Springe zum Inhalt

Sturzi

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    5
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Sturzi

  1. Sturzi

    Steuerrecht und die Fehlkalkulation

    Meiner Meinung nach ist das Lehrmaterial der Fernuni Hagen etwas umfangreicher. Dies macht aber auch Sinn, da die Vorlesungen nur einen Überblick geben und auf Problemfälle aufmerksam machen können. Bei Art und Umfang des zu erbringenden Leistungsnachweises ist ein Unterschied nicht feststellbar. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Berechtigung zur Klausurteilnahme bei der Fernuni Hagen an das Bestehen von Einsendearbeiten gebunden ist. Vergleichbares findet man bei der HFH in meinem Studiengang nur bei vier Modulen (Handels- und Gesellschaftsrecht und Herstellerhaftung/ Lauterkeitsrecht nebst der jeweiligen Fallstudien). Dort sind studienbegleitende Übungen Pflicht. Das erscheint mir sinnvoll, da es viele Quereinsteiger geben dürfte. Bei der Qualität kommt es wie immer auf den Professor des jeweiligen Moduls an. Das gilt für beide Einrichtungen.
  2. Liebe Forengemeinde, dies wird der letzte Eintrag für heute. Danach bin ich sozusagen auf dem aktuellen Stand (und ihr auch^^). Wie bereits im letzten Beitrag angemerkt, wollte ich mich ausführlich mit dem Steuerrecht beschäftigen und zu den Modulen Steuerrecht I und II am 15.12.2018 die Abschlussklausur schreiben. Diesen Plan habe ich für Steuerrecht II verworfen. Ich habe den Umfang des Steuerrechtes komplett unterschätzt. 10 ECTS Steuerrecht in 6 Wochen sind - jedenfalls für mich - nicht möglich. Daher begnüge ich mich mit Steuerrecht I (hier geht es um die Einkommenssteuer nach dem EStG) und lasse Steuerrecht II (Unternehmensbesteuerung) komplett weg. Dies hat einen konkreten Hintergrund: Ich habe auf den Seiten der Fernuni in Hagen feststellen können, dass viele Module des Studiengangs Bachelor of Laws, der inhaltlich mit dem Studiengang 1. Juristische Prüfung verschränkt ist, im Rahmen eines Akademiestudiums belegt und mit einer Prüfung abgeschlossen werden können. Zu diesen Modulen gehört auch das Arbeitsvertragsrecht. Es entspricht von den Inhalten her den Mastermodulen Arbeitsrecht I und II bei der HFH. Da ich ohnehin noch 30 ECTS zusätzlich erwerben muss, plane ich aktuell (der Plan dürfte aber nahezu unumstößlich sein), die 30 ECTS sowie die noch fehlenden 5 ECTS aus der Vertiefung (3. Semester) im Rahmen eines Akademiestudiums an der Fernuni Hagen zu ergattern. Anerkennungsprobleme dürfte es dabei nicht geben. Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass ich Synergieeffekte für die eventuelle Durchführung des Studiums 1. Juristische Prüfung an der Fernuni Hagen schaffe. Geplant sind im Akademiestudium an der Fernuni Hagen folgende Module: 1. Arbeitsvertragsrecht, 10 ECTS (damit habe ich die Vertiefung des 3. Semesters an der HFH erledigt) 2. Staats- und Verfassungsrecht, 10 ECTS 3. Allgemeines Verwaltungsrecht, 10 ECTS 4. Einführung in das Strafrecht, 10 ECTS Mit den Modulen zu den Ziffern 2. bis 4. hätte ich die zusätzlichen 30 ECTS erbracht. Gleichzeitig würden alle genannten Module beim Studiengang 1. Juristische Prüfung (EJP) von Amts wegen mit Note anerkannt. Unter Zugrundelegung meiner Vorleistungen hätte ich dann für die EJP 80 ECTS, die mir anerkannt werden könnten. Das wäre ein Drittel der Gesamtleistungen (ohne universitäres Repetitorium). Ich finde das ziemlich praktisch, auch wenn das Studium EJP nur eine Option für später darstellt. Wichtig ist derzeit nur der Master of Laws. Zurück zum Eigentlichen: Für Steuerrecht I muss ich mich noch ordentlich strecken. Gut, dass mein Cousin mir Übungsklausuren zur Verfügung gestellt hat. Er hat vor gut einem Jahr sein duales Studium Steuern (das Pendant zur Rechtspflege neben Polizei und allgemeine Verwaltung) abgeschlossen und arbeitet beim Finanzamt in Berlin. Die Klausuren dürften demnach den nötigen Anspruch haben. Ich werde hier nach der Klausur wieder berichten. Beste Grüße Sturzi
  3. Hallo liebe Forengemeinde, Anfang 2018 wuchs in mir immer mehr der Wunsch, mich auf rechtswissenschaftlicher Ebene weiter zu entwickeln. Daher habe ich mich wochenlang mit allen möglichen Fernstudiengängen in dieser Richtung (Bachelor of Laws, Master of Laws) beschäftigt. Gestehen muss ich, dass das Erarbeiten der Materie über Studienbriefe mich nicht besonders gereizt hat. Gleichwohl hätte ich diesen Umstand als klassisches Mittel bei einem Fernstudium akzeptiert. Glücklicherweise bieten einige Hochschulen mittlerweile andere Lösungen an. Durch den technischen Fortschritt können die Vorlesungen über das Internet direkt zu einem nach Hause kommen. ;) Die TakeLaw-Methode und die Konzeption als reines Onlinestudium hat mich dazu bewegt, mich bei der HFH in den Masterstudiengang "Wirtschaftsrecht online, LL.M" einzuschreiben. Da die Zugangsvoraussetzungen vorlagen, habe ich mich schließlich zum 01.05.2018 eingeschrieben. Der modulare Aufbau des Studiengangs erlaubt mir, die Module nach meinen zeitlichen Vorstellungen abzuarbeiten. Anfang Mai 2018 habe ich hin- und her überlegt, mit welchem Modul ich starte. Dabei habe ich mir verschiedene Vorlesungen angehört und mir einen Überblick über die Module verschafft. Insbesondere habe ich mich mit dem Handels- und Gesellschaftsrecht, dem Strategischen Management (Module des ersten Semesters, dem Insolvenzrecht (Modul aus dem dritten Semester) und dem Kreditsicherungs- und Grundstücksrecht (Modul aus dem zweiten Semester) beschäftigt. Ende Mai 2018 habe ich beschlossen, mich nur auf das letztgenannte Modul zu fokussieren und am 30.06.2018 die Modulabschlussklausur zu schreiben. Die Teilnahme an der Klausur ist dann wie geplant erfolgt. Mit einem Ergebnis hatte ich nicht vor Ablauf von zwei Monaten gerechnet, da seinerzeit im Forum die langen Korrekturzeiten bemängelt wurden. Das Problem dürfte jedoch behoben sein. Anfang August 2018 gab es die Vorabmeldung: 1,0 *freu* Bis dahin hatte ich wegen Urlaubsvertretung und eigenen Urlaubes das Studium außen vor gelassen. Das Ergebnis war jedoch ein absoluter Motivator.
  4. Sturzi

    Abschluss des 1. Semesters

    Liebe Forengemeinde, aufgrund der Planung zu Einen und der bisher positiven Ergebnisse zu anderen hatte ich (schon vor Bekanntgabe der Noten für Insolvenzrecht I und II) beschlossen, mich zur Klausur Insolvenzrecht III am 03.11.2018 anzumelden. Ich wurde - was die für das Studium aufgebrachte Zeit angeht - jedoch immer schludriger. Die guten Noten hatten auf mein Unterbewusstsein also einen schlechten Einfluss. Dies führte dazu, dass ich in den letzten 10 Tagen vor der Klausur Insolvenzrecht III recht umtriebig wurde. :) Die bisher schrecklichste Erfahrung durfte ich dann am 03.11.2018 machen. Ich kam zu spät zur Klausur. Geschlagene 20 Minuten zu spät... Gott sei Dank durfte ich an der Klausur trotzdem noch teilnehmen und tat dies auch. Lieber nur 100 Minuten für den Erstversuch haben als nicht teilzunehmen und mit einer 5,0 aus dem Erstversuch zu gehen. Meine Taktik: Ruhig bleiben, ganz entspannt die Mantelbögen ausfüllen, zweimal vollständig den Sachverhalt durchlesen und dann eine Lösungsskizze entwerfen. Apropos Lösungsskizze..... Ich kann nur jedem Studenten, der juristische Sachverhalte in einer vorgegebenen Zeit gutachterlich zu lösen hat, empfehlen, zunächst mit aller Ruhe eine ausführliche Lösungsskizze zu entwerfen. Die Zeit, da man hier nicht investiert, braucht man später doppelt. Das entspricht meiner langjährigen Erfahrung. Im Erststudium haben wir fünfstündige Examensklausuren geschrieben. Ohne Lösungsskizze ist man aufgeschmissen. Aber zurück zur Taktik, sie hat ganz gut funktioniert - bis ich den Sachverhalt das erste Mal gelesen hatte. Mir kam im ersten Moment kein gescheiter Lösungsansatz in den Sinn. Dann erwies sich meine Methode des zweifachen Lesens als Glücksgriff. Beim zweiten Lesen dämmerte es. Nach planmäßig einer Stunde Klausurzeit habe ich mit dem Schreiben begonnen und habe das Gutachten exakt nach zwei Stunden fertig gehabt. Abstriche musste ich bei der Ausführlichkeit machen, sonst wäre ich mit der Zeit wegen meiner Verspätung nicht mehr hingekommen. Nach dem Dilemma war die Vorabmeldung ein wahrer Segen: 2,0 Mit diesem Ergebnis muss ich aufgrund der Vorbereitung und der Umstände am Klausurtag hochzufrieden, ja nahezu dankbar sein. Und weil ich so schön in den Vertiefungen drin bin, stand nun Steuerrecht I und II an. Ziel waren die Klausuren am 15.12.2018.
  5. Liebe Forengemeinde, motiviert von der ersten Modulabschlussnote wollte ich mich direkt in die nächsten Module (Insolvenzrecht) stürzen. Der Plan ging jedoch nur bedingt auf, da ich beruflich eingebundener war als zunächst angenommen. Die (erneute)Urlaubsvertretung im Anschluss an meinem eigenen Urlaub war anstrengender als gedacht, überdies war ich noch für zwei Wochen an eine andere Behörde abgeordnet. Aber Ende August musste es wieder losgehen, man möchte das Geld ja nicht unnötig verbrennen... Also schön auf den Hosenboden gesetzt (meine Freundin war kurz davor zu fragen wer ich sei^^) und mich für die Module Insolvenzrecht I und II für die Abschlussklausuren am 22.09.2018 angemeldet. Nach den Klausuren war mein Gefühl etwas verdreht. Nach meiner Selbsteinschätzung sollte es für Insolvenzrecht I für eine 2 gereicht haben, bei Insolvenzrecht II war ich nicht so optimistisch und hielt eine Note knapp besser als 3 für realistisch. An dieser Stelle möchte ich gerne Frau Prof. Dr. Marina Tamm lobend hervorheben. Sie selbst hat meine Klausuren geprüft und brauchte bisher nie länger als 4 Wochen. Das ist eine mehr als anständige Korrekturzeit! Lange Rede kurzer Sinn, die Ergebnisse: Insolvenzrecht I: 1,7 Insolvenzrecht II: 1,3 Es bleibt also festzuhalten, dass meine Selbsteinschätzung nicht die Beste ist... Aber hier kann ich sehr gut damit leben. Der Boden für Insolvenzrecht III ist bereitet.
×

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung