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Ambicja

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  1. Ich weiß nicht, welches Ziel du mit deinen zahlreichen Studiengängen verfolgst - eher als Hobby oder mit beruflichen bzw. akademischen Absichten? Oder eine Mischung daraus? Ich würde mich daran orientieren bei dieser Entscheidung. D.h. insofern du irgendeinen Vorteil davon hast, mit dem Master sobald wie möglich anzufangen - mach Mathe. Je nach Grad deiner Abneigung ggü. Mathe würde es sich sicherlich anbieten, etwas anderes als Ausgleich zu belegen. Aber vielleicht genügen dir dafür schon deine anderen Studiengänge? Je nachdem wie lange du noch für Rechtswissenschaften brauchst, kannst du eventuell bei der FU nachfragen, welcher der dich ansprechenden Module relativ sicher noch lange dabei bleiben. Die Übergangsphasen sind ja auch relativ lang. Ansonsten - du sagst, du brauchst noch mehrere Module als Vorleistung für den Master, vielleicht kannst du dich für Mathe eher am Ende motivieren und fängst jetzt erstmal mit was anderem an.
  2. Von der UNISA habe ich auf meine E-Mails leider nie eine Antwort erhalten. Ich bin in die Facebookgruppe des für mich interessanten Studiengangs eingetreten und die Studenten schienen alle extreme Probleme zu haben mit der Organisation und Administration. Außerdem war ständig die Rede von Präsenzen, was bei dem Fach auch sinnvoll ist, aber darüber habe ich nirgendwo "offizielle" Informationen gefunden. Außerdem war das Curriculum absolut nicht vergleichbar mit dem Studiengang in Deutschland. Das war so 2015 rum denke ich und hat mich entsprechend abgeschreckt. Bei degreeinfo haben viele sehr positiv von der UNISA berichtet, jedoch stets nur von den sozialen/kulturellen/theologischen Studiengängen. Wenn es dir um Qualität geht und Kosten nicht so wichtig sind, schau dir doch mal Australien an. Markus hatte letztens ein sehr interessantes Interview gemacht mit einem Forumsnutzer. In Lateinamerika scheint es Fernstudiengänge nur für Angehörige des Militärs zu geben. Spanien hat noch eine der FU Hagen ähnliche Institution, die UNED. Außerdem auch diverse private Anbieter. Die Niederlande und Portugal haben jeweils eine "Open University" mit begrenztem Fächerangebot. In Italien hatte ich auch mal was interessantes gefunden, über die europäische Organisation von Fernstudiengängen oder so. Da gibt es sogar englischsprachige Angebote. Die Informationen waren aber sehr dürftig. Hier noch die Seite der Asian Association of Open Universities (nicht notwendigerweise alles Fernunis, garantiert wenig auf Englisch, aber wer weiß): http://aaou.upou.edu.ph/full-members/
  3. Hallo, ich habe mich vergangene Woche für zwei Kurse an der OU registriert, habe jedoch große Probleme, den ganzen Prozess abzuschließen. Die OU versteht das Ganze nicht, jeder Mitarbeiter kümmert sich um einen einzelnen Aspekt, der Erfolg bleibt bisher jedoch aus. Mehrere versprochene E-Mails habe ich nicht erhalten. Vielleicht hat ja hier jemand, der auch dort studiert, Erfahrung mit gewissen Situationen. - Was passiert nach einem "erfolgreichen" Abschließen der Registrierungsprozesses? "Vielen Dank für Ihre Zahlung" + E-Mails? Was steht in den E-Mails? - Wann wird die Kreditkarte belastet? Im Moment des Zahlungsvorgangs, am nächsten Werktag oder erst später? Wird die Summe vorher angefragt oder blockiert? - Ab wann hat man Zugang zum Student Home und welche Informationen benötigt man dazu? - Wofür braucht man sonst noch einen von der OU vergebenen Benutzernamen+Passwort? - Gibt es andere Zahlungsmöglichkeiten für Deutsche/non-UK als Kreditkarten? Wo bekommt man dieses "Registrierblatt" oder wie das heißt? - Wer ist der richtige Ansprechpartner für eine (ggf.) nicht richtig abgeschlossene Registrierung nach Abschluss der Frist (wg. 100 fehlgeschlagener Zahlungsversuche)? Die internationalen Betreuer, IT, Allgemein...? Welche Durchwahl? - wie genau ist der zeitliche Ablauf bzgl Kursstart? Muss man vorher Unterlagen erhalten oder schon etwas bearbeiten? Vielen Dank für jeden Hinweis!
