Springe zum Inhalt

Vica

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    859
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Vica

  1. Kennt ihr das, wenn ihr bei einer eurer Klausuren mit einem derart guten Gefühl rausgeht, dass ihr es kaum erwarten könnt, bis das Ergebnis korrigiert wird? Ihr sehr euch im 1er-Bereich oder sonst wie mit wehenden Fahnen bestehen? Ich ehrlich gesagt nicht! Aber im Oktober hatte ich sie dann doch: Die eine Klausur, die nur Dinge abfragte, die ich zu 100% drauf hatte. Wir hatten dafür auch eine Lerngruppe, von der ich teil war und da ich mich auch lange vorbereitet hatte, lagen mir die Inhalte. Anfang der Woche, nach 2 Monaten, erreichte mich die Nachricht, dass das Ergebnis nun online vorliegt. Darauf hatte ich mich regelrecht gefreut. Ich logge mich also ein, gehe zur Notenübersicht und BÄMM, der Hammer: Klausur bestanden mit...3,7! Das ist der zweitschlechteste Wert, den man bekommen kann und streng genommen so eben bestanden! Das muss man auch erstmal hinkriegen. Die Klausur hat so gut wie gar keinen Einfluss auf den Master, aber dennoch: So schockiert war ich im ganzen Studium nicht. Dass die Antworten stimmen, dafür kann ich mich verbürgen, das habe ich gecheckt. Im ersten Moment dachte ich, der Prüfer wolle mich verarschen. Auf den zweiten Blick drängen sich andere Fragen auf: Vielleicht ein technisches Problem? Bei Facebook hatten sich schon mal zwei Leute gemeldet, denen eine komplett falsche Note eingetragen wurde. Von Fehlern beim Zusammenzählen der Punkte hört man sogar öfters. Könnte das ein Fehler seitens des Prüfungsamtes sein? Wo Menschen sitzen, passieren Fehler sein. Es muss nicht immer der "doofe Stundent" sein Normalerweise spiegeln alle Klausurergebnisse bisher so immer meinen Prüfungsaufwand wider. Mal ist man auch positiv, mal negativ überrascht. Aber das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Obwohl man auch auf diese Weise Mist bauen kann: Unleserlich geschrieben. Gedanken nicht richtig rübergebracht. Oder verläuft meine Art, Klausurfragen zu beantworten, irgendwie schräg neben der Realität? Man kann es nicht wissen. Diese Klausur wird zudem auch hart bewertet. Der Median soll einmal bei 3,6 (!) gelegen haben. Sagt die Gerüchteküche. Dennoch kann man richtige Antworten ja nicht willkürlich zu falschen deklarieren. An die Mär vom sadistischen Prof glaube auch auch nicht. Schließlich kam mir ein anderer Verdacht: Ich hatte zwei Antwortbögen vollgeschrieben, die am Ende der Klausur nicht zusammengeheftet, sondern nur hintereinander gelegt wurden. Was ist, wenn der zweite über die vielen Wege zum Prüfer verschwunden ist? Immerhin: Dann hätte ich nur etwa die Hälfte der Punkte. Nun habe ich mal etwas gemacht, was ich nur vom Hörensagen kenne: Klausureinsicht beantragt! Hier bekomme ich die korrigierte Klausur auf Antrag an mein Studienzentrum geschickt, die man in Anwesenheit einer Aufsicht mit allen Kommentaren, Bewertungsbogen des Profs etc. lesen kann. Man darf selbst Kommentare an den Prof hinterlassen und eine Neukorrektur beantragen. Mitschriften, Fotos usw. sind natürlich nicht erlaubt. Tatsächlich ging alles sehr schnell. Abends habe ich die Einsicht beim Prüfungsamt beantragt und am nächsten Mittag hätte ich schon vorbeikommen können. Nun müsste ich dazu eine Stunde gesondert anreisen und ich bin gar nicht so scharf auf Reisen momentan. Aber ich fürchte, manche Wege muss man auf sich nehmen. Ich bin echt mega gespannt, was dabei rumkommt und wie es ausgehen wird. Läuft ja momentan echt "super": Sollte die Endboss-Klausur vom Samstag bestanden sein, wird sie dieses Notenergebnis eher noch unterbieten (wenn überhaupt). Und nun so eine Geschichte, na ja Meine Motivation ist irgendwo im Winterschlaf. Falls sie einer findet, sie mag bitte sofort nach Hause kommen. Feature Foto: pixabay.com
