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Greetsiel

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ILS, Hamburg
  • Studiengang
    Abitur - 2. Einstieg (Mittlerer Bildungsabschluss liegt mehr als 5 Jahre zurück)
  • Wohnort
    In der Nähe von Mannheim
  • Geschlecht
    m

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  1. Naja, Hefte kommen und gehen. Bei Ersetzung von Material ändert sich die Vermittlung der Lehre etwas, aber nicht deren Inhalte oder nur sehr geringfügig; zumindest bei einem Ersetzungsschritt. Trotzdem kann eine neue Fassung (wenn es sogar ein neuer Titel ist) interessant sein. Ich hatte (längst nach der Bearbeitung jenes Studienheftes) zufällig (da gab es im Online Studienzentrum eine Schülerfrage zu) mitbekommen, dass in Deutsch LitM 1N nicht mehr Lenz/"Arnes Nachlass" (wie zum Zeitpunkt meiner Bearbeitung) , sondern Hoffmann/"Der Sandmann" gelesen und in der Einsendeaufgabe zu bearbeiten ist. Ich schaute dann in meinem Account nach und da war für LitM 1N das PDF meiner ursprünglichen Version (mit "Arnes Nachlass") durch die neue Version (mit "Der Sandmann") ersetzt worden. Es kann sich also lohnen ab und zu mal in den Downloads abgehakter Einheiten nach Neuem Ausschau zu halten (Wann sich eine neuere Version desselben bereits berabeiteten Titels "lohnt" sei mal dahingestellt).
  2. Dem Namen WäLe 1 steht ja schon "auf die Stirn geschrieben", dass es eine Fortsetzung gibt (in Deinem Fall besser: gab). Wer sagte noch, die einzige Konstante im Leben sei die Veränderung? Das gilt auch für Curricula; alles ist im Fluss. Themen in Wäle 2: Wärmeäquivalente (Wärmeenergie <-> mechanische Energie; Arbeit), Wärmekraftmaschinen (Dampfmaschinen, Dampfturbine, Verbrennungsmotoren, Gasturbinen), Gaszustände (Ideale und reale Gase) und Gasgesetze (von Boyle/Marriote, Amonton, Gay-Lussac). Ich nehme an, das wurde vom Lehrplan gestrichen .... oder es findet sich später in anderen Heften (die ich nicht habe). Ich bearbeite in Geschichte gerade im Moment das Heft "Soziale Frage 1", Marx/Engels, Industrialisierung in Deutschland und die sozialen Folgen (Verstädterung, Entwurzelung, Ausbeutung, Verarmung, etc.), Arbeiterbewegung in Deutschland bis 1914 (Entwicklung von Sozialdemokratie und Gewerkschaften) und Bismarcks Politik, Stichwort "Doppelstrategie". Nun rate mal was es nicht (mehr?) gibt: richtig, "Soziale Frage 2" ...
  3. Ja, aber das "sogar" kann sich nicht auf die (formale oder inhaltliche) Heftqualität beziehen, denn in Chemie und Biologie sind alle Hefte modern (die mit den Büchern auf jeden Fall und die anderen bisher jedenfalls auch) und das Wechselspiel von Schulbuch und Heft ist ok. Das Chemie und Biologie Schulbuch in der Mittelstufe bezeichne ich nicht profan als "Beilage". Vielmehr sind die Studienhefte von ILS auch auf diese Bücher abgestimmt, d.h. Schulbuch und ILS-Material bilden eine integrierte Einheit, weil das Studienheft ja immer bestimmte Abschnitte des Schulbuchs referenziert, vom Schüler Vorarbeit (Lesen!) erwartet und anschließend im eigenen Lehrtext die vorher thematisierten Buchinhalte aufgreift (Wiederholung, Vertiefung, Verweise auf andere Themen, Beispiele, Aufgaben) - Buch und Heft spielen Pingpong (Besser: die Hefte spielen alleine Pelota und schlagen den Ball dabei auf das Buch ...) . Für Physik ist das auch vorstellbar, allerdings nur mit einer ganz neuen Heftreihe, die mit dieser Absicht konzipiert wurde.
