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Zwostein

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  1. Mahlzeit! Erstmal: Berater beim Arbeitsamt? Sorry, aber die, die dort sitzen sind meistens selbst umgeschult und sitzen auch nur auf ihrem Bürostuhl herum, um die Zeit totzuschlagen. Das mit der 40-Stunden-Woche ist ein interessanter Ansatz, den ich sehr gut nachvolziehen kann. Und weisst du auch warum? Weil ich jeden Tag Menschen sehe, die für andere arbeiten und ihre Lebenszeit verschwenden, statt ihre Lebenskraft in sich selbst zu investieren. Ist dasselbe Thema wie bereits eine Statement davor - Die Menschen regen sich auf, wenn sie im Stau stehen, aber opfern 45 Jahre lang damit, ihre Lebenszeit und -energie zu verschwenden. Aber nicht mal an diesen Punkt kommen sie, um darüber nachzudenken. Ich lese hier im Thread auch mehrmals etwas von Erfahrung. Ja? Was sagt Erfahrung denn aus? Zwangsläufig erst mal gar nichts, denn man kann eine Sache auch 45 Jahre lang falsch machen, was wiederum die Aussage komplett widerlegt. Arbeit, die einen mental und nicht weiter bringt, ist Zeitverschwendung. Jemand, der seiner Passion nachgeht, empfindet es automatisch nicht als Arbeit. Leider hadern zu viele mit dem "System" an sich und damit herum, dass sie immer wieder Ausreden finden. Und weil die Gesellschaft so indoktriniert ist, ist es die Norm und Gang und Gäbe. Ist aber falsch und nur die toten schwimmen mit dem Strom! Einen wunderschönen Tag wünsche ich.
  2. Hi, ich "werfe" meinen Gedankengang auch mal dazu, denn da gibt es eine Sache, die oft nicht beachtet und ziemlich unterschätzt wird: Empathie bedeutet für viele in erster Instanz AUCH, dass man sie tätschelt und dieses Tätscheln steht dann eher im Vordergrund, als die Lösungsfindung an sich. Man darf nicht vergessen, dass ein rational inkompetenter Mensch (und damit meine ich nicht die klassische Ausbildung in dem Bereich an sich), nicht in der Lage sein wird, die Situation gemäß analysieren zu können. Da kann man so viel Empathie an den Tag legen wie man will - spricht man die Wahrheit aus, rennen nun mal viele davon! Jeder schreit, dass er ernst genommen und ehrlich behandelt werden will, tut man dies aber, ist es erfahrungsgemäß so, dass solche Menschen dann lieber die Flucht ergreifen, nachdem sie Energie entzogen haben und suchen sich den nächsten "empathischen" Menschen, der tätschelt. Man appelliert nie an den Intellekt, sondern IMMER an den Willen. Empathie ist schön und gut. Erfahrungsgemäß aus dem Leben ist mir persönlich aber jemand lieber, der kanallhart die Wahrheit ausspricht, denn nur so habe ich gelernt, was wirkliche Disziplin bedeutet. Empathie hört für mich da auf, wo jemand versucht, mich für blöd zu verkaufen, sei es unbewusst oder nicht. Bei manchen Menschen kann man nichts Falscheres an den Tag legen als Empathie. Versuche mal, einem "Junky" mit Empathie zu begegnen! Das wird dir teuer zu stehen kommen, denn im schlimmsten Falle überlebt man das nicht. Es gilt also immer, abzuwägen. Es gibt nicht DIE eine EPMATHIE, pauschal gesehen. Bei manchen kommt man genau damit gar nicht weiter. Was die klassischen Ausbildungen in Therapie, Beratung und sonst wo angeht: Ich bin noch nie so vielen innerlich verbitterten Menschen begegnet wie im medizinischen/psychologischen Bereich. Eine Ausbildung bedeutet rein gar nichts, es ist für die meisten nur eine Bestätigung für ihr Ego und nichts als Selbstbetrug, der so noch weiter aufrecht erhalten wird (denken sie). In der Praxis habe ich etliche mit Dr.-Titel versagen sehen, wo jemand ohne Abschluss es geschafft hat, Menschen, die suizidar waren, dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Diese deutsche Arroganz in Bezug auf Titeln werde ich niemals verstehen. Liebe Grüße, Zwostein
  3. Hallo, das ist ein sehr schöner Ansatz, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen und über die ich auch schon sehr oft nachgedacht habe, auf Grund von Beobachtung. Jemand, der in der Beratung etc. tätig ist und mit Menschen interagiert, muss(!) im Stande sein, sich selbst zu reflektieren und die Distanz zu seinen eigenen Gefühlen und Verhaltensmustern herzustellen, um eventuelle Interaktionsmuster des Patienten davon unabhängig sehen und überhaupt erst analysieren zu können. Fingerspitzengefühl und ein Überblick der Situation müssen da Hand in Hand gehen und sind unabdingbar, da bedarf es auch keiner Ausnahme. Dies gilt allerdings nicht nur im Bereich der Beratung, sondern generell im Leben, um sich selbst überhaupt ernst nehmen zu können! Pauschalisierung ist genau so nutzlos wie Vergleiche zu ziehen, da jeder anders gestellt durch umliegende Randbedingungen etc. Man muss einfach direkt ein paar Punkte abstecken wie z.B. zu prüfen, welche Einflussfaktoren man hat und von welcher Position heraus, wie diese wiederum in Bezug zu den eigenen Präferenzen stehen, wie viel Zeit und Energie die ganze Prozedur an sich wert ist und wie die Randbedingungen sind usw., usf. Arbeitet man diese Punkte ab, bräuchte man an sich keinen Berater im klassichen Sinne mehr, sondern im höchstfall jemanden, der mit einem selbst die Punkte durchgeht und die Aspekte beobachteter Sachverhalte und Gegebenheiten materieller/immaterieller Natur von Bezügen und/oder Inhalten und ihrer Mechanik, durchgeht. Dazu muss vorher aber erst mal die Grundlage gegeben sein, überhaupt etwas tun ZU WOLLEN an der Situation an sich, denn es sind immer die subjektiven "Gründe", etwas tun zu wollen oder eben nicht. Der Motivationsraum ist es, welcher die Grundlage ebenso wie den Handlungsraum maßgeblich bestimmt. Will man wirklich etwas tun und kann es nicht, liegt es oftmals auch an einer Wahrnehmungslücke. Diese kann schon allein dadurch entstehen, dass man nicht alle "Informationen" auf dem Schirm hat. Ist ein Berater nicht in der Lage, dieses Gesamtpaket "abzuliefern", ist er kein Berater, sondern ein Schwätzer! Eine angenehme Nachtruhe wünsche ich. 🌻
  4. Bist du aktuell dort eingrschrieben?
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