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Christopher_Wüst

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Informationen

  • Status
    Aktiver Fernstudent
  • Anbieter
    Diploma
  • Studiengang
    Soziale Arbeit
  • Wohnort
    Mannheim
  • Geschlecht
    m

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  1. So sehe ich das auch. Eine äußerst spannende Zeit Und bisher gibt es auch immer mal wieder "Inseln der Ruhe". Die gilt es bei all dem Stress beizubehalten!
  2. Wow, fast geschafft. Ich beneide dich :) Liebe Grüße aus dem ersten Semester!
  3. Liebe Mit- studierende, -blogschreibende, -lesende, nach fünf Monaten gibt es endlich wieder einen Beitrag von mir. Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich habe einige Gründe die ich als Entschuldigung für meine lange Abwesenheit vorschieben kann! Aber erstmal zurück in den September 2019 ... Kurz nach meinem letzten Blogeintrag kamen die Studienhefte der Diploma bei mir an. Thematisch behandeln diese die Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit, methodisches Handeln, Ethik und die empirische Sozialforschung. Die Hefte sind sinnvoll aufgebaut und erleichtern durch die Fragen am Ende jedes Kapitels das selbständige Lernen zu Hause. Ich hatte jedenfalls gleich Spaß beim Durchblättern und war neugierig auf die Vorlesungen! Das erste Treffen an der Diploma fand dann am 19. Oktober statt. Herr Dr. Stern begrüßte uns bei Häppchen, Sekt und Saft und erläuterte die wichtigsten Eckpfleiler des Studiums. Viele Infos kannte ich bereits von der Homepage, aber schließlich geht es ja auch um das persönliche Kennenlernen, besonders der zukünftigen Kommilitonen. Dazu gab es im Anschluss an den offizielen Teil der Veranstaltung genügend Zeit. Wie sich herausstellte ist meine Kohorte sehr heterogen, was ich in den Seminaren als äußerst positiv erlebe. Wir haben, wie zu erwarten, viele Erzieherinnen, aber auch Leute aus den Bereichen Medien, BWL, Gesundheit/Pflege oder auch Selbständige aus dem pädagogischen Bereich, die ihre Arbeit weiter professionalisieren möchten. Die Altersspanne reicht von Anfang 20 bis Anfang 50. Auch das ist eine tolle Bereicherung! Wer sich also gerade fragt, ob es für ein Studium schon zu spät ist: Nein, ist es nicht! Ihr werdet in den Seminaren mit eurer Erfahrung punkten und sicher ganz viel aus eurem bisherigen Werdegang miteinbringen können. Genau so bunt wie die Gruppe der Studierenden, ist auch das Team der Dozierenden. Jeder gestaltet die Vorlesungen auf seine eigene Weise. Dementsprechend findet man sich abwechselnd in der Rolle des Zuhörers, des Diskutanten oder des Mitglieds einer Kleingruppe wieder. Das Präsentieren von Gruppenarbeiten kann ausreichend geübt werden (wer in der Schule noch nicht genug davon hatte, kommt jetzt auf seine Kosten). Alle Dozierenden die ich bisher kennenlernen durfte, waren sehr an unserer Gruppe und unseren individuellen Lebensläufen interessiert und gaben ebenso viel von den ihrigen Preis. Die meisten sind selbst in der Praxis tätig und geben wertvolle Einblicke in ihren Berufsalltag. Und so startete mein neues Leben als Student wie geplant, als plötzlich .... ... mein Job in der Kita so nervig wurde, dass ich gekündigt habe! Alarmstufe rot, Sirenenheulen, Kernschmelze, Ground Zero ... Ich möchte das hier nicht allzu detailliert ausführen, manchmal passt es einfach nicht. Unterschiedliche pädagogische Vorstellungen, schwierige Rahmenbedigungen, das Übliche. Immerhin war ich noch in der Probezeit und die Sache ging schnell über die Bühne. Trotzdem warf mich diese chaotische Situation für einige Wochen ganz schön aus der Bahn. Ich musste mich plötzlich wieder nach freien Stellen umsehen, Bewerbungen schreiben, Passfotos machen, Hospitieren und alles was sonst noch dazu gehört. Im Hinterkopf immer das Horrorszenario der Arbeitslosigkeit. Naja, als männlicher Erzieher hat man dann doch ganz gute Karten, und so fand ich ziemlich schnell eine tolle, neue Stelle im Hort. 25 Kinder im Grundschulalter, ein kleines Team mit offener und unkomplizierter Kommunikation ... besser hätte es nicht ausgehen können. Anfang Februar konnte ich außerdem eine Kooperation mit meiner alten Erzieherschule starten. Ich initiierte das Projekt "Stimme aus der Praxis", bei dem ich in regelmäßigen Abständen die Erzieherklassen besuche, um mit ihnen zum Thema Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Außerdem sprechen wir über pädagogische Haltung, Anforderungen an Praktikanten und die Vorbereitung auf das Kolloquium. Eine tolle Sache, die mir riesigen Spaß macht. Ob ich mich irgendwann in der Erwachsenbildung wiederfinde?
