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monika83

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    IUBH
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    Wirtschaftsinformatik B.Sc.
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    Tirschenreuth

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  1. Diese Woche habe ich am Montagmorgen die Klausur zu IT-Projektmanagement geschrieben. Die Entscheidung fiel am Sonntagabend recht kurzfristig. Ich hatte das Gefühl, das Maximum an Stoff im Kopf zu haben und sah, dass es im Laufe der Woche keinen besseren Termin mehr geben würde. Mein Kalender in der Arbeit war am Montagmorgen auch noch frei, also auch von dieser Seite alles auf grün. Ich habe noch die Nacht abgewartet bevor ich mich dann am Montagmorgen gegen 7:15 für die 8:30-Onlineklausur angemeldet habe. Kinder waren also aus dem Haus und los gings... Jetzt kommt kurz der Werbeblock (unbezahlt und ohne jegliche Vorteile daraus zu ziehen ) Die Möglichkeit, spontan Klausuren schreiben zu können ist für mich definitiv einer der Gründe, dass ich mich für die IUBH entschieden habe. Ich kann ganz entspannt abwarten ob die Nacht mit den Kindern gut wird (wir haben ja momentan Erkältungssaison), ich also nachts genug Schlaf abbekomme und somit am nächsten Tag halbwegs ausgeschlafen die Klausur schreiben kann. Ein paar allgemeine Eindrücke zu IPMG und zur Klausurvorbereitung Einige Inhalte in IPMG sind Wiederholungen von IREN, IQSS, ISPE,... - Es lohnt sich also, IPMG zeitnah nach den anderen Modulen zu schreiben. Das reduziert den Lernaufwand erheblich. Allerdings ist mein Gefühl, dass diese Themen in der Klausur weniger ins Gewicht fallen. Zumindest war es bei mir so, dass von den sich wiederholenden Themen kaum etwas bis gar nichts dran kam. Die restlichen Inhalte gehen im Prinzip alle gut in den Kopf und sind auch sehr logisch aufgebaut bzw. kennt man vielleicht auch schon aus der beruflichen Praxis. Am aufwändigsten zum lernen empfand ich Details zu PRINCE2 oder PITPM sowie das agile Manifest oder Value-Based-Software-Engineering. Ich hatte mir sagen lassen, dass die Fragen hier sehr ins Detail gehen können und das wirklich sitzen muss. Bei PRINCE und PITPM kann ich empfehlen, sich zunächst auf das Eine zu konzentieren bis das sitzt und erst dann das Andere zu lernen. Ansonsten läuft man Gefahr, die beiden Modelle zu vermischen was das Lernen nicht vereinfacht. Die Vod- und Podcasts sind für das Modul vollumfänglich vorhanden, ich war wieder dankbar auf die Podcasts zurückgreifen zu können. Das hätte ich früher nie gedacht aber mir hilft es wirklich den Stoff zumindest oberflächlich leichter ins Gedächtnis zu bringen. Die Tutorien sind sehr zu empfehlen. Die Inhalte der Tutorien ergänzen zwar nur in kleinem Maße die Skriptinhalte aber sie sind dennoch eine gute Möglichkeit, sich den Stoff in die passenden Häppchen einzuteilen. Ich habe ausschließlich auf Basis der aufgezeichneten Tutorien meine Brainyoo-Karteikarten erstellt und diese danach nur nochmal mit dem Skript verprobt ob es ggf. noch Details gibt, die zwar im Tutorium erwähnt werden, die einem im Skript aber einfach eher ins Auge fallen. Ein Repetitorium gibt es aktuell für IPMG nicht, das ist meiner Meinung nach aber auch nicht notwendig. Der zu lernende Stoff ist ziemlich eindeutig und es geht hier zum Großteil tatsächlich ums Auswendiglernen und nur bei wenigen Dingen um das Anwenden. Deshalb kann man getrost darauf verzichten. Gelernt habe ich zu 80% mit Brainyoo-Karten und zu 20% mit Stift und Papier. Inhalte, die nach einer Woche bei täglichem Lernen der Karteikarte immer noch nicht sitzen notiere ich immer handschriftlich auf Papier und lerne dann davon. Manchmal liegt es daran, dass der Inhalt auf der Karteikarte einfach zu umfangreich ist und eigentlich nochmal unterteilt werden müsste. Manchmal kann ich es aber auch schlichtweg nicht genau beschreiben warum mir ein und der selbe Inhalt leichter fällt wenn er auf einem Blatt Papier steht als wenn er nur auf meinem Monitor steht. Es hilft auf jeden Fall und darum werde ich das auch weiterhin so machen. Übrigens,... vielleicht wusstet ihr das schon,... ich habe die Podcasts für die Module auch in der iPhone Podcast-App entdeckt. Bisher habe ich mir die Podcasts immer umständlich von myCampus runtergeladen. Das geht also auch einfacher. Die Klausur war absolut fair. Die MC-Fragen gingen teilweise schon stark ins Detail und Dinge wie Kontrollpunkte von PITPM oder die zwölf Prinzipien vom agilen Manifest müssen wirklich sattelfest sitzen. Auch haarscharfe Abtrennungen der Inhalte von Aktivitäten in der Projektkonfiguration sollte man drauf haben. Es gibt aber auch MC-Fragen die man mit etwas weniger detailliertem Wissen gut lösen kann. Alles in allem eine gute Mischung finde ich. Die offenen Fragen sind auch sehr fair gewesen. Keine missverständlichen Fragestellungen oder unzumutbar schwere Fragen. Bei den MCs ist mir eine Frage untergekommen, die ich im Nachhinein im Skript recherchiert habe und dort sind meines Erachtens tatsächlich zwei der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten korrekt. Ich bin gerade noch am grübeln ob es Sinn macht, darauf schon mal hinzuweisen bevor ich meine Note erfahre (Mail an Tutor) um das ggf. bei der Korrektur schon mit berücksichtigen zu lassen (falls die Antwort die ich gewählt habe als die falsche von den beiden gewertet wird) oder ob ich die Einsichtnahme abwarte, die ich ja sowieso immer mache um aus meinen Fehlern zu lernen. Wahrscheinlich wird es die letzte Variante, ich habe mir die Frage im Anschluss notiert und kann mich dann ggf. auf die Einsichtnahme nochmal vorbereiten. Weiter gehts... Ansonsten bin ich gerade noch dabei den open.hpi-Kurs zu DataScience hinter mich zu bringen. Auch eine sehr interessante Sache und kann ich nur empfehlen. Parallel starte ich gerade mit den Vorbereitungen für die SAP-Zertifizierung die noch nach meinem erp4Studens-Ausflug aussteht. Dafür plane ich die nächsten zwei Wochen. Danach geht es wieder mit IUBH-Zeugs weiter... Wahrscheinlich schnuppere ich derweil schon in mein nächstes Modul-Skript, allerdings habe ich noch nicht entschieden was es wird. BKLR-Note ist da... In den letzten Wochen kam übrigens auch meine BKLR-Teil2-Note. Eine 3,0. Das ist die wohl mit Abstand schlechteste Note die ich jemals abgeliefert habe. Meine Einschätzung vom letzten Blogbeitrag "Es wird sicher keine Glanzleistung aber ich denke, dass ich bestanden habe." hat sich damit bestätigt. Ich hatte definitiv zu stark die praktische Anwendung und zu wenig die theoretischen Inhalte gelernt. Aktueller Notenschnitt liegt somit bei 1,44.
  2. monika83

    Die erste Klausur

    Na das klingt doch alles recht positiv. Ich schreibe ausschließlich online und finde das auch ganz wunderbar mit dem Familienleben zu vereinbaren wenn man einfach mal schnell die Familie aus dem Haus geschickt hat und dann zwischendurch eine Klausur ablegen kann. Welche Klausur hast Du gleich nochmal geschrieben? Ich tippe auf Mathe I. Ich würde es wahrscheinlich finden wenn ich Deine letzten Beiträge lesen würde aber vielleicht interessiert es andere Leser ja auch Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und dass die Motivation lange anhält um das Tempo weiterhin zu halten.
