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In Windeseile zum Bachelor und Master mit der FOM


Dadi
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vor 10 Stunden hat der_alex geschrieben:

Bei einem Rennfahrer führt das üblicherweise zum Sieg.

Jedoch auf diversen Kanälen wurde aus der Entfernung dieses negativ angekreidet:

  • er hätte keine Sozialkompetenz aufbauen können in der kurzen Zeit...
  • schnell gelernt = schnell vergessen...
  • FOM = muss ja einfach sein, weil geht ja nebenbei...

In dem Tempo durch ein Studium zu rasen ist halt ein zweischneidiges Schwert. Man sollte das nicht einfach so "negativieren", aber ich kann schon verstehen, dass Leute das zumindest hinterfragen.
Sozialkompetenz ist meiner Meinung nach nicht vom Studium abhängig, das finde ich eine sinnlose Aussage. Jeder ist vom Typ her anders und wenn man sehr zielstrebig und ehrgeizig ist, heißt das ja nicht zwangsweise, dass man keine Sozialkompetenz hat. Schnell gelernt = schnell vergessen, naja, da wird er eben zeigen müssen, wie gut er fachlich ist, aber pauschalisieren würde ich das auch nicht. Und ob es so einfach war? Ich denke schon, dass es harte Arbeit und Disziplin erfordert, das Ganze in dem Tempo durchzuziehen.

Aber: Ich muss gestehen, dass ich auch immer wieder ein bisschen eine Augenbrauen hochziehe, wenn es beim Studieren nur nach Tempo geht. Gerade vor 2 Tagen suchte eine Neu-Studentin unserer Hochschule Mitstreiter für ein Turbo-Studium, bei dem man z.B. Zusammenfassungen und ähnliches untereinander weitergibt, um damit Arbeit zu sparen und doppelt so schnell zu sein. Es solle nicht um gute Noten gehen, sondern hauptsächlich um Schnelligkeit. 2 Module im Monat seien angepeilt. Ganz ehrlich? Muss jeder selber wissen, aber ich frage mich schon, wieviel fachliche Kompetenz da hinterher rauskommt. Ich kenne natürlich die vorherige Ausbildung nicht, oder das Vorwissen. Aber ich hab da einfach eine andere Einstellung, ich will die Inhalte verstehen und hinterher gute Grundlagen für meinen neuen Job mitbringen, um die Einarbeitung effektiv zu gestalten. 

Es ist wahrscheinlich ein Unterschied, ob man ein Studium nur als (evtl. sogar lästige?) Pflicht empfindet, als nötige Vorraussetzung, hinter die man schnellstmöglich einen Haken machen möchte, oder das Interesse am Lernen im Mittelpunkt steht und das ganze auch so ein bisschen "Ich tue was für mich" ist.

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