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Greetsiel

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Alle erstellten Inhalte von Greetsiel

  1. Ich bin wirklich entsetzt! Warum denn nicht öffentlich? Beim Adressaten handelt es sich doch um eine öffentlich agierende Organisation. Die lebt doch von Öffentlichkeit, sonst könnte Sie den Laden zumachen; Öffentlichkeit ist ihre Existenzgrundlage. Das Ganze hier erinnert mich wirklich an Mobbing von Whistleblowern. Wie die Meute, die sich auf den Whistleblower stürzt anstatt ihn zu unterstützen. Das ist wirklich analog.
  2. Ja, das lässt mich auch ratlos zurück. Hier geht es ja speziell um Zitierregeln, ein Bewertungsmaßstab für schriftliche Arbeiten, auf die sich zu beziehen der Kandidat im Zweifel in der Lage sein muss. Das ist bei Fehlern im Regelwerk unmöglich, wenn er sich beim Abfassen seines Werkes nicht bewußt und entgegen seiner eigenen Kompetenz, an das Falsche anpassen will. Was kann daran falsch sein, so etwas in einem halböffentlichen Raum (dieses Forum) dem richtigen Adressatenkreis (Studenten) bekannt zu machen?
  3. Eben. Und trotzdem geht jedes Merkel-Wort durch die Bewertungsmaschine. Alles Andere ("Content-Marketing") ist Selbstbeschneidung mit der "eigenen Schere im Kopf". Wer "in die Welt hinausruft" (erst Recht anonyme Organisationen), darf sich über "Echo" nicht wundern.
  4. Anlässlich der Abgabe und Korrektur meiner hundertsten Einsendeaufgabe (Fach Biologie, Ökologie, Teil 3) beleuchte ich in diesem Beitrag den Komplex rund um die Einsendeaufgaben, wie ich es in meinen Blogbeiträgen 12 und 13 zu einem früheren Zeitpunkt meines Abiturlehrgangs schon einmal gemacht hatte. Die hundert Einsendeaufgaben fielen alle in den ersten neun Studienquartalen (9 x 3 = 27 Studienmonate) an und teilen sich wie folgt auf meine acht Fächer auf: Mathematik: 22 Einsendeaufgaben aus 22 Studienheften Englisch: 21 Einsendeaufgaben aus 24 Studienheften Physik: 14 Einsendeaufgaben aus 19 Studienheften Deutsch: 13 Einsendeaufgaben aus 14 Studienheften Geschichte: 10 Einsendeaufgaben aus 11 Studienheften Chemie: 9 Einsendeaufgaben aus 9 Studienheften Latein: 6 Einsendeaufgaben aus 7 Studienheften Biologie: 5 Einsendeaufgaben aus 5 Studienheften Sechs weitere Einsendeaufgaben, die aber noch auf meine Bearbeitung warten, komplettieren die ersten 3/4 (der Studienzeit nach) meines Lehrgangs, 9 von 12 Studienvierteljahre: Deutsch: 2 Einsendeaufgaben aus 2 Studienheften Latein: 3 Einsendeaufgaben aus 2 Studienheften Englisch: 1 Einsendeaufgabe aus 1 Studienheft Die Anzahl der Einsendeaufgaben und Studienhefte unterscheiden sich aus mehreren Gründen: Es gibt Studienhefte ohne Einsendeaufgabe. Zum einen gibt es Einsendeaufgaben, die Themen aus zwei Studienheften umfassen, weil sie eine logische Stoffeinheit bilden und deshalb zusammen Gegenstand nur einer Einsendeaufgabe im zweiten Studienheft sind (z.B. in Englisch und Biologie). Zum anderen gibt es Studienhefte, die keinen Schulstoff im engeren Sinne und deshalb keine Einsendeaufgabe enthalten. Beispielsweise in Physik die Studienhefte mit Übungsaufgaben und Lösungen; in Geschichte das Fachmethodenheft; in Latein das Einführungsheft mit Deutsch-grammatikalischen und übersetzungsmethodischen Hinweisen sowie der Vokabelsammlung zu Beginn und in Deutsch das Heft zur Literaturgeschichte mit Texten aus den vorgestellten Epochen. Es gibt auch Studienhefte mit zwei Einsendeaufgaben (Biologie und Latein). Im 12. Studienvierteljahr wird es auch noch ein Studienheft geben, Themenkomplex: Analytische Geometrie in Mathematik, das zwar keinen neuen Stoff enthält, sondern den behandelten Stoff der vorherigen zwei Studienhefte komprimiert und mit Übungsaufgaben wiederholt, aber trotzdem eine Einsendeaufgabe mitbringt. In fast jeder Einsendeaufgabe gibt es den Hinweis, die Aufforderung, sie ohne Studienhefte und andere Hilfsmittel zu lösen. Oft, in der Oberstufe noch öfter, gibt es Zeitvorgaben für die Bearbeitung, zwischen 120 und 300 Minuten. Die Einsendeaufgaben sind also eher wie Klausuren konzipiert und weniger