragen beantworte, bzw. in dem Fall die Reflexionsfragen zu den Kapiteln, die wohl einen ähnlichen Zweck erfüllen. Der Übersicht halber kommen die auf die Rückseite der Mindmap (da ich mich ja kenne und am Ende nämlich wieder nichts finde, was zusammengehört). Auch hier versuche ich, nur 1 Seite vollzuschreiben. Das Schreiben ist wichtig, da wir nicht nur MC-Fragen, sondern auch offene Beantwortungskonzepte in der Klausur haben werden. Später versuche ich dann auch, über die Fragen auswendig zu referieren. Zu viel Schreiben kostet mich beim Lernen nämlich zu viel Zeit und die letzten Notizen sollten finde ich nicht erst am letzten Prüfungstag abgeschlossen sein Nächste Woche ist es schon so weit. Ob es etwas nützt, wird sich dann zeigen. Aber bisher habe ich das Gefühl, bleibt alles ganz gut hängen und ich merke schon, wie sich das mit dem Hirn verkabelt. Übrigens sieht das nach viel Arbeit aus, ist aber sehr schnell gemacht. Im Moment wende ich so 1-2 Lernstunden pro Tag auf PLUS zwischendurch immer mal wieder wenige Minuten auf die Karten + Maps schauen. Größere Sorgen macht mir, ob nächsten Samstag auch wirklich mein Zug nach Dortmund fährt. Bei den Seminaren hat sich der Samstag immer als Problemtag erwiesen, was unter anderem daran lag, dass ein Zug mal so eben einfach entfällt - nach Auskunft am Schalter deswegen, weil sich das personaltechnisch nicht immer lohne, wenn nur ein geringes Fahrgastaufkommen erwartet wird (hallo, geht's noch?). Also schau ich mich schon mal nach Alternativen um Beste Grüße
  2. Ja, hinterher waren die meisten geheilt, was Schaben angeht Ich habe auch erst gedacht: Das pack ich nicht! Wenn ich so eine Schabe angrabbe, springt es sicher weg oder explodiert, weil ich zu grob war. Aber erstaunlicherweise war das gar nicht so. Die bewegen sich ähnlich wie Zwerghamster, sind recht stabil und gar nicht mal so unberechenbar. Wie stellte der Statistik-Prof der FernUni Hagen in seiner preisgekrönten Studie fest? "Kontakte mindern Vorurteile" --> Alles richtig Ich hab' zwar keine Spinnenphobie, aber mit denen hätte ich das vermutlich nicht geschafft Die sind aber auch so ein Sonderfall in der Psychologie.
  3. Ich glaube, ich möchte diese Präsenzphasen nicht mehr missen :-) Sie sind nicht nur eine Möglichkeit, mal rauszukommen und einzutauchen in die Welt der Psychologie, das Studium wird "greifbar", der Lernstoff macht mehr Sinn und man bekommt direkten Kontakt zu den Profs. Einfach toll. Die Weltreisen sind einerseits natürlich wirklich nervig, aber auf der anderen Seite muss ich sagen, hat es auch was für sich, ruhig im Zug zu sitzen und nichts zu tun :-) Hier zu Hause ist es ja immer so: LAUT, LAUTER, am LAUTESTEN. LG
  4. Sie wurden zumindest gut aufgeteilt, nämlich über 3 Tage. Erstaunlicherweise fand ich die Referate aber auch ziemlich unterhaltsam gemacht...einige waren auch echt kreativ! Besonders toll fand ich die Referate, die einige über Störungsbilder (ADHS, Schizophrenie usw.) gemacht haben. Die blieben sehr gut hängen. :-)
  5. Genau, Lois zu beobachten lohnt sich immer. Da wurde neulich auch so etwas Exotisches wie ein Psychologielehrer im Seiteneinstieg gesucht. Informatik am Berufskolleg wird doch meines Erachtens händeringend gesucht. Einfach mal reinschauen! LG
  6. Habe mir als kleinen Leckerbissen nach der Seminarwoche "Bohemian Rhapsody" via Prime Video gegönnt Da ich ja Fan bin, hatte ich mich sehr auf den Film gefreut. Fand ihn jetzt aber leider nur so mittel, was ich selbst schade finde Zum einen finde ich ihn zu glatt, die Charaktere etwas zu oberflächlich gestaltet und echte "Highlights" kann ich nicht ausmachen. Zweitens kam ich mit dem Darsteller von F.Mercury nicht so gut zurecht. Finde, die sind als Typ grundverschieden. Zudem hätte ich mir mehr zur Entstehungsgeschichte anderer populärer Songs gewünscht, die nur angerissen werden, wie z.B. I Want to Break Free, Who Wants To Live Forever oder Under Pressure (die Geschichte dahinter ist per se schon verfilmungsreif). Den legendären Wembley-Auftritt habe ich zu Hause rumstehen, erst als VHS und später auch als DVD. Vielleicht hatte ich da zu hohe Erwartungen dran? Ich fand dafür Brian May richtig gelungen, dabei hat er kaum Rolle . LG
  7. Bei schönstem Frühlingswetter (wie war das nochmal mit dem angeblichen Wintereinbruch?) fand er statt: Der zweite klinische Ausbildungsblock in Göttingen. Ok, eigentlich ist es ja der dritte, aber ich bin ja erst seit letztem Mal dabei Dieses Mal hat es sich voll und ganz lohnt, sich morgens um 4 aus dem Bett zu quälen, um pro Tag zwei Fernreisen zu unternehmen. Warum, werdet ihr gleich erfahren. Der Einfachheit halber gliedere ich meinen Bericht ein wenig. Zeitpunkt: Mittwoch bis Sonntag, jeweils 9.30 bis 17.00 Uhr, wobei sonntags natürlich minimal früher geschlossen wird, wegen der ganzen Abreisen. Kursteilnehmer: Ich glaube, wir waren insgesamt 26 oder 27 - eine hatte sich abgemeldet, daher weiß ich es nicht mehr ganz genau. Aber auf jeden Fall eine Zahl in diesem Bereich, also schon so groß oder klein wie ein Schul-Klassenzimmer Themen: Es handelte sich ja um einen 5-Tage Block. Thema Tag 1-3: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bzw. Diagnostik. Hier ging es hauptsächlich um Leitlinien zur Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern aber auch um typische Störungsbilder (z.B. Essstörungen). Hier konnten wir auch unsere Referate vortragen, die wir vorbereiten mussten. Thema Tag 4-5: Psychotherapeutische Intervention bei Erwachsenen Dozenten: Es gab diesmal zwei Dozentinnen. Die Dozentin vom verkorksten Block davor ist nicht mehr tätig für die Hochschule. Die beiden, die das jetzt gemacht haben, waren zwei ziemlich interessante Persönlichkeiten. Die erste ist gerade erst von der Uni weg, hat den Master jetzt in der Tasche und hat ihr erstes Seminar gehalten. Ich fand es faszinierend, wie gut man das machen kann. Sie hat von Anfang an sehr klar kommuniziert, wie sie das Seminar gliedert, was uns erwartet und auch was sie erwartet. Auch hat sie uns aktiv mit eingebunden, so dass eine richtige Interaktion zustande kam. Sie hat sich auch ziemlich gut strukturiert und sich mittels Sticky Notes weitergeholfen, die sie am Morgen schon angebracht hatte. Die zweite ist Diplompsychologin und - obwohl sehr jung - schon routiniert im Vortragen, da sie an ihrer Uni wohl auch doziert. Sie hat auch die PP-Ausbildung hinter sich und konnte da wertvolle Tipps mit an die Hand geben. Auch bei Fragen zur Ausbildung bot sie sich an. Überhaupt eine tolle Persönlichkeit, aber dazu komme ich gleich. Ablauf: Seminar KiJu: Hier haben wir natürlich hauptsächlich Diagnostik-Leitlinien besprochen, konnten uns dazu auch Original-Fragebögen anschauen oder Testinventare ausprobieren und eben auch die Referate vortragen. Es gab Referate zu den Leitlinien und zu Störungsbildern. Ich war recht fasziniert, wie unterschiedlich kreativ die Leute diese gestaltet haben: Einige haben Items verteilt, die man z.B. bei selbstverletzendem Verhalten als Substitution nutzen kann (etwa Ammoniak-Ampullen zum dran schnüffeln, Vitaminbrausetabletten fürs Wasser, die man stattdessen auf der Zunge