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Vica

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Alle erstellten Inhalte von Vica

  1. Vica

    Fertig

    Ich freue mich riesig für dich und würde gerne zum Anstoßen kommen Finde es immer wieder rührend, wenn jemand seine Ziele erreicht hat. Echt super!!!! Wenn du so fühlst, ist das so und ist auch in Ordnung so. Man muss nicht immer Freudentränen ausstoßen - jedes Gefühl ist okay und hat so absolut seine Berechtigung. Ich denke, mit dem Mastertitel steht man am Ende einer langen Reise. Da betrachtet man die Dinge einfach differenzierter. Ich finde es daher auch immer gut und wichtig, wenn Menschen ihre echten Gefühle wahrnehmen. Dazu kann auch Enttäuschung oder Nüchternheit gehören. Ich bin auch z.B. auch kein Typ für Freudenausbrüche. Die Freude kommt bei mir immer in so gewissen Schlüsselmomenten, wo man feststellt, dass man gerade jetzt steht, wo man steht, weil man das Studium gemeistert hat. Jetzt gewisse Voraussetzungen erfüllt, eine andere Position angeboten bekommt oder sich mehr leisten kann - die Liste kann man endlos fortsetzen. Bin sehr gespannt, wo deine Reise hingeht - alles Gute dabei!!
  2. Die dritte DARK-Staffel auf Netflix kommt gerade zur rechten Zeit, ich bin ganz ausgehungert nach Staffelnachschub generell bei Netflix . Tja, also was soll ich sagen? Endlich mal wieder was, worauf man sich morgens freut und schon einmal was kalt stellt für den Abend. Hätte ich kein Netflix, wäre Dark schon für sich genommen ein Argument, sich dieses zuzulegen. Gefällt mir gut, atmosphärisch so dicht und durchdacht, kurzweilig und thematisch zwar mittlerweile sehr abgespaced, aber ich komme gut mit (und das will was heißen, hehe!). Hält auch sein Niveau. Insgesamt kurze Serie, aber ist besser so. Heute Abend die finalen Folgen, ich freu mich als würd ich ins Kino gehen! LG
  3. Er ist etwas persönlicher und höflicher, er begrüßt und verabschiedet dich und fragt nach, ob er dir sonst noch weiterhelfen kann. Wenn er die Antwort nicht weiß, gibt's eine Entschuldigung. Ich denke, der Kunde hat so tatsächlich mehr das Gefühl einer individuellen Betreuung. Wenn der Chatbot gut gemacht ist, ist er dem menschlichen Berater tatsächlich ganz nah. Wenn einem das nicht so wichtig ist, kann man natürlich auch einfach die Suchfunktion nutzen. Mir geht's z.B. auch oft nur um Informationen . Beim Service-Chat bevorzuge ich menschliche Mitarbeiter, wobei mir aufgefallen ist, dass die eben auch viele Standard-Phrasen einwerfen, die sich von obigem nicht so sehr unterscheiden. LG
  4. Vica

    Ruhe vor dem Sturm

    Toi Toi Toi!! Heute Mittag wird gefeiert :D
  5. Hallo, das würde ich persönlich mal die SRH fragen. Mit manchen privaten Hochschulen kann man ja flexible Zahlungsmodelle vereinbaren. Die SRH macht mir da aber den Eindruck, generell entgegenkommend bei Fragen zur Finanzierung zu sein. Hier sind noch einige Tipps von der SRH selber:https://www.mobile-university.de/beratung-service/foerderung-stipendien/foerderung/ Ansonsten fällt mir neben Job nur ein Kredit bzw. Darlehen ein. - Familieninterne Darlehen sind oft einfach flexibler. So kann man während des Studiums auch schon kleine Beträge monatlich zahlen, die einem finanziell nicht die Schuhe ausziehen. - Wenn ein Bürge da ist, ist für einen Minijobber theoretisch auch ein Bankdarlehen denkbar. Das kommt sehr stark auf die Bank an, manche haben auch spezielle Bildungsangebote. Beratungstermin mit Bankberater samt potenziellem Bürgen einfach mal ausmachen und sich schon ein paar Antworten zurecht legen. Die Bank möchte vor allem Klarheit, dass so ein privates Studium kein Schnicksachnack ist, sondern Aussicht auf Erfolg hat. - BAfög- und Stipendien-Voraussetzungen prüfen
  6. Ich hatte auch oft Klausuren, die genau in meine Schwachstellen gehauen haben...was man nicht wusste, wurde aber mit 25-Punkten belohnt. Während es bei dem Bisschen, was sicher beantworten konnte, dann gerade mal 2 bis 5 Punkte abzuholen gab. Da konnte man sich dann schon ausrechnen, dass es wohl nicht so doll werden wird. Man geht dann mit nem richtig miesen Gefühl raus und weiß über Wochen nicht, ob man nicht bestanden hat oder wenn, dann nur mit einer schlechten Note. Schrödingers Klausur sozusagen. Erfahrungsgemäß sind es aber genau diese Klausuren, wo ich nicht nur bestanden habe, sondern auch noch im oberen Mittelfeld der Noten gelandet bin. Also: Toi Toi Toi, Daumen sind gedrückt! So lange man Wiederholungsversuche hat, ist eh alles gut! LG
  7. @Moondance : Ich persönlich fand es empfehlenswert ... Es war sehr spannend zu erfahren, was aus den alten Figuren geworden ist, besonders wie ihre Beziehungen so weitergehen (und zeitweise gingen) hat mich interessiert. Dazu war ja schon das Einhorn-Buch selbst viel aufschlussreicher als der Film, da erfährt man ja sogar noch etwas über die Verwandtschaft des Prinzen. Der Unterschied zur Kurzgeschichte ist, dass jetzt viele Jahre seit der Hauptgeschichte vergangen sind. Alles aus der Perspektive eines Kindes, welches die Hauptfigur ist, die anderen sind eher Nebendarsteller. Man erfährt trotzdem nochmal eine Menge. Ich fand es unterhaltsam und mit einer Kurzgeschichte kann man nichts falsch machen. I like! LG
  8. Die Klausur wird super. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass alle Drückt-mir-die-Daumen-Klausuren im Schnitt gut laufen Also: Toi toi toi!! Kann dich aber voll verstehen. Ich muss auch noch durch die Masterarbeit, bin aber gedanklich auch woanders gerade. Es lebe das praktische Arbeiten LG
  9. Vica

    Kolloquium-Termin steht

    Interessant - ich verfolge das hier ganz dicht mit und drücke alle Daumen Ich muss wohl auch online ran und kann mir noch nicht vorstellen, wie genau das vor der Kamera hier im stillen Kämmerlein laufen soll LG
  10. Es gibt Erfreuliches an der PP-Ausbildungsfront: Heute morgen lag tatsächlich mein Ausbildungsvertrag im Postkasten nebst großem Infopaket und alle möglichen Zugangsdaten, z.B. die Intranetnutzung des Instituts. Demnach habe ich einen Platz ab Dezember in Hannover. Das ist zum Pendeln ziemlich okay. Erstmal wird es ohnehin online starten wegen Corona. Das ist eigentlich für so eine spontane Bewerbungsaktion das Beste, was geht, denn normalerweise wäre der Start erst nächstes Jahr im Herbst (So wäre das hier bei den Instituten vor Ort, wenn man sich jetzt bewirbt). Das Bewerbungsgespräch war ja online und Aussichten, dass es klappen könnte, hat es schon am Ende des Gesprächs gegeben. Ich bin aber nicht so der Typ "Tag vor dem Abend-Lober". Aber trotzdem: H - A - M - M - E - R. Insgesamt ist noch etwas Arbeit zu tun, so muss ich noch eine Menge Unterlagen ausfüllen und ans LPA schicken. Wahnsinn. Übrigens handelt es sich um eine Doppel-Approbation, also den "Erwachsenen-Therapeuten" und danach den "KJP". Dann mal ran ans Werk. Zumindest die formale Bewerbung für den Klinikplatz muss noch rein. Eine Beglaubigung muss ich noch machen lassen (geht das überhaupt aktuell wegen Corona? ) Außerdem muss ich die Masterarbeit fertig kriegen. Unser Projekt bekommt massiv Aufmerksamkeit und ist sogar im Spektrum: https://www.spektrum.de/news/mehr-schwere-depressive-symptome-waehrend-coronakrise/1741008 Euch eine tolle Woche, haltet zusammen & bleibt gesund. Feature Foto: Engin Akyurt | pixabay.com
  11. Wobei natürlich auch nichts dagegen spricht, es mit dem neuen PP-Direktstudiengang zu probieren. Schlimmstenfalls müsste man Bachelor + Master nochmal machen. Zusammen ergibt das 5 Jahre. Die PP-Ausbildung an den Instituten + Klinikplatz geht regulär 3 Jahre, viele benötigen aber doch 5, manche sogar (in TZ) 7+. Zeitlich wäre dann mit dem Direktstudiengang nichts bis wenig verloren. Zusätzlich gibt's bei dem Direktstudiengang gar keine Unbekannten mehr, ob man damit PP wird, das ist dann quasi so vorprogrammiert . Ob da doch was aus dem alten Psychologiestudium angerechnet werden kann, ist noch unklar. Also nur so am RAnde, dass man den auch nicht fürchten muss.