als Hausaufgaben. Ich habe sie aber NIE im Klausurstil gelöst, sondern immer als Hausaufgabe, zeitlich gestreckt eher als "Wochenaufgabe" unter Einsatz aller Materialien, Pausen und ohne Zeitlimit. Die Einsendeaufgaben sehe ich immer als Herausforderung am Ende der Bearbeitung einer Studieneinheit, das "Tüpfelchen auf dem i", auf das ich vorher hinarbeite und mir viel Freude bringt; aber nur wenn ich sie mit Ziel einer bestmöglichen Bearbeitung angehe, bei der ich durch die intensive Beschäftigung mit der Materie (mit dem Studienmaterial und anderer Quellen) aus dem Blickwinkel der Problemlösungssuche, noch mehr lerne. Für mich sind die Aufgabenstellungen in der Regel auch sehr interessant und anspruchsvoll, vor allem in Biologie, Chemie und Physik teilweise sehr anspruchsvoll - gegeben eine zeitlimitierte Klausur ohne Zugriff auf Materialien. In Vorausblick auf meine vier schriftlichen Prüfungen in Biologie, Deutsch, Englisch und Mathematik muss ich irgendwann auch mal unter Zeitdruck üben. In der Oberstufe wird bei der Aufgabenstellung (!) selten unterschieden, ob der Bearbeiter das Fach als Grund- oder Leistungskurs prüfen lassen wird. Das kommt aber vor, z. B. gibt es in Deutsch eine Einsendeaufgabe zum Literaturthema "Kurzprosa", in der die zu bearbeitenden Kurzgeschichten für Grund- und Leistungskurs unterschiedlich sind. Oft kommt es aber vor, dass der Bearbeiter in seiner Abgabe vermerken soll, ob er das Fach als Grund- oder Leistungskurs prüfen lassen will. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Grund- und Leistungskurs ist also der Anspruch (Bewertungsmaßstab), der an die Lösung der Aufgabe gestellt wird; gut nachvollziehbar in den nicht-quantitativen Fächern wie Deutsch, Englisch, Geschichte. Weil ich einem möglichst hohen Bewertungsmaßstab ausgesetzt sein will, gebe ich immer an vorzuhaben, das Fach als Leistungskurs prüfen zu lassen. Die Einsendeaufgaben löste ich alle am PC mit MS Word und gab sie dann über das Online Studienzentrum (Website) von ILS ab. Eine handschriftliche Bearbeitung mit einer elektronischen Abgabe (eingescannt) ist ebenso möglich. Teilweise gab ich ein PDF ab; immer dann wenn dem Fernlehrer die Lösung ausgedruckt auf dem Postweg zugestellt wurde. Teilweise gab ich aber eine RTF-Datei ab, also in einem Austauschformat, wenn die elektronische Datei dem Fernlehrer direkt per E-Mail weiter geleitet wird und er sie im Dokument selber korrigiert. Das genaue Verhältnis zwischen Postweg und elektronischer Zustellung habe ich nicht nachgezählt, aber "gefühlt" schätze ich diese Ratio als 1:2. Die Fernlehrer machen vor allem in Deutsch von dieser (ihrer Wahl-)Möglichkeit Gebrauch, es kam aber auch in in den anderen Fächern vor, außer in Chemie. Fast immer erhielt ich mein ausgedrucktes Exemplar, versehen mit der Korrektur, vom Fernlehrer auf dem Postweg zurück (mit vorgedruckten Umschlägen von ILS), wenn der Fernlehrer sie auf dem Postweg erhalten hatte. Es gibt aber auch folgende Variante: Der Korrektor erhielt meine Lösung auf dem Postweg, ich erhielt die Korrektur in einem separaten Dokument mit den Korrekturhinweisen elektronisch per E-Mail. Im Laufe der Einsendeaufgaben wechselten die Fernlehrerinnen, die sie korrigierten. In Chemie hatte ich bisher nur zwei, in den anderen Fächern mehr; ich habe aber nun nicht nachgezählt. Wechselnde Fernlehrer erfreuen mich immer sehr, denn ich finde es spannend zu sehen, wie sich die Korrekturen meiner Arbeiten mit einem Wechsel des Korrektors ändern. Auffallend waren bisher nur zwei Wechsel. In Deutsch hatte ich vor der Oberstufe im Literaturstrang eine Fernlehrerin, die besonders kritisch korrigierte und mit zahlreichen Bemerkungen in meiner Lösung und am Schluss, sowie auf einem extra Blatt klar machte, dass sie doch einiges auszusetzen hat. Die Noten bewegten sich bei ihr zwischen gut und befriedigend. In der Oberstufe hatte ich nun mehrmals einen Fernlehrer, auch Deutschlehrer, bei dem sich die Noten oberhalb einer 2 bewegten und dessen Anmerkungen bei weitem nicht so kritisch ausfielen. Mich interessiert sehr, wie die Korrektur und Anmerkungen der vorgenannten Fernlehrerin aussähen ... aber eine "Zweitkorrektur" ist nicht vorgesehen und laut Plan werden zwar noch andere Lehrer meine Arbeiten korrigieren; sie ist aber nicht dabei (zumindest Stand heute, die Lehrerzuweisung ist dynamisch und kann sich ändern). Weiterhin hatte ich (nur) einmal eine Englisch-Korrektorin, deren Korrektur ebenfalls aus dem gewohnten Strenge-Rahmen fiel. Bis auf eine Englisch-Lehrerin, waren alle Korrektoren native-speaker, aber nicht unbedingt Engländer; ich hatte auch eine gebürtige Schottin und eine Kanadierin. Die Fernlehrer sind in der Regel - soweit sie sich im Online Studienzentrum oder in einem der ersten Korrektur beigelegten Text vorstellen - Fachlehrer an Gymnasien oder haben einen Hochchulabschluss in dem Fach, das sie betreuen, z.B. in Chemie ein Diplom-Chemiker oder in Biologie eine Diplom-Biologin, eine Diplom-Mathematikerin war auch schon dabei. Mir ist aufgefallen, dass viele dieser Lehrer auch schon sehr lange in der Erwachsenenbildung tätig sind. Ihre Korrekturanmerkungen sind für mich in der Regel nützlich; sie sind mal mehr mal weniger ausführlich, in Deutsch am ausführlichsten. Ich habe nun 2/3 aller Einsendeaufgaben gelöst, 100 von 149. Weitere 49 muss ich in meinem Lehrgang noch bearbeiten (Rest 9. und 10.-12. Studienvierteljahr): 8 x Englisch, 7 x Deutsch, 7 x Geschichte, 7 x Mathematik, 6 x Biologie, 5 x Latein, 5 x Physik, 4 x Chemie. Schöne Woche Greetsiel 29.08.2021
  5. Doch, die Hürde ist die Abiturprüfung. Alles vorher ist für Schulfremde Vorbereitung (die nicht Teil der Abiturprüfung/des Abschlusses ist) und Anmeldungshürden in Bezug auf die Vorbereitung, deren Zweck es ist, alle Beteiligten, insbesondere die Prüflinge cand. vor ihrer Prüfung als einem aussichtslosen Vorhaben, zu schützen.
  6. Die beiden Lehrgangsinformationen von ILS zu Beginn des Lehrgangs und zu Beginn der Qualifikationsphase sind sehr klar und verständlich (und widerspruchsfrei). Das Gesetz gilt selbstverständlich ausnahmslos für alle (wie jedes abstrakt-generelle Gesetz). Es bietet aber Gestaltungsspielräume, klärt also nicht alle Fragen ("kann ..."-Formulierungen). Es spricht aber schon verschiedene Personengruppen an, siehe im Gesetzestext die "... Beteiligung sonstiger Bildungseinrichungen.", ILS gehört dazu (z. B. § 3 Abs. 3, aber auch an anderen Stellen). Es ergibt sich also schon aus dem Gesetz, dass es bei den Prüfungen einen Unterschied machen kann, ob man sie im Rahmen der Abiturvorbereitung und Prüfungsdurchführung einer Bildungseinrichtung wie ILS ablegt oder den Weg alleine geht. Wenn die Antwort im Gesetz steht, dann erübrigt sich ja die Frage an ILS. Allerdings klärt das Gesetz nicht alle Fragen, wie jedes Gesetz, denn der Gesetzgeber hat ja keine Glaskugel um "zukünftige Fragen an das Gesetz" vorherzusehen. Dass die Prüfungsordung nicht alle Fragen klärt ist darüberhinaus Absicht; es lässt Gestaltungsspielräume in der konkreten Anwendung. So gibt es zwischen Hamburger Schulbehörde und ILS eine Vereinbarung (im Verhältnis Staat/Private sind das vom Ergebnis her gesehen staatliche Vorgaben), die die Gestaltungslücken füllen.
  7. Ich kann mich nur an drei Deutsch-Lektüren in der Mittelstufe erinnern: Alfred Andersch / Sansibar oder der letzte Grund und Max Frisch / Andorra, mit der ich im ILS-Abiturlehrgang nochmals befasst war und Goethe / Die Leiden des jungen Werther (der im ILS-Lehrgang auch noch dran kommt).
  8. Ich hatte nochmal nachgeschaut (siehe meinen vorherigen Beitrag), weil ich bei meiner eigenen Schlussfolgerung stutzig geworden sind, Staat (Hamburger Schulbehörde) und ILS könnten durch Vereinbarung vom Gesetz abgewichen sein. Das geht natürlich auf keinen Fall! Vereinbarungen können sich lediglich im Gestaltungsspielraum des Gesetzes bewegen und das ist bei Hamburger Schulbehörde und ILS auch der Fall. Das Gesetz schreibt Deutsch als schriftliches Prüfungsfach vor und gibt darüberhinaus die Möglichkeit einer mündlichen Prüfung im selben Fach. In der ILS-Variante wird auf diese Möglichkeit verzichtet.
