Springe zum Inhalt

Chemietechniker

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    16
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

6 Neutral

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Ich glaube, die meisten unterschätzen den Aufwand für eine nebenberufliche Fortbildung. Das liegt nicht nur am Fernstudium, auch im Präsenzunterricht brechen viele ab. Ich kenne auch Fälle wo Leute bereits die Hälfte hinter sich hatten oder gar schon bei den Abschlußprüfungen waren. Und die waren fachlich echt gut. Einige haben anscheinend auch Probleme wieder die "Schulbank zu drücken" oder mit Prüfungssituationen. Man kann das als Außenstehender oft schlecht nachvollziehen.
  2. Interessant - Das es IHK und HWK bei Lehrgangskosten übertreiben wusste ich schon. Mit 10 Mille kommt man vermutlich tatsächlich allmählich in den Bereich für einen Bachelor an einer Fern-FH. Vielleicht schreibt ja die TO noch etwas dazu wieviel es bei ihrer örtlichen HWK kostet. Das wird auch realistisch sein. Ich glaube mein Techniker bei ILS vor gut 15 Jahren hat so 5 Mille Lehrgangsgebühren gekostet. Das würde mich jetzt wirklich interessieren. Ein Bachelor in UK ist doch nur soetwas wie der Geselle bei uns. Da kenne ich persönlich nur aber Schotten und Franzosen nach ihrer Schulzeit die das gemacht haben als schulische Ausbildung, aber keinen mit einem deutschen Techniker. Ansonsten, ich studiere jetzt auch nach einem Techniker auf Bachelor, aber halt fachfremd. Ein fachgleiches Studium auf Bachelor oder Master brauche ich sicher nicht, es sei den es geht um den "Titel". Du bist hier nicht der einzige, der geizig ist. Aber Du scheinst die wirklichen Nutzen/Bedürfnisse der TO nicht auf den Schirm zu haben. HWK ist sicherlich obszön teuer. Andererseits ist es genau die zielführende Ausbildung für ihre hier geschilderte Aufgabe. Wenn die TO es aber nur günstig mag, kann sie ja für etwa 3 Mille ein komplettes BWL-Studium an der Fernuni Hagen machen. Dauert halt ein paar Jahre und sie hat Null Verwendung für die Praxis...
  3. Das Gebiet Unternehmungsführung gehört mit zur Ausbildung bei Handwerks-Meistern. Und das wird sicherlich praxisnäher sein als ein Studium mit Wirtschaftsteil (Da wird sicher über 90 % nicht relevant sein). Dazu wird man sicherlich noch gute Kontakte knüpfen können. Also ich sehe den Handwerksmeister als optimale Ausbildung für den Zweck Führung des Kleinunternehmens. Ein Studium kann man dann immer noch hinterher schieben, wenn es das Tagesgeschäft zulässt. Und das wird ja auch noch Anstrengend werden.
  4. Nur das die Grundlage für Finanzmathematik eben Algebra und Analysis sind. Da steckst schon etwas mehr dahinter wenn man es an einer Hochschule studiert. Integral-, Differenzialrechnung und Kurvendiskussion muss man da sicher beherrschen. Da führt kein Weg daran vorbei.. Für Wirtschaft braucht man aber sicher nicht das Niveau eines z. B. Informatikers oder Elektrotechniker an einer Uni. Falls dies Dein Problem ist würde ich mal nachschauen ob man das Modul zur Not ausgleichen kann. Bevor Du wild herumwechselst würde ich mir auf jeden Fall die jeweiligen Altklausuren anschauen (so es denn irgendwie möglich ist). Geringerer Umfang bei der Lehre bedeutet nicht unbedingt, dass die Klausuren leichter werden. Manchmal ist das Gegenteil der Fall.
  5. ich schaue öfter auf ingenieur.de vorbei. Am wichtigsten dort sind natürlich die Dilbert-Comics, aber man kann ja auch mal die anderen Artikel anschauen. Das ist halt eher so ein Rundum-Überblick über möbliche interessante Themen, IT usw. ist auch dabei. Mich würden aber auch andere Lektüren interessieren. Obwohl ich auch dazu rate, lieber erstmal abwarten und entspannen. Ich studiere jetzt im 2. Semester an der Fernuni Hagen WiInfo. Und da ist man erstmal mit dem Kursmaterial ganz gut beschäftigt. Zuviel praxisrelevantes würde da vermutlich nur stören
  6. Das tiefere IT-Wissen braucht aber eine solide Mathe-Grundlage. Du kannst Dich vermutlich als Akademie-Student bei der Fernuni Hagen einschreiben lassen und dort nebenbei Module für recht wenig Geld absolvieren. Wenn ich mich nicht täusche werden die Klausur-Leistungen (sofern abgelegt) auch für ein späteres richtiges Studium gut geschrieben. Aber wenn Du Dir über eine Reduktion der Arbeitszeit als Lehrling (geht das überhaupt?) schon Gedanken über Deinen Lebensunterhalt machen mußt, würde ich auch mal Hinterfragen ob ein Studium bei einen kommerziellen Anbieter wie IUBH überhaupt für Dich möglich ist.
