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Vica

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Alle erstellten Inhalte von Vica

  1. ....Du weißt, dass Du im Fern-Studentenleben angekommen bist und Entspannung nötig hast und du auch als Alumnus da nie wieder rauskommst, wenn... -> du bei einer Mail vom Chefarzt an dich im ersten Moment denkst: Ah, gibt's die Einsendeaufgabe zurück? -> du ständig davon redest, dass du an deiner Arbeitsstelle eingeschrieben bist -> sich dauernd der Gedanke aufdrängt, ob man der Krankenkasse noch eine Immatrikulationsbescheinigung von der Arbeit schicken muss. -> du bei der PP-Ausbildung bei der Frage: "Trefft ihr euch in Präsenz?" immer antwortest mit: ,,Nee, im Fernstudium.", weil alle Veranstaltungen online ablaufen. -> du bei gewöhnlichen hausinternen Schulung wie Brandschutzhelfer, Erste-Hilfe-Kurs etc. immer von "Präsenz-Veranstaltungen" oder "am Campus" sprichst. -> du die Gebühren für die Ausbildung als Studiengebühren bezeichnest. -> du einfach immer initial auf JEDEM Bogen bei Beschäftigung "Student" ankreuzen willst.
  2. Ich erinnere mich auch gut daran, insbesondere während der letzten Wochen mit der Masterarbeit, dass es sich anfühlt, als würde man auf dem Zahnfleisch gehen. Ging mir eigentlich auch permanent so. Wahrscheinlich gibt man in dieser Phase auch einfach zu viel. Ich hatte diese Jammertal-Freundin auch. Zusammen hatten wir uns schon aus ganz anderen Phasen gegenseitig angespornt, z.B. während der Präsenzphasen, das half mir enorm. Auch heute, wo wir zusammen in der Ausbildung (aber unterschiedliche Institute und Bundesländer) stecken, können wir uns noch gut unterstützen! Und toi toi toi, du schaffst das sicher! Der Druckabfall nach der Abgabe wiegt alles auf! LG
  3. Das Interview habe ich sehr gerne gelesen 😄 Hätte ruhig doppelt so lange sein können. Insgesamt auch eine schöne Idee von der SRH, Studis vorzustellen. Ich bin enorm gespannt auf deinen weiteren Weg und die Erfahrungen! 😁 LG
  4. Ich habe mal genau so eine 3,7 zurückbekommen in einem Fach, welches mir wirklich liegt, inklusive der Akteneinsicht 😁 So dermaßen krass war das Gefühl noch nie vom Ergebnis auseinandergegangen. Letztlich war die Einsichtnahme dann sehr hilfreich. Der Prof hatte sich alle Mühe gegeben, als hätte er damit gerechnet, dass ich mir die Korrektur genau anschaue 😄 Es gab aber auch einige Einsichtnahmen bei uns, wo sich herausstellte, dass wirklich grobe Score-Fehler zustande gekommen waren. In sofern: Viel Erfolg. LG
  5. Irgendwo hatte ich auch mal so ein Ding... Das Blaue vom Himmel versprochen. Als der Kurs freigeschaltet wurde, war es nichts weiter als eine Literaturliste + ein paar Future Prospects... Das war aber ein kostenloser Mooc und damit nicht so der Rede wert. Ich wünsche dir im Master jedenfalls ein paar bessere Erfahrungen! Most likely nicht an der iu?
