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Muppfel

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  1. Sorry für die späte Antwort @Moondance. Ich bezweifle ehrlich gesagt das meine Eselsbrücken dir helfen, die sind irgendwie schon sehr speziell und individuell. Aber ein kleines Beispiel: Medulla oblongata: Hier hab ich mir die Frage gestelle ob eine Medusa lange mit Ata (ein Scheuermittel) putzt. Also Medusa-ob-lang-ata. Dann mussten nur noch kleinere Feinheiten geändert werden bis zum korrekten Fachbegriff. Hat mir super geholfen, ich werde den Begriff nicht mehr vergessen, aber ich glaube anderen hilft diese vermeintliche Eselsbrücke nicht. Und das war noch einer meiner besten Eselsbrücken 😂
  2. So, da ich mit dem Studium doch schon etwas weiter bin, als mit dem Blog, schieße ich direkt den nächsten Beitrag hinterher. Die nächsten zwei Kurse die ich gebucht habe, waren Wirtschaftspsychologie und Statistik. Damit hatte ich wieder zwei total unterschiedliche Kurse gebucht. Auf Wirtschaftspsychologie habe ich mich schon sehr gefreut, wer Wirtschaftspsychologie interessiert, wird sich wahrscheinlich immer sehr auf das passende Modul freuen. Als zweites Modul dann Statistik, da hatte ich ehrlich gesagt keine Lust drauf. Laut Plan stand das auch erst im 2. Semester an, aber die "blöden" Module mussten ja auch mal weg. Außerdem hatte ich Angst das ich es nicht verstehe. Nachdem ich für beide Kurse freigeschaltet war, war ich schon versucht mit Wirtschaftspsychologie anzufangen. Aber dann habe ich gesehen: In Statistik wird gerade ein Sprint-Kurs angeboten. Innerhalb von vier Wochen sollte man intensiv für die Prüfung vorbereitet werden, durch extra Aufgaben, Tutorien und Betreuung. Start dafür sollte zwei Wochen später sein, also habe ich mich dafür direkt angemeldet. Sollte wohl so sein 🤗 Die 2 Wochen bis zum Start habe ich nicht wirklich effektiv genutzt. Ich habe erst Statistik vorgearbeitet, fande das allerdings recht einfach, das ich damit wieder aufgehört habe. Dann habe ich in WiPsy reingeschaut und die ersten 1-2 Lektionen bearbeitet, aber so richtig motivieren konnte ich mich dafür auch nicht, da ich ja wusste das ichauf keinen Fall mit dem Stoff durchkommen würde. Die 2 Wochen waren ruckzuck rum, und Statistik startete. Nach einer kurzen Info- und Organisationsveranstaltung ging es dann also los. Es gab jeweils 3 Live-Tutorien pro Woche. Pro Tutorium wurde meistens eine Lektion bearbeitet. Es gab mehrere Terminalternativen, ich besuchte die Tutorien Montags, Mittwochs und Samstags abends. Die erste Woche war vom Stoff her sehr leicht, das meiste hatte ich ja eh schon vorgearbeitet. Die Tutorien waren wiederrum sehr anstrengend. Wir waren eine so große Gruppe, das es schwierig war konzentriert dem Tutor zuzuhören. Ich ließ mich da leider schnell nerven. Nicht so der Tutor, der das ausgezeichnet gemacht hat und dabei sehr geduldig war. Ab der zweiten Woche hat sich der Grad der Anstrengung geändert. Die Gruppe wurde etwas kleiner, ich vermute das einigen das Tempo doch zu hoch war, aber der Inhalt wurde umso anspruchsvoller. Damit ich auch nur ansatzweise vorbereitet ins Tutorium gehen konnte, musste ich dies schon mind. 1-2 Stunden vorbereiten. Trotzdem blieben einige Fragezeichen übrig. Einige davon konnten dann im Tutorim gelöst werden, allerdings bedeutete das ein dementsprechendes Nacharbeiten im Anschluss. Dummerweise nahm zeitgleich der Stress auf der Arbeit bedeutend zu, sodass ich täglich ein paar Überstunden machen musste, um anschließend noch ein paar Stunden zu lernen. So entwickelten sich die nächsten 2 Wochen weiter: Die Gruppe wurde kleiner, das Arbeiten konzentrierter und ruhiger, aber der Stoff von Tag zu Tag schwieriger. Teilweise den Tränen nah, hab ich wirklich gedacht ich würde das nie kapieren. 