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Schwierigkeitsgrad bei der Fernuni


Joi

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Hallo,

ich habe mal eine generelle Frage zur Fernuni Hagen: Wie ist der Schwierigkeitsgrad? Sind die Unterlagen gut zu verstehen? Bei Präsenzunis und FHs habe ich schon öfters gehört, dass FHs "leichter" sind. Allerdings sind die Fernhochschulen im Vergleich zur Fernuni um einiges teuer und aus finanzieller Sicht würden daher diese auch schon wegfallen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch große Bedenken, weil ich Angst habe, dass mir die Uni zu hoch ist, also ich nicht schlau genug dafür bin. Gibt es vielleicht Tipps, wie man sich am besten auf so ein Studium vorbereitet? Habt ihr davor zu eurem Studiengang viele Informationen gelesen und euch schon etwas Fachwissen angeeignet?

Vielen Dank schonmal und noch einen schönen Abend.

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Naja, "Bildungswissenschaft" dürfte schaffbar sein. Der tatsächlich deutlich höhere Schwierigkeitsgrad bezieht sich auf die Ing. Studiengänge und dort insbesondere die Mathematik, das ist schon viel knackiger an einer Universität (vor allem wg. Beweislastigkeit) im Vergleich zu einer privaten FH wie der WBH.

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Joi,

also wie mein Vorredner "WillWasWerden" schon gesagt hat ist insbesondere Mathematik viel knackiger wie z.B. an der WBH.

Ich habe ein paar Kurse an der Fernuni Hagen belegt um nen besseren Einblick in Informatik zu bekommen, da ich Elektrotechnik an der WBH studiere.

Also ich kann dazu sagen, die Hefte sind sehr nüchtern, aber ganz gut formuliert. Es gibt ganz gute Übungsklausuren im Onlinecampus.

Aber zum Teil gehen die Kurse sehr in die Tiefe vor allem ist an der Fernuni Hagen alles sehr theoretisch und der Stoffumfang schon um einiges größer wie an der einer FernFH.

Es ist auch so dass du an der Fernuni an ein normales Semster gebunden bist, das heißt ein Semester beginnt wie an den Präsenz Unis und endet damit auch und am Ende des Semsters finden dann die Klausuren statt. Desweiteren sind für manche Klausuren Einsendeaufgaben erforderlich um zur Klausur zugelassen zu werden, welche zu einem vorgegebenen Datum eingesendet werden müssen. Und wenn ein Kurs sehr viel Stoff umfasst, werden die Studienbriefe stückchenweise versendet und nicht komplett.

Also wenn es dir nichts ausmacht an einen festen Plan gebunden zu sein, sollte das kein Problem sein.

Aber alles in allem, wenn du in Bildungswissenschaften ein Studium beginnen willst, dann wirst du nicht viel von den "Knaller-Fächern" wie z.B. Mathematik mitbekommen.

Also ich habe an der FernUni Hagen Mathematik, Krytografische Mathe, Computersysteme I und II, Einführung in die imperative Programmierung, Einführung in die objektorientierte Programmierung, Betriebssysteme und Rechnernetzte und Datenstruckturen und Algorithmen belegt und hatte damit keine größeren Probleme, also "Mut zur Lücke" das ist schon zu schaffen :)

Generell würde ich mich nicht großartig auf das Studium vorbereiten, denn du wirst noch genügend Zeit damit verbringen und dafür sind die Studienhefte da. Also Joi meld dich einfach mal an der Fernuni Hagen an und schau dir das ganze mal an, ist ja günstig sodass du nix verlierst wenns nichts für dich ist. ;-)

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Naja, "Bildungswissenschaft" dürfte schaffbar sein. Der tatsächlich deutlich höhere Schwierigkeitsgrad bezieht sich auf die Ing. Studiengänge und dort insbesondere die Mathematik, das ist schon viel knackiger an einer Universität (vor allem wg. Beweislastigkeit) im Vergleich zu einer privaten FH wie der WBH.

