Springe zum Inhalt

Vica

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    776
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Vica

  1. Ja, ich habe dort mal einen Kurs in Philosophie belegt, ich glaube über die Universität Edinburgh. War wirklich toll und das Zertifikat sah auch sehr edel aus. Allerdings hab ich es nie zu einer Anrechnung gebraucht. Meines Erachtens ist das ähnlich wie ein Akademiestudiengang in Hagen oder zum Teil auch VHS-Kurse. :-) Das kommt drauf an, welche Hochschule das ist und was die genau damit meinen, dass man die Anforderungen nicht erfüllt. In der Regel heißt das, dass dir Scheine (Master) oder entsprechende Noten (Bachelor) fehlen, die zur Aufnahme des Studiums gefehlt haben. Oft werden nur Kurse akzeptiert, die mit dem Ablegen einer echten Prüfung zu tun haben. Ich würde mal nachfragen, was deine Hochschule denn so erwartet und wo/wie man diese Anforderungen nachholen kann. So bekommst du vielleicht eine maßgeschneiderte Lösung! LG
  2. Moinmoin, das ist der Grund, warum ich mich für die Teilzeit-Variante entschieden hatten, die bei uns mit 300€ zu Buche schlägt...Vollzeit wäre um die 600€. Bald komme ich in den Gebührenkatalog der Campusstudiengänge, und die liegen bei 700€... ...monatlich. 420€ Umschreibungsgebühren noch nicht dazu gerechnet. Von den 1000€ für die Master-Thesis will ich jetzt lieber gar nicht reden. Die hat man bei solchen Beträgen aber erst recht nicht auf der hohen Kante. LG
  3. Liebe Leser, es musste zwangsläufig passieren: Nichts ging mehr Im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur ist das Lernen mit zwei anwesenden Ferien-Kleinkindern mental sehr anspruchsvoll, auch körperlich streikt das System: In der letzten Zeit habe ich wohl zu viel geschrieben und so kam es, dass ich in der letzten Woche keinen Stift mehr halten konnte, ohne dass ich Krämpfe in der Hand bekomme - das ist sehr ungünstig, wenn Klausuren vor der Tür stehen. Aber nicht nur das: Auch mein Rücken schmerzte langsam enorm vom Sitzen beim Lernen, der Nacken sowieso. Dagegen musste ich nun täglich Kopfschmerztabletten nehmen und das gefiel mir gar nicht. Ich habe das Gefühl, mein Hals sitzt da, wo bei anderen das Brustbein losgeht. Schlussendlich wurde ich schon von Fremden beim Spazieren gehen drauf angesprochen, dass ich bemerkenswert schief gehe und dies wohl Schonhaltungen sei. Und fürwahr, auch das Gehen klappt nicht gut. Dazu gesellen sich auch Schlafprobleme - unter 1 Stunde wird das eigentlich nichts. Gewichtszunahme und Gelenkschmerzen kommen auch dazu, denn wo wenig Bewegung ist, setzt alles an. Das waren wieder blöde Voraussetzungen, wenn man zwei schwierige Klausuren schreiben muss. Ich hatte mir aber bei der letzten Klausur schon vorgenommen, nicht mehr teilzunehmen, wenn ich so dermaßen unter Stress stehe. Meine Verabredung mit mir selber war, mir in der letzten Klausurwoche Dinge zu gönnen, die mir auch gut tun! Doch was kann man schon machen? Urlaub -> fällt flach, da schon die Seminare umwerfend teuer sind. Kreativ/Künstlerisch aktiv sein -> das ist eigentlich mein "Allheilmittel", welches ich mangels Zeit momentan gar nicht ausüben kann und das finde ich echt schade :-( Kann ich aber vor der Klausur nicht mehr ändern. Sport -> Schwierig, da ich mich wegen der Verspannungen gerade kaum bewegen kann. Man müsste dann im kleinen Maße wieder anfangen, aber das führt nicht kurzfristig zum Erfolg. Yoga -> Versucht, aber zu verspannt. Was unternehmen mit Freunden -> tut ganz gut...doch lässt sich nicht mehr auf die Klausurwoche legen und ändert auch nichts mehr an den körperlichen Beschwerden. Magnesium zur Muskellockerung -> nichts tat sich. Kenne ich gar nicht. Das Maß voll war für mich, als ich mich bücken wollte um etwas aufzuheben und ohne Hilfe eines Stuhls und nur in Zeitlupe weder hoch noch runter kam. Das muss nicht sein in meinem Alter, das muss auch mit Ende 60 nicht sein! Ich habe mir 2 Stunden frei genommen und bin kurzerhand zur Thai-Massage gegangen. Ich hatte das früher schon mal gemacht, als ich mich beim Krafttraining übelst verhoben hatte und mir kein Orthopäde helfen konnte. Damals bin ich humpelnd reingegangen und ohne jegliche Beschwerden wieder rausgegangen :-) Nun haben wir hier einen Salon, der wirklich sehr professionell ist. 2 Stunden ist das Maximum, um von Kopf bis Fuß massiert zu werden. Thai-Massage hat nicht nur was mit Lockern von Verspannungen zu tun, sondern der ganze Körper wird gestreckt und gedehnt, Blut und Lymphfluss zirkuliert danach wieder, wie sie sollen, die Muskeln werden angeregt und der Stoffwechsel aktiviert. Nun ist es bei so anspruchsvollen Wünschen so: Für nichts gibts nicht. Die Massage ist unendlich schmerzhaft, da die Mädels dort mithilfe der Ellenbogen oder den Füßen zu Leibe rücken - und im Extremfall auch schonmal auf einen steigen und herumhüpfen. Man denkt zum Teil: Das war's, das überleb ich nicht, gleich brech ich hier mitsamt dem Massagetisch durch und muss mit Rettungshubschrauber ausgeflogen werden. Es hat den Anschein, dass hier Schmerz mit noch viel mehr Schmerz bekämpft werden soll. Einige Tage danach spüre ich