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Rosenthal

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Alle erstellten Inhalte von Rosenthal

  1. Ja, klar. Das stimmt. Deshalb bin ich - entgegen manch anderer hier - froh über die Entwicklung der E-Klausuren, die ja genau das - eine Wdh.-Klausur im gleichen Semester, bzw. Alternativtermin - möglich machen sollen in den nächsten Semestern. So hoffe ich, dass sich das in allen Fakultäten nach und nach durchsetzen wird. Gerade für Informatik finde ich das passend. Was die Vorbereitung angeht: Also bei diesem Informatik-Kurs finde ich das nicht sonderlich schlimm. Programmieren ist ja eher eine Fähigkeit, der Wissensanteil ist nicht sooo groß. Aber natürlich muss man dann ab und zu mal wieder üben. Vor allem das "Auf Papier programmieren" für die Klausur. Am Rechner ist es ja einfacher (insofern: eine Vorfreude mehr auf die E-Klausuren) Für Psychologie ist das schon schwieriger mit der Vorbereitung. Aber da bin ich Gott sei Dank so, dass ich mir das relativ schnell wieder ins Gedächtnis rufen kann, wenn ich mir eine gute Zusammenfassung gemacht habe.
  2. Dazu möchte ich nur noch ergänzen, dass der Vortrag von Prof. Stürmer (LG Sozialpsychologie und Dekan der psychologischen Fakultät) sich für mich so angehört hat, dass die E-Klaususren schon dazu genutzt werden sollen, die Klausuren auch vielfältiger zu gestalten. Aber es stimmt schon: Besonders konkret geworden ist er dabei nicht. Ich weiß, dass vielen hier MC-Klausuren nicht gefallen. Subjektiv ist der Eindruck wohl, dass sie nicht richtig abbilden können, wie der Lernstand ist. Allerdings gilt das für offene Klausuren meistens ebenso, nur dass bei diesen hinzu kommt, dass sie zusätzlich schnell ungerecht werden können, da die Auswertung bei weitem nicht so reliabel erfolgen kann wie bei MC-Klausuren. Insofern kann ich den subjektiven Unmut zwar verstehen, aber rein objektiv gibt es mehr Gründe für die MC-Klausuren. Außerdem ist ja auch eine Mischung denkbar. Die E-Klausuren werden in jedem Fall alle möglichen Aufgabentypen abdecken können.
  3. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, im letzten Blogbeitrag war ich ob der Überarbeitung von M1 und M2, die ich beide ja bereist zum Teil (M2) oder mittlerweile ganz (M1) bearbeitet habe, unschlüssig wegen der Prüfung: Soll ich beide dieses Semester absolvieren oder lieber den überarbeiteten Statistik-Kurs im nächsten Semester studieren und bearbeiten. Meine Tendenz war: Schnell beides abschließen. Aber die derzeitigen beruflichen Entwicklungen haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und zwar in zweifacher Hinsicht. Erstens war im Moment so viel zu tun, dass ich zwar M1 endlich komplett durchgearbeitet und auch bereits fast vollständig systematisiert und wiederholt habe, aber für M2 fehlt aktuell schlicht die Zeit. Erst in drei Wochen könnte ich mit der weiteren Bearbeitung richtig fortfahren, aber das wäre mir zu heiß vor der Prüfung, so kurzfristig erst richtig loszulegen. Dennoch wollte ich es zunächst versuchen und zur Not die 25,-€ bezahlen, die eine zu kurzfristige Prüfungsabmeldung im Zweifelsfall kostet. Also hatte ich mich tatsächlich für beide Prüfungen angemeldet. Aber dann ergab es sich schnell, dass ich zur M2-Prüfung beruflich ohnehin verhindert sein werde. Also: M2 muss bis nächstes Semester warten und das heißt: Ich muss dann komplett den neuen Kurs studieren. Zwar wird es wohl einige Überschneidungen geben und die Ansage war, dass es sich in jedem Fall lohnt, den alten Kurs schon mal (in Teilen) bearbeitet zu haben, aber insb. die Softwareausbildung wird umgestellt (von SPSS auf R, was ich sehr begrüße!) und es soll wohl einige neue Inhalte, bzw. Akzentuierungen geben, insb. auch in kritischer Sicht auf die aktuellen Probleme der Forschung (Replikationskrise etc.). Insofern bin ich gespannt! Außerdem nutze ich nun alle Kräfte in den Sommerferien, um mich wirklich gut auf M1 vorzubereiten. Dieses Semester werden nun erstmals nur 1,5h-Prüfungen geschrieben, umso besser muss man also in der Breite aufgestellt sein, um schon mit wenigen Fragen, die aber den ganzen Stoff betreffen können, ausreichend zu punkten. Im Moment komme ich kaum zum Schreiben, was ich sehr bedauere. Hoffentlich finde ich im Sommer wieder etwas mehr Zeit, euch an meiner Vorbereitung und dem Fortschritt teilhaben zu lassen! Soweit erst einmal für heute, bis bald, Euer Rosenthal.
  4. Liebe Freunde der Fernbildung und Informatik, lange habe ich mich nicht mehr melden können. Den Kurs "Einführung in die imperative Programmierung" habe ich jetzt im Akademiestudium an der Fernuni Hagen (dort eigentlich Student im B.Sc. Psychologie, siehe Blog PYGMALION) durchgearbeitet und v.a. die Prüfungsvorleistung bestanden. Hatte ich bei M1 und M2 in Psychologie eher das Gefühl, die Prüfungsvorleistung sei eher eine Fleißarbeit und eigentlich geschenkt, galt das für diesen Kurs nicht. Aber vielleicht liegt das auch an meiner unterschiedlich hohen Begabung für Psychologie oder Informatik. Jedenfalls musste ich bei einigen Aufgaben in Informatik schon knobeln. Die Aufgaben wurden z.T. maschinell ausgewertet, aber auch von Hand bewertet. Dort gab es dann von den Prüfenden hilfreiche Hinweise zur Güte des Programmierstils, Verbesserungsvorschläge und detaillierte Korrekturen. Letztere waren Gott sei Dank bei den handbewerteten Programmier-Aufgaben bei mir nicht notwendig, i.d.R. beschränkte sich die Kritik auf Verbesserungsvorschläge zur Stilistik oder Effizienz meines Codes. Soweit so erfreulich, dass keine Fehler darin waren. Das ist natürlich bei einer Einsendeaufgabe auch nicht besonders schwer, denn man konnte ja nicht nur vorher in der Programmierumgebung am eigenen Rechner alles ausprobieren, sondern sogar mehrmals den Code auch in das Übungssystem hochladen, wo der Compiler auf dem Server der Fernuni auch noch Fehlermeldungen ausgab. Anlass und Zeit zum Korrigieren war also gut gegeben. In der Klausur wird dann mit Stift und Papier programmiert: Keine technische Testmöglichkeit! So dürfte es dann schwieriger werden. Und in der Klausur zählen natürlich ebenso der Stil und die Effizienz des geschriebenen Programms. Also heißt es weiter dran bleiben... ...und zwar leider bis zum nächsten Semester. Denn den diesjährigen Prüfungstermin kann ich aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen. Also: Prüfungsvorleistung schon mal geschafft, aber Prüfung muss noch warten. Ich habe mir vorgenommen, die Übungsaufgaben dann im nächsten Semester dennoch noch einmal zu bearbeiten, um alles gut zu wiederholen und bin gespannt auf die Prüfung. Die Thematik hat mich zumindest soweit mitgerissen, dass ich für das nächste Semester auch wieder neben meinem Psychologie-Studium ein kleines (5 ECTS) Modul aus der Informatik bestellt habe, nämlich den brandneuen Kurs 01604 Einführung in die wissenschaftliche Methodik der Informatik. Iin diesem soll es um einen Überblick über die unterschiedlichen Disziplinen, die Geschichte und Wissenschaftsauffassung der Informatik gehen, Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeitens in dem Bereich werden thematisiert und es gibt - worauf ich mich sehr freue - auch eine Einführung in LaTex. Mal sehen, ob ich das auch wieder so gut neben Vollzeitjob und Psychologiemodul schaffen kann. Dieser Kurs wird im nächsten Semester zum ersten Mal angeboten und ist Teil der Umstrukturierung der Studiengänge der Mathematik und Informatik an der Fernuni. Da hat sich hier und da einiges verändert. Weiterhin sind die Module der Studieneingangsphase für beide Fächer auch im Akademiestudium belegbar, sodass ich mich weiter damit beschäftigen kann, ohne mich direkt zusätzlich in diese Studiengänge immatrikulieren zu müssen. Nachdem Einführungsmodul Informatik und der Programmiereinführung würde ich dann gerne mal ein originär mathematisches Modul ausprobieren. Mal sehen. Soweit erst einmal für heute, bis bald, Euer Rosenthal.