  2. Die Psychologen mit Gesundheitsschwerpunkt im Master bei uns (auch FH) sind alle in Kliniken untergekommen. Das gilt auch für die klinischen Psychologen, die die Approbationsausbildung nicht machen. Die haben zum Teil auch schon mit Bachelor (auch FH) dort gearbeitet. Es kann natürlich vorkommen, dass man fernab seines Schwerpunktes eingesetzt wird. D.h. wenn du z.B. Essstörungen betreuen willst, könnte es sein, dass du z.B. bei Substanzmissbrauch-Betreuung landest. Da dort in der Regel Unterbesetzung herrscht, würde ich deine Chancen als nicht zu schlecht einschätzen. Eine Klinik ist nicht unbedingt der Ort, wo es rein leistungsorientiert zugeht. Es kommt aber natürlich drauf an, in einer Privatklinik mag das anders aussehen, und dann kommt es darauf an, welche "Stellung" du darin besetzen willst. Und natürlich, wie viele Bewerber es gibt. Für viele Psychologen ist eine Anstellung in einer Klinik nicht mehr so attraktiv, was auch an Lohnaspekten liegt. Vorrang könnten u.a. die bekommen, die klinische Schwerpunkte in ihrem Master haben (FH + Uni) Die größte Konkurrenz kommt von den Psychologen in Approbationsausbildung, die dort ihren PP1 oder KJP 1 machen. Denn die kann man dort auch mal zum Dritte-Welt-Tarif einstellen und schickt sie einfach da hin, wo auch immer irgendwo Mangel herrscht Zur Sicherheit würde ich dir empfehlen, in mindestens 1 Klinik dein Studienpraktikum zu machen. Da lernst du das wirklich schnell einzuschätzen und außerdem kannst du da schon mal einen guten Eindruck hinterlassen. Ein guter Draht zu einem Prof oder Chefarzt dort ist sicher auch nie verkehrt LG
  3. Vica

    Es nervt...

    Das hat mir gerade vollumfänglich aus der Seele gesprochen :-) Mir geht es da ganz genauso.
  4. Ich habe noch ein Onyxia-Trauma 🤣 Danke an alle für's Aufmuntern :) Ich hoffe nun, dass diese Klausur schnell korrigiert sein wird, damit man sich (falls ich da durchrausche) schnell für die nächste Runde anmelden könnte. Die Klausur zum selben Modul aus der Runde davor haben manche schon im Oktober geschrieben, aber bis Samstag (wo ich diese Version geschrieben habe) immer noch nicht zurück erhalten. Gesetzt den Fall, einer aus Oktober müsste nochmal schreiben, könnte er das erst beim übernächsten Mal tun. Das würde mich zeitlich etwas in die Bredouille bringen.
  5. Oh je, oh je, was für ein Klausurenwochende! Mit Voll-Karacho gegen die Wand - anders kann man das nicht nennen. Es stand eine meiner letzten Klausuren an und eigentlich hätte der Ausgang etwas besser sein sollen. Nun bin ich leider ja nicht so wirklich der Klausurentyp und hatte immer wieder diverse Schwierigkeiten! Angefangen bei der gescheiten Lernstoffeinteilung bishin zu Blackouts während der Prüfung. Gegen die gestrige Klausur erscheinen die aber eher wie Luxusprobleme. Außerdem hatte jede Klausur irgendwie einen glimpflichen Ausgang. Das könnte nun aber anders werden! Die Klausur war morgens um 9, aber wegen der schlechten Zugverbindung zum Studienzentrum musste ich einen Zug nehmen, der 2 Stunden früher da war. Da ich auch 1 Stunde anreise, musste ich um 5 raus. Das fällt mir gerade echt schwer, ich bin total im Winterschlaf-Modus und in etwa so energiegeladen wie ein labberiger Toast. Diese Reise dorthin gestaltete sich ähnlich trostlos: Im Dunkeln losfahren, im Dunkeln ankommen. Weit und breit keine Menschenseele. Was soll man 2 Stunden vor Ladenöffnungszeit in der Großstadt? Ich habe mir meine Lernsachen mitgenommen und hatte vor, diese noch ein bisschen durchzulesen. Das scheiterte aber an einer Möglichkeit, sich irgendwo hinzusetzen. McDonalds war um diese Zeit voll von Partyleichen aus der letzten Nacht, außerdem wurde großflächig geputzt, weswegen wir alle rausgebeten wurden. Also watschelte ich ebenfalls in der Dunkelkeit schonmal zum Fernstudienzentrum, welches aber ebenfalls leider zu hatte. Nun stand ich 1 Stunde draußen im Regen herum, bis der erste Mitarbeiter kam. Das war schonmal die Einleitung für die Klausur, die dem ganzen dann ein Krönchen aufsetzte: Nichts, nahezu nichts von dem, was ich gelernt hatte, kam dran Diese Klausur war ein Endboss Level 11 von 10. Und ich selber habe mich gefühlt, als wäre ich so in etwa auf Level 1. Wenn ihr versteht, was ich meine. Was passiert ist, ist schwer zu sagen. Aber statt der