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winfman

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  1. Und genau weil dieses Gedankengut immer wieder durchschimmert, möchte ich mit euch nicht das geringste zu tun haben. Dass SGD nicht mal ein Fernstudium ist, sondern ein Fernlehrgang, brauch ich vermutlich nicht zu erwähnen. Vielen dank, dass ihr unserer Gesellschaft diesen Dienst leistet und Dinge auswendig lernt. Danke, Elite mit komplexem Weltbild. ?
  2. Wie Pispers einmal formulierte: Es gibt einen Staat, der einem etwas gibt und einen Staat, der einem etwas wegnehmen möchte. Und beide Staaten haben nichts miteinander zu tun. In disem Sinne: Könnt meinen Account löschen, ich schau nicht mehr rein. Bin nicht elitär genug. Adios. ?
  3. Woraus geht hervor, dass ich generell dagegen bin? Es kann und darf sich jeder so viel Wissen aneignen, wie er möchte. Ich würde nur nicht so weit gehen, das immer auch mit Bildung gleichzusetzen. Mir ging es darum, die Aussagen "man lernt viele Leute kennen" und "ab 35 Euro Netto mehr im Monat lohnt sich das" kritisch zu hinterfragen. Bei der zweiten Aussage wurde der Freizeit und damit Lebenszeit kein Wert beigemessen und bei der ersten Aussage muss man vermutlich soziale Phobien haben, um in einem Fernstudium mehr Leute kennenzulernen als anderswo in einem Tausendstel der Zeit. Genau das versuche ich immer zu vermeiden und es gelingt mir ausgeprochen gut. Bei der Aussage, alle außer der elitären Studentenschaft hätten ein einfach strukturiertes Weltbild, ist der Zug jedoch abgefahren. Damit habe ich jegliches Interesse an ihm als Person verloren und kann ihn nicht mehr ernst nehmen, tut mir leid.
  4. Ich bin weder außerordentlich extrovertiert, noch geh ich ständig feiern. Dennoch habe ich an einem Tresen u.a. schon 2 IUBH Studenten getroffen, die gerade ihren Abschluss fertig hatten und weil sie interessant wirkten (wer rennt schon mit Anzug am Wochenende in einer Kneipe rum, meist Blender) kam ich mit ihnen ins Gespräch. Auch hab ich jemanden kennengelernt, der an der gleichen (kleinen) FH ein paar Jahre vor mir war, und das, obwohl zwischen dem Ort der FH und dem Pub viele hundert Kilometer lagen. Die Aufzählung ließe sich nahezu endlos erweitern. Ob Menschen ein einfach strukturiertes Weltbild haben, hat rein gar nichts damit zu tun, ob sie einen akademischen Abschluss haben oder nicht. Der MBA z.B. wurde nicht umsonst vom Personalvorstand der Telekom als "Vehikel des Finanzkapitalismus" bezeichnet, denn genau dieser grenzt das Weltbild eher ein, als dass er es erweitert (Stichwort: there is no alternative). Tendenziell würde ich Studenten sogar eine höhere Systemtreue verbunden mit weniger (!) hinterfragen attestieren, sie tragen das neoliberale Gedankengut m.E. mehr in sich. Du hast ein eigenartiges Menschenbild. Lass dir das mal gesagt sein.
  5. Nur wahr, wenn die investierte Lebenszeit keinen Wert hat. Im Jahr arbeitet man als Vollzeitbeschäftigter etwa 1600 Stunden (250 Tage a 8h abzüglich Feiertage, Urlaub, Krankheit etc.). Ein Bachelor ist mit 4500 Stunden angegeben, wenn auch großzügig. Eine Menge Holz, für 35 Euro Netto ? Gemessen am Zeiteinsatz lernt man äußerst wenige Menschen kennen. Setz dich ein paar Abende an den Tresen, meld dich im Sportverein an und du lernst in ein paar Wochen mehr Leute kennen als während des gesamten Fern(!)-Studiums. Zudem hat man durch die zusätzliche Belastung weniger Zeit, die sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten. Böse Falle.
  6. Ein Wettbewerber der AKAD könnte prüfen, ob es sich hierbei um eine irreführende geschäftliche Handlung nach § 5 UWG handelt. Die AKAD könnte dann auf Beseitigung und ggf. Unterlassung in Anspruch genommen werden (Rechtsfolgen in §§ 8 UWG ff). Denn neben unwahren Angaben sind auch "zur Täuschung geeignete Angaben" irreführend. Ansonsten werde ich mich zu privaten FHs in der Form nicht mehr äußern. Ich denke, das habe ich ausreichend getan und finde es in jedem Fall super, dass keine Zensur stattfand. Leben und leben lassen. ?
