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Greetsiel

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ILS, Hamburg
  • Studiengang
    Abitur - 2. Einstieg (Mittlerer Bildungsabschluss liegt mehr als 5 Jahre zurück)
  • Wohnort
    In der Nähe von Mannheim
  • Geschlecht
    m

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  1. Ist das 5. Studienquartal etwa nach knapp fünf Wochen schon zur Hälfte geschafft? Das kommt auf die Definition von „Hälfte“ an. Ich habe sechs von zwölf Einsendeaufgaben und die zugehörigen Studienhefte bereits gelöst, bearbeitet und die Korrekturen sogar schon zurückerhalten: Mit Chemie (2x), Physik (1x) und Mathe (3x) bin ich fertig. Der Rest, Deutsch (1x), Englisch (4x), Geschichte (1x) und Latein (1x), inklusive deren sechs Einsendeaufgaben, fehlen noch. Mit dem ersten Studienheft in Englisch (Lektüre "A Christmas Carol" von Charles Dickens) habe ich aber vor einigen Tagen angefangen. Ich neige wohl dazu, Fächer vorzuziehen, die mir mehr Spaß machen als andere, die sich hinten anstellen müssen. „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“ gilt in diesem Sinne für mich nicht. Da bin ich wohl zu sehr Genussmensch. Nein, es ist natürlich noch keine Halbzeit. Die Bewältigung des Stoffs und die Lösung der Einsendeaufgaben in Deutsch, Geschichte und Latein, jeweils eine, sind aufwändiger als der ganze Rest. Meinen Plan im letzten Beitrag setzte ich im Juli nur teilweise um. Anstatt eine Studieneinheit in Englisch, schloss ich derer zwei in Mathematik ab. Und warum? Weil ich Mathe interessanter finde als Englisch. In Deutsch und Latein habe ich gar nichts gemacht, noch nicht einmal die Lektüren gekauft. Auf diese Weise habe ich immerhin zwei neue Fernlehrerinnen kennen gelernt. Die eine hat einen neuen Rekord für die Korrektur einer Mathe-Arbeit aufgestellt: 11 Tage von der Abgabe bis zur Bekanntgabe der Bewertung im Online-Studienzentrum. Der Rekord von 19 Tagen, für eine Deutsch-Arbeit, steht aber noch. Neue Fernlehrer finde ich immer ganz interessant, weil damit auch ein "neuer Blick" auf meine Lösungen fällt und meiner Arbeit ein anderer Bewertungsstil unterzogen wird. Für August nehme ich mir folgendes vor: Das erste Englisch-Heft abschließen und dann "volle Pulle" Latein lernen, das vierte Heft des Grundlagenkurses. Daneben das Studienheft in Geschichte lesen und bearbeiten. Mehr plane ich diesmal nicht. Ich würde gerne ein bischen mehr Enthusiasmus für Latein entwickeln, weil mir das "How to" (Satzanalyse und dergleichen) in diesem Fach eigentlich ganz gut gefällt. Nur den unbekannten Vokabeln gegenüber bin ich feindselig gestimmt, genauso wie anderem Auswendiglernen, igitt. Mal sehen, ob ich mich im kommenden Monat noch mehr für Latein begeistern kann. Möglicherweise vermittelt dieser Beitrag eine gewisse Kurzatmigkeit. Wenn ich nicht aufpasse und versuche gegenzusteuern, fühle ich mich in meinem Abiturlehrgang gehetzt. Viele Fachrichtungen, ein nicht aufhörender Strom nachfließenden Studienmaterials und Stoffes, aufwändige Einsendeaufgaben, eine zeitliche Taktung, tick, tack, tick, tack. Ich fühle mich einem Bildungstsunamie ausgesetzt, der mich bei ungünstigen Umständen schlucken könnte. Ich muss aber auf dieser Welle reiten. Es gibt keine Fristen für die Studienleistungen und die inklusive Möglichkeit, die Lehrgangszeit bis zu 50% zu überschreiten. Das eröffnet den Horizont für eine eigenständige Steuerung des Lehrgangs. Ich versuche mich so durch den Lehrgang zu manövrieren, dass ich mir immer die Freude daran erhalte und den Inhalten mit großer Unvoreingenommenheit gegenübertrete. Schönen August Greetsiel 31.07.2019
  2. Beim Lernzentrum Killesberg ist das Kriterium "individueller Kontakt zu wenigen Tutoren" mit Sicherheit voll (!) erfüllt. Das Lernzentrum Killesberg hat ja insgesamt nur wenige Tutoren und die beiden Leiterinnen sind an erster Stelle mit dabei und werden sich persönlich reinhängen, solange Du auch mitmachst und Deinen Teil zu Deinem Abitur-Erfolg beisteuerst. Bei ILS und SGD ist es sehr viel anonymer und unpersönlicher. Ich mache den ILS-Abiturlehrgang und weder ist der Kontakt individuell noch sind es wenige Tutoren, sondern viele. In meinem ersten ILS-Jahr hatte ich 19 Fernlehrer in meinen sieben Fächern. Für mich ist das ok, aber nach Deiner Einleitung mit der Betonung auf individuellen Kontakt zu wenigen Tutoren schätze ich ein, dass Du mit ILS/SGD viel schlechter beraten