  4. Herzlichen Glückwunsch! Toll, dass du selbst an dich geglaubt hast und am Ball geblieben bist!
  5. Mir tut jede Strukturierung gut, deshalb versuche ich erstmal einen festen Lernort zu etablieren. Auf der Arbeit werde ich evtl auch mal das Büro nutzen. Der Fernseher wurde tatsächlich gestrichen. Wir schauen zu 95% Mediatheksinhalte oder Netflix. Wenn dann doch mal was im Fernsehen läuft, haben wir ihn in 5 Minuten aufgebaut.
  6. Ich drücke dir die Daumen für das Stipendium! Und Glückwunsch zur Anerkennung. Mir wurde als Erzieher das Modul pädagogische Grundlagen angerechnet (an der Diploma).
  7. Ein lichtdurchfluteter, weißer Raum. Der große, feinsäuberlich organisierte Schreibtisch aus edlem Holz steht direkt vor dem Erkerfenster, welches den weitläufigen Garten preisgibt. Die Kinder schaukeln in der Abendsonne, im Nebenraum spielt ein Cello und mir erschließen sich nach und nach die Systemtheorien der großen Soziologen … So in etwa war mein Anspruch als ich begann, den Arbeitsplatz für das Studium zu planen. Leider stellte ich schnell fest, dass ich nicht in einem viktorianischen Sommerhaus im Süden Englands, sondern mit fünf Personen in einer Vier-Zimmer-Wohnung in der Vorderpfalz wohne (immerhin Fachwerk). Auch hätte ich gerne die letzte Dividendenausschüttung meines erfolgreichen Start-Ups dazu genutzt, neue Büromöbel und vielleicht einen portablen Laptop zu kaufen. Leider habe ich kein Start-Up, sondern einen Halbtagsjob und die Pflicht, bis Mitte September eine recht hohe Steuervorauszahlung zu leisten -> 😊 Ok, wie auch immer. Ich arbeitete also mit dem was schon da war. Und das war eigentlich ne ganze Menge. Aus meiner Schul- und Ausbildungszeit hatte ich noch einen dunkelbraunen, ramponierten Schreibtisch und mehrere Ablagefächer. Im Flur stand außerdem ein Regal, das eigentlich für Deko und Fotos gedacht war. Das Problem bei der ganzen Sache war folgendes: Ich bin nicht so der Typ „Ich-suche-mir-Tipps-einer-japanischen-Aufräumexpertin-um-meinen-workflow-zu-optimieren“, sondern eher der Typ „Wenn-ich-mal-studiere-bin-ich-bestimmt-so-ein-68er-Rebell-der-auf-ner-Matratze-in-ner-Altbauwohnung-zwischen-seinen-Büchern-schläft“. Das bedeutete: Entrümpelung! Ich habe zuerst zwei Säcke Papier, wie alte Texte aus der Erzieherausbildung („die brauche ich bestimmt mal“), weggeworfen und alles was wirklich wichtig war, in neue Ordner eingeheftet. Jetzt konnte die Ablage wieder als Ablage dienen. Ich habe Ganesha und Buddha vom Flurregal verbannt und es stattdessen für Fachbücher reserviert. Der Schreibtisch, der bisher meine Musikanlage und etwas Aufnahmeequipment, sowie ein kleines Keyboard beherbergte, wurde wieder in den Zustand versetzt, seinem eigentlichen Zweck dienen zu können. Nun hatte ich immer noch das Problem der Vier-Zimmer-Wohnung. Ich entschloss mich auf keinen Fall dort zu arbeiten wo ich schlafe, auch nicht dort wo ich koche und schon gar nicht in den schwarzen Löchern die alle wichtigen Dinge aufsaugen (auch Kinderzimmer genannt), sondern stellte den Schreibtisch ins Wohnzimmer - dahin, wo bisher der Fernseher stand. Schließlich gehören wir jetzt zum Bildungsbürgertum. Was ich mit all dem sagen möchte: Klar, es geht immer irgendwie besser und, frei nach Nik Kershaw, "the grass is always greener over there". Aber selbst mit beschränkten Möglichkeiten, lässt sich immerhin mal ein Anfang machen. Ich finde, mein Ergebnis ist garnicht mal so schlecht geworden. Wie ist es euch bei der Gestaltung eures Arbeitsplatzes ergangen? Standet ihr vor ähnlichen Herausforderungen? Habt ihr euren Traum vom perfekten Lernort schon verwirklicht? Feature Foto von Felix Seuffert (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rezept-gegen-unordnung-simplify-your-office-11527408/ziemlich-schraege-titel-wenn-s-11528433.html)
  8. Da hatte ich einmal im Leben Glück mit meinem Wohnort Wie ist der Austausch ansonsten mit deinen Kommilitonen? Habt ihr euch mal getroffen?
