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Weiterbildung Professional Software Engineering HS Büchner


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Hallo zusammen,

ich bin kurzfristig auf dieses Forum gestossen. Vielleicht habe ich das Glück und erhalte ein paar Antworten.

Ich bin 27 und habe voriges Jahr im Juni mein betriebswirtschaftliches Studium an einer niedersächsichen Universität erfolgreich abgeschlossen (Diplom). Der Schwerpunkt innerhalb meines Studiums lag im Bereich der Wirtschaftsinformatik mit starker betriebswirtschaflicher Ausrichtung. (Informationsmanagement)

Zuvor habe ich bereits ein kfm. Ausbildung abgeschlossen.

Nach dem Studium bin ich recht schnell beruflich bei einem IT-Dienstleister untergekommen. Nun habe ich bereits 8 Monate die ersten Erfahrungen als Junior IT-Consultant sammeln können. Leider musste ich zur Ernüchterung feststellen, dass das betriebswirtschaftliche Studium doch sehr theoretisch veranlagt gewesen ist und ich bisher nur wenig aus dem bisherigen Studium praktisch anwenden konnte. (Klar, BWL ist Entscheidungslehre etc., darum soll's aber nicht gehen.):rolleyes:

Zudem gerate ich während meiner beruflichen Tätigkeiten immer wieder mit unseren Entwicklern zusammen.

Die Anforderungen seitens des Kunden kann ich zwar beschreiben aber 0,00% einschätzen ob dies wirklich umsetzbar ist. U.a. liegt das daran das ich von der Programmierung rein gar nichts verstehe. :blushing:

Des Weiteren muss ich hin- und wieder mit XML-Code arbeiten und breche mir verständlicherweise einen ab.

Die Hochschule Büchner bietet eine Weierbildung im Bereich Software Engineering an. Ich möchte nur ungerne ein vollständiges Fernstudium aufnehmen, einen akademischen Grad habe ich bereits und bin nicht auf der Suche nach einem Weiterem. (Zudem wäre mit der Umfang zu hoch). :sleep: Dabei liegt der persönliche Fokus nicht darauf, ein Programmiergenie zu werden, sondern ein allgemeines Verständnis zu erlangen um die Anforderungen vorab genauer spezifizieren zu können.

Dazu zwei Fragen:

- Vielleicht kann mir jmd. eine ganz subjektive Einschätzung geben, ob diese Weiterbildung das richtige sein kann.

- Hat jmd. diese Weiterbildug schon hinter sich gebracht und könnte über Lerntempo, Lerndauer, Klausuren, Schwierigkeitsgrad, Konkrete Inhalt berichten.

Vielen Dank für jegliche Antwort!

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Hallo Karl-Heinz,

erst einmal vielen Dank für den sehr guten Überblick alternativer Weiterbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich.

Deinen Erläuterungen und Begründungen für eine Weiterbildung kann ich persönlich nichts mehr hinzufügen.

Ich befinde mich mit einem bereits abgeschlossenen Studium in einer sehr ähnlichen Situation.

Hierzu vielleicht noch ein paar aktuelle Informationen meiner beruflichen Lage die es notwendig erscheinen lässt,

eine Weiterbildung im Bereich Software Engineeering aufzunehmen:

Innerhalb meiner beratenden Tätigkeit schwebe ich sozusagen zwischen zwei Welten, die des Vertriebs

und die der Entwickler. Als Consultant werden zum Einen auch mal vertriebliche Aufgaben

aber auch die technischen (und das zum grösseren Teil) übernommen. (Unser Unrternehmen entwickelt auch eigene Software.) Auf der vertrieblichen Ebene agiere ich

aufgrund meiner Vorbildung relativ sicher. Lücken bestehen im Technischen. Und an dieser Stelle kommt es sehr

häufig vor, dass ich viele Aufgaben an ältere Consultants abgeben muss und vieles erfrage, welches als

selbstverständlich angesehen wird, auch als Berufsanfänger.

Aus diesem Grund sollte mir eine solide Grundlagenausbildung im genannten Bereich hilfreich sein, um

einen Überblick zu erhalten. Auch ich beansichtige damit nicht zm Programmiergenie zu werden,

hier fehlt die Zeit und das Wissen als Quereinsteiger.

Ich denke, dass die Weiterbildung eine wertvolle Ergänzung ist. Die Kosten trägt sogar mein Arbeitgeber.

Die einzigen Bedenken die mich doch ein wenig quälen, sind die, die d bereits ansprichst. Es fehlt mir nicht

an der notwendigen Motivation - das hoffe ich zumindest, da sich das während des Lernens doch sehr schnell ändern kann - sondern viel mehr an den zeitlichen Engpässen, da ich 100% als Consultant in Projekten involviert bin. Überstunden und Reisetätigkeiten bestimmen den Alltag.

Deshalb meine Frage: Es wird mit ca. 15 Std. Pro Woche kalkuliert. Ist diese Angabe realistisch?

Dazu muss ich sagen, dass ich sicherlich nicht mehr auf der Suche bin, die Weiterbildung

mit einer sehr guten Leistung abzuschliessen, sondern eine in meinem Rahmen adäquate Leistung

zu erreichen.

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Hallo Marcello27

das PSE-Studium mit nur 15 h/w Aufwand absolvieren zu können, halte ich für eher unrealistisch (außer man ist ein ausgesprochener “Schnellmerker“ oder verfügt bereits über umfangreichere spezifische Vorkenntnisse), selbst wenn man einfach nur "durchkommen" will.

Ich komme durchschnittlich auf gut 20 h/w. Wenn ich mal ein oder zwei Wochen nur auf 15 h/w komme, versuche ich das in der Folgezeit sofort auszugleichen. Falls du tatsächlich über keinerlei Programmierkenntnisse verfügen solltest (geht das überhaupt, wenn man ein Uni-Diplom in Wirtschaftsinformatik in der Tasche hat? ;-), solltest du auch besser eher mit 20 h/w rechnen. Aber machbar ist es. Es geht da wirklich bei „Null“ los.

Der Knackpunkt am PSE-Studium ist für mich in jedem Fall der Lernumfang. Solange in der Firma alles seinen „normalen Gang“ geht, ist das alles gut machbar. Aber wehe, in der Firma kommt auch noch größerer Stress auf. Dann heißt es „Zähne zusammenbeißen“, studienmäßig nicht zu viel schleifen zu lassen und auf bessere Zeiten hoffen ;-).

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