Ich halte die Aussage für etwas zu pauschal. Sie haut ein wenig in die Kerbe, dass mathematische Studiengänge ohnehin anspruchsvoller sind, weil viele eben mit Mathe schon auf FH-Niveau kämpfen. Bei der Vorstellung, dass an der Uni noch ne Schippe drauf gepackt wird, klappen dann die meisten gedanklich schon zusammen. ;)

Die Herangehensweise ist an Universitäten generell eine andere - ob geisteswissenschaftlich oder mathematisch-naturwissenschaftlich, denn sie ist mehr wissenschafts- und weniger anwendungsorientiert. Jemand, der sich ungern mit Texten, Personen, Jahreszahlen und Theorien auseinandersetzt und nicht auswendig lernen mag, wird an der Uni auch im geisteswissenschaftlichen Studiengang keine Freude haben, kann an der FH in einem ähnlichen Bereich aber durchaus Erfolg haben, wenn ihm die Theorie erspart bleibt.

Umgekehrt gibt es ja auch im naturwissenschaftlichen Bereich Leute, die an der Uni ohne Aufwand viel erreichen, weil sie in diesem Gebiet einfach begabt sind und andere strampeln sich mühevoll von einem Semstester ins nächste.

---

Knackiger als an der FH ist also auch so etwas wie Bildungswissenschaft ganz sicher - nur kommen die meisten Menschen mit den Geisteswissenschaften vermeintlich besser zurecht, weil sie meinen, sie können sich da schon irgendwie durchmogeln. Meines Erachtens stimmt das nur bedingt - die Abbrecherquote ist hoch und ein Einser-Kandidat wird man in so einem Fall auch eher selten.

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Jemand, der sich ungern mit Texten, Personen, Jahreszahlen und Theorien auseinandersetzt und nicht auswendig lernen mag, wird an der Uni auch im geisteswissenschaftlichen Studiengang keine Freude haben, kann an der FH in einem ähnlichen Bereich aber durchaus Erfolg haben, wenn ihm die Theorie erspart bleibt.

Na das würd ich jetzt aber nicht so pauschalisieren. In den Informatik/Mathematik-Fächern musste ich in Hagen bis jetzt fast gar nichts auswendig lernen. Das Studium einer Freundin, die an einer FH BWL studiert, basiert fast ausschließlich aus Auswendiglernen.

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Du hast mein Postung glaube ich falsch verstanden. Ich habe geschrieben, dass man in den Geisteswissenschaften meist viel auswendig lernen muss und zu YbWL habe ich mich far nicht geäußert.

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Du hast mein Postung glaube ich falsch verstanden. Ich habe geschrieben, dass man in den Geisteswissenschaften meist viel auswendig lernen muss und zu YbWL habe ich mich far nicht geäußert.

Das stimmt so aber auch nicht. In den Geisteswissenschaften muss man meist Wissen kritisch hinterfragen und verknüpfen und nicht auswendig lernen.

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Du hast mein Postung glaube ich falsch verstanden. Ich habe geschrieben, dass man in den Geisteswissenschaften meist viel auswendig lernen muss und zu YbWL habe ich mich far nicht geäußert.

Aber du hast dich doch allgemein auf Uni und FH und nicht auf einzelne Fächer bezogen, oder?

Die Herangehensweise ist an Universitäten generell eine andere - ob geisteswissenschaftlich oder mathematisch-naturwissenschaftlich, denn sie ist mehr wissenschafts- und weniger anwendungsorientiert. Jemand, der sich ungern mit Texten, Personen, Jahreszahlen und Theorien auseinandersetzt und nicht auswendig lernen mag, wird an der Uni auch im geisteswissenschaftlichen Studiengang keine Freude haben, kann an der FH in einem ähnlichen Bereich aber durchaus Erfolg haben, wenn ihm die Theorie erspart bleibt.

Naja gut, wenn deine Aussage nur für Geisteswissenschaften gedacht sein sollte, kann ich nicht mitreden. Aber einen generellen Vergleich "an einer Uni muss man generell mehr auswendig lernen als an einer FH" wollte ich nur nicht unterschreiben ;) .

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