  4. Mir geht es im Endeffekt wie der Autorin des Texts - dafür meiner Hochschule die Schuld zuzuschieben ist mir aber noch nicht in den Sinn gekommen. Genauso wenig wie die Entscheidung für einen bestimmten Masterstudiengang ca. 1 Jahr vor dem Abi zu treffen. Denn: 1. jedes Jahr werden Studiengänge neu geschaffen werden bzw. laufen ggf. auch mal aus 2. die einseitige "Entscheidung" einem keinen Studienplatz in dem gewünschten Studiengang garantiert 3. Die Zulassungskriterien sich genauso ändern können wie die eigenen Interessen Insbesondere 2011/12, war noch sehr viel relativ neu und hat sich seitdem stark entwickelt. Seit 2013/14 ist zumindest "mein" Bereich relativ stabil geblieben. Die Frage ist: hätte sie eine andere Entscheidung nach dem Abi getroffen, wenn sie damals gewusst hätte, was sie jetzt gelernt hat? Meiner Einschätzung nach nicht oder kaum. Eventuell hätte sie, wenn es die Möglichkeit gab, einen zusätzlichen Statistikkurs belegt oder noch ein Extramodul BWL. Insgesamt 30 CP hätte sie aber nicht mehr gemacht (Grundlage für diese Annahme ist ihre Formulierung über ihren Erfolg im Studium, der darauf hindeutet, dass das zuviel für sie gewesen wäre bzw. sie dann auch ein Semester länger studiert hätte). Aber sie sagt ja selber, dass ihr Studium inhaltlich genau richtig für sie war. Möglicherweise hätte sie sich auf die Suche nach Studiengängen im Bereich "Medienwirtschaft" gemacht, die inhaltlich ihrem 2-Fach-Bachelor ähneln, jedoch ggf. besser auf ihre nun gewünschten Masterstudiengänge vorbereiten. Allerdings gibt es diese Angebote vor Allem im privaten Bereich, ob sie das hätte zahlen können oder wollen sei dahingestellt. Zu Beginn der Umstellung war ja das Thema vor Allem, dass es nicht genügend Plätze in den Masterstudiengängen gab, weil die Politik davon ausging, dass max. 30% der Studierenden nach dem Bachelor weitermachen wollten. Das scheint sich ja mittlerweile etwas gelegt zu haben. Aber woran liegt das? Haben die Hochschulen ihr Angebot erweitert? Oder die Studenten sich auf die Schwierigkeiten bei der Zulassung eingestellt, so dass sie jetzt nach Alternativen (Ausland/Beruf) suchen? Das wäre interessant weil es ein vergleichbares Problem war. Mir waren die Nachteile meines Studiengangs, im Bezug auf die Zulassung zu einem Master, bewusst als ich mich dafür entschieden habe. Auch den Grund für die unterschiedliche Konzeption von Studiengängen kann ich nachvollziehen. Ob es besser wäre, absolut jeden Studenten mit einer einheitlichen CP-Zahl bspw. in Mathe zu belasten - ich glaube, das wäre eine nur Verschiebung des Problems auf eine andere Gruppe, also genauso "unfair". Ich finde es jedoch durchaus sinnvoll, dass die Hochschulen auf gewisse Vorkenntnisse beharren; sonst verliert das zweistufige System ja komplett den Sinn. Aber: manche Hochschulen sind wirklich extrem streng und verlangen, dass man 80% der Module, die sie im Bachelor lehren, mit genau gleichem Inhalt und CP nachweisen kann. Diese Hürde ist natürlich meistens bewusst so hoch gelegt, dass Externe quasi keine Chance haben. Bei einigen Studiengängen mag das sinnvoll sein, da sehr speziell und wirklich aufbauend auf einer Vielzahl von grundständigen Modulen. Bei anderen, weiterverbreiteten Studiengängen (BWL oÄ) kann ich diese Haltung dagegen nur auf Eitelkeiten zurückführen. Oder warum sonst würde man die "eigenen" Studenten dermaßen bevorzugen, wenn sie auch nicht mehr wissen als andere? Was mir persönlich fehlt, sind standardisierte Zulassungsbedingungen für Studenten, denen einzelne CP fehlen. An manchen Hochschulen gibt es das - z.B. werden mind. 10 CP je in Mathe, Informatik und Englisch verlangt und wenn einem in einem Fach einige CP fehlen, kann man