entsetzlichen Muskelkater, zum Teil auch Kopfschmerzen und das Gefühl eines starken Sonnenbrands, wenn man gewisse Gliedmaßen berührt - komischerweise aber nicht unangenehm! Ein befreundeter Physiotherapeut von mir meinte, dass das ja eigentlich sehr gute Zeichen seien. Das Fazit, dass ich nach diesem Wellness-Ausflug ziehe: Ich bin ein neuer Mensch! Ich habe zwar noch enormen Muskelkater (so fühlt es sich wohl an, wenn man verprügelt wurde), aber ich bin beweglich/agil und schwungvoll wie seit 20 Jahren nicht mehr! Ich kann mich nicht nur wieder bücken, ich habe auch permanent Lust, aktiv zu sein - weswegen ich mich auch erstmal springend durch die Wohnung bewege. Ich weiß zum Teil gar nicht wohin mit meinen gefühlt 1m längeren Armen. Stoße ständig wo an, weil ich sie so viel bewege. Stift halten, schreiben, am Schreibtisch sitzen - all das geht wieder. Sport geht auch, aber aufgrund des Muskelkaters lieber langsam machen. Vor allem merke ich eine Stimmungsaufhellung und dass der Stoffwechsel wieder funktioniert...merkt ihr auch sehr bald :-) Einschlafen tue ich, bevor der Kopf auf dem Kopfkissen ist. Das hatte ich zuletzt vor 5 Jahren so, bevor meine Kinder geboren wurden. Es war echt die beste Entscheidung, sich sowas zu gönnen! Ich werde GARANTIERT häufiger kommen. Leider hat das zwar seinen Preis...und ehrlich gesagt: Zart besaitet darf man auch nicht sein. Aber man bekommt etwas dafür raus, darum heule ich dem Geld nicht hinterher. Bis zur Klausur wird der Muskelkater auch weg sein. Ich denke, so kurzfristig vor der Klausur war das das beste, was man tun kann, um sich wieder schnell Lebensenergie zuführen zu lassen. Krass, wie sehr es auf die Stimmung gehen kann, wenn man so verspannt ist. Entspannung im Studium ist echt ein bedeutender Faktor, den man nicht vergessen darf. Oft haben wir ja leider kein Studtentenleben in dem Sinne, dass man abends nach anstrengenden Seminaren zum Ausgleich einen drauf macht und mal ein paar Stündchen abschalten kann. Jeder hat natürlich seine eigene Art, zu entspannen - ich mache es jetzt aber zum festen Ritual, immer in der letzten Klausurwoche zur Thai-Massage zu gehen. Und hoffentlich dazwischen. Wenn ihr also merkt, ihr rostet in den Tagen vor der Klausur ein: Einfach mal etwas gönnen und nicht gleich die Klausur absagen. Es liegt oft nicht daran, dass ihr schlecht gelernt hättet! LG :-) Feautre Foto: Pixabay.com
  4. Nächste Woche bringe ich erstmals 2 Prüfungen in einem Rutsch hinter mich. Das ist für jemanden, der bei der letzten Klausur nicht mal seinen Namen richtig schreiben konnte, schon eine echte Hausnummer :-D Klausur Nr 1 ist ein alter "Kumpel" von mir, nämlich mein alter Angstgegner Diagnostik (Testtheorie! Waaah!) Prüfung Nr.2 ist eine Äquivalenz-Klausur in Sozialpsycho, die man für die Anerkennung des Campusstudiums noch zusätzlich bräuchte. Wie sehr die Note mit reinfließt, versteh ich nicht genau - ich habe Unterschiedliches gehört. Manche denken, es gehe nur um's Bestehen, manche sind nervös, dass ihnen die Note den Gesamtschnitt zerreißt. Es gibt noch nicht viele, die diese abgelegt haben, aber was man so hört, klingt zum Teil nicht so, als könne man das nur mit etwas Überfliegen hinbiegen (nun ist es natürlich immer subjektiv, wie jemand eine Klausur erlebt). Grundsätzlich ist Sozialpsychologie ja schon von Haus aus ein tolles Thema, wäre es nicht wahnsinnig umfangreich. Es ist aber so ein Fach mit viel "Aber". An der OU habe ich Sozialpsycho auch sehr gerne gemacht, aber die Klausur war ein Wolf im Schafspelz, der kleinste Kleinigkeiten abfragte, was ich damals echt unfair fand. Prinzipiell wäre aber beides hinzukriegen...wäre da nicht die Tatsache, dass momentan Kita-Ferien sind. In der ersten Tageshälfte muss ich mit Kind Nr.2 zur Eingewöhnung im Kindergarten bleiben (exakt so lange, wie die Prüfungsphase geht) - schon das finde ich lärmrechnisch herausfordernd. Wenn wir durch sind, merke ich, dass mir der Kopf rauscht, dabei sitzt man dort ja nur in der Gegend rum. In der zweiten Tageshälfte kommt Kind Nr. 1 von den Großeltern zurück, wo sie dank Schiete-Wetter momentan die Wohnung zusammen unsicher machen. Die ungeschminkte Wahrheit: Leider gestaltet sich das mit zwei anwesenden Kleinkids nicht ganz so easy, dass ich mal eben ein paar Altklausurfragen durchgehen kann. Natürlich wusste ich, dass es so kommt und wollte eigentlich das Lernen in Nachtschichten abstottern, aber daraus wird nichts, weil ich nicht mal bis zur Tagesschau (also ca. 20 Uhr) durchhalte und schon schlapp mache. Demnach bleibt nichts anderes, als irgendwie mit Lärm am Nachmittag zu lernen. Was ansich ziemlich widersprüchlich ist. Aber irgendwie scheint es so halbwegs hinzukommen. Der Notfall-Lernplan mit Lärm, die wie eine Abrissbirne durch die Wohnung geht, sieht ungefähr so aus: Diagnostik: - Relativ simple Karteikarten, für große Gestaltungen bleibt keine Zeit. Habe ein kleines Notizbuch zum "Karteikartenbuch" umfunktioniert, sonst kommen wieder einzelne Karten weg. - Fragen lösen (am besten 2-3x hintereinander, bis das wirklich sitzt) - Mindmaps nur für sehr komplexe Bereiche (zeitverschlingend) - Teilweise