riesigen, großen Topics auf die ich mich focussiert hatte, kamen kleinste Kleinigkeiten dran, die zum Teil nebensächlich auf einer einzigen (von viiiielen) Folien genannt wurde. Diese ergaben astronomisch hohe Punktzahlen, die mir nun fehlen (so viel ist leider sicher). Das Gefühl ist ganz schön eklig, wenn man die Frage nicht konkret beantworten kann. Da hilft eigentlich nur: Im Gedächtnis kramen, ob man irgendwo dazu mal was aufgenommen hat. Versuchen, abzuleiten, was ein Begriff bedeuten könnte. Wenn ein Modell abgefragt wird, das man garantiert nicht weiß: Ein anderes Modell nehmen und versuchen, es irgendwie passend darauf anzuwenden, auch wenn es weit hergeholt ist. Versuchen, Argumente zu liefern und am Rande zumindest ein wenig zu zeigen: "Gelernt habe ich durchaus!". Bei Teilaufgaben, die sich darauf beziehen: Schreiben, was logisch wäre (auch wenn es garantiert nicht so auf den Folien steht, aber vielleicht kommt es dem nahe). Das ist alles der letzte Mist, aber könnte vielleicht ein paar Punkte generieren. Oder auch nicht... Der einzige Trost, den ich mitnehmen kann: Auch mit 6 Monaten Hardcore-Lernen wäre das nicht bei mir hängengeblieben. Zu einem Thema habe ich gleich gar keine Unterlagen, weil die Folien, die ich dazu bekommen habe, in meinem Fall leer sind. Ich hatte das so interpretiert, dass diese Inhalte wohl absichtlich gestrichen worden waren, da nicht relevant. (Wohl nicht). Zum anderen waren die MCs für mich so schwierig zu beantworten, dass sich auch damit vermutlich keine Punkte rausholen ließen - in der Regel sind sie ja gute Stichwortgeber. Aber hier saß ich nur mit Stielaugen davor und dachte: WTF?? Nach Rücksprache mit dem Kommilitonen war ich in sofern etwas "beruhigt", als dass es diesen genau so erging mit dieser Klausur. Sogar von frustrierten Leuten, die die Klausur ab Mitte durchgestrichen haben und gegangen sind, haben wir gehört. Morgens, 5.20. Die City schläft... Bahnreisende? Fehlanzeige... Im Fernstudienzentrum: Alles (noch) tot. Auf der Rückfahrt hab ich übrigens den Zug verpasst. Aber man fährt nicht insgesamt 10.000 Kilometer nach Göttingen per Zug, ohne zu lernen, wie man geschickt Züge verbinden kann. Und so kam ich über 2 Bimmelbahnen doch noch recht schnell nach Hause. Nun ja, was passiert, wenn man im Bosskampf stirbt? Man macht den Level nochmal. Ich fürchte, das könnte die erste Klausur werden, die ich nochmal machen müsste. Leute, so schnell kann das gehen - da hat man den Kopf zu sehr in der Zukunft (Ausbildungsinstitute etc.) und säuft in der Gegenwart ab! Mal sehen, was kommt. Ich bin gewappnet für den nächsten Bosskampf! FeatureFoto: Francesco Ungaro @ pexels.com
  6. Stimmt, ich hab mich Narren lassen. Neu an der Neuausgabe ist wohl nur die Fortsetzungsstory 😊 LG
  7. Die Frage finde ich in der Tat nicht ganz unberechtigt, dann alles, was auf -psychologie endet, wird in der Regel etwas kritisch betrachtet. Besser fände ich einen reinen Studiengang Psychologie mit Master-Schwerpunkt Gesundheitspsychologie Das wird natürlich freilich ernst genommen Prävention ist ein wichtiges Gebiet, aber wie @Silberpfeil schon sagt, ziemliches Neuland. Die Leute merken ihre Grenzen tendenziell eher dann, wenn alle Verdrängung notgedrungen ein Ende hat und man schon mit den Folgen zu kämpfen hat. Dann ist eher Rehabilitation angesagt. Aber es kommt natürlich drauf an, wo genau man sich bzgl. Prävention spezialisieren will. LG
  8. Fragestellungen fand ich in meinem Bachelorstudium ganz furchtbar Vor allem die empirischen. Mein Tutor ist auch schon fast verzweifelt an mir...er hat sich für mich glaube ich Extrastunden um die Ohren gehauen. Und irgendwann saß es doch. Um mich inspirieren zu lassen, habe ich dutzende Arbeitstitel/Fragetitel anderer studentischer Arbeiten gelesen, die man so im Internet findet (manchmal auch bei den Unis direkt). Eventuell auch Doktorarbeiten, da findet man noch mehr. Alles, was ich schön fand, in Word gespeichert...alles umgestellt, zusammengebastelt...und irgendwann ist sie da, wie aus dem Nix geboren: Die Frage!! Toi toi toi.
