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unrockbar

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Fernuni Hagen
  • Studiengang
    Psychologie BSc, eEducation MA
  • Geschlecht
    w

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215 Profilaufrufe
  1. unrockbar

    Ich bin angewidert!

    Das sehe ich genauso. Zu dem Zeitpunkt, als man sich für das Studium entschieden hat, war es genau die richtige Entscheidung. Das Gefühl der Reue entsteht, wenn man mit seinen jetzigen Informationen seine damaligen Entscheidungen infrage stellt. Das ist aber sich selbst gegenüber zutiefst unfair. Sie wussten das damals doch gar nicht. Sie haben damals sicher sehr lange und bewusst nachgedacht, abgewogen und dann gesagt: Ja, das mache ich! Also war es nicht die falsche Entscheidung. Mit dem jetzigen Wissen, würden Sie es nicht nochmal machen, okay, können Sie nur für die nächste Situation als Erfahrung mitnehmen, aber sich nicht für Vergangenes schelten. Wer weiß auch, was ohne das Studium passiert wäre? Wie Frau Kanzler schon sagt, vielleicht wären Sie heute unzufrieden, weil Sie Ihre Chance nicht genutzt hätten. Vielleicht wären Sie sauer ("Weil ich immer für andere zurückgesteckt habe, habe ich nie das gemacht, was ich immer wollte.") und würden das Ihrer Familie unterschwellig nachtragen. Wir sind am Ende oft mit unserem vergangenen Ich unzufrieden: wie konnte ich damals nur so eine dumme Entscheidung treffen? Aber jeder versucht zu jeder Zeit, das aus seiner Sicht Richtige zu tun. Damals war es richtig für Sie und Ihre Vorstellungen vom Leben. Man kann es jetzt nur "besser machen" (nach seinem veränderten Maßstab gelten jetzt eben andere Prioritäten im Leben als damals) und etwas für die Zukunft mitnehmen. Wobei es auch mit Familie erlaubt sein sollte, seine eigenen Träume zu verfolgen. Man lebt zufriedener, wenn man nachsichtig mit sich selbst umgeht und damit Frieden findet, dass man damals nur so handeln konnte. Es hat auch etwas Gutes an sich. Sie wissen schon jetzt, dass Sie mehr Zeit mit der Familie verbringen möchten. Andere stellen das erst auf dem Sterbebett fest, dass sie zu viel gearbeitet haben. Also gut, dass Sie dem jetzt schon entgegensteuern können!
  2. Das stimmt, der Anteil an Studenten ohne Abi oder Fachabi ist fast nonexistent (um die 2,5% wie oben schon ausgeführt), die also über Ausbildung + Zugangsprüfung (sogenannte Begabtenprüfung) oder über eine Meister/Fachwirt Weiterbildung an die Hochschulen kommen. In der DZHW Studie ist aufgelistet, welchen Schulabschluss die Studienteilnehmer mit vorheriger Berufausbildung haben. Das sieht so aus: Die Anteile der Schularten an der Gruppe der Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung belaufen sich im Einzelnen auf folgende Werte (Anteile der Schularten an der Gruppe ohne abgeschlossene Berufsausbildung jeweils in Klammern): Gymnasium 38% (76%), Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe 4% (8%), Abendgymnasium/Kolleg 12% (2%), Fachgymnasium 5% (6%), Berufsoberschule 14% (2%), Fachoberschule 18% (6%), andere Wege 8% (1%). Laut der DZHW Studie bricht jemand mit höherer Wahrscheinlichkeit ab, wer also ein Abi gemacht hat, dann eine Ausbildung und dann an die Hochschule geht. Das CHE kommt zu einem anderen Schluss, weil die mit anderen Daten arbeiten. Nämlich z.B. Leute mit Abi + Ausbildung gar nicht drin sind, sondern rein beruflich Qualifizierte, also weder Abi noch Fachabi. Deswegen kommen CHE und DZHW zu unterschiedlichen Aussagen. Ich denke auch, dass die Gruppe der Leute mit Ausbildung sich in 2 Kategorien teilt: In diejeniegen, die mehr Potenzial in sich sehen und das ganz knallhart durchziehen unter wirklich großem Verzicht. Und in diejenigen, die auch eine Höherqualifizierung anstreben, dann aber doch merken, dass das Leben mit Bafögsatz, obwohl man vorher um die 2000€ verdient hat, eine ganz krasse Umstellung ist. Man nicht aus der eigenen Wohnung in eine WG ziehen will, das Auto, dass man bereits hat oder die Kinder, die schon da sind, schwierig zu finanzieren sind. Weil man auf einmal von dem Geld zu leben hat, was eigentlich für den Lebensstandard von 19jährigen (mit oftmals auch noch elterlicher Unterstützung) gedacht ist, wie WG, bei den Eltern wohnen, Fahrrad, Mensaessen, kinder- und verpflichtungslos. Die ganzen Studien beziehen sich aber alle auf Präsenzstudis. Klar ist es schwer mit 30 schon gebaute Zelte wieder abzubrechen und sich wieder auf einen niedrigeren Lebensstandard einzulassen, weil man Vollzeit in Präsenz studieren geht. Interessant wäre, wie sehr ein Fernstudium Menschen mit beruflicher Qualifizierung entgegen kommt, weil man seinen Lebensstandard durch eine weiterhin ermöglichte Berufstätigkeit damit halten kann.