wärest als mit dem Lernzentrum Killesberg. Mein Tipp: Vereinbare ein Telefongespräch mit Frau Günther vom Lernzentrum Killesberg. Unterhaltet Euch mal. Und berichte dann hier darüber. Wegen Mathe: In Baden-Württemberg gibt es (Stand heute) keine Leistungskurse, d.h. keine Unterscheidung in Grundkurse und Leistungskurse. Alle (!) Abiturienten müssen den gleichen Mathe-Kurs machen und die schriftliche Abiturprüfung schreiben, auch an den Schulen. Ob das nun also wirklich (vormaliges) Leistungskursniveau ist? Dir geht es jedenfalls "nicht schlechter" als den anderen Abiturienten in Baden-Württemberg, die um Mathe lieber einen (kleinen oder großen) Bogen machen würde. Vielleicht schwächt das Deine Sorge ab? Schönen Abend Greetsiel
  3. Man könnte: - zunächst nur eine Pause einlegen, anstatt gleich abzubrechen. - sich erinnern und rekapitulieren, warum man damals begonnen hatte. - sich überlegen, was fehlen würde, wenn man abbräche. Schönen Abend Greetsiel
  4. Das ist doch wie im Leben. Nicht das Alter zählt, sondern die Qualität und das, wohin man sich mehr angezogen fühlt. Ich ziehe die bessere Auflage der schlechteren vor, auch wenn die Bessere nicht die Neueste ist. Schönen Abend Greetsiel
  5. Greetsiel

    Vom Verschwinden und Wiederkehren

    Hallo Vince, Das erste Studienpaket ist noch nicht vollständig abgearbeitet, nicht wahr? Es fehlen noch drei, vier Studienhefte und Einsendeaufgaben aus diesem Studienpaket, oder? Studiere doch einfach den Rest der ersten Lieferung und löse die verbliebenen Einsendeaufgaben. In dieser Zeit kannst Du nochmal "unverbindlich" austesten, ob der Spaß für die Anstrengungen ausreicht. Dann entscheide erst, ob Du weitermachen willst. Schönen Samstag Greetsiel
  6. Das zweite Studienjahr, das 5. Studienvierteljahr, die Qualifikationsphase, die Oberstufe, die zweite Etappe meiner Abitour, hat für mich letzte Woche mit der Bearbeitung der ersten beiden Studienhefte (in Physik und Mathe) begonnen. Nach der Einführungsphase mit Stoff der Mittelstufe im ersten Studienjahr, durchlaufe ich in den kommenden zwei Jahren die Qualifikationsphase und damit den Stoffkanon der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfungen. Die Studienmaterialien für die drei Studienmonate 13, 14 und 15 sind schon vor einiger Zeit eingetroffen, wie üblich in einer weißen Box, geliefert mit DHL, knapp zwei Wochen vor dem im Online-Studienzentrum angekündigten Versandtermin. Unten ist ein Bild mit den Studienheften angehängt. Ein voll gepackter Tisch! Ein Heft mit "Hinweisen zur Arbeit in der Qualifikationsphase", ist als Orientierungsleitfaden für den Rest des Lehrgangs gedacht. Dieses Heft enthält zum einen Informationen zu den Themenbereichen in den kommenden zwei Jahren, also den groben Lehrplan. Zum anderen gibt es einen Überblick der Aufteilung des Lernstoffes in die Studienhefte und deren vorgesehenes Bearbeitungsquartal (5 - 12). Es ist die Fortsetzung der Lehrgangsinformation, die ich zu Beginn des Lehrgangs erhielt und dasselbe für das erste Jahr erläutert. Außerdem wird über die Auswahlregeln der Leistungsfächer aufgeklärt und Tipps für das Lernen in der Oberstufe gegeben; beispielsweise zur Verwendung von Sekundärmaterial. Weiterhin gibt es Informationen zur Vorbereitung und Durchführung der Abiturprüfungen. Außerdem hat ILS geliefert: 13 Hefte mit Lernstoff und zwei Lektüren. Die beiden Lektüren sind auf und für Englisch und anders als die Lektüren in Deutsch, werden sie von ILS als Inklusivleistung zur Verfügung gestellt, sind also im Lehrgangspreis enthalten. 12 Einsendeaufgaben muss ich bearbeiten, um dieses Quartal abzuschließen, ingesamt die Nr. 48 - 59 meines Lehrgangs. Zwei Hefte "teilen" sich eine Einsendeaufgabe (in Englisch). Die beiden Hefte stehen allerdings unter einer Überschrift, so dass ich besser formuliere, dass das Thema zu umfangreich für ein Studienheft ist, sich deshalb über zwei erstreckt, und am Ende des zweiten Heftes mit der Einsendeaufgabe seinen Abschluss findet (es handelt sich um Landeskunde USA). Nach der Einsichtnahme der neuen Lerneinheiten muss ich feststellen, dass der Stoffumfang größer erscheint als bisher. Vieles ist mir unbekannt, erwartungsgemäß, weil ich nach der 10. Klasse das Gymnasium verließ, damals meine Schulkarriere für viele Jahre unterbrach und letztes Jahr wieder aufnahm. Einiges kenne ich aber bereits. Ich interpretiere es im Moment so, dass die Konzeption des Lehrmaterials sehr darauf achtet, alle Schüler stofflich dort hinzubringen, wo sie für den neuen Stoff stehen sollten, und mit der Absicht alle Teilnehmer mit "ihrem" Wissensstand abzuholen, die Grundlagen in die Betrachtung des neuen Stoffs einbezieht und in einen größeren Stoffzusammenhang bringt. Ich "gleite" quasi von Bekanntem zu Unbekanntem, ohne diese Grenze, wenn überhaupt, als besonders hart oder abrupt wahrzunehmen (so jedenfalls die Absicht, die ich zu erkennen meine). Die erste Physikeinheit dieser Oberstufenphase liegt schon hinter mir und ich hatte mich am Ende der Bearbeitung, also nachdem ich die Einsendeaufgabe abgegeben hatte, bei einigen Stoffbrocken gefragt, ohne eine Antwort gefunden zu haben, was ich von dem Stoff eigentlich schon aus der Schulzeit kannte und was neu war. Wiederholung aus der Einführungsphase des Lehrgangs war aber nicht dabei. Ein Unterschied zur Mittelstufe meiner Schulpräsenz scheint der Grad der Quantifizierung zu sein. Beispielsweise kenne ich das Ohmsche Gesetz und das Verhalten elektrischer Widerstände bei Reihen- und Parallelschaltung schon aus der Schule. Allerdings scheinen mir die Anwendung der Gesetze und die Aufgaben anspruchsvoller als damals, z.B. Schaltungsberechnungen mit der richtigen Aufteilung von Spannungen, Strömen, Widerständen und elektrischer Leistung, sowie Berechnungen von Widerständen unterschiedlichen Materials und unterschiedlicher Abmessungen (Länge, Querschnitt). Im einzelnen werde ich mich in der nächsten Zeit mit folgendem Stoff, in allen meiner sieben Fächer, beschäftigen: Chemie: 2 Studienhefte (Der "letzte Rest" aus der Mittelstufe) Organische Chemie - Kugelwolkenmodell des Atoms, Kohlenwasserstoffe (Alkane, Alkene, Alkine) und Kunststoffe: Herstellung (Polymerisation), Einteilung, Recycling, Trennung und Verwertung (1 Heft) - Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Ester, Seifen/Tenside und Chemie in der Ernährung: Aminosäuren, Proteine, Kohlenhydrate (1 Heft). Deutsch: 1 Studienheft Literaturgattung Dramatik - Zum ersten Mal, denn bisher ging es bei Literatur immer um Epik (Romane, Kurzgeschichten, etc.). Behandelt werden: Antigone/Sophokles (Antikes Drama), Iphigenie auf Tauris/Goethe (Klassisches Drama) und Kabale und Liebe/Schiller (Bürgerliches Trauerspiel). Die Lektüren dazu sind nicht im Studienmaterial enthalten. Ich muss sie also dazu kaufen. Hoffentlich kann mich das Thema ein bischen mitreißen ... Englisch: 4 Studienhefte - Literatur: A Christmas Carol/Dickens (1 Heft + Lektüre), On the Beach/Shute + The Birds/du Maurier + The Apple Tree/du Maurier (1 Heft + Lektüre des erstgenannten Titels, die beiden letzt genannten Texte sind im Heft vollständig abgedruckt). - Landeskunde USA (2 Hefte, 1 Einsendeaufgabe) Geschichte: 1 Studienheft Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg - Zerstörung der Weimarer Republik, Aufstieg der NSDAP, Machtübergabe und Machtsicherung, Enstehung des Nazi-Staates, Außenpolitik der Nazis, zweiter Welkrieg, Völkermord an den Juden, Widerstand gegen Hitler. Die Einsendeaufgabe besteht aus 10 Aufgaben und eine Seitenbegrenzung ist nicht angegeben. Das wird ein dicker Brocken. Latein: 1 Studienheft Fortsetzung des Grundlagenkurses mit dem vierten von sechs Teilen. Das wird auch anstrengend. Mathematik: 3 Studienhefte - Trigonometrie: Betrachtungen am Einheitskreis, sin, cos, tan, cot, Periodizität, Symmetrien, Skalarprodukt zweier Vektoren, Sinus-/Cosinussatz, Additionstheoreme, Dreiecksberechnungen und andere Anwendungen (1 Heft) - Gleichungslehre: Ganzrationale-, Gebrochenrationale-, Wurzel-, Exponential- und Logarithmusgleichungen (1 Heft) - Wahrscheinlichkeitsrechung und Statistik: Häufigkeiten, Beschreibende Statistik, Zufallsversuch, Zufallsvariable, Wahrscheinlichkeit und Wahrscheinlichkeitsverteilung (1 Heft). Physik: 1 Studienheft Elektrizitätslehre - Elektrischer Widerstand, elektrische Arbeit und Leistung in Serien- und Parallelschaltung. Alles in drei Monaten zu schaffen wird schwierig, deshalb reserviere mir gedanklich gleich vier. Mein vorläufiger Aufteilungsplan sieht so aus, nachdem Physik und Mathe 1 bereits "abgehakt" sind: Juli: Chemie 1, Chemie 2, Englisch 1 inkl. Lektüren lesen, Deutsch Lektüre lesen, Latein wiederholen und Vokabeln lernen. August: Englisch 2, Mathe 2, Deutsch Lektüre lesen, Latein wiederholen und Vokabeln lernen. September: Deutsch, Englisch 3, Mathe 3, Deutsch Lektüre lesen, Latein anfangen, Latein wiederholen und Vokabeln lernen. Oktober: Geschichte, Latein abschließen. Ich werde wahrscheinlich im September länger Urlaub haben und deshalb mehr Zeit haben. Das sieht aber echt nach viel Arbeit aus... Schöne Restwoche Greetsiel 04.07.2019
  7. Ich habe Teile der Lösung des Teilnehmers und die Arbeitshinweise der Fernlehrerin durchgesehen und ihm zum einen dazu geraten, die sehr ausführlichen, kritischen Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge nicht in eine veränderte Aufgabenstellung umzudeuten (Nach dem Motto "Nach Aufgabentext soll ich nur dies und jenes tun, aber der Lehrer verlangt von mir ...") und zum anderen vorgeschlagen, die Möglichkeit zu nutzen, die Hinweise sehr genau und ernsthaft zu studieren und gegen die eigene Lösung zu reflektieren, um schließlich die Arbeit zu verbessern. Denn einfacher werden die Aufgaben nicht. Die Zensuren zählen zwar nicht formal, aber die Leistungsfortschritte durch eine gewissenhafte Aufgabenbearbeitung schon. Erst Recht, wenn man dabei qualifiziertes Feedback verarbeiten kann. Schönen Abend Greetsiel
  8. So ist es nicht. Jedes Heft und damit jede Einsendeaufgabe hat ein eindeutiges "Heftkürzel" (Versionierung), das Heft und Einsendeaufgabe identifiziert. Wenn sich ein Strich (z.B. eine Aufgabenstellung) im Heft ändert, erhält es ein neues Heftkürzel. Heftinhalte und Aufgaben ändern sich hin und wieder, korrigiert wird aber immer die Aufgabe, die man unter Angabe des Heftkürzels der Aufgabe gelöst hat. Schönen Abend Greetsiel
  9. Ich habe die Stim2 Einsendeaufgabe vor gut einem Jahr bearbeitet und sie bestand aus zwei Aufgaben mit Briefen von ehemaligen Mitschülern an die Organisatorin des geplanten Klassentreffens nach 20 Jahren Abitur. Bei der ersten Aufgabe wurden drei Briefe von Eddi, Wolfgang und Ricarda vorgegeben und gefragt war nach einem ausformulierten Text, in dem die verwendeten Stilmittel (mit Textzitaten) und deren Wirkung auf den Leser herausgearbeitet werden sollten. In Aufgabe 2 war ein weiterer Brief von Knut gegeben, in dem er über seine zwiespältige Einstellung zum geplanten Klassentreffen schreibt. Knuts Einstellung sollte dargestellt werden ("Fassen Sie seine Gedanken und Gefühle zusammen, ...") und durch eigene Überlegungen ergänzt werden. Sind diese Aufgabenstellungen identisch mit denen, die Dir vorliegen? Im Übrigen ist die Aufgabenstellung (also deren Text) durch das Heftkürzel vorgegeben, das über der Einsendeaufgabe steht und das Du auf Deine Lösung schreibst. Ich kann mir daher kaum vorstellen, dass Du und Deine Fernlehrerin von verschiedenen Aufgabentexten ausgehen. Wenn Du willst, kannst Du mir Deine korrigierte Lösung gerne als Nachricht schicken, dann schau ich mir das mal an. Schönen Abend Greetsiel
  10. Die Feierlichkeiten sind vorbei. Ich behalte das Zeugnis aber in guter Erinnerung, und verwende es als Antriebshilfe für meine zweite Etappe.
  11. Danke und ja, für mich ist das ein Stimmungsaufheller!
  12. Letzte Woche beendete ich mit der Abgabe der letzten Einsendeaufgabe des vierten Studienvierteljahres, das erste Studienjahr meines Abiturlehrgangs bei ILS. Mit jedem Quartal verlängerte sich die Bearbeitungsdauer für das Studienmaterial und die Einsendeaufgaben. Das vierte Quartal begann ich Mitte Januar 2019 und beendete es Mitte/Ende Juni 2019; ich brauchte dafür knapp 5 1/2 Monate. Mein gesamter Zeitvorsprung, den ich in den ersten Quartalen herausarbeiten konnte, ist jetzt also aufgebraucht und ins vierte Quartal geflossen, so dass ich trotz dessen langer Dauer nur 13 Kalendermonate für die vorgesehenen 12 Studienmonate aufwenden musste. Einen Schuldigen dafür habe ich auch: Latein. Viel (zu viel) Stoff für drei Studienmonate. Ich finde die Schuld aber auch bei mir selber: Es gab einige Leerlaufphasen, verursacht durch aufschiebendes Verhalten, manchmal fehlt auch einfach die Lust. Jedenfalls stelle ich mich darauf ein, dass die kommenden Studienquartale länger dauern als vorgesehen, womit ich aber nicht hadere. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nicht sehr aufs Tempo drücke, weil ich nicht nur des Abschlusses wegen, sondern auch aus reinem Spaß an Allgemeinbildung und Freude am Lösen der Aufgaben, an diesem Abiturlehrgang teilnehme. Das letzte Quartal hatte es in sich. Mathematik, Physik und Chemie, jeweils ein Heft, konnte ich noch im Januar "abhaken". Die drei Englisch Hefte beschäftigten mich im Februar. Bis dahin stimmte der Zeitplan in etwa und war höchstens ein bisschen überstrapaziert. Von März bis Juni dauerte es dann, bis ich neben der ganzen ersten Hälfte des Grundlagenkurses in Latein, drei Studienhefte in Geschichte und eines in Deutsch erledigt hatte. Latein hat den Zeitrahmen mühelos gesprengt, vor allem das erste Studienheft. Die erste Etappe meiner Abitour, die Einführungsphase, die Mittelstufe, ist damit auch beendet. Ab dem folgendem Quartal lerne ich Oberstufenstoff. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Chemie. Hier gibt es noch zwei Studienhefte zu den Kohlenstoffen, die auch im zugehörigen Prisma-Schulbuch behandelt werden und zum Mittelstufenstoff gehören. Die nehme ich noch ins kommende Quartal mit. Ich verließ das Gymnasium nach der 10. Klasse allerdings ohne etwas von Kohlenstoffverbindungen gehört zu haben. Wahrscheinlich war das das damals Stoff der 11. Klasse vor den beiden Abiturjahren (12. und 13. Klasse). Was sind meine Lieblingsfächer? Ich mache eigentlich jedes Fach gerne. Chemie und Mathematik stehen wohl ganz vorne, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich Latein mit der Zeit dazu gesellt, aber wenn überhaupt, dann dauert das noch. Biologie, jedenfalls der chemielastige Teil, sollte mir auch gut gefallen. Allerdings kommt Biologie als mein letztes, achtes Fach, erst im 6. Studienquartal dazu. Es ist ja dazu bestimmt, eines meiner beiden Leistungskurse zu werden. Ich habe nachgezählt. Im ersten Jahr erhielt ich von ILS insgesamt 40 Studienhefte, 1 Chemie-Schulbuch, sowie den Englisch-Kurs mit 2 Büchern und 6 Audio-CDs. Darin waren 47 Einsendeaufgaben enthalten, die ich alle bearbeitete, über das Online-Studienzentrum einsendete und von insgesamt 19 Fernlehrerinnen und Fernlehrer, korrigiert zurückerhielt. Bei den 40 Studienheften muss man sich aber erinnern, dass sie, als Begleitung zum gesamten Englisch-Kurs, nur ein einziges(!) Studienheft mit Übungsaufgaben und 12 Einsendeaufgaben beinhalten. Im Online-Studienzentrum ist mein Lernfortschritt mit 32 % vermerkt. Der Maßstab sind die bearbeiteten Aufgaben, 47 von 146. Die Gesamtzahl 146 wird sich wegen der ausstehenden Auswahl der Leistungskurse nochmal ein wenig ändern. Trotzdem lässt dieser Lernfortschritt den Schluss zu, dass die Studienhefte und Einsendeaufgaben gleichmäßig über den ganzen Lehrgang verteilt sind, denn diesem Drittel an gelösten Einsendeaufgaben steht ein Drittel absolvierter Lehrgangszeit (3-jähriger Lehrgang, ein Jahr ist vorüber) gegenüber. Organisatorisch hat sich der Abiturlehrgang gut aufgestellt gezeigt. Beim vierteljährlichen Versand des Studienmaterials gab es keine Probleme. Der Versand und die Freischaltung der PDF-Versionen der Studienhefte erfolgte in der Regel eine bis zwei Wochen vor dem veröffentlichten Versandtermin, wenn ich das Studienpaket nicht schon vorher angefordert hatte. Der Kontakt zu den Fernlehrern und den Studienbetreuern war reibungslos (schriftlich über E-Mail und Kontakt-Funktion des Online-Studienzentrums). Die Kommunikation mit den Fernlehrern ist an den Studienheften orientiert, jedes Studienheft hat in seiner Online-Repräsentation nämlich einen Absprung "Fachfrage stellen". Wird ein Anliegen zu einem Studienheft oder der Korrektur einer Einsendeaufgabe über diesen Weg vorgebracht, so ist der Bezug zum Studienheft in der Mail für die Fernlehrerin automatisch enthalten - sehr komfortabel. Antworten auf meine Fragen bekam ich immer innerhalb von 24 Stunden. Für die kurzen Korrekturzeiten der Einsendeaufgaben, die ich in der Regel innerhalb einer Woche korrigiert zurückerhielt, gibt es auch einen Pluspunkt. Die Ausnahmen sind hier Deutsch und Chemie, stets mit Korrekturdauern zwischen 10 und 19 Tagen. Ich habe das Angebot genutzt und bei ILS ein Zwischenzeugnis beantragt. Unten ist ein Bild des Zwischenzeugnisses angehängt. Die Fachnoten ergeben sich aus den Zensuren der Einsendeaufgaben. Ein Zeugnis fast ohne Wert, nur für mich selber, als Dokumentation und Stimmungsaufheller. Denn in die Abiturnote fließen diese Leistungsbewertungen nicht ein, da zählen ausschließlich die Noten der acht Abiturprüfungen. Jetzt sind es also noch zwei Studienjahre, bis der Abiturlehrgang beendet ist. Es wird sehr wahrscheinlich weit mehr als zwei Kalenderjahre dauern, bis ich damit fertig bin. Und danach kommt dann noch die Zeit bis zu den Probeklausuren und schließlich die Abiturprüfungen. Ich werde weiter berichten. Jetzt startet erst einmal die zweite Etappe meiner Reise, die Hefte warten und ich freue mich schon. Schöne Restwoche Greetsiel 27.06.2019
  13. Eine Sache hätte Dich beim Schreiben schon stutzig machen müssen, nämlich Deine Einteilung in "richtige" und die anderen (also nicht "richtige") Master. Schließlich ist Master als Abschluss, Teil eines sehr formalisierten, ausdifferenzierten und verrechtlichten Hochschulwesens (als Teil der Bologna-Reform sogar EU-weit). Wo ist da noch Platz für eine Unterscheidung in "richtig" und nicht "richtig"? Ein Master-Abschluss ist ein Master-Abschluss, dasselbe gilt für den Bachelor. Auch Deine Einschätzung, Fernunis seien keine "richtigen" Unis hätte Dich stutzig machen müssen, mit meiner selben Begündung wie oben bei Master. Folgendes ist merkenswert: 1. In Deuschland gibt es nur eine einzige Fernuniversität, nämlich die "FernUniversität" in Hagen. Sie ist eine Universität. Alle anderen Anbieter von ausschließlich Fernabschlüssen zum Bachelor oder Master sind keine Universität, z.B. IUBH, DIPLOMA, etc. Möglicherweise sind alle oder einige davon Fachhochschulen. Es gibt daneben Universitäten, die einzelne Studiengänge als Fernstudium anbieten (z.B. die TU Dresden, eine Universtät). Ein dritte Art Hochschule in Deutschland sind die für ein "Duales Studium", eine Ausbildungsform mit Ausbildungsphasen in einem Ausbildungsbetrieb und einer theoretischen Ausbildung in dieser Art Hochschule. 2. Mit der Bologna-Reform wurden die Hochschulabschlüsse in der EU vereinheitlicht. Die Diplom- und Magister- Abschlüsse der deutschen Hochschulen (Uni, Fachhochschule, Duales Studium) und letzlich auch die Lehrpläne wurden damals auf das zweistufige System Bachelor und Master umgestellt (in einem mehrjährigen Prozess). 3. Zum Thema Wertigkeit. Das deutsche Ausbildungssystem ist extrem ausdifferenziert. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für deren Absolventen es auch einen Markt gibt (also Arbeitgeber auf der Nachfrageseite und Absolventen auf der Anbieterseite), sonst gäbe es diese Möglichkeiten gar nicht. Von "mehr oder weniger" Wert zu sprechen ist absoluter Humbug (um mal Ebnenezer Scrooge zu zitieren). Fachhochschule (egal ob Präsenz- oder Fern-) gegenüber Universität ist auch nicht per Definition "die zweite Wahl", sozusagen das "Reserverbecken" auf das "leider" zurückgegriffen werden müsste, wenn es keinen Uni-Absolventen gibt. Vielmehr decken Fachhochschule und Uni im Einzelfall (aber nur möglicherweise) unterschiedliche Anforderungen an den Kandidaten ab (ich nenne es mal "Topf-Deckel-Prinzip"). Schönen Tag Greetsiel
  14. Ich hatte in der Schule auch Französisch aber kein Latein. Ich war (und bin) kein Sprachen-Fan, so dass die Sprachen nicht zu meinen Liebingsfächern gehörten. Ob mir Latein besser gefallen hätte muss ich dahingestellt lassen. Latein ist etwas für Tüftler. Ob ich diese Art des Tüftelns aber als Schüler lieber gemacht hätte als Französisch, weiß ich nicht. Heute mag ich es jedenfalls, ohne mich aber als "Grammatikliebhaber" bezeichnen zu wollen. Dazu fehlt noch einiges. Schönes Wochenende Greetsiel
  15. Jetzt habe ich auch endlich Latein und mit der Abgabe der letzten Einsendeaufgabe, Nr. 47, das erste Studienjahr, und zugleich die Einführungsphase (die Mittelstufe) meines Abiturlehrgangs bei ILS, abgeschlossen. Ziemlich genau 13 Kalendermonate, nachdem ich Ende Mai 2018 damit begann. Latein kam erst "spät", in diesem vierten Quartal, als mein siebtes Fach, hinzu. Das erste Latein-Lernjahr war also recht kurz. Vier Studienhefte bearbeitete ich in diesem Studienvierteljahr. Das ILS-Studienmaterial habe ich unten als Bild angefügt. Sieht harmlos aus, oder? Es handelt sich dabei um die erste Hälfte des Grundlagenkurses Latein, der mich noch in den kommenden zwei Studienvierteljahren beschäftigen wird und die "Lektürephase" bis zum Abitur vorbereitet. Drei Studienhefte inklusive jeweils einer Einsendeaufgabe haben die Sprachlehre zum Gegenstand. Das vierte Heft ist ein Begleitheft, auf dessen Inhalt die anderen Studienhefte immer wieder Bezug nehmen und solche Aspekte der deutschen Grammatik beinhaltet und kurz erklärt, die für das Erlernen der lateinischen Sprache als wichtig erachtet werden (Die verschiedenen Wortarten und ihre möglichen Funktionen in einem deutschen Satz). Dieser Rückbezug auf die deutsche Grammatik findet in Latein in einem viel stärkerem Maße statt, als in Englisch oder Französisch. Dieses erste Latein-Quartal hat meine Lateinkentnisse, ich hatte keine, auf folgenden Stand gehoben (oder wollte es zumindest): - Der Aufbau eines lateinischen Satzes, seine Satzglieder und deren Erscheinungsformen. - Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ und Ablativ. Auch Vokativ und Lokativ, aber mit geringerer Bedeutung. - Zeiten: Präsens, Perfekt (historischer und konstatierender Gebrauch), Imperfekt (durativer und iterativer Aspekt). - Indikativ/Imperativ (letzteres mit geringerer Bedeutung). - Aktiv/Passiv. - Deklination von Substantiven und Adjektiven: a, o, konsonantisch, e, u, i und gemischte. - Konjugation von Verben: a, e, (kurzvokalische) i und konsonantisch. - Kongruenz von Substantiv und Adjektiv in Kasus, Numerus und Genus (KNG-Kongruenz). - Konnektoren und ihre Bedeutung im lateinischen Satz. - Prädikatsnomen: Substantiv/Adjektiv + Kopula. - Akkusativobjekt, Dativobjekt. - Adverbiale Bestimmung. - Attribute (adjektivisch, Genitivattribut, Apposition). - Verschiedene Funktionen des Genitivs: genitivus possessivus, -obiectivus, -subiectivus, -partitivus, -qualitatis. - Verschiedene Funktionen des Dativs: dativus possessivus, -commodi, -finalis. - Verschiedene Funktionen des Abaltivs: ablativus separativus, -instrumentalis, -modi, -sociativus, -loci, -temporis. - Infinitiv als Objekt und verschiedene Erscheinungsformen des AcI. - Präpositionen. - Personalpronomen. - Nebensätze: Relativsätze (Relativpronomen) und Adverbiale Nebensätze (Subjunktionen) - Konstruktionsmethode lateinischer Nebensätze. - Prädikativum. - Der relative Satzanschluss. - Das (Partizip) Perfekt Passiv (PPP) - Das Prädikat und der Infinitiv im Perfekt Passiv. - Das Reflexivpronomen der 3. Person. - Doppelter Nominativ, doppelter Dativ, doppelter Akkusativ. - Das Demonstrativpronomen. - Das Pronominaladjektiv. - Die Verben esse, ferre und posse. - Knapp 800 Vokabeln. Das ist schon eine ganze Menge Stoff; ziemlich verdichtet und in einem einzigen (!) Studienvierteljahr präsentiert. Zu viel. Davon, dass ich den Stoff bewältigt hätte, kann keine Rede sein. Die Hälfte des Grundlagenstoffes habe ich damit jetzt zwar durch, aber es werden noch etliche Runden zu drehen sein, bis die Stoffverinnerlichung Abiturniveau und die Stoffpräsenz abiturfähig ist. Aber diese Zeit ist ja, zumindest nominell, noch in ausreichendem Umfange vorhanden. Wenn ich auch nach zwei weiteren Studienquartalen die Grundlagen alle "zum ersten Mal" gelernt haben werde, werde ich mich bestimmt bis zur Abiturprüfung mit diesen Grundlagen immer wieder befassen (müssen). Auswendiglernen, die Notwendigkeit dafür so sichtbar wie in keinem anderen meiner Fächer, gehört auch nicht zu meinen Hobbys. In der Anwendung des Stoffs geht es um Übersetzungsarbeit lateinischer Sätze (Texte) und dabei wird analytisch vorgegangen. Um ihn zu übersetzen, wird der einzelne Satz in seine Bestandteile, grammatikalische Einheiten, die miteinander verbunden sind, zerlegt. Beispielsweise: "Arminius amicus populi Romani, ..." - Subjekt mit Apposition mit Genitivattribut mit adjektivischem Attribut. Die Zerlegung wird erreicht, in dem der Satz konstruiert wird (Konstruktionsmethode), d.h. der Satz entsteht "aus dem nichts" durch Hinzufügen einzelner Bestandteile, beginnend bei Subjekt und Prädikat des Hauptsatzes. Eine Vorgehensweise, Puzzeln, aber systematisch, die mir sehr gut gefällt. Wer auch sonst gerne analysiert, bekommt mit Lateintexten und den erlernten Analyseverfahren einen spannenden Analysezugang, der sich von anderen (z.B. mathematischen) unterscheidet. Das Studienmaterial bewerte ich mit 7 von 10 Punkten. Die formale Qualität (Bindung, Druck, Schriftbild, etc.) ist mangelfrei. Jedes Studienheft besteht aus fünf Lektionen, in denen die Grammatik häppchenweise präsentiert wird. Die Formenlehre (Deklination und Konjugation) ist auf die einzelnen Lektionen verstreut und wechselt sich mit anderen Grammatikthemen ab. Jede Lektion beginnt mit der Vokabelliste und einer abstrakten Erklärung der neuen Grammatik. Anschließend wird ein lateinischer Text mit den behandelten Grammatikphänomenen übersetzt, d.h. die Sätze werden mit der erwähnten Konstruktionsmethode analysiert, wenn auch nicht immer so ausführlich. Das ist dann Schade, weil trotz nachvollziehbarer Übersetzung die Grammatikstruktur nicht vollständig deutlich wird. So kann der eigene Versuch "des Aueinandernehmens" des Satzes nicht auf Richtigkeit geprüft werden. Am Ende einer Lektion gibt es Übungsaufgaben, inklusive deren Lösung im hinteren Teil des Studienheftes. Die Übungen sind zwar ausdifferenziert, aber zu wenige Aspekte der Sprache werden geübt. In anderen Fächern ist das besser gemacht. Diese Struktur der Lektionen wird konsequent durchgehalten, was das Lernen erleichtert, weil der Schüler sich an diesen Aufbau gewöhnen kann. Der Lernstoff des einen(!) Studienquartals ist sehr verdichtet, zeitlich und inhaltlich, so dass sich ein Gefühl der "Überrumpelung" und des "Erschlagenwerdens" unvermeidlich bei dem Versuch einstellt, zu schnell durch den Stoff zu kommen. Das klappt nicht. Das fatale ist, dass sich ein anderer negativer Eindruck einstellt, nämlich der des "nicht Fertigwerdens", wenn man langsam vorgeht, und dieses Gefühl kann ebenfalls unbefriedigend sein. Am besten ist es hier einen Mittelweg zu finden, Lücken und Unverständnis in Kauf zu nehmen, in der Absicht und Hoffnung, in den späteren Phasen des Lehrgangs einige Lücken zu schließen und mehr Verständnis zu gewinnen. Ich wendete für die drei Hefte viel Zeit auf und bin trotzdem noch weit entfernt davon, den Stoff zu beherrschen. Aber es ist immerhin schon ein erheblicher Teil des Grammatikstoffs, den Lateinschüler in der Schule lernen und dafür mehrere (2 ?) Jahre Zeit eingeräumt bekommen. Die Stoffwiederholung in der restlichen Lehrgangszeit ist hier also sehr wichtig und ich gehe davon aus, dass nach Ende des Grundlagenkurses, im weiterführenden Studienmaterial, einzelne Grammatikthemen wiederholt werden, also der in den anderen Fremdsprachen übliche Wiederholungsprozess auch in Latein angewendet wird. Überhaupt wie in jedem Fach, ist Eigeninitiative gefragt, um sich auch jenseits des von ILS angeboten Materials mit dem Stoff zu befassen, ihn zu vertiefen, zu strukturieren, einzuüben, etc. Ich überwinde meine Unzufriedenheit mit meinem eigenen Fortschritt jedenfalls mit der Aussicht, den vielen Stoff bis zu der mündlichen Abiturprüfung noch genauer unter die Lupe nehmen zu können. Für das Lernen der Vokabeln verwende ich meinen Langenscheidt Vokabeltrainer, den ich ja auch für Englisch nutze. Die Wortschatzdatenbank baue ich selber auf, in dem ich die Vokabellisten aus den PDF-Dokumenten der Studienhefte in eine Textdatei kopiere, die ich mittels der Importfunktion der Software in den Vokabeltrainer hochlade. Als weiteres Zusatzmaterial verwende ich ein Lateinlehrbuch mit einem Grammatik- und einem Übungsheft (inkl. Lösungen) "... für den später beginnenden Lateinunterricht". Dieses Lehrbuch ist die Vorlage der ILS-Studienhefte. Ich nutze auch kostenlose Angebote im Internet, z.B. Webseiten mit Konjugations- und Deklinationshilfen. Es gibt auch Seiten, die einzelne Grammatikinhalte erklären und einüben. Ich werde mir in der Qualifikationsphase ("Oberstufe") wohl auch noch eine weitere "Latein-Reihe" (Arbeitsbuch mit Übungen + Begleitgrammatik) kaufen, die als schulische Begleitung für Latein als 2. Fremdsprache konzipiert ist. Ich habe da auch schon was im Auge und werde ggf. in einer späteren Lehrgangsphase weiter berichten. Die Einsendeaufgaben, bisher zwei, wurden innerhalb weniger Tage korrigiert (die Dritte ist abgegeben und wartet darauf korrigiert zu werden). Nur ein Fernlehrer bewertete alle meine Einsendeaufgaben. Latein ist damit das einzige meiner Fächer mit nur einem betreuenden Fernlehrer. Interessanterweise hat er meine erste Einsendeaufgabe in der Papiervariante korrigiert: Ein ausgedrucktes Exemplar meiner elektronisch abgegebenen Lösung wurde ihm auf dem Postweg zugeschickt und von ihm per Briefpost, an mich zurückgesendet. Die anderen beiden Einsendeaufgaben hat er dann in der Online-Variante bearbeitet. Er hat also anscheinend seine Korrekturweise umgestellt. Nun folgt die Qualifikationsphase in Richtung Abitur, die Oberstufe, und da erwarten mich 7 Studienhefte und 1 Arbeitsbuch mit insgesamt 8 Einsendeaufgaben. Zunächst wird der Grundlagenkurs in drei Studienheften fortgesetzt und abgeschlossen. Anschließend geht es, hoffentlich neben der Wiederholung von Grundlagen, so weit ich bisher weiß, vor allem um das Übersetzen von Originaltexten und um Hintergrundwissen zu römischer Geschichte und Kultur, das dann auch Prüfungsstoff ist. Latein macht mir Spaß und ist, auch wenn es mich sehr herausfordert, eine interessante Angelegenheit. Latein kurz und bündig: Mein schwerstes Fach! Schönen (Feier-) Tag Greetsiel 19.06.2019
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