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Hallo zusammen,

ich habe vor an der Fernuni-Hagen den Bachlor of Law zu machen und bekomme so langsam aber sicher Panik ob das alles überhaupt machbar ist. Hat zufällig irgendjemand schon Erfahrungen damit machen können. (Lernen,Arbeiten,Organisation).

Also, ich werde ab Studienbeginn nur noch 30 Std./Woche arbeiten, trotzdem habe ich Sorge ob das Pensum von 40 Std./Woche Lerneinsatz umsetzbar ist. Mir ist klar dass ein Studium neben der Arbeit kein Zuckerlecken ist, jedoch sollte es wirklich gründlich durchdacht werden ob man es denn 7 Semester annäherungsweise durchhalten kann.

Ich habe bereits gefühlte 10000 Beiträge gelesen, aber leider nur unzureichende Antworten lesen können. Ich suche hier jemanden der bereits reichliche Erfahrungen mit dem "Leben" während der Studienzeit sammeln durfte. Ist ein Leben überhaupt noch möglich?

Über Antworten würde ich mich riesig freuen

Liebe Grüße Marisa

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Hallo Marisa,

willkommen hier im Forum. Ich habe mir erlaubt, die Überschrift Deines Beitrags leicht anzupassen.

40 Stunden pro Woche fallen ja nur bei einem Vollzeitstudium an, was dann eigentlich nicht mehr als berusfbegleitendes Studium gedacht ist. In Teilzeit sind es eher so um die 20 Stunden - und damit gibt es reichlich Erfahrungen - auch von Leuten, die mehr als 30 Stunden pro Woche arbeiten. Das heißt allerdings nicht, dass das einfach ist.

Speziell zum Thema Lerntechniken, Organisation des Lernens etc. haben wir auch ein eigenes Unterforum, in dem Du vielleicht für Dich hilfreiche Beiträge findest:

http://www.fernstudium-infos.de/lernen-technik-methoden/

Viele Grüße

Markus

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Lieber Markus,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde mich mal auf der Seite umsehen :-).

Eigentlich hatte ich schon vor mich für ein Vollzeitstudium ein zu schreiben. Ist es bei einer 30 Std.-Woche zu schaffen oder eher unrealistisch? Wollte das zwei Semester machen und mich dann um einen besser bezahlten Werkstudentenjob kümmern, bei dem ich dann nur noch 20 Std. arbeiten muss aber evtl auf das gleiche Geld komme. Meine Sorge ist, ob der Jahrsplan überhaupt umsetzbar ist.

Liebe Grüße

Marisa

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Die meisten Leute haben mit den gut 20h/Woche Teilzeit zu kämpfen, wenn sie nebenberuflich studieren wollen und dabei ist es relativ egal ob sie eine 30 oder 40h/Woche beruflich haben.

Man sollte nicht dem Fehler erliegen Studium im Grunde mit Arbeit gleichzusetzen. Bei Dir sind es dann locker 70h/Woche, wovon 40 h hochkonzentriert investiert werden müssen, während man in aller Regel im Job durchaus auch mal sich etwas zurücknehmen kann oder mal Routinetätigkeiten hat.

Nächster Punkt der zu bedenken ist, dass es sich hier nur um einen Erfahrungswert handelt. Die meisten Leute erreichen ihn nicht als Punktlandung sondern haben pro Woche eine Belastung von +/- 10-15%, wobei aus eigener Erfahrung an der FernUni es bei uns scheinbar mehr Leute gab die über als unter dem Wert lagen. Wenn Du nicht einschlägige Vorerfahrung mit solchen Systemen hast oder auch eine sehr einschlägige fachliche Vorerfahrung kann es sein, dass Du auch erheblich mehr brauchen könntest als 40h/Woche - oder eben auch weniger.

