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Gescheitert?


Martina52

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Mengenlehre in der Grundschule ist ein bisschen eine "Modeerscheinung". Die Meinungen, wie nützlich oder wichtig sie ist, gehen auseinander. Ob man sie also schon kennt, hängt weniger vom Alter ab als davon, wo man wann zur Schule gegangen ist. Hatte man keine Mengenlehre, hat man dafür mehr ZEit auf anderes aufgewendet!

Ein sehr pragmatischer Ansatz bezügl. "das siebente Kreuz": Anna Seghers finde ich auch heftig und würde es nicht gerne lesen müssen. Ich erlaube mir jetzt mal, einen Vergleich zu meiner Schulzeit (Gymnasium) zu ziehen: Es gab einiges an Lektüre, zu der ich keinen Zugang fand. Und ein paar Sachen davon habe ich tatsächlich kaum oder nur sehr oberflächlich gelesen. Klar gab das dann auch mal schlechte Noten. Aber die darf man ja auch mal haben.

Wie ist das denn im Fernabi? Wenn du das nicht liest oder nur oberflächlich oder gar nur Kommentare (gibt ja ein Reclam dazu, soweit ich weiss) - wie kriegst du die Aufgaben dann hin? Ist das tatsächlich "Matchentscheidend" oder dürftest du dir diese eine miserable Note nicht erlauben, vor allem, wo du bisher gut warst?

Mathe: Es gibt einen Blogger hier, der ist - wenn ich mich richtig erinnere - beim ILS Abi "gescheitert" und versucht es jetzt bei der SGD. Ich meine, auch er hat berichtet, dass dort die MatheUnterlagen besser seien. Also liegt es sicher nicht nur an dir, was auch deine Studentin so sieht. Gibt es nicht ev. die Möglichkeit, mit anderen Unterlagen zu arbeiten? Der Stoff müsste sich ja der gleiche bleiben.

Das alles nur, falls du doch noch weitermachen möchtest.

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Guten Morgen

Wasserfall: an Mengenlehre in der Grund- oder auch Realschule kann ich mich wirklich nicht erinnern - als ich das erste Matheheft von der ILS bekam, habe ich ganz schön dum aus der wäsche geschaut....aber, wie schon geschrieben, ich bin ja letztendlich durchgestiegen...vor allem mit dem Buch: Mathe in Übersichten" und mit Übungsheften für Grundschüler aus der Bücherei.

Ich bin übrigens mittlerweile 54 - hatte noch nicht darüber nachgedacht, den Zusatz in meinem namen zu ändern.

Rumpelstilz: sicher könnte ich mich durch ,,Das siebte Kreuz" einfach ,,durchschludern" - aber genau das will ich ja eigentlich nicht. Man wird ja immer auf Dinge stossen, die einem mal mehr, mal weniger liegen....aber eben dieses Buch war bei mir ,,der Tropfen, der das ...."

Die Mathe Hefte der ILS werden übrigens seit Jahren sehr oft kritisiert - aber ich konnte nicht feststellen, das sich großartig was geändert hat.

Sicher habe ich Unmengen von Zusatzmitteln gebraucht - aber ist das der Sinn? Ich habe festgestellt, das ich eigentlich nur unsicherer wurde, weil jedes Buch eine andere Erklärung hatte.

Es gibt noch ein Beispiel: Biologie - da soll man ja NUR mit dem jeweiligen Studienheft arbeiten - und wenn man dann die Einsendeaufgabe abgibt, kommt der Kommentar: ausfühlicher! Für mich bedeutete das, das ich hätte das Heft abschreiben können ODER eben Zusatzlektüre verwenden...was ich dann auch letztendlich gemacht habe - letzteres meine ich - und von da an war die Lehrerin ,,zufriedener" - ich hab´das nie ganz verstanden....

Ich hatte in meiner Schulzeit einen Lehrer, der uns beigebracht hat, das man nicht alles wissen müsse, man müsse nur wissen, wo man es nachlesen kann.....und damit bin ich eigentlich mein Leben lang gut gefahren.

Bei der ILS wird direkt zu anfang eines jeden Studienheftes darauf hingewiesen, das man OHNE Zuhilfenahme von Internet und anderen Mitteln arbeiten sollte. Ich denke, das ist einfach nicht zeitgemäß...man muss ja nicht abschreiben - aber um etwas zu verstehen, fand ich es immer wichtig und auch richtig.

Herzlichst

Martina

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Ja also ich habe ja von ILS zur SGD gewechselt. Nicht nur wegen Mathe und ich komme mit den Matheheften der SGD sehr viel besser zurecht. Alles ist schön erklärt mit Rechenweg und zum größten Teil ohne diese ganzen Beweise *ätz* Ich hab noch Kontakt zu Leuten die noch bei der ILS sind und die haben mir erzählt, dass die Hefte der Oberstufe mittlerweile überarbeitet worden sind und viel besser wären. Was ich schwachsinnig finde wenn die Grundlagen nicht da sind helfen mir doch tolle neue Hefte ab der Oberstufe nicht weiter. Muss ich nicht verstehen.