loci-Methode, da sehr wenig Zeit. Ca. 15 - 45 Minuten am Tag Sozialpsycho: - Fast nur loci - Mangels Erfahrungswerten Reflexionsfragen in den Studienbriefen. Höchstens 1-2 Fragen am Tag. Mindestens 15 Minuten am Tag Durch die relativ kurzen Lernzeiten bleibt dann noch genügend Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Oh ja, und neben ein wenig Toben, Malen, Lück-Kästen usw. muss man ja auch noch zusammen Waffeln backen und sowas wie Haushalt gibt's ja auch noch. Zwischendrin hatte ich mir schon überlegt, eine oder beide Prüfungen abzumelden und zu verschieben. Aber letztlich bin ich doch happy, wenn beides abgehakt ist. Ich mache drei Kreuze, wenn ich hier durch bin. Wie gut das klappt, wird sich dann natürlich nächste Woche zeigen. Immerhin muss man sagen, werden sich die Ferien der beiden nicht mehr so kreuzen und auch die fordernde Eingewöhnungszeit. LG Feature Foto: pixabay.com
  5. Hmmm, ehrlich gesagt, ich kenne dieses Verfahren, dass die Infos plötzlich von der Homepage verschwinden und angeblich später wieder erscheinen sollen (Hey, @Forensiker, du auch??). Ich drücke euch die Daumen, dass sie da auch wirklich wieder auftauchen. Andererseits ist es aber eben auch Fakt, dass in BW die Zulassung zur PP-Ausbildung mittels der gleichgestellten Abschlüsse möglich ist. Da es sogar mit dem von der PFH aus Niedersachsen geht (eine Kollegin von uns fängt dort im Oktober die Doppel-Approbation an), sollte einer aus dem eigenen Ländle ja erst recht safe sein! LG
  6. Ja, das merke ich auch gerade Dass wir mit nur einem ,,richtigem" Gehalt und 3 Personen, die überwiegend kosten nicht zu den Superreichen gehören, hatte ich mir schon gedacht. Aber als so armen Schlucker hab ich mich auch nicht eingeschätzt Da ist es nur gut, dass sich das - lebensqualitativ - nicht so anfühlt
  7. Liebe Leser,relativ unverhofft haben wir einen Kitaplatz auch für Kind Nr.2 in einer wirklich tollen Kita gefunden haben (nachgerückt - eigentlich hatte ich von allen Kitas eine Absage (bei 13 darf man sich anmelden) und da auch die Tagesmütter alle vergeben sind habe ich uns schon noch 1 weiteres Jahr zu Hause gesehen). Dass dies klappt, haben wir erst vor ein paar Wochen erfahren. Dadurch tut sich für mich seit diesem Monat ein Zeitfenster ungeahnten Ausmaßes auf Nach 5 Jahren (mit beiden Kids) überwiegender Elternzeit habe ich jetzt die Möglichkeit für einen Bereich des Studiums, der mir zuvor nicht möglich war: Das Berufspraktikum. Ich kann euch sagen, dass ich mich auf diese Praxis ganz besonders freue . Dadurch komme ich jetzt wieder mit dem Thema Bewerbungsschreiben in Berührung. Dass ich eine geschrieben habe, die zur Einstellung führte, ist lange her. Damals waren andere Standards gesetzt, da ich mich auch nie um hart umkämpfte Stellen beworben habe. Damit gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr. Jetzt ist die Situation eine andere, nun geht es selbst im Praktikumsbereich schon um Stellen, die andere sehr gerne haben und in der Regel auch mit unseren "einheimischen" (=die von unserer Campusuni vor Ort) Psychologiestudenten besetzt werden, was ich auch verstehen kann. In dem Meer an möglichen Bewerbungsgestaltungen von heute bin ich fast untergegangen. Der Wahnsinn, was es da alles auf dem Markt gibt. Neu ist mir, dass man auch seine Twitter oder Facebookprofile im Lebenslauf verlinken kann. Das war vor ein paar Jahren ein NoGo und käme mir nicht in die Tüte Zusätzlich fand ich schon die Beispielslebensläufe demotivierend. So viele Stellen kann ich da gar nicht auflisten. Lebensläufe sind immer so verdammt ehrlich ...aber nach einigem Tüfteln fiel mir auch, dass ich doch ein wenig was zu listen habe. Immerhin kann ich durch den Bereich Kinder- und Jugendliche selbst die Elternzeit positiv verbuchen. Am Ende gefiel mir meine Bewerbung dann doch noch. Ich habe mich für einen zielgerichteten Lebenslauf mit rückwärts gerichteter Chronologie entschieden, um die aktuellen Fähigkeiten mehr ins Licht zu rücken. Das Praktikum soll 6 Wochen gehen - bleibt zu hoffen, dass irgendwo ein Plätzchen für mich frei ist. Punkten kann ich vermutlich überhaupt nur damit, dass ich im Gegensatz zu unseren Uni-Studenten zeitlich flexibel bin, denn für letztere sind sehr klar umrissene Zeiträume im Jahr für deren Pflichtpraktika vorgesehen. Außerdem kann ich gut Kaffeekochen (nicht nur das, auch Cappuccino, Latte Macchiato, Flat White etc.) und der Wert eines gut gemachten Kaffee wird heute unterschätzt (ppppuhhh, war der schlecht). LG Feature Foto: pixabay.com
  8. Hallo, Wahnsinn, Gratulation zu dieser Note Wie macht man das nur in Statistik? (Wie wäre ein Blog-Eintrag mit Lerntipps dazu? Suche noch nach erleuchtenden Ideen Ja und viel Spaß mit Informatik. Habe für's Akademiestudium in Hagen auch gerade einen Kurs darin belegt, just for fun. Mehr als den Studienbrief lesen werde ich voraussichtlich nicht :-) LG