  7. Wenn ein IUBH-Mitarbeiter einen Link postet, aus dem hervorgeht, dass sich ein (IUBH-)Bachelor-Studium im Vergleich zu Fortbildungen gar nicht so recht lohnt, wird man ja darauf aufmerksam machen dürfen. Schließlich dauert es Jahre länger und kostet x-mal so viel, das alles für einen Hunderter mehr im Monat ? Insofern war meine Antwort auf die Frage des Threads: "Weiterbildung lohnt sich, nur nicht unbedingt die, die Sie verkaufen möchten, Herr Höllermann." Ja, nur das darf man so nicht sagen . Sonst werden wir gemobbt und die Leute liken sich untereinander. ? Ich klink mich aus der Diskussion auch erst mal aus, vielleicht schau ich in ein paar Tagen noch mal rein. Ich muss niemanden überzeugen oder bekehren. Mir egal. Seh ich anders. Wenn die Menge an Material netto geringer ist und in den Klausuren darauf verzichtet wird, dumme Fragen zu stellen, erfordert dies weit weniger Beschäftigung mit dem Thema. Glaube nicht, dass der Output dennoch identisch ist.
  8. Was genau ist denn erlaubt? Generell würde ich nicht sagen, dass Prüfungen mit Hilfsmitteln einfacher sind, da in aller Regel die Zeit zur Bearbeitung dann so knapp gewählt ist, dass man ohnehin kaum etwas nachschlagen kann. Dafür sind die Aufgaben auch noch etwas komplexer, so dass sich das unterm Strich nichts gibt. Möglicherweise fehlen auch gezielt Schlagwörter in der Aufgabenstellung. Dafür sorgen die privaten FHs selbst. Die AKAD wirbt z.B. mit: "Hohe Erfolgsquoten: 96 Prozent der Fernstudierenden schaffen ihren Abschluss auf Anhieb" [Link]. Wenn man nun sieht, dass die Fernstudenten in aller Regel nebenbei voll arbeiten gehen, verwundert mich doch, dass nur etwa 4% ihren Abschluss nicht auf Anhieb schaffen (wie auch immer das zu interpretieren ist), während bei Universitäten im Schnitt 35% der Studenten abbrechen, bei FHs im Schnitt immerhin noch 19% (Quelle: Bildung in Deutschland 2014, S.301). Mag sein, dass das anders gemeint ist, dann sollte man sich aber einmal mit dem UWG auseinandersetzen. Habe dazu nur 2 Theorien: 1.) Bei AKAD studiert nur die intellektuelle creme de la creme. 2.) Es muss dort nicht unwesentlich einfacher sein. Bildet euch eure eigene Meinung, übernehmt nicht mein Geschwafel unreflektiert. (Habe diesmal bewusst nicht die IUBH genommen. ?) Wenn der Pool an Fragen groß genug ist, m.E. nicht so problematisch, dann eigentlich nichts ungewöhnliches. Bei den Privaten kann man Klausuren jeden Monat ablegen. Wird auch nicht alles taufrisch sein. Bei welchem Anbieter studierst du? Vielleicht gibts Private, die wirklich ein verdammt hochwertiges und tolles Studium anbieten, das kann ich nicht ausschließen. Da die größten Anbieter aber die Durchlässigkeit so hoch wie möglich halten, kann dies m.E. nur in einem race to the bottom enden und die Ansprüche werden immer niedriger.
  9. Was die Flexibilität betrifft, kann man die Privaten nicht toppen, korrekt. Da müsste man leider Abstriche hinnehmen. Angebote gibt es aber in den meisten Ballungsgebieten und es bliebe noch FernUni Hagen. Du vergleichst nun Präsenz- mit Fernstudium. Ich denke schon, dass man bei Präsenzveranstaltungen mehr mitnehmen kann, als nur Skripte ? Ich weiß nicht, in welche Richtung du mit der Frage gehen willst, allerdings denke ich nicht, dass sich der Otto Normalfernstudent massenweise Literatur kommen lässt und weite Abschweifer macht. Da wird zielgerichtet das Heftchen durchgearbeitet und die Prüfung kann kommen.
