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Greetsiel

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ILS, Hamburg
  • Studiengang
    Abitur - 2. Einstieg (Mittlerer Bildungsabschluss liegt mehr als 5 Jahre zurück)
  • Wohnort
    In der Nähe von Mannheim
  • Geschlecht
    m

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  1. Ich habe folgende Klassifikation gefunden: https://www.uni-potsdam.de/.../Wissensdimensionen_und_Leistungskategorien.pdf - Faktenwissen (vertstehe ich als: Auswendig gelerntes Wissen, z.B. wichtige Definitionen) - Prozeduren (verstehe ich als: Methodenwissen, z.B. Schaltungsberechnung, Herzoperation) - Konzeptwissen (verstehe ich als: Wissen, um schöpferisch tätig zu sein, z.B. Ingenieursentwicklung, oder den Dachstuhl flächen- und volumenoptimal auszubauen oder neue Ansätze in der Altenpflege, allerdings bis hinunter auf die operative Ebene und nicht nur auf einer akademisch verklausulierten "Ideenebene" oder wissenschaftlich arbeiten). Letztlich ist der Studierende, Auszubildende und eingeschränkt Schüler (zumimndest in der Abschlußphase) für seine Fachkompetenzen zu einem großen Teil selber verantwortlich. Und je nach Interesse, Talent und Einsatzwillen- / möglichkeit und tatsächlich geleistetem Einsatz, wird aus dem Kandiaten ein Absolvent mir mehr oder weniger großen Anteilen der oben genannten Wissensdimensionen. Ein Jurist mit großem Faktenwissen erlangt durch dieses Faktenwissen alleine noch keine Kompetenz, einen schwierigen Fall im Sinne seines Mandanten zu bewältigen. Dafür braucht es auch für diesen Fall ausreichendes Prozedur- und Konzeptwissen. Wer ein technisch kompliziertes Bauwerk konstruiert oder während des Baus die dutzenden von plötzlich auftauchenden Problem lösen muss, stößt abängig von der Verteilung seiner Wissenskompetenzen (x% Fakten, y% Prozeduren, z% Konzepte, x+y+z = 100%) mehr oder weniger schnell an seine Grenzen. Allgemeiner: Jemand ist abhängig vom Anforderungsprofil einer Tätigkeit und der persönlichen Verteilung der genannten Wissensdimensionen, mehr oder weniger an der Tätigkeit interessiert, mehr oder weniger interessant für Arbeitgeber oder mit seiner Arbeit mehr oder weniger über-/unterfordert. Das gilt natürlich auch schon in der Ausbildung und im Studium in Bezug auf die Lern-, Lehr- und Prüfungsinhalte. In der Arbeitswelt finden sich idealerweise Jobprofil und Interessenten mit derselben Verteilung der Anteile auf die drei Wissenskategorien zueinander, mit den jeweiligen (berechtigten) Gehaltsvorstellungen und Gehaltsangeboten. Schönen Sonntag Greetsiel
  2. Im ILS-Online-Studienzentrum gibt es aktuell eine Mitteilung zum diesjährigen Frühjahrs-Abitur 2019. Gemeint ist natürlich das Externenabitur in Hamburg, das bei der Hamburger Schulbehörde u.a. über den ILS-Abiturlehrgang im Frühling und Herbst abgelegt werden kann. Ich fasse im folgenden die Highlights dieser Mitteilung zusammen: Es wurden über 280 mündliche Prüfungen in sechs Tagen, in sechs Fächern, absolviert. Die schriftlichen Abiturprüfungen fanden bereits vorher statt, so dass dieser Abiturzyklus mit den mündlichen Prüfungen nun abgeschlossen wurde. 52 Fernschülerinnen / Fernschüler haben die Abiturprüfung bestanden. 5 Fernschülerinnen / Fernschüler haben die Fortsetzungsprüfung zu Fachhochschulreife bestanden. 6 Fernschülerinnen / Fernschüler haben ihre Prüfung nicht bestanden. 7 Kandidaten haben einen 1-er Abiturdurchschnitt (also "eine 1 vor dem Komma"). 40% der Kandidaten schafften einen Abiturdurchschnitt von 2,5 oder besser. 63% der Kandidaten schafften einen Abiturdurchschnitt von 3,0 oder besser. Schönen Tag Greetsiel
  3. Ja, man muss zwischen dem Abiturlehrgang des Anbieters (Privatrecht: Regeldauer, Verlängerung, andere Vertragsleistungen) auf der einen Seite und der Abiturprüfung (Öffentliches Recht: Anmeldung, Kosten, Teilnahme, Verhinderung, andere schulbehördliche Auflagen und Möglichkeiten) auf der anderen Seite unterscheiden. Schönen Abend Greetsiel
