Springe zum Inhalt

Greetsiel

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    80
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

141 Sehr gut

Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    ILS, Hamburg
  • Studiengang
    Abitur - 2. Einstieg (Mittlerer Bildungsabschluss liegt mehr als 5 Jahre zurück)
  • Wohnort
    In der Nähe von Mannheim
  • Geschlecht
    m

Letzte Besucher des Profils

853 Profilaufrufe
  1. Ich nehme seit Ende Mai 2018, also seit knapp neun Monaten, am Abiturlehrgang (2. Einstieg) bei ILS teil. Bisher habe ich mir noch nie die Frage gestellt, welcher Stoff in den Abiturprüfungen geprüft wird. Vermutlich kenne ich diesen Stoff noch gar nicht. Mein Lehrgang dauert noch gut zwei Jahre (bis Mai/Juni 2021) und danach vergeht noch ein Jahr bis zu den Abiturprüfungen (Frühjahr 2022), wenn ich die Probeklausuren im Herbst 2021 bestehe. Für mich ist es sinnlos, zum jetzigen Zeitpunkt danach zu fragen, was in den Prüfungen dran kommt. Ich genieße die Lernzeit und den Lernstoff als tolle Abwechslung zu meinem restlichen Alltagsleben (Vollzeitjob und Bad putzen) und erfreue mich an den herausfordernden Einsendeaufgaben. Bis zum Ende des Lehrgangs versuche ich, die Studienmaterialen kontinuierlich, genau und ausdauernd studieren, sowie die Einsendeaufgaben so ausführlich wie möglich zu bearbeiten. Zu Beginn meines zweites Studienjahres werde ich mir zusätzlich ein Oberstufen-Buch in Chemie und Physik kaufen und auch sonst versuchen, unter den zahllosen Quellen im Internet die Richtigen zu finden und nutzbringend zu verwerten. Irgendwann (Mitte des letzten Lehrgangsjahr, also ca. 1,5 Jahre vor den Prüfungen?) wird es sinnvoll zu beginnen, die alten Hamburger Abituraufgaben in den schriftlichen Prüfungen einzubeziehen. Es gibt dazu genug Materialien in Buchhandlungen und Internet. Schönen Samstag Greetsiel
  2. Das erste Studienjahr in Physik ist jetzt auch vorbei. Jedes Quartal hatte Studienhefte, mindestens eines, höchstens drei, insgesamt sieben, jeweils mit einer Einsendeaufgabe. Ein Bild mit dem Studienmaterial habe ich unten angehängt. Weiteres Studienmaterial, z.B. ein Schulbuch, wie in Chemie, gab es nicht. Folgende großen Themengebiete wurden gestreift: Klassische Mechanik (2 Hefte), Elektrizitätslehre (2 Hefte), Wärmelehre (2 Hefte) und (Geometrische) Optik (1 Heft). Anders als in Chemie, wo gefühlt alles mit allem zusammenhängt, scheinen die Teilgebiete in Physik, zumindest in der hier dargestellten Form, viel strikter voneinander getrennt zu sein. Die Wärmelehre kommt ohne Optik aus, Die Elektrizitätslehre ohne Newton-Mechanik und andersherum. Diese klare Trennung hat für das Lernen Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass man A-Zusammenhänge nicht kennen muss, wenn man B-Zusammenhänge lernt. Der Nachteil ist, A-Zusammenhänge schneller wieder zu vergessen, wenn man sich eine Zeit lang nur mit B- und C-Zusammenhängen beschäftigt. Am besten hat mir die Geometrische Optik, auch bekannt als Strahlenoptik, gefallen. Ich kenne den Stoff natürlich (besser gesagt die Existenz desgleichen) schon aus der Schulzeit, aber so intensiv mit ihm gestritten, hatte ich damals nicht. Licht als Strahl betrachtet, kommen hier geometrische Methoden zum Einsatz, um Spiegel/Linsen-Gegenstand/Abbild-Zusammenhänge herzustellen. Nur wenige physikalische Gesetzmäßigkeiten, wie Reflexionsgesetz, Linsengleichung und Brechungsgesetz, sowie geometrische Dreiecksberechnungen, reichen hier aus, um interessante Fragestellungen zu lösen und die Gegenstand/Abbild-Funktionsweise verschiedener optischer Geräte mit einer Linse oder Linsenkombinationen, wie Prisma, Lupe, Brillenglas, Mikroskop, Fernrohre (unterschiedlicher Funktionsweise), Fotoapparat, Diaprojektor, Tageslichtprojektor oder Beamer, herzuleiten und zu erklären. Mit wenig Wissen muss mehr nachgedacht und kombiniert werden, um für eine Aufgabe den richtigen Lösungsansatz und Lösungsweg zu finden. Eine Vorgehensweise, die mir immer gut gefällt. Eine allgemeine Beobachtung, die ich auch in den anderen Fächern mache: Man könnte die verschiedenen Ecken beim Studieren noch viel mehr ausleuchten, mehr Aufgaben lösen (im Internet gibt es tonnenweise Aufgaben), sich selber mehr Fragen stellen und nach Antworten suchen. Möglicherweise gibt es "später" einmal Gelegenheit, auf gewisse Sachverhalte zurückzukommen. Wie in Chemie, so spielen auch in Physik die Versuche eine große Rolle, die im Rahmen des