die parallel zum Master nachholen. Hat man in zwei oder mehr Fächern weniger als die 10 CP, gibt es dagegen keine Zulassung. Diese Infos sind transparent und zeigen jedem Bewerber, was von ihm erwartet wird. Andererseits ist es schade, dass man mit 9 CP in Mathe und Informatik keine Chance hat, den Master zu machen. Hier sollte es tatsächlich einfachere Wege geben. Deswegen fände ich es extrem sinnvoll, für Personen, die 5, 10 oder meinetwegen auch 30 CP "nachmachen" müssen (klar, irgendwo muss eine Grenze sein, man kann nicht jedem ein zweites Studium finanzieren) ein besonderes Studienmodell anzubieten. Ideal wäre das meiner Meinung nach im Fernstudium - kostengünstiger für den/die Anbieter, man nimmt den "normalen" Studenten weniger oder keine Kapazitäten (Sitzplätze usw.) weg, es ist eine Konzentration auf wenige Institutionen möglich (statt jede Hochschule alles anbieten zu lassen), die betroffenen Personen sind örtlich flexibel (statt sie, wie aktuell, dazu zu zwingen, ohne Zulassung zum Master, also ohne Garantie, dass es klappt, schon in die Nähe der neuen Hochschule ziehen zu müssen) und können idealerweise nebenbei sogar arbeiten (sonst ist das Ganze, mangels Bafög-Finanzierung, nämlich noch unfairer denen gegenüber, die sich nicht von den Eltern unterhalten lassen). Noch etwas ist mir in dem ursprünglichen Artikel negativ aufgefallen: Die "Bachelorette" moniert, dass ihre Hochschule keine Liste der besten Absolventen führe. Das muss sie aber. Das Ergebnis findet sich in ihrem Zeugnis, wo ihre Abschlussnote mit einem Buchstaben (A, B oder C glaube ich) versehen ist. Steht dort "A", so befindet sie sich unter den besten 10%. Steht da was anderes, dann nicht. Das ist keine hochschulspezifische Geschichte, sondern eine Vorgabe der EU; es würde mich daher stark wundern, wenn es da Ausnahmen gibt. Bezüglich Werbung / "Versprechen" an Studenten, Studieninteressierte und Absolventen: ich kenne nur die allgemeine Formulierung "nach dem Abschluss KANNST du XYZ machen". Oder "99% unserer Absolventen finden innerhalb von X Monaten einen Job". Diese Aussagen finde ich ethisch und moralisch einwandfrei. Mit dem Abi KANN man ja auch studieren. Und nach dem Abi sind vermutlich ca. 99% in Ausbildung oder arbeiten. Aber um den Ausbildungsplatz oder die Studiumsfinanzierung muss man sich doch trotzdem selber kümmern. Wirklich irreführende Aussagen privater Anbieter müsste man denke ich beim Verbraucherschutz melden können. Von einer Auszeit nach dem Abi halte ich garnichts. Wer das machen möchte, weil er Interesse an einem Freiwilligendienst / Au Pair Jahr / was auch immer hat - gerne. Aber genauso viele Beispiele wie Sie kennen, wo die Leute in dieser "Selbstfindungsphase" ihre Bestimmung für`s Leben gefunden haben und auch mit 60 noch zufrieden damit sind, kenne ich, die danach nicht schlauer waren als vorher. Im Endeffekt kann man zwei Dinge in so einem Jahr tun: sich intensiv mit einem Thema (bspw. Kinderbetreuung oder Orangen pflücken) beschäftigen und entscheiden, ob man das mag oder nicht. Und/oder viel Zeit in die Informationssuche investieren. Letzteres kann auch während der Schulzeit betreiben. Dafür braucht man kein Abi... Ersteres kann absolut sinnvoll sein, deswegen finde ich so "Schnupperstudium" Angebot super, wie es sie beispielsweise an der Leuphana (Sozialkrams) und München (MINT) gibt. Man studiert ein Jahr lang Grundlagenmodule einer Fächergruppe und weiß danach, welche einem gefallen und welche eben nicht. Oder ob das Thema allgemein zu einem passt oder nicht. Und klar, wenn man an der Uni ist, hat man mehr Möglichkeiten, auch durch Gespräche mit anderen Studenten herauszufinden, was es sonst noch gibt oder einen reizt. Hierzu