zergehen lässt usw.). Andere haben kleine Einspiel-Videos mit ihren von Autismus betroffenen Geschwistern verwendet oder waren per se eben Vortragetalente. Seminar Psychotherapeutische Intervention bei Erwachsenen: Hier hat die Dozentin viel zu ihren (wirklich außerordentlich guten) Folien erzählt und blieb dabei immer wieder ganz nah an der Praxis. Wir wurden stets um Meinungen gebeten und damit ständig eingebunden. Zwischendrin hat sie aber auch immer wieder Spiele zur Auflockerung gemacht, z.B. wie man eine Depressions-Gruppe erheitern kann - mit einem Spiel wie Obstsalat etwa. Das machte Lust und Laune Beim Thema Phobien und Intervention ging es ganz besonders zur Sache (damit könnt ihr euch wahrscheinlich den Beitragstitel erklären). Es ging um Patienten mit Angst vor Schaben - was würde man hier tun? Zunächst wurden uns Bilder von Schaben gezeigt, was ja noch ok ist. Videos von Schaben waren schon eine andere Nummer, aber auch noch erträglich für die meisten. Dann packte die Dozentin ohne Witz kleine Packungen mit je 2 echten Schaben aus dem Zoohandel aus. Jeder Gruppentisch bekam zwei Schaben. Wer mutig war, konnte sie selbst auspacken und die Konfrontationstherapie gleich bei sich selber testen Fazit: Leichter als gedacht. Das fanden alle so genial - sicher noch ein Anekdötchen für die Enkel Anreise, Unterkunft? Die meisten waren natürlich in Hotels untergebracht, nur wenige hatten die Möglichkeit, mit Auto oder Bahn anzureisen. Wir haben Leute aus Italien, Abu Dhabi oder - huiii - Australien! Beliebt in Göttingen ist das Box Hotel direkt unter der PFH ab 25€ die Nacht. Die anderen waren überwiegend im Hotel Rennschuh untergebracht, welches so ca. 2 km von der PFH entfernt liegt. Bahn-Chaos? Ich hatte ja täglich meine 2 Fernreisen, 250 km hin und zurück. Das geht insgesamt mit 5-6 Zügen, je nach Verbindung. Ich hab gar nicht mehr geschaut, wie genau ich fahren muss. Meistens bin ich einfach nur bis Hannover gefahren und hab mir da den nächsten Zug gesucht, der in meine Richtung fuhr. Irgendwas geht da immer - hat ganz wunderbar funktioniert. Die Bahn-APP ist da euer Freund. War aber auch nur möglich, weil ich ein ICE-Wochenticket hatte und dadurch freie Zugbindung. Für die 2.Klasse kostet es 230 €. Das hat an allen Tagen wie gesagt vorbildlich funktioniert. Nur am Samstag stellte sich ein Totalchaos ein: Hier hieß es nämlich um 5:52 am Bahnhof mal eben, dass mein Zug heute entfalle. Rechne sich meistens nicht, weil zu wenige mitfahren meinte ein Mitarbeiter dort (hallo, geht's noch??). Leider gab es auch keinen Ersatz oder irgendwas, was mich zu meinem Bahnhof für den zweiten Zug hätte bringen können. So gammelte ich über 1 Stunde bei McCafé herum und wartete auf einen Zug nach Osnabrück, von wo aus ich es wenigstens nach Hannover schaffen kann (= 30 Minuten nach Göttingen). In Osnabrück erwischte ich auch rechtzeitig den Anschlusszug. Aber während ich drin saß, kam die Meldung, dass ein so genannter "Notarzteinsatz am Gleis" (der Bahn-Code für Suizid) sich ereignet hatte. Ganze 38 Minuten Verspätung waren durch das tragische Ereignis angesetzt, aber es führte dazu, dass der Bahnverkehr in der Region zunächst komplett implodierte. Fast 2 Stunden zu spät saß ich im Seminar. War aber kein Problem. Blödeste Idee ever: Diesmal hab ich kein Meal Prep gemacht, weil ich mich in Göttingen selbst versorgen wollte. Mit dem Eregebnis, dass ich nun arm und 2,5 kg dicker geworden bis. Nächstes Mal also wieder vorbereiten Auch noch gut zu wissen: - 2 mutige Studis haben ihren Weg bis zum Präsidenten der Hochschule