Fernstudiums aber nicht Live und in Farbe demonstriert, sondern nur mit Text, Bildern, Grafiken erklärt und veranschaulicht werden können. Während in Chemie die meisten Versuche im Schulbuch behandelt und illustriert werden, übernehmen in Physik die Studienhefte selber diese Funktion. Hier bilden die Versuche und Schlussfolgerungen daraus eine Einheit. Im Internet finden sich natürlich auch zahlreiche Videos, Animationen und Erklärungen in Text- und Bildform. Die haptische Wahrnehmung der Untersuchungsgegenstände einer Naturwissenschaft kommen in einem Fernstudium ohne Präsenzen natürlich zu kurz. Ich bin aber eher theoretisch veranlagt, so dass ich diese Erfahrungen nicht vermisse. An die Experimente im Physik- und Chemie-Labor zu Schulzeiten kann ich mich noch vage erinnern, so dass ich eine ungefähre Vorstellung von praktischen Versuchen habe. Die Abwesenheit von Praxis im Umgang mit der Vorbereitung und Durchführung von Experimenten ist aber wohl ein Grund dafür, warum die Fernabitur-Anbieter Physik und Chemie nicht als Fächer mit erhöhtem Anspruchsniveau (Leistungsfächer) zur Abiturvorbereitung anbieten. Die Studienhefte in Physik bewerte ich mit 6 von 10 möglichen Punkten. Meine formalen Erwartungen an das Studienmaterial, erfüllen nur 6 der 7 Studienhefte. Das erste Heft zur Wärmelehre ist bezüglich Lesbarkeit und Handhabung eine Katastrophe und nicht akzeptabel. Dieses Heft hat offensichtlich noch eine mit Schreibmaschine getippte Vorlage, die nur als Bildmaterial zur Verfügung steht. Denn zum einen ist der Schriftsatz und die verwendeten Zeichen offensichtlich aus dem Schreibmaschinen-Zeitalter (das sieht man) und zum anderen ist es nicht möglich in dem PDF-Dokument (zu jeder Printversion eines Studienheftes, wird auch die PDF-Version angeboten) eine Zeichenkette zu suchen. Es handelt sich also offenbar gar nicht um Text. Es wird auf ein einziges Physik-Buch verwiesen, von 1962. Sowohl die Papierversion als auch das PDF-Dokument sind wegen der fatalen Darstellungsqualität nur schwer und physisch anstrengend zu lesen. ILS ist das Problem aber bekannt. Ich hoffe sehr, dass diese miese, formale, Heftqualität sich nicht woanders wiederholt und das erste Wärmelehre-Heft bald ausgetauscht wird. Das zweite Wärmelehre-Heft hat die gewohnte Qualität. Inhaltlich geben die Hefte dem Schüler genug Futter, um sich hineinzubeißen. Mir scheinen die Physik-Hefte aber doch schwächer zu sein als die Chemie-Hefte und als Inputgeber nicht auszureichen. Weil ich in Chemie mit dem Schulbuch "Prisma Chemie" (Teil des Studienmaterials) gute Erfahrungen gemacht habe, kaufte ich mir "Prisma Physik" als Zusatzlektüre. So richtig zufrieden bin ich mit diesem Buch aber leider nicht, weil das Niveau (im Gegensatz zum Chemie-Buch) doch bei den meisten Themen niedriger ist als ich es wünsche. Mit dem Internet steht jedem allerdings das gesamte Physik-Universum offen und gerade in einem Fernstudium ist es wohl unabdingbar die eigene Quellenkompetenz zu entwickeln und zum eigenen Vorteil (!) zu nutzen. Studierfähigkeit zu erwerben (ein Zweck des Abiturs) bedeutet auch zu lernen und einzuüben, neues Material zu suchen, zu finden, zu sichten, zu bewerten und anzuwenden. Früher waren das ausschließlich die "physischen" Bibliotheken oder Buchhandlungen. Ich war zu Schulzeiten öfters in der schönen, großen, Reutlinger Stadtbibliothek, um beispielsweise für Deutsch nach Sekundärliteratur zu den Lektüren zu suchen. In Buchhandlungen meiner Schulstadt hielt ich mich auch gerne auf. Heute ist das Internet eine vielversprechende Quelle, die für sich zu erschließen geübt sein will. Ich werde mir in der Oberstufe wohl auch ein Lehrbuch für die Oberstufe anschaffen, ich weiß allerdings noch nicht welches. Die Einsendeaufgaben wurden von einer Fernlehrerin und zwei Fernlehrern korrigiert. Zwei Lehrer korrigierten im Offline-Modus ("Papiervariante") und einer im Online-Modus (direkt im Abgabedokument). Die Korrekturzeiten betrugen zwischen zwei und acht Tagen. Bis zum Abitur erwarten mich in den kommenden zwei Jahren noch 15 Studienhefte mit dem Schulstoff und Einsendeaufgaben, sowie ein zusätzliches Studienheft mit einer Aufgabensammlung. Außer Wärmelehre werden die Physikgebiete des ersten Jahres, Klassische Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik, fortgeführt und durch neue Teilgebiete ergänzt. Physik kurz und bündig: Nur Chemie finde ich noch spannender! Schöne Woche Greetsiel 03.02.2019
  3. Greetsiel