  9. Das kommt mir alles sehr bekannt vor, angefangen beim Fernstudi-Burnout, über die Sache Kids vs. Fernstudium bishin zur Noten-Schmerzensgrenze 😂 Bei Noten über 2,5 muss ich auch schlucken...aber mittlerweile geht's mir nur noch darum, den Gesamtschnitt 2,5 nicht zu reißen Etwas Luft ist noch 😄 ...nicht viel, aber hey. 8 Klausuren hatte ich aber im ganzen Master nicht...bei euch geht aber echt die Post ab, was?
  10. Nie Gedanken drüber gemacht, aber solche Dinger habe ich durchaus schon bei anderen gehört: - Bewerbung toll angekommen und sofortige Kontaktaufnahme, beim Vorstellungsgespräch gesagt bekommen, man sei der Favorit, 3 Tage Probearbeiten toll gelaufen (schon darüber gesprochen, wie man die Arbeit gestalten könne) -> AG danach nie wieder erreichbar gewesen, lässt sich am Telefon vertrösten (entweder krank, Urlaub oder sonst was). - Bewerbungsprozess bis zum zweistündigen Vorstellungsgespräch klasse gelaufen, Frage, wann man denn anfangen könnte usw., Chef verspricht, sich am Folgetag zu melden -> nie wieder was gehört, geht nicht ans Telefon, Emails bleiben unbeantwortet. Warum passieren solche Sachen? Eigentlich eine spannende Frage. "Ghosting" ist auch bei Beziehungen und Freundschaften ein "interessantes" Phänomen. Ich würde mutmaßen, dass es in der Arbeitswelt ähnlich ist, und man völlig konfliktunfähige Chefs hat, die sich nicht trauen, ganz klar zu vermitteln, dass der Bewerber nicht auf die Stelle passt und daher auch nicht absagt. Merkwürdig in dem Zusammenhang, dass dem Bewerber häufig Hoffnung gemacht wird (denn so wird man ihn ja erst recht nicht los). Ist aber vielleicht auch subjektive Wahrnehmung seitens des Bewerbers. Einen mündlichen Vertrag abzuschließen finde ich ja ganz perfide. Man kann ja in diesem Fall nicht damit rechnen, dass der Bewerber das auf sich sitzen lässt. Als Bewerber kann man sich zwar gekränkt fühlen, trotzdem ist man aber der Gewinner in der Sache, denn wer will schon für so einen Laden arbeiten? Das ist ja wie wenn der Müll sich von selbst rausträgt. Jedenfalls hoffe ich, dass es bei dir, @kululu, nicht so ausgeht! Vielleicht weißt du ja mittlerweile mehr. Toi toi toi! LG
  11. Ich dachte neulich, mich laust der Affe, als im Buchhandel Das letzte Einhorn von Peter S. Beagle rumlag. Das Buch gab's ja auf Deutsch eigentlich gar nicht (komischerweise). Achtung, unpopular opinion: Ich mag den Film leider überhaupt nicht. Das Genre ist auch nicht meins und Einhörner etc. sind auch sowas von überhaupt nicht meins. Aber es gibt ja diesen Spruch "Stets findet Überraschung statt, wo man's nicht erwartet hat" und ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch irgendwie interessant sein könnte- war ja so ziemlich das erste seiner Art. War nur so eine Intuition. Und manchmal muss man sich auch mal aus seiner Komfortzone rausbewegen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es liegt jetzt auf meinem Lesetisch und ich muss sagen, ich bin ehrlich angetan. Clevere Geschichte mit interessant beschriebenen Charakteren. Die Fortsetzungsgeschichte (wer wissen will, wie es nach dem Film weiterging) ist auch noch enthalten. LG