  5. Ja, ist super Das mit den Testfällen stimmt auch, ja! Okay, OOP interessiert mich natürlich auch noch, evtl. auch Datenstrukturen I. Hast du Erfahrung mit "Mathematische Grundlagen"? Will auf jeden Fall auch bisschen Mathematik büffeln
  6. Dazu werde ich sicher auch noch schreiben: Ich nutze aktuell das von der Betreuung vorgeschlagene Setup FreePascal mit dem Editor Geany. Also programmiert wird in Pascal.
  7. Liebe Freunde der Fernbildung und Informatik, nun ist ja schon etwas Zeit ins Land gegangen, seit ich den Kurs "Einführung in die imperative Programmierung" im Akademiestudium an der Fernuni Hagen begonnne habe zu bearbeiten. Für mich - bisher nur die Module des B.Sc. Psychologie an der Fernuni gewohnt - gab es einige Überraschungen: 1. Ein gedruckter Studienbrief. Das war ich von M1/M2 in Psychologie nicht gewohnt, da ist alles online (bzw. mit zu lesender Sekundärliteratur). 2. Wenige Worte, viel Anwendung. Die Theorie hält sich in Grenzen. Vor allem viele Programmierbeispiele beinhaltet der Studienbrief, sodass man die Anwendung direkt nachvollziehen und selber dann ausprobieren, bzw. weiterentwickeln kann. 3. Mitmachen, sonst wird's nichts. Die Inhalte sind für mich, insb. dank amateurhafter Programmiererfahung, schnell zu verstehen und durchzulesen. So habe ich bereits jetzt 2 von 5 Kurseinheiten bearbeitet. Und das zwei Wochen nach offiziellem Bearbeitungsbeginn. Aber: Lesen alleine reicht hier nicht, Programmieren will geübt sein. Dabei... 4. ...mit der Hand! Ja, mit der Hand sollen wir programmieren lernen, also genauer gesagt: Handschriftlich. Zwar sollen wir die Beispiele und Übungsaufgaben auch am PC nachvollziehen, aber per Hand soll es auch gehen. Warum? Zum Einen, weil das eine gute Vorplanung und Konzentration erfordert. Man kann nicht ständig rumprobieren, wie am PC möglich, sondern muss wirklich genau durchdenken, was das Prorgamm können soll und was es tut. Zum Anderen: Auch die Klausur wird handschriftlich stattifinden. 5. Online-Übungssytem. Also dazu werde ich sicher noch einmal mehr schreiben, aber das ist schon genial. Da werden nicht nur MC-Fragen und Programmieraufgaben gestellt und automatisch korrigiert (Korrektur kann man erst nach Bearbeitungszeitraum des jeweiligen Übungsheftes einsehen) sondern einige Aufgaben werden von der Modulbetreuung von Hand korrigiert und wohl auch kommentiert (der Einsendeschluss ist noch nicht vorbei, also noch keine Erfahrung mit der Korrektur). Wenn bei den automatisch oder hand-bewerteten Aufgaben Code zu programmieren ist, wird dieser online auf den Servern der Fernuni kompiliert (Fehlerausgabe falls nicht möglich) und dann auch direkt auf verschiedene Testfälle hin überprüft. Das ist natürlich tolles Feedback! Während der Bearbeitungszeit kann man die Einsendung immer noch bearbeiten. 6. Es zählt nicht alleine, dass ein geschriebenes Programm funktioniert, sondern der Programmierstil ist extrem wichtig. Warum? 1. Damit das Programm wirklich effizient arbeitet (je größer die Software wird, umso mehr machen schon kleine Millisekunden an Zeitersparnis durch effizienteren Code aus), 2. damit man selbst den Überblick behält und auch nach einiger Zeit noch weiß, was man da gemacht hat und 3. damit auch andere den Code gut lesen und verstehen können (im Software-Prozess arbeitet man ja oft im Team). 7. Die Newsgroup. Also, die Newsgroup. Wer meinen andern Blog hier zum Psychologie-Studium kennt, weiß, dass ich mit den Moodle-Foren nicht viel anfangen kann. Ich lerne i.d.R. lieber alleine und finde den Austausch oft sehr anstrengend und wenig zielführend. Anders hier. Das hat zwei Gründe. Zum einen inhaltlich: Es sind weniger Studierende als in der Psychologie, es ist insgesamt ruhiger und übersichtlicher. Es sind studentische Mentoren dabei (wohl aus höheren Semestern?), die moderieren und helfen und das ganze sehr zeitnah. Zweitens: Ein technischer Grund. Die Newsgroup ist nicht in Moodle, wo man sich immer erst einloggen und dann über die Lernumgebung bis zum Forum der jeweiligen Unit vorklicken muss. Die Newsgroup ist tatsächlich eine old-style Newsgroup. Das tolle ist, dass man sie deshalb in einem entsprechenden Programm abrufen kann, z.B. Thunderbird, das ich ohnehin jeden Tag für Mails und Kalender nutze. Perfekt! So kann ich ohne großen Aufwand vorbei schauen und die Bedienung ist super easy und ohne ständiges Einloggen. Außerdem gibt es eine Newsgroup für den ganzen Kurs und nicht "tausend" Unterforen in Moodle (was sicher auch Vorteile haben kann, insb. bei vielen Studierenden und entspr. vielen Anfragen, aber ich finde es zu umständlich). Die "alten" Newsgroups scheinen so eine Eigenheit der Fakultät Mathematik+Informatik zu sein und ich finde das super. Leider habe ich gehört, dass in neuren Kursen, z.B. dem Vorkurs Mathematik, der dieses Semester komplett neu bearbeitet herausgekommen ist, jetzt auch auf Moodle-Foren (bzw. zum Übergang wohl "Moodle-Newsgroup" genannt) gesetzt wird. Hoffentlich gibt es eine Möglichkeit, auch diese dann über einen Client wie Thunderbird abzurufen, das würde mir sehr die Mitarbeit erleichtern (bzw. überhaupt schmackhaft machen). Nunja, mal sehen. So viel erst einmal als groben Überblick. Kurseinheiten I+II und die entsprechenden Aufgabenhefte habe ich bereits bearbeitet. Demnächst dann hier sicher mehr. Schreibt doch, falls euch etwas bestimmtes interessiert. Bis dahin, bleibt neugierig und positv! Euer Rosenthal.
