Springe zum Inhalt

thb

Benutzer
  • Anzahl Inhalte

    32
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

49 Gut

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Wobei mein Eindruck ist, dass insbesondere in diesem Berufsfeld die Lage heute auch ohne tiefgreifende Digitalisierung bereits sehr prekär ist. Wenn man hauptsächlich "selbstständig" arbeitet, um dann nach gelieferten Zeilen, Wörtern oder Zeichen bezahlt zu werden, ist das einfach mal Käse. Plattformen wie https://www.lingoking.com/ tun ihr übriges dazu. Und natürlich wird Software viele andere Berufsfelder auch umpflügen, aber hier klopft sie schon konkret an die Tür. Was https://www.deepl.com/translate kann, ist einfach beeindruckend. Das wird so schnell keine Fachübersetzer überflüssig machen, aber es wird den Druck weiter erhöhen.
  2. DAS ist der beste Ratschlag hier. Jetzt nur nichts übers Knie brechen, sondern mal ein paar Nächte darüber schlafen, sacken lassen. Wenn sich das nächste Woche immer noch so toll darstellt, und in der Woche darauf – dann ab dafür.
  3. Jetzt wird es redundant. Nichts anderes habe ich geschrieben und gemeint.
  4. Natürlich nicht alles. Aber wenn man keinen tieferen Sinn in etwas sieht, keine Befriedigung in der ein oder anderen Form daraus zieht, dann wird die ganze Nummer ungleich schwerer. #firstWorldProblems
  5. Ja und nein. Noch einmal: In BWL steckt viel Mathe drin. Du wirst durch Statistik durchmüssen genauso wie durch Wirtschaftsmathematik als Kurse. In vielen anderen stecken mathematische Modelle, die du wirst anwenden müssen. Ich kann deine Motivation verstehen, den Weg des geringsten Widerstands zu suchen. Dir muss aber klar sein, dass dieser Widerstand immer noch immens sein wird. Dabei hilft es nicht zu wissen, dass du das geringste Übel gewählt hast, wenn es dich dann dennoch zermürbt. Du musst dich auch inhaltlich für das gesamte Thema begeistern können. Sonst hältst du es entweder nicht durch, oder du quälst dich über Jahre bis zum Ende und willst dann davon nichts mehr wissen, weil du es satt hast. Oder aber du hockst dann auf einer Qualifikation, die deine zukünftigen Karriereentscheidungen bedeutend beeinflusst und schlägst einen Weg ein, der dir vielleicht Geld bringt, dich aber nicht glücklich macht. IMHO: Das Leben ist zu kurz für so etwas. Egal was man tut, es muss schon auch etwas "Spaß" machen.
  6. Schlimmer als die frappierende Ahnungslosigkeit und fachliche Inkompetenz vom in dieser Angelegenheit führenden politischen Kopf hinter diesem Gesetzgebungsverfahren? Aha.
  7. Natürlich, das Modulhandbuch mit allen Details zu allen Kursen ist online abrufbar und auch nicht schwer zu finden ...
  8. Ich weiß nicht, ob ihr den hier schon hattet: https://www.youtube.com/watch?time_continue=230&v=86_0WEKx1GI Ihm springt die Inkompetenz und Beratungsresistenz förmlich aus dem Gesicht. Das tut fast weh beim Zuhören.
  9. Nun ja, das hat alles Vor- und Nachteile ;-). Die IUBH bietet auch einen Studiengang an, der die von dir genannten Buzzwords beinhaltet. Meine persönliche Meinung: Von der großen Investition in ein Studium sollte man lange zehren können. Das gilt auch vom Titel, um den es ja schlussendlich auch irgendwo geht, selbst wenn er nicht im Mittelpunkt der Bemühungen steht. Und da wäre ich mit allem, das eine Versionsnummer drin hat, vorsichtig. Industrie 4.0 ist ein Marketingbegriff, der so lange Bestand hat, bis jemandem etwas Besseres einfällt. Die Chancen stehen gut, dass das in 10 oder 15 Jahren genauso ein müdes Lächeln hervorrufen wird, wie heute "Web 2.0".
  10. Ja. Das ist quasi aber nur ein Richtwert, der sich daraus ableitet, dass pro zu erreichendem Credit 30 Stunden Aufwand gerechnet werden. Für fünf Credits bist du damit bei 150 Stunden, was im Vollzeitmodell etwa einem Zeitmonat entspricht. Anders ausgedrückt: Würdest du die 72-Monats-Variante wählen, wären pro 5-Credit-Kurs/-Modul zwei Monate veranschlagt. Nein. Das sind alles nur Empfehlungen zur Strukturierung deines eigenen Studiums. Du kannst dir auch ein halbes Jahr für ein Modul Zeit lassen, oder eines aus dem 6. Semester sofort am Anfang schreiben und umgekehrt. Du bist vollkommen frei darin, wie du den Ablauf für dich gestaltest.
  11. Mit Verlaub, das ist auch eine Frage der Generationen. Ich bin nun Mitte 30 und habe zu vielem, um das es hier geht, gar keinen Bezug mehr – YouTube-Stars sind mir genauso fremd wie Schlagerstars. Aber ich kann zumindest aus der Ferne beobachten, dass die heute 12-20-jährigen an denen so hängen, wie ich früher am linearen Fernsehen. Das hat alles weitreichende Folgen, auch auf althergebrachte Geschäftsmodelle. Print ist tot, lineares Fernsehen ist tot. Die Macher wollen das noch nicht wahrhaben und kämpfen die letzten Gefechte. Auch Abonnenten und Zuschauer merken ja nicht, dass nachfolgende Generationen nicht mehr um 20 Uhr die Tagesschau sehen, oder Papier-Zeitschriften für etwas Sonderbares halten. Dass guter Journalismus Geld kostet, ist mir bewusst. Aber mir ist auch klar, dass sich Verlage und Medienanbieter anpassen müssen, sonst sterben sie aus. So einfach ist das. Zwei Beispiele aus meiner jüngeren Erfahrung: Ich bin Sport-Fan und war 15 Jahre lang Premiere/Sky-Abonnent. Es war ein jährliches Zocken darauf, auf irgendeinem Weg akzeptable Vertragskonditionen zu erhalten, bei denen ich nicht doppelt so viel zahle, wie andere. Dabei wurde gegängelt bis zum Umfallen, im Grunde war ich als Kunde ständig gefühlt auch ein Raubmordkopierer. Seit einigen Monaten bin ich Abonnent eines Sport-Streaming-Dienstes, bei dem ich sowohl Live-Sendungen als auch Zusammenfassungen jederzeit und überall abrufen kann. Kostet keine 65 EUR im Monat, sondern 10, und während der Sommerpause kann ich das Abonnement pausieren. Wenn's mir nicht mehr passt, ist es monatlich kündbar. Das ist, was Generation Netflix erwartet. Ich bin ja nun irgendwie Mitglied so einer komischen Sandwich-Generation, weshalb ich neben all den Onlinemedien tatsächlich auch den Print-Spiegel abonniert habe. Ich mag das Papier, und vor allem möchte ich nicht meine Kinder dabei zuschauen lassen, wie ich am Küchentisch ins Tablet schaue. Es reicht schon, wenn ich sie beim Lesen der Papierzeitschrift ignoriere ;-). Jedenfalls bin ich auch durchaus angetan vom Angebot der Süddeutschen und dachte mir neulich: Okay, probierst du mal ein Probeabonnement für einen nicht freigeschalteten Artikel, der mich sehr interessierte. Dieser Artikel hat mich dann ob seiner Oberflächlichkeit so sehr geärgert, dass ich das Probe-Abo direkt wieder kündigen wollte. Ich, mit meiner Netflix-Erwartungshaltung ausgestattet, habe dann 30 Minuten die Option zum Abbruch des Abos gesucht. Allein: Es gab keine. ich musste einen schriftlichen Widerruf einreichen, der mir dann Tage später manuell bestätigt wurde. Eins ist sicher: Die SZ wird von mir nie wieder auch nur einen Euro für eines ihrer Online-Angebote erhalten. So geht es nicht. ... Hoffe das ist jetzt nicht zu sehr ins Off-Topic geraten 😉
  12. Meine Frage hat sich erübrigt. 🎉🎉🎉
  13. Das ist normal, aber eben auch im Studium noch mal ganz besonders ein Thema. Du wirst immer das Problem haben, dich mit uninteressantem, altem oder sonst wie "blödem" Stoff beschäftigen zu müssen. Das sollte dir bewusst sein. Es bleiben nicht viele "karriereförderliche" Studiengänge übrig, die wenig oder gar kein Mathe beinhalten – außer Jura fällt mir da fast gar nichts ein. Insbesondere BWL (also auch alles, was mit Management zu tun hat), ist mit mathematischen Modellen, Statistik usw. durchzogen. Ich würde dir empfehlen, mal eine Tabelle zu machen: Jeder Studiengang, der in Frage kommt, bekommt eine Zeile, jedes Kriterium, das dir wichtig ist (z.B. Matheanteil, Interesse, usw.) eine Spalte. Dann bewertest du jedes Feld auf einer Skala von 1-10 und multiplizierst das Ergebnis mit einem Gewicht, das du für jede Spalte verteilst (Geringer Matheanteil z.B. 30%, ...). Im Ergebnis erhältst du dann einen Studiengang, der dir am ehesten liegen sollte. Im Idealfall kommt dann etwas raus, das du mal ausprobieren kannst. Wenn du dich z.B. an der Fernuni Hagen einschreibst, fallen die Kosten und damit das Risiko gering aus. An Hochschulen wie der IUBH hast du oft einen Probemonat o.ä., innerhalb dem du zurücktreten kannst. (Das ist übrigens noch ein anderer Plan: Mach dir einen Kaffee und browse einfach die Websites der Hochschulen durch. Es gibt inzwischen alle möglichen, teils exotischen, Studiengänge. Nicht jeder wird dich dabei in deiner Karriere weiterbringen, aber erst mal drüber nachzudenken schadet ja nicht.)
  14. Du bist übrigens 100%ig frei in der Gestaltung deines eigenen Lernplans. Alle Einteilungen der Kurse in Semester dienen mehr oder minder nur der Orientierung, du könntest da auch von hinten anfangen, oder die Belegung der Kurse einfach würfeln. Heißt: Du hast hier keinen Druck. Insofern macht es durchaus Sinn, erst mal Vollzeit zu starten und dann ggf. zu verlängern. 25 Stunden pro Woche halte ich für sehr optimistisch. Das kann man machen, aber dann läuft wahrscheinlich nebenher nicht mehr viel (Freunde, Familie, Hobbys).
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Seite verwendet Cookies. Datenschutzerklärung