  3. BKLR02 Vor gut zwei Wochen habe ich die Klausur zu BKLR02-01 geschrieben. Ich bin ja eigentlich schon ein kleiner Fan von Kosten- und Leistungsrechnung, habe auch beruflich in Teilen mit Controlling zu tun und da kenn man die groben Begrifflichkeiten schon. Das neue Skript ist im Vergleich zum Voränger starkt geschrumpft, aber für gerade mal 2 ECTS ist das auch angebracht gewesen. Jetzt haben mich noch fünf Kapitel erwartet die zu lernen waren. Inhaltlich ist der Stoff nicht wirklich schwer, es geht eher darum die Grundzüge zu verstehen und dann kann man das Ganze auch schon anwenden. Wer noch gar keine Erfahrung in diesem Umfeld hat, muss wahrscheinlich etwas mehr Zeit investieren um dieses grobe Verständnis zu bekommen. Etwas unschön ist bei diesem neu aufgelegten Kurs, dass es noch keine Musterklausur auf myCampus gab (inzwischen ist eine hochgeladen worden und ich habe darin sogar eine meiner Klausurfragen entdeckt von der ich jetzt schon mal weiß, dass ich sie falsch beantwortet habe). Die Musterklausur hilft mir, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die Klausur eher theoretisch aufgebaut ist oder nach der konkreten Anwendungen des gelernten fragt. Es gab ein sehr umfassendes Repetitorium in dem sehr viele praktische Übungen enthalten waren (also z.B. Berechnungen/Kalkulationen). Für die Klausur habe ich sowohl die praktsiche Anwendung als auch auch die theoretischen Inhalte des Skripts gelernt. So Klassiker wie Aufzählungen müssen meiner Meinung nach einfach sitzen weil das beliebte Abfrage-Fragen sind. Erfahrungswerte von Kommilitonen zu diesem Kurs gab es leider noch fast keine, da er erst vor ein paar Monaten neu aufgelegt wurde. Fragen an den Tutor können bei diesem Kurs über Piazza gestellt werden. Ich glaube schon mal erwähnt zu haben, dass ich dieses Medien wirklich sehr gegenüber der herkömmlichen E-Mail-Kommunikation mit dem Tutor schätze weil man so von den Fragen anderer gleich mit lernen kann. Und für den Tutor ist es sicher auch ganz angenehm, nicht jede Frage x-fach beantworten zu müssen. Die Vod- und Podcasts dieses Kurses sind für mich ehrlich gesagt unbrauchbar. Alles sehr in die Länge gezogen und in winzige Einheiten unterteilt (die IUBH nennt das Shortcasts) Man ist also mehr damit beschäftigt, sich von einem Shortcast zum nächsten zu klicken als zu lernen. Die ...casts enthalten auch nur je Kapitel eine Einheit mit einer Inhaltsübersicht und dann je Kapitel 5-6 Videos mit Übungsaufgaben. Was mir hier gefehlt hat war ein Podcast je Kapitel der in 7 - 10 Minuten den Inhalt zusammenfasst und den man sich nebenbei beim Autofahren oder Kinderwagenschieben mal reinziehen kann. Die Klausur war stark theorie-lastig. Ich hatte nur eine einzige Rechenaufgabe dabei, der Rest war alles auf das Abspulen von Theorie oder Berechnungs-Schemas ausgelegt. Die MC-Fragen gingen zum Teil stark ins Detail und ich hatte das Gefühl, dafür an mancher Stelle etwas zu oberflächlich gelernt zu haben. Vielleicht auch weil ich dachte, dass ich durch mein Vorwissen da schon irgendwas zustande bringe. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken... das Ergebnis ist leider noch nicht da. Es wird sicher keine Glanzleistung aber ich denke, dass ich bestanden habe. Ergebnis Marketing ist da und Einsichtnahme In meinem letzten Beitrag hatte ich mich wegen der Marketing-Klausur ausgeheult. Das Ergebnis ist inzwischen da: eine 1,7. Das ist bislang eine meiner schlechtesten Noten aber wenn ich da jetzt weiter jammern würde wäre das etwas unangebraucht glaube ich also lass ich es lieber sein. Ich war vor zwei Wochen in Nürnberg zur Einsichtnahme, das gebe ich mir ja in regelmäßigen Abständen bei allen Klausuren. Bis auf eine offene Aufgabe die ich mit 0 Punkten und einer satten Themaverfehlung komplett versemmelt hatte, war der Rest korrekt beantwortet. Einsichtnahme in IQSS und BREC02 Die Einsichtnahmen in Qualitätssicherung und Recht2 waren eher unspektakulär. In Recht2 war nur eine MC-Frage falsch beantwortet und die hätte ich auch im Moment der Einsichtnahme nicht besser oder anders beantworten können. Bei IQSS hatte ich eine 1,7 und die resultierte aus drei falsch beantworteten MC-Fragen. Eine davon kam in der Formulierung nach wie vor etwas schwammig vor und ich habe einen Einspruch formuliert mit einer ausführlichen Begründung dazu da man die Frage meines Erachtes durchaus auch so verstehen konnte, dass meine Antwort gültig wäre. Dazu kam diese Woche Rückmeldung von der IUBH, meinem Einspruch wurde stattgegeben, Note neu 1,3 IPMG Aktuell bearbeite ich das Skript zu IT-Projektmanagement. Inhaltlich baut es auf Requirements Engineering und Spezifikation auf und wiederholt auch Teile davon in den ersten Kapiteln. Manche Inhalte und Begriffe kommen mir auch beruflich unter, sodass das Lernen momentan noch recht leicht fällt. Anstrengend werden vermutlich die Details zu PRINCE2, PITPM und die Formeln zur Earned Value-Analyse zu lernen. Was lerne ich gerade sonst noch so... Im Januar plane ich den HPI-Kurs "Data Engineering und Data Science..." zu belegen. Das Thema begegnet mir gerade beruflich ganz stark und da habe ich einfach das Bedürfnis, mir etwas mehr Grundwissen anzueignen. https://open.hpi.de/courses/data-engineering2020 Auf meinen Schreibtisch liegen noch immer die ERP4Studens-Unterlagen. Ich möchte der Vollständigkeit halber noch die SAP-Prüfung ablegen, da der Voucher dafür Mitte 2020 verfällt und ehrlich gesagt möchte ich das einfach mal weg haben. Ansonsten bin ich guter Dinge, 2020 mit meiner neuen Langsamkeit im Fernstudium nun besser leben zu können als das zu Beginn diesen Jahres der Fall war. Ich glaube, ich habe mit mir selbst Frieden geschlossen. Ja, es ist ein anderes Tempo als zu Beginn des Studiums 10/2017 aber es haben sich nunmal auch Dinge verändert und ich möchte keine dieser Veränderungen missen. Mein Beruf macht unglaublich viel Spaß und wenn ich mich am Abend zwischen dringenden Themen im Job und Studium entscheiden muss, dann ist es halt der Job der wichtiger ist und der mir große Erfüllung gibt. Genauso ist es mit den Kindern. Wenn ich mein Lernskript liegen lassen muss, weil gerade die Kinder Aufmerksamkeit benötigen (egal ob für Hobby, Freizeitbelustigung oder bei Krankheit), dann ist das halt auch so und auch in diesen Fällen kann ich inzwischen besser damit leben, dass das aktuelle Modul dadurch ein paar Tage länger braucht um klausurreif zu sein. Und mit mir selbst bin ich auch nicht mehr so streng. Ich kann inzwischen am Abend theoretisch wieder aus dem Haus, da sich Tochter#2 nun endlich auch ohne stundenlanges stillen von Papa ins Bett bringen lässt. Diese neu gewonnene Freiheit führt dazu, dass der eine oder andere Abend, an dem ich bisher gelernt habe nachdem die Kinder schliefen, nun mit gesellschaftlichen Verpflichtungen, Vereins-Vorstandssitzungen und dergleichen verbringe. In den nächsten zwei Wochen ist nun erst mal Weihnachtsmodus angesagt. Der Kindergarten und die Krippe haben geschlossen und ich habe mir ein paar Tage Urlaub genommen. Mein Mann ist, glaube ich , auch ganz froh mich mal wieder etwas öfter und länger am Stück zu sehen (ich glaube alle berufstätigen Eltern kennen das, man gibt sich oft nur noch die Klinke in die Hand) und wenn wir es hinbekommen, gemeinsame Familienzeit zu verbringen. Allen Lesern wünsche ich schöne Weihnachtsfeiertage 🎄 und einen guten Rutsch ins neue Jahr 🎆🎇!
  4. Na das klingt doch alles sehr vielversprechend. Du bist ja trotz Deiner zwei "extra"-Wochen immer noch gut im Zeitplan und ich finde es gut, dass Du durchältst und Dich nicht auf irgend eine pauschale vier-Gewinn-Strategie herab lässt, nur um schnell fertig zu werden. Ich habe Deinen Post mal zum Anlass genommen bei mir zu gucken, wie der Stand der Dinge ist. Aktuell bin ich bei 105 ECTS angekommen,... muss also noch etwas mehr tun. Das ist ja ein lustiger Zufall, ich habe im Oktober 2017 quasi auch genau im Geburtsmonat von K2 mit dem Studium begonnen. Sowas ist wirklich ein schöner Zeitgeber
  5. Puh 140 Seiten für 2 ECTS ist ja schon fast unverschämt. Ich finde die kleinen Module haben es generell ganz schön in sich was das Verhältnis Aufwand zu Credits angeht.