gemacht, um mit ihm in unserem NAmen über die verkorkste Seminarsituation von dem Block davor zu reden. - Der war wohl menschlich total toll und hatte Einsicht - Es wird nun finanzielle Entschädigung geben, weil die Leistung in dem Sinne nicht erbracht worden war. Sieht so aus, dass das nächste Seminar also nichts extra kostet. Finde ich super so. - Der Prüfungsstoff wird sich nur auf die Fernlehrbriefe beziehen, die uns zum Thema Klinische noch bereit gestellt wurden, denn die Folien der Dozentin sind fehlerhaft, lückenhaft und zum Teil auch einfach nur Copy+Paste gewesen. - Es sind nicht nur eine Hand voll zur PP-Ausbildung zugelassen, sondern sogar zur Doppel-Approbation (Als KJP und PP -> Bundesländer: Niedersachsen + Baden Württemberg) So, nun ist es doch eine Wall of Text geworden. Ich vergebe eine 1,00 in der Zufriedensheitsskala und freue mich auf das nächste Seminar im Juli. Feature Foto: pexels.com
  8. Hallöchen, ich glaube, dass man die Frage gar nicht so wirklich beantworten kann. Unterm Strich wird es aber so sein: Je aggressiver die Werbung, je häufiger dich der Anbieter von Litfaßsäulen, schlechten Spots oder der Rückseite von Fernsehzeitschriften anglotzt, desto schlechter ist auch die Reputation. Personaler legen meist ja eher Wert darauf. Je einfacher mein reinkommt, desto schlechter. Bei Psychologie würde ich mich tatsächlich an der BDP-Whitelist orientieren, auf der Abschlüsse mit Vollzulassung vermerkt sind. Daran orientieren sich auch Personaler. Dann kommt es stark auf die gewünschte Richtung an. Ich bin z.B. auch bei einer Privaten (allerdings im zulassungsbeschränkten Campusbereich mittlerweile), wo mittlerweile 5 meiner Kollegen die Zulassung zur PP-Ausbildung ab Master-Urkunde erhalten haben (bevor wer fragt, deren BSc ist auch von da ). Hagen dürfte den besten Ruf genießen, da ja auch eine staatliche Uni - habe zumindest noch nie gehört, dass irgendwer ein Problem mit seinem Abschluss von dort hatte. Wenn du Abi hast, kommst du definitiv in Frage. Die Fachausrichtung im Master kannst du immer noch an einem anderen Institut wählen. (Ich habe z.B. auch meinen BSc von einer staatlichen Uni). LG
  9. Das war wohl nichts mit dem Frühling, schade - hätte mir definitiv schöneres Reisewetter gewünscht. Morgen ist es nämlich schon wieder so weit und die zweite (von vier) Präsenzwochen in klinischer Psychologie steht vor der Tür. Das heißt natürlich wieder: Klarmachen zur ,,Weltreise", denn es gilt wieder: Morgens hin, abends zurück Oder, wie der Bahnangestellte am Schalter meinte: ,,Wer macht denn sowas??!" Ich habe wieder ein ICE-Wochenticket für 230€ genommen, damit ist die Fahrt immer flexibel, jeder Zug ist möglich. Letztes Mal hatte mir das enorm viel gebracht. Die Zugverbindungen haben sich diesmal ein wenig verändert. Die recht angenehme Hinfahrt wird gleich bleiben wie letztes Mal. Mein Zug geht um 6:10 und um 9:10 soll ich dann in Göttingen stehen. Die Rückfahrt hingegen wird einfacher für mich. Diesmal gibt's sogar eine Direktverbindung (wo kommt die denn jetzt her?). Nur der Samstag wird vergleichsweise hart: Ich müsste früh abhauen und komme spät an, da anderer Zug. Mal schauen. In meinem Rucksack befindet sich diesmal nichts Nennenswertes außer Laptop, ein paar Müsliriegeln gegen Unterzuckerung und der übliche Grüntee, abgefüllt in eine Mineralwasserflasche. Hatte keine Muße, groß vorzukochen - das letzte Mal hat gezeigt, dass man mit den anderen dann doch irgendwie im Vapiano oder Burgerrestaurant landet Der Wecker klingelt um 4 Uhr. Möge der frühe Vogel mit mir sein. Und