  12. DAS PRAKTIKUM IST ZU ENDE! Unglaublich, wie die letzten Wochen verflogen sind... Am Ende ging es mir doch viel zu schnell. Zuletzt hatte ich noch einmal einen Abstecher in die Borderline-Station und da in eine Art halb-psychoedukative, halb-kunsttherapeutische Gruppentherapie. Die Therapie selbst fand in der Kunstwerkstatt statt und die Leute im Kurs hörten sich in Stunde 1 etwas über das Thema "Ekel" an (das aktuelle Thema der Woche). Wie in einer klassischen Schulstunde durfte jeder etwas sagen und Eindrücke wurden gesammelt oder besprochen. In Stunde 2 durfte jeder etwas anhand verschiedener Items, die er sich an den Tisch geholt hatte (Wachsmalfarbe, Kaffeesatz, Lippenstift usw.) etwas zum Thema Ekel malen oder basteln. Ziemlich herausfordernd und ich hätte eher gedacht, dass da sofort das große "Mir fällt nix ein!" bzw. "Kann ich nicht!!" kommt. War aber gar nicht so. Die hatten echt Bock da drauf und haben ziemlich interessante Kunstwerke gebastelt. Am nächsten Tag war "Selbstwert" das Thema und da lief es ebenso. Diese Gruppe war sehr ausgeglichen, weil sie schon recht lange in Verband besteht und die Mitglieder schon viel gelernt haben (seit Februar besteht sie). Es hätte daher auch ein ganz normaler Kreativkurs an der VHS sein können Ich schätze mal, da sind ganz viele reif für die baldige Entlassung. Ja, und dann stand mein eigener Abschied bevor. Nach einer Überraschungsparty der anderen Praktikanten ging es zum Büro der Praktikumsleitung für das Abschlussgespräch. Und von da aus ging es weiter zum Büro der Klinikleitung, wo sich "zufälligerweise" auch gerade der stellvertret. Chefpsychiater und die psychologische Leitung aufhielten . Kurzum...wurde aus dem Abschiedsgespräch ein Vorstellungsgespräch. Ich könnte eine Stelle ab Herbst/Winter dort haben, als PiA (=Psychotherapeut in Ausbildung, der praktische Teil der Ausbildung, während man an den Instituten die theoretische macht). Unsere Klinik ist auch Partnerklinik des Instituts, an dem ich etwas in Aussicht habe. Bin jetzt noch völlig aus dem Häuschen über dieses Angebot. Das wäre der Oberhammer, wenn ab Herbst alles so zusammenlaufen könnte... Da hängen auch ein paar Unbekannte dran... - Ich muss die Masterarbeit so fertig kriegen, dass es passt zeitlich. - Ich brauche das definitive Okay des Ausbildungsinstituts, dass ich da tatsächlich genommen werde. Selbst zu einem späteren Kurszeitpunkt wäre es in Ordnung, früher in der Klinik zu starten. Nachdem ich den anderen das mitteilte, haben wir gleich nochmal Abschied gefeiert. Muss das alles sacken lassen Ein Gesamtfazit zum Praktikum gibt's später. Euch ein schönes Wochenende und natürlich wie immer: Bleibt gesund! LG Feature Foto: pickledchayote | pixabay.com
  13. Hi Nicholle, da Kinderpsychologe in D wie @ClarissaD schon sagte keine geschützte Berufsbezeichnung ist, kannst du dich quasi auch nach einem allgemeinen Psychologiestudium so nennen, wenn du dich darin spezialisieren willst. Passen würde das auch nach einem Masterschwerpunkt Entwicklungspsychologie oder pädagogische Psychologie. Die gibt es aber im Fernstudium in D zumindest nicht. Was kognitive und Neurowissenschaften angeht: Der Master setzt in der Regel folgende fundierte Kenntnisse voraus: Quelle und Infos: https://www.gnp.de/aus-und-weiterbildung/zulassungsvoraussetzungen Also schau, dass bei deiner Bachelor-Wahl diese Fächer auf jeden Fall gelehrt werden LG