  9. @kurtchen Ich habe einiges gelernt in den acht Jahren Selbständigkeit. Zum Beispiel furchtlos in neue Abenteuer zu starten und Musik eignet sich natürlich in sehr vielen Aspekten in der Sozialen Arbeit
  10. @Colle84 vielen Dank! Ich habe Präsenzveranstaltungen in Mannheim. Der persönliche Kontakt war ein wichtiges Kriterium für mich.
  11. @duke1976 Das war vor allem damals ein super Ergebnis für mich. Gerade im Vergleich zu den Jahren davor
  12. Hallo Madita! Schön, dass du durchgehalten und alles gelesen hast Ich wünsche dir alles Gute für deinen geplanten Weg! Da hast du ja noch ein bisschen was vor dir, oder?
  13. Hallo allerseits! Nachdem ich die letzten Monate mit studenlanger Recherche auf Websites, Youtube, in den sozialen Netzwerken oder sogar in Bibliotheken verbracht habe, habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Dienst für die Allgemenheit zu leisten und meinen Weg zum Sozialpädagogen in einem Blog zu dokumentieren. Mich selbst hat nichts so sehr ermutigt, wie die wertvollen Erfahrungen aus erster Hand. Danke dafür! Meinen Einstieg in die Welt der Wissenschaft möchte ich gleich mit einem nicht gekennzeichneten Zitat beginnen: "Music was my first love ...." Ja, das ist sehr kitschig ... aber diese Info hilft, mich und meine Gedanken einordnen zu können. Meine Schulzeit war von dem Versuch geprägt, möglichst wenig zu lernen um möglichst viel Zeit zum Gitarre und Schlagzeug spielen zu haben. Dementsprechend ging es erstmal bergab. Meine einzig guten Noten hatte ich in Englisch (weil ich natürlich die Texte der Beatles, von Jimi Hendrix oder The Offspring verstehen wollte) und, wer hätte es gedacht, in Musik. Kurz vor dem entgültigen Vermasseln der mittleren Reife, habe ich verstanden, dass auch Instrumente Geld kosten, und ich ohne einen vernünftigen Job niemals in der Lage sein werde, mein Hobby zu finanzieren. Da ich nie blöd, sondern einfach nur faul war, habe ich einen Realschulabschluss mit 2,3 geschafft und anschließend die Ausbildung zum Sozialassistenten abgeschlossen. Ich hatte gerade das erste Jahr der Erzieherausbildung begonnen, da kam sie - meine vermeintlich große Chance, es als Musiker zu schaffen! Ich konnte in eine professionelle Band einsteigen, die es mir ermöglichte, von meiner Leidenschaft zu leben. Wir haben auf großen Stadtfesten, Firmenfeiern, Hochzeiten, oder in Hotels gespielt. Nebenbei gab ich Gitarrenunterricht. Naja, ... acht Jahre lang habe ich das durchgehalten, dann habe ich "I can't get no ... Satisfaction" einmal zu oft gespielt. Ich wollte mehr im Leben. Dazu trug auch meine Familie bei, die ich mittlerweile gegründet hatte. Also habe ich, quasi berufsbegleitend, die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher gemacht. Mittlerweile wusste ich was in mir steckt und habe in der Schule richtig Gas gegeben. Ich habe mit 1,3 abgeschlossen und schon am Tag der Abschlussfeier gewusst: Da geht noch mehr! Wenn ich jetzt nicht endlich mein Potenzial ausschöpfe, werde ich mich mein Leben lang darüber Ärger. Also habe ich mich nach einem Jahr Berufserfahrung für den Studiengang Soziale Arbeit beworben. Das Warten auf die Zusage war die Hölle ... über meine täglichen "Briefkastenrituale" könnte ich einen eigenen Beitrag verfassen. Ich habe mich für die Diploma Hochschule entschieden, da die dort angebotene Studienform mit Präsenzveranstaltungen an Samstagen am besten zu meinem derzeitigen Lebensentwurf passt. Nun stehe ich vor der Aufgabe, eine 19,5 Stunden Stelle in der Kita, meine Aufgaben als Vater und Partner, sowie das Studium unter einen Hut zu bekommen. Ich kann es kaum erwarten bis es in wenigen Wochen endlich losgeht und werde euch auf dem laufenden halten. So, nun aber erstmal genug. Warscheinlich ist der Text schon so lange, dass ihn niemand lesen möchte. Danke an die, die es trotzdem tun!
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