muss man aber schonmal eine Ahnung bezüglich der Richtung haben. Für einige noch besser wäre vielleicht ein sehr allgemein gehaltenes erstes Studienjahr, wo man in viele Themen einsteigt. In den USA läuft es ja ungefähr so ab. Oder auch in der Schule vor der Wahl von Leistungskursen. Aber: einen Bezug zum Beruf hat das alles nicht, auch an der Uni nicht. Darüber gibt es ja auch genügend reißerische Artikel. Von daher: ich verstehe die Autorin. Sie hatte Erwartungen, die nun nicht mit der Realität übereinstimmen. Sie ist enttäuscht. Ihre Erwartungshaltung basierte auf Information, die anscheinend von ihrer Hochschule kam. Aber: sie reflektiert, dass sie sich früher hätte informieren können. Zu dem Zeitpunkt hätte sie garnichts entscheiden müssen, einfach mal gucken, was es so gibt. Dann wäre sie zwei Jahre früher aus allen Wolken gefallen. Und hätte den Rest ihres Studiums weniger genossen. Und wäre jetzt in der gleichen Situation: sie wurde bei zwei von ihren fünf Wunschmastern zugelassen! Glückwunsch. Ihren letzten Absätzen stimme ich auch zu - siehe oben.
  5. Der Ansatz des Doppelstudiums zur Auslastungsoptimierung einerseits und Effizienzsteigerung (schneller fertig werden) andererseits ist sicherlich interessant, aber bei inhaltlich gleichen Studiengängen leider nicht zulässig. Eventuell unterscheiden sie sich aber doch stark genug voneinander, dass du das machen darfst - nur erreichst du dann kaum schneller den Abschluss der FH. Mein Vorschlag wäre aber ein ganz anderer. Wenn dir die FH zu einfach ist, warum nicht woandershin wechseln? Vielleicht sind anderswo >40 CP erlaubt bzw. der Inhalt komplexer und aufwändiger zu bewältigen. Sinn macht das natürlich nur, wenn das notwendige Interesse vorhanden ist und das Ansehen der Hochschule oder des Studiengangs höher ist, damit sich deine Karriereperspektiven verbessern. Insofern ein Wechsel für dich nicht in Frage kommt, kannst du dich durch ein paralleles Studium eines anderen Fachs einfach noch breiter aufstellen. Das muss dann leider zulassungsfrei sein (alles an der FU Hagen, an deiner FH wahrscheinlich nur wenige Studiengänge mit geringer Nachfrage). Dass ein Studium nach dem 2. Semester schwieriger wird, wäre mir neu. Aber hierzu können sicherlich Studierende in höheren Semestern mehr sagen. Berichte mal, wie es bei dir weitergeht.
  6. Hallo zusammen. Ich bin vollzeit berufstätig und habe nicht vor, daran etwas zu ändern. Allerdings möchte ich mich zum Wintersemester an einer staatlichen Hochschule für einen Onlinestudiengang einschreiben. Jetzt habe ich die Information erhalten, dass ich dafür einen "Nachweis zur studentischen Krankenversicherung" benötige. Dafür qualifiziere ich mich natürlich nicht. Ich habe den Eindruck, dass ein Vollzeitstudium bei 100% Berufstätigkeit sogar gesetzlich untersagt ist. Für ein Teilzeitstudium (welches allerdings auch maximal 28 Wochenarbeitsstunden erlaubt...) kann ich mich jedoch erst nach der Einschreibung bewerben. Akzeptiert die FH für die Immatrikulation dass ich keine studentische KV habe? Ich habe gelesen, es genügt nicht eine normale Mitgliedsbescheinigung, sondern man benötigt einen speziellen Wisch, der konkret die KV für das Studium bestätigt. Kann mir das meine KV auch ausstellen, wenn ich weiterhin normal arbeite? Vielleicht kennt ja jemand das Problem und kann aus Erfahrung berichten, wie ich damit umgehen sollte. Viele Grüße, Ambicja
