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yoshua

Nun ist es an der Zeit einen Schwerpunkt auszuwählen

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Hallo Leute,

ich war schon lange nicht hier :) Wie der ein oder andere noch im Hinterkopf hat, dachte ich auch daran ein Fernstudium zu beginnen. Ich habe mich dann aber doch für ein Präsenzstudium entschieden.

Es ist so dass ich bald ins 4. Semester eines BWL-Studiums komme. Und ich weiß leider nicht 100% welche Vertiefung ich nehmen sollte.

Zur Auswahl stehen:

Controlling

Finanzwesen

Produktion

Steuern

Marketing

Außenwirtschaft

Die ersten beiden würde ich eigentlich streichen. Ich tue mir schwer mit Rechnungswesen. Diese Mischung aus Paragraphen beachten und nach irgendwelchen Schemas vorgehen ist nicht so ganz meins. Steuern ist da auch nicht viel anders...

Die Auswahl liegt also eher bei den restlichen drei: Produktion, Marketing, Außenwirtschaft.

Aus diesen restlichen drei spricht mich wiederrum Außenwirtschaft irgendwie am meisten an. Ich befasse mich gerne mit anderen Kulturen und mich interessieren Außenhandelsbeziehungen allgemein. Habe auch das Gefühl dass da die VWL eine gewisse Rolle spielt und das mag ich.

Nun komm ich aber zu meinen Sorgen:

Ich weiß nicht in welchen typischen Berufsfeldern denn man mit solch einem Schwerpunkt landet? Es ist sicher so dass man viel international zu tun haben wird, aber mein Englisch ist zwar ganz gut nur ich habe noch nie wirklich mit jemandem auf Englisch auf einem gewissen Niveau (nicht Schulenglisch) gesprochen. Hab einfach Angst dass ich da was mache wo ich dann am Ende gar nicht dazu fähig bin.

Ist es zwingend so dass man, wenn man so eine Vertiefung wählt praktisch NUR international zu tun hat? Also allgemein würde mir Außenwirtschaft sicher Spaß machen, aber habe Sorge wegen sprachlicher Überforderung.

Ich Danke Euch für Eure Antworten.

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Hi yoshua,

ist die Vertiefung volkswirtschaftliche oder betriebswirtschaftliche Außenwirtschaft? Dem entsprechend wirst Du sicher unterschiedliche Englisch-Kenntnisse benötigen. Verhandlungssicher sollte es aber allemal sein.

*Spott an - Grinsen an*

Mir ist ja mal zu Ohren gekommen, dass sich Präsenz-Studenten eh den halben Tag während des Semesters und 6 Wochen in den Semesterferien langweilen. Ihr habt bestimmt Sprachkurse an der Hochschule?!

Spott aus - Grinsen bleibt an*

Lern' Englisch und es kann Dir völlig egal sein, wo es Dich nach dem Studium hintreibt - das nimmt Dir keiner mehr.

Grüße,

DerAhnungslose

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Wie gesagt mein Englisch ist ok. War immer im Zweierbereich durch die gesamte Schulzeit und Studium ebenso. Aber ich denke nicht dass ich gegen einen ankomme der zb. 1,2 Jahre im englischsprachigen Ausland war.

Es ist übrigens betriebswirtschaftliche Außenwirtschaft.

Muss evtl. noch ws zugeben...

Bin eher ein ruhiger Mensch. :blushing:

Ich denke es wäre auch nicht so ganz meins, mit Kunden großartig zu verhandeln oder so. Evtl. ist der Schwerpunkt doch nicht für mich geeignet. Veilleicht ist das eher was für Verkäufertypen.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Ich finde du machst dir da zu viele Gedanken. Sieh es von der anderen Seite - ein Thema was dich interessiert wird die Wahrscheinlichkeit erhöhen das du gute Noten schreibst und dich dann damit leichte tust einen Job zu finden. Wenn dich Steuern, Finanzwesen und Controlling eh nicht so interessieren, würde ich persönlich diese auch nicht als Schwerpunkt wählen, weil ich mein in ferner Zukunft sei mein Englisch eventuell zu schlecht? Dann mach bis zum Ende Urlaub in Malta, dann klappt das auch! :)

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Also ich denke schon, dass mir die Vertiefung liegen würde.