  6. Thema des letzten Blog-Eintrags war eine Abwerbung durch eine Privatklinik. Sie waren bei einem öffentlichen Vortrag auf mich aufmerksam geworden und konnten sich gut vorstellen, mich mit ins Team zu holen. Ich fühlte mich gebauchpinselt, weil diese Klinik so eine Traumstelle gewesen wäre (früher) und ich als Fernstudi damals dachte, dass dies sowieso nie was wird. Nun kam gerade dieses Haus zu mir. Im Vorfeld des Vorstellungstermin hatte ich mich trotzdem nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert (beispielsweise war ich recht zaghaft in der Kontaktaufnahme). Dennoch kam der Termin zustande. Er war - obwohl dort ein ganzes Team an Leuten abgestellt war - auch sehr angenehm, eher vergleichbar mit einer Runde, die sich zu einem Feierabend-Bier getroffen hatte 😁 Die Zusage war natürlich erfreulich, aber nicht so verwunderlich, wenn man ja explizit ins Team eingeladen wurde. Dennoch bleibe ich meiner alten Klinik treu. Ich verdiene dort wesentlich schlechter, die Stimmung ist auch im, naja, Enddarm, und die Personalstrategie derzeit intransparent, so dass man morgen vor der Tür stehen könnte; leistungsunabhängig. Ausbildungskosten und Fahrtkosten übernimmt mein AG auch nicht. Aber es gibt auch viel Gutes bei uns; das tolle Team, der leicht schrullige Oberarzt, meine kreativen Projekte - im Endeffekt auch die Patienten und die Störungsbilder bei uns, die mich mehr reizen. Auch die Verantwortungsposition ist etwas, was mir besonders gefällt. Vor allem ein gewisser Entfaltungsspielraum; obwohl ich mich neulich zu sehr aus dem Fenster gelehnt habe und mir ein blaues Auge vom Oberarzt geholt habe, indem ich für die Patienten eine Broschüre schreiben und in Druck geben wollte - aber das ist ok, da auch mal begrenzt zu werden. 😅 Will man Karriere machen, ist die andere Klinik deutlich besser. Erst Recht vom Lerneffekt. Wäre ich Patient, würde ich mich auch nur dort hingehen wollen. Aber auch zu Karriere-Bedingungen, arbeitszeittechnisch. Da mein gesamtes Tun und Machen aber auch immer an der Familie ausgerichtet ist, wäre das nichts für mich. Ist man single, kinderlos oder anderweitig flexibel, ist das sicher eher eine Funktion. :-) Kids und meine bessere Hälfte waren ein wenig enttäuscht über meine Entscheidung 😄 Sie sind meine größten Fans und das hätten sie mir auch gegönnt. Dennoch ist mir die Zeit mit denen zu kostbar. Meine Arbeitskollegen halten mich sogar für komplett irre, das auszuschlagen 😅. Viele möchten ja weg, aber schaffen den Absprung nicht. Vererben kann ich den freien Platz leider nicht, weil die Stelle eigentlich nicht vakant ist (das wurde auch direkt klargestellt). Ich denke auch, dass sich der Wechsel so relativ "kurz" nach der Einstellung in meiner Klinik nicht sonderlich gut im Lebenslauf macht. Das sieht ja auf den ersten Blick aus wie Probezeit nicht überstanden, illoyal oder hält nix lange durch. Ich halte es daher für gut, zu bleiben und daran mitzuarbeiten, es bei uns etwas wertvoller machen. Zu tun gibt es ja viel. Bleibt gesund & haltet zusammen. LG Feature Foto: Jim_Richer/pexels.com
  7. Hallo, dazu würde ich dir in diesem Thread die Beiträge von @Greetsiel empfehlen: Bis vor einigen Jahren war die mündliche Deutschprüfung kein Thema. Das wurde explizit so empfohlen, wenn man bereits andere, sehr schreibintensive schriftliche Prüfungsfächer hatte. Möglich sind mündliche Deutschprüfungen qua Gesetz theoretisch schon, deswegen würde ich mich direkt ans ILS wenden und nachfragen, ob das in Stein gemeißelt ist oder man evtl. auf Antrag doch zugelassen werden kann. Offenbar hat das ILS jetzt mehr Handlungsspielraum als vor ein paar Jahren. Wenn du eine offizielle Antwort hast, bist du erst mal auf der sicheren Seite. Allerdings muss man bedenken, dass sich das Gesetz bis zu deiner tatsächlichen Prüfung wieder ändern kann. LG