  8. Rosenthal

    Countdown

    Das klingt sehr interessant! Bin gespannt, mehr über dein Studium zu lesen!
  9. Naja aus wissenschaftlicher Sicht ist das sicher verständlich, um alles aktuell zu halten. Und hin und wieder wird so ja auch auf Feedback reagiert. Aber klar, die ständige Umstellung ist gerade im Fernstudium, das man i.d.R. ja gerne besonders flexibel studieren möchte, besonders unschön für die Studierenden.
  10. Das ist wie gesagt auch der Plan und ich bin recht zuversichtlich! Spätestens in M6b steht ja dann wieder statistische praktische Arbeit an, dann wird es sicher auch noch einiges zu R geben.
  11. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, das Sommersemester startet mit einem Hin und Her in mir. Kurz zum Stand: Ich bin jetzt schon seit 3 Semestern im B.Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen eingeschrieben. Da ich parallel noch ein berufsbegleitendes Masterstudium im Hauptberuf absolviere, und Psychologie eher "zur Freude" nebenher betreibe, habe ich mich nur langsam durch das Material gearbeitet. Nun wollte ich in diesem Semester endlich sowohl M1 (Einführung) als auch M2 (Statistik) mit der jeweiligen Klausur abschließen. Mir hätte nur noch Statistik II gefehlt und natürlich regelmäßige Wiederholung des bereits vor längerer Zeit bearbeiteten Stoffs. Nun gab es Anfang des Semesters folgende Neuigkeiten: Sowohl M1 als auch M2 werden grundlegend überarbeitet. Im Einführungskurs innerhalb von M1 wird auf die neue Auflage des "Gerrig" umgestellt und es soll daher auch neue Online-Vorlesungen geben. In M2 wiederum ist noch nicht ganz klar, ob auf andere Literatur umgestiegen wird, in jedem Fall aber soll den "aktuellen Diskussionen" um die Forschungsmethoden stattgegeben und daher alternative statistische Verfahren stärker in den Fokus genommen werden. Außerdem soll softwaretechnisch von SPSS (mit zusätzlichen, freiwilligen R-Tutorien) komplett und verpflichtend auf die Statistik mit R umgestellt werden. Nun hat das auf einen Teil meines Plans keine Auswirkungen, eher bestärkt es mich: M1 möchte ich unbedingt schnell abschließen, zumal ich die alte Ausgabe des Gerrig besitze und wirklich keine Lust habe, mich noch einmal durch die ganze Bandbreite der psychologischen Fächer innerhalb eines Semesters mit neuem Buch zu arbeiten. Aber was M2 angeht, bin ich jetzt wirklich hin- und hergerissen. Mich interessiert Statistik sehr und besonders der methodenkritische Aspekt in der Überarbeitungsankündigung macht mich neugierig. Außerdem finde ich die Statistik mit R einfach super, denn zum Einen ist es OpenSource (im Gegensatz zu SPSS) und zum Anderen liebe ich es zu programmieren und bin auch der Meinung, dass heutzutage jede/r ernstzunehmende/r Naturwissenschaftler/in Grundlagen der Programmierung beherrschen sollte. Gleichzeitig kommt erschwerend hinzu, dass ich mich leider nicht richtig informiert hatte. Ich war davon ausgegangen, dass die nächsten Modul ebenso wie M1/M2 immer erst Moduleinheit für Moduleinheit freigeschaltet werden. Deshalb hatte ich M3a und M3b (Allgemeine & Biologische Psychologie) schon jetzt bestellt, um im nächsten Semester vorarbeiten zu können. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, in diesen Modulen ist alles von Anfang an zugänglich. Allerdings gibt es auch einen gedruckten Studienbrief in M3b und wenn ich das Modul jetzt erst in einem Jahr belege, weil ich noch auf den Abschluss von M1/M2 warten muss (vorher kann man keine weiteren Prüfungen im Studium absolvieren), laufe ich Gefahr, bis dahin das Modul noch einmal neu bestellen (und bezahlen) zu müssen, um aktuelles Material zu haben, wer weiß, wie viel dort bis dahin überarbeitet wird. Leider haben mich die Themen in M3a und M3b zusätzlich schon jetzt nach kurzem Überfliegen bereits so stark mitegerissen, dass ich nicht erst ein Jahr warten will, um mich damit zu beschäftigen. Wenn ich also schnell sein will, muss ich dieses Semester M1 und M2 beide in alter Form abschließen (und hoffentlich bestehen, sonst müsste ich dann zusätzlich noch die neuen Versionen bearbeiten...). Andererseits reizt mich eben die angekündigte Überarbeitung von M2. Eine mögliche Lösung wäre natürlich M1 und M2 dieses Semester abzuschließen und im nächsten Semester M2 nochmals kostenlos als Wiederholer zu belegen (das wird wohl möglich sein laut Ankündigung) und mir die neuen Inhalte dann zumindest noch anzuschauen. Mal sehen, wie das alles klappt, schließlich sind zwei Modulklausuren neben allem anderen, was ich noch zu tun habe, ja eine ganze Menge. Ich werde das mal das Semester über beobachten, hoffentlich wird mir die Entscheidung nicht abgenommen. Sollte es so kommen, dass ich nur eine Klausur vorzubereiten schaffe, würde ich aber definitiv M1 absolvieren und dann M2 im nächsten Semester mit neuem Inhalt belegen. Wie es von der Modulbetreuung schon hieß: Die Grundlagen der Statistik werden sich ja nicht ändern, es wird nur andere Scherwpunktsetzungen geben. Der bisherige Stoff wird also ohnehin nützlich sein. Es bleibt also spannend. Bis bald erst einmal, bleibt neugierig und positiv, euer Rosenthal.