  10. Die Teilnahme an Kursen ist nicht vorgeschrieben. Im Grunde reicht der Rahmenlehrplan + Mitgliedschaft in der Bibo. Die Kurse sind äußerst selten ihr Geld wert, weshalb einige den Weg über das Selbststudium wählen. Exakt das ist der Punkt, ein Verdrängungswettbewerb. Daher scheint mir die geringe Differenz von 2600 Euro Jahresgehalt Brutto (!) realistisch. Beim viel beschworenen Fachkräftemangel ist nicht von Akademikern die Rede. Niemand. Bis dahin lässt sich aber ganz gut mit der Ware Bildung verdienen und wenn die Millionen Bachelor dann dumm dastehen mit ihrem <Bitte hier x-beliebigen Anglizismus einfügen>-Mgmt-Abschluss, kann man ihnen noch einen Master verkaufen. --- Ich sollte evtl. kurz meinen Standpunkt darstellen, weshalb ich kritisch gegenüber den priv. FHs bin. Ich habe an einer Präsenz-FH studiert, das allerdings recht bald abgebrochen und dann den Weg über Aus- und Fortbildungen gewählt, diverse Zertifikate gemacht usw, habe also durchaus Vergleichswerte. Bei einem der großen privaten Anbieter habe ich ein Probestudium (o.ä.) gemacht, Klausuren geschrieben und trotz ausschließlich 1,x-Ergebnissen habe ich dies nicht fortgesetzt. Denn was dort abgezogen wird, hat in meinen Augen nicht viel mit einem akademischen Studium zu tun. Die Skripte sind schlank und voller Grafiken / Tabellen, der angegebene Workload ist für die Menge an Material maßlos übertrieben. Die Klausuren waren sehr einfach strukturiert, im Grunde reicht es, ein paar Definitionen auswendig zu lernen. Das Ziel ist schlicht, möglichst viele Leute durchs Studium zu lotsen (und damit den Umsatz zu maximieren). Ich habe mir dann bei eBay gebrauchte Unterlagen eines zweiten großen Anbieters beschafft und was soll ich sagen: genau das gleiche. Daher kommt für mich nur eine staatl. FH in betracht, weil ich es auf mehr als nur den Titel abgesehen habe.
  11. Exakt das ist der Punkt. Somit wird zumindest mittelbar auch der Abschluss bezahlt, weshalb derartige Gehaltsvergleiche nicht so abwegig sind, wie sie @OldSchool1966 hinstellt.
  12. IT-Fächer hätte ich z.B. nicht nehmen können, weil es dort keine etablierte Meister-Ebene gibt. Zwar bietet die IHK operative und strategische Professionals im IT-Bereich an, diese sind aber völlig unbekannt. Für den Strategischen Professional (auch Geprüfter Wirtschaftsinformatiker bzw. Geprüfter Informatiker) haben sich in einem Jahrgang deutschlandweit nicht einmal ein Dutzend Leute angemeldet, wovon nur etwa die Hälfte bestanden hat. Insofern liegt der Vergleich zwischen BWL-Fortbildung und BWL-Studiengang nahe, auch die Seite spricht von Fachwirten und ich beziehe mich ja auf diese Datengrundlage. Die Frage lautet: lohnt sich Weiterbildung finanziell? Um das beantworten zu können, muss man sich die Zahlen anschauen und wird dort erkennen, dass man mit Bachelor wahrscheinlich nur etwa 2600 Euro mehr bekommen wird als mit IHK-Fortbildung. Es ist ein Durchschnittswert. Manch einer bekommt 10.000€ mehr, manch anderer eben gar nichts. Es geht in dem Vergleich der Seite um Abschlüsse und Verdienst, dass das Gehalt auch von tausend anderen Faktoren beeinflusst wird (wie Berufserfahrung, regionale Unterschiede, meinetwegen auch Körbchengröße), ist hier doch völlig uninteressant. Und du schließt kategorisch aus, dass das mit der IHK-Fortbildung nicht geklappt hätte? Kannst du sagen, dass diese Stelle für dich nur mit dem Mehraufwand von etwa 11.500 Euro (Differenz IUBH und IHK) erreichbar war? Dem widersprichst du mit deinen zitierten Stellenanzeigen ja gewissermaßen selbst. Selbstverständlich wird nicht der Abschluss bezahlt aber die Stelle, in die man durch den Abschluss gelangt. Somit mittelbar der Abschluss. Ich hab dein Interview gesehen und fand dich sympathisch aber die Einwürfe hier gehen völlig am Thema vorbei. Edit: Und nein, ich bin nicht im speziellen gegen die IUBH. Bei AKAD, FOM und co. kostet der Bachelor etwa das gleiche. Jedoch versucht hier ein IUBH Mitarbeiter, Leute für ein Studium zu interessieren, mit einem Link, der das Ganze wirtschaftlich in einem ziemlich schlechten Licht zeigt.