Kachelmann - diese Woche soll noch hässlich werden. Das kann mir natürlich egal sein, weil wir die Veranstaltung ja nicht draußen auf der Wiese halten und ich ja auch nicht gerade auf dem Zugdach reise, aber ich habe Bedenken, dass die Bahn eventuell empfindlich sein könnte, wenn es Frost gibt. Ansonsten freue ich mich wieder auf neue Eindrücke, Erlebnisse und die Kollegen. Hoffe auch, dass ich die Energie habe, das durchzuziehen. Momentan würde ich glatt sagen: Eher nicht, denn ich fühle mich wie ein Siebenschläfer. Starke Affinität zur Couch und Schokoladenpackungen. Letztes Mal hatte ich dann aber noch ungeahnte Kraftreserven. Die Planung sieht so aus: Mittwoch + Donnerstag: Kinder- und Jugendlichenpsychologie, Referate in Diagnostik und Störungsfeldern mit Thementischen. Tja, das heißt natürlich, erstmal Vortrag halten. Fachfragen sollen wir auch beantworten - dabei sind wir gar keine Profis Hoffentlich ist das machbar. Power Point Präsi ist am Start. Freitag, Samstag, Sonntag: Erwachsenenpsychotherapie mit Interventionsmethoden, andere Dozentin als Mittwoch und Donnerstag. Inklusive ist auch noch eine Klärung, wie wir bezüglich das verkorksten ersten Seminars entlastet werden sollen. So recht vorstellen kann ich mir das noch nicht Aber wenn die Woche geschafft ist, ist die Hälfte der Präsenzzeit schon rum. Hammer! LG Feature Foto: pexels.com
  10. Ich verstehe dich schon - Veränderung ist auch nicht schlecht. Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du gerade in Elternzeit bzw. Erziehungszeit? In dieser Zeit hat man meistens auch niemanden, der einen da umfänglich beruflich berät. Wenn du dir sicher bist, ein Studium aufnehmen zu wollen (was mit Baby nochmal eine ganz andere Schiene ist!) bleibt dir kaum was, außer es mal mit einem deiner Wahl zu probieren, wenn du nicht vorher mal Testweise in die Akademiestudien/MOOCs rein möchtest. Letztlich kannst du ein Studium auch wieder abbrechen oder wechseln. Damit schadest du niemandem. Trotzdem würde ich immer die Leidenschaft zum Berufsfeld an erste Stelle stellen - NICHT die Aussicht auf eventuelle Karrieren, hohe Gehälter oder sonst was. Das hat man nicht so wirklich in der Hand und ist auch kein echter Motivator, weswegen man mit Lust und Laune beim Beruf bleibt. Ich frage mich, ob dir vielleicht Praktika in den jeweiligen Bereichen noch besser helfen könnten, deine Entscheidung zu finden. Ist natürlich mit Baby kaum machbar 😕 LG
  11. Und du kannst auch ganz gefahrenlos an einem Akademiestudiengang z.B. in Hagen teilnehmen. Die kannst du je Semester wechseln. Du kannst dabei wie ein "echter" Student studieren (angerechnet werden sie bei einer ordentlichen Einschreibung, wenn man an den Prüfungen teilnimmt und diese besteht). Im Akademiestudium nimmst du auch an allen Veranstaltungen, Hausarbeiten usw. teil. Da kannst du mal schnuppern, wie sich das Studieren solcher Fächer anfühlt und ob dir überhaupt der Aufbau eines solchen Studiums zusagt. Wenn es dir nicht gefällt, kannst du die Sache auch links liegen lassen und im nächsten Semester was anderes nehmen. Da kannst du fast das ganze Studienangebot ausprobieren. Hatte z.B selbst auch schon Module aus der BWL 🙂 Aber du kannst auch Philopsophie, Rechtswissenschaften, Politik usw. probieren. Auch eine Möglichkeit,: MOOCs, wie z.B. bei coursera. LG