  8. Mein Eindruck ist, dass viele (vor allem private) FHs einen Imagewechsel probieren, um dem Stigma der Nur-so-halbe-Uni zu entkommen. Daher auch die Umbenennungen in etwas schnieker klingende Bezeichnungen wie University of Applied Science etc. Ehrlich gesagt auch verständlich in Zeiten, wo sich auf deren Markt ja etwas tut, Stichwort kooperative Promotionen, der Möglichkeit zum Wechsel an die Uni und viele andere Pilotprojekte und Vorstöße. Schon klar, dass man sich da nicht mehr mit der Situation aus den 70ern/80ern vergleichen will. Dass es Fachhochschulen im Ausland nicht gibt, kann man so übrigens nicht sagen; noch relativ bekannt ist in den Niederlanden die Hogeschool. LG
  9. Interessant. Was genau ist dieses ILS-Wrapping? Ich kenne es nur so, dass man ganz normal am Hamburger Nichtschüler-Abitur teilnimmt. Da waren wir z.B. ILS-ler und Externe auch gemischt. Das einzige Gimmick: Wer beim ILS eingeschrieben ist, musste dafür keinen Wohnsitz in Hamburg nachweisen. Dafür aber leider zunächst die Probeklausuren bestehen. LG
  10. Das mit den widersprüchlichen Infos kann ich bestätigen, das bezieht bzw. bezog sich auch auf die Prüfungsinhalte. Ich vermute, die meinen, dass du irgendeins davon schriftlich nehmen musst. Oder dass die in jedem Fall schriftlich angeboten werden. Im Webinar kann man sich schnell versprechen. Schriftlich nehmen musste ich z.B. beide LKs, da wäre dann gar kein Platz mehr gewesen für die restlichen vier, da es ja insgesamt nur 4 schriftliche Prüfungsfächer gibt. Laut offiziellem Anmeldeformular ist das wohl immer noch so. Letztlich kommt es nur darauf an, was das HH Schulgesetz sagt, denn darauf basiert die staatliche Abiprüfung. LG
  11. Hallo, worauf beziehst du dich da? Qua Google komme ich nur auf die, die 2018 in Kraft getreten ist. Demnach kann man Deutsch auch mündlich wählen. https://www.hamburg.de/contentblob/10723596/8f2169f4d5596b03feda3ddabf5acea6/data/2017-05-18-endfg-ueberarbeitung-deutsch-literaturliste.pdf Aus der allgemeinen Ordnung geht auch nicht hervor, dass Deutsch nur schriftlich geprüft werden dürfe. "Mündlich wird geprüft" + "Schriftlich wird geprüft" heißt ja nichts Weiteres, als dass beides möglich ist. https://www.hamburg.de/contentblob/3508200/1c52121b21d16928c60f25995ae4d3a8/data/expo-allgemeinbild-schulen-ab-1-8-12.pdf Auf dem Anmeldebogen für den nächsten schriftlichen Termin kann ich Deutsch ebenfalls nur mündlich setzen: https://www.hamburg.de/contentblob/2900600/eab0deec7247eb93f80a81dcda274b32/data/ext-abi-meldebogen-fruehjahr.pdf Auch die Literaturliste unter Punkt 4 ist noch da, die 2012 aber nicht bedeutet, alle diese Werke vorzubereiten, sondern lediglich 2 davon intensiver, was aus dem PDF alleine nicht eindeutig hervorgeht (eventuell daher verwirrend). Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier von 2 auf 54 gewechselt ist. Kann es sein, dass du den Deutsch LK meinst? Die LKs konnte man - zumindest damals - auch nicht rein mündlich wählen. Aber die 30 Werke musste man auch dort nicht von Anfang bis Ende lesen, sondern lediglich szenenweise. LG
  12. Morgen, also ich musste für die staatl. Deutsch-Prüfung zwei Bücher vorbereiten, die ich selbst aus der Hamburger Liste auswählen konnte. Diese Titel habe ich bei den Anmeldepapieren für das Abi gleich mit angeben müssen. Das waren in meinem Fall Leben des Galilei und Nathan der Weise. Die Prüfung selbst sah dann so aus, dass auch wirklich nur dazu Fragen kamen. Der Punkt war nur, dass man nicht wusste, welcher Natur die Prüfungsfragen sein konnten. Es konnte sich um Charakter-, Stil- oder Epochenanalysen handeln etc. pp. Ich erinnere mich nur noch ganz dunkel an eine davon, dass ich zu Galilei z.B. eine Interpretation der Milch geben sollte, die Galileo von seiner Haushälterin bekam, und das dann kontrastierend zur Wissenschaft darstellen sollte. Auf Antrag konnte man auch ein Werk bei der Prüfung behandeln, welches nicht auf der Hamburger Literaturliste stand. Ich hatte mir überlegt, das mit Buddenbrooks zu machen, da das ohnehin eines meiner Lieblingsromane ist, und noch einem anderen, welches ich schon wieder vergessen habe - hatte mich dann aber anders entschieden, da zumindest Nathan bei dem ILS Vorbereitungsseminaren auch ganz gut durchgenommen worden war. 54 Werke musste ich nicht können; auch müssen im GK nicht alle Bücher auf der Liste oben gänzlich durchgelesen werden. Das ILS behandelt sie auszugsweise, um z.B. Szenen aus z.B. Sturm und Drang abzubilden. Oft werden nur einige Seiten besprochen. Intensiv behandelt werden eher wenige Bücher. Schaden tut es natürlich nicht, wenn man es zeitlich hinbekommt, da es noch andere sehr lern- und zeitintensive Fächer gibt. LG
