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ClarissaD

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  1. Super, herzlichen Glückwunsch! Hast du übrigens mal eine Zweikarriere als Autorin gedacht? 😉 In deinem Blog liest sich das alles so spannend, obwohl es ja "nur" um Studienformalitäten geht... einen Krimi aus deiner Feder würde ich wahrscheinlich an einem Nachmittag verschlingen.
  2. Nö, Überziehungsgebühren gibt es in Hagen nicht :-) Und da man die Kurse kostenlos wiederholen kann, wie psychodelix geschrieben hat, erhöhen sich die Gebühren auch sonst nicht wirklich, wenn man länger studiert. Bis auf die niedlichen 11€, die man pro Semester für die Einschreibung bezahlt. Zumindest in Psychologie gibt es auch keine Vorgaben, dass man irgendwelche Prüfungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen haben muss. Daher kann man auch praktisch unendlich lange studieren. Das mit dem Arbeitsmarkt ist natürlich wahr, wobei ich denke, dass es ein Unterschied ist, ob man in Vollzeit "nur" studiert oder das Studium neben dem Beruf und Kindern durchzieht... Ja, wobei das eher eine formale Unterscheidung ist. Man kann auch in TZ so viel belegen, wie man will. Nur für die Abschlussarbeit hat man länger Zeit, wenn man in TZ eingeschrieben ist. Zumindest ist das in Psychologie so.
  3. Ja, vielleicht off-topic, aber interessant, danke für die Info! Wieder was gelernt 😀 Die entsprechenden Seiten beim BDP sind auch nicht mehr erreichbar, der hat sich mit seiner Ansicht offenbar nicht durchsetzen können. Naja, jedenfalls berechtigt der Studiengang ohne Psy-Bachelor nicht zur Mitgliedschaft im BDP, aber das kann einem dann ja egal sein.
  4. ClarissaD

    Psychologie im Fernstudium in den USA anerkannt?

    Sorry, das war in deinem ersten Post nicht so zu sehen. Jedenfalls ist es allen Mitlesenden jetzt hoffentlich auch klar :) Das mit dem gesellschaftlichen Ansehen mag sein, obwohl ich noch nicht ganz verstanden habe, ob das mit den Jobchancen nun ein Stereotyp ist oder ob sie tatsächlich so schlecht sind? Jedenfalls gibt es ja auch in den USA trotzdem Berufe, in denen typischerweise Psychologen arbeiten und wenn man das machen will, dann muss man wohl auch Psychologie studieren. Sorry, ich wollte dich nicht beleidigen. Du hast in deinem Beitrag geschrieben, dass Psychologie ein schlechtes Ansehen hat und wenn man shrink werden will, man lieber Medizin studieren sollte. Das klang für mich so, als würdest du sagen, dass Psychologen im Prinzip das gleiche machen wie shrinks, nur ohne Medikamente und mit schlechteren Jobchancen. Aber bei Psychologie geht es nicht nur oder hauptsächlich um das Behandeln psychischer Krankheiten. Psychologen machen (auch den in den USA) noch eine Reihe weiterer Sachen, die überhaupt nichts mit Psychiatrie zu tun haben. Die Herangehensweise ist auch ganz anders, daher würde ich nicht mal sagen, dass Psychiater ein Beruf im Fach Psychologie ist (sondern im Fach Medizin), auch wenn es da natürlich im Berufsbild Psychotherapeut Überschneidungen gibt. Martin hat ja inzwischen geschrieben, dass er tatsächlich Psychotherapeut werden will, von daher wäre das mit dem Psychiater dann ja vielleicht eine Überlegung, allerdings will er ja auch nicht Psychiater werden, daher können wir das damit vielleicht beilegen, nachdem wir beide noch mal unsere Anliegen erklärt haben. Ja, der Unterschied zwischen Counselor und Psychology ist ja ähnlich wie der zwischen Psychologie und Psychotherapie. Man KANN als Psychologe Counselor/Psychotherapeut werden, aber es ist nur ein möglicher Weg. @Martin250 Habe ich das richtig verstanden, dass es dir um die Frage geht, ob du mit einem deutschen Fernstudium in den USA Psychotherapeut werden kannst? Ich denke, die APA und vor allem das ABPP sind da schon die richtigen Adressen.
  5. ClarissaD

    Psychologie im Fernstudium in den USA anerkannt?

