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SvenJJ

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  1. Nein, ich habe noch ganz offiziell abgerundet 10 Tage übrig, habe aber in meinem letzten Post schon gewusst dass ich es nicht bis zum Termin X schaffen werde. Ich will jetzt schauen wieviel am Ende wirklich noch offen bleibt. Ich werde mich nach den 10 Tagen erkundigen was die kosten dazu sagen. Vom Prinzip her ist es eigentlich egal ob ich offiziell oder inoffizell weitermache. Aber ich würde es gerne "so richtig, echt jetzt" haben und nicht nur "im Prinzip hab ichs geschafft". Es klingt zwar blöd, aber irgendwie hätte ich auch gerne eine Note darauf und nicht bloß ein "Teilgenommen". Ein Teilgenommen hört sich irgendwie nicht richtig fertig an. Das stimmt, ich hatte Unterlagen auf dem Tisch liegen und eine Bekannte war zu besuch. Die hat sich meine Rechnungen angeschaut und hat eine Regel laut vorgelesen. Es kam ein Ausdruck wie "Oh mein Gott, ich versteh ja garnichts". - da erinnerte ich mich zurück als ich die Regel zum ersten mal gelesen habe. Da dachte ich genau das gleiche. Aber am liebsten hätte ich sie in dem Augenblick vom Gegenteil überzeugt und ihr gezeigt dass es nicht so kompliziert ist wie es aussieht. Ja, ich glaube man steht sich da oft selbst im Weg. Das ist, glaube ich, eine sehr große Herausforderung beim studieren. Sich selbst nicht im Weg zu stehen. Wenn etwas mal nicht klappt neigt man dazu sich die Dinge Madig zu reden. "Ich bin zu doof dafür" - "Ich kann das nicht!" - "Die anderen haben alle Abitur, wie soll ich das ohne schaffen?" - "Ich habe zuwenig Zeit, wo soll ich das noch drunter quätschen" - "Wenn ich nicht arbeiten müsste, dann würde das gehen, aber so? Nicht!" Da tut es eigentlich auch ganz gut hier mal die Blogs durchzulesen und zu sehen das Menschen die weiter sind als man selbst irgendwann mal genau die selben Probleme hatten und trotzdem eine Erfolgsstory daraus wurde. Was mir nur einmal mehr zeigt das vieles an einem selbst liegt und nicht am fehlenden Abitur oder der Arbeit oder oder oder. Durchatmen, Fehlschlag akzeptieren, weitermachen!
  2. Was neues kann ich nicht wirklich berichten. Nachdem die WBH unter meinem letzten Post geschreiben hat dass man ab jetzt doch verlängern kann hat mich das ein wenig beflügelt wieder die Hefte in die Hand zu nehmen. Ich war fleißig und ich habe viel gemacht. Ich habe für 4 Seiten zwei Tage gebraucht aber am Ende ist ein deutlicher Fortschritt erkennbar. Ansonsten habe ich mir jeden Tag das Heft zur Hand genommen und bearbeitet. Regelmäßigkeit halte ich für wichtig bis jetzt klappt es ganz gut. Ich setze mir keine Ziele sondern wenn es 30 Minuten sind, dann sind es 30 Minuten und wenn es mal 3 Stunden werden sind es 3 Stunden. Alles ist besser als 0. Ich bin mit etwas mehr als der Hälfte durch. Bei manchen Dingen hätte ich es nicht für möglich gehalten die jemals zu verstehen. Der Spaß kehrt nun wieder zurück und ich bin froh es doch noch nicht endgültig beendet zu haben. Das mit dem Studium will ich mir aber trotzdem nochmal überlegen. Vielleicht später oder vielleicht doch nicht? Ich weiß es noch nicht. Erstmal mach ich hier weiter. Bis zum nächsten Eintrag.
  3. Erstmal vielen lieben dank und zweitens WOW! Mit so einer Antwort hätte ich jetzt nicht gerechnet! Das gibt mir jetzt doch nochmal etwas Motivation die letzten Wochen meines Vorkurses Gas zu geben.
  4. Genau da sprichst du auch die Punkte an die mir Kopfzerbrechen bereiten. Ich sehe das ich mit dem Prinzip aus "Ich lerne im stillen Kämmerlein allein" besser klar komme als mit einem Frontalunterricht. Ich merke auch anhand der Übungshefte das man sich da nichts abschauen kann sondern um es zu können muss man es erst verstehen. Das ist ein riesiger Unterschied zur damaligen Schulerfahrung die ich gemacht hatte. Viele Aufgaben rechnen ohne zu wissen was ich da überhaupt mache, so lief eigentlich die ganze Schulzeit ab, das ich tat aber nicht verstand. Diese Hefte sind Segen und Fluch zugleich. Ich habe zum ersten mal auch richtig verstanden was ich tat. Aber mit dieser Vorgehensweise liege ich so garnicht im Zeitplan. Ich sprenge den Zeitrahmen und ja ich betrachte es deswegen schon als gescheitert an weil ich das Ziel eben nicht knapp verfehlt habe, sondern noch ein gutes Stück vor mir habe. Auch stelle ich mir die Frage wie es ist wenn nicht nur tag täglich Mathe auf dem Stundenplan steht, sondern eben auch etwas abwechslung. Ich betrachte Mathematik nicht wirklich als meine Berufung, eher als notwendiges Werkzeug um gewisse Dinge zu realisieren. Mathe ist für mich das was für den Maurer die Kelle ist. Niemand wird Maurer weil er Kellen mag sondern weil er Häuser bauen will. Hier war ein ganz guter Ratschlag unter den Kommentaren, der mit dem Buch. Ich denke ich werde noch ein wenig mehr auf eigene Regie lernen und die Hefte durcharbeiten und dann... mal schauen ob ich einen Anlauf wage. Die Hefte vom Mathekurs wären ja immernoch da, könnte man auch zum auffrischen und nachschlagen nehmen. Nochmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Kommentare.