  12. Das mache ich ja auch bei meinen Psychologiekursen immer gerne, also sicher auch hier!
  13. Das klingt doch gut Kulturwissenschaften würden mich auch interessieren, aber nur Geschichte und Literatur. Rechtswissenschaft fände ich aber ebenso spannend. Naja - mal sehen. Das Leben ist ja - hoffentlich - noch lang
  14. Liebe Freunde der Fernbildung und Informatik, es ist passiert, ich konnte nicht widerstehen: Schon als Kind in der Schule habe ich mich nicht mit nur einem oder zwei Lieblingsfächern zufrieden gegeben, sondern interessierte mich eigentlich immer für alles (außer Sport, naja...). Wer meinen anderen Blog hier - PYGMALION - Psychologie berufsbegleitend - verfolgt, weiß, dass ich eigentlich auch so schon genug zu tun habe: Ich habe eine Vollzeitstelle in einem künstlerisch-pädagogischen Beruf, absolviere dazu gerade noch einen berufsbegleitenden Master (der allerdings nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt) und studiere an der Fernuniveristät Hagen im B.Sc. Psychologie. Letzteres mache ich allerdings v.a. wegen des Interesses, nicht unbedingt wegen des Abschlusses, denn im Moment bin ich mit meinem aktuellen Beruf recht zufrieden. Nun kamen verschiedene Dinge zusammen. Im B.Sc. Psychologie steht gerade das Modul M2 - Statistik an. Das hat in mir wieder einige Mathematik-Lust geweckt, gleichzeitig gibt es dort neben einer Einführung in die Statistiksoftware SPSS auch noch die freiwillige Einführung in die Statistik-Programmiersprache R. Beides hat es mir angetan. Da ich als Kind schon einmal angefangen hatte, etwas Programmierung zu lernen, fing ich wieder an etwas herumzuprogrammieren in der Sprache, die mir damals am liebsten geworden war: Python. Damit ist also auch der Name des Blogs schnell erklärt. Zwar kann man mit diversen kostenloses Tutorials und Apps da sehr weit komemn, aber ich bin einfach ein Fan davon, etwas wirklich von Grund auf zu verstehen und nicht nur planlos "herumzuexperimentieren" (auch wenn das natürlich auch Spaß macht und ja gelegentlich in der Wissenschafts- und Technologiegeschichte schon zu dem einen oder anderen Erfolg führte...). Also war der Beschluss schnell gefasst: Eine akademische Einführung ins Programmieren muss her. Und eine der vielen wunderbaren Eigenschaften der Fernuni Hagen ist es ja, dass sie das Akademiestudium anbietet, in dem es möglich ist, einige Leistungsnachweise und manchmal sogar Modulprüfungen zu absolvieren ohne in einen konkreten Studiengang immatrikuliert zu sein. Und so habe ich - als eigentlich Student im B.Sc. Psychologie - also nun den Kurs 01613 - "Einführung in die imperative Programmierung" bestellt und auch bereits begonnen zu bearbeiten - dazu sicher bald mehr. Was daraus nun wird? Keine Ahnung. Der Kurs umfasst "nur" 5 CP, ist also im Vergleich zu den Psychologiemodulen (15CP) überschaubar. Gleichzeitig gingen mir die ersten Seiten des Kursskriptes aufgrund doch einiger Vorkenntnisse sehr leicht "durch die Finger". Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Und vielleicht, ja vielleicht, bekomme ich ja so viel Lust, dass ich zwischen den Psychologiemodulen immer mal einen kleinen Leistungsnachweis in Informatik zwischenschiebe, wer weiß. Auf jeden Fall würden mich "Mathematische Grundlagen", "Datenstrukturen I" und "Einführung in die objektorientierte Programmierung" noch interessieren. Es bleibt also spannend. Soweit für heute erst einmal, bleibt neugierig und positiv, euer Rosenthal.
  15. Das hatte ich auch nicht vor, sonst hätte ich wohl kaum ein Psychologie-Studium begonnen Oh, vielen Dank für den Einblick! Sehr interessant! Da freue ich mich zumindest inhaltlich schon einmal sehr drauf. Aber klar: Nach wenig sieht das auch nicht aus
  16. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, ganz kurz zwischendurch: Nach der Neugestaltung der Einführungsmodule M1 und M2 im B.Sc. Psychologie an der Fernuniversität Hagen gab es vermehrt Kritik: Denn die Online-Units (mit Online-Vorlesungen, Quizzes und entsprechenden Foren) wurden nicht von Semesterbeginn an komplett freigeschaltet, sondern nur nach einem bestimmten Zeitplan. So war ein Vorarbeiten nicht möglich.* Nun habe ich schon mal in die Moodle-Umgebungen für das nächste Semester geschaut. Ich habe als Wiederholer (ohne Klausur bis jetzt) die Module M1 (Einführung in die Psychologie) und M2 (Statistik) belegt, von denen ich einen Teil schon bearbeitet habe. Und: Große Überraschung! Der Kurs "Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie" hat ein paar Änderungen zu bieten: Neben einem Fortschrittsbalken (von Studierenden gewünscht) werden nun zu den Units zusätzlich sog. "Abschlussbeiträge" eingeführt. Absolviert man die Quizzes UND diesen Abschlussbeitrag einer Unit (beide unbenotet!), kann man sich nun selbst bereits die nächste Unit (auch vor der angedachten Zeit) freischalten! Auch das war ein Wunsch vieler Studierenden, der sich wohl auch in der Modul-Evaluation niederschlug. Toll, dass darauf reagiert wird! Gleichzeitig verweist die Modulbetreuung weiterhin auf die didaktischen Vorteile einer sequentiellen Bearbeitung und v.a. die so entstehende Möglichkeit, genau passend zum Thema auch die Betreuung zu bekommen (bei so vielen Studierenden wie in Hagen ist es einfach nicht möglich, immer alle Units inhaltlich zu betreuen, daher wird immer nur die aktuelle Einheit für eine Woche betreut). Das ist soweit auch nachvollziehbar und gleichzeitig sollte der Vorteil eines Fernstudiums eben doch die Möglichkeit der absoluten Flexibilität sein. Das ist in diesem Kurs nun möglich! ABER: Bei den Kursen "Einführung in die Psychologie" und "Psychologie und kulturelle Vielfalt" des Einführungsmoduls wiederum fand ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Hinweis dazu. Es bleibt also fraglich, ob sich diese Neuerung nur auf den Methodik-Kurs bezieht. Dieser wird wie auch das Modul M2 vom Lehrgebiet für Statistik und Methodenlehre betreut. Ich hatte ja insgesamt schon das Gefühl, dass die Kurse dieses Lehrgebietes wesentlich besser durchdacht und an den Studierenden orientiert sind, als die beiden Kurse, die vom Lehrgebiet Sozialpsychologie betreut werden. Es würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn zunächst nur die Methodik-/Statistikkurse diese Neuerung bringen. Andererseits hat das Semester ja noch nicht begonnen, vielleicht wird das selbstgesteuerte Freischalten auch im Einführungskurs möglich sein. Und: Die Moodle-Umgebung für M2 (Statistik) ist auch nicht online, insofern will ich den Tag auch nicht vor dem Abend loben: Wer weiß, ob das Lehrgebiet auch dort nun das Vorarbeiten ermöglicht. Das wäre mir persönlich sehr wichtig, falls es noch weitere Änderungen gibt, denn ich habe M1 bereits (fast) komplett durchgearbeitet und von M2 bereits "Statistik I" durchgearbeitet. Mal sehen... Soweit für heute. Bleibt neugierig und positiv! Euer Pygmalion. * Genau genommen gab es schon eine Möglichkeit, allerdings nur mit Anlauf: Belegte man einen Kurs im folgenden Semester noch mal mit "Wiederholerkennzeichen" kostenlos wieder, konnte man auf die Inhalte des vergangenen Semesters komplett zugreifen.