  14. Ich würde sagen, du brauchst einfach Kontakt zu deinen potentiellen späteren Kunden, Patienten oder Klienten und dem Berufsalltag, den solche Jobs mit sich bringen . Es ist wichtig, sich eine Weile mit Menschen zu umgeben, die den jeweiligen Job ausüben - jeder davon auf seine Weise. Einfach mal irgendwo ein freiwilliges Praktikum belegen und das möglichst lange. - In der Psychiatrie, auch wenn du nicht klinisch bzw. therapeutisch tätig sein willst. - Im Gesundheitsamt - Im Architekturbüro - Famulatur-mäßig im Krankenhaus, am besten so, dass man einige Stationen mitnimmt: Onkologie, Kinderstation, Ambulanzen... Danach weißt du sehr genau, wo du stehst, was du willst, und was du nicht willst Das Studium ist dann nur noch der theoretische Weg dahin und der Drive, es auch durchzuziehen, ist dann quasi automatisch gegeben. Man paukt dann nicht mehr nur für gute Noten, Berufsaussichten etc. sondern weil man einfach nur endlich praktisch ran will. Alleine nur aus dem theoretischen Teil, über Klausuren, Studienbriefe und Hausarbeiten kann man nicht an innerer Sicherheit gewinnen, was die Berufswahl angeht - vor allem wenn sie so weit auseinander geht. Wünsche dir dabei viel Erfolg LG
  15. Ich überlege, ob ich mir auf Netflix Space Force anschauen sollte... Eine Trump-Parodie. Aber was gibt's da noch zu parodieren Oder vielleicht lieber El Presidente über Amazon Prime? Beides interessiert mich nur halb. Na ja, vielleicht mal reinschauen... Schade finde ich, dass es mir mittlerweile schwer fällt, auf Netflix was Gutes zu finden. Nachdem ich offenbar die Speerspitze weggeschaut habe und die Nachfolgestaffel mehr als 1 Jahr in Anspruch nimmt, mache ich nur noch ganz selten was aus, was mich vom Hocker reißt. Ist im Moment wie das Suchen nach der Nadel im Heuhaufen .
  16. Mein letzter Stand der Dinge - Die PP/KJP-Ausbildung mit FH-Abschlüssen im Fach Psychologie (wozu auch die der privaten Hochschulen gehören, und auch nur solche, die genug ECTS an Klinischer Psychologie mitbringen) ist nur da möglich, wo generell FH-Abschlüsse also solche von den Ländern zugelassen sind: Niedersachsen Baden-Württemberg Bei Sachsen-Anhalt bin ich mir nicht 100% sicher. Ich kenne persönlich keinen Fall von dort. - NRW sagt dazu prinzipiell: NEIN. Auch für den KJP definitiv NICHT. Ich hatte rein aus Interesse letzten Monat bei einem Institut hier angefragt. Dieses hat sich sogar selbst mit LPA Düsseldorf angelegt, die Zulassung durchzudrücken. Das fand ich sehr couragiert von dem Institut (wobei es gar nicht meine Absicht war , denn das war nur eine generelle Anfrage, ob sich da mittlerweile etwas getan hat - ich mache die Ausbildung auch nicht in NRW ). Die Absage selber fanden sie sehr bedauerlich. Genau dasselbe erlebte eine Freundin auf Nachfrage hin in Bayern. Es bleibt als in NRW beim Nein, zumindest was die Zulassung der FH-Psychologen angeht (Soziale Arbeit usw. ist für den KJP in NRW okay!). - Besonders im Auge behalten muss man generell die Zukunft des KJP. Ich zitiere dazu mal Michael Borg-Laufs: - Dass Institute nur noch bis zu 5 Jahre offen haben (PP & KJP), habe ich auch schon von anderen gehört. Daher unbedingt anfragen beim Start, ob ihr die Ausbildung auf jeden Fall dort noch zu Ende führen könnt. Es ist ganz wichtig, dass ihr Infoveranstaltungen bei eurem Institut der Wahl besucht und dort sowas klärt. 2032, Härtefall 2035, klingt zunächst mal nach viel Zeit, nützt aber auch nichts, wenn das Institut auf halbem Weg zumacht. LG
