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Lia22

Abbrechen oder weiter machen?

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Hallo,

ich bin mittlerweile richtig verzweifelt.

Ich studiere jetzt bald im 3 Semester Wirtschaftspsychologie im Fernstudium.

Mittlerweile weiß ich einfach nicht mehr was ich danach mit dem Studium anfangen soll. Ich möchte auf keinen Fall jeden Tag in das gleiche Büro mit Anzug oder Kostüm - das bin ich einfach nicht.

Mit dem lernen komme ich so auch einfach nicht mehr voran. Wenn ich mich mal motivieren kann zu lernen sitze ich am Schreibtisch lese mir die Unterlagen durch und frag mich wozu ich mir das überhaupt aufzwinge.

Ich hinke so dermaßen mit meinen Klausuren hinterher, dass wenn ich nicht in den nächsten Tagen einen super Motivationsschub bekomme es gleich lassen kann.

Andererseits weiß ich nicht was dann kommen soll. Ich habe schon eine Ausbildung als Bürokauffrau also verhungern müsste ich nicht aber das ist auch nicht was ich machen will. Das war wohl auch der Grund warum ich studieren wollte. Psychologie finde ich super interessant aber der Wirtschaftsteil hängt mir zum Hals raus.

Ich muss dazu sagen das ich kein volles Abi habe und ein sehr schlechtes Fachabi 3,7 deswegen kann ich nicht einfach wechseln weil ich warscheinlich überall zig Wartesemester hätte.

Ich möchte später einen Job haben mit dem ich Menschen helfen kann oder aber irgendwas mit Tieren....

Ehrenamtlich engagiere ich mich in beiden Richtungen und auch die Idee zur Selbstständigkeit hatte ich schon.

Aber ich trete auf der Stelle bin unglücklich bis hin zu Depressionen und weiß gerade einfach nicht weiter.

Habt ihr vielleicht einen ultimativen Tip für mich??

Wäre euch super dankbar.

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Wie wäre es, wenn Sie die Entscheidung einfach mal zurückschieben? Und sich erst mal Gedanken machen, was Sie wirklich wollen? Denn "Menschen helfen" oder "irgendwas mit Tieren" sind keine Vorstellungen, mit denen man eine sinnvolle Weiterbildung planen kann.

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Hallo Sabine,

danke für Ihre Antwort. Ja das mit den Gedanken machen was ich will ;) da bin ich auch schon drauf gekommen und war bei einigen Seminaren. Es kommt aber kein direkter Beruf bei raus. Eher Spinnerein wie Hunde Gassi Service oder Hunde Café oder Jugendlichen in den Beruf zu helfen als Bewerbungscoach oder aber Jugendlichen von der Straße zu helfen mit ihnen Work Camps in Tierauffangstationen im Ausland zu machen.

Zu einer Hundetrainerausbildung habe ich mich bereits angemeldet. Doch ich habe das Gefühl ich trete immer noch auf der Stelle. Ich weiß das es so wie es jetzt gerade ist nicht weiter gehen soll und suche nach Möglichkeiten.

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Hallo,

ich kann dich echt gut verstehen. Ganz wichtig ist herauszufinden wohin willst DU? Was kannst Du dir

vorstellen beruflich zu machen - erst wenn Du weißt was Du willst wirst du dich auch motivieren

können irgendwas zu lernen.

Bevor Du an aufhören oder weitermachen im Studium denkst - nimm Dir Zeit um herauszufinden

wohin dein Weg gehen soll. Vielleicht hilft ein Coach/Therapeut/Seminar um deine Richtung im Leben zu finden.

Oft reichen wenige Stunden um einfach mal gezielt zu überlegen.

Sprich mit Leuten die dich gut kennen - in welchem Beruf sehen die Dich ? Suche Dir eine ehrenamtliche

Tätigkeit um zu "helfen", oft sehen Berufe nur von "außen" so toll aus - aber auch dort gibt es

Schattenseiten. Insbesondere "helfende Berufe" habe es in sich.

Meine Arbeitskollegin (auch Büro) arbeitet nur noch 3,5 Tage im Büro und die andere Zeit arbeitet Sie

an einer Grundschule mit Kindern die sich schwer tun mit dem Lesen/Schreiben. Sie bekommt dafür nur

eine Aufwandsentschädigung aber es bringt ihr persönlich sehr viel, obwohl sie natürlich weniger verdient.

Ist der Beruf im Büro an sich - oder ist es der Beruf in dieser Firma den Du nicht magst? Gibt es die Möglichkeit

das Dir der Beruf in einem anderem Umfeld/Firma mehr Spaß macht? Denke genau darüber nach ...

Bist Du der Typ Mensch der sich selbständig machen könnte - würde Du Dir das zu trauen - als was siehst

Du dich dann? Als Psychotherapeut in eigener Praxis der "anderen hilft"?? (... so klingt für mich dein Posting ...)

dann überlege ob es einen Weg dorthin gibt... oder als Ernährungsberaterin ... etc.

Denk daran depressive Verstimmungen kommen auch daher dass man nicht aktiv wird sondern

wartet das etwas passiert.

Gruss

HarryPotter

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Besteht denn die Möglichkeit, mal ein Urlaubssemester oder so einzulegen?

Ich muss mich Frau Kanzler aber anschließen, dass du bisher noch keine konkrete Vorstellung hast, was du willst. Insofern wäre es jetzt falsch, das Studium einfach hinzuschmeißen. Denn was, wenn du doch irgendwann merkst, du hättest mit dem Studium das, was du schließlich willst, doch erreichen können?

Auf der anderen Seite erkenne ich die Situation ein bisschen wieder. Ich habe damals, während meines Präsenzstudiums, in einer ähnlichen Situation gesteckt. Ich habe schon relativ früh gemerkt, dass es das nicht ist, es aber aus vielen Gründen dann doch jahrelang ausgehalten, bis mir 10 cm vor dem Ziel die Puste ausging. Trotzdem habe ich es im Endeffekt bereut, nicht doch fertig studiert zu haben.

Was meinst du eigentlich, dass du nicht einfach wechseln kannst? Denkst du denn daran, an eine Präsenzhochschule zu wechseln? Du weißt schon, dass du an der FernUni Hagen nur Psychologie studieren kannst und dort auch ohne Abi (mit Ausbildung + 3 Jahre Berufserfahrung) zugelassen werden kannst?

Gruß,

Sonja

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Lia, das hört sich so an, als ob Sie mit einem Buch gearbeitet, das mit seinem Leser den Traumjob sucht. Natürlich kommt da kein direkter Beruf raus. Höchstens "Ich will was mit Menschen machen!" Aber man "macht was mit Menschen", wenn man Arzt ist, wenn man therapeutisch arbeitet oder wenn man Brötchen verkauft. Überall Menschen!

Sie brauchen Ideen, die an dem anknüpfen, was Sie im Moment sind, welche Ausbildung Sie haben, welche Talente, aber auch welche Begrenzungen Sie in sich akzeptieren müssen.

Ich denke, eine ausgibige Bestandsaufnahme, die ein Außenstehender, der was vom Thema "berufliche Entscheidungen finden" versteht, könnte Ihnen weiter helfen.

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Hallo Harry Potter :)

nach dem Seminar habe ich mit einigen Leuten gesprochen auch welchen die ich gerade eben erst kennen gelernt habe.

Es ist sehr interessant wie quasi fremde einen einschätzen. Sie wahren schon beinahe geschockt nachdem ich ihnen gesagt habe was ich studieren "Das hätte ich jetzt gar nicht erwartet" "Du bist doch gar kein Bürotyp" usw. Ich finde auch das ich das nicht bin, mal einige Stunden im Büro zu sein ja gut aber sonst brauche ich meine Abwechslung. Verschiedene Menschen/Tiere neue Probleme bei denen ich nach Lösungen suchen darf. Das fänd ich klasse.

Ehrenamtlich tätig bin ich ja bereits, es ist hart ab und an aber man bekommt direkt was zurück und mir macht es Spaß.

Mit dem Gedanken mich Selbstständig zu machen spiele ich schon lange. Ich kann mir das sehr gut vorstellen als Chefin und ich weiß auch was da auf mich zu kommt. Meine Eltern waren Selbstständig (gescheitert wegen Scheidung) und auch in meinem Ausbildungsbetrieb habe ich nach einem Jahr so gut wie alles alleine gemacht. Dazu würde auch das Studium wieder passen, schließlich bestünde auch die Möglichkeit sich als Unternehmensberaterin selbstständig zu machen. Ich denke mir wenn ich anderen sagen kann wie es geht, werd ich es auch selbst hinbekommen?!

Mir wurde auch schon gesagt das ich mir selsbt im Weg stehe, das mag sein. Wie schubs ich mich denn aus meinem Weg?

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Hallo Sonja,

ja die Möglichkeit besteht aber nur von Seiten der Fernuni mein Kreditgeber sieht das anders :(

Das mit Hagen ist mir bewusst, habe aber keine 3 Jahre Berufserfahrung nichtmal ein halbes... Ich hätte die Möglichkeit nach Bielefeld an die FH zu gehen. In welches Semester ich dann eingestuft werde weiß ich aber nicht und konnte mir auch niemand sagen. Ich sollte mich erstmal bewerben und dann wird das ausgewertet. Könnte also sein das ich in das 3 oder gar 2 Semester zurückgestuft werde und auch dann sieht es mit dem Kredit wieder schlecht aus.

Mit dem Wechsel meinte ich z.B. Soziale Arbeit. Mit meinen 3,7 Schnitt :/ hätte ich bald unzählige Wartesemester.

Was hast du nach deinem Studienabbruch gemacht?

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Genau Sabine, unter anderem habe ich mit diesem Buch gearbeitet.

Sicher würde mir ein Coaching mit jemanden der Erfahrung mit dem Thema berufliche Entscheidung finden weiter helfen.

Was mich abschreckt sind die hohen Kosten, auch wenn sie sich sicher später rentieren werden wüsste ich jetzt nicht wo ich das Geld her nehmen sollte.

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