  9. Hallo, also das klingt, als sei es in erster Linie ein technisches Problem. Das kann ja nicht zum Ausschluss einer Wiederholungsprüfung führen. Die Versuche stehen einem rechtlich zu. Vielleicht ist das auch irgendwo ein Art Bug, weil du zunächst die Note hast streichen lassen und das nicht anders im System eingetragen werden kann.Solche Dinge gibt es bei uns auch manchmal, dass da wirklich kuriose Dinge im Notenverlauf stehen (inklusive falscher Studienbezeichnung). Das verschwindet ganz schnell wieder, wenn das Prüfungsamt Updates macht. Es könnte auch ein genereller temporärer Fehler sein. Sowas passiert manchmal, insbesondere wenn es nicht viele Admins gibt, die für die Datenbanken verantwortlich sind. Grundsätzlich würde ich mich fragen, ob es für die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung eine Frist gab oder die Modulprüfungen in einer gewissen Reihenfolge abgeleistet werden müssen. Macht aber bei genauer Betrachtung auch nicht so viel Sinn. Ich würde da versuchen cool zu bleiben und die Antwort des Prüfungsamtes abwarten und zur Not auf die weiteren Versuche verweisen! LG
  10. Liebe Leser, nach einer seltsamen Reihe von dezenten Motivationstiefs, Auslegaut-Sein durch Hitzeperioden, Schwierigkeiten mit dem Lernen und seltsamen Klausurerlebnissen (inklusive Noten) kam heute die Note für die Hausarbeit rein. Wie immer ganz schön schnell...ich hätte ja gedacht, dass der Betrieb aufgrund des Sommers brach liegt...aber nein, da wird wohl noch fleißig getüftelt Ich habe einen Volltreffer von 1,00 gelandet. Solche Noten habe ich äußerst selten. Es freut mich doppelt, weil die Gewichtung der Note recht stark ist und sie damit auch das blöde Klausurergebnis vom letzten Mal etwas ausbügelt, was super ist Ich hoffe, dass meine Partnerin, mit der ich an diesem Projekt gearbeitet habe, die gleiche Note hat. Wir werden natürlich individuell benotet. Ich gehe aber stark davon aus, dass sie dasselbe Ergebnis hat, allein schon von dem, was sie geschrieben hat (das war schon recht beeindruckend!). Ich muss sagen, dass mich das Ergebnis in besonderer Weise motiviert und auch gefreut hat. Eigentlich dachte ich, nicht mehr so viel auf Noten zu geben. Ein Schnitt ist für meinen weiteren Weg auch nicht erforderlich. Trotzdem ist so ein Erfolgserlebnis durch eine gute Note für mich immer der beste Weg, die Freude am Lernen zurück zu gewinnen. Derzeit lerne ich noch für Sozialpsychologie und Diagnostik. Beides wird in ca. 2 Wochen fällig. Ich weiß nicht, ob sich da solche Notendimensionen bei mir erzielen lassen - glaube es eher nicht. Schön wäre es natürlich. Das Lernen fällt mir diesmal nicht so schwer. Das große Kind hat Ferien (3 Wochen, genau bis zum Ende der Prüfungszeit, ha ha ha) und das kleine Kind wird gerade in der Kita eingewöhnt, dadurch hänge ich natürlich den ganzen Morgen im Kindergarten herum. Na ja, mal versuchen, vom Besten auszugehen :-) Euch eine schöne Woche! Feature Foto: pexels.com
  11. Erstmal Glückwunsch zur absolvierten Statistik-Klausur :)) Ich habe ja wirklich vor jedem Respekt, der sich da ranwagt. Statistik gehört bei mir ebenfalls zu den Angstgegnern (nur die Testtheorie fürchte ich mehr). Ich bin auch in einem ähnlichen Zwischentief - das Lernen fällt mir gerade auch nicht so leicht, bei Klausuren bin ich gerade auch relativ unentspannt und das mit den blöden Kommentaren kenne ich auch. Sogar meine Tochter ist fast genau gleich alt, haha Die Luft, die raus ist, kenne ich ebenfalls. Ich finde das Studium, Inhalte plus die Kollegen zwar total toll, aber langsam hab ich das Gefühl, ich will ran an's Praktische. Statt Unmengen zu zahlen lieber etwas verdienen. Morgens hingehen, nachmittags zurückkommen, erfüllt sein und sich den Rest des Tages nur noch Familie und Hobby widmen. Was die Sprüche und das eigentliche Problem dahinter betrifft, dass das, was man tut, nicht ernst genommen wird...da könnte ich leider auch ein Buch drüber füllen Ich wünsche dir, dass du es mit deiner Freundin geregelt bekommst. Vielleicht ist sie ein Typ, bei dem Kritik gut anschlägt. Ich selbst habe irgendwann die Notbremse gezogen nach ein paar Blauen Wunderchen, die ich erlebt habe, und nur noch Kontakt gesucht zu entspannten Leutchen, die allem tolerant gegenüberstehen und generell optimistisch eingestellt sind. Das tut - nicht nur im Bezug auf das Studium - sooooo unendlich gut. Ich habe den Eindruck, dass sich dadurch vieles in meinem Alltag sehr verbessert hat und sogar, dass nun viele Dinge wie von Geisterhand besser gelingen (auch die, die ich gar nicht für beeinflussbar gehalten habe). Ich freue mich oft schon tagelang vorher auf eine Verabredung - das kannte ich vorher gar nicht mehr. Blöde Sprüche habe ich mir nie mehr anhören müssen. Mir war allerdings vorher gar nicht aufgefallen, wie enorm einen manche Leute runtergezogen haben - sei es aus der Family, aus dem Freundes oder dem Arbeitskollegenkreis - und was das echt ausmacht Man vermutet keine bösen Absichten bei Angehörigen gewisser Gruppen, weil Dysfunktionen bei Freunden, Familie usw. immer noch Tabutema sind (und das Problem eher auf einen selbst geschoben wird). Jetzt wünsch ich dir viel Glück mit der Statistik-Klausur, es hat sicher gut geklappt :-) Ich erlege diesen Angstgegner im Oktober und Ende August wird noch dem Testtheorie-Drachen der Kopf abgeschlagen LG
  12. Vica

    Auf ein Neues?

