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KISKA

Interesse an Master of Arts und anschließender Promotion; Ist es mögl. a. FH Fernuni?

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Hallo!

Ich möchte mich gerne zum Master of Arts und anschließender Promotion informieren.

Ist es überhaupt möglich, den M. A. an einer FH zu machen und anschließend zu promovieren (alles via Fernuni)??

Ich habe mich kürzlich zum B. A. an der IUBH eingeschrieben, möchte aber jetzt schon meine Möglichkeiten informieren :-)

Freue mich über jede Antwort!

Vielen Dank und viele Grüße!

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soweit ich weiß, ist das grundsätzlich möglich, jedoch ist es in der praxis schwer einen dr.vater zu bekommen

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Ich würde Dir empfehlen, erstmal Deinen Bachelor und dann Deinen Master zu machen - und danach weiterzuüberlegen :-)

Eine Promotion in Deutschland als reines Fernstudium ist meines Wissens nicht möglich. Die einzige FernUni, die auch promoviert, ist meines Wissens die FernUni Hagen. Auch dort läuft die Promotion dann aber nicht als Fernstudium.

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Ich wollte es lieber vorab klären, evtl. muss ich mich ja dann zum Master an einer Präsenzuni einschreiben, wenn es via Fernuni schwierig ist, einen Doktorvater zu finden!

Ach so, ich mache BWL :-)

Vom B. A. FH aus kann man sich ja an keiner Uni einschreiben für den M. A., oder?

Vielen Dank!!

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Promotion bedeutet ja eigentlich eine Karriere im wissenschaftlichen Bereich - auch wenn natürlich ein Doktor auch in der Wirtschaft gerne gesehen wird. Dennoch ist der Weg dort hin eher einer, der sich viel mit Theorie/Forschung beschäftigt. Und diese Bereiche sind nach wie vor (und unabhängig von Präsenzstudium oder Fernstudium) eher an Universitäten zu finden. Wichtig ist ja auch, sich da ein Netzwerk aufzubauen, bei Profs schon mal bekannt zu werden usw.

Vom B. A. FH aus kann man sich ja an keiner Uni einschreiben für den M. A., oder?

Doch, das geht. Es müssen jeweils die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sein - das kann zum Beispiel ein NC sein im Bezug auf die Bachelornote.

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Hatte bisher auch immer nur gehört, das es schwer sein soll einen Doktor Vater an der Uni zu finden, wenn man "nur" an der FH studiert hat. Jemanden der das wirklich versucht hat und dann gescheitert ist habe ich bisher nie getroffen.

Erst Weihnachten habe ich eine frühere Freundin wieder getroffen, die ihr Diplom an einer FH gemacht hat und ohne Probleme (hat gleich beim ersten Anlauf geklappt) eine Doktorandenstelle an einer Uni bekommen hat.

Natürlich hatte sie ein sehr sehr gutes Diplom, aber einen sehr guten Abschluss muss man da wohl immer vorweisen.

Aus diesem Grund mach ich mir da jetzt nicht mehr so große Gedanken ...

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Hatte bisher auch immer nur gehört, das es schwer sein soll einen Doktor Vater an der Uni zu finden, wenn man "nur" an der FH studiert hat. Jemanden der das wirklich versucht hat und dann gescheitert ist habe ich bisher nie getroffen.

Jetzt schon ;)

Es gibt viele Aspekte die das Suchen und Finden eines Doktorvaters erschweren.

1.) Standardhürde Nr. 1 ist das Thema, denn das sollte man, insb. wenn man über kein Vitamin B verfügt, bereits halbwegs kennen. In aller Regel umfasst das auch bereits ein Exposé zum Thema. Bereits daran scheitern viele, denn ein halbwegs passables Promotionsthema für sich zu finden, abzuklären ob es überhaupt eines ist (oder noch "frei" ist), das aus- bzw. vorzuformulieren und den aktuellen Stand der Wissenschaft dazu zusammenzutragen ist schon alles andere als simpel und übersteigt nicht selten den Anspruch der bislang an einen gestellt wurde (bspw. in der Thesis).

2.) Wenn man Thema und Exposé hat ist es wichtig auch noch einen Prof zu finden, der sich dafür interessiert. Kurz gefasst - jemand der Marketing-Prof ist forscht noch lange nicht im Bereich Online-Marketing und ist daher vielleicht am Thema nicht interessiert oder will es nicht betreuen.

3.) Die Wahl der Uni ist auch nicht immer ganz einfach. Gerade als FHler. Auch wenn es förmlich keinen Unterschied zwischen Master Uni und Master FH in Promotionspunkten gibt, so scheinen viele Unis aber wie früher auch noch Unterschiede zu machen und erlegen FHler durchaus Zusatzleistungen auf. Will man diese möglichst gering halten ist die Auswahl der HS schon nicht mehr so groß und damit schrumpft natürlich auch die Auswahl potentieller Professoren. Zudem ist es mit Blick auf die Vergangenheit so, dass manche Unis tendentiell FHlern offener gegenüberstehen als andere.

4.) Wenn wir jetzt aber mal sagen, dass das Exposé steht, Uni und Prof identifiziert sind gibt es immer noch drei wesentliche Hürden beim Prof selbst:

a) FH-Abschluß - FH-Absolventen stehen nur recht wenige Profs wirklich offen gegenüber, die meisten sind, freundlich gesagt, reserviert und nicht wenige offen ablehnent. Durch gezielte Recherche in Punkte 2 und 3 kann man das Risiko aber minimieren - nie ausschließen.

