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roth

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Alle erstellten Inhalte von roth

  1. Es war nie meine Absicht, irgendeine Form der Weiterbildung schlecht reden zu wollen. Aber bei den stolzen Preisen, welche die WBH für einen Nano Degree aufruft, sehe ich mich irgendwie doch berufen, zu hinterfragen, ob das denn das viele Geld wirklich wert ist. Klar, für meinen Master zahle ich in Summe knapp 10.000 EUR. Aber da habe ich am Ende auch ein Zeugnis, das mich als M.Eng. ausweist, bis in alle Ewigkeit, staatlich anerkannt usw. Beim Nano Degree habe ich ein Zertifikat, dass ich eine bestimmte Klausur bestanden habe. Das ist, je nach Betrieb, alles oder
  2. Ich find's gut... andererseits zeigt es deutlich, wie schwer die Krise werden wird, die uns bald trifft... wenn man schon Spitzensportler ins Studium vermitteln muss... mir wird Angst und Bange.
  3. Si? Kannst du uns bitte eine Rückmeldung geben, ob diese Module angerechnet wurden? Das "Studium" des Modulhandbuchs ist hier in der Regel wenig hilfreich. "Einführung in die Elektronik" gibt es auch an einer Hauptschule im Fach Physik. Ob das an die "Einführung in die Elektronik" einer Fachhochschule heranreicht oder anrechnungsfähig ist... darüber könnte man trefflich streiten...
  4. Verstehe ich... Ich bin elektr. Antriebstechniker (hab den Käse an einer FH studiert). Wenn ich meinem Chef jetzt käme: "Du sag mal... ich möchte Informatik studieren, muss C und C++ lernen..." Was meinst du, wie der mich anguckt? Der erwartet von mir, dass ich mir das Zeug selbst aneigne, dafür bin ich Ingenieur. Von mir aus bezahlt er diese Arbeitszeit, in der ich das tue... Aber Leute... wir sind Akademiker oder wir wollen es sein. Wer nicht in der Lage ist, sich in gewisse Themen selbst einzuarbeiten/einzulesen ohne Betreuung... der ist kein Aka
  5. 1. Puh, das wirst du über die Distanz nie und nimmer durchhalten. Ich hab Bachelor an einer Staatlichen gemacht und bin aktuell im Master an der WBH. Kenne deine Motivation fürs Studium nicht, aber wenn es nicht ausschließlich Interesse am Fach ist: Guck dir Aufgaben und alte Klausuren an oder bestell dir die B-Aufgabe (ab Erhalt hast du i.d.R. 6 Monate Zeit) und lerne dann erstmal gezielt auf diese Themen hin... alles andere ist Wahnsinn. Ich hatte in meiner ersten Studiensendung 3 Fachbücher (Standardliteratur). Hätte ich die komplett durchgearbeitet... never ever... PS: Denk an
  6. Jein. Es gibt Repetitorien, die sind freiwillig (und werden zunehmend auch als Online-Veranstaltung angeboten). Aber es gibt auch sog. Labore, an denen man vor Ort teilnehmen muss. Je nach Studiengang sind das mehr oder weniger.
  7. Mach den Selbstversuch Leih dir ein paar Bücher aus, z.B. "Mathematik für Informatiker" oder was zu "Grundlagen der Informatik" oder auch "Grundlagen BWL" und setz dich jeden Abend 3 Stunden davor... oder eben am Wochenende 2x 8 Stunden. Wenn du das 4 Wochen am Stück so durch hälst... Glückwunsch! Da kommt dann am Wochenende ein Geburtstag dazwischen, inkl. Kater am nächsten Morgen. Dann will deine Frau/Freundin mit dir Essen gehen, die Steuererklärung muss gemacht werden. In der Theorie sind 15-20 Stunden/Woche nicht viel. In der Praxis, ist es oft eine Ewigkeit..