    Wie toll!!! Ich habe mich ulkigerweise die ganze Zeit gefragt, ob das nicht ein Master für dich wäre :-D Dann mal frohes Gelingen und ich followe natürlich direkt
  13. Liebe Leser, die letzte Woche war recht bescheiden: Völlig unvorhergesehener Krankenhausaufenthalt, 33,5 Grad IN der Wohnung, technische Kommunikationsschwierigkeiten und Deklarationsprobleme (was genau schreiben wir da eigentlich? Hausarbeit? Facharbeit? Abschlussbericht??) machten mir das Leben echt schwer. Trotz alledem ist die Hausarbeit (spannendes Thema Behandlungsplan eines Patienten und Interventionen) lange vor Frist fertig geworden. Einer der ganz wenigen Fälle, wo ich nicht am Tag der Abgabe dringend auf den Poststempel hoffen muss. Tatsächlich bin ich schon seit ca. 2 Wochen durch damit, wartete dabei aber auf meine Partnerin, die noch nicht fertig war, denn nur mit ihrem Teil kann ich die Arbeit ja zusammenfügen. Die Zusammenarbeit war toll, aber von technischen Schwierigkeiten geprägt, was die E-Mail-Erreichbarkeit anging. Da sie auch kein WA oder FA nutzt und zudem auch noch Vollzeit arbeitet, war es manchmal nicht leicht; außerdem steht der Server meines Anbieters offenbar bei Spamhouse auf der Blacklist, weswegen ihr E-Mail-Anbieter meine Mails blockierte. Da half nur eine Mailadresse bei einem kostenlosen E-Mail-Dienst, womit das Problem auch schnell behoben war. Aber da mal drauf zu kommen, woran es hakte... Etwas irritierend war auch die Tatsache, dass mir bis zuletzt unklar war, ob das eine Hausarbeit, Facharbeit, Fallarbeit, ein Essay oder einen Abschlussbericht ist. Die Begriffe wurden sowohl in der Aufgabenstellung, als auch auf den Seminaren äquivalent gebraucht, es bestehen allerdings sehr große Unterschiede zwischen diesen Kategorien. Per Mail und auf Nachfragen beim PA hieß es dann Hausarbeit, aber auch die Begriffe Fallarbeit (genau genommen: "Fallarbeit, aber nicht die echte, sondern eine andere") und Facharbeit wurden gebraucht. Zwischendrin wurden im Onlinestudienzentrum auch die Bezeichnungen dieser Arbeiten geändert, neue Anmelde- und Abgabefristen hochgeladen OHNE dass das wo angekündigt war, und in unserer Lerngruppe werden ebenfalls alle Begriffe durcheinander geworfen. Im Endeffekt: Babylonische Sprachverwirrung! Das Ende vom Lied: Es ist offiziell wohl eine Hausarbeit, wenn auch nicht DIE Hausarbeit. (Wer hat's verstanden?) Egal, ich habe das Ding ausgedruckt und gebunden. Einen Schnitzer hatte ich dennoch eingebaut und das ist mir erst sehr spät aufgefallen. Darum durfte ich am Folgetag nochmal zum Copyshop rennen und das ganze NOCHMALS drucken und binden lassen. Nun ist ein Exemplar unterwegs, eins elektronisch beim Prüfungsamt und eins hab ich nun zu Hause als Souvenir Als nächstes wollte ich gerne Hausarbeit (also, die richtige!) und Fallarbeit zusammen schreiben. Jedoch hat die PFH wie gesagt die Richtlinien für schriftliche Arbeiten neu hochgeladen und diese Arbeiten umbenannt (Im Campusstudium ist ja alles anders). Nun weiß ich gar nicht mehr, was was ist und ob das alles noch passt, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich werde nächste Woche mal nachhaken. Fakt ist, dass ich Aufbruchsstimmung spüre - möchte gerne fertig werden mit dem Projekt Studium, ich werde langsam müde. LG Feature Foto: https://pixabay.com
  14. Ich versteh dich voll. Das Problem haben bei uns die Kollegen mit Gesundheitspsychologie-Schwerpunkt auch. Man hört seit Sommeranfang solche Sachen: - Prof oder Tutor verschwunden - Keine Rückmeldung zu Masterarbeit-Vorschlägen - Die Facharbeit wird nicht korrigiert, Korrekturzeit seit 2 Wochen überschritten - Hausarbeit wurde nicht benotet. Beschwer, nix gehört. Prof irgendwie doch auf dem Handy erwischt. 2 Stunden später war die Note da. (Angeblich ebenfalls Urlaub ohne Internetzugang!) - Die Klausurnoten werden nicht hochgeladen, obwohl sie schon länger im Prüfungsamt rumliegen Die sind wohl alle in der Hängematte zu finden Zum Glück kannst du jetzt loslegen. Have fun!
  15. Liebe Leser. Bis zur Masterarbeit ist es zwar noch eine Weile hin - vor Januar kann ich mich damit eigentlich nicht befassen. Allerdings kann ich mich ab August für die Fallarbeit anmelden, die ich ab Oktober schreiben kann. Will ich sie im klinischen Bereich schreiben (was ich natürlich vorhabe), wird das Thema der Fallarbeit an das Thema der Masterarbeit gekoppelt. Heißt, die Fallarbeit ist sowas wie deren Einleitung. Das wiederum bedeutet, dass man sich schon recht früh sicher sein muss bezüglich der Themenwahl der Masterarbeit. Die Handhabung gefällt mir so eigentlich ziemlich gut, da man damit einen roten Faden bei den schriftlichen Arbeiten im Studium behält und sie nicht bunt aus allen Disziplinen zusammengewürfelt sind. Andererseits tue ich mich etwas schwer mit der Themenfindung - nicht, dass ich keine Idee hätte, ich bin da mehr für "alles offen". Eine Handvoll Ideen habe ich auch schon, aber ich konnte mich noch nicht zu einer durchringen. Mal in die Runde gefragt: Sind meine Ansprüche hier einfach zu hoch? Ich hätte gerne: - Ein Thema, das mich selbst sehr interessant! - Die Art Masterarbeit, die ein aktuelles, allgemein-interessantes Thema aufgreift, welches auch Otto-Normalbürger lesen würde - Etwas, was man auch seinem Arbeitgeber vorlegen könnte - Ein Thema mit aktueller klinischer Relevanz/Brisanz oder ein Bereich, in dem noch Bedarf an Erhebung besteht Ich habe mit Freunden gesprochen, die ihre Masterarbeit schon hinter sich haben und keiner davon hat sich solche Gedanken gemacht. Die Devise war da eher, sich da bloß keinen Kopf zu machen und dass "die im Grund ja eh keinen interessiert". Ich weiß nicht, aber das kann ich mir nicht vorstellen Mein Eindruck ist, dass es leichter sein könnte, wenn man schon im klinischen Umfeld arbeitet - da müssten sich einem die Ideen ja regelrecht aufdrängen. Leider lässt sich aber das klinische Praktikum bei mir nicht vor der Masterarbeit terminieren. Viele meiner Ideen, die auch obige Punkte erfüllen würden, lassen sich leider eher der Sozialpsychologie zuordnen und wären damit weit ab vom Schuss. Sie gehen eher in die Richtung Reaktionsweisen von bestimmten Personengruppen. Von Zeit zu Zeit versuche ich auch, andere Themenbereiche, die ich sehr mag, mit der klinischen zu kreuzen. Leider kann man das Thema Weltall & Sterne schlecht mit Psychologie kreuzen. Da landen wir fast immer bei Stressmanagement für Astronauten oder künftige Marsmissionen. Abgesehen davon, dass ich die Erhebung da schwierig finde, interessiert es mich nücht und es fällt auch eher in die Gesundheits- oder Sozialpsychologie. *schulterzuck*. Momentan durchkämme ich die Seiten unserer Psychiatrien und schaue mir da die Forschungsprojekte an. Das ist in der Tat schon mal hilfreich. Mich würde echt interessieren, wie ihr zu eurer Themenfindung gekommen seid. LG Feature Foto: Bild von Lars_Nissen_Photoart auf pixabay.com/
  16. Vica

    Der Bericht ist weg

    Ah, das sieht super aus 🤩 ich sitze momentan ebenfalls an so nem Ding und "freu" mich schon, es auszudrucken 😏
  17. Früher zumindest haben sie versucht, B.Sc./M.Sc. mit Vordiplom/Diplom gleichzustellen. Der Bachelor glich dann ihrer Meinung nach dem Vordiplom und war kein vollwertiger Abschluss, weil man nur mit Master zusammen auf eine Stundenanzahl kam, die dem Diplom glich. Der Bachelor hätte dann zu wenig theoretische Anteile vermittelt. Aber so geht die Rechnung natürlich nicht auf Allerdings ist mir auch aus dem Ausland nicht Irgendwie schon. Aber dann muss Oma Wilhelmine sich so auch nennen dürfen, denn sie hat für jeden ein offenes Ohr und kann toll Tipps geben. Jeder, der 1 Stunde zum Kaffeetrinken zu ihr kommt, geht als neuer Mensch wieder raus. Wo zieht man da die Grenze? Für uns gibt's momentan keine gescheite Titelordnung. Es ist ja nicht mal klar, ob das Psychologiestudium in der Form in der Zukunft überhaupt noch geben wird. Fakt ist: Auf dem Markt stellt einen keiner als Psychologe ein, der keinen Master hat. Mir ist aber momentan auch kein Land bekannt, das das vollumfänglich nur mit einem Bachelor tun würde. LG
  18. Morgen, die EURO-FH sagt dazu selbst: Früher war es so, dass man sich, um Psychologe zu sein, streng an dem Diplom-Curriculum orientiert hat und gewisse ECTS in gewissen Fächern erzielt werden mussten. Das ist heute nicht mehr so. Da tut es ein MSc in Psychologie. LG
  19. Guten Morgen :-) Im psychologischen Bereich eigentlich zu allen, denn es handelt sich ja um ein reguläres Universitätsstudium. Auch für klinische Psychologie, sofern deine Uni oder Hochschule damit einverstanden ist, klinische Inhalte aus dem Bachelor nachzuholen, denn die kannst du derzeit in Hagen nicht belegen. Ich habe das zB auch so gemacht. Rein rechtlich ist das imho gar nicht unrealistisch. Die Frage ist nur, ob du das zeittechnisch hinbekommst. Vom Fernstudium zum Uni - Präsenzstudium bedeutet natürlich auch: Unflexiblerer Alltag. Würde ich aber konkret mit deiner Wunsch-Präsenzuni abklären, ob das problemlos möglich ist und alles anerkannt wird. Kommt drauf an, was du da machen willst. Mit Bachelor allein bist du kein Psychologe und würdest bei den Stellen dann mit Sozialarbeitern konkurrieren. Als Für eine Stelle als Gefängnis- und Schulpsychologe bräuchtest du einen Master. Klar, das ist möglich - man darf nur den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen, vor allem bei der sehr theorielastigen Psychologie. LG
  20. Ist schon okay, ich denke, dass das größtenteils an mir lag :-) Ich hatte außer ein bisschen Querlesen gar keine Vorbereitung unternommen, weil ich dachte, der Stoff sitzt auch so - da muss ich ansetzen. Zusätzlich war ja der heißeste Tag des Jahres für die Region und ich durch grippalen Infekt halb im Delirium, da muss ich wohl froh sein, dass es nicht noch schlimmer ausgegangen ist :D Verbesserungsversuche gibt's leider nicht, aber nun freu ich mich auch ein bissel, dass die Klausur ja immerhin bestanden ist :-) Die nächsten werden hoffentlich besser! LG