  7. Danke für alle Antworten. @CrixECK Ich glaube schon, dass ich es schaffen kann, da ich bisher alles geschafft habe. Ich habe ein sehr gutes Abi und einen guten Studienabschluss, ohne mich dafür anzustrengen. Die (sehr große) Angst vor dem Scheitern hat mich aber scheinbar genau davor bewahrt. Daher halte ich einen Versuch zumindest für sinnvoll. Zum Zeitaufwand: 10 Stunden sollten kein Problem sein, wenn es drauf ankommt (Klausuren!) soviel wie nötig. Meine Arbeitszeit ist ziemlich flexibel, das war bisher nie ein Problem. @Markus Jung Dass man in Deutschland eigentlich überall nur auswendig lernt ist mir leider auch aufgefallen, war in meinem Erststudium auch nicht anders. Spaß macht es mir nunmal nicht, und bessere Noten habe ich eben bei anderen Studienformen (Erfahrung aus Auslandsstudium). Ich glaube, an der OU ist die Methodik etwas anders. In Italien/Südeuropa allgemein eher noch schlimmer als hier. Zwänge würden mich natürlich am Faulenzen hindern, daher hatte ich mir die FOM angeschaut. Leider bieten die in meiner Umgebung nichts Technisches an. Und Anwesenheitspflicht in Vorlesungen ohne jegliche Interaktion kann ich mich erfahrungsgemäß auch sparen... Ich weiß garnicht mehr, warum bei mir die HFH nie in die engere Auswahl kam... vielleicht weil der Name sich anhörte wie "zu weit weg"?! Also der Unterschied zur WBH/AKAD ist, dass man dort "nur" 91 ECTS studiert statt 119/120. Studienzentren gibt es in meiner Nähe. Ich muss mir das noch weiter angucken, sieht aber echt gut aus. Danke für den Tipp. Alter: jung. @SebastianL @andreas1983 Tatsächlich höre ich diese Idee nicht zum ersten Mal. Es wäre natürlich der schnellere Weg zu einem höheren Abschluss. Aber darum geht es mir bei dieser Geschichte nicht - einen (oder mehrere) Master werde ich später noch machen. Jetzt möchte ich mir technisches Wissen aneignen und dies einerseits so formell, dass ich mich auch wirklich dazu gezwungen fühle, zu lernen und andererseits soll das Wissen nachweisbar sein und klar, möglichst gut verkaufbar. Ich habe jedoch bereits einen Job der eigentlich für (Wirtschafts-)Ingenieure ist und möchte mich beruflich nicht in eine technischere Richtung bewegen, sondern eher im Querschnitt bleiben mit Tendenz zur wirtschaftlichen Seite. Wichtig ist mir das technische Verständnis, da meine Kollegen alle Ingenieure oder Techniker sind und es schon ziemlich blöd ist, wenn ich denen nicht folgen kann. Und bei einem möglichen AG-Wechsel in der Zukunft ist es denke ich auch von Vorteil, das technische Wissen nicht nur aus der Praxis zu haben, sondern auch auch über einen nachweislich theoretischen Hintergrund zu verfügen. Ob das die objektiv gesehen richtige Herangehensweise ist, weiß ich natürlich nicht. Kann sein, dass ich meine Meinung ändere. Momentan bin ich aber seit nunmehr über 1 Jahr sehr auf den Zweitbachelor eingeschossen. Ich glaube, es ist der bessere Weg. Es liegt an mir, ihn durchzuhalten. @WillWasWerden Danke für den Senf Auf Mittelstufenniveau liegen meine Mathekenntnisse glaube ich nicht, hatte eine 1 in der Abiabschlussprüfung, die noch nicht lange her ist. Im BWL-Studium hatte ich übrigens auch Mathe, ist glaube ich relativ normal... Nur von Physik habe ich wirklich 0 Ahnung. @jedi Ich glaube, genau darum geht es in einem technischen Studium. sicherlich würde ich an der TUD mehr lernen als sonstwo. Nur ist die Distanz, die Benachteiligung ggü. den Präsenzstudenten sowie die extrem lange Studiendauer sehr schwierig für mich zu bewältigen. Vielleicht wäre es das dennoch wert, aber da befürchte ich wirklich, dass ich mir selbst im Weg stehen würde. Wenn man diszipliniert an die Sache herangeht, kann es sicher klappen. @der_alex Ich WERDE dieses Jahr anfangen. Zwischen Juni und Oktober. Obwohl "wie es ist" deutlich entspannter ist Bzgl. WBH/AKAD bin ich mit mittlerweile sicher, die WBH vorzuziehen. Mein AG empfiehlt die AKAD nur bei wirtschaftlichen Studiengängen. Mit der HFH besteht garkeine Kooperation, da muss ich mal nach dem Ruf googlen...