  17. In der letzten Woche schien unser schöner Arbeitsplatz vom Sommerloch verschluckt worden zu sein. Da jetzt die coronabedingten Notstände langsam abgebaut werden, ist die Mithilfe der Praktikanten wenig bis gar nicht gefragt 🙂 Leider ist unser eigentlicher Bereich der diagnostischen Ambulanz immer noch für Externe geschlossen, und so müssen wir hoffen, dass ein Stationspatient mal zum ADHS-, Autismus- oder Intelligenztest geschickt wird, den wir dann abnehmen. Da wir viele Neuaufnahmen hatten, verirrten sich tatsächlich einige davon zu uns 🙂 Das ist eine Sache, die wir auch alle generell gerne machen: - Patient abholen - Patient ins Wartezimmer setzen - Bogen ausfüllen lassen - Den Vorgang erklären - Test durchführen - Vorgang nachbesprechen und Patient entlassen In dieser Woche waren aber auch schon die Therapeuten überbesetzt, und da die jeden Schritt (im Gegensatz zu uns) abrechnen können, delegieren sie natürlich nicht viel an uns. Gruppen, die wir selber leiten durften (wenig Risikobehaftetes wie Rollenspiele, Achtsamkeit oder Sportgruppen) sind komplett gestrichen worden. Trotz des traumhaften Wetters will offenbar auch kein Patient spazieren gehen, wozu eigentlich immer ein Praktikant eingespannt wird. So war das Spannendste, was in dieser Woche passierte, war tatsächlich ein Rohrbruch Aber was für einer! Und einfach mal so aus dem Nichts heraus. Offenbar begann es damit, dass es einer Therapeutin während einer Sitzung auf den Kopf tropfte. Letztlich verbrachten wir die Zeit damit, unseren Bereich zu optimieren: PCs aufpeppen, Achtsamkeitstexte vom Audio abtippen, für künftige Praktikanten ein Tutorial schreiben, was zu tun ist, wo was liegt, Insidertipps, kopieren, obwohl genug Kopien da sind usw. Man findet letztlich immer was... Ein Vorstellungsgespräch mit einem Institut habe ich nun auch gehabt Das verlief per Zoom und besser, als ich gedacht hätte. Zoom hat eine Test-Gespräch-Funktion, die ich am Abend davor noch genutzt habe. Während der Sitzung selbst war dann doch alles anders und alle meine Voreinstellungen futsch...aber das war dann im Handumdrehen erledigt. Ist ja doch irgendwo idiotensicher. Da das Gespräch zunächst auch eine Infoveranstaltung war, freute ich mich sehr, da auch eine Freundin von der PFH zu sehen Eine Zusage kann ich übrigens wenn dann erst erhalten, wenn ich den Vertrag schriftlich eingeschickt habe, was ich natürlich im Rekordtempo erledigt habe. Jetzt einfach mal abwarten, was zurück kommt 🙂 Hui, spannend. Klar hoffe ich das Beste Für die Zeit nach dem Praktikum habe ich auch schon etwas geplant. So freuen sich meine Eltern-Freunde auf Kaffeeklatschrunden mit Anekdötchen zum Praktikum. Sport steht groß auf dem Programm, ich habe seit Januar weniger Sport gemacht, als ich Finger an zwei Händen habe und bin schrecklich aus der Form. Natürlich wird die Masterarbeit das bestimmende Thema. Aber die Landung in meinem alten Alltag nach den intensiven Wochen wird sicher eine ziemliche Umstellung. Euch schöne Pfingsten & natürlich: Gesundheit!! LG Feature Foto: MabelAmber | pixabay.de
  18. Kinder unter 6 müssen keine Maske tragen. Bei den psychischen Folgen muss man abwägen: - Gar nicht mehr rausgehen ohne Maske vs. am öffentlichen Leben teilnehmen, dafür mit Maske. - Gar nicht mehr den Unterricht besuchen, keine Freunde und Lehrer mehr treffen vs. Freunde auf Abstand treffen, sich mit ihnen unterhalten und Unterricht durch Lehrer.
  19. Die achte Woche meines Praktikums liegt hinter mir. Zum Corona-Fall auf der Geriatrie - also dem Bereich für unsere alten Patienten - habe ich nichts mehr gehört. Eigentlich steht noch ein letzter Test an und ich weiß nicht mal, wie der zweite ausgefallen ist. Zur Erinnerung: Ein Pfleger dort war positiv getestet worden. Natürlich hatte er relativ engen Kontakt zu den Patienten unter Einhaltung der Hygieneregeln. Da passen tatsächlich alle gut auf. Kniffelig ist, dass er die essgestörten Patienten dort begleitet hat - da muss er selbst mitessen, um eine Vorbildfunktion einzunehmen. Das geht natürlich schlecht mit Maske. Hoffentlich hat es der Abstand getan. Dem erkrankten Pfleger selbst geht's wohl nicht so super. Aber das weiß ich nur vom Hörensagen. Meine Hospitation ist übrigens zu Ende, da "mein" Patient entlassen wurde. Es war ein schwer Depressiver mit Borderline und Derealisationserleben. Seit Woche 2 habe ich bei seine Einzeltherapien sozusagen als Zuschauer begleitet. Aber ich durfte auch Achtsamkeit mit ihm machen und mit ihm spazieren gehen. Leider galt er auf Station als eher hoffnungsloser Fall. Nicht mal die risikoreiche Elektrokonvulsionstherapie hat etwas genützt. Seine Suizidalität nahm im Verlauf des Aufenthalts eher zu. Ich persönlich habe nie eine Depression von diesem Ausmaß gesehen. Wir haben einige Depressive auf Station, aber dieser Fall toppt alles (sagen selbst die Betroffenen). Viele Depressive bei uns sind so eine Art "Maskenträger". Sie geben sich nach außen fröhlich, gesprächig und "ich-hab-ja-alles-im-Griff"-mäßig, damit niemand das vulnerable Innere sieht. Mein Patient allerdings ist anders. Die Depression zerfrisst ihn wie ein Krebsgeschwür. Ganz ohne einen bewussten Auslöser. Zuletzt konnte er sich zu gar nichts mehr aufraffen. Zu seiner Entlassung hat er aber Dankesschreiben an seine Therapeuten, Physios und zu meiner Überraschung auch an mich geschrieben. Derweil muss ich sagen: Stünde ich nochmal vor der Frage eines Themas für die Haus-, Projekt- und Masterarbeit(en): Hier in der Klinik müsste man nicht suchen. Es gibt 1001 Themen dafür, die mir spontan einfallen würden. Die internen Forschungsprojekte hier (wo auch Studis + Praktikanten mitmachen dürfen) liegen zwar wegen Corona noch brach, da hätte ich mich also nicht mehr dran beteiligen können. Aber dennoch gäbe es hier viele, viele Möglichkeiten ein wichtiges, klinisches Thema aufzugreifen. Auch deswegen würde ich jedem ein klinisches Praktikum empfehlen, bevor es an die großen Arbeiten geht. Nächste und übernächste Woche habe ich Vorstellungstermine bei Ausbildungsinstituten und bin furchtbar aufgeregt. Durch CORONA finden diese alle natürlich per Zoom, Skype usw. statt. Oh je, so viele Online-Meetings hatte ich noch nicht und ich habe das Gefühl, dass ich mich immer ziemlich blöde bei sowas anstelle. Keine Ahnung, ob ich mich da gut verkaufen kann Aber ich schätze, man muss es eben einfach mal versuchen und vielleicht läuft es ja besser als meine anderen Meetings, die zum Glück keine Vorstellungsgespräche waren. Ist das eigentlich Übung? Weiterhin tüftele ich fleißig an der MAsterarbeit. Obwohl ich quasi die gesamte Arbeit nach dem Zubettgehen der Kinder bis hin zu meiner eigenen Schlafenszeit nutze, gilt hier das Prinzip "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen". Macht nichts. Auch Schnecken kommen ins Ziel. Außerdem hat @MichiBER mit seiner Online-Druckerei-Empfehlung voll ins Schwarze getroffen bei mir, so dass ich sie schon deswegen schneller abschließen will, um bald so einen tollen Buchdruck in der Hand zu haben Ja, ich gestehe, ich bin ein Design- und Verpackungsopfer. Ich achte viel auf die Optik der Dinge. Ist ein Produkt schön verpackt, ist es um mich geschehen Sachen gibt's. Aber dahinter steckt Psychologie, Leute Bleibt gesund, optimistisch und haltet zusammen! Vica Feature Foto: Magda Ehrlers | pexels.com
  20. Es ist witzig, wie das alle sagen Tatsächlich waren gerade 5 Stellen ausgeschrieben, jedoch nur für Studis, was ich bald nicht mehr bin Als PiA wäre noch so einiges frei - he he!