  12. Ich habe mir jetzt die letzte Folge von "The Affair" auf Amazon reingezogen. Schaue die Serie seit 4 Jahren. Von der ersten Staffel war ich sehr angetan, obwohl sowas gar nicht mein Thema ist. Seitdem habe ich mich Jahr für Jahr auf die neue Staffel gefreut. Verflucht habe ich den künstlichen Hype von Amazon, lediglich jeden Freitag eine neue Folge zu bringen, statt alles in einem Rutsch - kein Binge Watchen möglich. Sowas finde ich für (kostenpflichtiges) Streamen eher unangemessen. Staffel für Staffel wurde die Serie schlechter und eigentlich wollte ich aussteigen, bin dann aber doch dabei geblieben. Jetzt nach der letzten Folge bin ich furchtbar wehmütig und werde die Figuren vermissen. So kann's gehen LG
  13. Hey kurtchen, interessanter Rückblick. Du bist Erzieher? Sehr sympathisch! :) Beste GRüße
  14. Ende gut, alles gut! Ich habe doch eine Standleitung zu dem Prof herstellen können, der die Blöcke betreut hat. Da er auch meine Thesis und die Einleitung macht, haben wir ja auch Berührungspunkte und sind keine Fremde. Er hat sich schließlich bereit erklärt, doch ein Empfehlungsschreiben zu machen, natürlich nur basierend auf Dingen, die er auch von mir weiß bzw. in den Seminaren gesehen. Das wäre auch tatsächlich alles, was ich überhaupt brauche. Gestern hatte ich gar kein Empfehlungsschreiben, nun bekomme ich 2. Over the moon!
  15. @TomSon: Wow, ich hätte es nicht gedacht nach all der Zeit, aber ich habe gerade mal angefragt und tatsächlich schicken sie mir nun etwas auf dem Postweg zu, was in 7-10 Tagen ankommen soll 😮 Besten Dank für den Tipp!
  16. Das musst du mit denen klären. Ich kenne nur ähnlich gelagerte Fälle, wo man dann innerhalb des Studiums die Berufsjahre fertig kriegen musste oder in Form von Extra-Modulen äquivalente Leistungen erbringen konnte. Außerdem fällt einiges unter Berufsjahre, z.B. Kindererziehung. Also würde ich vermuten, dass nicht zwangsläufig aller Tage Abend sein muss! Schreib mal, wie es ausging. LG
  17. Das ist ne echt gute Idee, ich denke, so würde ich das erstmal machen Wahnsinn, die haben das echt gemacht? Cool. Ich probiere das vielleicht auch mal gleich mit der OU. Das war tatsächlich meine erste Anlaufstelle. In der Tat könnte ich schon wegen ein paar Punkten hängengeblieben sein. Allerdings kam dann recht schnell zurück, dass ich lieber jemanden fragen soll, der mich besser bewerten könne, also in Arbeit oder Praktikum.