  3. Ich wollte nur das Missverständnis ausräumen, dass hier vorzuliegen scheint. Eine Kohorte packt Menschen nicht in Schubladen, die irgendwas mit Produktivität oder lebenslanger Haft in einem zugewiesenem sozialen Status zu tun hätten. Das würde eher auf die Begriffe Klasse oder Schicht zutreffen. Kohortenanalysen werfen einen Blick darauf, wie Ereignisse Menschen im Vergleich zu Menschen verändern, die dieses Ereignis nicht miterlebt haben. Man könnte die Eheschließungskohorte in den Jahren 68, 69 und 70 betrachten; z.B. wer in dieser Zeit geheiratet hat, hat sich deren Ehe womöglich anders entwickelt als die der Menschen, die vor diesen Jahrgängen geheiratet haben? Weil es ein prägendes gesellschaftliches Ereignis gab in dieser Zeit. Haben sich die Menschen, die in den Jahren 90 und 91 für eine berufliche Ausbildung entschieden haben, nach anderen Kriterien entschieden als die Jahrgänge vor der Wiedervereinigung? Haben Menschen, die nach dem Krieg geboren wurden andere Werteeinstellung als Menschen, die vor dem Krieg geboren wurden? Eine Kohorte hat eine zeitliche Komponente und keine einer sozialen Schichtung. Aber ja, das geht wohl etwas weit für eine Forumsdiskussion. Ich entschudlige mich für meine Pendanterie, auf diesem Wort herumzureiten. Ich fand es nur unfair, dem Schreiber eine Geisteshaltung aus Unkenntnis zu unterstellen, wenn das Wort so eine gar nicht impliziert. Was aber in diesem Kontext sowieso nicht gepasst hat. Es gibt keine Wartezeit-Kohorten Ich habe übrigens niemanden gelesen, der dagegen argumentiert hätte, dass man ohne Abitur nicht studieren dürfte. Niemand, der bei Verstand ist, hat etwas dagegen, wenn Menschen ihrem Streben nach Bildung nachgehen.
  4. https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studienabbrecher-wer-schmeisst-hin-und-warum-a-1150226.html https://www.dzhw.eu/pdf/21/BaWue_Bericht_gesamt.pdf https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201701.pdf Hier in Kurzfassung: Eine gymnasiale Bildungslaufbahn begünstigt den Studienerfolg. Andere Zugänge zur Hochschule gehen mit höherem Abbruchrisiko einher. Schulnoten sind der beste Prädiktor für den Studienerfolg. Schlechte Abiturnote bedeutet ein höheres Abbruchrisiko. Ob Pfleger die besseren Medizinstudenten sind? Wie den verlinkten Artikeln zu entnehmen ist, hat eine vorherige berufliche Ausbildung eher den Effekt, dass Studierende häufiger abbrechen (vermutet wird andere Lernkultur, zeitliche Distanz zu Schulwissen, höheres Alter und Lebensstandard etc). Hat die Ausbildung allerdings eine fachliche Nähe zum Studienfach, kann der Effekt gegenteilig sein, nämlich positiv für den Studienerfolg (weil Grundlagen gelegt, hohe Identifikation mit dem Berufsfeld etc.). Wenn man nun aber schon Jahre warten muss, warum sollte man dann nicht eine Ausbildung in dem Berufsfeld machen, was einen eh interessiert? Klar lernen dann potentielle Medizinstudenten eher einen gesundheitlichen Beruf. Wo ich dir jedoch zustimme ist, dass Abiturienten nur sehr ungern für Ausbildungen im Gesundheitsbereich oder dann als Berufseinsteiger genommen werden, weil ihnen an jeder Ecke unterstellt wird, sowieso dann zum Medizinstudium abzuhauen. Diese Unterstellung kommt aber auch nicht von ungefähr, weil eben klar ist, dass die Medizinstudiuminteressenten eher nicht eine Bankenlehre machen während der Wartezeit. Zu dem Thema Wartezeit finde ich tatsächlich so schnell auch nichts. Kann mir aber vorstellen, dass hier die gleichen Faktoren eine Rolle spielen, die auch die Studis mit vorheriger Ausbildung abbrechen lassen (Alter, Lebensstandard, Distanz zu Abiwissen, etc.). Kohorte ist ein gängiger Begriff der Sozialwissenschaften und kein Ausdruck eines Menschenbildes. Eine Kohorte ist eine Gruppe von Menschen, die ein gleiches prägendes Ereignis erlebt haben. Am gängigsten werden Geburtsjahrgänge zu Kohorten zusammengefasst. Ich finde das Wort hier in dem Kontext auch falsch gewählt, hat aber mit irgendeiner Geisteshaltung nichts zu tun.