    FEB Abitur 3. Einstieg - 1. Blogeintrag

    "Momentan warte ich besonders auf meine Chemie EA, die ich schon vor zwei Wochen eingereicht habe. Ich will jetzt endlich wissen, welche Note ich habe... " Bei mir sind die Einsendeaufgaben in Deutsch und Chemie die Spitzenreiter bei den Korrekturdauern. Der aktuelle Rekord (36 korrigierte Einsendeaufgaben) liegt bei 19 Tage (Deutsch), gefolgt von Chemie (14 Tage). Schönes Wochenende Greetsiel
  4. Greetsiel

    Abitur mit der Fernakademie Klett

    Die Entscheidungsfindung habe ich in meinen ersten beiden Blogeinträgen dokumentiert: Schönen Tag Greetsiel
  5. Greetsiel

    Abitur mit der Fernakademie Klett

    ILS und Fernakademie Klett (auch bekannt als Fernakademie für Erwachsenenbildung FEB) sind schon sehr nahe beieinander. Beide Klett, beide Hamburg, sie betreiben auch gemeinsam die Online-Plattform (sog. Online-Studienzentrum OSZ). In meinen ILS-Studienheften taucht das Wort ILS nirgendwo auf, es ist immer die Rede vom "Fernstudienzentrum Hamburg", die Feedback-E-Mail heißt @deutsches-fernstudienzentrum.de. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Studienhefte beider Anbieter identisch sind und auch andere Resourcen geteilt werden (z.B. Räumlichkeiten, Fernlehrerinnen, Studienberatung). Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass die Probeklausuren, Vorbereitungsseminare vor den Abiturprüfungen und die Abiprüfungen auch gemeinsam durchgeführt werden. Ich mache seit gut 8 Monaten den Abiturlehrgang bei ILS (2. Einstieg, Realschulabschluss lange her) und habe mir damals die anderen beiden Hamburger Klett-Anbieter (der drittte ist Hamburger Akademie für Fernstudien, wie eng die mit den anderen zusammenhängt weiß ich nicht) gar nicht angeschaut, sondern zwischen ILS (Abi Hamburg), SGD (Abi Hessen) und Lernzentrum am Killesberg (Abi Baden-Württemberg) gewählt. Ich entschied mich für ILS und bin heute zufrieden. Schönen Abend Greetsiel
  6. Im Schulbuch PRISMA Chemie, Bestandteil des Studienmaterials, gibt es zahlreiche Versuchsanleitungen mit Bildern und Grafiken (von Edukten, Produkten, Beschreibungen von Reaktionsverläufen). Diese Versuche dienen zur Überleitung und Motivation des sich anschließenden Lehrinhalts. Zum Schulbuch gehört auch eine CD-ROM. Diese enthält für jedes Kapitel im Schulbuch weitere farbige Text-, Diagramm- Grafik- und Bildmaterialien, teilweise animiert ("Schrit-für-Schritt"), auch zu Experimenten aus dem Schulbuch. Die Studienhefte haben zusätzlich, aber selten, weitere Erläuterungen oder Erweiterungen zu einem Versuchsaufbau oder Versuchsablauf im Schulbuch (zusätzlich Text/Grafiken/Bilder). Im ersten Studienheft wird allgemein auch auf Youtube als Quelle von Versuchsdurchführungen verwiesen, mit dem Hinweis: "Versuche sollten Sie jedoch nicht auf eigene Faust ausprobieren, da selbst auf renommierten Webseiten von Universitäten die Sicherheitsbestimmungen häufig nicht oder nicht nach aktuellem Standard eingehalten werden.". Die Abwesenheit von Live-Versuchen ist wohl ein wesentlicher Grund, warum Chemie und Physik nicht als Leistungsfach (Fach mit erhöhtem Anspruchsniveau) angeboten wird. Im Leistungsfach wird wohl auch Prüfungskompetenz aufgebaut, die mit der Beschreibung, Aufbau, Planung und Durchführung von Experimenten zu tun haben. Das ist ansonsten nicht der Fall. Es gab auch noch keine Aufgabe, die sich um die Planung, den Aufbau, der Durchführung oder Analyse eines Versuchs gedreht hätte. In Physik gibt es kein Schulbuch, aber die Studienhefte enthalten dafür zahlreiche Beschreibungen und Auswertungen von Experimenten, zur Motivation und Überleitung der behandelten Gesetzmäßigkeiten. Schönen Abend Greetsiel
  7. "Sie bieten die Abiturprüfung zwei mal im Jahr an und da ich im Herbst 2021 fertig wäre, könnte ich theoretisch direkt meine Prüfungen machen." Bei ILS ist es so: Werden die ILS-internen Probeklausuren im Herbst bestanden, ist die Abiturprüfungsteilnahme erst am Frühlingstermin möglich. Werden die Probeklausuren im Frühling bestanden, ist die Prüfungsteilnahme erst am Herbsttermin möglich. Grund: Die schulbehördliche Anmeldefrist für die Prüfungsanmeldung endet jeweils VOR den Probeklausuren (15.07. für den Herbsttermin, dass ist VOR den Probeklausuren im Herbst und 01.12. für den Frühlingstermin, das ist VOR den Probeklausuren im Frühling). Schönen Abend Greetsiel
  8. Nun habe ich auch Chemie in der Einführungsphase (1. Studienjahr, Mittelstufe) hinter mich gebracht. Der Umfang bestand aus dem Stoff von vier Studienheften, eines pro Studienvierteljahr, jeweils mit einer zu lösenden Einsendeaufgabe, sowie einem Schulbuch für die Klassen 7 bis 10, das mich aber noch zwei weitere Studienvierteljahre begleiten wird. Eine Foto des Studienmaterials habe ich unten angehängt. Hier mein Versuch, den Stoff in größere Themengebiete zu gliedern inklusive einer unvollständige Liste von Stichwörtern, um den Themenbereich plastischer zu beschreiben. Diese Aufzählung ist keine zeitliche Abfolge der Stoffbehandlung. Vielmehr gibt es einzelne Bereiche, die in wechselnden Kontexten immer wieder Gegenstand der Betrachtungen waren (z.B. Reaktionsgleichung ableiten und ausgleichen, stöchiometrisches Rechnen oder mit dem Schalenmodell im Kopf und dem Periodensystem "in der Hand" die Elektronenübergänge herleiten). Die organische Chemie war bisher kein Thema, kommt aber ab dem folgenden Studienheft dazu. Stoffe: Modellierung, Reinstoff, Element, Verbindung, Atom, Molekül, Messbare Eigenschaften: Aggregatzustände, Löslichkeit, Dichte, Leitfähigkeit Stoffgemische: Trennverfahren, insbesondere Destillation und Chromatografie Chemische Reaktionen: Stoffumwandlungen, Formel, Wortgleichung, Reaktionsgleichung: Ableitung und Ausgleich, Stöchiometrie/Massenberechnungen Chemische Gesetze: Multiple Proportionen, Massenerhaltung, Energieerhaltung, Periodensystem/Einteilung