  5. Also auch wenn meine Berichte hier durchweg recht positiv und motivert waren muss ich wohl leider sagen dass diese Aktion kein Erfolg war. Warum? Nunja, ich bin nicht im Zeitplan, ich habe für den Vorkurs einfach zulange gebraucht und auch wenn ich es mir nicht vorgenommen habe, hat man sich selbst doch Druck gemacht, Frustration ist gestiegen und man träumt von der Informatik und beschäftigt sich eigentlich nur mit Mathe obwohl ich die ganze Zeit darauf brenne irgendwas zu erlernen was ich auch anwenden kann. Ich habe einfach zu lange gebraucht und habe im telefonat mit der WBH erfahren dass man den Mathematik Vorkurs eben nicht verlängern kann. 3 Monate ist das maximum das einem zur Verfügung steht und ich weiß schon jetzt dass ich das nicht schaffen kann. Ich bin davon ausgegangen dass man eben wie beim normalen Fernstudium beliebig die Zeit einteilen kann. Der Mathematik Vorkurs bildet da aber die Ausnahme. Man kann nicht verlängern, nichtmal gebührenpflichtig, es geht einfach nicht. Kurz und schmerzlos - es ist vorbei. Was nehme ich mit? - Nun ich stelle mir die Frage ob ich die Idee mit dem Fernstudium nicht saußen lasse, vielleicht bin ich nicht der Typ für Fernunterricht? Vielleicht ist es der falsche Studiengang? Vielleicht ist eben ein so mathelastiges Studium nichts für mich, ich meine jeder hat seine Begabung in etwas, meine ist leider kein Mathe? Ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich jetzt nicht geknickt wäre. Aber der Vorkurs hat schon seinen Sinn und Zweck erfüllt, er hat mir einen Einblick gegeben wie es ist wenn man ein Heft zuhause hat und lernt neben dem Beruf. Wie es ist das ganze mit Arbeit und Freizeit zu verbinden. Wie es ist frustriert vor einer Aufgabe zu stehen und einfach nur Frustration zu empfinden weil es schon wieder irgendwo klemmt und dort dann noch weiterhin motiviert und am Ball zu bleiben ist extrem schwer. Insofern habe ich gerade eine Menge Geld gespart. Ich denke im Studium wird es weitaus öfter zu solchen Situationen kommen. Also leider leider muss ich sagen das war vermutlich ein Satz mit X. Außer Spesen nix gewesen. Ich habe ja alle Hefte Zuhause rum liegen, ich werde sie jetzt weg legen, ein bisschen Abstand von der Kiste gewinnen und mich dann nochmal dran setzen. Ich möchte sie zumindest einmal durchgearbeitet haben. Auch ohne das mir jemand die Einsendeaufgaben benotet und korrigiert. Das Studium allerdings... werde ich vermutlich nichtmehr weiter verfolgen. Machts gut und vielen Dank fürs Lesen.
  6. Ich habe einige Seiten aufgeholt. Das nächste Thema dem ich mich witme sind Logarithmen. Klingt hoch kompliziert, ich bin ein bisschen gespannt was mich erwartet. Langsam aber lässt die Motivation nach, was am Anfang interessant und toll wirkte ist langsam wie jeden morgen das selbe Frühstück. Es kommt ein bisschen monoton rüber, Mathe, Mathe, Mathe. Ich habe jeden Tag ca. 2 Stunden investieren können in Mathematik. Manchmal weniger, manchmal mehr, ich bin dazu übergegangen hauptsache mal rein zu schauen und bei jeder gelegenheit egal ob nur 30 Minuten oder 2 Stunden. Hauptsache mal rein schauen und sich mit was auseinander setzen und sich selbst Ziele setzen (schonmal geschrieben Hausaufgaben!). Es gab die ein oder andere Aufgabe die ich aus dem Heft nicht nachvollziehen konnte, ich fand die Aufgabenstellung ein bisschen übertrieben. Es war irgendwie als wenn einem die Seiten zuvor einen Dynamo erklären und in der Aufgabe sollst du einen Fusionsreaktor bauen. Aber naja... Ich hab das Heft meiner Frau rüber wachsen lassen, die ist da fit und hat es mir erklären können und ich hatte auch hier Hilfe aus dem Forum, danke dafür! Ich stelle mir da nun die Frage wie das beim Informatik Studium sein wird. Ob man da wirklich von morgens bis Abends nur Mathe paukt oder ob da auch mal die "coolen" Sachen dran kommen. Im Modulhandbuch habe ich Grundlagen der Objektorientierten Programmierung gelesen, weiterführende programmierung, einführung in Java, C und C++. Hoffentlich gibt es da dann "ausgewogene Kost" nicht nur jeden Tag das selbe. Ich hätte irgendwie auch das bedürfnis etwas davon anzuwenden und mal damit zu "spielen". Naja... Augen zu und durch.
  7. Vielen Dank! Ja ich freu mich auch. In Flitterwochen fahren? Wahrscheinlich nicht, Zuhause steht noch eine Renovierung an, ich habe keine Ahnung wieviel Zeit das in Anspruch nimmt. Aber eines Vorweg, die Renovierung fängt erst NACH dem Mathekurs an. 😅 Geplant ist jedenfalls nichts, zumindest keine Weltreise, ich denke mal wir schauen was auf uns zukommt. Momentan sind wir einfach nur glücklich und verliebt und zufrieden. Die Hochzeit war sehr stressig. Ohne zu übertreiben, soviel Lampenfieber hatte ich noch nie! Wie Mathe läuft? Also, im Augenblick bin ich zufrieden, das Wochenende habe ich wirklich konsequent investiert und habe vieles getan. Aufgeholt möchte ich nicht sagen, dafür bin ich noch zuweit zurück aber es hat schon ein paar Sprünge gegeben. Der Montag reißt für mich mehrere Löcher ein, einmal ein Motivationsloch und dann ein Erschöpfungsloch. Zeitumstellung und eben die Tatsache das Montag ist. Aber auch heute habe ich wieder Zeit in Mathe investiert. Langsam fange ich an Mathematik zu verstehen, es ist seltsam zu beschreiben. Es ist ein schönes Gefühl es zu können. Ich hatte auch ein paar offenbarungs momente wo ich mir dachte "Was?!?! DAS GEHT???". Ich muss sagen, ich habe Mathematik falsch eingeschätzt. In der Schule habe ich es immer gehasst und dieser Frust den man hat wenn man es nicht versteht entwickelt sich in Abneigung und geradezu in ekel. Aber jetzt finde ich es eher erstaunlich, interessant und je mehr man weiß desto "instinktiver" funktioniert es sich in der Welt der Mathematik irgendwie zu orientieren. Ist ein bisschen so wenn man immer nur einen Computer bedient hat und auf einmal ein Smartphone in der Hand hat. Man hat keine Ahnung vom Gerät aber irgendwie läuft vieles instinktiv ab und man weiß nicht so recht was man da eigentlich tut aber irgendwie macht es sinn und erscheint logisch. Wenns dann noch richtig ist, ists perfekt!