  5. Ich befürchte, ich hatte so viel Pech, weil ich mich für eine M2 Präsenz entschieden habe bzw. die als einziges übrig blieb Aber ich habe sogar ganz gut Lust darauf. Habe anscheinend eine neue Leidenschaft für Mathe entdeckt.
  6. Ich habe mich im April dazu entschlossen, mal mein Glück beim Thema Präsenzveranstaltung in der Psychologie zu versuchen. Man kann ja nur gerade aktuelle oder bereits absolvierte Module anmelden. Das bedeutet, für mich käme nur M1, M2 oder M5 in Frage. Keine große Auswahl. Am liebsten wäre ich für M5 irgendwo hingefahren, aber nachdem ich gemerkt habe, dass so gut wie alle Seminare jeglicher Module donnerstags + freitags stattfinden, war ich erstmal genervt. So unbedingt dafür Urlaub nehmen wollte ich mir nicht. In meiner Stadt gibt es gar keine Seminare. Übrig blieb also nur die Stadt, in der mein Bruder wohnt, um Übernachtungskosten zu sparen. Dann noch nur die 3 Module für mich auswählbar. Und es sollte am Wochenende sein. Wenn ich diese 3 Filter anwende, komme ich auf genau eine übriggebliebene Veranstaltung. Also dachte ich mir okay, das klappt eh nicht. Das Häkchen bei "muss jetzt dringend einen Platz bekommen, weil kurz vor Studienabschluss" kann ich ja nicht setzen. In meinem Kopf spielte sich somit folgendes Szenario ab: Ich studiere ja noch eine ganze Weile. Ich kann mehrere Wünsche zwar angeben, habe aber nur eine Veranstaltung zu der ich wirklich gehen kann. Klappt also eh nicht - aber ich kann mit dem "Probieren" irgendwo unterzukommen ja schon mal anfangen. Und dann kam die Mail: Sie sind für Ihre Wunschveranstaltung zugelassen worden. BÄMS! Also eigentlich habe ich das in meinem Plan gar nicht ernsthaft eingetaktet, weil mir die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung als viel zu gering vorkam. Jetzt habe ich doch so viel "Pech" gehabt, und muss tatsächlich hinfahren
  7. Das Thema klingt wirklich spannend. Bekomme ich glatt Lust mal Hamburg zu besuchen und direkt ein Musical als Belohnung mitzunehmen. Vielleicht in den nächsten Semestern
  8. Ich hoffe, dass das mal passiert Eine Einsicht lohnt sich denke ich nicht. Habe alles nachgerechnet, verglichen und die Gutschriften sind ja schon verbucht. Bei MC Fragen lässt sich schwer diskutieren, dass da noch ein Punkt zu holen wäre. Sind ja keine offenen Fragen. Evtl boxt noch jemand eine Gutschrift durch, die mir weiterhilft. Ansonsten ist eine 2 ja auch ok
  9. Da war M2 doch tatsächlich die Klausur, deren Ergebnisse als allerletztes veröffentlicht wurden. Jeden Tag habe ich die Seite mehrmals neu geladen. Dann vor Ostern ..... nichts. Nach Ostern ... nichts. Das anschließende Wochenende ... wieder nichts. Mittlerweile sind 7.5 Wochen vergangen und es konnte jeden Tag soweit sein. Und dann habe ich vergessen nachzusehen. Bis meine Arbeitskollegin am Montag fragte: Na wie siehts aus? Ich meinte, pfff sicher eh keine Note, ich schau mal. Zack, da war sie. Panik. Vorfreude. Und in diesen komplizierten Lotsebögen findet man seine Note ja nicht auf Anhieb sondern erst nach einer Weile sondieren. Und die Kollegin war so hibbelig wie ich: Na, und? Und? Was dauert denn da so lange? Und nachdem ich mitbekam, dass es wegen einem Punkt mal wieder die schlechtere Note gab, war ich etwas geknickt. Aber eine 2,0 statt einer 1,7 ist für Statistik trotzdem ziemlich gut. Ich freue mich, so gut durchgekommen zu sein. Eine weitere 3 wie in M1 wollte ich auf gar keinen Fall einstecken. Voll im Prüfungsfieber habe ich dann direkt die Hausarbeit für MABM M1 angemeldet und schaue mal, ob ich mich bis Juli nicht vor meinem eigenen Übermut erschrecken werde und kurzfristig vor lauter Schreck wieder abmelde.