  6. Heute habe ich das Modul BMAR02-01 mit einer Onlineklausur abgeschlossen. Mein technisches Setup ist dabei immer gleich. Ich verwende meinen Laptop und zusätzlich mein iPad als externe Webcam. Als Tool wurde von examity wie die letzten Male auch schon GoToMeeting verwendet. Ich starte also das GoToMeeting zusätzlich auf dem iPad und trage dort die Meeting-ID in der GoToMeeting-App ein, aktiviere beim iPad die Webcam, schalte das Mikrofon aus und das iPad stumm und am Laptop gebe ich die Bildschirmübertragung frei und schalte das Mikrofon und den Ton an (sonst gibt es ganz furchtbare Rückkopplungen). Am Anfang fror mein Bildschirm mal kurz ein, die examity-Mitareiterin war aber sehr geduldig mit mir. Ihr Englisch hätte besser sein können, war aber trotzdem okay und wenn man mal was nicht versteht dann fragt man halt nach. Teil 1 (BMAR01-01) wurde mir anerkannt, darum nur der zweite Teil. Dieser gibt lächerliche 2 ECTS, das Skript umfasst 79 Seiten (ohne Übungsaufgaben) und ich fand, für 2 ECTS war es wieder viel zu lernen. Die Inhalte sind zwar alle logisch und schlüssig wenn man sie durchliest, jedoch gibt es viele Fachbegriffe die man voneinander abgrenzen können muss und das hat mich ziemlich viel Energie und Nerven gekostet. So als Stichworte seien da kognitiv, konativ, psychografisch, Assimilationstheorie,... genannt. Wer das alles schon kennt wird sich leicht tun, mir fiel es aber sehr schwer. Das Studienmaterial, das ich bei diesem Modul genutzt habe waren das Skript (in Papier, als .pdf und als interactive Book), die Podcasts fürs Auto (auf dem Weg zur Arbeit) und beim Kinderwagen schieben, das Repetitorium (Ein Übungsaufgaben-Skript mit 154 Seiten Umfang) und für das erste Kapitel die Vodcasts (gleicher Inhalt wie Podcasts nur zusätzlich mit Bild) und die aufgezeichneten Tutorien. Die aufgezeichneten Vodcasts habe ich mir aus Zeitgründen gespart, den Inhalt daraus habe ich mir ja sowieso über die Podcasts gegeben. Bei den Tutorien hatte ich zu Beginn eines angeguckt aber das hat mich einfach nicht so angemacht. Der zeitliche Aufwand die Tutorien anzuschauen stand da meines Erachtens einem Nutzen/Lerneffekt nicht sinnvoll gegenüber. Gelernt habe ich mit selbst erstellten Brainyoo-Lernkarteikarten und alle Fragen, die trotzdem nicht ins Hirn wollen, schreibe ich mir immer noch per Hand noch auf einem Zettel zusammen. Jetzt nach der Klausur kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass es auch nichts mehr gebracht hätte, wenn ich noch eine Woche länger gelernt hätte. Evtl. wäre es sinnvoll gewesen, das Skript noch einmal vollständig in Ruhe durchzulesen aber in der aktuellen Klausur, so wie ich sie nun erlebt habe, hätte mir das wohl auch nichts gebracht. Die sieben MC-Fragen waren zwar nicht einfach aber fair. Man musste bei dem einen oder anderen Fachbegriff gut abgrenzen und die Definition dahinter kennen. Die vier offenen Fragen waren zur Hälfte sehr fair, nicht schwierig und gut zu lösen. Bei der anderen Hälfte tat ich mich schwer zu verstehen, worauf die Frage abzielt. Als ich nun nachträglich das Skript nach einem Begriff aus der Fragestellung durchsuchte, habe ich gesehen, dass die (vermeintliche) Lösung in einem unstrukturierten Absatz verstekt lag, den ich einfach nicht detailliert genug in meine Lernkarteikarten übernommen habe. In der Klausur habe ich zwar auf die Frage sehr viel niedergeschrieben aber ich vermute, dass das ziemlich am Thema vorbei geht. Dass ich die Klausur bestanden habe glaube ich schon, das Ergebnis wird wahrscheinlich meinen Schnitt etwas nach unten ziehen. Das ist halt blöd, da das Ergebnis einer 2ECTS-Klausur in meinem Fall über die Note eines gesamten 5ECTS-Fachs entscheidet. Auch wenn die Klausur nicht so reibungslos lief wie die letzten Klausuren bin ich froh, mir die 3 ECTS-Klausur von Marketing 1 gespart zu haben und mache mir nun Gedanken über das nächste Modul, das ich hinter mich bringen werde. Ich tendiere zu Kosten- und Leistungsrechnung II (BKLR02-01), danach hätte ich dann alle zum Teil anerkannten Module abgeschlossen.