  21. Da musste ich glatt dreimal hinsehen, als heute Morgen das Prüfungsergebnis für den zweiten klinischen Block geliefert wurde Nicht, weil ich wie beim letzten Mal gar nicht glauben konnte, so gut zu liegen. Diesmal war es genau anders herum Eine !!3,7!! konnte ich lediglich rausholen. Das ist die zweit(!!)schlechteste Note, die man bekommen kann. Denn bis 4,00 geht der ganze Spaß ja nur Hui, da muss ich ja mit dem Großteil daneben gelegen haben. Schade eigentlich, denn in dem Stoff bin ich noch immer fit. Konnte das aber wohl so gar nicht rüberbringen. So viel zu dieser tollen Idee, die ganze Vorbereitung etwas lockerer angehen zu lassen - sehr schlecht Aber nun weiß man das auch. Nun ja, was soll man machen? Ich war zunächst schon gedrückt, aber mittlerweile hat mich der Ehrgeiz gepackt, denn: Jetzt sollten die anderen Klausuren schon besser liegen. Zwar interessiert keinen die Master-Note, aber mein persönliches Ziel liegt da, die 2,5 nicht zu überschreiten. Allzu viele Schnitzer dieser Art sollten also nicht passieren. Manchmal wäre so ein Durchfallen und Nochmal-Schreiben doch praktischer Allerdings nur für den Stolz. Denn so kann man ja doch auch einen Haken an das ganze setzen. Komischerweise wird mir im internen Bereich angezeigt, dass noch Leistungen in diesem Block offen geblieben sind. Das ist merkwürdig, zumal die Klausur ja insgesamt doch bestanden und auch die Präsenzphasen abgeleistet wurden. Habe aber nur die ECTS für Teilbereich 1 der Klausur erhalten, Teilbereich 2 hingegen nicht. Das macht mich doch etwas nervös. Habe mal vorsichtshalber nachgehakt, erwarte aber keine Antwort vor Montag *spannend*. Jetzt geht es weiter an die Hausarbeit (zu Block 3 kommt leider keine Prüfung , sondern er wird so abgeschlossen - in sofern könnte das schon ein Vorteil sein) und dann noch 2 Prüfungen für Ende August vorbereiten. Ich habe mich schon mal an die grobe Prüfungsvorbereitung gemacht Sozi setzt sich aber aus eeeeeendlos viel Lesetext zusammen. Mal sehen, ob es mir gelingt, die Infos griffig herauszuarbeiten. LG Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
  22. Moin, ich finde, dass man auf keinen Fall so eine Entscheidung auf dem Höhepunkt einer Krise oder in gedrückter/schlechter Stimmung entscheiden sollte. Schnell ist es passiert, dass man nach einer misslungenen Prüfung den Kopf hängen lässt und alles in Frage stellt. Auch persönliche Lebenskrisen führen nicht selten dazu, dass man an allem zu zweifeln anfängt: Freundschaften, Job, Ziele...alles kann einem hier durch die schwarze Brille falsch, lästig, irreführend vorkommen. Ganz schwierig ist es bei echten Depressionen, Burnout oder chronischer Erschöpfung, Ursache und Wirkung auseinander zu halten. Ich habe schon öfters gesehen, dass Leute ihre durch Ereignis X temporären depressiven Verstimmungen für die Realität hielten und in dieser Phase alles über den Haufen warfen. Löste sich das eigentliche Problem, wurde vieles davon bereut: Der gekündigte Job, die Kontaktabbrüche zu Leuten, die ihnen eigentlich wohlgesonnen waren und auch das Studium, in das man dann auf Biegen und Brechen und viel Hangelei um die Anerkennung von Vorleistungen versucht hat, wieder einzusteigen. Als Lösung kann schon helfen, zu akzeptieren, dass Trauerphasen, schlechte Stimmung und "schwarze Brillen" nach gewissen Ereignissen normal sind und dazu gehören und man darum leider auch nicht alles rosarot sehen kann. Das Studium wird mir leider - wie alles andere - gerade nunmal nicht viel Spaß machen, wenn ich akut traurig bin. Solche Phasen sind normal. Eine nicht-bestandene Prüfung sollte in der Regel auch nicht Auslöser sein, gleich das Studium hinzuwerfen, sondern zeigt nur an, dass man den Stoff nicht so liefern konnte, wie ein Pauker das gerne wollte. Wenn man sich da selbst in Frage stellt, sitzt es meistens tiefer: Frühere Erfahrung mit Ablehnung z.B. Abbrechen wegen Frustration ist ein Gefühl, welches man stattdessen ein paar Wochen mit sich herumtragen sollte um zu sehen, ob es auch dann noch stark ist, wenn die Stimmung wieder Hochstand hat.
  23. Och nö, das ist ja ärgerlich Zugegeben: Ich finde, das ist jetzt kein Beinbruch und oft ist Durchfallen besser, als die 4,00 zu akzeptieren, die den Schnitt runterzieht, zumal man bei Versuch 2 ja oft viel besser liegen kann. Da dein Notenstand ja sonst echt super ist! Aber ich kann mir vorstellen, dass es nervt, wenn man sich eine Klausur mehr auf den Plan schreiben muss. Diese Klausurtermine finde ich auch etwas unflexibel leider Eigentlich gar nicht mehr so zeitgemäß - würde es denen vielleicht mal als Feedback zurücklassen (je mehr Feedback aus der Richtung kommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas daran ändert). Ich finde aber auch, dass der Bafögdruck in dem ganzen irgendwie ein Damoklesschwert ist...arbeiten und Studium müsste machbar sein. Nicht mehr als 30 Stunden, Teilzeit etc.. Erste Tageshälfte Job, zweite Studium. Das hört sich erstmal stressig an, ist aber in der Realität meistens besser, als man denkt. Zumal der Job - so geringfügig er auch ist - ein echtes Feel-Good-Erlebnis sein kann. Das Bafög hab ich vor Ewigkeiten auch mal bezogen. Hab mich echt nur unter Druck gesetzt und kontrolliert gefühlt. Alles musste ich nachweisen. Hilft sicher einigen - mein Ding war es nicht. Also weg damit und stattdessen Kaffee ausgeschenkt. Als Kaffeejunky saß ich dabei gleich an der Quelle Wünsche dir viel Glück für die zweite Runde und evtl. neue Ideen! LG
  24. Hey, das sind ja sehr schöne Neuigkeiten! Auch von mir herzlichen Glückwunsch! Das Klausurergebnis ist auch super und ich finde, dass das eine echt gute Note ist wenn man mal bedenkt, dass das Bestehen unklar war (ich kenne das auch und weiß, wie erleichternd sich das anfühlt ). Dir/euch auch einen erholsamen Sommer!