  8. Hallo zusammen, über Monate hinweg habe ich dieses Forum für meine Recherchen genutzt und bin dankbar für jede bereits gestellte (und beantwortete) Frage sowie die interessanten Blogs. Nun möchte ich mich dieses Jahr zu euch dazugesellen: Ich will Ingenieur werden! und dabei weiter Vollzeit arbeiten Ich habe jedoch noch viele Fragezeichen im Kopf, wie sich im Rahmen der Vorstellung meiner bisher identifizierten Optionen zeigen wird Ich weiß, dass es ein langer Beitrag wird, aber ich glaube, nur so macht es Sinn. Aber zuerst einmal die wichtigsten Infos über mich, meine Vorstellungen und Pläne: - ich habe bereits einen Bachelor in BWL - ich lebe im Süden Deutschlands und führe eine Wochenendbeziehung (ca. 3 Stunden entfernt, auch im Süden) - meine Stelle setzt eigentlich ein (Wirtschafts-)Ingenieursstudium voraus und ich arbeite fast ausschließlich mit Ingenieuren und Technikern - ich werde in den nächsten 2-6 Jahren auswandern - langfristig reizt mich die Leitung komplexer, länderübergreifender Großprojekte, Institute oder Firmen - die für mich passendste Fachrichtung wäre Bauingenieurwesen. Auch mit Elektrotechnik könnte ich (zumindest momentan) etwas anfangen, nur fehlt mir da das Interesse. Aber jegliches technisches Grundlagenwissen wäre für meine aktuelle sowie zukünftige Arbeit hilfreich. - ich interessiere mich für Fremdsprachen und die Umwelt. - ich bin unglaublich faul und undiszipliniert und habe in meinem ersten Studium kaum, in der Schule nie gelernt. Irgendwie habe ich es trotzdem nie geschafft, eine Klausur nicht zu bestehen. Ich gebe mir jedoch stets sehr viel Mühe bei Hausarbeiten oder Präsentationen. - auswendiglernen ist nicht so meins, ich lerne besser mit praktischen Fragestellungen oder case studies und löse gerne konkrete Probleme (oder mache mir Gedanken dazu, wie man sie eventuell angehen könnte). - ich bringe nur Grundlagenkenntnisse der Mathematik mit und habe in meiner Schulzeit leider nur in der 6. Klasse Physik gehabt (und natürlich alles wieder vergessen) - Mehr als 10.000€ im Jahr kann und will ich nicht in ein Studium+Drumherum (Anfahrt, Materialien etc.) investieren. Die folgenden Angebote habe ich gefunden. Ich werde sie mit den von mir entdeckten (subjektiven!) Vor- und Nachteilen vorstellen und zu einem persönlichen Fazit gelangen. Anschließend erwähne ich noch weitere Optionen, bei denen entweder sehr große Unsicherheit herrscht, oder die für mich leider nicht in Frage kommen. TU Dresden - BSc Bauingenieurwesen + kaum Kosten + super Ruf, weltweit anerkannt + Möglichkeit, anschließend zum Dipl. Ing. weiterzustudieren + viele (freiwillige) Wochenendvorlesungen und Seminare, außerdem einige Pflichtlabore + Wechsel in den Präsenzstudiengang (ggf. auch an einer anderen Uni) wäre unproblematisch - fachlich extrem herausfordernd, zumal mir die Grundlagen wirklich zu viel (für mich unnötig) erscheinen und die interessanten Fächer eh erst nach dem Bachelor dran sind - 6 Jahre Regelstudienzeit - Noten (fast?) ausschließlich aus Klausuren - Anfahrt ist für mich ähnlich lang und spaßig wie eine Reise nach Timbuktu - die Studienmaterialien scheinen nicht so toll aufbereitet zu sein wie an den bekannten privaten FH-Anbietern - die Klausuren setzen den Besuch von Veranstaltungen voraus, die teilweise über 1-2 Jahre verteilt stattfinden, so dass man entweder sehr, sehr lange mit einzelnen Modulen beschäftigt ist und sie ständig wiederholen muss oder bei Klausuren bewusst Wissenslücken in Kauf nimmt - die "Gleichbehandlung" mit den Präsenzstudenten führt ab und an zu Nachteilen bei Klausuren sowie zu einer unflexiblen, eher längeren Studiendauer = halte ich insgesamt für zu umständlich. würde ich in der Nähe wohnen wäre es sicherlich einen Versuch wert, aber so - eher nicht. WBH/AKAD - Aufbaustudium BEng Wirtschaftsingenieurwesen (Schwerpunkt egal) + ein Studium, dass (ohne ein Master zu sein) auf meinem Erststudium aufbaut sieht im Lebenslauf momentan besser aus als ein etwas völlig Neues + mit 2,5 Jahren Regelstudienzeit zeitlich ideal und passend für mich + insgesamt gut aufbereitete Studienmaterialien + das FH-Niveau, wo auch nicht-Abiturienten mitkommen sollten, macht mir weniger Angst auf Grund meiner fehlenden Vorkenntnisse + Studienstart, -ablauf und -dauer sind sehr flexibel + Prüfungen und Seminare werden an verschiedenen Standorten angeboten und nach Pfungstadt/Stuttgart brauche ich auch keine 10 Stunden + inhaltlich interessieren mich die Grundlagen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik + online Campus - hohe Studiengebühren - Noten hauptsächlich durch Klausuren (glaube ich, eine Übersicht habe ich nicht) - die Inhalte des Hauptstudiums kommen größtenteils aus dem Maschinenbau und sind für mich damit weniger interessant Vorteil WBH: die Hochschule hat den Schwerpunkt auf technischen Studiengängen und viel Erfahrung auf dem Gebiet (wobei Informatik immer im Mittelpunkt steht) Vorteil AKAD: der online Campus wirkt moderner und übersichtlicher = scheint mir (im Vergleich) die einfachste, bequemste Möglichkeit zu sein, die auch für andere nachvollziehbar ist. Ob mir der Abschluss auf Dauer reicht, weiß ich jedoch nicht. FH Frankfurt - BEng Wirtschaftsingenieurwesen (online) + zu 80-90% online, also kein Papierkrieg und laut Demo mit wirklich coolen Optionen + "südlich" liegt FFM zwar nicht, die Erreichbarkeit ist jedoch in Ordnung + moderate Kosten + die FH wirbt mit den guten Rankingergebnissen des Studiengangs +/- vgl. Kommentare zur WHB/AKAD, außerdem sind mir die Prüfungsmodalitäten unklar - die Anerkennung meines Erststudiums ist nicht sicher, zumal ich nur von etwa 45 ETCS ausgehe (+ ggf. Praxis), daher würde der Abschluss länger dauern - zeitlich weniger flexibel wg. Semester - Zulassung unsicher wg. Beschränkung, nur 2% der Plätze gehen an Zweitstudienbewerber (Einstufung in ein höheres Fachsemester wäre eventuell eine Option, ich bin nicht sicher) = günstigere, aber gefühlt etwas aufwendigere und unsichere Alternative zur WBH bzw. AKAD OU - BEng(Hons) Engineering + ebenfalls ordentlicher Ruf, dazu international bekannter als WBH/AKAD + englischsprachig macht sich auch ganz gut bei Bewerbungen + Festlegung auf eine Richtung erfolgt erst später, wobei mir zwei Schwerpunkte gute gefallen (der Nutzen ist fraglich, Interesse jedoch vorhanden) + langjährige Erfahrung mit dem Fernstudium + neben einigen Klausuren viele Einsendeaufgaben und Hausarbeiten + Klausuren können weltweit geschrieben werden + durch Anrechnung uU schnellerer Abschluss ähnlich Wirtschaftsingenieurwesen möglich (Open Degree) +/- die Module machen durch eine inhaltliche Verzahnung mehrerer Themen vielleicht Sinn, die Vergleichbarkeit mit vielen anderen Studiengängen ist jedoch schwierig (zB kann ich nicht erkennen, wieviele Credits insgesamt für Mathe vergeben werden) - Flexibilität auf Grund Semesterrhytmus und sehr umfangreicher Module kaum vorhanden - daher die lange Studiendauer von mindestens 6 Jahren - höhere Kosten - der Studiengang (oder nur der integrierte Master?) scheint noch sehr neu zu sein - die Schwerpunkte sind teilweise interessant, aber Richtung Bauingenieurwesen geht da garnichts - ich habe noch keine Seite oder Broschüre finden