  8. Ich bewege mich wie ein Teilchen im absoluten Nullpunkt vorwärts, HA! soweit ich weiß ist dieser Nullpunkt nur rein theoretisch also könnte es sein dass ich vorwärts komme, man sieht es nur nicht! Wie siehts aus? In den letzten 2 Wochen habe ich die Potenzen und die Sonderzeichen abgehakt. Ich bin viel zu langsam vorwärts gekommen, ja ich habe fast nichts gemacht. Schande auf mein Haupt! Jetzt kommen Wurzeln! Ich bekam eine Gehaltserhöhung auf der Arbeit und mir wurden viele Schulungen und Lehrgänge aufs Auge gedrückt. Von den Schulungen waren eigentlich alle ok, bis auf eine. Die war so trocken dass ich den Kaffee inhaliert habe und krampfhaft meine Augenlider offen gehalten habe(es war wirklich schlimm). Als nächstes kam noch eine Hochzeit, meine Hochzeit, ich bin verheiratet! Ich denke mir, es war wohl nicht so schlau den Mathe Kurs zusammen mit der Hochzeit zu koordinieren. Wenn man auf den Kalender blickt und sich die Zeit einteilt dann passt alles schön und man sieht, obwohl man viel zutun hat, es findet sich Zeit. Was einem der Kalender aber nicht gesagt hat, das man Zuhause vor Aufregung die Wände hoch geht und das schon eine Woche vor Termin. Also ca. 5-6 Tage vor Hochzeitstermin war eigentlich nichts mehr mit mir anzufangen, ich hatte aufregung die schon in Panik überschlug. Da half nur der Trauzeuge und ein paar Bierchen. Schande auf mein Haupt. Was ist mir noch aufgefallen? Ich habe gemerkt dass mein Prinzip aus, ich schau in den Kalender und sehe wo ich Zeit habe und sage "Die 2 Stunden bleibst du hocken und lernst!" nicht gut funktionieren. Ich bin dazu über gegangen mit selbst Hausaufgaben zu geben. Das kann so aussehen "Bis morgen habt ihr(ich) die Seiten 35-45 bearbeitet!". Wenn die Seiten jetzt doch zu schnell sind dann mache ich halt noch ein paar Seiten extra bis ich das Gefühl habe es langt. Die Motivation ist eine andere. Ich habe gemerkt dass wenn ich auf die Uhr schaue und mir denke "Oh, 20 Uhr" oft der Gedanke kommt "Jetzt 2 Stunden? Ach... ich muss um 22 Uhr im Bett liegen, ich machs morgen". Aus Morgen war quasi 2 Wochen später und dann dachte ich mir. selbst wenn ich nur 1 Stunde gemacht hätte pro Tag wäre ich jetzt bei 14 Stunden aber so bin ich bei ka? 2-5? Schande auf mein Haupt! Weiter habe ich gemerkt dass ich auf das Kieselprinzip reingefallen bin. Welche Aufgaben die man im Leben hat macht man als erstes? Richtig! Die, die man schnell abhaken kann, den Brocken schiebt man vor sich her. Ich habe bei einem meiner Lehrgänge aber ein Gleichnis kennengelernt. Wenn du einen Eimer zuerst mit Kieseln oder mit Sand füllst, passt dein Ziegelstein garnicht rein. Wenn du aber erst die Ziegelsteine rein legst und darüber dann den Kies, dann kann der Sand immernoch in die Hohlräume zwischen den Steinen sickern. Der Ziegelstein stellt eine große Aufgabe und der Sand kleine Aufgaben dar. Dann gab es noch ein kleinen Ausflug in die Prioritätenverteilung von Aufgaben und genau da dachte ich mir "Schande auf mein Haupt.... MATHE!" Prompt habe ich mich auch wieder dahinter gesetzt, viel zu spät aber nützt ja alles nichts. Jetzt gehts wieder mit Vollgas vorwärts, das Wochenende ist schon dafür bereitgestellt. Ich denke dieses "an Zeiten halten" führt zu nichts. Es ist wie als wäre man verdonnert jetzt tun zu müssen. Da geht auch so ein bisschen der Spaß dabei verloren weil es sich nicht mehr "freiwillig" anfühlt sondern gezwungen. Wobei ich sagen muss, wenn ich erstmal anfange macht es mir auch Spaß und ist interessant. So.. das wars jetzt erstmal wieder von mir, war jetzt kein richtiger Beitrag zum Mathekurs selbst aber vielleicht von den ganzen Sideeffects die man garnicht so auf dem Schirm hat. Selbstmotivation, Zeitmanagment, die eigene Gedankenwelt und ein Ausflug zu den Kieselsteinen
  9. Ganz genau! Das war auch ein bisschen der Hintergedanke der mit eine Rolle gespielt hat bei dem Vorkurs. Letzten Endes ist ja auch etwas gutes dabei raus gekommen. Ich weiß ja jetzt das es so nicht gerade gut funktioniert. Meine Tagesplanung muss ein bisschen optimiert und verbessert werden, nicht das ich alles aufs Wochenende verschiebe und dann das ganze Wochenende mit der Chaosbeseitigung beschäftigt bin oder dem nachholen von verpassten Lernzielen. Krankheit kommt immer dazwischen, das kann man nicht einplanen. Deswegen ist es vielleicht gut immer 10% mehr zu geben als man muss, oder auch Gelegenheiten in denen man Zeit hätte, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Ruhe und Erholung sind wichtig, aber vielleicht lieber geplant "Ruhezeiten" setzen als zwischendrin mal auf der Couch zu lungern. Lieber genau sagen "Heute um 20:15 Uhr gönne ich mir den Film XYZ" als Mittags "Mein Lokal, dein Lokal" zu schauen weil nichts besseres läuft.