  17. Rosenthal

    Countdown

    Das klingt doch interessant! Darf man erfahren, welchen beruflichen Background du hast und ob du schon praktische oder theoretische Erfahrungen in dem Bereich hast? Ich studiere im B.Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen und interessiere mich auch sehr für Organisationsthemen.
  18. Tjaja, ich habe dann oftmals wirklich nur Geschwindigkeit auf 1,5 oder 1,75 gestellt und parallel die Folien bearbeitet, um zu sehen, ob irgendwo noch eine interessante Zusatz-Info kommt Zum Stoff: Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Mir war nicht die Stoffmenge zu groß, sondern die Themendichte. Mir wäre mehr Stoff auf weniger Themen (= insgesamt gleich viel Stoff) lieber gewesen. Aber das ist ja auch Geschmackssache. Ich habe parallel zu M2 (WHK) auch noch M3a und M3b bestellt und bin gespannt, da schon einmal "hineinzuschnuppern" zwischendurch und zu sehen, was mich demnächst erwartet.
  19. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, seit längerer Zeit mal wieder ein Update hier. Hauptberuf und Fernmaster in selbigem beschäftigen mich natürlich ordentlich. In Psychologie ist ein weiterer Schritt getan, ich habe den Kurs "Einführung in die Psychologie", der den Hauptteil des Einführungsmodul M1 im B.Sc. Psychologie an der Fernuni Hagen ausmacht, fertig bearbeitet. Aus M1 fehlen mir nun nur noch zwei Kapitel des Kurses "Psychologie und kulturelle Vielfalt". Für das nächste Semester steht dann die Bearbeitung von Modul M2 (Statistik) an. Davon habe ich bereits "Statistik I" bearbeitet. Die Klausurvorleistungen für beide Module sind auch bereits erbracht, sodass ich dann hoffe, im September endlich meine erste oder vielleicht sogar meine ersten beiden Klausur/en zu schreiben. Meine Erfahrungen und Gedanken zum Kurs "Einführung in die Psychologie" möchte ich (wie auch schon vorher mit den Kursen "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" und "Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie") nun mit euch teilen (Stand des benutzten Materials: Wintersemester 2018/2019): Struktur des Kurses: Der Kurs besteht aus 16 Einheiten, die in Thematik und Aufbau genau dem "Gerrig" (früher "Zimbardo"), einem Standard-Lehrbuch der Psychologie folgen. Der Kurs deckt alle Grundlagenbereiche der Psychologie ab (Methodik, Biologische & Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Persönlichkeitspsychologie & Diagnostik) und geht außerdem in zwei Einheiten auch auf die Grundlagen der Klinischen Psychologie ein. Ferne werden weitere Anwendungsgebiete zumindest angeschnitten (z.B. Gesundheitspsychologie im Zusmamenhang mit Emotionen & Stress oder Arbeitspsychologie im Zusammenhang mit Motivation). Methoden und Materialien: Im Grunde besteht der Kurs aus vier wichtigen Komponenten: Online-Vorlesungen (Videos) mit zugehörigen Folien zum Download Pflichtliteratur Gerrig Quizzes zur Überprüfung der Kenntnisse Foren zum Austausch mit Mitstudierenden und Lehrenden Dass ich aus praktischen und persönlichen Gründen in diesem Studium nicht der kooperative Lerntyp bin und lieber für mich selbst lerne, ist aus den letzten Beiträgen schon deutlich geworden, daher kann ich wie immer zu den Foren nicht viel sagen. Die Quizzes habe ich als Kontrolle genutzt, wenngleich einige Fragen mir nicht besonders herausfordernd vorkamen (insbesondere die wahr/falsch-Fragen). Daher nun genauer zu den zwei anderen Teilen: Pflichtliteratur: Ich hatte mir "den Gerrig" schon vor Beginn des Stuidums besorgt. Mittlerweile gibt es schon wieder eine neue Auflage. Leider ist das Kapitel zu den klinischen Störungen mittlerweile schon wieder veraltet, da es noch auf dem DSM-IV-TR basiert. Das Buch ist im Vergleich zur Pflichtliteratur für die Forschungsmethodik und Statistik (siehe hier) optisch etwas ansprechender gestaltet und v.a. mehr bebildert und strukturiert. Hervorhebungen helfen beim schnellen Überblick. In der didaktischen Qualität nehmen sich beide nicht viel und das ist mir in einem akademischen Lehrgang dann auch wichtiger als Layout. Ich habe gerne darin gelesen und fand Erklärungen und Beispiele wunderbar! Online-Vorlesungen: Leider empfand ich die Online-Vorlesungen hingegen als weniger gut. Frau Dr. Walpurger ist sympathisch und spricht verständlich. Hin und wieder findet sie eigene anschauliche Beispiele. Das war es dann aber auch schon fast mit Positivem. Das klingt hart, aber leider war ich wirklich etwas enttäuscht. Zunächst liefern die Vorlesungen selbst nur äußerst wenig mehr als die Folien. Das mag noch in Ordnung sein, zusätzlich erklärte die Dozentin in den Vorlesungen aber schon öfter auch mal ungenau oder gar falsch. Dinge widersprachen sich mit der Pflichtliteratur. Ich fand es insgesamt schade, dass der Lehrstoff so deckungsgleich mit dem der Pflichtlliteratur war. In einer Vorlesung wäre doch Platz für individuelle Bespiele, Erklärungen und Schwerpunkte gewesen, anstatt (fast) alles aus dem Buch mit "durchzurattern", sogar die Grafiken wurden zu 90% aus dem Buch übernommen. Natürlich reduziert sich damit der Arbeits- und Lernaufwand. Aber ich finde: Wenn man schon diese Online-Vorlesungen hat, sollten sie auch effektiv und sinnvoll genutzt werden. Dann lieber kürzer und vorher die Grundlagen mit dem Buch erarbeiten. Sonst könnte die Fernuni da auch direkt wieder zurück zum klassischen Skript oder gar nur mit dem Gerrig arbeiten. So war zumindest mein Eindruck. Was übrigens m.M.n. gar nicht geht: Unkorrigierte Folien und v.a. der Hinweis "Inhalt nicht mehr aktuell, im DSM-V gibt es einige Änderungen" ohne dass strukturiert der aktualisierte Lernstoff zur Verfügung gestellt wird. Auch wenn die Hagener Psychologiestudierenden ja ohnehin eher weniger in der klinischen Psychologie arbeiten werden, sollten sie da nicht mit "altem" Diagnostikwissen ins Studium starten. Schließlich sind grundlegende Kenntnisse der Störungsbilder auch in anderen diagnostischen