  7. Danke Markus! Die Klausur war gemischt. Drei offene Fragen für je 6,8 und 10 Punkte und dann noch eine ganze Reihe MC-Fragen mit je 3 Punkten wenn ich mich nicht irre.
  8. Gestern, am Sonntagnachmittag, habe ich recht kurzfristig Recht II in einer Onlineklausur hinter mich gebracht. Teil I wurde mir anerkennt, ich hatte also nur noch mit Teil II das Vergnügen. Das neue Skript (nach der Überarbeitung) soll zwar etwas dünner ausgefallen sein als das alte, allerdings war der Stoff für 2 ECTS immer noch reichlich. Ansich alles nicht besonders schwer, man darf ja die Gesetzestexte in der Klausur verwenden und die helfen schon bei der einen oder anderen Frage (es gibt aber auch Fragen die rein auf Skriptinhalt abzielen und nicht aus dem Gesetz entnommen werden können). Wenn man in der 45-Minuten-Klausur etwas Zeit für Recherche im Gesetz verbraucht, dann ist die Zeit nicht zu reichlich bemessen. Man muss also schon gut wissen, wonach man genau im Gesetz sucht und kann nicht erst anfangen, die Paragrafen zu studieren die bei der Stichwortsuche im .pdf herauskommen. Ich habe meine Zeit bis ganz zum Schluss gut brauchen können. Das Ergebnis war sage und schreibe 20 Minuten nach Abgabe der Klausur da. Das ist neuer Rekord. Eine 1,3 mit der ich wirklich zufrieden bin. Bei solch kleinen Klausuren schlägt halt ein einzelner Fehler gleich doppelt ins Gewicht. Versemmelt man eine Frage mit 10 ECTS dann hat das anderes Auswirkungen als bei einer 90-Minuten-Klausur. Darum war es mir schon wichtig, relativ gut vorbereitet in die Klausur zu gehen. Dementsprechend hat die Vorbereitung auch wieder etwas länger gedauert. Meine vorhergehende Klausur (IQSS) schrieb ich am 8. Juli. Dazwischen waren dann ein paar Tage Pause und unser Sommer-Familien-Urlaub. Effektiv also ungefähr ein Monat Vorbereitungszeit. Für 2 ECTS schon lange aber das ist nun einfach mein aktuelles Tempo in dem ich mich fortbewege. Für Klausuren mit 5 ECTS Umfang habe ich mir ein Limit von zwei Monaten gesetzt, sofern keine besonderen Herausforderungen im Job, kranke Kinder oder Ähnliches dazwischen kommen. Das war's in aller kürze. Aktuell grüble ich noch ob ich mit Marketing II oder mit Kosten- und Leistungsrechnung II weiter mache. Beides Teilmodule haben jeweils nur 2 ECTS Umfang. Marketing II soll recht einfach sein, Kosten- und Leistungsrechnung schiebe ich dafür schon länger vor mir her und sollte auch mal erledigt werden. Ich werde wahrscheinlich heute Abend einmal einen Blick in die Skripte werfen und mich dann spontan und nach Bauchgefühl entscheiden.
  9. Ich glaube bei der Reihenfolge gibt es kein richtig oder falsch, nur bei Modulen mit inhaltlicher Abhängigkeit musst Du aufpassen aber das steht ja dann in der jeweiligen Modulbeschreibung. Kann Dir nur die Empfehlung geben, am Anfang so viel Gas wie möglich zu geben, der erste Durchhänger kommt vielleicht schneller als Du denkst oder es gibt vielleicht berufliche oder private Gründe die man jetzt noch nicht vorhersehen kann, die aber vielleicht Deinen Zeitplan etwas durcheinander bringen. Also leg los und versuche, so viel wie möglich am Anfang (wenn die Motivation noch am größten ist) hinter Dich zu bringen. Viel Erfolg! 👍🤞
  10. Mach das. Ich muss jetzt wohl, nachdem von Dir kein großartiger Widerstand gegen meine Worte kommt und K2 nun auch wieder schläft wohl doch noch was lernen bevor ich dann auch ins Traumland geh. Zumindest ein halbes Stündchen nachdem die letzten Tage mal wieder andere Dinge wichtiger waren. 🙄
  11. Jetzt jammer nicht so rum. Ich brauche momentan auch drei Monate für ein Modul wegen verschiedener anderer Dinge die Prio haben (Job, zwei kleine Kinder, Projekte auf die man zwischendurch einfach mal mehr Lust hat als auf das was man gerade tun sollte.). Schon mal überlegt, dass Du bei einem langsameren Zeitplan zwar länger brauchst aber dadurch pro Tag etwas mehr Zeit für andere Dinge (z.B. auch für Deine Familie) übrig bleibt? Und ja, Dein Kind wird älter... Aber glaube nicht, dass es dann mehr Zeit mit Dir verbringen will nur weil Du das willst. Es kommen die Freunde mit denen gespielt wird, es geht zu Freunden und verbringt Nachmittag dort, und wenn ihr im Sommer auf nem Spielplatz unterwegs seid dann bist Du sowas von abgemeldet und eigentlich ganz froh, wenn Du ein Skript zum lesen oder lernen dabei hast.
  12. Ich würde den Master nicht generell ausschließen. Wird nämlich schon gefördert. Du musst Dich nur beim Bachlor etwas anstrengen Hast Du nicht auch das sbb-Stipendium? "Bei herausragenden Studienleistungen ist die Weiterförderung in einem konsekutiven Masterstudium möglich." Quelle: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-694.html
  13. In meinem letzten Blogeintrag hatte ich es schon erwähnt, mir ist da was dazwischen gekommen... und es heißt "erp4students". Das Ganze hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass sich mein letztes Modul ,das ich regulär im Rahmen meines WI-Studiums belegt hatte, ziemlich hingezogen hat bis ich dort Prüfungsreife hatte. Aber diese erp4students-Geschichte hat mich einfach gereizt und ich wollte einfach mal was machen, das Spaß macht... Eher durch Zufall habe ich überhaupt von erp4students gehört. Es ist einmal ganz kurz in unserer WI-WhatsAppGruppe gefallen und ich habe mir dann weitere Infos dazu auf https://www.erp4students.de/ geholt. Es handelt sich dabei ganz einfach gesagt um einen SAP-Kurs für Studenten. Man hat dort die Auswahl zwischen verschiedenen Kursen und Schwerpunkten. Ich habe mich für den TS 410 entschieden. Das ist quasi die Einsteiger-Variante. Es gab auch was für SAP-Customizing oder ABAP-Programmierung. Also wirklich sehr umfassend. Vom Umfang her ist das Ganze 6 ECTS wert. Für mich allerdings weniger relevant da es ja kein Kurs an der IUBH ist sondern ich das extern belegt habe. Das erp4students-Ding wird momentan von der Hochschule Brandenburg betrieben. Möglicherweise könnte ich mir diese Credits die ich mit dem erfolgreichen Absolvieren des Kurses quasi erarbeitet habe in irgend einer Form anerkennen lassen. Das habe ich aber nicht geprüft und werde ich auch nicht tun. Wer schon außerhalb seines Studiums einen SAPKurs gemacht hat weiß, dass die zum Teil ganz schön teuer sein können. Ich selbst bin ein ziemlicher Fan von ERP-Systemen, hatte aber mit SAP noch ganz wenig Berührungspunkte. Ich fand es spannend, die Möglichkeit zu haben, strukturiert einen ersten Rundumschlag in Sachen SAP zu bekommen. Der Kurs kostet 400 €. Wenn man die komplette Fallstudie gelöst hat und Aufgabenblätter vollständig und korrekt an den Tutor gesendet hat, hat man den Kurs quasi bestanden. Für weitere 150 € kann die Prüfung für das SAP-Zertifikat ablegen. Diese Prüfung wird direkt von SAP online angeboten. Meldet man sich zu dieser Prüfung an erhält man eine ganze Reihe an Unterlagen die zur Vorbereitung auf die SAP-Prüfung dienen sollen. Genaueres kann ich zu diesem SAP-Prüfungs-Thema noch nicht sagen da ich zwar angemeldet bin, aber die Unterlagen erst nächsten Monat freigeschalten werden. Ich habe dann ein Jahr lang Zeit, die SAP-Zertifikatsprüfung abzulegen. Der Arbeitsumfang von dem Ganzen ist nicht ganz ohne. Soll heißen: Die 6 ECTS kriegt man nicht geschenkt. Mit etwas Vorerfahrung in Sachen ERP kommt man zwar relativ zügig voran, ist man aber absoluter Neuling auf dem Gebiet und braucht vielleicht etwas länger um auch die Grundsystematik von ERPs und im Speziellen von SAP zu verstehen, kann ich schon verstehen, wenn der eine oder andere das Handtuch wirft. Wenn ich mich recht entsinne ist der Kursschluss irgendwann im September. Wenn man bis dahin seine Aufgabenblätter nicht erfolgreich abgegeben hat, bekommt man auch kein Zertifikat der Hochschule und verdient sich auch nicht die 6 ECTS. Eine Note gibt es nicht. Der Kurs besteht aus 8 Kapitel + ein Einführungskapitel "0". Das Skript, das man je Kapitel durcharbeiten muss, ist meiner Meinung nach sehr umfangreich und wirklich gut gemacht. Es gliedert sich jeweils in