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Markus Jung

Für das Studium aufgewendete Zeit nicht entscheidend für den Lernerfolg

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Ein sehr gut gemachter Film, in dem die Ergebnisse der sogenannten Zeitlast-Studie dargestellt und erläutert werden.

Das zentrale Ergebnis der Studie: Die für das Studium aufgewendete Zeit variiert je nach Student sehr stark und es ist nicht so, dass die Studierenden mit dem größten Zeitaufwand auch die besten Noten hätten. Vielmehr kommt es auf die Lerntechniken und die Lernorganisation, aber auch die Einstellung zum Lernen an.

An der Studie waren ausschließlich Präsenzstudenten beteiligt. Dennoch denke ich, dass sich manche Überlegungen auch auf Fernstudierende übertragen lassen.

10 Minuten, die sich lohnen:

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Der Film ist lustig, meine Freundin und ich habe uns stellenweise gekugelt.

Schaut euch mal das Diagramm bei 3.51min, klasse! :)

Spannend fand ich, dass die Zentral- und Jura-Bib der UNI Mainz gezeigt wurden, genau dort lerne ich sehr häufig.

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Und auch auf die Intelligenz - also eine angeborene Fähigkeit, die nur begrenzt verbessert werden kann!

Hm, sicherlich bringt jeder gewisse Veranlagungen mit, die angeboren sind. Aber ich glaube, viel wichtiger ist da die Umwelt (also Familie, Freundeskreis etc.) und gerade mit Fleiß und Willen kann eine Menge ausgeglichen werden. Meiner Meinung nach sind nur wenige zu "dumm" im Sinne von zu wenig intelligent, um ein Studium erfolgreich abschließen zu können. Dass nicht jeder das Potential hat, mit "sehr gut" abzuschließen, da würde ich zustimmen. Aber das ist ja auch gar nicht nötig.

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Intelligenz ist sowohl genetisch bedingt als auch durch Umwelteinflüsse beeinflussbar. Welcher Bereich größeren Anteil hat ist hingegen noch nicht bewiesen.

Nehmen wir eineiige Zwillinge, eines wächst hier auf und eins in einer Indianerkultur. Nach unserem Verständnis von Intelligenz wäre letzteres dumm, da es im IQ-Test vermutlich unterdurchschnittlich schlecht abschneiden würde.

Intelligenz kann also sogar erheblich verbessert werden und ist nicht allein auf das Genom bestimmt.

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Nicht jeder bringt die Voraussetzungen mit, ein Studium absolvieren zu können.

Stand der Forschung bezüglich Intelligenz ist - zumindest gemäss meiner Information - tatsächlich, dass diese beeinflusst werden kann, allerdings auch, dass dieser Einfluss begrenzt ist.

Mindestens so relevant wie Fleiss und Willen ist aber meines Erachtens Effizienz beim Lernen. Leider ist Effizienz ein etwas abgenutzter Begriff und hat einen unschönen Beiklang von "nur genau das machen, was minimal nötig ist". Das meine ich nicht.

Aber ich erlebe oft (von Lehrer- und Lernerseite), dass Leute, die viel lernen, nicht unbedingt gut lernen. Dazu gehört nicht nur das Trödeln beim Lernen, das wohl jeder kennt. Sondern vor allem, dass man sich darüber klar wird: Worum geht es bei diesem Stoff? Was ist relevant? Was muss ich verstehen, was auswendig lernen? Wie kann ich die Anwendung üben? Was muss ich weiter verfolgen, was kann ich gut sein lassen? Und für jegliche Beurteilungen: Was will der Beurteilende von mir hören/lesen - also: um welches Wissen geht es?

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Das ist schon lustig, Studenten studieren nicht mal zwei Stunden am Tag. Und wahrscheinlich sind die Werte sogar noch etwas zu hoch.

Ich komme selber aus dem Bildungsbetrieb und kann nur sagen, dass es schlicht und einfach eine falsche Behauptung ist, dass die Umstellung auf Bachelor und Master zu einer Mehrbelastung geführt hat.

Dieser Film ist übrigens zumindest an einer Stelle unseriös: Der Vergleich ab Minute 6 ist doch Unsinn, wenn die Studenten nicht das selbe Fach an der gleichen Uni im selben Semester studiert haben, dann sagt dieser Vergleich doch schlicht gar nichts aus.

Intelligenzstudien sagen übrigens, dass sich tatsächlich zwischen 50 und 80% der Intelligenz aufgrund der Genetik erklären lassen. Allerdings ist die Streuung recht hoch und natürlich kann man Intelligenz in einem gewissen Rahmen beeinflussen. Und man kann mit Fleiß und einem guten Zeitmanagement einiges wett machen.

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ich denke auch, dass die Noten sich nicht genau propotional zu dem Lern-Aufwand verhalten

es kommt wohl auch (neben anderen Kriterien) auf Interesse am Stoff und Lern-Typ an....

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Die Studie (in der Form, wie sie hier präsentiert wird) finde ich problematisch. Selbststudium ist nicht gleich Selbststudium. Höherer Aufwand des Selbststudiums muss nicht unbedingt heißen, dass dieses Selbststudium direkt auf die Prüfungsleistungen bezogen ist. Man lernt an der Uni doch nicht nur für die Prüfungen. Durchschnittliche Lernzeiten über verschiedene Studiengänge hinweg und verschiedene Leistungsergebnisse (und vielleicht auch unterschiedliche Menge von bewältigten Modulen (Modul ist nicht gleich Modul und nicht jeder studiert in Regelstudienzeit)) zu bilden, halte ich nicht für aussagekräftigt. So wie die Studie hier präsentiert wird, wirkt sie auf mich recht inhaltslos - aber Präsentation und Inhalt einer Studie entsprechen einander nicht immer.

Ich weiß z.B. dass an unserer Uni die Studenten von Physik Anwesenheitszeiten im 40 Stunden - Bereich (mit Anwesenheitspflicht) haben und dann noch selbst lernen müssen, während bei anderen Fächern nur 10 Stunden Anwesenheit nötig sind.

Die festgestellte hohe Streuung führt doch dazu, dass die Durchschnittswerte irrelevant werden.

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Das ist katastrophal. Aber Fakt ist das es schneller besser und Größer seien muss. Der Bachelor ist so eingerichtet dass man kaum Zeit hat in die Materie rein zu kommen. Daraus folgt, dass die Studenten eine Maße an Daten in Kurzer Zeit lernen und es schnell wieder vergessen. Ich finde es ist kaum machbar wenn man nicht nach der UNI jeden Tag min 2-4 Std. sich noch mal hinsetzt und alles wiederholt. Ich hatte sogar eine Phase gehabt wo ich nichts mehr in die Birne bekommen habe, welches wieder Druck verursacht und man wiederum mehr lernen möchte. Das ist ein Teufelskreis, welches man schwer überwinden kann.

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