  10. So, eigentlich wollte ich ja jeden Mittwoch etwas schreiben. Letztes mal war ich etwas zu früh, dieses mal etwas zu spät. Ich möchte berichten warum. Das Wochenende war extrem Produktiv, ich konnte das neue Thema Brüche abschließen und beenden und auch die Speziellen Symbole wie Sigma, Allquantor usw. paar dieser Dinge haben mich irgendwie an For Schleifen erinnert, aber ich erinnere mich nicht das ich dieses Thema jemals in der Schule behandelt habe. Vielleicht hatte ich es auch einfach nur gut verdrängt? Ich weiß es wirklich nicht, das war auch das erste Thema bei dem ich die Erklärungen im Heftchen als nicht ausreichend empfunden habe. Ich musste meinen Freund google zu Hilfe ziehen. Aber ich habe paar gute Youtube Videos gefunden und dann war das eigentlich garnichtmal so schwer. Mit dem Wochenende war ich extrem zufrieden, insbesondere weil ich etwas "unbekanntes" gelernt habe und das doch recht flott ging. Montag habe ich nochmal kurz wiederholt, die nächsten Tage waren aber dann leider nicht mehr so produktiv. Es fällt mir verdammt schwer Beruf, privates und das Studium gerade vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Dienstag war ich sehr alle und dachte mir, heute mache ich mal nicht soviel. Mittwoch hatte ich einen Termin mit einem Vorgesetzten und sehr heftige Migräne. Nach dem Termin habe ich früher Feierabend gemacht und mich ins Bett gelegt, am Donnerstag musste ich ausnahmsweiße um 4 Uhr morgens schon raus, ich war den ganzen Tag wie ein Zombie, nach Feierabend musste ich nochmal zu einem privaten Termin bei der Stadt, die haben bei uns nur Donnerstags Nachmittags auf(sonst nur vormittags). Als ich Zuhause ankam bin ich sofort eingeschlafen. Freitag fühlte ich mich total gerädert und gönnte mir mal eine Runde Motorrad fahren. Auch wenn das Wetter nicht so toll war, das hat meinen Endorphinakku wieder etwas geladen. Ich bin früh ins Bett gegangen, heute morgen aufgestanden, Brötchen geholt, Kaffee gekocht, es kann los gehen, das tat gut, ich bin jetzt wieder erholt doch über die Tage ist jetzt vieles liegen geblieben, auch mein Haushalt. Ich glaube ich habe mich ein bisschen verzettelt mit meiner herrangehensweiße. Jetzt habe ich keinen geregeleten Ablauf mehr, sondern habe überall große Haufen an Arbeit liegen, die ich jetzt erstmal abarbeiten werde. Sowohl privat als auch im Studium bzw. Mathevorkurs. Ich dachte nicht dass das so große Probleme bereitetn würde aber sofort wie etwas nicht nach Plan läuft, wirft es einen doch ganz stark zurück. Wie als würde man mit Bällen jonglieren. Mit 3 klappt es ganz gut doch plötzlich kommt ein vierter dazu und alles fällt zusammen. Naja, zumindest habe ich jetzt wieder was gelernt. Außer Brüche und Symbole meine ich und zwar meine eigene Verzettelung. Ich werde jetzt auch daran arbeiten damit alles mehr Struktur bekommt, besser die Zeit einplanen. Ich bin trotzdem noch optimistisch und es macht mir nachwievor noch sehr viel Spaß. Ich mache mich mal an die Hausarbeit, je eher das fertig ist desto eher kann ich mich an Potenzen setzen.
  11. Er hat sich einverstanden erklärt meine Stunden zu reduzieren. Wir haben vereinbart dass ich meine Stundenanzahl auf 30 runter reduziere um nicht mehr unter die Pausenregelung zu kommen. Dadurch kann ich bei verhältnismäßig wenig Stunden die ich einbüße das maximum an Zeit raus holen. In unplanbaren Situationen bleibe ich natürlich länger, die dann entstandenen Mehrstunden kann ich abfeiern. Es soll alles darauf hinaus laufen dass ich geregelte Arbeitszeiten habe, damit ich einfach das Studium auch planen kann. Die Berufspraktische Phase kann ich in meinem Betrieb ableisten. Einzige Ausnahme ist der Bereitschaftsdienst, dort stehe ich im vollen Umfang dem AG zur Verfügung. Allerdings ist das mit der Bereitschaft in der Regel planbar und jetzt da der Chef eingeweiht ist wird es hoffentlich nichtmehr vorkommen dass ich die Bereitschaft von zB. kranken Kollegen aufs Ohr gedrückt bekomme. Das war eigentlich so das wesentliche, was mir persönlich auch witchtig war. Also, es ist die alte Stelle im alten Job.
  12. Also meine Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Allerdings hat das Reden mit meinem Chef gut getan weil es auch ein indirektes Feedback über meine Arbeit gab. Sein Eifer mich halten zu wollen zeigte mir ja auf einer Seite nur dass er meine Arbeit schätzt. Obwohl es in der letzten Zeit mir eher so vorkam als wäre ich Selbstverständlich. Er hat sehr offen geredet und gesagt das er große Probleme hat gute Leute zu finden und er hat mir die zukünftige Auswahl der derzeitigen Bewerber gezeigt(die war wirklich nicht so rosig) und was er in Zukunft mit mir vor hatte(er wollte das ich die Ausbildung übernehme). Irgendwo finde ich es schade dass das nun weg fällt, wäre auch etwas woran ich Spaß gehabt hätte aber andererseits, wenn ich weiter überlege kann ich auch darauf verzichten. Es ist mir nicht so wichtig wie das Studium. Auch toll fand ich dass ich auf einmal diese Unterstützung bekam. Wenn es um interne Weiterbildung geht dann ist das immer so ein Ding "zu teuer" oder es wird geprüft ob das überhaupt notwendig ist. Aber wenn man sagt, ich möchte das machen, ich bezahle das selbst, ich hab sogar schon angefangen. Dann kam es mir so vor als ob die Leute um einen herum einen auch unterstützen. Vielleicht war es aber auch die Angst davor das ich wirklich gehe die ihn so kompromissbereit gemacht hat. Das werde ich wohl nie erfahren. Überrascht war ich, dass er die Idee von mir gut fand. Ich muss gestehen, meine Motivation für den Job hat in der letzten Zeit auch sehr unter meinem Wunsch zu studieren gelitten. Ich sah wie meine berufliche Laufbahn in eine Richtung ging, in die ich eigentlich nicht gehen wollte. Die Informatik schien nicht mit dem Beruf vereinbar zu sein, nicht Verwandt und es sei als wäre ich Wasser und wollte plötzlich Feuer sein. Da die Digitalisierung aber auch immer weiter Einzug in unseren Berufszweig hällt und nahezu nichts ohne geht, könnte mein zusätzliches Studium tatsächlich etwas ergänzendes für die Ausbildung sein. So zumindest sehe ich das und auch mein Chef. Das alles brachte mir irgendwie Bestätigung und Motivation für den Beruf zurück und auch für das Studium. Es fühlt sich an, als hätte ich alles richtig gemacht. Mit dem Gespräch, dem Wunsch zum Studium, alles fühlt sich gerade gut an.