  9. Ich glaube nun, dass bereits im Gesetz steht, dass Deutsch verplichtendes schriftliches Prüfungsfach ist. In der Prüfungsordnung steht § 17 (2): "Schriftlich wird in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch geprüft." Das Deutsch auch mündlich geprüft wird, bedeutet NICHT, dass es nicht schriftlich geprüft wird. Deutsch kann auch mündlich geprüft werden, aber es kann auch darauf verzichtet werden, § 17 (4) : "Auf Vorschlag des Fachprüfungsausschusses und mit Einverständnis des Prüflings kann auf die Durchführung einer mündlichen Prüfung in einzelnen Fächern verzichtet werden." Im Rahmen der von ILS durchgeführten Prüfungen ist das der Fall, weil hier kein Fach sowohl schriftlich als auch mündlich geprüft wird. Die Prüfungsordnung gibt also Spielraum für die konkrete Ausgestaltung mit einem Bildungsträger wie ILS. Im Rahmen von ILS ("ILS-wrapping") gibt es 4 schriftliche und 4 mündliche Prüfungen, jeweils in verschiedenen Fächern. Die zwei LKs sowie Deutsch, Mathe und Englisch sind schriftlich, die restlichen vier (die Auswahlregeln garantieren, dass vier übrig bleiben) der acht gewählten Fächer sind mündlich.
  10. Die Probeklausuren muss (heutzutage) jeder bestehen, unabhängig vom Wohnsitz. Mit "ILS-Wrapping" meine ich die Durchführung der Externenprüfung im Rahmen der Vereinbarung zwischen Hamburger Schulbehörde und ILS. Dazu gehört beispielsweise, dass die schriftlichen und mündlichen Prüfungen in den Räumlichkeiten des ILS-Gebäudes durchgeführt werden (meiner Annahme nach exklusiv für ILS-Teilnehmer und nicht für sonstige Externenabiturienten) und das kein Fach sowohl schriftlich als auch mündlich geprüft wird..
  11. Zum einen: Im ILS-Kontext nicht ganz, denn die Hamburger Schulbehörde und ILS haben zur Durchführung der Abi-Prüfungen eine Verabredung getroffen, die vom Gesetz durchaus abweichen könnte. Ohne "ILS -wrapping" gilt das Gesetz uneingeschränkt. Auch wer den ILS-Abiturlehrgang absolviert und anschließend außerhalb der "ILS-Welt" das Externenabitur in Hamburg ablegt, kann Deutsch als mündliches Fach wählen. Bei Ablage des Abiturs "innerhalb der ILS-Welt" kann das aber anders aussehen; wie andere Dinge auch, z.B. der Prüfungsort, ILS-Räumlichkeiten. Zum anderen: In meinem Info-Heft "Abitur: Hinweise zur Arbeit in der Qualifikationsphase" (LBH 901/2Q) steht auf Seite 11 unter "Verteilung Ihrer schriftlichen und mündlichen Prüfungsfächer" eindeutig: "Obligatorisch werden im Schriftlichen die Fächer Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache geprüft."
  12. Die letzten Beiträge verstehe sich so, also sei Lektüre in der Schule ein Konsumgut: lesen, lesen, lesen. Ich empfinde die Lektüren, die begleitende Besprechung in den Studienheften und andere Sekundärliteratur sowie die Aufgabenstellungen im Heft und in der Einsendeaufgabe als Kristallisationskeim, wobei der entstehende Kristall die sprachliche und sonstige intellektuelle Kompetenzerweiterung der Schülerin ist, Ergebnis ihrer (mehr oder weniger) ernsthaften Auseinandersetzung mit den Materialien. Die Auswahl der Literatur halte ich daher für zweitrangig. Für mich sind die Schullektüren immer harte Arbeit, das kann schon beim Lesen anfangen, siehe Goethe/Iphigenie auf Tauris, tut es aber meistens nicht. Der anspruchsvolle Teil beginnt oft erst nach dem Lesen (bei dem man sich Appetit holen soll). Lesen kann jeder in seiner Freizeit (da bleibt es dann meistens beim Lesen, ohne weitere Vertiefung durch Guidance).
  13. Ich belege Deutsch als Grundkurs. Goethe/Faust und Schiller/Die Räuber sind (zumindest im Grundkurs) herausgefallen. Faust war früher in Heft LitO2. Heute gibt es stattdessen LitO2N mit Schiller/Maria Stuart. Die Räuber waren früher in Heft LitO3a; das gibt es aktuell auch nicht mehr.
  14. Das gilt für das Hamburger Schulabitur. Für die Hamburger Externenprüfung (Schulfremdenprüfung), z. B. mit ILS, gilt folgendes: https://www.hamburg.de/bsb/allgemeine-hochschulreife/ Beim Hamburger Externenabitur gibt es in Deutsch KEINE sog. Pflichtlektüre; anders beim Hamburger Zentralabi (Schulabitur).