können, die mir die komplette Modulliste für den Studiengang anzeigt, daher kann ich den gesamten Inhalt noch schlechter einschätzen = interessante Option, deren Sinn und Wert ich jedoch (noch) nicht wirklich beurteilen kann Bei den folgenden Optionen bin ich mir sehr unsicher: UNISA - [¿?] Civil Engineering ¿? Zulassungsvoraussetzungen sind mir nicht ganz klar, ich habe den EIndruck, man "muss" mit einem Diploma beginnen und kann erst dann den Bachelor machen ¿? Die Module scheinen alle ganz interessant zu sein, aber sowas wie mathematische oder naturwissenschaftliche Grundlagen finde ich dort nicht ¿? Ich finde auch keine Informationen dazu, ob und wann man eventuell doch anwesend sein muss. Laut Studenten (Facebook sei dank) haben sie 1-2 Praktika/Labore pro Semester, aber eine verlässliche Auskunft haben weder sie noch ich bekommen (man erhält seltenst eine Rückmeldung auf Mails) ¿? In Facebook sehe ich auch, was die Studenten für Probleme haben, und da wäre es von so weit weg für mich nochmal schwieriger ITIU/UNINOTTE - BEng Civil and Environmental Engineering ¿? Zu erforderlichen Anwesenheitszeiten oder wie/wo man Klausuren schreibt finde ich keine Information ¿? Die ersten Module scheint es auch auf Englisch (und Französisch und Arabisch) zu geben, jedoch weiß ich nicht, ob dies auch für die aufbauenden Inhalte so geplant ist oder nur den Einstieg für Ausländer erleichtert werden soll - mein Italienisch müsste ich in letzterem Fall nochmal aufpolieren ¿? Das Studium scheint auf Vollzeitstudenten ausgerichtet zu sein, ob/wie man in Teilzeit studieren kann, ist unklar Diese beiden Optionen gefallen mir zwar, sind aber finanziell (deutlich >10.000€/Jahr allein an Studiengebühren) und zeitlich (2x/Jahr 2-3 Wochen Anwesenheit) für mich nicht machbar: University of North Dakota - BSc Civil Engineering (wobei ein Teil des Studiums wohl aus allgemeinen "College Fächern" besteht, da könnte ich mir viel anerkennen lassen) University of South Queensland - BEng Engineering Science (versch. Schwerpunkte, einer davon wäre perfekt) Ich habe auch den gesamten lateinamerikanischen sowie den asiatischen Kontinent nach passenden Optionen abgesucht, wobei ich in Asien leider nichts auf Englisch gefunden habe und die lateinamerikanischen Fernstudiengänge alle nur für Soldaten und andere im Militär tätige Personen angeboten werden. In der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Spanien fehlt das Angebot für (Bau-)Ingenieurwesen oder setzt bei mir nicht vorhandene Vorbildung bzw. Erfahrung voraus. In Osteuropa (Rumänien und Russland) hab ich was gefunden, aber da ist es dann entweder nur in der Landessprache, oder man muss irgendwelche Aufnahmetests bestehen und die Modalitäten sind insgesamt nicht so wirklich klar. In Deutschland gibt es einige passende berufsbegleitende Angebote, aber leider nicht da, wo ich wohne. Was mir weiterhelfen würde: ! Erfahrungen oder Kenntnisse über die von mir genannten Anbieter in der genannten Studienrichtung ! Erfahrungen im Bereich Bau - welche der genannten Studiengänge machen (wieviel) Sinn? ! Kenntnis weiterer Anbieter ! Tipps zur Finanzierung von sehr teuren Studiengängen (also nicht nur die Üblichen wie steuerliche Absetzung, Arbeitgeber usw.) ! Persönliche Einschätzungen und Meinungen Vielen Dank für's lesen! Ich freue mich auf hoffentlich hilfreiche Rückmeldungen. Gerne auch Hinweise auf bestehende Threads - ich habe zwar schon viel gelesen, will aber nicht ausschließen, dass ich etwas übersehen habe. Liebe Grüße und einen schönen Abend, Ambicja
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