  4. Ich bin mit den Matheheften bisher sehr gut zurechtgekommen. Eine Jahreszahl (z. B. bei den Angaben im Literaturverzeichnis) finde ich in den Analysisheften nicht. Ob es sich also um die Neubearbeitung handelt, die Du meinst, weiß ich nicht. Das Schriftbild ist modern, das Layout auch. Farbe ist sehr sparsam eingesetzt; außer schwarz wird auch blau verwendet, aber eigentlich nur bei Funktionsgraphen. In anderen Heften wird mehr Farbe verwendet. "Unmoderne" Hefte gibt es auch noch, aber selten. Beispielsweise in Physik und Geschichte. Da springt buchstäblich ins Auge, dass es sich um eingescannte Schreibmaschinentexte handelt (Schreibmaschinenschrift, keine Volltextsuche im PDF möglich und das jüngste Buch in den Literaturhinweisen ist von 1989). Diese Hefte bedürfen unbedingt einer Erneuerung. Das wird auch gemacht - mit der Zeit. Beispielsweise wurde neulich bei mir ein Physikheft durch ein anderes (auch mit anderer "Nummer") ersetzt, das denselben Stoff beinhaltet. Die alte Version bekam ich gar nicht, deshalb kann ich nur stark vermuten, dass die alte Version auch noch aus der Schreibmaschinenzeit stammte (Ich erinnere mich noch an ILS-Abitur-Werbung Mitte der 80er Jahre auf der Rückseite von Programmzeitschriften) und nun durch die neue Version ersetzt wurde. In den Matheheften gefällt mir die Stoffvermittlung und die große Anzahl von Übungsaufgaben sehr. Für Schüler, die mit den Aufgaben Schwierigkeiten haben, würde möglicherweise eine ausführlichere Lösung helfen. Ich habe auch immer wieder Schwierigkeiten. Allerdings beiße ich solange, bis ich den richtigen Weg (besser mehrere Wege) und das richtige Ergebnis habe. Ob ich richtig liege bzw. mich während der Lösungsentwicklung auf dem richtigen Pfad bewege, verrät mir auch weniger die Lösung hinten im Heft, als vielmehr meine eigenen Probe- und Plausibilitäsbetrachtungen, auch unter Verwendung von Mathetools aus dem Internet (Funktionsplotter, computeralgebraische Tools). Dieses wiederholte und langwierige "an der Lösung arbeiten" und "Kratzen/Beißen" bringt Verständnis.
  5. Heute gab ich die vorletzte Einsendeaufgabe des achten Studienvierteljahres ab: In Deutsch, eine Aufgabenstellung zu G. E. Lessings "Nathan der Weise". Ich schob sie sehr, sehr lange vor mir her, weil ich wie immer den enormen Aufwand scheute, der mit der Fremdtextanalyse (Lessing / Nathan) und Eigentextproduktion (Ich selber) für mich verbunden ist. Aber ich habe es dieses Wochenende geschafft, wenn auch nicht in dem für diese Aufgabe vorgegebenen Zeitrahmen von fünf Stunden. Mir kam es mindestens doppelt so lange vor ... mit vielen Unterbrechungen und auf zwei Tage aufgeteilt. "Den Nathan" las ich bereits vor einer gewissen Zeit mit großem Interesse im gelb-blauen Reclam XL Büchlein, ziemlich klein geschrieben. Lessings Sprache und die Versform sind natürlich anders und schwerer zu lesen, als beispielsweise Max Frisch Roman "Homo Faber", ebenfalls ziemlich klein geschrieben (oder sind es doch meine Augen ...) und Bestandteil dieser Studieneinheit, aber ohne Aufgabenstellung in der Einsendeaufgabe. Auch dieses Mal, wie in jeder Einsendeaufgabe in der neuerdings (in der Oberstufe) danach gefragt wird, gab ich an, das Fach mit erhöhtem Anspruchsniveau (als Leistungskurs) zu belegen und die Aufgabenlösung also vor diesem Hintergrund abzugeben und bewerten zu lassen. Denn wenn ich wie in Deutsch auch große Schwierigkeiten mit