Weiterer Aspekt liegt im Job selbst. Wenn Du einen 30-h-Job hast, der evtl. auch noch Überstunden hat, dann machen die natürlich die Lernwochen sich natürlich nicht leichter. Auch sollte man bedenken, dass der Aufwand nicht gleich verteilt ist, sondern es Zeiten geben wird, wo man mit 25-30h/Woche auskommt und andere, wo 50-60h/Woche kaum ausreichen werden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ja, es ist machbar, für Leute die sehr effizient und effektiv arbeiten und lernen können und die eine durchschnittliche 70h/Woche nicht zum Burn-Out Patienten machen. Die Anzahl dieser Leute ist aber recht überschaubar. Die meisten stoßen spätestens bei gut 60h/Woche an ihre Grenzen. In Deinem System hast Du zumindest in den ersten zwei Semestern täglich (inkl. Sa/So) 10h pro Tag zur arbeiten/studieren. Kein freier Tag. Morgens um 8 anfangen, Abends um 8 zuende - wenn Du zwei Stunden Pause dazwischen packst. Jetzt bleibt die Frage - bist Du so ein Typ?

Rein auf meine persönliche Erfahrung mit Teilzeitstudiengängen im Allgemeinen und Hagen im Besonderen - würde ich es nicht übertreiben. Vollzeit und 30h/Woche Job? Hart, ganz, ganz hart. Die Abbruchquote speziell in Hagen ist nicht umsonst so hoch. Zum einen ist es der sehr hohe Hagener Anspruch und zum anderen die extreme Belastung, die viele schlicht unterschätzen und/oder nicht ertragen über einen längeren Zeitraum.

Wenn Vollzeit und eine gewisse Tätigkeit gewünscht ist, dann würde ich auf eine simple (!) Werkstudententätigkeit zwischen 10 und 20 Wochenstunden gehen und das wird schon von Zeit zu Zeit sehr hart werden und dann würde ich mir dabei auch ernsthaft überlegen ob es dann Hagen sein muss oder ob nicht eine örtliche Präsenzhochschule besser geeignet wäre (übrigens eine Frage die ich grundsätzlich stellen würde, wenn jemand ein Vollzeitfernstudium machen möchte)?

Ansonsten - du kannst ja an der FernUni durchaus in den Teilzeitmodus wechseln, wenn Du merkst das es zuviel wird, zumindest glaube ich immer zum Semesterende. Von daher kannst Du es natürlich versuchen...

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Hallo Anders Marisa,

ich bin seit dem SS12 im Bachelorstudiengang Rechtswissenschaften in Hagen eingeschrieben. Natürlich weiß ich, dass du gerne Erfahrungsberichte von jmd. wünschst, der bereits länger studiert, aber ich möchte trotzdem gerne meinen Senf dazu geben :rolleyes:

Ich arbeite 39h die Woche, oft ist es auch länger und studiere Teilzeit. Im ersten Semester habe ich die Module Propädeutikum und Einführung in die Wirtschaftswissenschaften belegt. Pro Modul sind es ca. 4 Studienhefte. Das Gute ist, dass es im Prop. keine Einsendeaufgaben gibt, dh. man kann sich erstmal alles in Ruhe durcharbeiten und dann später lernen, weil man ja quasi das ganze Semester Zeit hat. In WiWi gibt es EA`s, aber die Frist ist eigentl. ganz io, man hat knapp 3 Monate Zeit bis zur Einreichung.

Der Stoff ist, meiner Meinung nach, verständlich geschrieben und gut durchdacht. Was die Inhalte angeht, naja, es kommt drauf an wieviel man von Mathe versteht. WiWi finde ich persönlich am schwierigsten, man muss sich da wirklich reinhängen. Wenn man in Mathe nicht so gut ist, empfehle ich den Brückenkurs am Anfang des Studiums.

Ich selbst lerne meistens Mittwochs 3h und am WE, da ist es unterschiedlich, je nach Terminen eben. Der Zeitplan ist straff, aber man kann ja im 1ten Semester auch erstmal 1 Modul wählen um festzustellen, wie man zeitlich damit klarkommt, und danach die Modulbelegung anpassen.

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