  8. Naja die Geschichte ist Nee so ist es nicht, das hält man auch nicht lange durch. Ich habe tatsächlich das erste Jahr relativ viel Gas gegeben, aber auch schnell gemerkt, dass manche Sachen, die man sich vorher schön zurecht gelegt hatte, nicht funktionieren. Als Programmierer im Außendienst sitze ich relativ viele Nächte und auch Wochenenden im Hotel herum. M eine Illusion war, dass ich nach der Arbeit dann immer 3 Stunden lerne und am Sonntag (Samstag ist für mich im Ausland ein normaler 10h-Arbeitstag) 10 Stunden nur fürs Studium aufwende. Die harte
  9. Ich würde es andersrum sehen. Die Herausforderung beim Fernstudium besteht nicht in erster Linie im Studium selbst. Das sollte, zu min. 80% Spaß machen und dich interessieren, falls nicht, ist es ohnehin der falsche Weg... Die Herausforderung besteht darin, dass du nach 3,5-5 Jahren Bachelor deinen Job noch hast, deine Frau (und ggf. deine Kinder) noch bei dir sind und deine Freunde noch mir dir sprechen. Darin liegt die Kunst... Sich 3 Jahre zuhause einsperren und außer Arbeit, Studium und Nahrungsaufnahme nix anderes mehr zu machen, das ist simpel...
  10. Nein, ist kein Quack, das muss man ganz klar so sagen. Das gilt nur, wenn man noch keine Familie und einen relativ ruhigen Job hat, bei dem man unter Umständen auch mal im Büro was fürs Studium machen kann... Ich studiere im Master und hab jetzt seit mehr als 2 Monaten gar nix fürs Studium gemacht, weil Familie und der Job vorgehen. Und wenn dort viel los ist und vor allem Deadlines stehen, dann kommst du zu nix mehr. Und die wirklich anspruchsvollen Dinge, wie wissenschaftliche Ausarbeitung und Masterarbeit, die kommen erst noch... Stell es dir lieber schwie
  11. Was läuft schon nach Plan im Leben...
  12. Also soweit ich mich erinnere, sind die aktuell 14% mit Abstand das beste Rabattangebot der letzten Jahre, wenn man mal von den 15% absieht, die es vor 1,5 Jahren ausschließlich für Elektrotechnik gab. Wenn du ohnehin vor hast zu studieren, dann mach es jetzt. Bei 14% Rabatt lohnt es sich sogar die ersten 4 Monate gar nichts zu machen und am Ende (kostenpflichtig) dran zu hängen...
  13. Nö, macht keinen Sinn. Ich hab in meinem Ingenieurspraktikum 6 von 12 Wochen inner Stahlbude Elektromontage gemacht. Danach konnte ich dann meine Bachelorarbeit vorbereiten, die war daher nach 6 statt 10 Wochen runter geschrieben. Hätte ich gleich mit der Bachelorarbeit angefangen, naja ist ne Rechenaufgabw. Kenne Leute, die haben die vollen 3 Monate Kaffee gekocht, Pläne kopiert und simpelste Zuarbeitungs-Tätigkeiten gemacht. Unsere Praktikanten machen halt das Zeug, was liegen geblieben ist. Die Zeit uns daneben zu setzen und viel zu erklären, haben wir schon seit Jahren nicht mehr. Frü
  14. Ok, dann äußer ich mich lieber nicht weiter 😁 Dir auf jeden Fall viel Erfolg und Glückwunsch, dass du dir so viele Module sparen kannst!
  15. 26 Credits davon macht bestimmt die berufspraktische Phase aus, richtig? Da habe ich ohnehin noch nie verstanden, warum Leute, die schon im Berufsleben sind, diesen Quatsch machen müssen und wie das überhaupt funktionieren soll (z.B. wenn der Arbeitgeber nichts vom Studium mitkriegen soll)...
  16. Ich glaube ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. In sehr speziellen Szenarien kann das beruflich sinnvoll sein, z.B. wenn ein Ingenieur FR elektr. Energietechnik mal ein bißchen was zur Schaltungstechnik kennenlernen möchte. Wobei er sich da wie gesagt auch einfach den Tietze-Schenk kaufen kann. 99 EUR, 1800+ Seiten... Die Geschichte mit dem Overhead kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin, nach nunmehr 9 Jahren Programmierung und Inbetriebsetzung im Sonderanlagenbau, der Meinung, dass es in meinem Studium keinen sinnlosen Overhead gab. Alles war wichtig, vieles kam sogar vi
  17. Einzig... was bringt es? Richtige Anwendungsfälle kommen im Studium erst spät, wirklich brauchbar wird es im 5./6. von 7 Semestern mit Regelungstechnik, Systemtheorie, elektr. Maschinen oder Schaltungstechnik. Davor werden Grundlagen gelegt, mit denen alleine man relativ wenig anfangen kann... Andererseits bringts auch nix, wenn man Schaltungstechnik rauspickt und die ganzen Grundlagen nicht hat. Klar, durch die Klausur kann man sich durchmogeln, aber damit arbeiten kann man dann trotzdem nicht... Solls bloss darum gehen, in einer Art Brückenfunktion zwisch
  18. Finde ich schon lustig, wenn hier von "wenig Geld" oder "Win win" gesprochen wird. Wenn so ein Nano-Degree 6 Credits ausmacht und 540 EUR kostet... rechnet euch mal aus, was bei dem Verhältnis der 210 Credits-Bachelor kosten würde. Man landet bei knapp 19.000 EUR ;) Sinnvoll kann es sein, aber wohl eher aus privatem Interesse, denn wegen beruflichem Fortkommen... Ich glaube kaum, dass für mich, als elektrischen Antriebstechniker, der Nano Degree in Grundlagen Schaltungstechnik der Trigger für die große Karriere in der Entwicklung von Industrieelektronik sein wird.
  19. Man muss aber auch deutlich betonen: Wenn du dein Studium in der Regelstudienzeit schaffen willst, dann wirst du definitiv für mehrere Klausuren parallel lernen und auch mal an einem Tag 2 Klausuren extern, direkt nacheinander schreiben müssen... Ob man sich einzig und allein auf eine Klausur konzentriert, hängt auch von dem Fach selbst ab. Meines Erachtens kann man zum Beispiel ein Fach, das weitgehend aus auswendig lernen besteht, gut mit einem Fach kombinieren, in dem man verstehen bzw. rechnen muss. Oder man nimmt nur ein Fach und macht nebenher noch eine B-Auf
  20. Das dürfte auch unter den Datenschutz fallen und geht außer WBH und den glücklichen(?) Gewinner niemanden etwas an...
  21. Schön, dass du voll motiviert gestartet bist. Aber nach nichtmal einem Monat und noch vor der ersten Klausur von Prokrastination zu reden, naja, naja
  22. Nun eine gewisse Flexibilität deiner Kollegen wirst du brauchen, nicht nur für die Labore. Ich studiere in einem Masterstudiengang an der WBH, habe dort ein Labor zu absolvieren und in 2019 gibt es dafür exakt 2 Termine. Ob die Kapazitäten hierbei begrenzt sind, weiß ich nicht... bei Laboren mit Maschinen oder anderen Versuchsaufbauten sind die Plätze aber in jedem Fall (eng) begrenzt, das weiß ich noch ziemlich gut aus meinem Erststudium an einer staatlichen FH... Für die Klausuren hast du 4 externe Termine jeweils an einem Samstag pro Quartal und 3 bis 4 Präsenzphasen in Da
  23. Selbst wenn du diese Zahl bekommst, du kannst sie mit nichts und niemandem vergleichen... Ein großer Teil der Studenten bricht im oder nach dem 1. Semester ab. Viele hören schon am Ende der Vorlesungszeit wieder auf, weil sie merken "und das ist das erst der Anfang? Schaffe ich nie..." An der WBH kannst du dir mit dem ersten Schwung Material innerhalb von 4 Wochen schon einen guten Einblick verschaffen, was dich so erwartet und vor allem in welcher Form. Hier dürften locker 20 bis 30% schon sagen "Nee, das ist mir dann doch zu hoch..." Das ist aber der Probemonat, da
  24. Ich schlage vor, du stellst diese Fragen der Studienberatung. Es kann sich durchaus auch mal was kurzfristig ändern. Bei mir (Master Elektrotechnik) wurde zum Beispiel eine Klausur in eine B-Aufgabe umgewandelt...
  25. Wie das in der reinen Informatik aussieht, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, da ich vom Sonderanlagenbau komme. Dort programmieren wir zwar auch, aber eher Steuerungen, Antriebe usw. Bei uns ist es allerdings mitnichten so, dass man ab 50 abgeschrieben ist. Das Gegenteil ist der Fall, ich weiß manchmal gar nicht, wie der Laden weiterlaufen soll, wenn die älteren Kollegen mit Ende 50 so langsam den Weg in die Altersteilzeit und dann in den Ruhestand antreten. Die können vielleicht nicht so schnell klicken wie ich... dafür bringen sie aber einen unglaublichen Erfa
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