  18. Bezüglich der Institute für die Therapeutenausbildung bin ich sehr positiv überrascht. Gerade mal einen Tag, nachdem ich die Anmeldezettel verschickt habe, haben sie schon Kontakt zu mir aufgenommen. Damit hätte ich nicht gerechnet. In erster Linie waren die Zettel eine Vorsortierung. Jetzt geht es darum, dass ich das Eingemachte einschicke. So ganz ohne Unterlagen (also nur mit Bewerbungsgespräch und Masterzeugnis) geht es dann natürlich nicht. Es wird etwas mehr gefordet, als ich gedacht hätte. Andererseits findet sich in den Forderungen nichts, was einen überraschen sollte. Hier schon mal im Überblick, was man bereit halten muss: Motivationsschreiben - überrascht mich weniger, damit habe ich gerechnet. Zum Glück ist das ein Punkt, der mir nicht so schwer fällt. Meine Ansprüche an mich sind da recht hoch. Anschreiben - wie bei einer Bewerbung. Dient im Gegensatz zum Motivationsschreiben wohl mehr der Vorstellung der eigenen Person. Lebenslauf - das ist der Part, den ich am wenigsten mag, denn meiner ist nicht ohne Lücken. Bisher war das allerdings nie ein Problem, sondern schien eher interessant zu sein. Dennoch schreibe ich höchst ungerne Lebensläufe und immer irgendwie mit schlechtem Gewissen. Bisheriges Diploma Supplement, bzw. Notenstand - kein Problem, da einfach downloadbar. Mein derzeitiger Schnitt ist kein Highlight, aber auch alles andere als schlecht. Empfehlungsschreiben/Referenz vom Prof - damit kann ich nicht aufwarten. Von der PFH her glaube ich nicht, dass sowas wirklich kommen könnte, weil ich mir das praktisch nicht vorstellen kann (man kennt sich ja nicht wirklich!). Vermutlich sind auch potentielle Arbeitgeber oder Menschen vom Praktikum gemeint, die ich erst recht nicht besitze! Praktikumszeugnisse - Das ist das große Dilemma, denn diese besitze ich (noch) nicht. Meines startet erst ab Januar! Ich könnte mir aber vorstellen, dass das für diese Institute schon ein KO-Kriterium sein könnte, denn es wird schwierig, den Berufswunsch ohne solche Erfahrungen zu rechtfertigen, obwohl ich immer mit Kindern gearbeitet habe. Das muss ich leider so schlucken. Bachelor und Abizeugnis - das verstehe ich nicht wirklich, da nach Rechtslage nur der Master ausschlaggebend sein darf für die Zulassung. Vermutlich dient dies aber dazu, den Bewerber besser einzuschätzen. Da kann ich mit dem Bachelor punkten, mit Abi leider gar nicht! Da sind also ein paar Punkte, mit denen ich sicherlich keinen Blumentopf gewinne. Das heißt im Umkehrschluss, dass man alles, wo man punkten kann, etwas stärker herausstellen sollte. Mal sehen, ob das gelingt Die Lage ist sehr schwer einzuschätzen. Sicherlich ist es beim KJP auch nicht so schwer wie beim PP, das Interesse daran ist lange nicht so hoch wie bei letzterem! Falls man durchkommt und die Zusage bekommt, sollte man übrigens erstmal auf der Warteliste landen. Nun denn: Dann mal ran an's Werk und weiter vom Besten ausgehen LG Feature Foto: Pixabay.com
  19. Hallo, ich finde das Fernabi vom Konzept auch sehr, sehr schwierig. Da vor allem zu Beginn ja noch nicht eingegrenzt wird, fühlt es sich oft an, als würde man 8 Fächer (oder mehr, je nachdem, wie viel du belegst) studieren. Ich habe den Abi-Lehrgang beim ILS auch gemacht und fand ihn schwieriger als mein Psychologiestudium, obwohl ich sehr motiviert und wissbegierig war. Warum? Insbesondere deswegen: - Fehlende Reife meinerseits als Person. Keine Ahnung von Stoffeinteilung, Planung oder Lernkonzepten. Schwieriges unter den Tisch fallen lassen und immer mehr Defizite im Lernstoff angehäuft. Manchmal wochenlang gar nichts gemacht. - Mangelnde Übersicht über Dinge, die wirklich wichtig sind - ich fand das aus den Lernheften nur sehr schwer zu greifen. Einiges wird ja ewig vertieft, obwohl es überhaupt nicht relevant ist. Allerdings geht's beim Abi nicht nur um Prüfungsrelevanz. Da den Mittelweg zu finden, war schwierig. - Das ganze Ding aus falschen Beweggründen angegangen - Es ist unfassbar viel Stoff. Ein