  15. Ich kann obige Liste noch ergänzen: Leben des Galilei (Brecht) In der Sache J. Robert Oppenheimer (Kipphardt) Die Physiker (Dürrenmatt) Der Untertan (Heinrich Mann) Maria Stuart (Schiller)
  16. Naja, Hefte kommen und gehen. Bei Ersetzung von Material ändert sich die Vermittlung der Lehre etwas, aber nicht deren Inhalte oder nur sehr geringfügig; zumindest bei einem Ersetzungsschritt. Trotzdem kann eine neue Fassung (wenn es sogar ein neuer Titel ist) interessant sein. Ich hatte (längst nach der Bearbeitung jenes Studienheftes) zufällig (da gab es im Online Studienzentrum eine Schülerfrage zu) mitbekommen, dass in Deutsch LitM 1N nicht mehr Lenz/"Arnes Nachlass" (wie zum Zeitpunkt meiner Bearbeitung) , sondern Hoffmann/"Der Sandmann" gelesen und in der Einsendeaufgabe zu bearbeiten ist. Ich schaute dann in meinem Account nach und da war für LitM 1N das PDF meiner ursprünglichen Version (mit "Arnes Nachlass") durch die neue Version (mit "Der Sandmann") ersetzt worden. Es kann sich also lohnen ab und zu mal in den Downloads abgehakter Einheiten nach Neuem Ausschau zu halten (Wann sich eine neuere Version desselben bereits berabeiteten Titels "lohnt" sei mal dahingestellt).
  17. Dem Namen WäLe 1 steht ja schon "auf die Stirn geschrieben", dass es eine Fortsetzung gibt (in Deinem Fall besser: gab). Wer sagte noch, die einzige Konstante im Leben sei die Veränderung? Das gilt auch für Curricula; alles ist im Fluss. Themen in Wäle 2: Wärmeäquivalente (Wärmeenergie <-> mechanische Energie; Arbeit), Wärmekraftmaschinen (Dampfmaschinen, Dampfturbine, Verbrennungsmotoren, Gasturbinen), Gaszustände (Ideale und reale Gase) und Gasgesetze (von Boyle/Marriote, Amonton, Gay-Lussac). Ich nehme an, das wurde vom Lehrplan gestrichen .... oder es findet sich später in anderen Heften (die ich nicht habe). Ich bearbeite in Geschichte gerade im Moment das Heft "Soziale Frage 1", Marx/Engels, Industrialisierung in Deutschland und die sozialen Folgen (Verstädterung, Entwurzelung, Ausbeutung, Verarmung, etc.), Arbeiterbewegung in Deutschland bis 1914 (Entwicklung von Sozialdemokratie und Gewerkschaften) und Bismarcks Politik, Stichwort "Doppelstrategie". Nun rate mal was es nicht (mehr?) gibt: richtig, "Soziale Frage 2" ...
  18. Ja, aber das "sogar" kann sich nicht auf die (formale oder inhaltliche) Heftqualität beziehen, denn in Chemie und Biologie sind alle Hefte modern (die mit den Büchern auf jeden Fall und die anderen bisher jedenfalls auch) und das Wechselspiel von Schulbuch und Heft ist ok. Das Chemie und Biologie Schulbuch in der Mittelstufe bezeichne ich nicht profan als "Beilage". Vielmehr sind die Studienhefte von ILS auch auf diese Bücher abgestimmt, d.h. Schulbuch und ILS-Material bilden eine integrierte Einheit, weil das Studienheft ja immer bestimmte Abschnitte des Schulbuchs referenziert, vom Schüler Vorarbeit (Lesen!) erwartet und anschließend im eigenen Lehrtext die vorher thematisierten Buchinhalte aufgreift (Wiederholung, Vertiefung, Verweise auf andere Themen, Beispiele, Aufgaben) - Buch und Heft spielen Pingpong (Besser: die Hefte spielen alleine Pelota und schlagen den Ball dabei auf das Buch ...) . Für Physik ist das auch vorstellbar, allerdings nur mit einer ganz neuen Heftreihe, die mit dieser Absicht konzipiert wurde.
  19. Ich bin mit den Matheheften bisher sehr gut zurechtgekommen. Eine Jahreszahl (z. B. bei den Angaben im Literaturverzeichnis) finde ich in den Analysisheften nicht. Ob es sich also um die Neubearbeitung handelt, die Du meinst, weiß ich nicht. Das Schriftbild ist modern, das Layout auch. Farbe ist sehr sparsam eingesetzt; außer schwarz wird auch blau verwendet, aber eigentlich nur bei Funktionsgraphen. In anderen Heften wird mehr Farbe verwendet. "Unmoderne" Hefte gibt es auch noch, aber selten. Beispielsweise in Physik und Geschichte. Da springt buchstäblich ins Auge, dass es sich um eingescannte Schreibmaschinentexte handelt (Schreibmaschinenschrift, keine Volltextsuche im PDF möglich und das jüngste Buch in den Literaturhinweisen ist von 1989). Diese Hefte bedürfen unbedingt einer Erneuerung. Das wird auch gemacht - mit der Zeit. Beispielsweise wurde neulich bei mir ein Physikheft durch ein anderes (auch mit anderer "Nummer") ersetzt, das denselben Stoff beinhaltet. Die alte Version bekam ich gar nicht, deshalb kann ich nur stark vermuten, dass die alte Version auch noch aus der Schreibmaschinenzeit stammte (Ich erinnere mich noch an ILS-Abitur-Werbung Mitte der 80er Jahre auf der Rückseite von Programmzeitschriften) und nun durch die neue Version ersetzt wurde. In den Matheheften gefällt mir die Stoffvermittlung und die große Anzahl von Übungsaufgaben sehr. Für Schüler, die mit den Aufgaben Schwierigkeiten haben, würde möglicherweise eine ausführlichere Lösung helfen. Ich habe auch immer wieder Schwierigkeiten. Allerdings beiße ich solange, bis ich den richtigen Weg (besser mehrere Wege) und das richtige Ergebnis habe. Ob ich richtig liege bzw. mich während der Lösungsentwicklung auf dem richtigen Pfad bewege, verrät mir auch weniger die Lösung hinten im Heft, als vielmehr meine eigenen Probe- und Plausibilitäsbetrachtungen, auch unter Verwendung von Mathetools aus dem Internet (Funktionsplotter, computeralgebraische Tools). Dieses wiederholte und langwierige "an der Lösung arbeiten" und "Kratzen/Beißen" bringt Verständnis.