  4. Latein ist neu für mich. Bis zum Ende Abiturlehrgangs wird der Stoff innerhalb von zwei Jahren und drei Monaten (9 Studienvierteljahre) vermittelt. Gute Nacht Greetsiel
  5. Danke schön! Ich neige zu überbordener Akribie. Weil Latein für mich neu war/ist und die Sprache eine akribische Arbeitsweise herausfordert und dazu einlädt, hat es mich hier bei dem ersten Studienheft etwas aus den Latschen gehauen. Gute Nacht Greetsiel
  6. Du bist für den Früjahrstermin schon angemeldet? Bei der Anmeldung zur Abiprüfung (Hamburger Schulbehörde) hast Du unterschrieben: "Der Inhalt der §§ 15,16 der ExPO vom 22.07.2003 ist mir bekannt. D.h. insbesondere: Sollte ich an der Prüfung nicht teilnehmen können, werde ich das Amt für Bildung umgehend schriftlich informieren und die Gründe dafür angeben...." Auszug aus der ExPO: "Prüfungsordnung zum Erwerb von Abschlüssen der allgemeinbildenden Schulen durch Externe (Externenprüfungsordnung - ExPO -) .... § 15 Rücktritt, Versäumnis, Unterbrechung (1) Nach der Zulassung zur Prüfung können Prüflinge bis zum Beginn der Prüfung wegen Krankheit oder aus einem anderen wichtigen Grund mit Genehmigung der zuständigen Behörde von der Prüfung zurücktreten. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Treten Prüflinge ohne Genehmigung der zuständigen Behörde zurück, gilt die Prüfung als nicht bestanden. (2) Wer ohne wichtigen Grund einen Prüfungstermin versäumt oder eine geforderte Prüfungsleistung verweigert oder nicht erbringt, hat die Prüfung nicht bestanden. Wird ein wichtiger Grund unverzüglich nachgewiesen, bestimmt die zuständige Behörde einen neuen Prüfungstermin; bei Krankheit kann die Vorlage einer amtsärztlichen Bescheinigung verlangt werden. Bereits abgelegte Prüfungsteile werden angerechnet. Wird eine Prüfung mehr als insgesamt zweimal unterbrochen, gilt sie als nicht bestanden." Schönen Abend Greetsiel
  7. Das aktuelle, vierte, wird das längste Studienvierteljahr meines bisherigen Abiturlehrgangs. Ich wollte Ende April damit fertig werden, aber das ist nicht mehr zu schaffen. Ich plane nun Ende Mai das Quartal zu beenden und damit ein volles Kalenderjahr für das erste Studienjahr gebraucht zu haben. Der Start meiner Abitour war ja Ende Mai letzten Jahres. Latein, mein neues Fach, hat an dieser Verzögerung einen großen Anteil. Endlich habe ich vorgestern meine erste Einsendeaufgabe in Latein fertig gestellt und abgegeben. Das ist das Ergebnis einer sehr langwierigen und holprigen Beschäftigung mit einem sehr schwierigen Studienheft. Ich vermute, dass die übrigen fünf Studienhefte des Grundlagenkurses Latein LAG1 - LAG6 dasselbe Kaliber haben. Ich habe den Eindruck, die Abiturvorbereitung ist mir mit Latein regelrecht entgleist! Am 23. Februar begann ich mit diesem ersten Studienheft und am 28. März bin ich mit der Einsendeaufgabe fertig geworden. In diesem Zeitraum habe ich ansonsten kein anderes Fach bearbeitet. Das ist einfach zu lang! Jetzt weiß ich zwar alles sehr genau und kann nachts um drei vigilare konjugieren (wenn auch nur im Präsens Indikativ und Imperativ), wenn ich soll. Aber ich sollte mich nicht so ausführlich damit beschäftigen, damit ich schneller durch komme. Außerdem muss ich in Zukunft erst die Vokabeln lernen, bevor ich ein Studienheft (Grammatik, Texte) bearbeite. Wenn der Wortschatz schon bekannt ist, fällt das Lernen der Grammatik leichter, weil keine unbekannten Wörter die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Konzentration auf die Grammatik stören. Und nun? Außer zwei weiteren Studienheften und Einsendeaufgaben in Latein, stehen noch drei Geschichte- und ein Deutsch-Studienheft auf dem Stundenplan des aktuellen Quartals. Ich habe mir