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In Windeseile zum Bachelor und Master mit der FOM


Dadi
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die trotzdem nicht auf die Idee kämen!
Ich persönlich verstehe den Sinn auch nicht, eine Arbeit "fremdschreiben" zu lassen. Den größten Erkenntnisgewinn habe ich immer in den Abschlussarbeiten (also der Thesis bzw. Diploamarbeit) gehabt, und auch jetzt merke ich, wie viel es mir fachlich bringt, mich in das Thema der aktuellen Masterarbeit reinzufuchsen. Wer mir später Detailfragen zu diesem Thema stellt, wird eine fachkundige Antwort von mir erhalten - und das erwartet man auch von mir. Mit einer fremden Arbeit könnte ich das niemals, weil es nicht nur auf das ankommt, was man schreibt - sondern auch auf die vielen hundert Seiten die man gelesen, aber nicht verwendet hat, weil sie das Thema nur kratzen. Gleichwohl hat mich aus das fachlich verbessert.
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Moin!

2013 habe ich mal einen Abgabetermin für einen Kurs verpasst - es war der BTEC Level 7 Award in Leadership and Strategic Management. Statt der normalen sechs Wochen hatte ich durch meine eigene Schusseligkeit nur drei Tage. Als ich nach Inspiration im Netz suchte fand ich eine Seite in Indien, die Ghostwriting für exakt diesen Award anbot! Sogar mit Wunsch-Note!!

Es war als wenn ich wie bei "Star Wars" auf einmal ein Flüstern im Kopf gehabt hätte... "Julien, komm auf die Dunkle Seite der Universität...".

Nun, ich bin standhaft geblieben und habe mit dem Äquivalent von 4,0 bestanden. Ich hätte es unmoralisch gefunden wenn ich geschummelt hätte. Aber, für einen Moment war die Versuchung schon da!

Und wem diese Moralfrage egal ist, der hat auch allen Grund, es schon aus Eigennutz nicht zu tun! Wer weiss, wenn ich in 20 Jahren irgendwo einen gut bezahlten und prominenten Job als Manager habe, ob die Firma nicht dann wieder die alten Quittungen rauskramt um mich ein wenig zu erpressen?!!

Gruß

Julien Caussin

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Ist jemand so naiv und glaubt die Leute die das machen interessieren sich für ihr Studium oder "Erkenntnisgewinn"?

Wie heißt es so schön - hinterher fragt keiner mehr.

Habe schon einige "hochstudierte" erlebt, denen ich das Studium so gar nicht anmerkte, weder fachlich noch persönlich - das hat mich schockiert - zeigt aber auch, ein gefälschter/ergaunerter Abschluss fällt leider nicht zwangsläufig auf.

Daneben gibt es die Gruppe, die ständig erzählt was ihr "Prof" damals so für Geschichten erzählt hat, oder dass sie dieses und jenes "schon im Studium in einer Vorlesung hatten" - um immer wieder auf ihr Studium zu verweisen. (Ich frag mich dann immer was für eine Qualifikation das ist, wenn man etwas schon mal gehört hat, naja), offtopic.

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Habe schon einige "hochstudierte" erlebt, denen ich das Studium so gar nicht anmerkte, weder fachlich noch persönlich - das hat mich schockiert - zeigt aber auch, ein gefälschter/ergaunerter Abschluss fällt leider nicht zwangsläufig auf.

Briefträger fallen auch nicht als Oberarzt auf. Das war nur ein Fall.

Je weiter oben, desto weniger fallen fachliche Mangel auf.

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[...]wird eine fachkundige Antwort von mir erhalten - und das erwartet man auch von mir.
Leider sind mir schon viele "Topmanager" über den Weg gelaufen, die sich gerade darum drücken: "Dafür habe ich meine Experten", "Einem Manager ist es egal, ob er eine Hühnerfarm oder eine IT-Firma managed." oder "Details interessieren mich nicht - Wird das Ziel termin- und budgetgerecht erreicht?". Die Karrieren ähneln sich, Nach dem Studium als Trainee durch diverse Abteilungen. Dann im Schweinsgalopp - alle paar Jahre gewechselt- die Karriereleiter hoch: Projektleiter, Teamleitung, Abteilungssleiter und Bereichsleiter. Eine Spur der Verwüstung hinter sich herziehend: kaputte Organisationen, nicht funktionierende Prozesse und gescheiterte Projekte. Verweildauer in den Positionen war max. 4 Jahre, in der Regel weniger als 2 Jahre und die lange Verweildauer wurde genutzt um nebenher den MBA zu machen. Das "Krönchen" für diesen Typ von Manager, da interessiert kein Erkenntnisgewinn, da reizt ein in zwei Jahren erreichbarer Doppelabschluss.
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Vor Jahren hat sich eine Frau Abschlüsse gebastelt. Damit konnte sie Lehrerin werden. Nun ist die falsche Lehrerin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Wenn alle auffliegen, habe ich auch kein Mitleid.

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