  10. Wahrscheinlich sind der Studyservice und die Leute, die mit den Rabatt Aktionen zu tun haben, einfach zwei verschiedene Abteilungen und die haben untereinander nicht ordentlich kommuniziert. Wenn die Finanzmenschen den Beratermenschen nicht Bescheid geben, kann der Studyservice nix dafür. Blöd ist es in jedem Falle am Ende für den Ratsuchenden 😕
  11. Inzwischen sind mehr als 6 Wochen seit der Statistik Klausur vergangen. Ich bin da ja eigentlich entspannt und irgendwann kommt die Note schon, aber inzwischen bin selbst ich wuschig. Wie dramatisch oder gut es gelaufen ist, interessiert mich wirklich sehr. Zumal auch das Weitermachen mit M5 dran hängt. Eben nochmal nachgeschaut ... alle Ergebnisse da außer AF-B und M2.... also über das lange Wochenende weiter warten. Zum 1.4. war ich recht motiviert für das neue Semester. Aber weder bei M5 noch bei MABM M1 (eEducation) war was zu tun. Betreuung erst ab dem 15.4. seitdem nicht mehr reingesehen und schwupps schon ist es der 18.4. und man hat direkt wieder das Gefühl hinterher zu hängen. Aber zumindest habe ich mich mit dem Ablauf auseinander gesetzt. M5: Keine Prüfungsvorleistung, was mir gut in den Kram passt. Generell ist alles sehr offen gehalten. Es gibt Themenlisten mit Begriffen, von denen man am Ende des Moduls was gehört haben soll. Es gibt gedruckte Studienbriefe zum Lesen und man soll sich Studien angucken. Man kann zwar Wikis kollaborativ bearbeiten, was einem dann auch zum Lernen als Zusammenfassung dienen soll, aber auf den Aufwand werde ich verzichten. Auf Studydrive haben sich so viele schon den Aufwand gemacht, die Pflichtliteratur zusammenzufassen. Die habe ich mir runtergeladen und werde sie beim Lesen neben mich legen und nur ergänzen, was meiner Auffassung nach fehlt. Die Pflichtliteratur habe ich als eBook bei meiner alten Präsenzuni runterladen können. Gibt es zwar auch in der FUH Bib als eRessource, aber wenn zu viele drauf zu greifen wollen... kennt man ja. Also hier heißt es nur lesen, lesen, lesen, Definitionen und die Studien lernen mit Hilfe der Zusammenfassungen und fertig bis zur Klausur. MABM M1: Das Modul befasst sich mit Lehren und Lernen in der digitalen Gesellschaft. Dazu gibt es 4 Studienbriefe. Die habe ich vor 1,5 Jahren mal geschickt bekommen, die muss ich erstmal irgendwo ausbuddeln. Generell sind nur 2 direkt relevant. Einer über das E-Portfolio in Mahara, dass während des gesamten Studiums befüllt werden muss und einer über das Thema des Moduls: Meta-Analysen. Die anderen beiden thematisieren Lehren und Lernen sowie eine Kritik an der Digitalisierung. Müsste man nicht zwingend lesen, da die Prüfungsleistung eine Hausarbeit ist. Macht aber natürlich Sinn Es gibt 2 Prüfungsvorleistungen, nämlich 2 Vorarbeiten für die Hausarbeit. In der Hausarbeit soll das Untersuchungsdesign für eine eigene Meta-Analyse erstellt werden. In den Vorleistungen soll man den Forschungsplan für die Untersuchung abliefern. Innerhalb einer bestimmten Frist bekäme man Feedback auf die Vorleistungen. Man kann es aber auch lassen und alles gemeinsam mit der Hausarbeit online hochladen (yeah!!!!! kein Postversand der Hausarbeit mehr ab SS 19!). Es gibt also Vorleistungen, aber keine zwingenden Termine dafür. Top! Werde das Feedback aber denke ich schon in Anspruch nehmen. Eine Hausarbeit habe ich ewig nicht mehr geschrieben. Ich hasse es auch wie die Pest. Ich schreibe Wochen daran. Lernen für eine Klausur kostet mich maximal 2 Wochen sehr intensiv viel Zeit. Lieber schreibe ich Klausuren als Hausarbeiten. Das sind einfach massive Zeitfresser und die stretchen meinen Perfektionismus auch bis aufs äußerste. Jede Seite wird 10mal überarbeitet, bis sie perfekt ist. Was ich einfach vermeiden möchte meinem Wohlbefinden zuliebe. Aber Jammern hilft leider nichts in diesem Fall. Auch hier kann wieder kollaborativ ein Wiki erarbeitet werden und die Studis teilen sich bereits fleißig in Gruppen ein auf Moodle, wer was bis wann liest und einarbeitet. Ach du je! Wirklich riesigen Respekt wer so viel Muße hat, solche freiwilligen Aufgaben mit solchem Engagement anzugehen. Das ist ein Grund, warum das Modul schon so lange hier rumliegt. Soooo viel zu tun innerhalb mehrerer Fristen. Ich dachte die Beteiligung am Wiki wäre Pflicht. Und Wikis erarbeiten, Vorleistungen bis zur Frist abgeben und eine Hausarbeit ... puh ...Aber jetzt hab ich gemerkt, alles freiwillig und keine Termine außer für die Hausarbeit! Achsooooo! Na dann ist es ja doch gar nicht so viel und eng getaktet wie gedacht. Jetzt werd ich das auch mal in Angriff nehmen, bevor ich es neu bezahlen muss nach ewigem Anmelden als Wiederholer. Lesen hilft! Schöne Ostern euch allen! Entspannt euch ein bisschen 🐇
  12. Find ich eine gute Einstellung. Auch dass du dir zur Motivation Sachen an die Pinnwand hängst. Wenn das beibehältst, wird sich das alles schon irgendwie finden
  13. @ClarissaD damit kann ich leben @psychodelix ich weiß, hab es in den Gedächtnisklausuren gesehen. So habe ich es an der Präsenz auch kennen gelernt. Finde es aber eben ziemlich dumm, dass von Hand rechnen zu müssen. So wie es jetzt ist, ist es deutlich besser. Schade, dass du davon wahrscheinlich nicht profitieren konntest 😕
  14. So gestern war also der Tag der Wahrheit. Deshalb jetzt ein paar Eindrücke von dem Ganzen. Insgesamt habe ich generell mit dem Modul erst ca. 3 Wochen vor der Klausur angefangen. Ich bin einfach definitiv zu faul, um über das gesamte Semester verteilt daran zu arbeiten. Normalerweise zwingen einen die Prüfungsvorleistungen ja dazu. Die habe ich allerdings im letzten Semester ja schon bestanden und habe mich dann von der Klausur abgemeldet. Die Vorleistungen musste ich daher nicht neu erbringen und konnte alles (unabsichtlich aber selbst Schuld) ordentlich schleifen lassen. Gelernt habe ich wie folgt: Auf den letzten Drücker kann ich einfach am besten. Da habe ich auch so gut wie täglich etwas dafür getan, am Wochenende allerdings recht wenig. Der Plan war so: Alle Vorlesungen anschauen, Fragen im Forum durchlesen, die SPSS Übungen anschauen und selbst bearbeiten sowie die Pflichtliteratur lesen. Die Umsetzung sah am Ende dann so aus: Alle Vorlesungen gesehen, die Fragen im Forum sind nach 4 Wochen sowieso kaum noch vorhanden gewesen, sodass ich damit schnell durch war, die Pflichtliteratur ca. die Hälfte geschafft und die SPSS Übungen leider nicht selbst bearbeitet, sondern mit Zusammenfassungen anderer mir die Vorgehensweise und Outputs angesehen (die in der Klausur auch drankamen). Die Probeklausur in Moodle, die Gedächtnisklausuren der vorherigen Kohorten, sowie Zusammenfassungen auf Studydrive haben mir dann die letzten 1, 2 Tage vorher zum Wiederholen sehr geholfen. Die Pflichtliteratur war eher so lala, wirklich brennend wichtig für die Klausur fand ich es nicht. Es allerdings in anderen Worten nochmal nachzulesen, hat auf jeden Fall zum Verstehen und Festigen beigetragen. 