einer Aufgabe habe, so lege ich immer mein volles Gewicht in die Lösung und möchte dann auch eine Korrektur erhalten, die größtmöglichen Abituranspruch einfordert. Für (ehemalige) Insider: Die Aufgaben drehten sich um die zweite Szene im vierten Aufzug im Kontext des ganzen Stückes, in dem der Tempelherr den Patriarchen von Jerusalem in den Klostergängen spricht und eine kirchliche Bewertung des Umstands erfragt, dass der Jude Nathan das Christenkind Recha, also dessen Adoptivtochter, vor langer Zeit als Kleinkind aus der Not heraus annahm und aufzog. Das Ganze Unterfangen war natürlich weit davon entfernt, der Klausursituation einer schriftlichen Abiturprüfung zu entsprechen. Aber ich habe es hinter mich gebracht - die vorletzte Einsendeaufgabe? Ja, aber über Latein spreche ich heute mal nicht - Verdrängungsmaschinerie ... Der Titel des Beitrags "Mitten im ..." verrät bereits, dass ich trotz meiner Bringschuld im achten bereits mit den Studienheften des neunten Studienvierteljahres begonnen hatte. Und zwar schon längst. Mitte Mai löste ich die erste Einsendeaufgabe und gab sie ab: der fünfte und vorletzte Teil der Analysis-Reihe in Mathematik. Neben Mathematik sind auch bereits die Quartalsinhalte in Physik und Chemie erledigt, sowie eine Englischeinheit. So sind also bereits fünf der elf Einsendeaufgaben und der zugehörige Schulstoff erledigt; das ist aber nicht mal die Hälfte - und dazu noch aus der einfachen. Es gibt also noch viel zu tun, bevor die letzten drei zweistelligen Studienvierteljahre 10, 11, 12, in Angriff genommen werden wollen. Das Studienmaterial des neunten Quartals besteht aus 11 Studienheften inklusive je einer Einsendeaufgabe (die Nummern 95 bis 105) und das Oberstufenschulbuch "Green Line" / Klett-Verlag in Englisch. Ein Foto dieser Sammlung habe ich unten angefügt. Zusätzliche Deutschlektüre muss diesmal nicht beschafft werden. In Biologie, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, gibt es den dritten und letzten Teil der Ökologie-Reihe. Mit diesem Heft wird also das erste der vier großen Abitur-Stoffgebiete Ökologie, Stoffwechsel/Steuerung, Genetik und Evolution, abgeschlossen. In Anlehnung an den hierarchischen Aufbau des Teilfachs, wird ein Streifzug auf der Ebene der Populationen, Arten, Biozönosen und Ökosysteme unternommen. Wie in Chemie auch, spielt in der Ökologie eine ausgefeilte und detaillierte fachsprachliche Nomenklatur eine wichtig Rolle, weil erst sie eine präzise Fachkommunikation ermöglicht. In Deutsch gibt es 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe. Das eine Studienheft gehört zur Literaturreihe und behandelt "Kurzprosa". Je eine Kurzgeschichte von Böll, Bichsel, Schädlich, Brecht und Kafka, die im Heft abgedruckt sind, werden besprochen. In der Einsendeaufgabe soll eine von zwei Kurzgeschichten interpretiert werden: Peter Bichsel: "San Salvador" oder Franz Kafka: "Vor dem Gesetz". Das zweite Heft trägt den Titel "Einführung in die Gesprächsanalyse". Hier geht es um die Analyse von Alltagskommunikation und literarischer Dialoge mit Hilfe von Einsichten und Mitteln aus der Linguistik und der Psychologie. In Chemie, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, geht es um Kohlenhydrate (Sacccharide) und Stereochemie, also den "räumlichen Anordnungsbeziehungen" der Atome in Molekülen (organische Chemie). Hier wird der Stoff der vorherigen Einheiten, Kohlenwasserstoffe und