nun folgenden Plan für dieses Restprogramm zurechtgelegt: Im April lerne ich die Vokabeln der zwei Latein-Hefte und erledige alle drei Geschichte-Studienhefte. Mit dem ersten habe ich bereits begonnen: Deutsches Kaiserreich, die Bismarck-Ära 1871-1890, also von der Reichsgründung bis zum Ende seiner Kanzlerschaft. Es war eine richtige Wohltat, sich nach den nicht enden wollenden Lateinlektionen mal wieder mit einem anderen Fach zu beschäftigen. Außerdem will ich im April die beiden Deutsch-Lektüren (Fontane/Effi Briest, Schlink/Der Vorleser) lesen, so dass ich Anfang Mai das Deutsch-Heft studieren und die Einsendeaufgabe anfertigen kann. Danach beende ich das Quartal und das erste Studienjahr mit den beiden ausstehenden Latein-Heften. Wenn der Mai dafür zu kurz sein sollte, dann endet das erste Jahr eben erst im Juni. Möglicherweise hat der Zeitabschnitt der Abivorbereitung begonnen, in der ein Studienvierteljahr mehr als drei Monate dauert ... Schönes Wochenende Greetsiel 29.03.2019
  8. Früher, vor der Bologna-Reform, wurde in den entsprechenden Studiengängen der akademische Grad "Magister Artium (M.A.)" verliehen und zwar Jahrhunderte lang. Die Semantik der heutigen Arts-Abschlüsse (deren Bezeichnungen) lässt sich durch eine bloße Übersetzung also nicht erfassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Magister#Magister_Artium/Magistra_Artium_(M.A.) "...Magister Artium bzw. Magistra Artium (M.A., Lehrer/in bzw. Meister der Freien Künste) ist ein akademischer Grad. Dieser Grad bezieht sich auf die in der Antike vorgebildete und durch das gesamte Mittelalter hindurch tradierte Auffassung von den Disziplinen der Grundlagenwissenschaften als den septem artes liberales. Er bedeutet somit „(Lehr-)Meister der Wissenschaften“ und ist nicht auf künstlerische Gebiete beschränkt. In der Folgezeit übernahm man diesen Grad für alle sich weiter selbstständig etablierenden Fächer mit „philosophischer“ Grundlage, z. B. die Sprachen und geschichtswissenschaftlichen Fächer. Bis zur Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse war es an vielen Universitäten zunehmend möglich, auch Fächer wie Informatik, Betriebswirtschaftslehre oder Rechtswissenschaften, die nicht dem klassischen Bild eines Magisterstudiums entsprechen, als Magisterfach zu studieren. Wenn diese Fächer als erstes Hauptfach (also in dem die Magisterarbeit geschrieben wird) gewählt werden, nennt sich der Abschluss Magister/Magistra Scientiarum (M.Sc.), d. h. „Lehrer/in der (Natur-)Wissenschaften“...." Schönen Abend Greetsiel
  9. Nein, das musste ich nachschauen und zusammenrechnen: 291,12 Euro Zeitraum der Anschaffungen: Juni 2018 - Januar 2019 15,00 Euro - Vokabeltrainer 7.0 Langenscheidt 30,70 Euro - Essential Grammar in Use Anfänger 30,70 Euro - Essential Grammar in Use Fortgeschrittene 9,90 + 7,99 Euro - Lenz/Arnes Nachlass Buch + E-Book 24,99 Euro - Duden Abitur Geschichte 27,75 Euro - Kursbuch Geschichte Baden-Württemberg 15,00 Euro - Duden Basiswissen Physik 7,50 Euro - Spiegel Heft Franz. Revolution 29,25 Euro - Schulbuch Prisma Physik 5,00 Euro - Die Franz. Revolution/Kuhn/Reklam Verlag 30,00 + 15,00 + 15,00 Euro - Latinum Ausgabe B Buch/Grammatikheft/Übungsheft 10,00 + 7,99 Euro - Schlink/Der Vorleser Buch + E-Book 5,00 + 0,49 Euro - Fontane/Effi Briest Buch + E-Book 3,86 Euro - Zweig/Schachnovelle Schönes Wochenende Greetsiel