  13. Es ist soviel in einer so kurzen Zeit passiert das ich hier einen riesen Eintrag machen könnte. Also zunächst der Mathevorkurs, ich versuche es kurz zu fassen. Zunächst beschäftigte ich mich mit Klammerausdrücke. War lange her doch ich kam zügig vorwärts und es hat auch Spaß gemacht. Am zweiten Tag habe ich sehr viel Zeit in Mathe investiert habe aber gemerkt dass die Konzentration nachgelassen hat. Nach 2 1/2 Stunden musste ich unterbrechen, mir kamen dauernd Flüchtigkeitsfehler unter, falsch abgeschrieben, falsch gelesen, eine Zahl vergessen. Das schöne war, ich konnte einen Cut machen und einfach was total anderes machen. In den Garten gehen, Abstand gewinnen und dann erneut Mathe. Thema waren binomische Formeln. An Tag Drei hatte ich die binomischen Formeln fast bis zum Ende aber da fehlte noch ein bisschen was, ich rechnete und habe gelesen und rechnete. Eigentlich hatte ich vorgehabt an Tag 3 mit dem Thema durch zu sein doch: Tag 4: An diesem Tag verstand ich meine eigenen gerechneten Aufgaben nichtmehr, ich wusste nicht wie ich zum Ergebnis gekommen bin, aber ich konnte an diesem Tag nach einer erneuten wiederholung die binomischen Formeln endlich abschließen. Tag 5: witmete ich mich einem neuem Thema. Brüche, aber nicht die mit 3/4 und 6/8 sondern die mit den Buchstaben, das war auch ein Comeback der binomischen Formeln. Ich wusste garnichtmehr dass die auch in Brüchen vorkommen können. Ich hinke im Zeitplan ein bisschen hinterher. Ich bin nach 6 Tagen auf der Seite 18, eigentlich wollte ich mit Heft 1+2 in einem Monat fertig sein. Aber naja... macht nichts, lieber etwas mehr Zeit investiert aber dafür sitzt es als schnell und ein Satz mit X. An den nächsten 2 Tagen konnte ich leider nichts mehr für das Studium tun. Der Hintergrund war einfach folgender: Ich habe mich auf eine neue Position in meiner Firma beworben, mein Chef hat davon erfahren und war stink sauer. Denn ich sollte die neue Position auch bekommen. Am nächsten Tag hat er mir dann aber Honig ums Maul geschmiert, hat gesagt er will mich behalten und war dafür bereit auch auf ein paar Forderungen von mir einzugehen. Ich wusste ja immer das ich in die Richtung Informatik weitergehen will, zum ersten mal kam es mir aber so vor als ob mein Chef diesen Wunsch auch wirklich ernst nahm. Er ist nicht abgeneigt meine Stundenanzahl zu reduzieren wenn ich mich im Gegenzug dafür bereit erkläre, weiterhin bei ihm zu bleiben. Alle Themen die mich gestört haben, oder die mir wichtig waren, hat er zugestimmt. Alle Forderungen die ich hatte, wurden abgesegnet. Ich werde ihn morgen mit konkreten Plänen konfrontieren damit wir die Sache besiegeln können und ich künftig mehr Zeit für das Studium investieren könnte. (Nicht für den Mathevorkurs, sondern später, wenn der "richtige" Informatik Studiengang anfängt) Das ist eine Entwicklung mit der ich nicht gerechnet habe und ich muss zugeben, dass ich immernoch gespalten bin. Ein anderer Job der VIELLEICHT besser/angenehmer ist und der sich mit meinen Interessen besser deckt ohne jedoch die Schattenseiten zu kennen, wieder eingearbeitet werden zu müssen und vermutlich erstmal viel Zeit darin zu investieren "fit" zu werden oder aber der alt bekannte Job bei dem man weiß was einen erwartet aber unter den Bedingungen die man selbst festgelegt hat. Echt schwere Entscheidung. Eine Nacht kann ich noch drüber schlafen, hoffentlich wird das eine gute Nacht.
  14. Danke, die Info ist wirklich nützlich. Werde mir dann mal ein paar Kullis und Blöcke gönnen. Einen Zeitplan habe ich eigentlich wieder weg geworfen. Ich versuche das lernen in meinen natürlichen Rhytmus zu integrieren und mir keinerlei Druck zu machen. Der Vorkurs dauert ja regulär 2 Monate und kann kostenfrei auf 3 Monate ausgedehnt werden. Diese 3 Monate sind mein grober Zeitraum wobei es natürlich nicht das Ziel ist erst nach 3 Monaten mit dem Vorkurs fertig zu sein. Die ersten beiden Hefte wurden mir mitgeliefert, der grobe Plan ist diese Hefte auch in diesem Monat zu schaffen. Hörte sich Anfangs leicht an, aber ich bin erst bei Seite 14 vom ersten Heftchen. und ich habe schon 4 Stunden investiert. Aber ich mache alles brav nach Vorgaben, lesen, wiederholen, Übungsrechnungen und vor einem neuen Thema oder vor etwas was neu dazu kommt rechne ich nochmal alles bisher gerechnete wild durcheinander um sicher zu gehen das ich es noch kann. (Sonst komme ich später ins straucheln weil ich nichtmehr weiß wann rechne ich so und wann so?) Ich habe gestern Abend zB. spontan Zeit gehabt und wollte nicht Fernsehen also habe ich mich ins Wohnzimmer auf die Couch gesetzt und da nochmal rein geschaut. Es fühlt sich nicht an wie lernen oder arbeiten. Es fühlt sich an wie Knobeln oder Rätsel lösen. Das finde ich sehr schön und möchte das auch so beibehalten. Der Kurs besteht nur aus der B Aufgabe, eine Klausur ist nicht dabei. Diese B Aufgabe ist freiwillig, wenn ich sie einsende wird diese benotet und auf meinem Zertifikat steht dann "Hat erfolgreich Teilgenommen" und wenn ich sie nicht einsende steht glaube ich nur "Teilgenommen". Sicher bin ich mir aber nicht mehr. Mein weiterer Plan sieht dann so aus dass ich im Juni/Juli mit dem Informatikstudium weitermache. Vorausgesetzt der Vorkurs klappt super, bisher bin ich noch nicht ins Straucheln gekommen, aber wird bestimmt kommen. Ich habe mich Intern in meiner Firma auch auf eine neue Stelle beworben, daher mal schauen was so alles in der Zukunft kommt. Ein Bekannter von mir sagte immer "Wenn du Gott zum lachen bringen willst, mach nen Plan!" Ich finde da hat er ganz Recht obwohl ein grober Plan doch wichtig ist, bloß will ich nicht das dieser Plan in Selbstdruck endet und Frustration auslöst weil man es nicht geschafft hat wie man wollte. Deswegen geh ich das ganze easy an, ich tue was ich kann und jeder Schritt ist ein Erfolg und bis jetzt muss ich sagen, Mathe und ich verstehen uns bis jetzt noch ganz gut. Hab ich selbst nicht erwartet, aber einfach die Möglichkeit zu haben genau jetzt einen Cut zu machen und in den Garten zu gehen oder sich anders zu beschäftigen ist ein ganz neues Lerngefühl.
  15. Ich habe mal geschaut, die E-Mail für die Anmeldung habe ich letzte Woche Dienstag abgeschickt. Das war der 12.02.19, einen Tag später bekam ich ja Post wo ich das ganze ausfüllen musste weil die ja meine Unterschrift brauchten. Ich habe es sofort am 13. auch abgeschickt und jetzt am 20.02.19 sind die Unterlagen endlich gekommen. Ich muss zugeben, ich war schon echt ungeduldig. Aber was soll ich sagen, ich bin gerade total geflasht. Die Lieferung kam in einem etwa Schuhkarton großen Paket an. Ich öffnete das Paket und sah erstmal einen Ordner, indem Ordner war mein Studentenausweis drin und ein Willkommensschreiben, eine Einführung in den OnlineCampus zusammen mit meinen Zugangsdaten, Rechnungen und all der bürokratische Kram. Wo ich baff war, in dem Ordner war ein Block zusammen mit einem Kugelschreiber und ich dachte mir nur nett. Außerdem fand ich Traubenzucker bonbons, es klingt vielleicht doof aber "yay! Bonbons!" Weiter war noch ein Taschenrechner enthalten, da dachte ich mir wirklich "Mensch... da ist ja alles drin was ich brauche.. Wow!". Es lagen mehrere Hefte drin, ich öffnete eines davon und das war so ein, naja... Studienbegleiter. Der sagt dir quasi wie du die Schule kontaktieren kannst, wie der Ablauf ist, erklärt nochmal das StudyOnline, häufig gestellte Fragen, Wie arbeite ich mit den Heften? Einsendeaufgaben, alles steht da drin. Dann machte ich das zweite Heft auf "IIIIIHHHH Mathe!" aber naja, so wolltest dus ja. Aufjedenfall machte ich das erste Heftchen für Mathematik auf. Ich kann euch mal die Überschriften aus dem Heft 1 raus schreiben damit ihr wisst was mich erwartet. Ich nehme jetzt nur die fett gedruckten Überschriften, nicht die einzelnen Themen. Heftchen 1 Rechnen mit Variablen (da dachte ich mir, yay! Das kann ich) Potenzen, Wurzeln, Logarithmen (ohje... da war mal was?) Gleichungen und Ungleichungen (Schonmal gehört, weiß ich aber nicht mehr). Heftchen 2 Funktionen (Ja doch, die kenne ich) Trigonometrie (Ohje... das klingt eklig) Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit (das hatte ich noch nie und mir sagt das Wort Kombinatorik nichts) Eine CD ist auch dabei, aber die habe ich mir noch nicht angeschaut. Allein die Aufmachung der Hefte macht aber schon Lust sie zu lesen. Alles scheint eine Struktur zu besitzen und aufeinander aufzubauen. Das Papier wirkt edel und die Farben strahlen richtig. Vom Inhaltsverzeichnis habe ich das Gefühl "Ja! Das ist machbar!" durch und durch positiv gestimmt und irgendwie freue ich mich gerade dass ich lernen werde was Kombinatorik ist. Ich habe ja kein Abitur aber ich finde es ist ein cooles Gefühl etwas zu wissen was man eigentlich nicht wissen sollte. Auch die Bonbons sind schön, wahrscheinlich die teuersten Bonbons der Welt aber das ist doch eine nette Geste und ich werde sie bestimmt gebrauchen können. Hoffentlich gibts die jetzt aber bei jeder Sendung *gg*. So das solls jetzt auch gewesen sein. Ich werde sie mir nachher genauer anschauen, jetzt muss ich leider wieder los. Bis zum nächsten Eintrag.
  16. Ich weiß noch garnicht was auf mich zukommt aber danke für deine Hilfe. Ich werde deine Hilfe sehr gerne in Anspruch nehmen falls es irgendwo klemmt :) Einen bestimmten Auslöser? Als ich jung war wuchs ich mit Computern auf. Wir hatten nie soviel Geld zuhause und mein PC hatte sage und schreibe 900mhz, war seiner Zeit gut aber wurde schnell nichtmehr so gut. Fertig PCs waren zu teuer also begann ich alte Computer, wo auch immer ich sie aufgabelte, auszuschlachten und alles aus alten und neuen Teilen neu zusammenzusetzen. In beschäftigte mich früh mit HTML, damals war es plötzlich in das jeder eine Homepage hatte. Also machte ich mir eigene Homepages. Damals noch mit dem Windows Editor, nicht hübsch aber funktional. In der Schule hatte ich in dem Fach Informatik immer eine 1, allerdings haben wir in Informatik auch nie wirklich was gelernt. Außer 0100101 die umrechnung von binär in dezimal und so ganz ganz elemtare Sachen. Das half mir nicht wirklich und entwickelte mich nicht weiter. In älteren Windows befehlen gab es doch den befehl net send. Ich schickte aus Spaß mal allen Rechnern eine Nachricht worauf der Lehrer es mit der Angst zutun hatte, der er dachte, hier im Klassenraum sitze ein Hacker und fuhr richtig schwere Geschütze auf und drohte mit dramatischen Konsequenzen. Also wirklich Ahnung vom Fach Informatik schienen die Lehrer auch nicht zu haben. Es war eher ein Computerkurs. Ich peilte eigentlich schon immer eine Ausbildung in der IT Schiene an, doch leider wollten alle Betriebe Abitur mit teilweiße lächerlichen Vorraussetzungen. Ich erinnere mich an ein Inserat zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Bewerber braucht Abitur mit den Noten 1 in Mathematik, 1 in Englisch, 2 in Physik und 3 in Deutsch. Ich bewarb mich trotzdem, leider ohne Erfolg. Ich hatte den Hauptschulabschluss und teilte meiner Lehrerin meinen Wunsch mit etwas in Richtung IT zu machen. Sie sagte ich solle mich für eine Berufsfachschule in der Richtung "Wirtschaft und Verwaltung" anmelden. Dort könnte ich die Mittlere Reife erwerben und einen Beruf "mit Computern" erlernen. Autsch... falsch beraten. Nun gut, ich war jetzt auf der Schule und dachte mir die mittlere Reife lockt. Damit fertig bekam ich immernoch keine Stelle als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Da ich ja schon die Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung besucht hatte dachte ich Mensch, wäre schade wenn das umsonst war. Es folgte eine Ausbildung in einem sehr großen Möbelhaus als Einzelhandelskaufmann. Ich fiel daraufhin in einer Art Loch, das Provisionsgeschäft lag mir nicht, das Verhältnis zu Kollegen war zwiegespalten. Manche betrachteten einen einfach nur als Konkurrenten, nicht als Kollegen. Ich weiß nicht ob ich an Depressionen oder an Burnout litt, fakt war, ich war ein wandelnder Zombie der nur mit größtem Widerstand zur Arbeit ging, jeden Tag hasste und den jeden Morgen Bauchschmerzen quälten. In einer kurzschlusshandlung kündigte ich, im nachhinein die beste Entscheidung meines Lebens. Ich hatte nichts besseres, ich stand ohne alles da, die Familie stock sauer, alle gegen mich und mir ging es so gut wie lange nicht. Ich strahlte einfach weil ich nichtmehr zurück ins Möbelhaus musste. Ich jobbte ca. 1 Jahr in Zeitarbeitsfirmen umher. Fließband in einem Chemiekonzern, Lagerist im online Versandhandel und letzten endes dachte ich, ich brauchte eine zweite Ausbildung. Egal was, ich brauche Geld und keine Hilfsarbeitertätigkeiten. Ich machte eine Ausbildung im Wasserwerk, die Berufsschule gefiel mir ganz gut. Die gesamte Ausbildung hatte einen umwelttechnischen Charakter, was ich irgendwie Interessant fand. Der Chemieanteil war riesen groß (das war nicht so toll). Viele Dinge wurden angeschnitten, Grundwasserleiter, verschiedene Erdschichten, chemische Zusammensetzung, der Kreislauf, bakterielle Verunreinigung, geodätische Förderhöhe, berechnung des Reibungswiderstandes, berechnung von Fließgeschwindigkeit, Volumen, Elektrik. Es war schon recht Interessant, doch leider zielte die Ausbildung wie ich finde voll am Beruf vorbei. 90% von dem was ich gelernt habe, brauche ich nicht. Das machte mich zunehmend unzufriedener(weil ich das ja auch gerne angewendet hätte) aber was soll ich sagen? Ich hatte einen sicheren Job, das Arbeitsklima ist gut und aus erfahrung wusste ich, es gibt schlimmeres! Aus dieser sicheren Basis dachte ich mir, ich könnte jetzt meinem Urtraum nachjagen. Alte liebe rostet nicht" heißt es so schön und "wer nicht probiert, der hat schon verloren" und naja ich habe auch nicht wirklich was zu verlieren außer eben Geld aber mein Gott, ich hab schon für dümmeres Geld ausgegeben (Zigaretten *hust*). Ich dachte auch kurz darüber nach ob ich nicht etwas on top setze was mit meinem Beruf zutun hat. Verfahrenstechnik oder eben den Industriemeister aber das wäre im Prinzip genau das selbe wie nach der Berufsfachschule, dort hatte ich ja auch gesagt "wäre schade wenn das umsonst war" und erlernte einen Beruf den ich an den Nagel hing. Den Fehler wollte ich kein zweites mal begehen und dachte mir, komme was wolle, ich studiere das was mir Spaß macht, was mich interessiert und nicht das was sich evtl. gut in meinem Lebenslauf macht. Ist halt kein roter Faden drin, isso!. Dieses Forum hat mich auch sehr motiviert und neugierig gemacht. Fließt wohl alles zusammen. Sorry für den riesen Text, aber mein Werdegang war und ist ein bisschen holprig.
  17. Hallo, endlich ist es soweit. Auch ich reihe mich in diesen ewigen Hallen ein. Ich dachte es sei vielleicht mal ganz interessant wenn ich einen Blog von der Pike auf schreibe. Ziel ist es Informatik zu studieren weil ich jedoch kein Abitur habe und mir da ein mathelastigen Studium ausgesucht habe, die Schule schon über 10 Jahre her ist und ich nie besonders gut in Mathe war, habe ich mich dazu entschlossen diesen Vorkurs zu belegen. Ich Zu meiner Person, ich bin 30 Jahre alt. Habe eine technische Ausbildung absolviert die nichts mit dem Studium zutun hat und liebäugelte schon immer mit der Informatik. Ich denke ich habe alle Vorraussetzungen dafür das es schief geht, was nicht heißen soll das es schief geht, eher: "Wenn ich das schaffe, schafft es jeder". Mein Mindset ist voller Skepsis und Angst, aber auch Vorfreude und Spannung. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass das klappt. Doch die vielen Geschichten hier im Forum und in den Blogs motivierten mich und ich habe gelesen wie teilweiße Hauptschüler nun ihren Dr. Titel machen. Wow! Respekt und meine Hochachtung. Jetzt bin ich dran die Welt zu schocken! Ich betrachte den Vorkurs auch als Probe, eigentlich wollte ich ja ein Zertifikat machen aber durch die Unterhaltungen hier im Forum habe ich mich umentschieden und Nägel mit Köpfen gemacht. Den Vorkurs erachte ich für mich sowieso für sinnvoll also würde ich ihn sowieso machen wollen. Von daher ist das doch schon eine Probe?! Wie lief es ab? Nach gefühlten 10.000 Telefonaten mit der WBH und auf Grund der Nähe dieser Schule bot sie sich quasi an. Bei den vielen Telefonaten (es waren wirklich sehr viele) waren die Mitarbeiter jedes einzelne mal sehr freundlich und nahmen sich ausgiebig Zeit um auf alle meine Fragen zu antworten. Das längste Telefonat dauerte sogar gerundet 30 Minuten, Zeit in der Warteschleife musste ich nie lange verbringen. Wow! Top! Ich denke dabei jedes mal daran, wenn ich krank war und bei einem Facharzt anrufen wollte Zwecks Terminvergabe - besetzt - oder - geht keiner ran - doch hier, da wird man ja richtig verwöhnt. Erster Eindruck also top. Nachdem alle Fragen, auch zur HZP, geklärt waren und ich mich entschlossen habe den Vorkurs zu machen, habe ich mich Online dafür angemeldet. Nachdem ich das Online Formular ausgefüllt hatte bekam ich eine E-Mail. Dort stand drin dass mich in den kommenden Tagen ein Mitarbeiter kontaktieren wird - ich auch auf postalischem Weg die Anmeldung nochmal abschicken müsste (zwecks Unterschrift) und das die Zeit quasi erst läuft wenn ich meine ersten Unterlagen erhalten habe. Das war so eine kleine mikro Enttäuschung, jetzt die blöden Briefe hin und her schicken und das nur wegen einem Vorkurs grrr. Aber wie gesagt, nur eine ganz kleine mikro Enttäuschung. Dachte ich mir, nutze ich die Zeit und schreibe diesen Blog. Habe mich schon die ganze Zeit auf meinen Blog gefreut. Melde mich die Tage wenn die ersten Hefte/Unterlagen kommen und ich mal rein geschnuppert habe. Bis dann!
  18. Das ist ausgeschlossen. Ich habe ein Zeitkonto auf der Arbeit, jede Minute die ich länger bleibe wird mir gut geschrieben. Natürlich kann es sein dass ich mal länger bleiben muss insbesondere habe ich auch rufbereitschaft. Dort mache ich natürlich eine Ausnahme und bleibe länger aber jede Minute die ich länger auf der Arbeit habe geht auf mein Zeitkonto und dann kann ich mal einen Tag komplett Zuhause bleiben. Bei über 40 Überstunden muss ich sogar Zuhause bleiben. Ein Arbeitskollege aus der Elektriker Abteilung hat so seinen Meister gemacht (nicht master sondern ganz normalen Meister). Da hat das eigentlich ganz gut geklappt mit der reduzierung.
  19. Da können wir uns gegenseitig ja die Hände reichen. Ich fange auch an Informatik zu studieren aber erst im Juni/Juli rum. An welcher Fernschule studierst du denn? Da hast du Recht aber ich hatte mit deutlich mehr gerechnet. Mein Plan ist ja meine Arbeitszeit zu reduzieren und meinen Arbeitgeber diesbezüglich auch zu informieren dass ich immer nur 6 Stunden täglich arbeite. So habe ich am wenigsten einbußen und muss die gesetzliche Pausenzeit nicht einhalten denn bis zu 6 Stunden darf ich ja arbeiten ohne Pause zu machen. Die Pausenzeit ist ja auch irgendwo verschenkte Zeit, man sitzt in einem Aufenthaltsraum und wartet einfach ab bis man weiterarbeiten darf. Bei einer reduzierung um 10 Stunden pro Woche würde ich ingesamt gerundet 14 Stunden früher zuhause sein müsste aber nur die 10 Stunden finanziell kompensieren. Eigentlich ein guter Deal.. Auch zur investierten Zeit, wenn du das in deinen Tagesablauf integrierst und es zur Routine wird dann geht das ja irgendwann in Blut und Fleisch über dass du dich zB. Abends nochmal für 2 Stunden hinsetzt von 20-22 Uhr oder von 18-20 Uhr. Je regelmäßiger du das machst desto mehr routine kehrt dann ein und letzten endes studiert man ja etwas was einen interessiert. Insofern glaube ich dass ein Studium auch Spaß machen kann und man es nicht als notwendiges Übel betrachtet. Manchmal verliere ich beim lernen auch völlig die Zeit aus den Augen und lerne viel mehr als ich mir eigentlich vorgenommen habe. Aber wenn ich einmal im "flow" bin möchte ich mich da auch nicht raus reißen weil ich dann am effektivsten lerne und wenn du merkst dass deine Leistung abnimmt gibts einen cut und du hörst auf. Aber hast auch Recht, die Mehrfachbelastung sollte man nicht unterschätzen.
  20. Naja aber nochmal um am Vergleich Schule zu bleiben. In der Schule sitzt du ja meistens von 8-15 Uhr im Klassenraum und nimmst ein Fach nach dem anderen durch. Die Köpfe sind auf Durchzug und vor einer Klausur wird dann "ernst" gelernt und wie immer alles auf den letzten Drücker. Ich denke das wird bei vielen so gewesen sein. Das sind 7 Stunden pro Tag und ca.35 Stunden die Woche. Normalerweiße müsste man jetzt denken, da ein Studium umfassender als eine normale Schule ist müsste man nun weitaus mehr dafür machen. Ich kann es nicht mit gewissheit sagen aber jemand der im Berufsleben steht und ein gewisses Alter erreicht hat bringt auch ein bisschen was an Lebenserfahrung mit und weiß dass man da nicht schludert oder das es einem in den Schoß geworfen wird. Der stellt sich dann wiederrum eher die Frage ob es möglich ist diese Zeit von seinem Alltag abzuzwacken und 15 Stunden sollten eigentlich machbar sein. 15 Stunden wären täglich 2 Stunden lernen, das ist ja eigentlich nicht viel. Das kann man schaffen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe kann man ja an einer Fernschule solange studieren wie man will, wenn man länger braucht, braucht man eben länger. Auf der Wilhelm Büchner Schule ist zB. das verlängern um 18 Monate kostenlos. Das ist doch schonmal etwas motivierend und man muss am Ball bleiben wie du schon sagst.
  21. Kurze Zwischenfrage von mir. Wenn du von Stunden pro Tag sprichst meinst du damit auch wirklich jeden Tag oder darf man sich auch ruhig mal seine 30 Tage Urlaub im Jahr gönnen um auch einfach mal vom Studium abzuschalten nicht nur von der Arbeit?
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