Sauerstoffverbindungen, sehr systematisch fortgesetzt. Kohlenhydrate sind schließlich spezielle Sauerstoffverbindungen mit einer Aldehyd- oder Ketogruppe sowie mindestens einer Hydroxygruppe am Kohlenstoffgerüst, die über Sauerstoffbrücken paarweise miteinander verbunden werden können und so kurze oder lange "Ketten" (besser: komplizierte räumliche Strukturen) bilden können (Grundform mit einem Kohlenstoffgerüst: Monosaccharide, verbunden dann je nach Länge: Di-, Oligo- oder Polysaccharide). In Physik, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, geht es um mechanische Schwingungen und Wellen. Die gab es bereits in der Mittelstufe, aber jetzt werden sie mit den Methoden der Differentialrechnung mathematisch behandelt und durchformalisiert beschrieben: Schwingungsgleichung, Kraft-, Energie- und Bewegungseigenschaften (gleichförmige und beschleunigte Bewegung), Wellenausbreitung. Das ganze Thema ist im großen Physikbereich Optik einsortiert, weil die mechanische Schwingungs- und Wellenlehre das Feld für die Interferenzoptik vorbereitet, bei der in einer späteren Studieneinheit, das Licht als Wellenphänomen beschrieben wird. In Mathematik, 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe, wird die Analysis mit dem letzten Teil zur Differentialrechnung (weitere Ableitungsregeln, gebrochen-rationale- und Exponential-Funktionen) und einem Teil zur Integralrechnung (Flächenberechnungen und Volumenberechnungen von Rotationskörpern, Uneigentliche Integrale, Mittelwertsätze) abgeschlossen, für Grundkursschüler. Der Leistungskursschüler, so wie ich, bekommt im letzten Studienquartal noch ein weiteres Analysisheft zur Vertiefung. In Geschichte, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, wird der Themenkomplex "Industrialisierung" des letzten Studienquartals mit der "Sozialen Frage" fortgesetzt. Der geschichtliche Hintergrund ist aus der Mittelstufe bekannt und wird vertieft: Industrialisierung in Deutschland und die tiefgreifenden sozialen Veränderungen bis zum Beginn des ersten Weltkriegs 1914. Vor diesem Hintergrund: Grundzüge des Marxismus, Arbeiterbewegung, Sozialdemokratie, Gewerkschaften, staatliches und zivilgesellschaftliches Handeln (Bismarck/Kaiserreich, Kirche, Betriebe, politische Parteien und Gewerkschaften). Bis zum Abitur kommt es nun auch darauf an, die Expertise im Umgang mit Quellen und selbständiger Bewertung gesellschaftlicher sowie politischer Ereignisse und Entwicklungen im historischen Kontext auszubauen. In Englisch, 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe, wird die "alte" sechsteilige EngM-Reihe mit dem Themenkomplex "Lifestyles" beendet und eine "neue" vierteilige Green-Line-Reihe (das Oberstufenbuch) begonnen. Das Oberstufenbuch vom Klett-Verlag wird bis zum Schluss begleitet und ergänzt durch vier ausführliche ILS-Hefte, die mit erläuternden Inhalten und Übungen durch das Buch führen. Die Green-Line-Einsendeaufgaben bedeuten einen Bruch zu den bisherigen Englischaufgaben, die ein Mix aus Vokabel- und Grammatikübungen sowie Textverständnis und Textproduktion waren. In der ersten Einsendeaufgabe der Oberstufen-Reihe geht es nur noch um Textverständnis und Textproduktion, dafür in einem größeren Umfang. Neu ist auch ein "oral assignment" in der Einsendeaufgabe, d.h. eine Aufgabe, deren Lösung in einer 3-5 minütigen mündlichen Aufzeichnung besteht, separat abgegeben wird und in die Bewertung einfließt. Oral