    Psychologe oder Psychotherapeut? Psychologen haben Psychologie studiert, sind aber nicht unbedingt Therapeuten. Psychotherapeut kann man in den USA offenbar auch ohne Psychologiestudium werden: https://www.aerzteblatt.de/archiv/171880/Psychotherapie-in-den-USA-Von-Sigmund-Freud-zu-Dr-Phil Man kann zwar auch beides sein (erst Psychologe, dann Psychotherapeut), aber das ist offenbar nicht unbedingt der Fall. Wahrscheinlich kennt sich damit hier niemand so genau aus, aber eine erste Anlaufstelle könnte die von @Forensiker genannte American Psychological Association (APA) sein: https://www.apa.org/index.aspx (auch für das generelle Berufsfeld von Psychologen in den USA über die Psychotherapie hinaus) Entschuldigung, aber warum antwortet man auf so eine Frage mit so einem vernichtenden Urteil, wenn man nicht einmal den Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater kennt? Das soll jetzt kein persönlicher Angriff sein, aber mir ist das wirklich sehr unverständlich.
  6. Nur dass das nicht missverstanden wird, dieser Master in Kassel ist der einzige mir bekannte, zu dem man einfach so mit Sozialer Arbeit zugelassen werden kann. Und er berechtigt in Kombination mit Sozialer Arbeit auch nicht zum Titel Psychologe. Ich hatte nur gedacht, dass sie dort doch nichts gegen FH-Bachelor in Psychologie haben sollten, da ja Soziale Arbeit meist auch ein FH-Fach ist. Ich denke, das ist die beste Vorgehensweise. Es wäre schön, wenn du hier berichtest, was du erfahren hast, das interessiert sicher auch andere Leute.
  7. Hallo Sony, eigene Erfahrungen habe ich leider nicht anzubieten, aber @Vica hat mal in ihrem Blog geschrieben, dass eine Kommilitonin von der PFH in einen Master an einer Präsenzuni aufgenommen wurde: Aber das war keine Uni in Hessen oder Bawü und dir geht es ja um den Wechsel während des Bachelors, richtig? Daher würde ich dir raten, die Studienpläne der Unis anzusehen, die für dich in Frage kommen, und das mit dem Plan der PFH zu vergleichen. Je mehr da übereinstimmt, desto höher sind die Chancen, dort angenommen zu werden. Für den Wechsel zum Master so ähnlich, da solltest du dir die Zulassungsordnungen der Unis in Bawü und Hessen ansehen und schauen, was davon du mit dem PFH-Bachelor erfüllst. In Kassel gibt es z.B. einen Master in Klinischer Psychologie, zu dem man sogar mit Sozialer Arbeit angenommen werden kann, vielleicht kommt der z.B. in Frage? (Und aus Hagen weiß ich, dass von dort auch Leute in den allgemeinen Master aufgenommen wurden.)
  8. ClarissaD

    Kauffrau für Büromanagement

    Das sind doch typische BWL-Themen, an welches Fach hast du denn ansonsten gedacht? Wobei man für Buchhaltung jetzt auch nicht unbedingt ein Studium braucht und Management kann ja alles und nichts sein. Wie kommst du denn darauf? Es wäre bei deinem Werdegang tatsächlich naheliegend. Aber so richtig klar wird hier nicht, wieso du überhaupt ein Studium machen willst. Du solltest zuerst noch mal genauer überlegen, wo du eigentlich hinwillst. Niemand kann dir sagen, was für dich sinnvoll ist, solange nicht klar ist, wofür es eigentlich sinnvoll sein soll.
  9. ClarissaD

