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Markus Jung

Überlegungen zum "perfekten" BWL-Master

Empfohlene Beiträge

Hallo André,

Du bist ja nun schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einer Weiterbildung und im Kontakt mit sehr vielen Anbietern. Wie sieht denn so allgemein Deine Zeitplanung aus, wann Du etwas starten möchtest?

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus,

vielen Dank für dein Interesse. Ich plane noch in diesem Jahr, genauer im 3. oder 4. Quartal, mit einem Master-Fernstudium zu beginnen. Bis dahin dürfte ich meine aktuelle (Fern-)Weiterbildung zum Certified Internal Auditor abgeschlossen haben. Ich habe mir schon überlegt, hierüber im Blog zu berichten, allerdings hat mir bisher leider die Zeit dazu gefehlt.

Ja, ich habe mich in den letzten beiden Jahren sehr intensiv mit den Master-Fernstudienmöglichkeiten im Bereich BWL beschäftigt. Ein "perfektes" Fernstudium sollte für mich folgende Aspekte umfassen:

- Thematischer Schwerpunkt in mind. einem der Gebiete Bankwirtschaft/Finance/Compliance/Revision(/Wirtschaftsrecht)

- Maximale zeitliche und örtliche Flexibilität (möglichst wenige Präsenzen in der Nähe und großer zeitlicher Spielraum); dennoch kein totaler Verzicht auf Präsenz- bzw. "Live"-Vorlesungen mit der Möglichkeit der Interaktion

- Hochschule mit guter Reputation und anerkannter Abschluss

- Möglichkeit der anschließenden, berufsbegleitenden Promotion

Hierzu habe ich folgende Programme intensiver betrachtet:

- M. A. Compliance der DUW

- LL.M. der TU Kaiserslautern

- M. A. Banking/Finance und Management; MBA Advanced der WHL

- M.A.-Programme der Diploma

- M.A. General Management der IUBH

- MBA-Programme der Donau-Universität (reine Fernlehre)

- MBA der AFW Bad Harzburg

- M.A. Advanced Management der PFH

-u.v.m.

Die Fernuni-Hagen taucht nicht auf, da ich hier leider keine Zulassung für das Master-Studium bekomme. Alle Programme haben ihre Vor- und Nachteile, die Wahl fällt mir bis heute sehr schwer. Beim DUW-Programm könnte ich wahrscheinlich eine Förderung durch meinen Arbeitgeber erhalten, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dadurch so stark an ihn binden möchte. Die Möglichkeit der Promotion ist für mich relevant, da ich nebenberuflich doziere und es ein kleiner Lebenstraum von mir ist, später einmal hauptberuflich in der Lehre tätig zu sein. Die Optionen in diesem Bereich sind jedoch, wie ich leider feststellen musste, ziemlich begrenzt, vor allem weil meine Englischkenntnisse einfach zu schlecht sind, um ein englischsprachiges Promotionsprogramm ins Auge zu fassen.

Naja, ich schweife auch etwas vom Thema des Forums ab, evtl. mache ich hierzu einen neuen Beitrag auf. Für Ratschläge von euch wäre ich nämlich sehr dankbar, das Thema Master-Fernstudium beschäftigt mich nun schon recht lange.

Vielen Dank und Grüße

André

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Vielen Dank, dass Du uns an Deinen Überlegungen teilhaben lässt.

Naja, ich schweife auch etwas vom Thema des Forums ab, evtl. mache ich hierzu einen neuen Beitrag auf.

Ich habe meine Nachfrage und Deine Antwort mal in ein neues Thema verschoben.

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Oh super, das ist sehr nett! Der Titel ist auch sehr gut getroffen. :-)

Wobei ich mir natürlich im Klaren darüber bin, dass es "das" perfekte Fernstudium nicht gibt. Stattdessen versuche ich das Programm zu finden, welches die meisten Kriterien erfüllt. Die Kosten spielen hierbei auch noch eine Rolle, diesen Faktor hatte ich zuvor nicht aufgeführt.

Wie gesagt, ich bin für jede Anregung dankbar!

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Hallo Markus,

vielen Dank für dein Interesse. Ich plane noch in diesem Jahr, genauer im 3. oder 4. Quartal, mit einem Master-Fernstudium zu beginnen. Bis dahin dürfte ich meine aktuelle (Fern-)Weiterbildung zum Certified Internal Auditor abgeschlossen haben. Ich habe mir schon überlegt, hierüber im Blog zu berichten, allerdings hat mir bisher leider die Zeit dazu gefehlt.

Wenn Du den CIA machst, vermute ich, dass Du auch aus der Richtung kommst.

Gewöhnlicherweise bleibt man im revisorischen Bereich ja nicht sein Leben lang, was mich zu zwei Fragen führt:

Was ist Dein Ziel nach der Zeit? (oder wenn Du doch bleiben willst)

Welche Vertiefung/ Spezialisierung schwebt Dir vor?

Kleine Anmerkung: Nicht unbedingt jedes Fernstudium kannst du jederzeit beginnen. Manche sind durchaus an die normalen Semester gebunden.

Ja, ich habe mich in den letzten beiden Jahren sehr intensiv mit den Master-Fernstudienmöglichkeiten im Bereich BWL beschäftigt. Ein "perfektes" Fernstudium sollte für mich folgende Aspekte umfassen:

- Thematischer Schwerpunkt in mind. einem der Gebiete Bankwirtschaft/Finance/Compliance/Revision(/Wirtschaftsrecht)

- Maximale zeitliche und örtliche Flexibilität (möglichst wenige Präsenzen in der Nähe und großer zeitlicher Spielraum); dennoch kein totaler Verzicht auf Präsenz- bzw. "Live"-Vorlesungen mit der Möglichkeit der Interaktion

- Hochschule mit guter Reputation und anerkannter Abschluss

- Möglichkeit der anschließenden, berufsbegleitenden Promotion

Das ist schon einmal gut zu wissen. Damit würde ich Dir eigentlich raten nahezu alle MBA fallen zu lassen, da die von Dir gewünschten Schwerpunkte dort nicht ausreichend Berücksichtigung finden, sondern eher auf der Managementebene - wenn überhaupt - angefasst werden.

Ebenso würde ich grundsätzliche alle FH außen vor lassen, da eine externe Promotion in Kombination mit einen FH-Abschluß UND dieser auch noch berufsbegleitend im Grunde somit die schwierigsten Umsetzungsmöglichkeiten aufweist die man haben kann. Ich glaube nur getoppt werden kann es dann noch durch einen zweit- oder drittklassigen MBA in Teilzeit einer FH. Hier kann ich Dir nur den sehr gut gemeinten Tipp (aus eigener Erfahrung) geben: Wenn unbedingt berufsbegleitend (was für eine Promotion grundsätzlich nachteilig sein kann), dann universitär oder an einer Hochschule mit Universitätsrang - möglichst auch noch ein konsekutiver Studiengang und da bleiben dann nicht mehr viele Anbieter übrig, vor allem wenn man noch versucht zu berücksichtigen, dass Bachelor und Master auch noch möglichst die 300 CP knacken sollten. Als Alternative würde ich, wenn überhaupt, nur eine FH nehmen, die bereits ein etabliertes Promotionsprogramm mit einer Hochschule hat. Das allerdings ist eher selten.

Letztlich blieben in Deutschland dafür nur noch recht wenige potentiell interessante Anbieter für Fernstudiengänge.

- DUW (ist noch recht jung, in wie weit deren Ruf reicht ist mir noch nicht ganz klar)

- TU Kaiserslautern (hier könnte nicht nur der LL.M. dann interessant sein, sondern auch der MA in Ökonomie & Management (wobei der auch wieder mehr Managementlehre wäre und daher eigentlich nicht Deiner Zielrichtung entspricht))

- WHL (verfügt über ein offizielles Promotionsprogramm mit der HHL und ist selbst von universitärem Rang allerdings ohne Promotionsrecht)

- FernUni Hagen (bspw. auch der MSc Management - Einschränkung z. Managementlehre nicht vergessen. Mich wundert übrigens, dass Du dort keine Zulassung bekommst. Was ist denn Dein Hintergrund?)

- Uni Münster (CUR) - allerdings weiß ich nicht ob Dir die Schwerpunkte zusagen

- Steinbeis. Da könnte es auch einen interessanten Studiengang in Risk- und Fraudmanagement geben, allerdings ist der in der Branche recht umstritten.

Die Liste ist nicht abschließend. Wenn also noch Ergänzungen da sind, gerne. Ausländische und vornehmlich Englische Programme habe ich jetzt erst einmal außen vor gelassen, auch vor dem Hintergrund der beschriebenen Englischkenntnisse.

Die Fernuni-Hagen taucht nicht auf, da ich hier leider keine Zulassung für das Master-Studium bekomme.

Was mich persönlich etwas wundert, denn die Zulassungshürden in Hagen sind nicht sonderlich hoch. Wenn Du sie dort nicht bekommst, wundert es mich bspw. dass Du beim MA B&F der WHL bekommen würdest.

Beim DUW-Programm könnte ich wahrscheinlich eine Förderung durch meinen Arbeitgeber erhalten, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dadurch so stark an ihn binden möchte.

So weh tut das eigentlich nicht. Zumal man dann später einfach in den sauren Apfel beißt und die Förderung, dann ja anteilig, evtl. zurückzahlt. Da Du ja ohnehin durchaus mit dem Gedanken spielst ein paar tausend Euro auszugeben, wäre das doch letztlich egal.

Einzig musst Du berücksichtigen, dass Du mit dem sehr speziellen Studiengang natürlich auch in diese revisorische Ecke immer weiter reingedrückt wirst. Eben als Spezialist. Solltest Du mal daraus wollen, könnte sich das dann als durchaus hinderlich erweisen.

Die Möglichkeit der Promotion ist für mich relevant, da ich nebenberuflich doziere und es ein kleiner Lebenstraum von mir ist, später einmal hauptberuflich in der Lehre tätig zu sein. Die Optionen in diesem Bereich sind jedoch, wie ich leider feststellen musste, ziemlich begrenzt, vor allem weil meine Englischkenntnisse einfach zu schlecht sind, um ein englischsprachiges Promotionsprogramm ins Auge zu fassen.

Wie oben angedeuted, wenn Du wirklich noch einmal extern promovieren willst ist ein berufsbegleitendes Studium an sich schon nicht der beste Weg. Wenn der Abschluß auch noch eher von einer FH kommt, sind die Chancen ziemlich klein. Solltest Du dann auch noch einen eher auf Managementlehre ausgerichteten Studiengang haben, dürfte es nicht zuträglich sein, ausser vielleicht bei der jeweiligen Hochschule (bspw. TU Kaiserlautern, Hagen) selbst.

Ohne Vitamin B wird es ein harter und steiniger Weg der sehr Wahrscheinlich nicht ins Ziel führen wird.

Hier würde Dir sehr wahrscheinlich der normale WiWi-Master der FernUni Hagen den besten Wegbereiter geben. Aber wie gesagt, vor allem auf einen universitären Abschluß solltest du da schon achten.

Zwar ist auch jeder FH-Master oder MBA prinzipiell mit der Befähigung zur Promotion (der rechtlichen) ausgestattet, aber es ist im Grunde genommen als wenn Du mit dem Fahrrad von hier nach Kapstadt möchtest. Klar kannst du ankommen aber leichter ist es mit der G-Klasse. Wirklich zielführender ist aber eher, vor allem solltest du keinen universitären Hintergrund haben, ein Vollzeit-Uni-Studium. Da sitzt Du zumindest im Flugzeug, allerdings auch ohne Garantie anzukommen.

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Hallo Aquila,

in meinen Augen eine perfekte Ausführung!:thumbup: Genau so sehe ich das auch!

Lg

Speedy12

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@Andre

Über den MBA kannst du immer etwas lesen. Richtig gute Programme kosten auch viel. Wahrscheinlich macht ein aufbauender Master bei dir mehr Sinn.

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Hallo zusammen,

und vielen Dank für eure Ausführungen, insbesondere für deinen ausführlichen Beitrag, aquila. Hierzu möchte ich mich gerne nochmal äußern:

Wenn Du den CIA machst, vermute ich, dass Du auch aus der Richtung kommst.

Gewöhnlicherweise bleibt man im revisorischen Bereich ja nicht sein Leben lang, was mich zu zwei Fragen führt:

Was ist Dein Ziel nach der Zeit? (oder wenn Du doch bleiben willst)

Welche Vertiefung/ Spezialisierung schwebt Dir vor?

Kleine Anmerkung: Nicht unbedingt jedes Fernstudium kannst du jederzeit beginnen. Manche sind durchaus an die normalen Semester gebunden.

Ja, ich komme ursprünglich aus dem Revisionsbereich und habe zu dieser Zeit noch die Weiterbildung zum CIA begonnen. Anschließend bin ich in das Compliance-Office unserer Bank gewechselt uns somit weiterhin in einer internen Überwachungsstelle tätig. Das Wissen aus dem CIA kann ich daher immernoch gut anwenden. Das ich nicht alle Programme beginnen kann wann ich will, ist mir bewusst.

Damit würde ich Dir eigentlich raten nahezu alle MBA fallen zu lassen, da die von Dir gewünschten Schwerpunkte dort nicht ausreichend Berücksichtigung finden, sondern eher auf der Managementebene - wenn überhaupt - angefasst werden.

Das würde ich nicht ganz so stringent sehen. Gerade der neue MBA der WHL bietet Vertiefungen in Bereichen, die meinen Wünschen entsprechen. Im Gegensatz dazu fehlt ein derartiger Schwerpunkt beim M.A. der IUBH (auch wenn mich dort viele weitere Aspekte sehr überzeugen). Allerdings muss ich anmerken, dass der MBA der WHL mittlerweile fast gestorben für mich ist, da Englischkenntnisse auf dem Niveau C1 verlangt werden, um zur Summer School zugelassen zu werden. Auf das Niveau B2 in angemessener Zeit zu kommen würde ich mir noch zutrauen, aber C1 ist wahrscheinlich zu hoch für mich bzw. würde zu lange dauern.

Letztlich blieben in Deutschland dafür nur noch recht wenige potentiell interessante Anbieter für Fernstudiengänge.

- DUW (ist noch recht jung, in wie weit deren Ruf reicht ist mir noch nicht ganz klar)

- TU Kaiserslautern (hier könnte nicht nur der LL.M. dann interessant sein, sondern auch der MA in Ökonomie & Management (wobei der auch wieder mehr Managementlehre wäre und daher eigentlich nicht Deiner Zielrichtung entspricht))

- WHL (verfügt über ein offizielles Promotionsprogramm mit der HHL und ist selbst von universitärem Rang allerdings ohne Promotionsrecht)

- FernUni Hagen (bspw. auch der MSc Management - Einschränkung z. Managementlehre nicht vergessen. Mich wundert übrigens, dass Du dort keine Zulassung bekommst. Was ist denn Dein Hintergrund?)

- Uni Münster (CUR) - allerdings weiß ich nicht ob Dir die Schwerpunkte zusagen

- Steinbeis. Da könnte es auch einen interessanten Studiengang in Risk- und Fraudmanagement geben, allerdings ist der in der Branche recht umstritten.

Das hast du sehr gut erkannt. Bei der DUW habe ich übrigens gerade heute bezüglich der Promotionsmöglichkeiten nachgefragt. Der Studiengangsleiter des M.A. in Compliance teilte mir mit, dass ein eigenes Promotionsrecht "in Arbeit" sei. Allerdings ist bis dahin ggf. eine Promotion in Zusammenarbeit mit der Uni Hamburg und dem FORSI der DUW möglich.

Für den M. A. in Ökonomie & Management werde ich leider nicht zugelassen, da ich ein betriebswirtschaftliches Erststudium absolviert habe. Bei der Fernuni Hagen bekomme ich keine Zulassung, weil ich an einer Berufsakademie studiert habe. Die alten Diplomabschlüsse der BA werden in Nordrhein-Westfalen nicht anerkannt. Hätte ich 3 Jahre später studiert und den Bachelor an der BA (jetzt: DH) gemacht, wäre das alles kein Problem... Auch die Nachgraduierungsmöglichkeit zu einem Diplom (DH) bringt nichts, das habe ich alles schon abgeklärt. Das ist wirklich schade...

Uni Münster-CUR: Dieses Programm hatte ich mir auch angeschaut, aber in der Tat wegen der Themen (sehr starker Fokus auf RW/Steuern) und der mangelnden Flexibilität (starre Vorlesungstermine an Arbeitstagen) ausgeschlossen.

Steinbeis: Meinst du hier den MBA in Governance, Risk, Compliance und Fraud? Hatte ich auch beleuchtet, aber wegen der hohen Kosten (über 20 TEUR) abgehakt. Warum ist dieses Programm eigentlich umstritten?

Was mich persönlich etwas wundert, denn die Zulassungshürden in Hagen sind nicht sonderlich hoch. Wenn Du sie dort nicht bekommst, wundert es mich bspw. dass Du beim MA B&F der WHL bekommen würdest.

Tja, das sind die Irrungen und Wirrungen unseres modernen Hochschulsystems. :-) Zu den Zulassungsschranken bei der Fernuni Hagen habe ich mich oben ja bereits geäußert. Bei der WHL wäre das gar kein Problem, da die WHL eine baden-württembergische Hochschule ist und ich mein Diplom an einer baden-württembergischen BA erlangt habe. Diese sind in BA-WÜ staatlich anerkannt und einem FH-Diplom gleichgestellt. BA-Absolventen (aus BA-WÜ) sind bei der WHL sogar sehr gerne gesehen, mein Diplom würde dort mit 210 ECTS angerechnet werden (wg. den Praxisphasen, die man während des Studiums absolviert / Anrechnung mit 30 ECTS). Die nachfolgenden Bachelor-Studiengänge der neuen "Dualen Hochschule" umfassen ja auch 210 ECTS. Bildungspolitik ist eben primär noch Sache der Länder, was durch die unterschiedlichen Auslegungen den Bologna-Prozess ziemlich verkompliziert. Es ist einfach schade, dass ein Abschluss je nach Bundesland ganz unterschiedlich anerkannt wird. Das musste ich hieran erkennen.

So weh tut das eigentlich nicht. Zumal man dann später einfach in den sauren Apfel beißt und die Förderung, dann ja anteilig, evtl. zurückzahlt. Da Du ja ohnehin durchaus mit dem Gedanken spielst ein paar tausend Euro auszugeben, wäre das doch letztlich egal.

Einzig musst Du berücksichtigen, dass Du mit dem sehr speziellen Studiengang natürlich auch in diese revisorische Ecke immer weiter reingedrückt wirst. Eben als Spezialist. Solltest Du mal daraus wollen, könnte sich das dann als durchaus hinderlich erweisen.

Naja, fast 16 TEUR würden mir schon wehtun. Wenn ich weiß, dass ich das Studium gänzlich aus eigener Tasche bezahlen muss, sind ca. 10 TEUR eigentlich meine Schmerzgrenze. Beim DUW-Studium wären es über 600 € p. M. und ich müsste noch die Fahrt- und Übernachtungskosten für die Präsenzen in Berlin einkalkulieren. Das wäre mir zu heftig. Kostenmäßig ist da der LL.M. der TU Kaiserslautern unschlagbar, zumal die Präsenzstandorte in meiner Nähe liegen.

Dein Hinweis bezüglich der fachlichen Spezialisierung ist goldrichtig. Was ich zuvor nicht explizit erwähnt habe, ist meine "Wunschvorstellung", dass mir ein Studium verschiedene berufliche Alternativen offen lässt. Der DUW-Master würde mich, trotz seines Anteils an General-Management-Inhalten schon sehr stark auf das Themengebiet Compliance fixieren. Aufgrund dieser starken thematischen Spezialisierung ist hier auch die Option einer Förderung durch meinen Arbeitgeber am wahrscheinlichsten, da der betriebliche Nutzen offenkundig ist. Am liebsten würde ich einen etwas breiteren Master machen und mich, falls ich noch länger in der Abteilung bleibe, über Compliance-spezifische Zertifikate weiter spezialisieren (z. B. den CCP der Frankfurt School). Das würde mir alle Möglichkeiten offen lassen, ohne mich weiterbildungsmäßig in meiner aktuellen beruflichen Tätigkeit einzuschränken.

Hier würde Dir sehr wahrscheinlich der normale WiWi-Master der FernUni Hagen den besten Wegbereiter geben. Aber wie gesagt, vor allem auf einen universitären Abschluß solltest du da schon achten.

Vielen Dank für deine Hinweise zu den Promotionsmöglichkeiten, die leider, wie ich vermutet habe, eher düster sind. Die WHL hatte ich mir auch schon als Alternative ausgeguckt oder eben die DUW. An der TU Kaiserslautern gibt es mit dem LL.M. kaum eine Möglichkeit glaube ich. Naja, dann muss ich eben erst "irgendeinen" Master machen, damit ich eine Zulassung bei der Fernuni Hagen bekomme. :-) Kein Scherz, das habe ich echt mal kurz überlegt... Aber ich glaube das würde mich dann doch überfordern bzw. schlichtweg zu lange dauern.

Mal sehen, wo mich mein Weg hinführt! Für weitere Hinweise bin ich jederzeit sehr dankbar!

Viele Grüße

André

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Wobei der Rheinahrcampus bzw. der Studiengang zwei Nachteile in Bezug auf die evtl. angestrebte Promotion enthält:

Zum einen ist es wieder ein MBA, der nicht gerade zielführend ist und zum anderen ist es wieder eine FH, das in Kombi mit dem Fernstudium ist promotionstechnisch nahe an Selbstmord. Kann ich wirklich nicht empfehlen, wenn die Promotion wirklich angestrebt werden soll.

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