  10. Neben den Studienheften und anderem Studienmaterial (wie z.B. Schulbuch oder Audio-CD), das mein Anbieter ILS als Bestandteil des Abiturlehrgangs zur Verfügung stellt, nutze ich in einigen meiner bisher sieben Fächern auch zusätzliche Lehrmittel, die ich mir selber kaufe. Auf das Material aufmerksam geworden, bin ich durch Hinweise in den Studienheften, in Blogeinträgen auf dieser Plattform, sowie durch eigene Recherche, Beschreibungen und Kundenrezensionen im Internet. Auf dem Bild unten sind alle Bücher und Hefte zu sehen. Zum einen die Lektüren in Deutsch (unterer Bildrand), Gegenstand zweier Studienhefte und Einsendeaufgaben, zum anderen Fach- und Schulbücher, die ich größten Teils zum gezielten Nachschlagen oder "selektiven Schmökern" verwende. Im Nachhinein haben sich nicht alle Anschaffungen als "Volltreffer" oder "besonders nützlich" erwiesen, aber doch viele. Ich kann alle Bücher auch noch in den kommenden Jahren bis zu den Abiturprüfungen einsetzen. Für Chemie und Mathematik hatte ich im ersten Jahr kein zusätzliches Material. Die Kombination aus regulärem Schulbuch/CD-ROM (in Chemie) und Studienheften, ergänzt durch Material aus dem Internet, genügten mir. Auch in Deutsch verwende ich keine anderen Lehrbücher als die Studienhefte von ILS. Allerdings sind die Bücherexemplare zur besprochenen Literatur (vier Werke) nicht im Umfang des Lehrgangsmaterials enthalten und müssen deshalb selber gekauft werden. Für die drei Romane (Lenz/Arnes Nachlass, Fontane/Effi Briest, Schlink/Der Vorleser), die Bestandteil zweier Studienhefte und Einsendeaufgaben sind und waren, kaufte ich außerdem die elektronischen Kindle-Versionen, um bei der intensiveren Beschäftigung mit der Literatur bei der Lösung der Einsendeaufgaben, zwischen Buch und PC abwechseln zu können. Die E-Book-Variante hat auch den Vorteil, in ihr schnell nach Text suchen und per Copy/Paste Zitate verwenden zu können, ohne sie mühsam abtippen zu müssen. Das sind Vorteile bei der Lösung der Einsendeaufgaben. Für die Angabe der Fundstelle muss ich dem Zitat trotzdem im Buch hinterherjagen, weil in der elektronischen Variante die Seitenzahlen nicht angegeben sind. Die Schachnovelle von Zweig las ich nur nebenbei im Buch. In Englisch haben mir die zwei Grammatik-Bücher, Murphy/English Grammar in Use für Anfänger/Fortgeschrittene, am oberen Bildrand, sehr geholfen. Dabei handelt es sich um Nachschlagewerke, in denen auf jeweils zwei Seiten sehr kleinteilige Grammatik-Schnipsel erklärt werden. Der Vokabeltrainer 7.0 von Langenscheidt ist ebenso eine Investition, die ich als "Volltreffer" bezeichne. Ich habe ihn mit einem Englisch Grund- und Aufbauwortschatz (gut 4.000 Vokabeln) gekauft und nutze ihn mit selber eingegebenen Vokabeln auch in Latein (siehe unten). Für Geschichte verwende ich ein Schulbuch für die Oberstufe, ein Nachschlagewerk vom Dudenverlag fürs Geschichtsabitur und Materialien zur Französischen Revolution. Das Geschichte-Heft vom Spiegel über die Französische Revolution hat viele Artikel zu einzelnen Ereignissen, Phasen, Entwicklungen und Nachwirkungen der Revolution(en) und bietet eine andere Perspektive als es Lehrbücher oder die Studienhefte tun. Ich habe aber längst nicht alles gelesen; ein Zeitproblem. Die Anschaffungen in Physik hätte ich mir vielleicht sparen können. Das Prisma-Schulbuch Physik (siehe Bild) hat nicht das Niveau, auf dem ich abgeholt werden wollte, im Gegensatz zu dessen Chemie-Pendant, Bestandteil des ILS-Materials. Das Duden-Nachschlagewerk zu Physik 5.-10. Klasse ist für mich auch zu lau. Naja, ansatzweise kann ich beide Werke schon verwenden und viel gekostet haben Sie auch nicht. Die ersten sechs Studienhefte meines neuesten Fachs Latein, hinzugekommen im aktuellen letzten Studienvierteljahr des ersten Jahres, orientieren sich in Aufbau und Inhalt an einem Lateinlehrbuch " ... für den später beginnenden Lateinunterricht." ab Klasse 9 und in der Erwachsenenbildung. Dieses Buch und das Grammatik-/Übungs-Begleitheft (links unten im Bild) enthalten Übersichten und Übungsaufgaben, die im Studienheft nicht enthalten sind; eine gute Ergänzung zu den ILS-Studienheften. Die ursprünglich für Englisch erworbene Software Vokabeltrainer 7.0 von Langenscheidt setze ich auch zum Lernen der Lateinvokabeln ein. Jedes Studienheft ist aus jeweils