  13. Ich habe noch nie eine Stellenausschreibung gesehen, in der ein Bachelor BWL einem IHK-Betriebswirt vorgezogen wurde. Es findet sich nämlich (nahezu) immer die Aussage: "oder vergleichbare Ausbildung". Und dass die beiden Abschlüsse vergleichbar sind, sehe ich vollkommen gegeben. Übrigens ist auf der Seite von Meister-Ebene die Rede, das sind die Fachwirte, also gerade mal der halbe Betriebswirt und schon da ist der Unterschied im Einkommen nur 2600 Euro im Jahr - gemäß dieser verlinkten Website. Die Seite liefert diesen Input und vergleicht Abschlüsse nach Gehältern, nicht ich. Soll man die Vergleiche denn komplett sein lassen und den Leuten sagen: Euer Abschluss hat überhaupt nichts mit eurem möglichen Verdienst zu tun? Es könnte dies passieren, liebe Leute, und jenes und überhaupt. Natürlich orientieren sich Menschen (in der heutigen Zeit immer stärker) an der ökonomischen Verwertbarkeit eines Abschlusses und suchen nach solchen Statistiken. Und selbstverständlich hat der Abschluss etwas mit dem Gehalt zu tun, sonst hätten nicht 90% der Topmanager einen akademischen Abschluss. Ich halte es nicht für ein Märchen, wenn man MINT-Fächer in die Rechnung mit einbezieht. Rein ökonomisch betrachtet sollte man sich - ebenfalls basierend auf den Daten der Website - fragen, ob es Sinn macht, 12.000 Euro bei der IUBH auszugeben und dafür nach einigen Jahren Studium im Schnitt 2600 Euro per annum mehr zu verdienen. Wenn man in alter BWLer-Manier die zukünftigen Erträge abzinst und einen Kapitalwert bzw. die Annuität errechnet, dürfte sich das gleich noch viel weniger rechnen. Tut mir leid. Die Frage im Titel lautet: "Lohnt sich Weiterbildung finanziell?". Dann muss man aufgrund des Links ja zu dem Ergebnis gelangen: beim Bachelor nicht wirklich.
  14. Ist aber keine gute Werbung für die IUBH, Herr Höllermann. Bachelorstudium 45800 Euro Jahresgehalt, Fortbildung auf Meister-Ebene 43200 Euro. Da Bachelor nicht gleich Bachelor ist (z.B. werden Uni-Absolventen etwas besser bezahlt als FH-Absolventen), kann man wohl annehmen, dass sich ein Bachelor einer (privaten) FH mit den Fortbildungen der IHK im Grunde überhaupt nichts gibt in puncto Verdienst. Mit dem Unterschied, dass man bei der IHK 500 Euro lässt, bei ihnen 12.000 Euro und mehr. Tendenziell wird diese Differenz auch noch schrumpfen aufgrund der Einstufung des Gepr. Betriebswirts im DQR auf Ebene 7 und der Tatsache, dass man bei Ihnen bald die Prüfung von zuhause schreiben kann und dies Betrug Tür und Tor öffnen wird. ? In logischer Konsequenz wird das Ansehen priv. Bachelor noch weiter sinken - bald Gehalt unter IHK-Niveau?
  15. Umsonst ist ein Studium nie, selbst dann nicht, wenn man es nur unter ökonomischen Aspekten sieht und Dinge wie Persönlichkeitsentwicklung beiseite lässt. Klingt doch so, als wärst du bald fertig, gib dir einen Ruck und ziehs durch. Ich kenne einen Diplom-Psychologen, der in einem gänzlich anderen Beruf erfolgreich arbeitet, auch Volkswirte kriegen selten einen passenden Job und arbeiten letztendlich als BWLer. Über Leute, die Philosophie, Japanistik und co. studieren, brauchen wir gar nicht reden. Will sagen: Ein abgeschlossenes Studium ist viel wert, oft kommt es gar nicht so sehr darauf an, was man eigentlich studiert hat. Dein Mindset ist an der Stelle äußerst kontraproduktiv, schau nicht jetzt nach offenen Stellen und vergiss die Grübelei. So eine Phase hat jeder mal. Das Geheimnis erfolgreicher Menschen ist in vielen Fällen nichts anderes als Konsequenz. ?
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