Berufen der Psychologie wichtig. Inhalt: Der Inhalt des Kurses ist sehr umfangreich. Ich fand alle Themen spannend. Mich hat es lediglich gestört, dass Themen aufgenommen waren (einfach nur weil sie auch im Lehrbuch standen?), die an anderer Stelle bereits ausführlich und teilweise besser behandelt wurden. Das betraf v.a. die Forschungsmethodik, die eine eigene Einheit bekam, obwohl sie im Modul einen ganzen Kurs hat, den ich besser aufbereitet fand. Das hat mich etwas irritiert. Außerdem stelle ich mir die Frage, ob es wirklich nötig ist, diesen ganzen "Wust" an Stoff zu haben. Klar, für die Fernuni ist das Einführungsmodul sicherlich insgeheim auch ein kleines "Aussortiermodul" wie an vielen Präsenzunis auch. Und ja: Mit einem umfassenden Überblick in das Studium zu starten, kann sich sicher sehr lohnen, gerade in einem Fernstudium, bei dem zumindest im Teilzeitstudium die einzelnen Fachgebiete sehr weit auseinanderliegen und man vielleicht leicht den Überblick über die Gesamtzusammenhänge verlieren könnte ohne die umfassende Einführung. Ich fand den Rundumblick gut als Orientierung, aber das könnte m.M.n. "entschlackt" werden. Der Kurs "Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie" aus M1 und das Statistik-Modul M 2 machen es vor: Dort wird nicht die gesamte Literatur gelesen, sondern die Kapitel, die eben relevant sind. Da hätte man beim Gerrig auch das eine oder andere sicher für später lassen können. Fazit: Ich bin wieder um einiges Wissen reicher und das freut mich! Die Vermittlung hätte m.M.n. in diesem Hauptkurs des Einführungsmoduls aber noch einige Verbesserungsmöglichkeiten! Meine Vorschläge: Nicht der gesamte Gerrig als inhaltliche Grundlage, etwas reduzieren, dafür... ...mehr Beispiele und eigene Erklärungen in den Online-Vorlesungen und... ...Online-Vorlesungen verkürzen: Nicht eins zu eins erzählen, was ohnehin schon im Lehrbuch steht. Und mein dringlichster Vorschlag: Warum nicht für einen Überblick zu jedem Fachgebiet der Psychologie jeweils die Professorin/den Professor des entsprechenden Lehrstuhls im Einführungsmodul zur Online-Vorlesung bitten? Das hätte mehrere Vorteile: Jeder Experte ist auf seinem Gebiet fit (Frau Dr. Walpurger wirkte hier und da nicht ganz sicher mit den Inhalten), die Studierenden lernen die anderen Lehrenden schon einmal kennen und die Professoren können schon einmal für "ihr" Gebiet begeistern. Soweit erst einmal für heute. Das Studium bleibt weiter spannend! Nächstes Semester werde ich dann wohl zu den ersten gehören, die die "verkürzten" Klausuren in Psychologie schreiben und bin dementsprechend gespannt! Demnächst melde ich mich sicher mit einer Rückschau zum Kurs "Psychologie und kulturelle Vielfalt". Bis dahin sage ich erst einmal: Bleibt neugierig und positiv! Euer Pygmalion.
  20. Liebe Freunde der Fernbildung, da auf mich demnächst ein Modul mit einigen Formeln (Modul Statistik B.Sc. Psychologie) zukommt und ich insgeheim auch noch mal mit einem Informatik- und/oder Mathematik-Fernstudium liebäugele (Zukunftsmusik!), hier mal ein paar Fragen zum Thema "Mathematische Formeln" (ich konnte in der Suche dazu noch nicht direkt ein Thema im Forum finden, falls schon behandelt, gerne Hinweis und Thema schließen!). Wie geht ihr vor, wenn ihr euch ein Skript mit vielen mathematischen Formeln anlegt? Ich habe jetzt mal ein wenig herumprobiert, da ich an der Fernuni Hagen gerade den Vorkurs Mathematik belege, um für das Statistik-Modul (und weil es mich interessiert!) etwas Schul-Mathematik wieder "aufzufrischen". Folgendes habe ich probiert: Mitschrift per Hand: Geht schnell und unkompliziert, aber leider nicht immer gut lesbar (Sauklaue...). Außerdem will ich sowohl aus ökologischen, als auch aus praktischen Gründen (keine "Zettelwirtschaft", Zugriff auch von unterwegs ohne "Herumschleppen" eines Ordners mit Papier o.ä.) lieber papierlos arbeiten. Mitschrift mit OneNote: Sehr übersichtlich und gut zu strukturieren, einzelne Themen bekommen eine Seite und werden in einem großen Abschnitt zusammengefasst. Großes Plus: Zugriff von überall, auch auf dem Smartphone unterwegs etc. Leider aber mit Formeln sehr umständlich. Ich tippe maschienell, nicht freihand - mangels Hardware, die das mit akzeptablen Ergebnissen ermöglicht. Formeln können zwar von Hand aufgemalt und dann in Text konvertiert werden. Das ist am PC mit Maus oder Smartphone mit Finger allerdings auch nach einiger Übung ziemlich schwierig und die Erkennung funktioniert nicht übermäßig gut. Kopieren aus dem Online-Skript des Kurses ist möglich, sorgt aber immer wieder für Probleme mit Schriftart und Formatierung (und ist nicht besonders flexibel). Diese Probleme sind alle natürlich lösbar, aber es dauert ewig! Das ist unpraktisch. Mitschrift in Word: Words Formeleditor bringt relativ viel mit, was die Sache erleichtert. Auch die Freihanderkennung scheint hier besser zu funktionieren, als bei OneNote (obwohl das Interface dazu zumindest komplett identisch aussieht und ich nichts anders mache beim Mauszeichnen) - könnte auch Zufall gewesen sein. Prinzipiell gibt es in Word natürlich viel mehr Funktionen als in OneNote. Das ist aber Fluch und Segen zugleich, denn das kann auch ablenken von der eigentlichen Arbeit, wenn zu viele Layout-Optionen da sind. Mit OneDrive und Office auf allen Geräten ist auch hier Zugriff und Bearbeitung von unterwegs möglich. Allerdings ist es am Smartphone schwieriger und ich hätte wie gesagt lieber alle Inhalte des Studiums dann bei OneNote sortiert und nicht viele einzelne Worddateien in der Cloud... Manch einer wird mir vielleicht empfehlen, mit LaTex zu arbeiten. Ich habe damit schon mal eine Bachelorarbeit geschrieben und weiß das sehr zu schätzen. Für den regelmäßigen und möglichst schnellen Gebrauch eines Kurs-Skriptes sehe ich da allerdings eher schwarz (zumindest mit meiner bisherigen Kenntnis der Möglichkeiten - vielleicht hat jemand andere Ideen?), v.a. auch was die Bearbeitung und das Anschauen von unterwegs aus angeht. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, in OneNote z.B. einen Mix aus getipptem Text und Freihand-Formeln zu haben. Allerdings nur dann, wenn die Freihand-Formeln anschließend halbwegs gut lesbar sind und v.a. nicht zu groß gezeichnet werden müssen (ist sicher auch Übungssache) - sonst ziehen sie das Skript unnötig in die Länge (und/oder Breite). Habt ihr da Erfahrungen mit guten Stiften fürs Smartphone/Tablet? Arbeitet ihr mit anderen Anwendungen? Wie macht ihr es insgesamt, wenn ihr es mit mathematischen Formeln zu tun bekommt? Macht ihr es lieber direkt handschriftlich, weil es einfacher ist? Nutzt ihr ein bestimmtes Programm/Plugin o.ä.? Macht ihr es handschriftlich, aber papierlos, z.B. mit einem Tablet, Surface o.ä.? Wenn ja, welche Hardware nutzt ihr? Für etwas Input und Anregungen wäre ich euch sehr dankbar! Ich probiere ja auch gerne selbst herum und gerade jetzt bei diesem Vorkurs finde ich das auch ganz spannend. Aber ansonsten lege ich eher Wert auf Konsistenz bei meinen Mitschriften, also sollten sie möglichst alle im gleichen Format sein. Daher wäre es für mich super, möglichst schnell - vielleicht mit ein wenig Unterstütung von euch - eine langfristig gut funktionierende Lösung zu finden. Danke im Voraus und herzliche Grüße, Rosenthal.
  21. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, nun melde ich mich seit Längerem mal wieder. Mittlerweile hat auch mein berufsbegleitender weiterbildender Master in meinem Hauptberuf mit einer ersten Präsenzphase begonnen, aber auch mit Psychologie geht es - langsam, aber kontinuierlich - weiter. Nach "Statistik I" aus dem Modul M2 und dem Kurs "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" aus M1 konnte ich nun auch den Kurs "Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie" aus M1 abschließen. Meine Erfahrungen und Gedanken zu dem Kurs möchte ich (wie auch schon vorher mit dem Kurs "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten", siehe hier) nun mit euch teilen (Stand des benutzten Materials: Sommersemester 2018): Struktur des Kurses: Der Kurs besteht aus insgesamt neun thematischen Einheiten zu einführenden Fragen, zum Messen und Testen, quantitativen Erhebungsmethoden, Grundlagen des psychologischen Experiments, der qualitativen Forschungsmethoden und des gesamten Wissenschafts- und Publikationssystems der Psychologie. Die Bearbeitung soll über das ganze Semester verteilt werden, sodass für einige Einheiten auch mehr als eine Woche eingplant sind. Die Bearbeitung ist prinzipiell auch im Nachhinein möglich, allerdings nicht im Vorhinein: Die Einheiten werden nach dem vorgeschlagenen Bearbeitungsplan erst nach und nach "freigeschaltet", dazu später mehr. Methoden und Materialien: Im Grunde besteht der Kurs aus vier wichtigen Komponenten: Online-Vorlesungen (Videos) mit zugehörigen Folien zum Download Pflichtliteratur (teilw. online verfügbar) Quizzes zur Überprüfung der Kenntnisse Foren zum Austausch mit Mitstudierenden und Lehrenden Online-Vorlesungen: Die Videos wurden von Prof. Christ selbst aufgenommen. Er erklärt anhand der Folien die wesentlichen Inhalte. Dabei erzählt er schon auch mehr, als auf den Folien steht, insgesamt liefern sie aber das Wesentliche. Was ich mitbekommen habe: Viele Mitstudierende empfinden seine Art als etwas trocken und teilweise etwas "fahrig". Tatsächlich verspricht er sich gerne mal und korrigiert sich selbst, wo man sich bei Online-Vorlesungen fragen könnte, ob ein neuer Take nicht sinnvoll gewesen wäre. Andererseits empfand ich das persönlich sogar als relativ sympathisch. Für mein Empfinden hat er auch gut erklärt. Allerdings habe ich gelegentlich bei den Videos die Geschwindigkeit etwas "hochgedreht" und konnte dennoch recht gut folgen. Pflichtliteratur: Die Hauptliteratur (Sedlmeier/Renkewitz: "Forschungsmethoden und Statistik: Ein Lehrbuch für Psychologen und Sozialwissenschaftler), die dann auch im Modul M2 Statistik gebraucht wird, habe ich mir persönlich zugelegt (leider kurz vor Erscheinen einer neuen und veränderten Auflage - das kann im Wissenschaftsbereich eben immer passieren...). Wiewohl diese grafisch nicht besonders abwechslungsreich gestaltet ist und m.M.n. auch einige Hervorhebungen im Text der Verständlichkeit nicht geschadet hätten, finde ich sie inhaltlich super aufbereitet, interessant und verständlich. Einige weitere Pflichtliteratur war problemlos digital über die Fernuni-Bibliothek verfügbar. Moodle: Quizzes und Foren Die Quizzes habe ich wie immer als kleine Lernkontrolle genutzt. Allerdings bilden sie immer nur einen Teil der Inhalte der Vorlesungseinheit ab und ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sie einen in Bezug auf die möglichen Klausurinhalte ein bisschen zu sehr in Sicherheit wiegen könnten, da ich sie im Durchschnitt als eher leicht gestaltet empfunden habe. Zur Wiederholung aber auf jeden Fall bestens geeignet! Die Foren in Moodle habe ich - wie auch in anderen Kursen - nicht genutzt, das ist nicht so ganz meine Lernart. Aber viele haben sich dort über Probleme oder Ideen zum Lernstoff ausgetauscht. Inhalt: Dieser Kurs war für mich bis jetzt der interessanteste und spannendste. Die Forschungsmethodik ist in der Psychologie besonders essentiell, da die zu untersuchenden Phänomene oft nicht direkt zu beobachten sind und Objektivität und weitere Gütekriterien daher besonders gut und aufwendig gesichert werden müssen. Es hat Spaß gemacht, die nötigen Voraussetzungen dafür kennen zu lernen und sich auch bereits zu überlegen, wo es dabei zu Problemen kommen könnte und was mögliche Lösungen wären. Fazit: Als grundlegende Einführung in die Forschungsmethodik ein wunderbares Modul. Ansprechende Onlineangebote und gute Pflichtliteratur! Natürlich fehlen noch wesentlich mehr Details zur praktischen Umsetzung der Forschungsprinzipien, aber die sollen - wenn man der