  20. Heute gab ich die vorletzte Einsendeaufgabe des achten Studienvierteljahres ab: In Deutsch, eine Aufgabenstellung zu G. E. Lessings "Nathan der Weise". Ich schob sie sehr, sehr lange vor mir her, weil ich wie immer den enormen Aufwand scheute, der mit der Fremdtextanalyse (Lessing / Nathan) und Eigentextproduktion (Ich selber) für mich verbunden ist. Aber ich habe es dieses Wochenende geschafft, wenn auch nicht in dem für diese Aufgabe vorgegebenen Zeitrahmen von fünf Stunden. Mir kam es mindestens doppelt so lange vor ... mit vielen Unterbrechungen und auf zwei Tage aufgeteilt. "Den Nathan" las ich bereits vor einer gewissen Zeit mit großem Interesse im gelb-blauen Reclam XL Büchlein, ziemlich klein geschrieben. Lessings Sprache und die Versform sind natürlich anders und schwerer zu lesen, als beispielsweise Max Frisch Roman "Homo Faber", ebenfalls ziemlich klein geschrieben (oder sind es doch meine Augen ...) und Bestandteil dieser Studieneinheit, aber ohne Aufgabenstellung in der Einsendeaufgabe. Auch dieses Mal, wie in jeder Einsendeaufgabe in der neuerdings (in der Oberstufe) danach gefragt wird, gab ich an, das Fach mit erhöhtem Anspruchsniveau (als Leistungskurs) zu belegen und die Aufgabenlösung also vor diesem Hintergrund abzugeben und bewerten zu lassen. Denn wenn ich wie in Deutsch auch große Schwierigkeiten mit einer Aufgabe habe, so lege ich immer mein volles Gewicht in die Lösung und möchte dann auch eine Korrektur erhalten, die größtmöglichen Abituranspruch einfordert. Für (ehemalige) Insider: Die Aufgaben drehten sich um die zweite Szene im vierten Aufzug im Kontext des ganzen Stückes, in dem der Tempelherr den Patriarchen von Jerusalem in den Klostergängen spricht und eine kirchliche Bewertung des Umstands erfragt, dass der Jude Nathan das Christenkind Recha, also dessen Adoptivtochter, vor langer Zeit als Kleinkind aus der Not heraus annahm und aufzog. Das Ganze Unterfangen war natürlich weit davon entfernt, der Klausursituation einer schriftlichen Abiturprüfung zu entsprechen. Aber ich habe es hinter mich gebracht - die vorletzte Einsendeaufgabe? Ja, aber über Latein spreche ich heute mal nicht - Verdrängungsmaschinerie ... Der Titel des Beitrags "Mitten im ..." verrät bereits, dass ich trotz meiner Bringschuld im achten bereits mit den Studienheften des neunten Studienvierteljahres begonnen hatte. Und zwar schon längst. Mitte Mai löste ich die erste Einsendeaufgabe und gab sie ab: der fünfte und vorletzte Teil der Analysis-Reihe in Mathematik. Neben Mathematik sind auch bereits die Quartalsinhalte in Physik und Chemie erledigt, sowie eine Englischeinheit. So sind also bereits fünf der elf Einsendeaufgaben und der zugehörige Schulstoff erledigt; das ist aber nicht mal die Hälfte - und dazu noch aus der einfachen. Es gibt also noch viel zu tun, bevor die letzten drei zweistelligen Studienvierteljahre 10, 11, 12, in Angriff genommen werden wollen. Das Studienmaterial des neunten Quartals besteht aus 11 Studienheften inklusive je einer Einsendeaufgabe (die Nummern 95 bis 105) und das Oberstufenschulbuch "Green Line" / Klett-Verlag in Englisch. Ein Foto dieser Sammlung habe ich unten angefügt. Zusätzliche Deutschlektüre muss diesmal nicht beschafft werden. In Biologie, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, gibt es den dritten und letzten Teil der Ökologie-Reihe. Mit diesem Heft wird also das erste der vier großen Abitur-Stoffgebiete Ökologie, Stoffwechsel/Steuerung, Genetik und Evolution, abgeschlossen. In Anlehnung an den hierarchischen Aufbau des Teilfachs, wird ein Streifzug auf der Ebene der Populationen, Arten, Biozönosen und Ökosysteme unternommen. Wie in Chemie auch, spielt in der Ökologie eine ausgefeilte und detaillierte fachsprachliche Nomenklatur eine wichtig Rolle, weil erst sie eine präzise Fachkommunikation ermöglicht. In Deutsch gibt es 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe. Das eine Studienheft gehört zur Literaturreihe und behandelt "Kurzprosa". Je eine Kurzgeschichte von Böll, Bichsel, Schädlich, Brecht und Kafka, die im Heft abgedruckt sind, werden