😓 Der Aufwand wurde dementsprechend immer höher. Ich habe mir noch ein Fachbuch Statistik gekauft. Zusätzlich hatte ich noch auf ein weiteres Buch online Zugriff. Ich habe Youtube-Videos angeschaut, den Tutor mit Fragen gelöchert usw. Die Grundzüge hatte ich auf diesen Weg irgendwann drauf, aber bei größeren Rechenaufgaben, war ich wieder völlig hilflos. Aber egal: Weiter gehts! Irgendwann neigten sich also die 4 Wochen zu Ende. Die Lektionen saßen mehr oder weniger. Es gab verschiedene Arten von Übungsaufgaben: Zum einen hatte der Tutor eine Seite aufgebaut, mit verschiedenen Übungsaufgaben die man direkt online lösen konnte. Diese waren ebenfalls nach Lektionen unterteilt, genau wie im Skript. Diese sollten speziell der Prüfungsvorbereitung dienen. Den Großteil dieser Aufgaben fande ich sehr leicht! Dann gab es, wie üblich bei der IUBH, die jeweiligen Online-Tests um eine Lektion abzuschließen. Hier war der Schwierigkeitsgrad schon eher durchwachsen. Einige waren lösbar, bei anderen war ich völlig ratlos und musste so oft probieren, bis ich per Zufall auf die richtige Lösung gekommen bin. Un die dritte Quelle an Übungsaufgaben wurde direkt von der IUBH zur Verfügung gestellt. Hier habe ich ca. 95 % der Aufgaben nicht verstanden, selbst mit den Lösungshinweisen war dies für mich ein Buch mit sieben Siegeln. 🤔 Aber ich wollte es unbedingt hinter mich bringen, ich hatte keine Kraft und Motivation mehr mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Also nochmal alle Karteikarten wiederholt und die Online gestellen Musterklausuren bearbeitet. Die ganzen verschiedenen Formeln und Symbole im Kopf zu behalten wurde von Tag zu Tag schwerer, sodass ich die Prüfung einfach nur noch hinter mich bringen wollte. Es wurde den Sprint-Teilnehmern empfohlen die Prüfung in der 4. Woche samstags zu schreiben. Ich habe sie bereits an dem jeweiligen Donnerstag geschrieben. Als erstes hatte ich ein völliges Blackout. Aber ok, erst die Multiple Choice aufgaben. Nach besten Wissen klickte ich mich durch und so ganz langsam wurde ich gedanklich etwas klarer. Also weiter mit den offenen Aufgaben. Oh, die eine Aufgabe war doch fast identisch mit der Aufgabe in der Musterklausur, super! Die direkt als nächstes bearbeitet. Und mit jedem Buchstaben den ich tippte, wurde ich etwas ruhiger und mein Kopf hat mir wieder mehr Infos zur Verfügung gestellt, was mich nur noch mehr beruhigt hat. Also habe ich fleißig getippt und getippt. Irgendwann hatte ich also alle offenen Aufgaben beantwortet, und hatte ein wirklich gutes Gefühl! Mit diesem Gefühl habe ich mir die Multiple Choice Aufgaben nochmal angeschaut und direkt den einen oder anderen Fehler bemerkt und korrigiert. Bei 1-2 Fragen war ich mir zwar immernoch unsicher, aber das meiste war schaffbar. Der Schwierigkeitsgrad der Prüfung war also sehr angenehm. Das Skript und die meisten der zur Verfügung gestellten Übungsaufgaben waren deutlich schwieriger. Nur die Aufgaben, die vom Tutor selbst kamen hatten einen angemessenen Schwierigkeitsgrad im Vergleich zur Prüfung selbst. Nachdem die Prüfung durch war, berichtete ich zuhause noch wie es gelaufen war und setzte mich direkt im Anschluss kurz an dem Laptop und wollte meinen Leidensgenossen eine Rückmeldung geben. Gerade als ich mich in das Kommunikationstool für den Sprint-Kurs angemeldet hatte, habe ich gesehen das ich bereits eine private Nachricht vom Tutor hatte, die einfach nur lautete: "Gute Arbeit" Völlig fassungslos starte ich meinen Bildschirm an um mich direkt im Anschluss in meine Notenübersicht einzuloggen. Tatsächlich, meine Arbeit war schon kontrolliert und bewertet, gerade mal 20 min nach Abgabe. 95,55 %, mit einer 1,30 bestanden. 😀 Wow, damit hatte ich einen schweren und harten Kurs hinter mir, der mit einer ziemlich leichten Prüfung endete. Der Sprint-Kurs war dafür echt ideal, wenn auch wirklich sehr anstrengend. Aber ein weiteres Modul ist von der To-Do Liste runter und eine weitere gute Note dazu. Total happy wollte ich direkt mit dem nächsten Modul Wirtschaftspsychologie starten und dies auch schnell abarbeiten.
  3. Genau, die App die ich benutze ist Brainyoo. Ich bin damit sehr zufrieden, die kann und macht alles was ich möchte, theoretisch hätte sie sogar noch mehr Möglichkeiten und Funktionen die ich gar nicht nutze. Trotzdem fande ich die Benutzung von Anfang an sehr intuitiv und nicht kompliziert. Allerdings habe ich noch keine andere App probiert, andere sind möglicherweise auch gut.
  4. Hallo zusammen, nachdem ich mit Psychologie durch war, stand die große Frage im Raum, welches Modul ich als nächstes bearbeiten sollte. Laut meiner Devise, nach jedem guten Modul ein schlechtes Modul zu bearbeiten, dachte ich es sei womöglich an der Zeit für ein Wirtschaftsfach... Aber nach dem ich mir die Kurse angeguckt habe, habe ich festgestellt das die meisten die für mich interessant sind, gerade neu aufgelegt werden: BWL, Recht, Marketing. Da ich bereits gehört habe, das die Module verkürtzt und vereinfacht werden sollen, habe ich die mal auf die lange Bank geschoben und mir die Inhalte von den anderen Modulen angeschaut. Hängen geblieben bin ich bei: Allgemeiner Psychologie! Dies stand zwar laut Empfehlung erst im zweiten Semester an, aber die Inhalte schienen sehr ähnlich mit dem vorherigen Psychologie-Kurs, das ich einfach nicht wiederstehen konnte! Also Kurs gebucht, und los gehts! 😎 Allerdings war der Anfang dann doch sehr holprig.. Am Anfang die biologischen Grundlagen, der Aufbau des Gehirns und gefühlt unzählige lateinische Fachbegriffe. Diese wollten einfach nicht in meinen Kopf.. Als ich meinem Freund dann mein Leid geklagt hatte, fragte er mich nach den einzelnen Begriffen. Zusammen haben wir dann überlegt was für Eselsbrücken dazu funktionieren könnten. Und, es hat tatsächlich geholfen! Schon alleine das drüber reden und die eigene Kreativität benutzen hat enorm geholfen. Das einige, wenn auch teilweise sehr absurde, Eselsbrücken dazu gekommen sind, hat das ganze noch mehr den Schrecken genommen. Ich glaube einige der Fachbegriffe werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen 😋 Eine weitere Umstellung waren die Lernformate. Das Modul selbst war zu dem Zeitpunkt noch so neu, das noch wenig Inhalte zur Verfügung gestellt worden sind. Sprich: Es gab keine Vodcasts, Podcasts und keinerlei Tutorien. Also habe ich mich ganz und allein auf das Skript konzentriert. Vorteil war auf jeden Fall, das ich dadurch jede Menge Zeit sparen konnte. Ruckzuck war das Skript bearbeitet, sämtliche andere Zeitfresser sind weggefallen. Karteikarten habe ich jetzt mehr pro Lektion angelegt, ich wollte nicht noch mal den Fehler machen, Prüfungsstoff gar nicht erst zu lernen, da ich dies nicht abgespeichert hatte. In der Karteikarten-App habe ich außerdem mit einem neuen Abfrage-Modus weitergemacht. Vorher habe ich nur den Langzeitgedächtnismodus benutzt. Das bedeutete, die App hat selbstständig jeden Tag gezielt Karten abgefragt, wenn man die Lösung wusste wurde der zeitliche Abstand des Abfragens vergrößert, ansonsten verkleinert. Jetzt habe ich noch den Powermodus dazugenommen. Das heißt: Es gibt insgesamt 6 Kästchen, am Anfang des Lernens sind alle im ersten Kästchen. Je niedriger das Kästchen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Karte abgefragt wird. Sobald man eine Karte weiß, rutscht sie ein Kästchen weiter, weiß man sie nicht, rutscht sie eins zurück (wenn möglich). Sobald ich eine Lektion bearbeitet habe, habe ich die Karteikarten im Powermodus gelernt, bis alle Karten im Kästchen 3 oder 4 waren. Als ich das ganze Skript auf dieser Weise durchgearbeitet hatte, habe ich wieder die App benutzt und habe solange gelernt bis alle Karten im letzten Kasten angekommen sind. Somit habe ich also