einen Theorie-Teil den man lesen kann aber nicht unbedingt muss. Er ist jedoch später für die Prüfung zum SAP-Zertifikat wichtig. Den Praxis-Teil im Skript muss man durcharbeiten und dann z.B. die IDs oder bestimmte Werte von erzeugten Datensätzen in das Lösungsblatt eintragen. Das Gemeine daran ist, dass die Aufgaben in den späteren Kapiteln teilweise auf die Arbeiten der vorausgehenden Kapitel aufbauen. Man muss also schon genau und vollständig arbeiten und kann nicht aus der vorgegeben Reihenfolge der Kapitel ausbrechen. Man arbeitet dabei in einer vollumfassenden SAP S/4HANA-Umgebung und löst darin quasi die Fallstudie aus dem Skript. Die Fallstudie besteht aus Szenarien/Aufgaben die sich um einen Fahrradhersteller drehen. Das macht das Ganze recht anschaulich und einfacher verständlich. Hier kurz der Umfang der Skripte: - Einführung: 175 Seiten - Purchase to Pay: 168 Seiten - Plan to Produce: 234 Seiten - Order to Cash: 199 Seiten - Human Capital: 122 Seiten - FiBu: 104 Seiten - Controlling: 132 Seiten - Enterprise-Asset-Management: 79 Seiten - Projektmanagement: 114 Seiten Man wird die ganze Zeit von einem Tutor betreut und der ist echt auf Zack. Fragen können entweder direkt per Mail gestellt werden oder über die jeweiligen Foren in Moodle. Ich hatte ein oder zweimal Probleme und kam echt nicht mehr weiter und hatte jedes Mal binnen weniger Stunden (evtl. waren es sogar nur Minuten) einen Tipp zur Hilfestellung und konnte weitermachen. Zweimal pro Woche lädt der Tutor außerdem einen Fortschrittsbericht auf Moodle hoch. Darin findet man eine List der anonymen Benuter-IDs die alle am laufenden Kurs teilnehmen und über einen Fortschrittsbalken kann man ablesen, wie viele Aufgabenblätter jeweils schon abgegeben wurden. Man kann darüber zum einen prüfen ob die eigenen Aufgabenblätter alle angekommen sind aber es spornt auch an wenn man sieht wie viele Teilnehmer vor oder hinter einem liegen was den Fertigstellungsgrad des Kurses betrifft. Nun fragt man sich natürlich was einen dazu antreibt, 400€ + 150 € in was zu investieren, wo doch das Studium eh schon so viel Geld kostet und man ja eigentlich Creditsmäßig nix davon hat.... Wie schon erwähnt, ich bin ziemlicher ERP-Fan, kümmere mich auch bei meinem Arbeitgeber mit um das ERP und finde das ganze Umfaeld einfach interessant. Da ist alles so schön in Daten strukturiert 🤓 Es ist auch sicher nicht verkehrt, mal SAP etwas genauer anschauen zu können. Die Organisation des Kurses ist gut und ist auf jeden Fall sein Geld wert. Und wenn ich das Ganze schon lerne und für nur einen Bruchteil der üblichen Kosten noch mit einem SAP-Beraterzertifikat abschließen kann (sofern ich es bestehe), dann ist das einfach was, das ich mitnehme. Ich sehe das als persönliche Entwicklung. Zwar bin ich nicht auf der Suche nach einem neuen Job aber man weiß ja nie, was in 5, 10 oder 15 Jahren noch auf mich zukommen mag und da schadet so ein Zertifikat im Lebenslauf sicher nicht. Bei mir kommt dann noch ein weiterer Aspekt hinzu. Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich ein Stipendium für mein Studium bekommen habe und dadurch halten sich meine regulären Studienkosten relativ gering. Dann tut es dem Geldbeutel nicht so weh.
  14. Das "Nachfragen" ist bei mir konkret die Einsichtnahme der Klausuren und da hatte ich schon den einen oder anderen Fall, bei dem ein Einspruch von mir eingelegt und dem teilweise auch stattgegeben wurde. Und auch wenn es keinen Einspruch gab war es bisher immer sehr lehrreich zu sehen wo man Punkte verloren hat. Da lag ich mit meiner Selbsteinschätzung schon oft daneben.
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