besprochen. In der Einsendeaufgabe soll eine von zwei Kurzgeschichten interpretiert werden: Peter Bichsel: "San Salvador" oder Franz Kafka: "Vor dem Gesetz". Das zweite Heft trägt den Titel "Einführung in die Gesprächsanalyse". Hier geht es um die Analyse von Alltagskommunikation und literarischer Dialoge mit Hilfe von Einsichten und Mitteln aus der Linguistik und der Psychologie. In Chemie, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, geht es um Kohlenhydrate (Sacccharide) und Stereochemie, also den "räumlichen Anordnungsbeziehungen" der Atome in Molekülen (organische Chemie). Hier wird der Stoff der vorherigen Einheiten, Kohlenwasserstoffe und Sauerstoffverbindungen, sehr systematisch fortgesetzt. Kohlenhydrate sind schließlich spezielle Sauerstoffverbindungen mit einer Aldehyd- oder Ketogruppe sowie mindestens einer Hydroxygruppe am Kohlenstoffgerüst, die über Sauerstoffbrücken paarweise miteinander verbunden werden können und so kurze oder lange "Ketten" (besser: komplizierte räumliche Strukturen) bilden können (Grundform mit einem Kohlenstoffgerüst: Monosaccharide, verbunden dann je nach Länge: Di-, Oligo- oder Polysaccharide). In Physik, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, geht es um mechanische Schwingungen und Wellen. Die gab es bereits in der Mittelstufe, aber jetzt werden sie mit den Methoden der Differentialrechnung mathematisch behandelt und durchformalisiert beschrieben: Schwingungsgleichung, Kraft-, Energie- und Bewegungseigenschaften (gleichförmige und beschleunigte Bewegung), Wellenausbreitung. Das ganze Thema ist im großen Physikbereich Optik einsortiert, weil die mechanische Schwingungs- und Wellenlehre das Feld für die Interferenzoptik vorbereitet, bei der in einer späteren Studieneinheit, das Licht als Wellenphänomen beschrieben wird. In Mathematik, 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe, wird die Analysis mit dem letzten Teil zur Differentialrechnung (weitere Ableitungsregeln, gebrochen-rationale- und Exponential-Funktionen) und einem Teil zur Integralrechnung (Flächenberechnungen und Volumenberechnungen von Rotationskörpern, Uneigentliche Integrale, Mittelwertsätze) abgeschlossen, für Grundkursschüler. Der Leistungskursschüler, so wie ich, bekommt im letzten Studienquartal noch ein weiteres Analysisheft zur Vertiefung. In Geschichte, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, wird der Themenkomplex "Industrialisierung" des letzten Studienquartals mit der "Sozialen Frage" fortgesetzt. Der geschichtliche Hintergrund ist aus der Mittelstufe bekannt und wird vertieft: Industrialisierung in Deutschland und die tiefgreifenden sozialen Veränderungen bis zum Beginn des ersten Weltkriegs 1914. Vor diesem Hintergrund: Grundzüge des Marxismus, Arbeiterbewegung, Sozialdemokratie, Gewerkschaften, staatliches und zivilgesellschaftliches Handeln (Bismarck/Kaiserreich, Kirche, Betriebe, politische Parteien und Gewerkschaften). Bis zum Abitur kommt es nun auch darauf an, die Expertise im Umgang mit Quellen und selbständiger Bewertung gesellschaftlicher sowie politischer Ereignisse und Entwicklungen im historischen Kontext auszubauen. In Englisch, 2 Studienhefte mit je 1 Einsendeaufgabe, wird die "alte" sechsteilige EngM-Reihe mit dem Themenkomplex "Lifestyles" beendet und eine "neue" vierteilige Green-Line-Reihe (das Oberstufenbuch) begonnen. Das Oberstufenbuch vom Klett-Verlag wird bis zum Schluss begleitet und ergänzt durch vier ausführliche ILS-Hefte, die mit erläuternden Inhalten und Übungen durch das Buch führen. Die Green-Line-Einsendeaufgaben bedeuten einen Bruch zu den bisherigen Englischaufgaben, die ein Mix aus Vokabel- und Grammatikübungen sowie Textverständnis und Textproduktion waren. In der ersten Einsendeaufgabe der Oberstufen-Reihe geht es nur noch um Textverständnis und Textproduktion, dafür in einem größeren Umfang. Neu ist auch ein "oral assignment" in der Einsendeaufgabe, d.h. eine Aufgabe, deren Lösung in einer 3-5 minütigen mündlichen Aufzeichnung besteht, separat abgegeben wird und in die Bewertung einfließt. Oral assignments gab es zwar auch schon in der Vergangenheit, sie waren aber immer freiwillig und flossen nicht in die Bewertung ein. In Latein, 1 Studienheft, 1 Einsendeaufgabe, gibt es den Lektürekurs Cicero, wie Caesar ein römischer Alleskönner aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Für mich Stand heute nicht machbar. Aber über Latein spreche ich erst wieder ein anderes mal. Auch das neunte Studienquartal ist also wieder vollgepackt. Ein bisschen davon habe ich ja bereits weggeräumt. Schöne Woche Greetsiel 11.07.2021