Aber ich habe einfach ein wenig bedenken, dass ich so eine Art "Auftraganlandzieher" werde. Eine Art Groß und Außenhandelskaufmann mit etwas mehr Qualifikation.

Und so Dinge wie Leute von einem Kauf überzeugen oder irgendwie überreden das liegt mir überhaupt gar nicht. Ich habe einfach ein wenig Angst, dass wenn man die Vertiefung Außenwirtschaft nimmt es im Prinzip nur darum geht den Export eines Unternehmens zu beleben mit der Hauptaufgabe auf Kundenfang im internationalen Ausland zu gehn. Das wäre absolut nicht ein Wunsch meines Berufs. Ich habe gern mit Kunden zu tun, aber ich bin nicht der Typ der immer irgendwie hinterherläuft und versucht sie rumzukriegen. Sie sollen lieber was von mir wollen und nicht ich von ihnen.

Ich kann mir wohl einfach noch nicht 100% vorstellen für welche Berufsfelder man spezialisiert wird mit so einem Schwerpunkt...evtl. sehe ich das alles etwas zu eng?

Gibt es evtl. Erfahrungen von Leuten die diesen Schwerpunkt gewählt haben? Oder was meinen die anderen?

Danke

Gruß

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Aber ich habe einfach ein wenig bedenken, dass ich so eine Art "Auftraganlandzieher" werde. Eine Art Groß und Außenhandelskaufmann mit etwas mehr Qualifikation. Und so Dinge wie Leute von einem Kauf überzeugen oder irgendwie überreden das liegt mir überhaupt gar nicht.

Das macht auch keinen erfolgreichen Akquisiteur aus ;) - Kunden überredet man nicht, sondern man bietet ihnen die passende Lösung für ihr Problem. Das ist allerdings etwas, dass meiner Meinung nach in keinem BWL-Schwerpunkt wirklich zufriedenstellend gelehrt wird, bzw. gelehrt werden kann, denn es benötigt Training.

Ich habe einfach ein wenig Angst, dass wenn man die Vertiefung Außenwirtschaft nimmt es im Prinzip nur darum geht den Export eines Unternehmens zu beleben mit der Hauptaufgabe auf Kundenfang im internationalen Ausland zu gehn. Das wäre absolut nicht ein Wunsch meines Berufs. Ich habe gern mit Kunden zu tun, aber ich bin nicht der Typ der immer irgendwie hinterherläuft und versucht sie rumzukriegen. Sie sollen lieber was von mir wollen und nicht ich von ihnen.

Was umfasst der Schwerpunkt denn? Wie schon erwähnt - Kunden fängt man nicht, sondern man legt ihnen genau den passenden Köder aus ;) - Wenn Du im direkten Kundenkontakt mit Deiner Ausbildung Karriere machen möchtest, solltest Du Dir überlegen welche verantwortungsvollen Positionen es gibt ohne aktiv mit dem Kunden umgehen zu müssen. Vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn Du in so einem Schwerpunkt lernst, dass der Verkäufermarkt schon vor 20 Jahren gestorben ist und man Kunden gewinnen muss ;)

Wie auch schon von anderen erwähnt ist ein Schwerpunkt nicht die letzte Weiche bevor man seine Karriere Richtung Rente ausrichtet. Du bist auch mit akad. Abschluss weiterhin ein freier Mensch und kannst dich dorthin bewerben wo Deine Stärken liegen. Wenn Deine Stärken eher nicht im direkten aktiven Kundenkontakt liegen, ist ein vertrieblich orientierter Schwerpunkt vielleicht nicht optimal, deswegen wirst Du aber sicher nicht gleich in der Arbeitsagentur anstehen müssen.

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Ich mag die Außenwirtschaft, weil es immer wieder Verknüpfungen zur VWL gibt und dafür interessiere ich mich sehr. Und falls ich evtl. einen Master mache, möchte ich auch eher in Richtung VWL bzw. Wirtschaftspolitik gehn. Deshalb habe ich das Gefühl, dass die Außenwirtschaft schon so einige Verbindungspunkte in diese Richtung hat . Versteht Ihr was ich meine? Ist meine Annahme evtl. gar nicht mal so falsch?

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