  13. Wie fallen dir diese exorbitanten Fehler in offensichtlich allen Kursen denn überhaupt auf? Inhaltlich sollte der Kurs ja eigentlich Neuland sein. Checkst du dann wirklich die Primärquellen ab, um zu sehen, ob das Script die Wahrheit sagt? Oder geht's hier um Rechtschreibung? Nur aus Neugierde, weil ich noch nie gelesen habe, dass Leute Module/Kurse nach Fehleranzahl bewerten, bzw. sogar ihre Dozenten überzeugen müssen, dass diese vorhanden sind. 🙃LG
  14. Ich habe mal wieder etwas quergestreamt... Them (Amazon Prime) - über eine schwarze Familie, die in den 50ern in eine ausschließlich rassistische Nachbarschaft in Compton zieht und dort durch deren Terror wahnsinnig wird und das in nicht mal ganz 2 Wochen. Ich weiß auch 1 Woche nach Abschluss nicht, was ich von dieser Serie halten soll. Sie ist schauspielerisch und atmosphärisch gut gemacht, auch wenn sie an manchen Stellen über-brutal war. Dennoch hat mich sehr gestört, dass in so ein enorm wichtiges gesellschaftliches Thema so ein blöder Übersinnlichkeits-Plot rein geschwurbelt wurde. Auch die Darstellung von wahnhaften Psychosen war wieder sehr hollywoodtypisch und hat mich echt genervt. Die zweite Staffel kann ich mir jetzt irgendwie nicht vorstellen storytechnisch, denn es wurde ja abgerechnet sowohl mit irdischen als auch überirdischen Nachbarn...aber ich werde wohl reinschauen. Blood Red Sky (Netflix) - über eine Flugzeugentführung. Kann man als Entführer ja nicht mit rechnen: An Bord ist auch ein weiblicher Vampir. Puuuh, also da Vampire gar nicht so mein Ding sind, hatte ich diesen Film auch nicht auf der Liste. Dann wurde er aber so dermaßen als neue deutsche Netflix-Hoffnung seit Dark gefeiert, und weltweit landete er ja irgendwie (außer in D?) auf Platz 1 der Watchlisten. Da wurde ich dann schon neugierig. Joa, mir gefällt, dass dies mal ein Mutti-Vampir ist, das kenne ich bisher nicht so sehr...ich fand, dass der Film ganz gut anfing, dann aber wie Alarm für Cobra 11 aufhörte 😅 Für mich war es offen gesagt echt Trash und auch recht hohl an einigen Stellen. Aber er ist okay, wenn man einfach mal einen Stimmungsfilm braucht (wir haben uns z.B. jedesmal totgelacht, wenn der Chef-Psychopath on Screen war. Dabei sollte der glaub ich gar nicht lustig sein). (Ich hätte btw die Storyline interessanter gefunden, wie der Arzt den Vampirismus hätte heilen wollen. Aber das stand ja nicht so auf der Prioritätenliste). Hitchcock (Disney +/Starz) - beim Stöbern dieses Biopic mit Antony Hopkins gefunden (den hab ich gar nicht erkannt). Es geht um die Verfilmung von Psycho und was das so für eine Drucksituation war. Ein unaufgeregter Film, den ich ziemliches sehenswert fand (Ich fand die Hitchcock-Darstellung gar nicht mal sooo gelungen, bzw. hab ich ihn mir so eher nicht vorgestellt, aber es war auch nicht schlecht: eigentlicher Star des Films ist seine Frau, die Nebenrolle). LG
  15. Guten Morgen, sich von so gewissen Ablenkungen zu trennen, war im Nachhinein bei mir auch eine gute Idee. Aber nicht YouTube oder das eh schon seit langem nicht mehr genutzte Kabelfernsehen - bei mir war Social Media so ein Trigger, der mich runtergezogen hat. Der Absprung von Facebook, Twitter, Instagram usw. war insgesamt so erfrischend, dass ich ihn am liebsten nochmal machen würde :-). Und Digital-Ausgaben von Tageszeitungen zu bestellen, war auch eine gute Idee; so ganz ohne gefrustete Kommentarspalten. Das hätte ich zu Fernstudi-Zeiten schon machen sollen. LG
  16. Ah, sehr cool! Dieser Kurs steht auch noch auf meiner Wunschliste, wobei ich mittlerweile eher mit dem von Laudius liebäugele... Zumal Latein rein autodidaktisch irgendwie nicht hinhaut bei mir.
  17. Update: Das merkwürdige Phänomen, öffentlich zu jammern und direkt, Stunden später, plötzlich Rückmeldung zu kriegen, sogar mit Entschuldigungs-Karte des Personalers 😆. Naja, nun habe ich einen Termin. Bis dahin schalte ich mein Gehirn aus und hoffe, dass das Grübel-Karussell einfach Ruhe gibt. LG
  18. Ich möchte das auch, aber weder für die Ehre noch bei der Macht von Grayskull 😁 Als die beste Studienqualifikation empfinde ich das nicht. Teuer, keine Mitstreiter, kein Lehrer, kein Unterricht, mehr Stress und damit mehr Risiko, zu scheitern. Ich denke mal, dass Schule schon eine ganz gute Institution ist, die dem FH/Uni-Wesen insgesamt näher steht als das Fernabi. Und ehrlich gesagt gibt es ja kaum Fern-Abiturienten, dafür aber mehr Studenten, die auf dem konventionellen Weg an eine Uni gekommen sind. Auch die schließen ihr Studium bisweilen erfolgreich ab. Na ja, Uni und mittlerweile Job nehmen bei mir auch die komplette Freizeit in Anspruch. Das heißt aber nicht, dass sie keine Freude machen. Schon deswegen ist es wichtig, in der Hinsicht etwas zu wählen, was einen erfüllt. Das ist mit dem Fernabi nicht anders - denn man hat hier durchaus andere Alternativen. Das Leute daran richtig Gefallen finden, kann man hier ja auch immer wieder in den blogs lesen, und ich gehe davon aus, dass gerade diese Leute bis zum Schluss dabei sein werden. LG
  19. Ich weiß, was du meinst. Aber ich wollte ihnen da jetzt auch nicht hinterher laufen, dass die ihr eigenes Abwerbe-Angebot einhalten. Dafür bin ich dann jetzt in meiner aktuellen Stelle auch nicht unglücklich genug 😁. In diesem Fall wollten sie ja tatsächlich etwas von mir. Im Vorstellungsgespräch hätte ich auch nicht um jeden Preis zugestimmt, das wäre jetzt von ein paar Faktoren abhängig gewesen - ich begebe mich ja auch in ein Risiko. Generell hab ich aber nie solche Spielchen à la "Wir vereinbaren zwar einen Termin zum Anrufen, aber halten das gar nicht ein, weil wir in Wahrheit wollen, dass DU uns beweist, dass du was von uns willst" mitgemacht. Wenn Firmen das nicht einhalten, spricht das auch eher dafür, dass hier viele Dinge dann kommunikationstechnisch unterm Teppich laufen. Generell ist das ja auch erstmal ein Zeichen misstrauisch zu werden, wenn Versprechen gar nicht einhalten werden. Ich glaube auch, dass anrufen kaum einen Effekt hat - vergessen haben sie es ja bestimmt nicht Eher ist das noch jemand mit "Listenplatz Nr. 1" angerufen worden, der dann auch vom Fleck weg mehr wollte - das wäre auch okay 😁
  20. Morgen, in meiner ILS-Zeit hieß es, das Fernabi in 1 Jahr sei nur für diejenigen etwas, die kurz vor der Abiprüfung in der Schule abgebrochen haben und da jetzt wieder anknüpfen wollen. Die nicht mehr als kurzzeitige Wiederholung des Stoffs bräuchten :-) Es scheinen aber dann auch viele ohne gymnasiale Oberstufenvergangenheit diesen Weg zu wählen und sich dann oft erst recht zu frusten. Das Fernabi würde ich in erster Linie auch aus Spaß an der Freude mit diesem Konzept wählen, weniger als reine Studienqualifikation, denn da gibt es, wie gesagt, mittlerweile effizientere Methoden. Auch, wenn ein bestimmter NC von Nöten ist, spielt man auf Risiko. Das Fernabi mag auf den ersten Blick als Variante erscheinen, die niederschwellig ist und keine nervigen Bedingungen aufstellt wie Notenschnitte, Ausbildung mit gewisser Arbeitszeit oder überhaupt irgendeinen Schulabschluss. Allerdings ist es auch eine kostenreiche Variante, die ganz viel Geduld erfordert, vor allem mit sich selbst. Darum finde ich sinnvoll, wenn man neben dem Lerntyp für sich auch erkundet, was für ein Frusttyp man ist und wie man mit unliebsamen Lernstoff umgeht und welche Auswirkungen (Miss)Erfolge auf den Weg zum Ziel haben - darum auch das Interesse an diesem Konzept. Ich würde da wirklich nur von Quartal zu Quartal denken, als erstmal von Materialsendung zu Materialsendung und dann beobachten, wie es einem damit so geht, anstatt zu sehr auf das ferne Ziel der Abschlussprüfungen zu denken :-) Frohes Schaffen! LG
  21. Meine eigene Klinik scheint aber so ähnlich mit Bewerbern zu verfahren. Rufen sie an, machen ihnen Hoffnung, dann "Ich muss das dann nur noch mit dem Chefarzt abklären, aber das ist eine reine Formalie, ich melde mich morgen!" und dann hört man nie wieder was. So ging es jetzt einer Bekannten, die es nicht zu uns rein geschafft hat.