fünf Lektionen aufgebaut. Zu jeder Lektion gibt es eine Vokabelliste Latein <-> Deutsch. Diese Vokabeln übertrage ich in den Vokabeltrainer, aber nicht durch fehleranfälliges Abtippen, sondern über die Textimportschnittstelle der Software. Dazu kopiere ich die Vokabelliste aus dem PDF-Dokument des Studienhefts in eine Text-Datei, eine Zeile pro Vokabelpaar. Dann füge ich für jedes Vokabelpaar ein Trennzeichen ein, das der Softwareimport als Trennzeichen zwischen dem Latein- und dem Deutsch-Text erkennen kann. Schließlich kopiere ich diese bearbeitete Textzeilen in einem Rutsch in die Zwischenablage und starte den Import in den Vokabeltrainer, der die Zwischenablage liest, in den Vokabeltrainer überträgt und die Wortschatzdatenbank erweitert. Das funktioniert einwandfrei! Insgesamt bin ich mit meinen Anschaffungen, mit Abstrichen in Physik, ganz zufrieden. Ich habe auf sie als Ergänzung der Lehrgangsmaterialien zurückgegriffen, und möchte dies auch in den kommenden zwei Jahren des Abiturlehrgangs und darüber hinaus bis zu den Abiturprüfungen tun. Sie sind schon eine Abwechslung zu den Studienheften von ILS und sorgen für Lernreizveränderungen, die den Lernprozess unterstützen. Für die Oberstufe habe ich bisher nur zwei zusätzliche Bücher vorgesehen, die ich aber noch nicht endgültig ausgewählt habe: In Chemie und Physik jeweils ein Oberstufenbuch auf Leistungskursniveau, die auch für die ersten Semester eines Chemie-/Physik-Studiums hilfreich sein würden. Also schon ein hohes Anspruchsniveau. Ich vermute, dass ich es in Biologie, meinem zukünftigen Wunsch-Leistungsfach, genauso machen werde. Zukünftig, weil dieses Fach als letztes meiner acht Prüfungsfächer, erst im sechsten Studienvierteljahr, also in der zweiten Jahreshälfte 2019, dazukommt. Schöne Restwoche Greetsiel 07.03.2019
  11. Englisch umfasste im ersten Studienjahr zum einen die zweite Hälfte eines 20 Lektionen umfassenden Englisch-Kurses von Langenscheidt (Lehrbuch, Begleitbuch, Audio-CDs), sowie ein ILS-Studienheft mit ergänzenden Übungen und den Einsendeaufgaben für jede der zehn von mir zu bearbeitenden Lektionen des Kurses. Im Anschluss dieses Kurses, wiederholten zwei Studienhefte (überblicksartig) und eine Einsendeaufgabe, die englische Grammatik. Die letzte der elf Einsendeaufgaben, die zu den beiden Grammatikheften, gab ich diese Woche zur Korrektur ab und erhielt sie am selben Tag zurück. Mit elf ist Englisch zusammen mit Mathe das Fach mit den meisten Einsendeaufgaben in meinem ersten Jahr. Ein Bild des Studienmaterials habe ich unten angehängt. Stofflich stand neben dem Wortschatz, die Grammatik im Vordergrund: Aktiv/Passiv, Zeitenbildung, indirekte Rede, If-Sätze, Relativsätze, Adjektive, Adverbien, Modalverben, Pronomen, Präpositionen, und so weiter und so weiter ... Jede Lektion des Englisch-Kurses hatte ein inhaltliches Rahmenthema aus dem meist britischen, aber auch amerikanischen und australischen Alltagsleben (z.B. "Let's celebrate" oder "Learning to drive"), zu dem es in den beiden Büchern und auf den Audio-CDs Texte, Aufgaben, Grammatikerklärungen und -Zusammenfassungen, sowie eine Vokabelliste gab. In diesem Fach habe ich ein gewisses Niveau erreicht, das ich kaum und wenn, dann nur punktuell und gradweise, verbessern kann. Durch die Wiederholung einzelner Grammatikthemen, z.B. bei der Zeitenbildung, konnte ich immerhin ein besseres Gefühl für korrekte Satzkonstruktionen entwickeln. Man muss wirklich nicht immer nur simple past für die Vergangenheit verwenden ... Es sind aber oft so kleine Dinge, die ich verbessern konnte, z.B. wann für zukünftige Ereignisse "going to"-future und wann "will"-future eingesetzt wird oder welche Zeitenverschiebungen bei indirekter Rede angewendet werden. Von diesen kleinen Dingen gibt es eine ganze Menge. In Gänze werde ich das nie beherrschen, aber es führt zu einer Verbesserung, ganz gezielt einzelne Sachverhalte herauszupicken, sich anzuschauen und zu wiederholen. Für das Studienmaterial vergebe ich 7 von zehn Punkten, bin dabei aber so unschlüssig und ratlos wie in keinem meiner anderen Fächer. Ich glaube das liegt daran, dass ich Englisch viele Jahre in der Schule hatte und seitdem auch nie aus den Augen verlor. Den Grammatikstoff hatte ich in der Schule ausführlich gelernt, nur eben auch zum Teil bestens vergessen. Englisch war im ersten Jahr am deutlichsten eine Wiederholungstour und die Lernunterlagen halfen dabei die Stoffmenge in kleinere Portionen zu zerlegen, die nacheinander wiederholt und eingeübt werden konnten. Ich bezweifle aber aufgrund seines Aufbaus und Inhalts, dass der Einglisch-Kurs geeignet ist, die Sprache neu zu erlernen. Das ist aber wohl auch nicht der Zweck, weil jeder Fernabiturient den Kurs mit einem gewissen Englisch-Hintergrund beginnt, an dem sie/er anknüpfen werden kann. Die letzten beiden Studienhefte, die Grammatik-Hefte, halte ich für eine gute Zusammenfassung der Grammatik, in der ich auch in Zukunft nachschlagen werde. Ich lerne auch mit zwei zusätzlichen Grammatik-Büchern (Murphy/English Grammar in Use für Anfänger/Fortgeschrittene). Das sind Nachschlagewerke, in denen auf jeweils zwei Seiten sehr kleinteilige Grammatik-Schnipsel erklärt werden, z.B. Unit 83: "On my own / by myself" oder Unit 85: "Some and any" oder Unit 145: "Phrasal verbs 9: away/back". In jeder Unit gibt auf der ersten Seite die Erläuterungen zum Thema und auf der zweiten Seite Übungsaufgaben. Für den Wortschatz habe ich den Vokabeltrainer 7.0 von Langenscheidt mit gut 4.000 Vokabeln Grund- und Aufbauwortschatz (Software). Die Einsendeaufgaben wurden von vier Fernlehrerinnen und Fernlehrer innerhalb von null bis vier Tagen korrigiert. Alle Fernlehrer bewerteten die Aufgaben im Online-Modus (direkt im Abgabedokument). Die Korrekturhinweise der Fernlehrer sind meistens hilfreich, wenn mir auch manchmal unklar ist, vor allem bei einzelnen Vokabeln oder Wendungen, die markiert werden, ob meine Lösung falsch oder prinzipiell in Ordnung ist, aber als "nur nicht so gut" aufgefasst wird, wie die korrigierte Fassung. In der Oberstufe (die kommenden zwei Studienjahren) werde ich 20 Studienhefte und 18 Einsendeaufgaben bearbeiten, eine ganze Menge. Englischsprachige Literatur wird sicher auch dabei sein. Englisch kurz und bündig: Muss! Schönen Freitag Greetsiel
  12. Ich nehme seit Ende Mai 2018, also seit knapp neun Monaten, am Abiturlehrgang (2. Einstieg) bei ILS teil. Bisher habe ich mir noch nie die Frage gestellt, welcher Stoff in den Abiturprüfungen geprüft wird. Vermutlich kenne ich diesen Stoff noch gar nicht. Mein Lehrgang dauert noch gut zwei Jahre (bis Mai/Juni 2021) und danach vergeht noch ein Jahr bis zu den Abiturprüfungen (Frühjahr 2022), wenn ich die Probeklausuren im Herbst 2021 bestehe. Für mich ist es sinnlos, zum jetzigen Zeitpunkt danach zu fragen, was in den Prüfungen dran kommt. Ich genieße die Lernzeit und den Lernstoff als tolle Abwechslung zu meinem restlichen Alltagsleben (Vollzeitjob und Bad putzen) und erfreue mich an den herausfordernden Einsendeaufgaben. Bis zum Ende des Lehrgangs versuche ich, die Studienmaterialen kontinuierlich, genau und ausdauernd studieren, sowie die Einsendeaufgaben so ausführlich wie möglich zu bearbeiten. Zu Beginn meines zweites Studienjahres werde ich mir zusätzlich ein Oberstufen-Buch in Chemie und Physik kaufen und auch sonst versuchen, unter den zahllosen Quellen im Internet die Richtigen zu finden und nutzbringend zu verwerten. Irgendwann (Mitte des letzten Lehrgangsjahr, also ca. 1,5 Jahre vor den Prüfungen?) wird es sinnvoll zu beginnen, die alten Hamburger Abituraufgaben in den schriftlichen Prüfungen einzubeziehen. Es gibt dazu genug Materialien in Buchhandlungen und Internet. Schönen Samstag Greetsiel
  13. Das erste Studienjahr in Physik ist jetzt auch vorbei. Jedes Quartal hatte Studienhefte, mindestens eines, höchstens drei, insgesamt sieben, jeweils mit einer Einsendeaufgabe. Ein Bild mit dem Studienmaterial habe ich unten angehängt. Weiteres Studienmaterial, z.B. ein Schulbuch, wie in Chemie, gab es nicht. Folgende großen Themengebiete wurden gestreift: Klassische Mechanik (2 Hefte), Elektrizitätslehre (2 Hefte), Wärmelehre (2 Hefte) und (Geometrische) Optik (1 Heft). Anders als in Chemie, wo gefühlt alles mit allem zusammenhängt, scheinen die Teilgebiete in Physik, zumindest in der hier dargestellten Form, viel strikter voneinander getrennt zu sein. Die Wärmelehre kommt ohne Optik aus, Die Elektrizitätslehre ohne Newton-Mechanik und andersherum. Diese klare Trennung hat für das Lernen Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man A-Zusammenhänge nicht kennen muss, wenn man B-Zusammenhänge lernt. Der Nachteil ist, A-Zusammenhänge schneller wieder zu vergessen, wenn man sich eine Zeit lang nur mit B- und C-Zusammenhängen beschäftigt. Am besten hat mir die Geometrische Optik, auch bekannt als Strahlenoptik, gefallen. Ich kenne den Stoff natürlich (besser gesagt die Existenz desgleichen) schon aus der Schulzeit, aber so intensiv mit ihm gestritten, hatte ich damals nicht. Licht als Strahl betrachtet, kommen hier geometrische Methoden zum Einsatz, um Spiegel/Linsen-Gegenstand/Abbild-Zusammenhänge herzustellen. Nur wenige physikalische Gesetzmäßigkeiten, wie Reflexionsgesetz, Linsengleichung und Brechungsgesetz, sowie geometrische Dreiecksberechnungen, reichen hier aus, um interessante Fragestellungen zu lösen und die Gegenstand/Abbild-Funktionsweise verschiedener optischer Geräte mit einer Linse oder Linsenkombinationen, wie Prisma, Lupe, Brillenglas, Mikroskop, Fernrohre (unterschiedlicher Funktionsweise), Fotoapparat, Diaprojektor, Tageslichtprojektor oder Beamer, herzuleiten und zu erklären. Mit wenig Wissen muss mehr nachgedacht und kombiniert werden, um für eine Aufgabe den richtigen Lösungsansatz und Lösungsweg zu finden. Eine Vorgehensweise, die mir immer gut gefällt. Eine allgemeine Beobachtung, die ich auch in den anderen Fächern mache: Man könnte die verschiedenen Ecken beim Studieren noch viel mehr ausleuchten, mehr Aufgaben lösen (im Internet gibt es tonnenweise Aufgaben), sich selber mehr Fragen stellen und nach Antworten suchen. Möglicherweise gibt es "später" einmal Gelegenheit, auf gewisse Sachverhalte zurückzukommen. Wie in Chemie, so spielen auch in Physik die Versuche eine große Rolle, die im Rahmen des Fernstudiums aber nicht Live und in Farbe demonstriert, sondern nur mit Text, Bildern, Grafiken erklärt und veranschaulicht werden können. Während in Chemie die meisten Versuche im Schulbuch behandelt und illustriert werden, übernehmen in Physik die Studienhefte selber diese Funktion. Hier bilden die Versuche und Schlussfolgerungen daraus eine Einheit. Im Internet finden sich natürlich auch zahlreiche Videos, Animationen und Erklärungen in Text- und Bildform. Die haptische Wahrnehmung der Untersuchungsgegenstände einer Naturwissenschaft kommen in einem Fernstudium ohne Präsenzen natürlich zu kurz. Ich bin aber eher theoretisch veranlagt, so dass ich diese Erfahrungen nicht vermisse. An die Experimente im Physik- und Chemie-Labor zu Schulzeiten kann ich mich noch vage erinnern, so dass ich eine ungefähre Vorstellung von praktischen Versuchen habe. Die Abwesenheit von Praxis im Umgang mit der Vorbereitung und Durchführung von Experimenten ist aber wohl ein Grund dafür, warum die Fernabitur-Anbieter Physik und Chemie nicht als Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau (Leistungsfächer) zur Abiturvorbereitung anbieten. Die Studienhefte in Physik bewerte ich mit 6 von 10 