B) Verschärft wird a) noch dadurch, wenn es sich um einen berufsbegleitenden Studiengang handelt. In der Tat hat das durchaus eine gewisse Logik sind diese Studiengängen nicht selten grds. eher anwendungs- als akademisch orientierter als viele Vollzeitstudiengänge. Selbst wenn "FH-Abschluß" für den Prof noch kein Reizwort ist, so könnte "berufsbegleitend" eines sein. Bei Profs die den FHlern ohnehin kritisch gegenüberstehen ist das nicht selten der Tropfen für das berühmte Fass.

c) Wer es jetzt noch auf die Spitze treiben möchte sagt dann noch, dass er auch noch extern, also berufsbegleitend promovieren möchte. Das wird grundsätzlich eher ungern gesehen und die Tendenz der letzten Jahre ist deutlich weg davon. Insbesondere bei FHler tun sich die Profs schwer, weil so deren wissenschaftlicher Wissensstand für sie nur schwer einschätzbar ist als wenn sie ihn unter "ihren Fittichen" haben. Denn nichts ist unschöner als für einen Prof einen Doktoranden, der es nicht schafft. Das gibt bei Kollegen schon Hohn.

Bei mir kam gleich 4 a) bis c) aufeinander. Zudem wollte ich nicht noch für 12 Monate an die Uni oder x-Klausuren und die Diplomarbeit nachschreiben, was den Kreis potentieller Hochschulen merklich einschränkte. Dazu kam noch ein recht spezielles Thema was vor allem an Unis beforscht wurde, die ich für mich aufgrund der Nachholbedingungen ausgeschlossen habe bzw. ausschließen musste. Ungefähr zwei Jahre habe ich einen Doktorvater gesucht, trotz erstklassigem Abschluß einer ÖR-FH und Referenzschreiben - danach habe ich es schlicht aufgegeben.

Erst Weihnachten habe ich eine frühere Freundin wieder getroffen, die ihr Diplom an einer FH gemacht hat und ohne Probleme (hat gleich beim ersten Anlauf geklappt) eine Doktorandenstelle an einer Uni bekommen hat.

Über die Zeit habe ich bestimmt zwei, drei Hände voll promovierender FHler persönlich kennengelernt. Aber es ist nicht häufig in Relation. Allerdings, wenn man sich als wissenschaftlicher MA verdienen will während der Promotion, dann ist es deutlich leichter (auch evtl. Scheine nachzuholen). Bis auf zwei Leute hatten aber alle Vollzeit studiert und standen beim Lehrstuhl unter Vertrag. Nur die zwei hatten einen anderen Weg gewählt. Einer machte einen DBA im Ausland, der andere ging über eine Kooperation unserer alten HS mit einer der führenden polnischen Unis. Allerdings riet er nach der eigenen Erfahrung bzgl. Betreuung usw. von diesem Weg massiv ab.

Wer auf der Suche nach einem Master ist und wirklich daran denkt danach zu promovieren aber wenig bis kein Vit-B hat, dem sei folgendes nahegelegt:

a) Kein FH-Fernstudium oder sonstwie berufsbegleitend. Wenn Teilzeit, dann sinnvollerweise an einer wissenschaftlichen HS oder einer Uni. Das öffnet zumindest die Tür im Zweifel dort auch promovieren zu können. Besser aber darüber klar werden, dass der Weg mit den besten Möglichkeiten a) über einen Vollzeitmaster und B) am besten noch an einer wissenschafltichen HS / Uni führt.

B) Wenn FH, dann eine aussuchen, die zur größten Not über ein Kooperationsabkommen verfügt.

c) Bedenken, dass es sehr viel einfacher ist an eine entsprechende Chance zu kommen, wenn man die Promotion nicht extern machen möchte.

Bearbeitet von aquila

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Vielen Dank für die ausführliche Information! Habs mir beinah schon so gedacht.... :-((

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Nicht den Kopf hängen lassen. Es ist schwer und schwerer als als normaler Vollzeit-FHler mit anschließender Vollzeitpromotion aber es ist auch nicht unmöglich. Nur wer es gar nicht versucht kann es nicht schaffen.

Ich würde einfach den Master, wenn schon Teilzeit nicht ausgeschlossen ist, dann an einer Universität machen. Da bieten sich natürlich Hagen an aber auch die Wissenschaftliche Hochschule Lahr. Sie selbst hat kein Promotionsrecht - trotz Uni-Status - aber ein Promotionskooperation für ihre Absolventen mit der HHL. Aber auch die TU Kaiserslautern mit dem MA in Ökonomie und Management könnte eine Alternative sein.

Kleine aber u.U. relevante Anmerkung - Wenn Du Dir dann das Programm aussuchst, bei der TU-K hat es glaube ich nur 60 CP, solltest Du Dir möglichst eines Suchen mit dem Du in Summe mit dem Bachelor auf 300 CP+ kommst. Das bricht bei anderen Unis vielleicht eher das Eis, als wenn Du dort mit 240 oder 270 CP aufrauschst.

Vielleicht noch eine weitere Anmerkung, wobei ich glaube es wurde bereits mal früher hier erwähnt. Es gibt in D im Grunde keine klassischen Teilzeitpromotionsprogramme an deutschen Hochschulen (abgesehen vielleicht von der Steinbeis-Hochschule Berlin und die Kooperation zwischen HHL und WHL dürfte auch eher selten Vollzeit sein). Grundsätzlich ist eine Promotion auf Vollzeit ausgelegt, auch an der FernUni Hagen. Das bedeuted aber nicht, dass eine eigene Struktur gefunden werden kann, die Teilzeit ermöglicht. Aber auch darum muss man u.U. kämpfen.

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