  7. Ich habe auch schon öfter von Saarländern gehört, dass die Mentalität der Lothringer nicht vergleichbar ist mit den Elsässern. Wirklich zum Einkaufen? Ich habe mir sagen lassen, dass es früher(tm) in Frankreich noch Putzmittel gab, die hierzulande wohl unter das Kriegswaffenkontrollgesetz gefallen sind und deswegen verboten war. Aber wenn man nicht unbedingt auf Wachteleier steht habe ich außer vielleicht in der Käseabteilung noch nichts besonderes bemerkt. Außer das es dort eher ruhiger ist weil die ganzen Franzosen (und Schweizer) lieber in Deutschland einkaufen. Aber ich überlege dort demnächst einen Hausboot-Urlaub zu machen. Was sind Deine Tipps für Einkaufen in Frankreich? Letztens auf der Rückfahrt von Holland haben meine Frau und ich einen Versorgungs-/Entsorgungs-Stopp dort auf halber Strecke in einem Fastfood-Tempel (der mit dem Grillgeschmack) gemacht. Die netten Bediensteten haben sich mit mir und den anderen Gästen natürlich in ihrem Idiom verständigt. Kaum am Tisch fragt mich meine Frau, welche Sprache das war und wo ich die gelernt hätte. 😂
  8. Naja, jetzt überfordere Markus nicht mit zuviel Natur wie im Saarland. Die ganze frische Luft auf einmal ist vermutlich giftig für einen Organismus, der etwas anderes gewöhnt ist.😉 Interessant finde ich zudem, dass Du die Nähe zu Frankreich als Vorteil ansiehst. Die meisten Saarländer tun das irgendwie nicht.
  9. Naja, das lassen wir nochmal als jung-naiven bzw. neugewonnen Lokal-Patriotismus durchgehen. Es wurde aber explizit nach tolle Weinanbaugebiete gefragt. 😉 Alles gute für den Umzug und der Eingewöhnung aus Baden Klaus
  10. Aber Statistik gehört doch dazu 😂 Leider kann ich Dir bei Deinem Anliegen selbst nicht weiterhelfen. Aber was hast Du gegen Statistik, gerade bei einem BWL-Studiengang? So schlimm ist das Gebiet jetzt wirklich nicht, dass man sich krampfhaft davor drücken muss. Im Gegenteil, ich war richtig froh als ich das Statistik-Modul einer Hochschule zur Weiterbildung besuchen konnte. Soetwas hilft ungemein, wenn man Daten auswerten muß.
  11. Gibt es schon Neuigkeiten bei deinem Unterfangen? Ich wundere mich aber, dass es so etwas überhaupt geben kann. Ich dachte immer, man kann im gleichem Fachbereich nicht ein zweites mal promoviert werden.
  12. Deine Entscheidung stand ja schon mehr oder weniger im vornherein fest. Aber erzähl mal, wo Du den Bachelor Elektrotechnik machen wirst und wie Du ausgewählt hast?
  13. Na, da sollte sich Weiterbildung auf jedem Fall lohnen. Da ist WING doch das Mittel der Wahl. Der Zug ist abgefahren. In kleinen Betrieben oder KMU hast Du noch eine Chance. Aber Du siehst Dich ja gar nicht als Entwickler, sondern hast halt Erfahrung mit Inbetriebnahme. Tja, was sagt den Dein Tarifvertrag dazu? Bei E-Tech ist der Aufwand sicherlich deutlich mehr. Bei WING könnten 5 Stunden/Woche hinkommen für Dich. Laß Dir lieber mal ein paar Probe-Lektionen zukommen, damit Du den Aufwand halbwegs vernünftig einschätzen kannst. Servus Klaus
  14. Ich habe den Eindruck, dass Andreas1983 den Unterschied zwischen konsekutiven Master und den Master-Abschlüssen wie MBA nicht versteht. Das sind ja keinesfalls die gleichen „Abschlüsse“. Seine Aufzählung der Credit Points (CP) überzeugt mich persönlich auch nicht. Ich habe mir vor einigen Jahren mal den „Stundenplan“ für den Bachelor Chemie (Bamberg?) detailliert angesehen und verglichen mit der Techniker-Ausbildung. In der Größenordnung kam da die gleiche Stundenzahl wie beim Techniker raus, wenn man mal die ganzen Praktikas abzieht, die ein Techniker eher nicht nötig hat. Aber im Allgemeinen ist das Niveau auf einer FH natürlich deutlich anders, als auf einer Fachschule im gleichem Fach. Bei uns Technikern wurde meist nur das Niveau des Vordiploms abgefragt. Aber ich persönlich finde es sehr gut, wenn es auch für erfahrene Leute ohne ersten Hochschulabschluß gute Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Und jetzt mal ehrlich: Die heutigen Bachelor-Klausuren in meinem Fachbereich kann ich mit hinter dem Rücken zusammengebundenen Händen lösen. Das ist keine Überheblichkeit, sondern eher der „Entwicklung“ unseres Ausbildungswesens geschuldet.
  15. Hallo Markus, da hast Du ja eine schön alte Thread-Leiche ausgegraben. Aber das Thema ist immer noch interessant. Vorab gesagt, der Industriemeister Chemie oder der IHK-Labortechniker haben nur etwa ein Drittel der Unterrichtsstunden des "Staatlich geprüften Technikers". Das ist dann auch kein Chemotechniker, wie im uralten Titel angedeutet. Chemotechniker ist ein veralteter schulischer Ausbildungsberuf, der inzwischen durch CTA ersetzt wurde. Wir sollten also besser von Chemietechniker reden. Ich selbst habe übrigens vor etwa 10 Jahren den ILS-Fernlehrgang gemacht und bei der Schule in Düsseldorf auch die Prüfung zum staatlich geprüften Techniker absolviert. Inzwischen gibt es allerdings auch ein Fernstudium zum Bachelor Chemie für Laboranten/CTAs über Springer. Meine Frau hat gerade damit begonnen. Es erscheind erstmal etwas teurer und unflexibler, aber die Unterrichtsmaterialien sind sehr hochwertig und es werden auch dicke Bücher von Springer mitgeliefert.
×
×
  • Neu erstellen...