Ankündigung glauben darf - sukzessive in den anderen Modulen für die unterschiedlichen Teilgebiete kommen. Ich bin gespannt darauf und daran hat dieser Kurs einen großen Anteil! Ein kleines/großes ABER bleibt, das aber nicht speziell für diesen Kurs, sondern das gesamte Modul gilt: Dass die Kapitel immer erst ab einem bestimmten Zeitpunkt freigeschaltet werden und man daher NICHT vorlernen (nur nachlernen) kann, finde ich im Sinne der freien Einteilung im Fernstudium nicht besonders gut. Zwar basiert das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und soll hilfreich sein, aber für mich ist es leider so, dass genau in der Zeit, in der ich immer viel Zeit zum Lernen habe, die neuen Inhalte eben noch nicht freigeschaltet sind. Das ist schade! Ich konnte mir jetzt ganz gut helfen, da ich den Kurs schon im letzten Semester belegt hatte und dort noch/schon auf alle Inhalte zugreifen konnte. Wer den Kurs aber sofort beim ersten Belegen bearbeitet, KANN nicht vorarbeiten, was die Onlinematerialien angeht (die Pflichtliteratur könnte man allerdings schon lesen, da sind die zu jeder Einheit gehörenden Kapitel schon von Anfang an bekannt). Aber ich finde, das schmälert nicht den Gesamteindruck des Kurses. Soweit erst einmal für heute. Ich beschäftige mich jetzt weiter mit den Kursen zu "Psychologie und kulturelle Vielfalt" (da bin ich aktuell beim Kapitel "Sexualität und Homophobie") und dem Hauptkurs des Moduls, der "Einführung in die Psychologie" (da bin ich aktuell noch beim sehr spannenden Kapitel "Sensorische Prozesse und Wahrnehmung"). Demnächst melde ich mich sicher mit einer Rückschau zum Kurs "Psychologie und kulturelle Vielfalt". Bis dahin sage ich erst einmal: Bleibt neugierig und positiv! Euer Pygmalion.
  22. Rosenthal

    Am Anfang war die Neugier...

    Schöner lebensnaher Blogbeitrag! Das Studium klingt ja sehr spannend, habe direkt mal nachgeguckt! Ich bin direkt von meinem Studium in eine leitende Tätigkeit gekommen, obwohl mein Studiengang das gar nicht vorbereitete, nicht mal ansatzweise. Daher hatte ich auch zunächst über so einen Studiengang nachgedacht oder zumindest "Kultur- und Medienmanagement", da das einem Teil meiner Tätigkeit am nächsten kommt. Jetzt ist es aber - aus Interessensgründen - "erstmal" Psychologie geworden Freue mich dabei aber auch schon sehr auf Arbeits- und Organisationspsychologie! Bin gespannt, mehr über deinen Studiengang zu lesen! Gerade auch das Modul mit dem systemischen Coaching klingt intereesant!
  23. Liebe Freunde der Fernbildung und Psychologie, aus aktuellem Anlass möchte ich anknüpfend an meine zuletzt vorgestellte Lernstrategie des Listenlernens mit Akrostichons auf das "Lernen durch Lehren" eingehen. Gerade heute hatte ich die Unit 6 ("Experimentelle und nicht-experimentelle Forschungsdesigns") des Kurses "Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie" des Einführungsmoduls M1 bearbeitet. Glücklicherweise habe ich einen Freund, der - obwohl selbst nicht Psychologiestudent - sehr interessiert an der Materie ist. Da er wiederum viele andere naturwissenschaftliche Dinge weiß, die mich ebenso interessieren, tauschen wir häufig unser Wissen in Gesprächen aus. Ich genieße das sehr. Zum einen, weil wir gegenseitig voneinander neue, spannende Dinge erfahren. Vor allem aber, weil ich beim Erklären selbst den Stoff wiederhole und festige, so wie heute die Inhalte der experimentellen Forschungslogik und die Abgrenzung zum korrelativen Design. Natürlich funktioniert das nur dann, wenn der Gegenüber nicht nur nickt und "Ja!" sagt, sondern auch mitdenkt, Fragen stellt oder selbst etwas beisteuert, was bei diesem Freund glücklicherweise der Fall ist. Dadurch komme ich auf Widersprüche in meiner eigenen Argumentation, bzw. Erklärung oder Wiedergabe des Lernstoffs. Gleichzeitig entdecke ich so am besten die Lücken, bei denen ich noch mal nachlesen und -arbeiten muss. Da mein Gesprächspartner zwar schnell mitdenkt, aber dennoch nicht so tief im Stoff steckt wie ich, mus ich außerdem oft nach Beispielen suchen, wodurch ich den Stoff wiederum anwende und damit festige. Besser geht es eigentlich gar nicht, zumindest, wenn das gegenseitige Interesse an wissenschaftlicher Gesprächsthematik besteht! Ich kann also allen Mitlesenden nur empfehlen, sich ebensolche Gesprächspartner zu suchen und das frisch Gelernte anderen zu vermitteln. Es ist wirklich ein Gewinn! Soweit zu dieser weiteren Lernmethode. Durch meinen soeben erfolgten Umzug hänge ich ein klein wenig im Plan, aber es ist alles noch im Rahmen: Nun will ich vor dem offiziellen Beginn des Wintersemesters die Kurse zur Forschungsmethodik und der kulturellen Vielfalt auf jeden Fall fertig haben, um mich dann im Wintersemester selbst voll auf den Psychologie-Einführungskurs, das "Herzstück" von M1, zu konzentrieren (3 Kapitel davon sind bereits ausführlich bearbeitet, fehlen noch 13). So werde ich dann hoffentlich im März die Klausur schreiben können und dann freue ich mich schon (sic!) auf das Statistik-Modul M2! Ich merke jetzt v.a. gerade im oben erwähnten Kurs, wie mich die Forschungsmethoden und die dazu gehörende Statistik faszinieren. Die mathematisch-logischen Inhalte bilden einen schönen Kontrast zu meinem eher subjektiv-künsterlisch orientierten Hauptberuf. In der nächsten Zeit werde ich dann in einem Rückblick zum Kurs für euch zusammenfassen, warum und was mir besonders gefallen hat! Bis dahin sage ich erst einmal: Bleibt neugierig und positiv! Euer Pygmalion.
  24. Rosenthal

    Alternativen...

    Das ist - soweit ich informiert bin - richtig. Auch bei Präsenzhochschulen gibt es nur wenige private, die sich Universität nennen dürfen. Die Hochschulen (die sich früher noch Fachhoschulen nennen mussten) dürfen sich auf englisch "University of Applied Science" nennen und machen davon gerne Gebrauch, weil es dann zumindest ein wenig nach Uni klingt
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