  21. ILS hat im Online-Studienzentrum einen kurzen Artikel zu den Prüfungen im Frühjahr 2021 veröffentlicht, die wie immer mit dem mündlichen Prüfungsteil beendet wurden. Alle mündlichen Prüfungen fanden erneut unter restriktiven Corona-Bedingungen statt. ILS-Mitarbeiter waren an den Prüfungstagen nicht anwesend. 67 Fernschülerinnen nahmen an den mündlichen Prüfungen teil. 49 haben schließlich das Abitur und drei die Hamburger Fachhochschulreife bestanden. Neun Teilnehmer sind durchgefallen, sechs haben ihre Prüfung abgebrochen. Dreimal gab es einen 1,.. Notendurchschnitt. Schönes Wochenende Greetsiel 24.04.2021
  22. Siehe hier für Informationen und Kontaktpersonen bei der BSB (Behörde für Schule und Berufsbildung): https://www.hamburg.de/bsb/allgemeine-hochschulreife/
  23. Man muss kein Jura studieren, um sich in die Lage versetzen zu können, die eigenen, ganz elementaren und grundsätzlichen Rechtspositionen (im Verfassungsrecht gegenüber dem Staat, im Vertrags- und Sachenrecht gegenüber Privaten) zu kennen. Die Leute (im allgemeinen) sind nur zu faul, sich damit zu beschäftigen, obwohl es so wichtig ist. Was mich darüber hinaus nur noch nervt, wirklich sehr nervt (stellenweise auch hier im Forum) ist die völlig deplatzierte Zurückhaltung gegenüber den eigenen Rechtspositionen und die "devote Hochachtung" gegenüber rechtlichen Phantasiepositionen der "Schreihälse" (z.B. AGB). Ich finde das absolut Irre, was ich immer wieder lesen muss. Ich habe mir gemerkt: Das Recht in der EU ist Verbraucherrecht (übrigens auch Mieterrecht und mit deutlichen Abstrichen Arbeitnehmerrecht), wenn es um Rechtspositionen zwischen Unternehmer (Vermieter, Arbeitgeber) und Verbraucher (Mieter, Arbeitnehmer) geht. Im Zweifel hat der Unternehmer (Vermieter, Arbeitnehmer) nicht den Anspruch (§ 194 I BGB) den er begehrt, aber der Verbraucher (Im Zweifel bedeutet lediglich "eine eingehende Prüfung lohnt sich" für den Verbraucher, Mieter, Arbeitnehmer). Die vorgenannten faulen und devoten Leute gehen vom Gegenteil aus, lassen sich "mit dem Nasenring durch die Manege führen" und wissen nicht einmal, wie ihnen geschieht ... schrecklich! Keine Chance der Schere im Kopf!
  24. Wenn sich zwei einigen, gilt es möglicherweise trotzdem nicht. Stichwort "zwingendes Recht" (als Gegenspieler und limitierenden Faktor des dispositiven Rechts) und das kann man auch im Urheberrecht nicht vernachlässigen. Fernunterrichtsverträge sind immer Allgemeine Geschäftsbedingungen, also gesetzlich zugunsten des Verbrauchers ziemlich reglementiert, §§ 305 ff. BGB. Gerade Fernunterrichtsverträge sind vom Gesetzgeber zugunsten des Verbrauchers besonders stark reglementiert. Was unterschrieben wurde, ist eine Sache. Was der Anbieter sich überhaupt traut, in den Vertrag (seine AGB) hineinzuschreiben und rechtswirksam ist eine andere, gerade bei Fernunterrichtsverträgen.
  25. Hallo Anne, ich mache bei ILS den Abiturlehrgang. Du wirst weder vor Beginn des Abiturlehrgangs noch nach Abschluss der Abiturprüfungen herausfinden, ob ein anderer Weg (Anbieter) besser gewesen wäre, solange Du nur einen Weg ausprobierst (wovon ich ausghehe). Einen kleinen Einblick in beide Welten bekommst Du, in dem Du möglichst zeitgleich beide Abiturlehrgänge beginnst und innerhalb der (ggf. kürzeren) Probezeit entscheidest, welchen beider Lehrgänge Du fortsetzt. Egal welchen Anbieter (ILS oder SGD) Du wählst, die alles Übrige in den Schatten stellende Herausforderung mehrerer Jahre wird es sein, den Abiturlehrgang prüfungsbereit abzuschließen. Schönen Abend Greetsiel
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