assignments gab es zwar auch schon in der Vergangenheit, sie waren aber immer freiwillig und flossen nicht in die Bewertung ein. In Latein, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, gibt es den Lektürekurs Cicero, wie Caesar ein römischer Alleskönner aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Für mich Stand heute nicht machbar. Aber über Latein spreche ich erst wieder ein anderes mal. Auch das neunte Studienquartal ist also wieder vollgepackt. Ein bisschen davon habe ich ja bereits weggeräumt. Schöne Woche Greetsiel 11.07.2021
  6. ILS hat im Online-Studienzentrum einen kurzen Artikel zu den Prüfungen im Frühjahr 2021 veröffentlicht, die wie immer mit dem mündlichen Prüfungsteil beendet wurden. Alle mündlichen Prüfungen fanden erneut unter restriktiven Corona-Bedingungen statt. ILS-Mitarbeiter waren an den Prüfungstagen nicht anwesend. 67 Fernschülerinnen nahmen an den mündlichen Prüfungen teil. 49 haben schließlich das Abitur und drei die Hamburger Fachhochschulreife bestanden. Neun Teilnehmer sind durchgefallen, sechs haben ihre Prüfung abgebrochen. Dreimal gab es einen 1,.. Notendurchschnitt. Schönes Wochenende Greetsiel 24.04.2021
  7. Siehe hier für Informationen und Kontaktpersonen bei der BSB (Behörde für Schule und Berufsbildung): https://www.hamburg.de/bsb/allgemeine-hochschulreife/
  8. Man muss kein Jura studieren, um sich in die Lage versetzen zu können, die eigenen, ganz elementaren und grundsätzlichen Rechtspositionen (im Verfassungsrecht gegenüber dem Staat, im Vertrags- und Sachenrecht gegenüber Privaten) zu kennen. Die Leute (im allgemeinen) sind nur zu faul, sich damit zu beschäftigen, obwohl es so wichtig ist. Was mich darüber hinaus nur noch nervt, wirklich sehr nervt (stellenweise auch hier im Forum) ist die völlig deplatzierte Zurückhaltung gegenüber den eigenen Rechtspositionen und die "devote Hochachtung" gegenüber rechtlichen Phantasiepositionen der "Schreihälse" (z.B. AGB). Ich finde das absolut Irre, was ich immer wieder lesen muss. Ich habe mir gemerkt: Das Recht in der EU ist Verbraucherrecht (übrigens auch Mieterrecht und mit deutlichen Abstrichen Arbeitnehmerrecht), wenn es um Rechtspositionen zwischen Unternehmer (Vermieter, Arbeitgeber) und Verbraucher (Mieter, Arbeitnehmer) geht. Im Zweifel hat der Unternehmer (Vermieter, Arbeitnehmer) nicht den Anspruch (§ 194 I BGB) den er begehrt, aber der Verbraucher (Im Zweifel bedeutet lediglich "eine eingehende Prüfung lohnt sich" für den Verbraucher, Mieter, Arbeitnehmer). Die vorgenannten faulen und devoten Leute gehen vom Gegenteil aus, lassen sich "mit dem Nasenring durch die Manege führen" und wissen nicht einmal, wie ihnen geschieht ... schrecklich! Keine Chance der Schere im Kopf!
  9. Wenn sich zwei einigen, gilt es möglicherweise trotzdem nicht. Stichwort "zwingendes Recht" (als Gegenspieler und limitierenden Faktor des dispositiven Rechts) und das kann man auch im Urheberrecht nicht vernachlässigen. Fernunterrichtsverträge sind immer Allgemeine Geschäftsbedingungen, also gesetzlich zugunsten des Verbrauchers ziemlich reglementiert, §§ 305 ff. BGB. Gerade Fernunterrichtsverträge sind vom Gesetzgeber zugunsten des Verbrauchers besonders stark reglementiert. Was unterschrieben wurde, ist eine Sache. Was der Anbieter sich überhaupt traut, in den Vertrag (seine AGB) hineinzuschreiben und rechtswirksam ist eine andere, gerade bei Fernunterrichtsverträgen.
  10. Hallo Anne, ich mache bei ILS den Abiturlehrgang. Du wirst weder vor Beginn des Abiturlehrgangs noch nach Abschluss der Abiturprüfungen herausfinden, ob ein anderer Weg (Anbieter) besser gewesen wäre, solange Du nur einen Weg ausprobierst (wovon ich ausghehe). Einen kleinen Einblick in beide Welten bekommst Du, in dem Du möglichst zeitgleich beide Abiturlehrgänge beginnst und innerhalb der (ggf. kürzeren) Probezeit entscheidest, welchen beider Lehrgänge Du fortsetzt. Egal welchen Anbieter (ILS oder SGD) Du wählst, die alles Übrige in den Schatten stellende Herausforderung mehrerer Jahre wird es sein, den Abiturlehrgang prüfungsbereit abzuschließen. Schönen Abend Greetsiel
  11. Minderheiten (bis hin zu Einzelpersonen), die für ihre Positionen eintreten, repräsentieren NIE die Allgemeinheit. Dieser Umstand kann aber nicht gegen sie ausgelegt werden und diskreditiert sie nicht. Außerdem, die Allgemeinheit, die große Mehrheit, schweigt IMMER, egal um was es geht.
  12. DerLenny geht es in seinem Post nicht darum "...dass manchen der Funktionsumfang des online Taschenrechners nicht reicht.". Das ist nicht seine Intention und nicht der Zweck seines Sachvortrags. Als Unbeteiligter habe ich sofort verstanden, dass das einzige Ziel von DerLenny ist, die Falschbehauptung zuvor, der "Online-Taschenrechner: dieser enthält alle Funktionen vergleichbarer Online-Versionen wissenschaftlicher Standard-Taschenrechner." als solche zu entlarven. Und das hat er sehr gut gemacht! So muss das gemacht werden. Sonst fressen Falschbehauptungen irgendwann unsere ganze Welt auf. Falschbehauptungen, zumal von einer stärkeren Partei (und die IU ist wie jeder Konzern viel stärker als jeder einzelne Kunde) und als Rechtfertigung/Verteidigung vorgetragen, sollten nie unwidersprochen stehen bleiben. Wie oft bei Falschhauptungen, behauptet der Behauptende (IU) auch in diesem Fall einfach etwas, ohne den Funken eines Nachweises führen zu wollen, ohne Beleg geben, ohne eine nachvollziehbaren Argumentation führen, ohne überzeugen zu wollen; wohl weil er daran scheitern und seine Widersprüchlichkeit offenbaren und gleich mitliefern würde ...
  13. Ich betrachte jede an ein Zielpublikum gerichtete Äußerung eines Privatunternehmens außerhalb von Vertrags- oder anderen Rechtsverhältnissen als ... Werbung, Akquise.