Die Zuhilfenahme bezieht sich nur auf die Hausarbeiten. Was meinst Du wie oft ich im Netz hing, schrecklich. Wobei ich auch sagen muss, es gab Fächer, da konnte man die Hausarbeit gar nicht ohne Internet schreiben. Das was die wissen wollten tauchte im Heft gar nicht auf :blink:

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Guten Morgen

Markus - das ist bezogen auf die Einsendeaufgaben - aber Colibri hat da absolut Recht - manchmal wurden Fragen gestellt, die man alleine mit der Durcharbeitung des Heftes nicht lösen konnte....

Außerdem: ja - wenn die Grundlagen bei Mathe schon nicht stimmen - dann können die ,,überarbeiteten Hafte" noch so gut sein - es klappt nicht....

Und die ,,Beweise" - die waren wirklich ,,würg" (`tschuldigung)

Ich bin immer nervöser geworden - und habe letztendlich - speziell in Mathe Heft 7 - den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.

Was gut war bei der ILS: ich habe nie lange auf die Rücksendung warten müssen - alle gemachten Fehler waren unter den Einsendeaufgaben gut erklärt - besonders in Englisch fand ich die Betreuung sehr gut - ganz zeitnahe Bearbeitung der Einsendeaufgaben, sodass man gut weiterkam.

Colibri: wieviele Fächer musst du bei SGD bearbeiten? Wenn ich fragen darf?

Herzlichst

Martina

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Auch 8 Stück. ABER...z. B. bekommst du für Biologie 3 Chemiehefte damit du später in Bio auch das chemische Zeug verstehst, einfach für dich als Grundlage. Du bekommst für Politik auch Geschichtshefte aus dem gleichen Grund. Ich muss sagen ich find das net schlecht und ich sitze gerade an Chemie. Ich hatte ja totale Angst davor, aber das Heft ist so klasse geschrieben, dass ich mir überlege ob ich es nicht doch noch tausche. Das entscheide ich aber erst wenn es fertig ist.

Mit der Korrektur und dem ganzen Service der SGD bin ich sehr zufrieden. Auch die Antwortzeiten auf Fachfragen sind wesentlich geringer. Eine Spanischaufgabe die ich Sonntags eingeschickt hatte war am Montag schon korrigiert in meinem Postfach bei der SGD. Also ich bereue es nicht gewechselt zu haben, mir hat das was gebracht, auch wenn ich viel an Wiederholung habe und Geld in den Sand gesetzt habe. Ich hab endlich das Gefühl richtig zu sein und voran zu kommen. Aber auch hier muss man sagen, ich weiß einfach wofür ich es mache und hab da die Motivation zu.

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Ich denke schon, dass es sinnvoll ist, die Hausaufgaben ohne Hilfsmittel zu lösen. Später in den Klausuren steht auch kein Internet zur Verfügung. Während der Bearbeitung der Hefte kann es dagegen meiner Meinung nach sinnvoll und hilfreich sein, sich zusätzliche Quellen anzuschauen, gerade wenn man irgendwo "hängt". Ansonsten muss man wahrscheinlich schon schauen, sich nicht zu sehr zu verzetteln, da der Stoff ja eh schon sehr umfangreich ist.

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So handhabe ich das auch Markus, aber ich habe eine EA als "Ohne Zensur" zurück erhalten. Man sollte in Erdkunde die Häfen Amsterdam und Hamburg vergleichen. Das hab ich mit meinem Wissen aus dem Heft und dem Atlas auch getan. Dabei war nicht viel zu holen und erst als ich die Hausaufgabe noch mal gemacht habe und die Häfen über Wikipedia verglichen habe, wars dann gut genug und das kann es eigentlich net sein. Für mich sind die Hausaufgaben eigentlich auch sowas wie Klassenarbeiten aber in diesem Fall wurde man ja quasi dazu gezwungen im Internet nach Antworten zu suchen. Das ist auch leider nur ein Beispiel aber das ist eins was mich am meisten geärgert hat.

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Ich gehöre ja zu älteren Semester in diesem Forum und in meiner Schulzeit war Mengenlehre total angesagt. Wir hatten so rote und blaue Platikchips mit denen wir Schnitt- und Vereingungsmengen bilden durften. Wenn die 52 in deinem Benutzernamen für dein Alter oder sogar das Geburtsjahr steht, dann ist deine Schulzeit wirklich lange her und Mengenlehre war vielleicht nicht auf dem Lehrplan. Aber unbekannt war sie sicher nicht, denn es gibt sie schon seit 1895.

Die Mengenlehre in der Grundschule ist ein unter dem Namen Neue Mathematik bekannte Unterrichtsform für Mathematik. Wie schon gesagt wurde, war diese eine Modeerscheinung aus den 60er / 70er Jahren.

Mengenlehre ist soweit ich weiß für das Abitur nicht prüfungsrelevant.

Der eigentliche Abiturstoff in Mathematik wird leider erst sehr spät behandelt.

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