3 Tage vor der Klausur dachte ich dann aber, dass Festigen jetzt auch egal ist, der Stoff ist ja gerade eh sehr präsent in meinem Kopf. Die SPSS Übungen werde ich jetzt im Nachhinein noch für mich bearbeiten. Ich hatte in meinem Präsenzstudium ja schon damit zu tun und möchte es nochmal auffrischen. Ein bisschen interessiert es mich sogar mittlerweile Ein Vergleich zum Präsenzstudium ergibt für mich folgendes Fazit: Als Soziologe hatte ich über 2 Semester verteilt Statistik, was ich in Hagen jetzt in einem Semester hatte. Außerdem war Hagen deutlich(!!!) tiefergehender trotz halber Zeit. Klar hat es mir in die Hände gespielt nicht vollkommen wie das Reh vorm Auto zu stehen, aber gerade die letzten 5 Units von 15 waren Themen, die habe ich selbst an der Präsenzuni noch nie gehört. Von daher kann ich der Qualität der Statistikausbildung in Hagen definitiv nur loben. Auch die Klausur war viel besser. In Präsenz durfte ich eine Formselsammlung und Taschenrechner (extra einen Programmierbaren gekauft) mitnehmen und dann 3h im Eiltempo (unschaffbar alle Aufgaben zu bearbeiten) rechnen bis der Kopf rauchte. Völlig sinnlos Regressionen per Hand zu berechnen, wenn mir SPSS das mit 2 Klicks ausgibt... in Hagen musste ich zwar genauso die Logik der Berechnung verstehen, aber nichts rechnen. So gut wie alle Fragen waren Transferaufgaben, wo ich Outputs lesen musste, die wichtigsten Infos aus Fachartikeln rausziehen musste, mir Gedanken zu vorgegebenen Studiendesigns und deren Sinnhaftigkeit machen musste. Wirklich top! Einfach fand ich es nicht, aber gut machbar. Inzwischen habe ich sogar richtig Freude dran gefunden an der Statistik und schon überlegt, was ich auf Arbeit alles mal so errechnen könnte Eigentlich wollte ich auch noch Statistik für Dummies lesen, das wird ja von vielen wärmstens empfohlen. Das war natürlich bei der knappen Zeit unmöglich. Ein Freund hat es mir allerdings als englisches E-Book besorgt. Sowas schwieriges auf Englisch zu lesen ist bestimmt ein ganz schöner Happen, aber da es mich tatsächlich etwas gepackt hat, werde ich das einfach mal in Ruhe tun. Auf die Note bin ich sehr gespannt! Das war`s erstmal von mir. Weiter gehts mit Entwicklungspsychologie
  15. Mir leuchtet das auch nicht ein, warum nur wir in den RZ schreiben sollen. Bei meinen Prüfungen waren oft auch BiWi und Jura Leute mit drin. Die schreiben ja anscheinend weiterhin in den Uni-Hörsälen. Da hätte man einfach mit drin bleiben können. Das hat aber natürlich dazu geführt, dass man sich nach deren Terminen richten muss und daher Module parallel Klausuren schreiben mussten. Und das hat auch dazu geführt, dass man keine Wiederholungsprüfungen im gleichen Semester anbieten kann, weil Raumnot. Ersteres ändert sich. Zweiteres nicht. Mega Verbesserung ... ??? Ich finde es leider auch sehr unklug seitens der Uni, nicht zu kommunizieren, was jetzt die Verbesserung sein soll. Möglicherweise ist ja keine für die Studis gemeint, sondern für die Fakultät und die Massen die sie stemmen müssen. Auch gut, wenn es denen hilft, aber das sollten sie dann doch bitte mal kommunizieren a la "müssen Raummiete einsparen" oder "weniger Korrekturaufwand bei nur noch 20 Fragen".
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