der Elemente Luft und Wasser: Zusammensetzung, Luftverschmutzung, Wasserkreislauf, -nutzung, -gewinnung, -aufbereitung Metalle: Oxidation, Reduktion, Redoxreaktion, Metallreihe, Verfahren zur Gewinnung Atome / Moleküle und Elemente / Verbindungen: Historie, Dalton/Rutherford/Bohr, Atommasse, Wertigkeit, Strukturformel, Elektronenschreibweise, Bindungsarten Salze und Säure-Basen-Reaktionen: Salzbildung, Säurebegriff Arrhenius/Brönsted, Hydronium-/Hydroxidionen, (Auto)Protolyse, pH-Wert, Neutralisation, Titration Elektrochemie: Elektrolyse, Galvanik, Korrosion, Spannungsreihe der Elemente, Batterie/Akku/Brennstoffzelle, Kupferraffination Zwischen den beiden ersten und den beiden letzten Studienheften gibt es einen großen Unterschied in der Schwierigkeit des Lernstoffes, das dritte Studienheft empfand ich als richtigen Bruch. Im dritten und vierten Studienheft sind es die Säuren und Basen, die mir zunächst erhebliche Kopfzerbrechen (im wörtlichen Sinne) bereiteten. Für mich ist das Thema Säuren und Basen ein gutes Beispiel dafür, dass, wenn man tief und immer tiefer in den Wald vordringt, die Gefahr droht, vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen und von den Bäumen erschlagen zu werden. Als ich mich mal wieder unter einem Baumstamm wiederfand, stellte ich mir (endlich?) die Frage: Was ist der eigentliche Kern des Themas, aus dem sich der Rest erklärbar und nachvollziehbar entwickeln kann? Für diesen Schritt hat mir auch eine Frage der Einsendeaufgabe im vierten Studienheft geholfen: "Was ist das Besondere einer sauren Lösung?" Das ist die Frage nach dem Wald, die sich nicht mit der Aufzählung von Bäumen beantworten lässt. Ich vermute aber, das ist der normale Weg bei Erkenntnisgewinn, ein Abstraktionsprozess, bei dem man erst mal in den Wald läuft (Details aufsaugen), dann eine Lichtung sucht, in die Höhe fliegt, Abstand zu den Bäumen gewinnt (innehalten) und dann mehr und mehr den Wald erblickt (abstrahieren). Nun zur Güte des Studienmaterials. Es besteht aus einem Schulbuch für die Klassen 7 bis 10, inklusive einer CD-ROM mit ergänzenden Text-, Bildmaterialien und Übungsaufgaben zu jedem Kapitel, sowie vier Studienheften. Die formale Qualität des Buches und der Hefte (sprachlich verständlich geschrieben, sauberes Schriftbild, saubere Grafiken, mehrfarbig, stabile Bindung, etc.) finde ich sehr gut. Die Studienhefte haben eine eigene Gliederung, die mitunter anders ist als im Schulbuch. Bevor das Studienheft eigene Inhalte präsentiert, wird zuvor auf einzelne Kapitel/Abschnitte des Schulbuchs verwiesen, die vorweg studiert werden sollen. Die eigenen Inhalte der Studienhefte wiederholen den Schulbuchstoff nicht oder nur da, wo es für die Überleitung zu einer vertieften Darstellung passend erscheint. Sie ergänzen und vertiefen die Schulbuchinhalte durch Beispiele, weitergehende Fragestellungen und Herstellung weiterer Zusammenhänge mit anderen Sachverhalten. Die Hefte setzen damit eigene Schwerpunkte und behandeln Stoff, der im Buch möglicherweise zu kurz kommt. Das ist im Präsenzunterricht sicherlich ähnlich. Auch da ist das Schulbuch vielleicht (aber nicht unbedingt) Dreh- und Angelpunkt aber jedenfalls nicht das letzte Wort zum Curriculum, das hat der Lehrer. Meine Schwierigkeiten im dritten und vierten Quartal möchte ich nicht auf das Buch oder die Studienhefte schieben (obwohl es verlockend ist, genau das zu tun). Das Studienmaterial ist eben KEIN Konsumgut, sondern bildet die Grundlage für den Prozess des Auseinandersetzens. Es ist keine Chipstüte, die man nur leer essen muss, um das Ziel zu erreichen, das man mit dem Öffnen der Tüte zu erreichen suchte. Der notwendige Denkprozess für den eigenen Erkenntnisgewinn nimmt einem kein Lehrmaterial ab. Und die Steine auf dem Weg muss jeder selbst beiseite räumen. Mit dem ILS-Abiturlehrgang erwirbt man auch keine Garantie auf einen sorgenfreien Weg zu einem guten Abschluss, egal wieviel Geld der Lehrgang kostet. Die Beispiele und vor allem die Lösungen zu den Übungsaufgaben im Heft könnten allerdings manchmal ausführlicher sein. Der Text ist zu einem sehr überwiegenden Teil flüssig geschrieben, ohne "komische" oder nicht nachvollziehbare Sprünge oder Brüche in der Darstellung. Vielleicht könnten auch die Erklärungen an der einen oder anderen Stelle noch ausführlicher und detaillierter sein. Mir fehlt auch ein wenig die Struktur und Systematik in der Darstellung des Stoffes. Aber: diese Heftreihe beginnt praktisch bei null und anfangs ist eben noch nichts oder zu wenig vorhanden, dem eine Struktur oder ein System verpasst werden könnte. In einem späteren Wiederholungs- und Vertiefungszyklus kann das anders sein. Ich habe den sicheren Eindruck, in Richtung Abitur ein "großes" Lehrbuch anschaffen zu wollen und auch schon begonnen nach einem geeigneten zu recherchieren. Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich dem Studienmaterial (Buch+CD+Studienhefte) deshalb 7 Punkte. Ich benutze auch andere Lernkanäle, z.B. Youtube und Beiträge aus Chemie-Foren (auf die mich Google leitet). Ich fand folgendes Wiki-Projekt "Anorganische Chemie für Schüler": https://de.wikibooks.or/wiki/Anorganische_Chemie_für_Schüler. Alle vier Einsendeaufgaben korrigierte ein Fernlehrer im Online-Modus. Die korrigierten Arbeiten erhielt ich zwischen 10 und 14 Tagen nach Abgabe zurück. Ich empfinde den Chemie Lernstoff als eine große Herausforderung, die mir aber viel Spaß macht, auch wenn man manchmal leiden muss. Diese Art der Naturbeschreibung, Verhaltenserklärung und Verhaltensprognose gefällt mir. In den verbleibenden beiden Studienjahren in Richtung Abitur, acht Studienvierteljahre, kommen noch neun Studienhefte inklusive Einsendeaufgaben auf mich zu, ziemlich regelmäßig auf die Quartale verteilt. Chemie kurz und bündig: Mein Lieblingsfach! Schöne Woche Greetsiel 27.01.2019
  9. Greetsiel

    Planänderung

    Da habe ich begründete Zweifel. Die Widerspruchsfähigkeit ist ja nicht an die Klausureinsicht gekoppelt. Du kannst der Benotung ja auch ohne Klausureinsicht widersprechen, innerhalb einer Frist. Im Umkehrschluss kann die Klausureinsicht daher nicht die Widerspruchsfähigkeit beenden, sondern nur das Fristende. Gehe vor Fristende in die Klausureinsicht, mache Dir Notizen, danach ein Gedächtnisprotokoll, schreibe zu Hause den Widerspruch, wenn Du weiterhin widersprechen willst. Wird der Widerspruch abgelehnt, kannst Du dem Ablehnungsbescheid auch noch einmal widersprechen. Dann muss sich der Prüfungsausschuss mit der Angelegenheit befassen. Sollte es doch so sein, dass der Widerspruch an Ort und Stelle eingelegt werden muss, dann tue das ohne Begründung. Denn dem möglichen Ablehnungsbescheid kannst Du widersprechen, dann mit einer ausführlichen Begründung auf Grundlage Deiner Erkenntnisse (Notizen, Gedächtnisprotokoll) aus der Klausureinsicht. Siehe auch Beitträge in diesem Thread: Schönen Abend Greetsiel
  10. Mit Abgabe der letzten Einsendeaufgabe des ersten Studienjahres, der elften, habe ich Mathe in der Einführungsphase (Mittelstufe) abgeschlossen. Ich berichte jetzt vom ersten Mathe-Jahr. Zu jedem der elf Studienhefte gab es eine Einsendeaufgabe. Ein Bild mit dem Studienmaterial ist unten angehängt. Auf dem Bild sind die Studienhefte nach Themengebieten gruppiert. Die Nummern oben rechts auf jedem Heft, geben die zeitliche Reihenfolge ihrer Bearbeitung an. Die Themenblöcke waren: Lineare Zusammenhänge (4 Hefte), quadratische Zusammenhänge und allgemeine Potenzen (3 Hefte), exponentielle/logarithmische Zusammenhänge (1 Heft) und Geometrie (3 Hefte). In jedem der vier Studienvierteljahre gab es neue Hefte, in der Abfolge der Quartale 2, 4, 3 und 2 Stück. Ich bin sehr zufrieden mit der formalen Qualität der Hefte (sprachlich verständlich geschrieben, sauberes Schriftbild, saubere Grafiken, stabile Bindung, etc.) und deren Inhalt, d.h. der Art und Weise der Stoffvermittlung. Ich las gerne in den Heften und werde es in Zukunft wieder gerne tun, zum Zwecke der Wiederholung oder des Nachschlagens wegen. Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich den Studienheften deshalb 9 Punkte. Die Punktzahl ist allerdings sehr subjektiv und ist deshalb so hoch, weil ich mich immer gut abgeholt fühle, wenn ich mit den Heften lerne, nachdenke und Aufgaben löse. Mein Grundniveau passt zur Ausführlichkeit und zum Anspruchsniveau der Darstellung des Stoffes, der Übungsaufgaben und der präsentierten Lösungsvorschläge. Dieser Lernweg, Text und Bilder, ist eindimensional und damit natürlicherweise limitiert. Ich kann mir daher auch gut vorstellen, dass aller Text, Bilder und Beispiele in ihrer (natürlich auch beschränkten) Ausführlichkeit nicht reichen, wenn die Mathe-Affinität eine nicht zu quantifizierende Schwelle unterschreitet. Hinzu kommt, dass der Stoff für mich nicht neu ist, es handelt sich eben um Stoff bis Klasse 10, mit dem ich schon zu Schulzeiten im Großen und Ganzen gut zurecht kam. In den kommenden zwei Lehrgangs-Jahren wird es im Gegensatz dazu viel unbekannten Stoff geben und ich bin gespannt, ob mein positiver Eindruck der Schulmathematik und ihrer Vermittlung durch die ILS Lehrmaterialien bestehen bleibt. Andere Lernkanäle, wie Fragen an den jeweiligen Fernlehrer, Schul- und Lehrbücher, Youtube-Videos oder Internet-Animationen, Austausch mit anderen Abitur-Teilnehmern oder Nachhilfe, habe ich im Wesentlichen nicht genutzt. Wenn ich mit einer Einsendeaufgabe fertig war, fand ich in Mathe-Foren zu einzelnen Aufgaben manchmal Beiträge/Lösungsvorschläge, oder besser gesagt Ergebnisvorschläge ohne oder mit einem nur angedeuteten Lösungsweg, die von anderen Teilnehmern schon einmal dort nachgefragt wurden. So konnte ich mit meiner eigenen Lösung vergleichen. Ich hatte auch mal Abweichungen und begab mich dann auf Fehlersuche, was mitunter zu einer zusätzlichen Vertiefung der Angelegenheit führte und damit einen echten Nutzen hatte. Bei den Logarithmen wollte ich nun (im Gegensatz zur Schulzeit) endlich wissen, wie früher ohne Taschenrechner nur mit einer Logarithmentafel logarithmiert und mit dem Rechenschieber gerechnet werden konnte. Das wird im Studienheft nur kurz angesprochen, ich fühlte mich aber herausgefordert, die genaue Vorgehensweise dabei zu erlernen (was nicht schwierig ist). Eine Logarithmentafel als PDF-Datei fand ich im Internet mühelos, einen Online-Rechenschieber auch. Bei den Aufgaben (Übungsaufgaben, Einsendeaufgaben) ist mir aufgefallen, dass die Aufgabenstellungen oft einen Praxisbezug aufweisen, der es erforderlich macht, die praktische Fragestellung zunächst in eine passende (!) mathematische Fragestellung zu überführen, diese durch zielgerichtetes Rechnen zu lösen und die mathematischen Ergebnisse am Ende als Lösung der praktischen Ausgangsfrage zu interpretieren. Dabei gewann ich den Eindruck, gar nicht Mathematik zu machen, sondern einen "Mathe-Werkzeugkasten" zu erlernen und diesen für die Lösung von Problemstellungen, in passender Weise, und das ist die eigentliche Schwierigkeit, anzuwenden. Mir bereitet das jedenfalls viel Freude. Insgesamt vier verschiedene Fernlehrer korrigierten meine Mathe-Einsendeaufgaben. Davon drei Fernlehrer im "Online-Modus", also Korrektur direkt im elektronischen Abgabedokument (im RTF-Format), und einer im "Papier-Modus", also Korrektur im Papier-Dokument. Nach meiner Abgabe im Online-Studienzentrum wurde das Dokument von ILS ausgedruckt und dem Fernlehrer auf dem Postweg zugeschickt, der mir das korrigierte Exemplar dann seinerseits auf dem Postweg zurückschickte. Die Korrekturzeiten betrugen zwischen 0 und 8 Tagen, wobei 0 Tage mehrere Male vorkam. Damit ist Mathe mit Abstand das Fach mit den kürzesten Korrekturdauern unter meinen Fächern. Mathe kurz und bündig: Das leichteste Fach! Soweit ich es überblicke, stehen mir in den restlichen zwei Studienjahren noch 19 Studienhefte und 18 Einsendeaufgaben in Mathe bevor. Ich nehme die Herausforderung an und freue mich schon darauf. Bis zum Beginn des zweiten Studienjahres habe ich aber erst einmal Mathe-Pause. Schönen Sonntag Greetsiel 19.01.2019
  11. Seit 1.1.19 gibt es doch das neue Brückenteilzeitgesetz, also Anspruch auf Teilzeit mit Rückkehrrecht. Bei mehr als 200 Beschäftigen hat die Arbeitgeberin doch überhaupt keine Einspruchsmöglichkeit (bei mehr als 200 Beschäftigten gibt es keine sog. Zumutbarkeitsgrenze). Lass Dich nicht so einfach wegfegen. Schönen Abend Greetsiel
  12. Heute Abend habe ich eines der wenigen Formulare im Abiturlehrgang ausgefüllt, nämlich das für die Fächerwahl, und per E-Mail an meinen Studienbetreuer bei ILS geschickt. Damit stehen meine acht Prüfungsfächer fest: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Geschichte, Latein, Mathematik und Physik. Ich hätte mich noch nicht entscheiden müssen. Weil ich mir bei meinen Fächern aber sicher bin und unbedingt vermeiden möchte, dass ich ab dem kommenden Studienvierteljahr auch noch die Studienhefte der anderen Fächer bekomme, erscheint mir der Zeitpunkt für die Fächerwahl heute günstig. Notwendig wäre das zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewesen. Ohne Einschränkung der Fächer, werden alle Studienhefte versendet, außer die der "anderen" Fremdsprachenfächer, denn jeder Teilnehmer hat bereits bei der Anmeldung zum Abiturlehrgang seine zwei Fremdsprachen festgelegt. Ich lerne Englisch und Latein. Eine Frist für die Fächerwahl gibt es nicht. Allerdings müssen im Laufe des Lehrgangs die vier schriftlichen und daraus die beiden Fächer "mit erhöhtem Anspruchsniveau" (Leistungsfächer) gewählt werden. Außerdem ist die Auswahl der acht Prüfungsfächer natürlich die Voraussetzung für die Teilnahme an den Probeklausuren. Irgendwann muss sich jeder festlegen, aber das muss nicht schon so früh sein wie ich es jetzt tue (im letzten Viertel des ersten Jahres). Soweit ich bisher erfuhr, ist diese Auswahl auch noch änderbar. Hätte ich später den Wunsch, Fächer auszutauschen, ginge das wohl auch. Ich nehme an, das "verpasste" Studienmaterial wird dann nachgereicht. Der Stoff muss dann nachgeholt und die Einsendeaufgaben "des neuen Faches" bearbeitet werden. Je später der Änderungszeitpunkt, desto schwieriger stelle ich mir das vor. Ich bin mir bei meiner Fächerwahl aber sehr sicher, auch bei den beiden Fremdsprachen. Ich finde das ILS-Formular auch sehr gut gestaltet. Die von der Hamburger Schulbehörde vorgegebenen Regeln für die Kombination der Fächer, sind sehr gut eingearbeitet, so dass der Kandidat gekonnt durch die Wahl der Fächer geleitet und geradezu gezwungen wird, die Limitierungen zu beachten. Gute Nacht Greetsiel 17.01.2019