  14. Jeder Abiturient hat acht Prüfungsfächer, vier schriftliche und vier mündliche. Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache und beide Leistungsfächer sind zwingend schriftliche Fächer. Mit meinen Leistungsfächern Mathematik und Biologie zusammen ist Deutsch also ein weiteres festgelegtes schriftliches Prüfungsfach. Außerdem wähle ich Englisch als obligatorisch schriftlich geprüfte Fremdsprache. Ich könnte auch Latein wählen, aber eine Fremdsprache muss es sein. Spanisch, Russisch und Französisch sind auch möglich, kommen für mich aber nicht infrage, weil ich sie gar nicht belege. Meine restlichen vier Fächer Chemie, Geschichte, Latein und Physik sind meine mündlichen Prüfungsfächer. Diese Aufteilung auf schriftliche und mündliche Fächer mache ich aber erst vor kurz vor den Probeklausuren (in den schriftlichen Prüfungsfächern). Nach Wahl der Leistungsfächer kann ich nur noch die Fremdsprache selber festlegen, die ich schriftlich prüfen lassen will (das ist Englisch und steht heute schon fest). Die schriftlichen Prüfungen in den Leistungsfächern dauern (in der Regel) fünf Stunden, in den übrigen Fächern (in der Regel) vier Stunden. Zusätzlich gibt es zu Beginn 15 oder 30 Minuten zusätzliche "Lese- und Auswahlzeit", während der mit der Aufgabenbearbeitung nicht begonnen werden darf. Hier die allgemeinen und fächerspezifischen Informationen der Hamburger Schulbehörde zu den Externenprüfungen: https://www.hamburg.de/bsb/allgemeine-hochschulreife/
  15. Ich habe dieses Wochenende meinem ILS Studienbetreuer die beiden Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau (aka Leistungsfächer oder Leistungskurse) genannt. Dafür gibt es ein Formular von ILS, das ich ausgefüllt und per E-Mail versendet habe (siehe unten). Zu Beginn des Abiturlehrgangs hatte ich ja schon erklärt, dass ich vorhabe, Mathematik und Biologie zu wählen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich habe diese beiden Fächer nun gewählt. Ich könnte diese Auswahl auch noch ändern. Verbindlich wird erst die Angabe in der Anmeldung zur externen Abiturprüfung sein. Bis heute finde ich es schade, dass ILS weder Physik noch Chemie als (betreutes) Leistungsfach anbietet. Über die Gründe berichtete ich ja schon mehrfach (Keine praktische Versuchskompetenz vermittelbar, etc.). Allerdings war das Setup, Biologie als schriftliches zusammen mit Physik (und Chemie) als mündliches Prüfungsfach wählen zu können ja ein Grund dafür, warum ich damals in der Findungsphase ILS und nicht das Lernzentrum am Killesberg, Stuttgart, als Anbieter auswählte. Welche Konsequenzen hat diese Wahl nun für mich? Als Leistungsfächer werden Mathematik und Biologie schriftlich geprüft. Das Anforderungsniveau der Prüfungsfragen ist höher als das der anderen Fächer (so drückt es bereits die Bezeichnung "Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau" aus). Die Aufgabenstellungen sind also (jedenfalls in der Gesamtbetrachtung aller Aufgaben) anspruchsvoller, ihre Lösungen schwieriger als die der übrigen Fächer. Das ist in erster Linie überhaupt keine Frage des Stoffumfangs, also der Lehrinhalte, sondern im Wesentlichen eine Frage der Problemstellungen, die in der Abiturprüfung und zuvor in den Probeklausuren vorgelegt werden. Auf die Studienhefte und die Einsendeaufgaben hat die Wahl der Fächer nur insofern Einfluss, dass es ein paar wenige zusätzliche Studienhefte und Einsendeaufgaben gibt. In Mathematik bekomme ich nach meiner Wahl nun ein Studienheft zusätzlich, in Analysis. Das wars. In Biologie sind es derer zwei; je eines in den Teilgebieten Genetik und Evolution. Das war es auch hier. Das relative Mehr an Anforderung spiegelt sich ILS-seitig also in dem Zusatzmaterial wider. Ich nehme an, dass in dem Pflichtseminar vor den Probeklausuren das unterschiedliche Anforderungsniveau herausdifferenziert wird. Im Übrigen muss sich der Fernschüler selber darum kümmern, die Abiturvorbereitung "anspruchsvoller" zu gestalten, so wie ILS es im Formular ja auch einfordert. Da aber genügend alte Hamburger Abituraufgaben veröffentlicht sind, gibt es ausreichend Gelegenheiten dafür. Möglicherweise gibt es aber für die Vorbereitung noch differenzierte Hinweise oder Empfehlungen von ILS. Schönen Abend Greetsiel 14.03.2021
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