roter Faden fehlte. - Insbesondere die Mathehefte waren katastrophal schlecht. - Komplett unterschätzt, wie weit weg der Stoff vom Realschulwissen war. Es gab überhaupt keine Verknüpfung oder Anknüpfpunkt, gefühlt fehlten mir irgendwie 2 Schuljahre dazwischen. Daher musste ich viel nachholen, das kostete Zeit. - Spott und Häme, die ich leider persönlich genommen haben (das war allerdings in sofern relevant, als dass meine Arbeitgeber zum Ende hin kein Verständnis hatten, dass ich keine Überstunden schieben konnte, weil ich am WE mal für die Probeklausuren lernen musste). - Kaum einer hat das gemacht, quasi null Austausch zu anderen (das kann heute sehr anders sein!) - Unreifer Umgang mit Prüfungs- und Versagensängsten - Finanziell eine Riesenbelastung, wenn man die Prüfungen zum Teil in einem Zeitraum von 2-3 Wochen in HH ablegt (war damals so beim ILS, kann heute anders sein, außerdem kann man auch Glück haben, dass alles hintereinander passiert! Auch vom Anbieter abhängig!!!). Kommt natürlich auf Einkommensverhältnisse an. Ich war damals nur Nebenjobber, mein Mann noch Student Schrieb man aber im eigenen Bundesland, konnte ein komplett anderer Lernstoff drankommen, der niemals durchgenommen worden war. - Alles, wirklich alles, hängt von dieser einen einzigen Prüfung ab, die du in allen 8 Fächern schreibst. - Es gab am Ende große Diskrepanzen zwischen angeblichen Prüfungsstoff (mitgeteilt vom Institut) und dem tatsächlichen Prüfungsstoff. - Die Prüfungsnoten wurden nur selten dem Lernaufwand gerecht. Vieles verstehe ich bis heute nicht. Das sind die Gründe, weswegen ich es nicht geschenkt nochmal machen würde. Ich bin allerdings der Meinung, dass man es schaffen kann, wenn man nicht allzu unreif ist und sich gut disziplinieren kann Man sollte eher der koordinierte Typ sein und sich gut selbst motivieren können und vor allem ein Rezept gegen Durchhänger parat haben. Einteilung, Planung und genau Eingrenzung finde ich hier wichtiger als bei allen anderen Fernstudien. Sollte sich dem ganzen auch eher auf die japanische Weise annähern: Mit Staunen und Zittern. Ich würde immer das gemeinschaftiche Lernen vorziehen, zB Abendgymnasium oder Abitur-online, wo du ja mindestens die Hälfte in Präsenzphasen vor Ort ableisten musst. Aber sowas ist natürlich höchst individuell. LG
  20. Das ILS hat einen sog. "Studienausweis", ich glaube, dass der auch aus PVC war und sich gar nicht so groß von dem der Hochschulen unterschied. (Ich war vor 10Jahren+ dort, k.A. wie die Sache jetzt aussieht ) Das ist kein Studentenausweis im eigentlichen Sinne, man hat keine Matrikelnummer oder Anrechte auf ein Semesterticket usw. Vergünstigungen (Kino, Schwimmbad, Bibliothek, Office usw.) konnte ich damals aber schon nutzen, was mir eine große Hilfe war. LG
  21. Vica

    Danke Leute

    @Ahanit: Wie ist es dir mittlerweile ergangen? Alles Liebe!
  22. Vielen Dank Zum Glück wurden diese 12 Jahre Übergangszeit immerhin beibehalten (man weiß ja nie...) Zwei Fragen stelle ich mir - weiß jemand was Genaueres? Der neue Beruf heißt ja nun nur noch "Psychotherapeut". Dürfen sich z.B. die ganzen Heilpraktiker nun nicht mehr "Psychotherapeut" nennen und müssen ihre Schilder usw. abschrauben? Die HP-Ausbildung soll abgeschafft werden, aber was ist mit den Alten? Wenn man denen nun ein Verbot aufdrückt, wäre das ja im Grunde sowas wie Enteignung. Werden die parallel geduldet oder müssen die ein "HP" hintendran führen? Was ist mit den Leuten, die nächstes Jahr (aber noch vor dem 01.09.20) sich für den Bachelor in Psychologie einschreiben mit dem Ziel, den Master in klinischer zwecks Approbationsausbildung zu machen? LG und schönes Wochenende
  23. Ich kann das so gut nachempfinden Ich weiß nicht, wie umkämpft die Plätze bei euch sind (hier so im Schnitt auf 14 Plätze 200 Bewerbungen), aber als wir in diesem Jahr die Zusage hatten, bin ich, nun ja...richtiger Student geworden :D Im zweitletzten Semester. Drücke dir fest die Daumen, dass es hinhaut.