  13. Gestern gab ich die letzte der 13 Einsendeaufgaben (insgesamt Nr. 34) ab, in Englisch, und beendete damit das dritte Studienvierteljahr der Mittelstufe (im ILS-Vokabular die sog. Einführungsphase). Für diesen Abschnitt brauchte ich also nach dem Start Anfang November knapp 2,5 Monate. Diese Bearbeitungsdauer hatte ich mir ja auch vorgenommen und konnte sie einhalten, auch weil ich im Urlaub um den Jahreswechsel herum, besonders viel Zeit für mein Abiturprojekt spendieren konnte. Im ersten halben Jahr waren Mathe, Physik und Chemie für mich einfacher zu bewältigen als Deutsch, Englisch und Geschichte. Das hat sich in diesem dritten Quartal geändert. Mathe, Physik und Chemie haben vom Schwierigkeitsgrad merklich aufgeholt und größeren Lernaufwand erzeugt als zuvor. Deutsch, Englisch und Geschichte sind ähnlich aufwendig geblieben. In diesen drei Fächern geht es in den Einsendeaufgaben neben der inhaltlichen Lösung der Aufgaben auch und zunehmend um freie Textproduktion, und das fordert mir stets besonders viel Konzentration und Durchhaltevermögen ab. Meine Leistungen in den Einsendeaufgaben (bzw. deren Bewertungen) sind konstant geblieben und mit denen des ersten halben Jahres vergleichbar. Weil ich die Aufgaben aber nicht unter Klausurbedingungen schreibe (ohne Zeitlimit, ohne Stress, mit Lehrmaterialien, mit Pausen) wären die Leistungen in einer echten Prüfung sicher nicht so gut. Für mich ist es aber keine Option, die Einsendeaufgaben unter (simulierten) Realbedingungen zu lösen, denn damit nähme ich mir einen großen Spaßfaktor. Probeklausuren und Abiturprüfungen sind auch noch weit weg (mehr als 3 Jahre, wie ich kürzlich feststellen durfte, siehe meinen vorangehenden Blogeintrag Nr. 16), so dass ich die Prüfungsdurchführung noch nicht einüben brauche, finde ich. Mein schlechtestes Fach ist Englisch und ich konnte mich bisher auch nicht wesentlich verbessern. Möglicherweise ist es aber auch wichtiger in Zukunft das Niveau zu halten und zu stabilisieren als es verbessern zu wollen. Denn auch in Englisch werden die Anforderungen eher zunehmen als weniger oder leichter zu werden. Es fällt mir auf, dass die freie Textproduktion in Englisch einen immer größer werdenden Anteil in den Einsendeaufgaben einnimmt. Da gibt es dann ein Thema, zu dem ein Text geschrieben werden muss oder eine Fragestellung, die bearbeitet und beantwortet werden soll. Der gewünschte Umfang ist dabei durch eine Anzahl von Wörtern vorgegeben. Und es ist abzusehen, dass diese geforderte Anzahl Wörter im Laufe des Lehrgangs steigen wird. Nun startet also nahtlos das vierte Studienvierteljahr, welches das erste Jahr meines dreijährigen Abiturlehrgangs und die Mittelstufe (Einführungsphase) abschließt. Danach fängt die Oberstufe (sog. Qualifikationsphase) an, die zwei Studienjahre dauert. Im neuen Quartal bekomme ich Latein als neues Fach und zweite Fremdsprache dazu. Latein ist Neuland für mich, damit hatte ich als Lernfach noch nichts zu tun. So wie Latein, wird auch Geschichte in diesem Quartal, mit drei Studienheften und Einsendeaufgaben, den Schwerpunkt bilden. Das neue Studienpaket ist bereits geliefert worden, nachdem ich es zu Wochenbeginn im Online-Studienzentrum anforderte. Ein Bild des Inhalts der Lieferung habe ich unten angehängt. Das (vierte) PWG- (aka Sozialkunde-) Heft habe ich wie üblich aussortiert, weil ich dieses Fach nicht prüfen werde. Es ist auf dem Bild nicht zu sehen. Folgende Fächer bearbeite ich in den nächsten Monaten in 15 Studienheften/Lektionen mit 13 Einsendeaufgaben (Nr. 35 bis 47): 1 x Chemie 1 x Deutsch 3 x Englisch (aber nur 2 Einsendeaufgaben) 3 x Geschichte 3 x Latein (+ ein Grammatikheft für den insgesamt sechs Studienhefte umfassenden Lateinkurs für Anfänger) 2 x Mathe 1 x Physik Der Englisch-Kurs, den ich bereits im ersten Quartal komplett erhielt, wird mit der zehnten Lektion inkl. Einsendeaufgabe (Lektionen 11-20 des Kurses) abgeschlossen. Die Lektionen 1-10 sind nicht Bestandteil meines Lehrgangs (2. Einstieg mit Realschulabschluss). Ich vermute, dass diese ersten zehn Lektionen für die Teilnehmer sind, die den 1. Einstieg in den Abiturlehrgang wählen (mit Hauptschulabschluss) und für solche eines ILS-Englischkurses für Anfänger. Im vierten Studienvierteljahr gibt zwei weitere Studienhefte in Englisch, das sind zwei (reine) Grammatikhefte, deren Inhalte am Ende des zweiten Hefts mit einer Einsendeaufgabe geprüft werden. Mir scheint der Bearbeitungsaufwand zum Ende des ersten Studienjahres nochmals höher zu sein als bisher. Latein ist sicher eine große Herausforderung und auch in Geschichte, immer sehr aufwendig, sind diesmal gleich drei Studienhefte (Kaiserreich, Imperialismus, Erster Weltkrieg, Zeit der Weimarer Republik in Deutschland und der Welt) zu studieren und Einsendeaufgaben zu