auch alle Karten wiederholt, die am Anfang des Skriptes drankamen. Da die Anfangslektionen in meinem vorherigen Modul Schwierigkeiten bereiteten, empfande ich das als den besseren Weg. Dann ging es, bereits nach 2 Wochen, an die Prüfung. Diese gelang mir etwas besser als die vorherige, aber gleichzeitig konnte ich die Prüfung auch deutlich schlechter einschätzen. Habe ich hier wirklich das richtige angekreuzt? Wollen die in dieser offenen Aufgabe wirklich auf dieses Thema hinaus, oder geht es doch um was ganz anderes? Ich habe zwar in allen Aufgaben was schreiben können, aber sicher war ich mir nicht überall. Allerdings lag mir gerade die letzte Aufgabe am meisten, das war die Aufgabe für die es die meisten Punkte geben sollte. Nur wenige Stunden später habe ich mich in der Notenübersicht eingeloggt und konnte nicht glauben was ich da sah: Meine Prüfung sollte angeblich schon kontrolliert sein, und ich sollte mit einer 1,0 und 100% bestanden haben. Ich war überzeugt davon, dass es sich um einen Irrtum handelt, und habe direkt in der WhatsApp-Gruppe gefragt, ob schonmal jemand so eine falsche Anzeige hatte. Scheinbar kam das noch nie vor.. Als das Ergebnis nach einen Tagen immernoch da stand, fing ich es dann doch an zu glauben: Ich hatte volle Punktzahl! Wahnsinn! 😀😀😀 Ganz allgemein habe ich aber zu diesem Modul eher eine gemischte Bewertung. Die erste Hälfte war extrem lernlastig und auch kompliziert geschrieben. Die zweite Hälfte war angenehmer zu lesen und zu verstehen, und es mussten mehr Zusammenhänge gelernt werden, als die großen Fachbegriffe. Ab der zweiten Hälfte hatte ich auch wirklich einige Wiederholunden zum vorherigen Modul, wie ich es mir vorher erhofft hatte. Aber genau das empfand ich auch als Schwachstelle: Die Inhalte wurden wiederholt, aber nicht weiter vertieft. Einge Themen wurden sogar anders erklärt und definiert, als es vorher der Fall war. Ich war also gezwungen "umzulernen". Prüfungsrelevant ist nämlich immer nur das Skript des jeweiligen Moduls. Außerdem war mit der Stoff nicht tief genug. Ich denke, wenn man die Wiederholungen zum anderen Modul weggelassen hätte, hätte man wahrscheinlich mehr in die Tiefe gehen können. Einige Themen wurden mir einfach zu oberlächlich bearbeitet. Nichts desto trotz hatte ich natürlich den Vorteil so einige Seiten nur kurz überblättern zu müssen, was durchaus auch angenehm war. Aber meine Vorstellung war leider eine andere. Letzen endes hat mir aber auch dieses Modul Spaß gemacht, und das Ergenis ist natürlich Traumhaft 😁
  5. Vielen Dank :) Ja, bei der IUBH kann man sowohl Präsenz- als auch Onlineprüfungen schreiben. Für die Präsenzprüfungen gibt es einen festen Termin pro Monat, den Termin der Onlineprüfung kann man frei und sehr kurzfristig wählen. Ich mach das immer ganz spontan :)
  6. So, da bin ich wieder :) Mein nächstes Modul war Psychologie. Direkt bei Studienstart hatte ich die beiden Module Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und Psychologie gebucht. Die Buchung hat sich zum einen an den empfohlenen Studienablaufplan orientiert, zum anderen wollte ich aber auch ein für mich lästiges mit einem subjektiv schönem Modul abwechseln. Bei dem Modul wissenschaftlichen Arbeiten hat mich weder der Inhalt interessiert, noch wollte ich eine Hausarbeit schreiben. Auf die meisten psychologischen Module sehr freue, und mich der Inhalt auch sehr interessiert. So hatte ich also beim Schreiben der Hausarbeit schon was zum vorfreuen. Dann ging es also los, ich startete voller Eifer mit Psychologie. Ich hatte mir vorher bereits einen Plan überlegt, wie ich die einzelnen Lektionen bearbeiten will. Dem Plan folgende habe ich mir als erstes die Vodcasts der jeweiligen Lektionen angeschaut. Die waren kurz und knapp, und ich konnte direkt einen ersten Eindruck von den Inhalten bekommen und schon mögliche Schwerpunkte erkennen. Anschließend habe ich die Lektion im Skript gelesen und mir gleichzeitig dazu digitale Karteikarten erstellt. Hierfür stellt die IUBH die App Brainyoo. Diese empfand ich als ziemlich selbsterklärend und habe die Kategorie "Psychologie" angelegt, und als Unterkategorien die jeweiligen Lektionen anhand des Skripts. Im Schnitt habe ich ca. 10-20 Karteikarten pro Lektion angelegt. Danach habe ich mir die aufgezeichneten Tutorien der jeweiligen Lektion angeschaut. Diese gingen stark ins Detail, aber es wurden auch diverse Beispiele aufgezählt. Die Tutorin ist sehr sympatisch, und hat einen ausgezeichneten Erklärstil. Anhand der genannten Beispiele und Erfahrungen der Tutorin konnte ich den Stoff direkt nochmal wiederholen und verinnerlichen. Teilweise habe ich meine Karteikarten nochmal ergänzt oder geändert. Nichts desto trotz haben die Tutorien sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Je Lektion gab es mindestens ein Tutorium, oftmals sogar zwei. Eins davon dauerte in etwa eine Stunde. Insgesamt besteht das Modul aus 10 Lektionen. Dann habe ich den Online-Test der jeweiligen Lektion auf der Seite der IUBH absolviert, was nur wenig Probleme bereitete. Zu guter Letzt folgte dann noch das Auswendiglernen. Dazu habe ich mir Brainyoo auch auf meinen Handy installiert. So konnte ich die Karteikarten die ich am PC erstellt habe, auch auf mein Handy laden. Dadurch hatte ich mein Lernstoff immer dabei, und habe viele Situationen genutzt um ein paar Karteikarten zu lernen, z.b. in meiner Mittagspause, bei den Fahrten zur Arbeit, oder im Wartezimmer beim Arzt. Sobald der Stoff saß, habe ich die selbe Prozedur mit der nächsten Lektion wiederholt usw. Dies System hat für mich gut und schnell funktioniert, sodass ich alle 2-3 Tage eine neue Lektion abschließen konnte. Als ich alle Lektionen durch hatte, habe ich mich direkt an die Prüfung gewagt. Die Prüfung war dann doch irgendwie anders als ich es vorher vermutet hatte. Zum einen kam deutlich mehr Stoff aus den ersten Lektionen dran, als ich gedacht hätte. Ich hatte vermutet das der Schwerpunkt auf den höheren und Anspruchsvolleren Lektionen liegen würde. Die Erkenntnis die ersten Lektionen also nochmal zu wiederholen kam für mich also zu spät ;) Zum anderen hatte ich im Vorfeld gedacht, das nur Fragen zu den großen Themen rankommen würde, und keine Randfragen. Auch das hat sich als Trugschluss herausgestellt. Es wurden spezielle Namen abgefragt, von denen ich dachte das die niemals Prüfungsrelevant sein würden, und dementsprechend einfach nicht gelernt habe, als auch Themen die nur in wenigen Sätzen oder kurzen Absätzen erklärt worden sind. Nichts desto trotz hatte ich ein relativ gutes Gefühl nach der Prüfung, habe mir aber vorgenommen aus meinen Fehlern zu lernen, und mich auf die nächste Prüfung besser vorzubereiten. Bereits nach 2 Tagen war meine (Online-)Prüfung korrigiert, und ich hatte mit einer 2,3 bestanden. Mit diesem Ergebnis war ich den Umständen entsprechend sehr zufireden. Aber auch hier fehlte mir leider die Einsicht und Nachvollziehbarkeit. Was direkt zu Punktabzug geführt hatte, und was richtig war sieht man leider nicht. Schlussendlich hat mir das Modul aber sehr viel Spaß gemacht, und ich habe es geschafft das Modul in sehr kurzer Zeit abzuschließen und konnte sogar die vorgegebene Zeit noch schlagen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, und konnte viele Erfahrungen sammeln die ich hoffentlich im nächsten Modul anwenden kann.
  7. Hallo zusammen, wie bereits geschrieben habe ich noch in der Nacht meines Studienstartes meine ersten zwei Kurse gebucht. Nämlich Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und Psychologie. Ich war so aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte 😅 Also habe ich vom Bett aus die Module gebucht, als ich festgestellt hatte das man mir schon meine Zugangsdaten gemailt hatte. Schließlich wusste ich ja nicht wie lange es dauert bis diese freigeschaltet werden, und ich wollte auch schnellstmöglich die Papierskripte in den Händen halten. Anschließend habe ich zwar noch kurz versucht weiter zu schlafen, aber letzen Endes bin ich dann doch früh hoch um mich mit den neuen Systemen zu beschäftigen. Erfreut habe ich festgestellt, dass ich in MyCampus bereits Zugriff auf die gebuchten Module hatte. Und auch ein Art Einführungskurs war online gestellt, indem es zu vielen Punkten von Care und MyCampus sowohl Erklärtexte gab, als auch Einführungsvideos und Podcasts usw. Also habe ich damit angefangen und mir viele Informationen zum allgemeinen Ablauf eingeholt und mich selbst in beiden Seiten gründlich umgeschaut: Wo finde ich was? Wer ist für was zuständig? Wie sind die Lernmaterialien aufgebaut? Wie registriere ich mich für eine Prüfung? Auf diese Fragen und noch viele mehr konnte ich schnell antworten finden. Dann konnte es endlich losgehen: Als erstes wollte ich "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" bearbeiten. Zum einen weil dieses Modul auch im Studienablaufplan als erstes vorgeschlagen wird, zum anderen weil ich hoffte hier mit einem leichten Modul starten zu können. Also hab ich mir das digitale Skript angeschaut. Schön war, dass es in mehreren kleinen Lektionen unterteilt war. Für jede Lektion gab es ebenfalls ein Vodcast/Podcast, als auch ein aufgezeichnetes Live-Tutorium. Nach der Bearbeitung einer Lektion kam noch ein kurzer Online Test zu der Lektion und weiter gehts. Außerdem habe ich gesehen, dass am selben Abend sogar in dem Modul ein Live-Tutorium stattfinden sollte. Da musste ich natürlich unbedingt teilnehmen! Von dem Tutorium war ich absolut begeistert. Es wurde eine kurze Präsentation gehalten, das Format kannte ich bereits aus den Aufzeichnungen. Aber im Anschluss daran folgte eine ausführliche Fragerunde. Meine Kommilitonen fragten, der Tutor beantwortete. Ich habe mich an diesem Abend nicht getraut selbst was zu fragen, aber habe auch an den folgenden Wochen die Live-Tutorien genutzt, und dort viel Fragen können. Durch das Skript selbst bin ich leicht durchgekommen, ich schaute mir das Vodcast an, las das Kapitel im Skript, ggf. noch die Aufzeichnung vom Tutorium, dann den Test und auf zur nächsten Lektion. So war ich ruck zuck mit dem Skript durch und beschäftigte mich dann mit der Prüfungsleistung die zu erbringen war: Eine Hausarbeit sollte geschrieben werden. 😨 Das freie Schreiben lag mir noch nie zu richtig, aber nun gut: Wird schon schief gehen! Es standen zwei Themen zur Auswahl, entweder "Was ist Wissenschaft" oder "Unterschied qualitative und quantitative Forschung". Ich habe mich ohne zu zögern für das zweite Thema entschieden und mit meinen Recherchearbeiten begonnen. Irgendwie hatte ich keinen Plan wo ich anfangen sollte, wie das Thema angehen und auch konkrete Beispiele zu den Forschungsmethoden konnte ich nicht finden. Also habe ich mich umentschieden und das theoretischere erste Thema gewählt. Leider habe ich keine gute Uni-Bibliothek in der Nähe, sodass ich mehrere Bücher gebraucht online gekauft habe. Wenige andere konnte ich über die IUBH online beziehen. Irgendwann saß ich dann also am Schreibtisch, von Büchern umgeben, und blätterte ein Buch nach dem anderen durch auf der Suche nach einer Erleuchtung. Oder zumindest etwas was einem Plan ähneln könnte. 😅 Irgendwann wusste ich also zumindest, was für Inhalte ich in diese Hausarbeit einbringen wollte. Um diese ansatzweise klar zu gliedern kam für mich schnell eine chronologische Gliederung in Betracht, und somit auch was für Themen ich noch reinbringen sollte, damit es vollständig ist. Ich konnte also endlich anfangen. Ich habe eine Gliederung und eine Einleitung geschrieben. Anschließend habe ich mich Kapitel für Kapitel durchgearbeitet. Zu jedem Kapitel nochmal meine Literatur gesichtet, die Essenz rausgeschrieben, Fussnote rein und ins Literaturverzeichnis mit aufgenommen. Irgendwie war der Weg zwar sehr mühselig, aber für mich hat es einigermaßen funktioniert. Als mein Freund den Text dann Korrektur gelesen hat, hat er fast die Hände übern Kopf zusammengeschlagen 😥 Vor lauter Texten, an jeder Zeile saß ich Ewigkeiten, hat meine Grammatik wohl sehr gelitten. Aber mit seiner Hilfe konnte auch das schnell behoben werden. 4 Wochen später saß ich also vor meiner fertigen Hausarbeit. Auch wenn ich viele Tipps und Anregungen aus den Live-Tutorien ziehen konnte, hatte ich letzten Endes doch keine Ahnung, ob es das war was von mir erwartet wurde. Oftmals war ich total verzweifelt und wusste einfach nicht weiter. Und auch wenn die Live-Tutorien gut waren, fehlte mir doch ein geeigneter Leitfaden und Ansprechpartner. Im Fernstudium ist man halt größtenteils auf sich alleine gestellt. Ich habe immer einen Austausch mit anderen gesucht, zu diesem Zeitpunkt aber keinen guten gefunden. Weder die Gruppen bei der IUBH, noch bei Facebook schienen mir dafür geeignet. Wenn ich mal eine Kommilitonin angeschrieben hatte, kam keine Antwort. Das Forum für das Modul war größtenteils auch nur eine Fragensammlung, ohne dass sich jemand die Mühe gegeben hätte zu antworten. Von daher war der Gedanke des Aufgebens immer wieder Present für mich. Aber ich habe durchgehalten und die Hausarbeit dann am 17.09. hochgeladen, einen Monat und einen Tag nach Studienstart. Ich war so erleichtert und habe doch tatsächlich gedacht, dass ich jetzt schon das schlimmste Modul hinter mit hätte. Mitlerweile habe ich meine Note erhalten, ich habe mit 2,0 bestanden und bin damit zufrieden. Leider konnte ich aber mit den Bewertungshinweisen nicht sehr viel anfangen. Meine Sprache hat unter anderem am schlechtesten abgeschnitten, das ist wohl sehr individuell, aber ok. Ebenfalls Punktabzug hat mein Literaturverzeichnis bekommen. Aber gerade hier ging leider nicht für mich hervor warum. Was sollte ich das nächste mal besser machen? Ich muss ehrlich sagen, ich habe keine Ahnung. Außerdem war neben meinen Fazit ein Fragezeichen, aber auch hier weiß ich leider nicht was genau das aussagen soll. Da das Endergebnis aber gut ist, habe ich das einfach mal so hingenommen, auch wenn ich mir ein aussagekräftigeres Feedback gewünscht hätte. Außerdem konnte ich über Facebook einer tollen WhatsApp-Gruppe beitreten, sodass ich auch endlich den Kontakt zu Mitstudenten habe, den ich verzweifelt gesucht habt. Also: Ende gut, alles gut und auf zum nächsten Modul!
  8. Hallo zusammen, ich studiere seit August an der IUBH Wirtschaftspsychologie. Lange habe ich darauf gehofft und gewartet hier mal einen Blog darüber lesen zu können, aber das klappt scheinbar nicht. Also schreibe ich doch einfach selbst einen. Ich hoffe das ich auch künftig die Zeit dazu finden werde, den Blog regelmäßig zu aktualisieren. Bisher habe ich noch nie einen blog geschrieben... Aber eins nach dem anderen, erstmal zu meiner Person und meinen bisherigen Werdegang: Ich bin 30 Jahre alt, und habe eine abgeschlossene Ausbildung aus Bankkauffrau. Im Anschluss an meine Ausbildung bin ich recht schnell in den Personalbereich gewechselt und habe auch die Fortbildung als Personalfachkauffrau abgeschlossen. Mein erster Job in diesem Bereich war größtenteils sehr interessant, ich hatte Aufgaben wie Recruiting, Ausbildung, Entgeltabrechnung, Zeitwirtschaft, Mitarbeitergespräche frühren und ziemlich viele andere Randbereiche. Aufgrund von vielen betrieblichen Veränderungen habe ich diesen ehemals tollen Job aber gekündigt, um dann in eine Personalabteilung im Einzelhandel zu wechseln. Hier leite ich das Team der Entgeltabrechnung. Diesen Job mache ich seit fast 4 Jahren, aber ausgefüllt hat mich der nie. Das Thema ist mir einfach zu trocken. Die Abwechslung und vor allem der Kontakt zu anderen Menschen fehlt einfach zu stark. Aus diesem Grund stand ich wieder vor der Entscheidung einer beruflichen Veränderung. Weiter nach oben ging es nicht wirklich, da fehlte der Studienabschluss, auf der selben Ebene in einem anderen Bereich fehlt mir die Erfahrung, da ich mitlerweile eher als Expertin im Abrechnungswesen und Arbeitsrecht gelte. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen ein Studium anzufangen. Ich war mir nicht sicher was genau es für ein Studium werden soll. Ich schwankte zwischen BWL, Personalmanagement, Wirtschaftspsychologie und Psychologie. BWL war mir irgendwie zu trocken und theoretisch. Personalmanagement wäre bestimmt passend gewesen, aber das war mir wieder zu speziell. Wollte ich mich doch dieses mal etwas breiter aufstellen. Psychologie hätte ich super gefunden, das war mir allerdings zu fern von meinen aktuellen Werdegang, das ich befürchte es im Anschluss nicht gewinnbringend nutzen zu können. Also ist es Wirtschaftspsychologie geworden: Praktischer als BWL, breiter als Personalmanagement, mehr Bezug zur Wirtschaft und zu Personalthemen als ein reines Psychologie-Studium. Die Entscheidung für die IUBH ging dann für mich wesentlich schneller. Hauptgrund war die Möglichkeit der Online-Klausur, da ich keine größere Stadt in der Nähe habe um Prüfungen ablegen zu können. Da es also weder für Prüfungen noch für Seminare eine Präsenz-Pflicht gab, war das für mich ideal. Außerdem hatte mich das Modulhandbuch überzeugt, vor allem die Spezialisierungen fande ich großartig. Also gesagt getan, alle Anträge ausgefüllt, Zeugnisse beglaubigen lassen und ab damit in die Post. Studienstart: schnellstmöglich. Das hieß in meinem Fall: 16.08.2018. Gleichzeitig habe ich einen Antrag auf Anerkennung von Vorleistungen ausgefüllt und weggeschickt, und habe mir so 24 ECTS anerkennen lassen (Selbst- und Zeitmanagement, Projektmanagement, Personalwesen und die Einführungen von BWL, Marketing, Recht), sodass das Studium sich "nur" auf 156 ECTS beläuft. Zusätzlich hätte ich auch die Möglichkeit gehabt mir die Spezialisierung Personalwesen mit 10 ECTS anerkennen zu lassen, aber dies habe ich nicht beansprucht, da ich hier andere Spezialiersungen wählen möchte. Direkt in der Nacht am 16.08.2018 habe ich voller Erwartung und Vorfreude meine ersten zwei Module gebucht: Wissenschaftliches Arbeiten und Psychologie. Dazu dann aber mehr im nächsten Eintrag :) Gruß Muppfel
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