  24. Mittlerweile habe ich die ersten Bewerbungen für die Approbationsausbildungen verschickt Da mein Abschluss bis dato nur in Niedersachsen dazu berechtigt, habe ich mich auch dort beworben. Ich habe erstmal 3 Institute ausgesucht, die zwischen Osnabrück und Hannover liegen, weil diese für mich logistisch gut erreichbar sind. Aber ich schiele auch eventuell bis nach Göttingen, wobei letzteres von der Anreise her schon härter wäre (es kommt dann drauf an, wie die Theorie-Blöcke abzuleisten sind). 2x als KJP, 1x als PP mit der Möglichkeit der Weiterbildung zum KJP. Bei allen Instituten ist praktisch, dass man zumindest bundesweit mit Partnerkliniken arbeiten kann. Ganze 4 davon stehen in meiner Stadt. Die Bewerbungen sind sehr formlos und dadurch unkompliziert. Es werden keine pulitzerpreisverdächtigen Anschreiben oder Lebensläufe erwartet. Interessanter ist mehr die Motivation. Trotzdem rechne ich nicht auf die Schnelle mit einer Antwort. Warum ist das so? Oft können nur sehr wenige Plätze pro Kurs angeboten werden. Das benötigt sehr lange Zeit, man landet auf einer Warteliste. Das kann schon mal ein Jahr Vorlauf haben. Man wird dann zu einem Gespräch eingeladen, das Datum wird mitgeteilt. Da offenbar jeder eingeladen wird, der sich bewirbt, sollte man sich beim Gespräch dann schon gut präsentieren. Offensichtlich läuft das ganze so, dass derjenige den Platz bekommt, der sich eben rechtzeitig anmeldet (und natürlich die Voraussetzungen erfüllt, also für uns Psychologen einen Master in Klinischer!). Und sich nicht allzu schlecht anstellt beim Gespräch, schätze ich. Rein nach Leistungsaspekten (wer hat die beste Note) wird zumindest bei den Instituten, die ich ausgesucht habe, offenbar nicht unterschieden. Darum heißt es auch nicht "Bewerbung", sondern lediglich "Anmeldung". Wie bei jeder anderen Weiter- und Fortbildungsmaßnahme auch. Haben sich aber zu viele gleichzeitig angemeldet, werden die Vorstellungsgespräche aber sicher der Gradmesser. Wer keinen Platz bekommt, kann sich nämlich im nächsten Durchgang gleich wieder anmelden. Die Institute sind allerdings alle verhaltenstherapeutisch ausgelegt. Diese Institute bilden die klare Mehrheit. Das ist nicht unbedingt der Schwerpunkt, den ich anstrebe, ich komme mehr aus der tiefenpsychologischen Richtung (wobei ich mich mit VHT wohl auch anfreunden könnte). Die Institute, die dies anbieten, liegen allerdings gar nicht in greifbarer Nähe 😕 Trotzdem habe ich diese schon angeschrieben und bin gespannt, wie die Möglichkeiten aussehen. Tiefenpsychologie dauert in der Ausbildung länger und ist daher auch teurer. Wenn die Bedingungen geklärt sind, werde ich in der nächsten Bewerbungsrunde auch dort eine Anmeldung hinschicken. Und dann? Theoretischer Fall: Meinen Master habe ich nicht vor September. Angenommen, man hat Glück und bekommt einen Ausbildungsplatz für Oktober, und diese Zusage käme im März - dann kann man im März bereits den PP1 bzw. den praktischen Teil ableisten, der später, nach Erhalt des Masters, schonmal mit angerechnet wird, bevor man den Theorieteil antritt. Das wäre was... Mal sehen, wie sich das entwickelt Übrigens haben es wieder zwei Freundinnen in Baden-Württemberg geschafft, mit ihren PFH-Master zugelassen zu werden. Schön, dass das da so reibungslos klappt. Von den anderen Bundesländern (außerhalb Niedersachsens, Baden-Württembergs und Sachen-Anhalts) hab ich leider nichts weiter gehört. Mein Eindruck ist, dass da auch nicht mehr viel passieren wird. Und ich glaube auch nicht, dass die Hochschulen sich da jetzt ein Bein ausreißen werden. Das Ende der Lehre der klinischen Psychologie in dieser Form ist nahe, da sie mit dem neuen Psychotherapie-Studiengang hinfällig wird Und der wird so erstmal nur an Universitäten kommen. Das heißt dann eben: Pendeln, anders geht es nicht - aber immerhin das!. Euch eine gute Woche! Feature Foto: Pixabay.com
×
×
  • Neu erstellen...