lösen. Deutsch behandelt zwei Pflichtlektüren, Romane, "Effi Briest" (Fontane) und "Der Vorleser" (Schlink), die beide Gegenstand der Einsendeaufgabe sind. Mathe, Physik und Chemie sind diesmal zwar nicht die dominanten Fächer, aber die werden ja auch fachlich anspruchsvoller und damit zeitintensiver, wie bereits beschrieben. Ich nehme mir deshalb vor, bis Ende April fertig zu werden. Diesmal plane ich also 3,5 Monate ein und nutze einen Teil des Zeitpuffers, den ich in den vergangenen Quartalen "erwirtschaften" konnte. Planmäßig wäre das aktuelle Studienvierteljahr erst Ende Februar zu Ende. Sobald ich durch Abschicken der letzten Einsendeaufgabe ein Fach "abschließe" (in der Mittelstufe), erstelle ich einen Beitrag, in dem ich über den Stoff und alles Erwähnenswerte zum Fach im ersten Studienjahr berichte. Schönen Tag Greetsiel 11.01.2019
  14. Ich habe heute etwas wichtiges über meinen Abiturlehrgang gelernt! Mein bisheriger Plan war es ja, im September 2021 an den ILS-internen Probeklausuren und anschließend am schriftlichen und mündlichen Herbst-Abitur des gleichen Jahres teilzunehmen. Wer entdeckt den Fehler in diesem Plan? ... Das geht gar nicht! Der Grund ist einfach: Die behördliche Anmeldefrist zu den Abiturprüfungen im Herbst endet nämlich am 15. Juli, also vor den Probeklausuren im September. Ohne die bestandenen Probeklausuren ist aber eine Anmeldung zur Prüfung nicht möglich. Die Konsequenz: Wenn ich im September 2021 an den Probeklausuren teilnehme, kann ich erst an den Abiturprüfungen im Frühjahr 2022 teilnehmen (Anmeldefrist: 01.12.2021). Das ist doch mal eine Erkenntnis. Hat es mir keiner gesagt? Doch, ich habe nachgeschaut. Auf den Folien des Webinars zum Start des Abiturlehrgangs, an dem ich teilnahm, steht es (siehe Bild unten)! Mir ist das bisher nicht aufgefallen. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass darauf ausdrücklich hingewiesen worden wäre. Diese interessante Frage wurde auch von niemandem gestellt. Naja, es ging um den Start in den Lehrgang, da sind die Probeklausuren und Prüfungen noch weit weg. Heute Abend ist mir das aber plötzlich glasklar geworden. Das war geradezu ein Aha-Effekt (Nicht, dass ich darauf stolz wäre). Zum einen habe ich mir diese Frage in letzter Zeit öfters gestellt. Zum anderen habe ich vor einigen Tagen das Anmeldeformular zu den Abiturprüfungen vom Hamburger Behördenserver heruntergeladen und da auch gleich gesehen, dass die Anmeldefrist für das Herbst-Abitur am 15. Juli endet. Ich fragte mich mich dann aber nur, wie das die ILS denn überhaupt bewerkstelligt, dass ich mich bis zum 15. Juli anmelde und erst im September die Probeklausuren schreibe und damit die Qualifikation zur Prüfungsteilnahme erlange. Das war wohl der falsche Denkansatz. Immerhin konnte ich mich selber korrigieren. Nochmal für die nachfolgenden Generationen zum mitschreiben: Für das Herbst-Abitur müssen die ILS-Probeklausuren (spätestens) im Frühling zuvor bestanden werden und für das Frühlings-Abitur müssen die ILS-Probeklausuren (spätestens) im Herbst (September) des Vorjahres bestanden werden. Damit rücken die Vorhaben einiger Probanden natürlich in weiter Ferne, mit ILS das Abitur innerhalb eines Jahres zu schaffen (Da hatten wir hier ja schon einmal einen Kandidaten). Das ist rein technisch unmöglich! Denn es bliebe dann nur ein halbes Jahr, um den größten Teil aller Einsendeaufgaben zu lösen (das muss vor den Probeklausuren erledigt sein). Für mein Vorhaben habe ich nun zwei Handlungsalternativen: Entweder ich bestehe die Probeklausuren schon im April/Mai 2021 und nehme am Herbst-Abitur 2021 teil. Das ist ein bisschen knapp, denn um diese Zeit herum endet erst meine reguläre Bearbeitung der Studienhefte. Oder ich bestehe die Probeklausuren im September 2021 und nehme am Frühjahrs-Abitur 2022 teil. Ich tendiere im Moment zur zweiten Alternative. Bei bestem Verlauf des Lehrgangs könnte es aber auch anders sein. Diese Entscheidung kann ich noch etwas nach hinten verschieben. Im Vordergrund steht zunächst mich überhaupt in die Position zu manövrieren, in der ich über diesen Punkt entscheiden kann ... Schönen Abend Greetsiel 05.01.2019
  15. Greetsiel

    Wie wirkt sich der Brexit auf das Fernstudium aus?

    Bedeutet das im Umkehrschluss, dass im ausgehandelten Vertrag über den Austritt alles was hier für den Fall eines harten Brexit beklagt wird, zur Zufriedenheit der Hochschulen geregelt wurde? Schönen Abend Greetsiel
×

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung