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Dadi

In Windeseile zum Bachelor und Master mit der FOM

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ich finde die Leistung auch beeindruckend.....einerseits.

andererseits: wenn man wirklich nur für Klausuren lernt - dieses berühmt-berüchtigte Bulimie-Lernen - was bleibt da letztendlich hängen?

und: haben die drei noch irgendwas, was in irgendeiner Weise mit Privatleben vergleichbar ist?

ich weiß daher nicht, ob ein solches Verhalten wirklich sinnvoll und/oder erstrebenswert ist :confused:

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ich weiß daher nicht, ob ein solches Verhalten wirklich sinnvoll und/oder erstrebenswert ist :confused:

Das finde ich es ganz sicher nicht! Ich glaube, ich würde es auch als Arbeitgeber nicht nur positiv beurteilen, wenn es darum ginge, jemanden einzustellen.

Was ich nach dem Lesen des Artikel leicht zweifeln lässt: Anscheinend haben die das erste Semester normal gemacht. Dann haben sie in das zweite Semester einige Teile des dritten Semesters gepackt. Und dann haben sie gemerkt, dass sie immer noch Luft haben. Das würde dann heissen, sie haben in einen Teil eines einzigen Semesters (also nicht mal ein komplettes Semester) den Stoff und alle Klausuren von sechs Semestern gepackt. Das klingt noch wesentlich extremer als 'elf Semester in vier Semster'. Habe ich das nun falsch verstanden? Mir würde da wirklich interessieren, was noch hängenbleibt.

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Wie schon erwähnt, ich möchte darüber auch nicht groß urteilen. Aber Verkaufsleiter bei einem Discounter zu sein erfordert i.d.R. keine besonders guten Noten und Abschlüsse. Hierfür muss man Einsatz zeigen - dafür honorieren die Unternehmen das ganze auch mit sehr ordentlichen Einstiegsgehältern und Dienstwagen - allerdings bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 50Std. aufwärts. Soweit ich weiß, liegen da die Fluktionsquoten ähnlich hoch wie bei Berufseinsteigern im Unternehmensberatungsbereich.

Dafür muss nicht viel hängen bleiben. Die Qualifikation aus dem Studium - nämlich belastbar zu sein und (ich formuliere überspitzt) seine Seele für ein Ziel zu verkaufen, sind hier viel wichtiger.

Die Reaktion die das ggf. auch bei manchen Unternehmen hervorruft, ist ja prima im Artikel beschrieben. Natürlich machen sich die 3 etwas darüber lustig - allerdings geht das auch nur so lange man jemanden findet, der so ein Modell honoriert. Die Annahme dass turboweitergebildete Überflieger automatisch gut und schnell einen gut dotierten Job kriegen ist meiner Meinung nach nicht aktuell - das hätte auch nach hinten losgehen können.

Wenn mal ein paar Jahre Gras darüber gewachsen ist, wird sicherlich aber auch niemand mehr nachfragen.

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Mir kam auch als erstes der schon erwähnte Begriff "Bulimie-Lernen" in den Kopf als ich den Artikel las. Den Stoff lernen und zur Klausur wieder ausspucken.

Auch ich sehe es wie viele meiner Vorredner. Respekt vor der Leistung aber auch ich würde mich als Arbeitgeber fragen was mit dem "Methodenkoffer" aus dem Studium ist, was in ihrem Privatleben vllt. anders ist und vor allem ob ihnen die (betriebswirtschaftlichen) Zusammenhänge klar sind. Denn diese Zusammenhänge werden erst zu einem Gesamtbild klar ersichtlich wenn die verschiedenen, einzelnen Fächer auch verstanden wurden (und nicht einfach nur stumpf auswendig gelernt wurden).

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Ich bin ebenso wie die Anderen hin und her gerissen. Aber ein Aspekt fällt mir nun besonders beim letzten Posting von Weiterbildungswilliger ein: Fürs stumpfe Auswendiglernen hatten die gar keine Zeit. Die Masse an Stoff kann nur durch Verständnis ins Hirn.

Ansonsten mir der Hinweis von Rumpelstilzchen auch aufgefallen, die ersten beiden Semester (von den vier) waren ja noch human. Danach ging ja der Amoklauf erst richtig los.

Was ich gut finde ist, dass in dem Artikel die psychische Belastung wenigstens angeschnitten wird. So einen Heulkrampf würde ich nämlich vermutlich alle 4 Wochen bei dem Programm haben...

Das Thema Noten wurde ja soweit auch nicht weiter aufgenommen, außer dem Hinweis zu dem mittelmäßigen Zwischenzeugnis. Da die Job-Positionen ja soweit "gut klingen" kann es ja dann nicht soooo schlecht ausgefallen sein.

Teamwork, Zielstrebigkeit und Belastungsfähigkeit haben auf jeden Fall alle gezeigt. Und das kann ein normaler Vollzeitstudent leider eher selten vorweisen (damit meine ich er kann die Eigenschaften natürlich trotzdem haben, aber sie eben nicht SO OFFENSICHTLICH bewiesen).

Ich persönlich hab ja beim Thema Teamwork auch sofort "Succer- und Matthäus-Effekt" vor Augen, aber schön dass es scheinbar auch so produktiv laufen kann.

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Da man zum Master min. eine 2,5 braucht, können die Noten nicht so schlecht gewesen sein.

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Die FOM hat keine Notengrenze. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Erststudium und Berufstätigkeit.

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Die FOM hat keine Notengrenze. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Erststudium und Berufstätigkeit.

OK, dann nehme ich meine Aussage natürlich zurück.

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Affentheater! Was ist heute ein Bachelor, gar ein Master, bei dieser Titelinflation?

Zu "meiner Zeit" brauchte man nach (!) Abschluss der Technischen Hochschule (TU) als "echter" Diplom-Ingenier noch mindest ein Jahr, meist zwei Jahre in GB bis zum Ms. Sc. (Eng) - und konnte es aber auch schon mit 25-26 schaffen. Heute laufen (z.B. in Münche) Gleichaltrige herum, die brachten es bis zu Fachhochschulreife, also weniger als das (bayerische) Abitur, und "studieren" an einer halbseidenen Schule auf den "Master". Spitze, Hut ab. Asiatische Hersteller werden sich darob freuen.

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Früher hatte man auch Toiletten ohne Wasserspülung und Pferdefuhrwerke, niedrigere Lebenserwartung, Kinderarbeit ... aber klar: früher war alles besser :sleep:

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