  21. Ich halte generell viel von Masken, kenne diese auch aus dem ostasiatischen Raum, wo diese schon länger automatisch bei Erkältung, Grippe usw. getragen werden, sobald ein Infizierter rausgeht Anfangs waren sie ja wirklich knapp und in den Apotheken kurz nach Ladenöffnung schon wieder weg. Wir bekamen welche über die Klinik, da das Tragen dort natürlich Pflicht ist, aber mit nur 1 war man natürlich knapp aufgestellt. Darum bin ich froh, dass eine liebe Arbeitskollegin nähbegeistert ist. Sie hat mittlerweile für das gesamte Team welche genäht und ich habe damit auch meine komplette Familie ausgestattet In der Zwischenzeit gibt's hier überall Masken, sogar im Elektrogeschäft, denn die Frau des Betreibers näht auch gerne Viele Bekleidungsgeschäfte bieten ebenfalls Masken an. Im 1€-Shop und bei TEDi usw. ist auch alles vorhanden. Für jedes Farbschema, Muster order Statement was dabei Ehrlich gesagt hoffe ich, dass die Dinger vielleicht bleiben und in der normalen Erkältungszeit im Herbst - Winter von vielen getragen werden. Why not? LG
  22. Oh my! Die ist wirklich sehr, sehr edel! Magst du mir den Namen der Druckerei vielleicht auch als pn schicken? Ich bin für meine auch auf der Suche nach einer (die man auch wirklich empfehlen kann) und hätte gerne was Anderes als das übliche PiPaPo-Rotblau. Herzlichen Glückwunsch und ich denke übrigens, dass alles super laufen wird :) !! Daumen sind feste gedrückt!
  23. Jetzt hat es ausgerechnet auf der gerontopsychiatrischen Abteilung einen Corona-Fall gegeben. Ein Pfleger ist betroffen - und dieser hatte schon recht intensiven Kontakt mit den Patienten, mit denen er auch zusammen die Mahlzeiten eingenommen hat, denn viele dort leiden an Essstörungen, so dass die Nahrungsaufnahme mit dem Personal zusammen erfolgt. Wo das jetzt noch herkommt weiß der Geier. Wir haben in der Stadt gerade sehr niedrige Fallzahlen. Gerade mal 1 - 4 Neuinfektionen werden in der Stadt vermeldet, Dunkelziffer natürlich nicht dabei. Aber dass es da gerade die Gerontopsychiatrie trifft, ist schon ein Hammer. Dort ist nun alles zu. Patienten werden dort nun alle kollektiv 3x getestet. An Kontakttag 1, 7 und 14. Der erste Test fiel schon negativ aus, aber man kann sich ja vorstellen, dass das nichts aussagt. Aufatmen können wird man wohl erst nach Tag 14. Raus dürfen die Patienten nicht, Besucher dürfen ohnehin nicht kommen, Gruppentherapien und Sport/Reha ist abgesagt. Ob Einzeltherapien stattfinden dürfen - da ist man geteilter Meinung. Einerseits finden unsere Ärzte, dass ja mit den Abstandsregeln, Masken, Händedesinfektion usw. nichts schiefgehen könne. Andererseits ist ihnen die Sache dann doch zu heiß. Generell ist viel im Umbruch gerade. Die psychotherapeutische Ambulanz will wieder öffnen (geplant seit April, wird aber immer wieder um 2 Wochen verschoben). Da wir für die Ambulanz zuständig sind, könnten wir bald wieder ganz schön viel zu tun haben in diesem Bereich: Dann hätten wir externe Intelligenz-, Depressions- und Autismustestungen, dürften Screeningfragebögen durchführen, die Psychoonkologie würde wieder Face-to-Face stattfinden statt nur am Telefon und viele Menschen könnten für die Akut-Sprechstunden vorbeikommen (natürlich nicht bei uns, sondern beim jeweiligen Therapeuten - wir verwalten diese Termine nur). Auch Besucher sind bald wieder geplant. Erstmal in anderen Räumlichkeiten. Wir sind gerade dafür verantwortlich, die Besucherräume coronakonform zu planen und umzubauen. Nimmt auch allmählich Form an. Ansonsten hoffe ich wirklich, dass das Schlimmste in der Gerontopsychiatrie ausbleibt. Klar handelt es sich dort zum Großteil um pathologische Fälle, aber mit einigen Patienten hatten wir schon das Vergnügen und viele dort leiden an Depressionen, die überwiegend durch die Einflüsse der Umwelt zustande kamen: Vereinsamung, weil Freunde und Familie verstorben sind. Weil die Enkel nicht mehr kommen. Verbitterung über Krankheit und Kraftlosigkeit, die einem sämtliche Freude am Leben raubt. Angst vor dem Tod, der immer näher kommt und niemanden, den man im Alltag an seiner Seite hat. Man hat ja gesehen, wie schlimm es in den Altenheimen um sich griff und teilweise noch greift. Euch eine schöne Woche und natürlich: Gesundheit! LG Feature Foto: Atranias |pixabay.de
  24. Sechs Wochen Praktikum sind geschafft Es liegt eine ergreifende Woche hinter mir, in der ich hauptsächlich auf der Essstörungs-Station unterwegs war. Mit Essstörungen hatte ich vorher gar keine Berührungspunkte. Ich kenne privat niemanden, der von diesen geplagt wird und in der Theorie, in der wir die natürlich durchgekaut haben, hatte ich mehr eine Affinität hin zu anderen Störungsbildern (über die ich dann zT Referate gehalten habe usw.). Aus dem Studium kann ich allerdings sagen, dass Essstörungen ein Bereich waren, der sehr viel Aufmerksamkeit bekam. Referate usw. waren immer sehr schnell weg. Auch widmeten sich so einige diesem Thema in ihren Arbeiten. Meine Woche mit den Damen (aktuell haben wir keinen Mann, aber das käme durchaus auch öfters vor) war sehr intensiv und ich bin so ergriffen von dem, was ich erlebt habe, dass ich mich unbedingt mehr mit diesem Störungsbild zu tun haben will. Ich überlege sogar, mich da noch etwas weiterzubilden. Überwiegend habe ich das erlebt: Essen beaufsichtigt, gemeinsam Mahlzeiten eingenommen (ein ziemliches Drama leider) Bei Körperbild-Gruppentherapien hospitiert Kalorienzahlen für Essen berechnet und Pläne erstellt Wiegen beaufsichtigt (noch so ein Drama) HRV-Messungen mit Damen durchgeführt, die schon einen gewissen BMI erreicht haben (darunter macht das wohl keinen Sinn) Spaziergänge durchgeführt...hier muss man sehr aufpassen, dass die Damen sich keine Wege aussuchen, die anorexisch motiviert sind (z.B. bergauf). Beim ersten Mal haben sie mich noch gelinkt Aber zur Mitte der Woche wurde ich schlauer. Unter einem gewissen BMI dürfen die Personen nicht mehr selber laufen, um keine Kalorien zu verbrennen. Sie sitzen im Rollstuhl und dürfen nur Aufzüge nutzen Die Damen können ziemlich hässlich zueinander werden und sich gegenseitig stark abwerten Noch darüber hinaus habe ich ja meinen festen Hospitations-Platz, d.h. ich darf bei den Einzeltherapien dabei sein. Zum Glück habe ich den behalten. Es ergaben Schwierigkeiten mit dem Therapeuten - er ist nicht so motiviert. Am Ende hat er mich auch nicht mehr gegrüßt. Das konnten wir aber klären. Zum Glück hat es auch nichts mit mir zu tun. Wir sind mittlerweile eine Praktikantin weniger. Die, die weg ist, ging zwischendrin immer wieder nach Hause, kam zum Mittagessen zurück und machte dann 3 Stunden eher Feierabend. Mit ihr gesprochen haben wir auch, dass das sehr unkollegial ist. Erstaunlicherweise stritt sie nichts ab. Mehr als ein "Mhm" kam aber nicht zur Ursachenforschung. Der Klinikleitung ist das zu meinem großen Erstaunen nicht entgangen, dass sie dauerabwesend ist. Hier scheinen Detektive herumzurennen Sie hat sich aber auch in einer anderen Sache bei den Was-zu-sagen-habern unbelebt gemacht. Irgendwann kam sie gar nicht mehr. Auch so kann man mit sehr hart umkämpften Plätzen umgehen... 😕 Diese kommende Woche wird aus mehreren Gründen sehr spannend praktikumstechnisch... Für die Masterarbeit ging dann leider in dieser Woche nicht so viel. Ich hatte aber ein paar Heureka-Momente mit der Literatur und hoffe, dass ich jetzt den Durchbruch hinkriege. Bleibt gesund und haltet zusammen. LG Feature Foto: aixklusiv | pixabay
  25. Ursprünglich über den Klett-Verlag geärgert, weil er seit Wochen die Erscheinung eines sehr wichtigen psychologischen Buchs für meine Master-Arbeit Woche für Woche verschiebt. Zwischendrin wollte ich schon drauf verzichten. Jetzt ist immerhin die E-Book Version raus und ich muss sagen, dass sich das Warten so sehr gelohnt hat und ich total happy bin, doch noch abgewartet zu haben. Bin ein enormes Stück weitergekommen. Das bedeutet zwar, dass ich meinen Fragebogen jetzt doch wieder von vorne machen kann, aber dafür habe ich so viel mehr Input.
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