  25. Liebe Leser, eine Präsenzwoche in Göttingen, wie man sie sich wünscht, liegt hinter mir Damit ist der dritte von insgesamt 4 Präsenzblöcken abgehakt! Jeden Tag von 9:30 bis 17:00 Und das lief so: Themen: An den insgesamt 5 Tagen von Mittwoch bis Sonntag hatten wir jeweils Gastdozenten, die (zumeist promovierte) klinische Psychologen und auch Therapeuten sind. Sie alle haben ihre unterschiedlichen Therapieschulen vorgestellt und wertvolles Wissen aus ihrem Berufsalltag vermittelt. Auf dem Plan stand das so: - Interventionen zu Stressbewältigung - Tiergestützte Therapie (der Therapie-Begleithund war vorgesehen, durfte dann aber doch nicht auftreten wegen der Allergie einer Teilnehmerin) - CBASP - Ein Therapieverfahren für chronisch Depressive mit geringer Therapie-Motivation, viel Hoffnungslosigkeit und meistens frühkindlichen Traumatisierungserlebnissen - Kognitive Verhaltenstherapie bei Sozialer Phobie sowie Panikstörung - Transkulturelle Traumatherapie - wie therapiert man z.B. Menschen, deren Sprache wir gar nicht sprechen? - Systemische Psychotherapie Tag 6 und 7 des Seminars waren ohne Anwesenheitspflicht, vorlesungsfrei und konnten zum Schreiben der Hausarbeit genutzt werden, die für dieses Seminar vorgesehen ist. Anreise: Ich habe es wie immer gemacht und bin täglich mit den Zügen gependelt. Die Fahrten waren erstaunlich skandalfrei. Außer dem üblichen Gedöhns (Sitzplatzreservierungen ausgefallen, falsche Wagenreihung, keine Gastronomie, Lautsprecher kaputt und daher keine Ansage im Zug zu irgendwas) ist gar nichts passiert. Kein Zu-Spät, kein Zugausfall, reihum gut gelaunte Bahnmitarbeiter, alles kam an wie bestellt!. Am Sonntagmorgen haben sich sogar 3 Mitarbeiter zusammengetan, um für mich im ICE-Bordbistro die Kaffeemaschine zum Laufen zu bringen, die eigentlich futsch war Das war für mich sehr lustig zu sehen und die Ansage: "Dafür haben wir Verständnis, um die Uhrzeit brauchen unsere Gäste einfach guten Kaffee. Darum mache ich Ihnen auch 'ne Crema, denn Filterkaffee schmeckt hier nicht!" hat bei mir als Kaffeejunky einen sehr guten Eindruck hinterlassen Der Wecker klingelte um 4 Uhr morgens (örks), los ging es um 5:15 und ich hatte das Glück, nur 1x umsteigen zu müssen (in Hannover). Ich habe ein ICE-Wochenticket genommen (229€ Kostenpunkt) und hatte komplett freie Zugwahl. Diese Flexibilität brauch man bei dieser Art Reise. Was die Verbindungen angeht, hab ich mich an die Bahn-App gehalten. Lediglich am Sonntag hatte ich das Pech, dass gar kein Zug zur passenden Zeit nach Göttingen fuhr, und kam dadurch 30 Minuten zu spät. Meine Kommilitonen hatten zudem weniger Glück. Bei einer wurde aus einer 6-Stunden-Fahrt eine 12-Stunden-Fahrt und eine andere wurde mal eben statt nach Göttingen nach Berlin umgeleitet, weil der Zug irgendwo getrennt wurde und ihr Abteil woanders mitfuhr Es kann also so, oder so laufen! Verpflegung: Ich hatte mir zu Hause schon ein paar Sachen vorbereitet (Eier, Äpfel, Müsliriegel), aber das Meiste davon schon auf der Fahrt weggefuttert. In Göttingen habe ich wie viele andere Studis auch die Bäckerei Küster reich gemacht, eine echt tolle Bäckerei mit belegten Brötchen, Kaffee etc. Die befindet sich in unmittelbarer Nähe zur PFH und ganz am Anfang der Fußgängerzone. Kann sie euch auch nur empfehlen! Ich habe sehr viel Kaffee getrunken, ob nun vom Bäcker, im Zug oder aus der PFH-Mensa. Eingekauft hab ich bei tegut, ein wirklich toll sortierter Supermarkt - meistens Obst, Joghurt etc. Leckereien auch, weil Kommilitonen sich ja gerne gegenseitig versorgen und austauschen Wenn ich Aufenthalt in Hannover hatte, bin ich bei Dean&David am Bahnhof essen gegangen. Breite Auswahl an relativ gesundem Essen wie Bowls, Curries, Vollkornbrote mit Gemüse etc. und komischerweise mit dem besten Kaffee, den ich je getrunken hab (dabei spielt die Kaffeemaschine dort eher die zweite Geige, denn wer da hingeht, will lieber Smoothies und die ganzen stylischen Ökodrinks haben). Ich würde sagen, ich bin die Woche über mit allen Mittagessen (alles teuer leider in Göttingen) und dem vielen, vielen Kaffee so ca. 50€ losgeworden. Geht eigentlich. Stimmung: War bombe! Ich fahre wirklich mittlerweile voll gerne da hin und habe wirklich Spaß und Freude daran, mich mit den Kommilitonen auszutauschen. Man ist mittlerweile auch sehr dicke miteinander. Es kamen diesmal auch Neue dazu, für die das erste Block war. So wird unsere Gemeinschaft auch vielfältiger. Die Tage gingen sehr, sehr schnell rum - was auch daran lag, dass die Seminare sehr ansprechend und spannend waren. Wissensvermittlung & Praxis: Ich fand es toll, weil die verschiedenen Dozenten alle sehr authentisch waren. Es war wirklich die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis. Für Achtsamkeitsübungen gingen wir zB in den Schlosspark von Göttingen oder wir gingen Spiele durch zur Auflockerung depressiver Patienten in Gruppentherapie. Konnte gar nicht anders, als bei allen Evaluationsbögen die Note 1 zu verteilen. So hätte das gerne eine Weile weitergehen können und ich fuhr am letzten Tag fast ein bisschen wehmütig Der 4. kommt ja noch. So geht's weiter: Im Oktober ist das nächste und dann letzte Seminar Ich freue mich schon sehr. Über diesen 3.Block gibt's keine Klausur, aber eine Hausarbeit in 3er GRuppe. Da die Zahl Teilnehmer nicht genau aufgeht, darf ich sie allerdings in einer 2er Gruppe machen. Wir hatten auch eine super Idee, die wir mit ganz viel Liebe durchgedrückt habe. Nun ist es aber so, dass ich meine Partnerin nicht erreiche. Die Kommunikation ist eh herausfordernd, da sie kein WhatsApp, kein Facebook oder einen anderen Messenger nutzt. Mir bleibt also nur Email-Kontakt. Ich hoffe natürlich, dass das noch klappt und nicht irgendein technisches Problem irgendwo vorliegt. 3 Wochen Zeit hat man ja noch für die Abgabe. Liebes Göttingen, ich komme gerne wieder! Nächstes Mal mach ich auch Bilder LG Feature Foto: Pixabay - Skitterphoto/ Pixabay License
×
×
  • Neu erstellen...