    Suche naher Praxisbezug / wenig blahblah

    Wenn man sich hier die Blogs durchliest, sieht man, dass das innerhalb eines Studiums sehr unterschiedlich sein kann. Manche Kurse sind eher praxisbezogen, manche eher theoretisch, manche ausschweifig und kompliziert formuliert, manche eher leicht verständlich... Ich glaube nicht, dass man da eine Aussage für einen gesamten Studiengang oder sogar eine gesamte Uni/FH machen kann. Wie oben schon angedeutet, lässt sich das nicht ganz vermeiden. Es kommt ja auf die einzelnen Profs an, mit denen man zu tun hat, und da gibt es eben solche und solche. Und im Studium geht es auch darum, sich Stoff selbstständig anzueignen und sich dann eben ggf. die Materialien zu besorgen, mit denen man selbst besser klarkommt. Eine Service-Mentalität ("Bitte präsentiert mir den Stoff so, dass ich ihn einfach verstehe, und bitte ohne viel Anstrengung") hilft da nicht weiter. Kurz: Egal, was du studieren wirst, mit nicht idealem Lernmaterial musst du überall zurechtkommen. Wenn du studierte Leute fragst, werden sie dir meist sagen, dass sie vielleicht 10% ihres Studiums direkt in der Praxis anwenden können. Warum macht man es trotzdem? Weil ein theoretisches Fundament wichtig ist, um neue Probleme lösen zu können; weil man nicht nur wissen sollte, wie man etwas macht, sondern auch, warum man das so macht und was man theoretisch anders machen könnte; weil ein Studium nicht auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, sondern auf ein Berufsfeld, in dem man idealerweise verschiedene Berufe ergreifen können sollte. Wenn es nur darum ginge, einen bestimmten Beruf praktisch ausüben zu können, bräuchte man in der Regel tatsächlich kein Studium. Und selbst, wenn man die Theorie im Nachhinein als sinnlos bewertet und einem die 10% für die Praxis reichen: Dann dient ein Studium immer noch dazu, zu beweisen, dass man sich selbstständig Inhalte aneignen kann, dass man diszipliniert und organisiert ist und nicht gleich aufgibt, wenn man auf etwas keine Lust hat. Es ist also aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll und auch nicht möglich, uninteressanten oder als sinnlos empfundenen Theorieinhalte vollkommen aus dem Weg zu gehen.
  10. ClarissaD

    Suche naher Praxisbezug / wenig blahblah

    Als Anfänger kann man nicht unbedingt einschätzen, was wirklich relevant ist. Wenn du das so empfunden hast, spricht das eher dafür, dass du eine falsche Vorstellung von einem Studium hast. Generell frage ich mich, wieso man studieren sollte, wenn man hauptsächlich Praxisbezug will und alles andere als "blabla" empfindet. Es ist eigentlich das Wesen eines Studiums, dass es viel Theorie enthält, die nicht unbedingt immer sofort in der Praxis angewandt werden kann.
  11. ClarissaD

    Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren

    Anerkannt? Von wem? Von der Wissenschaft jedenfalls nicht. Und wie oben schon geschrieben, ist es unseriös, Homöopathie und Bachblütentherapie als Naturheilkunde zu bezeichnen. Naturheilkunde arbeitet mit natürlichen Stoffen, die eine nachgewiesene Wirkung haben, deren Wirkmechanismus plausibel erklärt werden kann. Homöopathie und Bachblüten haben dagegen keine nachgewiesene Wirkung und der angebliche Wirkmechanismus kann überhaupt nicht plausibel erklärt werden, sondern widerspricht den Naturgesetzen. Die kritische Auseinandersetzung müsste ja zu der Erkenntnis kommen, dass diese Verfahren nach aktuellem Forschungsstand unwirksam sind. Da ist es doch paradox, wenn deren Anwendung trotzdem im Studium gelehrt wird. Na hoffentlich wenden die Studenten dann ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten auch auf die Homöopathie an und erkennen, was es damit auf sich hat. Leider macht es ihnen die Hochschule unnötig schwer, indem sie Esoterik neben tatsächlich anerkannte Verfahren stellt und auch noch behauptet, es handele sich dabei um "anerkannte" "Naturheilkunde". Dass diese Verfahren neben der Humanmedizin gelehrt werden, macht es aus meiner Sicht eher noch schlimmer, weil damit eine Gleichwertigkeit suggeriert wird, die meiner Meinung nach einfach nicht gegeben ist.
  12. ClarissaD