  22. Hab' keinen Zweifel dran, er hat offen mit der Nummer der Klinik angerufen und konnte auch wirklich auf meine Bewerbung dahin Bezug nehmen :-) Tatsächlich wollte er gleich eine Zusage. Ich war hier vermutlich etwas zu zögerlich. Eine solche Elite-Klinik erwartet wahrscheinlich eher, dass man vor Freude ausflippt, wenn die anrufen 😁
  23. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein Mensch, der sich mir als Headhunter vorstellte. Im ersten Moment wusste ich nichts damit anzufangen. Spontan dachte ich an Boba Fett, Samus Aran oder den Predator und konnte mir nichts darunter vorstellen. Es war dann aber doch sehr wenig außerirdisch: Der werte Mensch rief im Auftrag des Personals einer ziemlich tollen Privatklinik an - er ist auch gleichzeitig der Chefpsychologe dort. Dort hatte ich mich auch mal beworben letzten November, dann aber nichts mehr von dort gehört, was mich bei den Voraussetzungen an die Stelle auch nicht wunderte. Die haben zwar eine tolle Ausstattung und super interessante Ausrichtungen (Online-Rollenspiel-Sucht!), aber elitäre Ansprüche, die nur wenige erfüllen (ich jedenfalls nicht!). Er erläuterte recht überzeugend nochmal das Klinikkonzept, und auch noch alle anderen Vorteile dieses Ladens, den meine Klinik nicht erfüllt: Ungefähr doppelt so hohes Gehalt, Übernahme der Ausbildungskosten (kreisch), Intervision und einen festen, aktiven Bezugspsychotherapeuten, der die Ausbildung vor Ort in Abstimmung mit meinem Institut in die Hand nimmt. Noch so'n Vorteil, den er nicht wissen kann, da mittlerweile umgezogen: Der Standort gerade mal 20 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung weg. Das ist schon was anderes als mit den Hühnern aufzustehen und dann erstmal mit 2 Zügen + 2 Bussen 30 Minuten zu pendeln. Und meine alte Bewerbung habe man praktischerweise auch wieder gefunden. Ohnehin werde nur 1x im Jahr rekrutiert, und angeblich stehe ich auf dem Listenplatz 1. Was ja der Super-Jackpot wäre, weil diese Klinik mitten in der Stadt ist und als solche deutschlandweit mit Bewerbungen geflutet wird. Wie kommen die nun auf mich? Und woher wissen die, wo ich arbeite? So ganz wollten die das am Telefon nicht erläutern, aber sie scheinen eines meiner Webinare, das ich im Auftrag meines Chefarztes online gehalten habe, angeschaut zu haben. Wenn ich mein Interesse bekunde, würden sie auf jeden Fall am Folgetag anrufen und den Termin abstimmen, wie er bekundete. Das hat mich ganz schön durcheinander gebracht. Ich war zudem auch misstrauisch, da ich dachte, man wirbt nur große Tiere ab, aber auch bei den kleineren Stellen scheint es Personalmangel zu geben. Ich überlegte lange, ob ich mich mit einem Wechsel anfreunden könnte. Ja, meine Klinik ist irgendwie ein wenig gammelig, schmeißt aus heiterem Himmel Leute raus und das Gehalt ist sogar noch 25€ niedriger als die eigentliche Sittenwidrigkeitsgrenze. Ob ich hier wirklich zum Abschluss komme, weiß ich gleich gar nicht, obwohl ich aktuell davon ausgehe, dass ich einen Stein im Brett habe bei der Chefetage. Und wirklich gehen? Naja, nicht wirklich...wie soll man denn 5 Monate im Lebenslauf erklären? Das riecht sehr nach "ausprobiert, aber hat nicht funktioniert" und so ist es eigentlich nicht. Ich hänge zudem unheimlich an unserer Station. Sowohl den Patienten als auch den Kollegen. Und auch dem manchmal gemeinen Oberarzt, der meine Arbeit heimlich fördert. Andererseits ist sowas wie die Privatklinik besser für die Work-Life-Balance. Gerade wenn man Kinder hat, deren Schule und Kita dort quasi