  12. @caiser_chef: Ein Freund und Kollege von mir hat auch mal Widerspruch bei seinem Institut (nicht iubh) eingelegt gegen eine Bewertung, die ihm als extrem unfair erschien. Er hat seine Korrespondenz nicht nur mit den Fachbereichsleiter bzw. dem Prof und dem Tutor, sondern auch gleich mit dem Kanzler sowie dem Präsidenten der Hochschule geführt. Dabei war eine ganz klare Forderung enthalten, dass er das Bewertungsschema verstehen will. Wenn der Widerspruch abgelehnt wird, wie du ja fragtest, kannst du selber nochmal bei der Hochschule anrufen und fragen, wie du in diesem Fall verfahren kannst, wenn du es darauf nicht belassen willst. Als nächstes folgt der Gang zum Anwalt für eine offizielle Prüfungsanfechtung. Wichtig ist dabei zu beachten, dass das ganze aber zügig über die Bühne gehen sollte - je länger das her ist, um so schwieriger ist es. Korrespondenzen und schriftliche Rückmeldung gut aufbewahren. Dazu ein Link: https://www.studienscheiss.de/pruefung-anfechten-interview/ Das wäre in der Tat sehr wenig und da jeder ja dann seinen Prüfungsschwerpunkt vermutlich anders legt beim "freien Lernen", würde ich vermuten, dass entsprechend die Durchfallquote bzw. Notenvergabe ist. Ich kenne es nur so herum, dass Transferwissen mehr das Sahnehäubchen auf der Note ist, weniger sich aber zum Großteil daraus zusammensetzt. Ich glaube, das würde ich auch nochmal abklären. LG
  13. Das Wetter erträgt im Moment weder Mensch noch Tier. Hab' auch Kopfweh und Konzentration = 0. Der Februar war bei uns auch total verseucht - gut, dass da nichts anstand 😮. Dann mal noch frohes Schaffen und gute Erholung.
  14. Oh nein, dir fällt wirklich der Himmel auf den Kopf 😮 Ich dachte immer, das ist nur die Befürchtung des Häuptlings bei Asterix. Das ist ja ein starkes Stück. Ich kenne Wasserflecken, die anfangen zu tropfen, zu schimmeln oder Stockflecken zu werfen, aber dass buchstäblich die halbe Decke runterkommt, ist schon krass. Das mit dem Fachkräftemangel hab ich auch schon oft gehört. Das Haus meiner besten Freundin kommt nicht voran, weil die Handwerker seit November nicht vorbei kommen 😞. Ganz schamlos wird da auch erstmal noch der Urlaub vorangestellt. Trotzdem, tolle Bude! Auf dass sie jetzt nicht noch mehr beschädigt wird.
  15. Vielen Dank Ja, es ist wirklich schon etwas merkwürdig so zu arbeiten. Vor allem, wenn du Dateien und Docs austauschen willst oder zu manchen Abschnitten mal etwas mehr schreiben bzw. diskutieren willst, kann das über WA eher nervig sein Wir sind dann dazu übergegangen, größere Sachen per Mail auszutauschen. Lange vor WA hatte ich an meiner alten Uni (Open University) mal ein Modul belegt, dass sich "Online Project" nannte. 6 Leute erarbeiten zusammen eine Hausarbeit einzig und allein über die Kommentar-Funktion in einem Forum, das vom betreuenden Tutor moderiert wurde. Mindestens 3 Beiträge pro Tag waren Pflicht (Spam zählt nicht), ansonsten wurde man nach 3 Tagen mit "Nicht bestanden" rausgekickt. Ich fand es damals nervig, so zu arbeiten, aber ich merke gerade, dass ich daraus ein bißchen was mitgenommen habe Hey, klein ist die Welt Sensationell - da haben wir fähige Psychologen aus Münster, aber ich muss von Münster aus ewig weit wegfahren. Ihren Namen habe ich bis dato nur im Fachbereich gelesen, weil meine Kinder in der Psychologie an einem Spiel-Experiment teilnehmen, in wie weit Hilfsbereitschaft von 0 bis 3 Jahren schon ausgeprägt ist. Wenn ich jetzt nicht daneben liege, hat sie da um die Ecke ein Büro...sie scheint ja richtig gut zu sein Gerne hätte ich so ein klassisches Seminar auch Der jetzt kommende Block teilt sich ja in 2 Phasen auf: 2 Tage Referate vortragen für KJP, 3 Tage Erwachsenentherapie-Maßnahmen mit anderem Tutor. Vielleicht werden die letzten 3 Tage dann so sein. LG
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