    Vorstellung

    Zwei Studiengänge in Hagen in (fast) Vollzeit neben einem Vollzeit-Job? Ich bin beeindruckt und du machst mir ein bisschen Angst 😉 Viel Erfolg für die Zielgerade!
  13. ClarissaD

    Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren

    Nein, aber für den Erfolg ihrer wissenschaftlichen Ausbildung spricht das auch nicht gerade... Ich persönlich kenne aber immerhin keinen Arzt, der nur Homöopathie verschreibt, sondern höchstens als "Zusatz" oder "Unterstützung". Würden für Homöopathie keine Sonderregelungen bezüglich Wirksamkeitsnachweisen bei der Zulassung gelten, würde sich das aber auch von alleine erledigen.
  14. ClarissaD

    Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren

    Für medizinische Laien mögen die Inhalte ja recht anspruchsvoll sein, aber im Vergleich zu einem Arzt ist es doch ein Witz (sorry), was Heilpraktiker für ihre Prüfung leisten müssen und wie wenig sie kontrolliert werden. Ärzte studieren 6 Jahre und machen danach 5 Jahre Fachartzausbildung und Heilpraktiker sollen sich das in einem Jahr nebenberuflich aneignen und dann wie ein Arzt diagnostizieren können? In anderen Berufen geht das ja auch nicht - ich kann auch nicht mit Hauptschulabschluss und einer Prüfung "Heilpraktiker Anwalt" werden und dann in meiner eigenen Kanzlei Klienten beraten. Ich verstehe nicht, wieso es ausgerechnet im medizinischen Bereich dieses Schlupfloch geben sollte. Und ich stimme @polli_on_the_go zu, die Akademisierung gibt dem Beruf noch mal einen Anstrich, den er meiner Meinung nach einfach nicht verdient hat.
  15. ClarissaD

    Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren

    Ja, habe ich, und unabhängig davon, was genau zum Pflicht- und Wahlbereich gehört und wie viele Credits das gibt, wirkt es auf mich unseriös, wenn der Studiengang damit beworben wird, dass man darin die Anwendung von Homöopathie und Bachblüten lernt. Wenn da stehen würde, man lernt die Konzepte kennen und kritisch betrachten, ok, aber es klingt auf der Seite so, als würde man Homöopathie ernsthaft für eine sinnvolle Heilmethode halten, deren Anwendung "erlernt" werden muss. Das widerspricht aber dem Stand der Wissenschaft. Homöopathie ist aber keine "Naturmedizin", sondern eine überholte Theorie von Krankheiten und ihrer Entstehung, in der die "Wirkstoffe" so verdünnt werden, dass sie nicht mehr vorhanden sind. Zu den "Wirkstoffen" gehören im Übrigen auch so nette Dinge wie Quecksilber, die nur deswegen keine Schäden anrichten, weil sie eigentlich gar nicht vorhanden sind... Und nach allem, was die Wissenschaft weiß, ist es völlig egal, ob ein Homöopath Ahnung von Globuli hat oder ob er sie einfach nach Lust und Laune verschreibt - das Ergebnis dürfte dasselbe sein. Das liegt meiner Meinung nach nicht an dem Studiengang, sondern an der Zulassungsordnung für Heilpraktiker, die erlaubt, dass Leute ohne medizinische Ausbildung sehr weitreichende Behandlungen durchführen. Der Studiengang reagiert ja nur auf diese rechtliche Situation.
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