nebenan stehen, rechnet man da auf. Und das blöde Bahnabo von 200€ im Monat wäre ich mit einem Schlag los. Ich grübelte und grübelte und kam zu dem Schluss, unverbindlich zum Vorstellungsgespräch zu gehen. Im Kopf formulierte ich dann schon Ausreden vor, wie ich mich zu dem Zeitpunkt von der Arbeit stehlen könnte. Bei der aktuellen Klinik zu bleiben wäre dann sowas wie eine Herzensentscheidung. Darf man auch mal treffen. Daher müsste die Privatklinik wirklich gute Bedingungen haben, beschloss ich. Das beinhaltete Entwicklungsmöglichkeiten, Probezeit und Verantwortung. ...tja, aber dann wurde mir die Entscheidung abgenommen: Dieser Mensch rief nie wieder an :-) Nicht am Folgetag und auch sonst nicht. So ist sie, die wundersame Welt der Kliniken. Muss man nicht verstehen. Sagt aber viel. Aber letztlich eine gute Erfahrung. Es schmeichelt natürlich einerseits. Andererseits muss sich wieder etwas mehr auseinandersetzen mit der Frage, was man eigentlich will. Und was einem fehlt. Sollten die sich doch nochmal melden, werde ich wohl gelassener bleiben. Puh...es ist noch kein Jahr her, dass meine Fernstudien-Odyssee zu Ende gegangen ist. Wenn ich mal bedenke, welche Erfahrungen ich seitdem so mache, denke ich oft, wie behütet und chillig und strukturiert die Studienzeit war. Für mich keine Kopfgeldjäger mehr. Immerhin könnte ich jetzt mal unserem Oberarzt was entgegensetzen, der nicht müde wird zu betonen, dass er trotz aller attraktivster Angebot jederzeit Abwerbungen ausschlägt, um bei uns sein Dasein zu fristen 😁 Ob ich einfach mal "Been there, done that" antworte? Bleibt gesund & haltet zusammen, LG Feature Foto: Monstera_pexels.com
  24. Hallo, bei meiner Ex-Hochschule sind die Studis unseres Kurses nach einem verkorksten Seminar mal bis zum Präsidenten gegangen. Haben ihn wirklich persönlich ranzitiert, auch mit Fristsetzung. Als Drohung wurde etwas angeführt, an das ich mich leider nicht erinnere, aber ich glaube, es war der Gang an die Öffentlichkeit. Er ist wirklich mit dem Zug angereist und war dann offen für ein Gespräch und das ging extrem gut aus. Das ist natürlich außerhalb der Präsenz schwer, aber ich schätze, sie kann zumindest ZUSÄTZLICH ZUR FRISTSETZUNG auch versuchen, die höchste Instanz anzurufen bzw. anzumailen und hier klar Stellungnahme einzufordern. So ganz ohne Druck wird es nicht gehen. Schließlich werden hier ja Rechte beschnitten. Man stellt hier ja keine Forderungen, die nicht angebracht wären. Bezahlen ohne Gegenleistung ist mE nicht möglich. Eine andere Frage ist aber auch was wird, wenn zwar die Unterschrift gefunden wird, nicht aber die Klausur. Eine pauschale Note wird man sicher nicht geben können. Ich kenne solche Fälle eigentlich auch nur aus der Presse, wo Abiklausuren nicht ankamen. Einmal auch von der OU, wo die Klausuren nie Großbritannien erreichten. Alle mussten nachschreiben. Ich wünsche das echt keinem. :-( LG
  25. Mein Laudius-Ordner hat mittlerweile stolz an Umfang gewonnen. Während ich mit sehr dünnen Kapiteln und wenig Lehrheften den Kurs startete, hat er nun die Stärke eines typischen Kontoauszüge-Ordners, der im Keller sein Dasein fristet 😁 Futter hat der Ordner genug bekommen. Das neue Fernlehrbrief-Material wurde immer pünktlich quartalsmäßig nachgeschickt. Es kam stets im DIN A4 - Umschlag, bereits gelocht und konnte nachgeheftet werden. Aber, ups: Im März ging ja meine PT1 los (das praktische Klinikjahr der Psychotherapeuten) und seitdem hatte ich es nicht mehr wirklich geschafft, mich diesem schönen Kurs zu widmen. Das machte mich ganz schön unzufrieden von kreativer Seite her. Auch abgesehen vom Job kam bei uns ordentlich was obendrauf - ein Umzug während Corona stellte sich als logistische Meisterleistung heraus. Während des Umzugs war aber klar, dass eine Lernecke gleich fest mit eingebaut wird (sowas habe ich in unserer alten Wohnung generell vermisst). Und siehe da, schon am Tag des Einzugs fischte ich meinen blauen Ordner aus den Umzugskisten. Ich bin nun etwas im Rückstand, aber ziemlich optimistisch, dass ich das recht schnell wieder aufhole. So wirklich Zeitdruck hat man ja nun auch nicht. Die Lernhefte werden zwar zunehmend anspruchsvoller. Aber es ist kein Problem, an einem Abend 3 bis 5 Kapitel wegzulesen. Unkreative Phasen habe ich immer mal wieder, nicht erst wie jetzt seit März. Trotzdem fühlen sie sich für mich ziemlich unnatürlich und auch schwierig an. Oft habe ich dann das Gefühl, dass mir ein Werkzeug zum Verarbeiten von Sinneseindrücken und Alltagserlebnissen und ein gewisser Freiraum einfach fehlt. Eine Weile kann man noch damit umgehen, aber im Dauerzustand rächt es sich. Aber irgendwie kommt man nicht dagegen an, dass man zu müde ist, eine Seite mit selbst erdachtem Inhalt zu füllen. Manchmal hat es etwas vom Prokrastinieren aus der Studienzeit, man schiebt es hinaus. Und wird durch den ganzen Druck immer unzufriedener. Die Beschäftigung mit diesem Kurs ist auch ohne schreibend aktiv zu werden eine spannende Reise zu alten Klassikern und irgendwie auch der eigenen Kindheit. Dadurch bringt er auch nur von theoretischer Seite her genügend Vergnügen mit. Trotzdem plagt mich seit den letzten Jahren das Problem, dass sich mein Denken immer mehr theoretisiert hat und mir die Fantasie flöten ging, die ich vor allem früher hatte. Das ging mit Schreibblockaden einher. Aber wie kam es dazu? Was hat mir die Fantasie abspenstig gemacht? Warum drängt sich stattdessen immer wieder akademisches Geschwurbel dazwischen - so ziemlich die Antithese zu Fantasie? Vermutlich die 1001 Hausarbeiten, die ich in den letzten Jahren geschrieben habe. Stress und Druck, z.B. bei Klausurphasen. Permanente Perfektionsansprüche wie in Bewerbungsschreiben. Und so viel Fremdbestimmung durch äußere Umstände. Und Erfindungsreichtum, eigene Standpunkte und Freitexte waren im Studium auch so gar nicht gefragt. All das blockiert den kreativen Fluss sozusagen. Meine große Hoffnung ist ja, mittels diesem Kurs den kreativen Flow wieder zu finden - oder besser gesagt, mehr zulassen zu können. Ich bin echt froh, gerade in einem Kapitel gelandet zu sein, welches sich dieser Art Schreibblockaden widmet. Und auch, dass sich der gesamte Kurs immer wieder mit den Themen Selbstzweifeln beim Schreiben, Fantasieverlust etc. auseinander setzt. Kognitiv wird man dabei auch aktiv an die Hand genommen, indem man als Übungen z.B. angeleitete Imaginationen zu Ende führt oder ein paar Szenen schreiben soll, die klar die eigenen Grenzen überschreitet. Ich merke schon, dass die verstaubten Zahnräder im Oberstübchen wieder ins Laufen kommen...😁 Langsam, aber da geht was. Durch die Arbeit in der Psychiatrie habe ich zudem ein ganzes Füllhorn an Storyideen bekommen. Ich denke auch, dass meine Charaktere hierdurch an Tiefe und Brennschärfe gewonnen haben. Jetzt muss das noch zu Papier. Naja, soll. Und ein Jugendbuchformat muss natürlich auch noch draus werden. Alles ist verbunden 😁 Bleibt gesund und haltet zusammen. LG Feature Foto: Francesco_Ungaro/pexels.com Hochgeladene Bilder: Privat
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