möglichen Punkten. Meine formalen Erwartungen an das Studienmaterial, erfüllen nur 6 der 7 Studienhefte. Das erste Heft zur Wärmelehre ist bezüglich Lesbarkeit und Handhabung eine Katastrophe und nicht akzeptabel. Dieses Heft hat offensichtlich noch eine mit Schreibmaschine getippte Vorlage, die nur als Bildmaterial zur Verfügung steht. Denn zum einen ist der Schriftsatz und die verwendeten Zeichen offensichtlich aus dem Schreibmaschinen-Zeitalter (das sieht man) und zum anderen ist es nicht möglich in dem PDF-Dokument (zu jeder Printversion eines Studienheftes, wird auch die PDF-Version angeboten) eine Zeichenkette zu suchen. Es handelt sich also offenbar gar nicht um Text. Es wird auf ein einziges Physik-Buch verwiesen, von 1962. Sowohl die Papierversion als auch das PDF-Dokument sind wegen der fatalen Darstellungsqualität nur schwer und physisch anstrengend zu lesen. ILS ist das Problem aber bekannt. Ich hoffe sehr, dass diese miese, formale, Heftqualität sich nicht woanders wiederholt und das erste Wärmelehre-Heft bald ausgetauscht wird. Das zweite Wärmelehre-Heft hat die gewohnte Qualität. Inhaltlich geben die Hefte dem Schüler genug Futter, um sich hineinzubeißen. Mir scheinen die Physik-Hefte aber doch schwächer zu sein als die Chemie-Hefte und als Inputgeber nicht auszureichen. Weil ich in Chemie mit dem Schulbuch "Prisma Chemie" (Teil des Studienmaterials) gute Erfahrungen gemacht habe, kaufte ich mir "Prisma Physik" als Zusatzlektüre. So richtig zufrieden bin ich mit diesem Buch aber leider nicht, weil das Niveau (im Gegensatz zum Chemie-Buch) doch bei den meisten Themen niedriger ist als ich es wünsche. Mit dem Internet steht jedem allerdings das gesamte Physik-Universum offen und gerade in einem Fernstudium ist es wohl unabdingbar die eigene Quellenkompetenz zu entwickeln und zum eigenen Vorteil (!) zu nutzen. Studierfähigkeit zu erwerben (ein Zweck des Abiturs) bedeutet auch zu lernen und einzuüben, neues Material zu suchen, zu finden, zu sichten, zu bewerten und anzuwenden. Früher waren das ausschließlich die "physischen" Bibliotheken oder Buchhandlungen. Ich war zu Schulzeiten öfters in der schönen, großen, Reutlinger Stadtbibliothek, um beispielsweise für Deutsch nach Sekundärliteratur zu den Lektüren zu suchen. In Buchhandlungen meiner Schulstadt hielt ich mich auch gerne auf. Heute ist das Internet eine vielversprechende Quelle, die für sich zu erschließen geübt sein will. Ich werde mir in der Oberstufe wohl auch ein Lehrbuch für die Oberstufe anschaffen, ich weiß allerdings noch nicht welches. Die Einsendeaufgaben wurden von einer Fernlehrerin und zwei Fernlehrern korrigiert. Zwei Lehrer korrigierten im Offline-Modus ("Papiervariante") und einer im Online-Modus (direkt im Abgabedokument). Die Korrekturzeiten betrugen zwischen zwei und acht Tagen. Bis zum Abitur erwarten mich in den kommenden zwei Jahren noch 15 Studienhefte mit dem Schulstoff und Einsendeaufgaben, sowie ein zusätzliches Studienheft mit einer Aufgabensammlung. Außer Wärmelehre werden die Physikgebiete des ersten Jahres, Klassische Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik, fortgeführt und durch neue Teilgebiete ergänzt. Physik kurz und bündig: Nur Chemie finde ich noch spannender! Schöne Woche Greetsiel 03.02.2019
  14. "Momentan warte ich besonders auf meine Chemie EA, die ich schon vor zwei Wochen eingereicht habe. Ich will jetzt endlich wissen, welche Note ich habe... " Bei mir sind die Einsendeaufgaben in Deutsch und Chemie die Spitzenreiter bei den Korrekturdauern. Der aktuelle Rekord (36 korrigierte Einsendeaufgaben) liegt bei 19 Tage (Deutsch), gefolgt von Chemie (14 Tage). Schönes Wochenende Greetsiel
  15. Die Entscheidungsfindung habe ich in meinen ersten beiden Blogeinträgen dokumentiert: Schönen Tag Greetsiel
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