Springe zum Inhalt
Oneil0071

Wahl der Fernuni? (WBH oder Hagen)

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute,

ich beschäftige mich seit einigen Tagen mit der Wahl meiner künftigen Fernuni, doch je mehr ich mich damit beschäftige, desto schwieriger wird es für mich :confused:

Ich habe mir vorgenommen noch dieses Jahr ein Informatik Studium aufzunehmen. Für mich ist es wichtig, dass das Studium flexibel ist und ich Zugriff auf eine gute Betreuung habe. Der aber wohl wichtigste Punkt für mich ist, dass ich mit dem Abschluss später auch eine gute Jobsaussicht habe.

Nun stehen für mich 2 Unis (wobei die zweite eine FH ist) zur Auswahl: Fernuni Hagen und die Wilhelm Büchner Hochschule.

Nach einigen Recherschen im Internet habe ich herausgefunden, dass die Fernuni Hagen eine (lange) Tradition in Deutschland hat und die größte Uni ist, sodass sie folglich dementsprechend bekannt sein dürfte.

Bezüglich der Infos zur Wilhelm Büchner Hochschule habe ich nichts gefunden.

Mich interessiert es nun welche Uni ihr mir empfehlen könntet, vor allem vor dem Hintergrund, dass ich später eine gute Jobsaussicht mit dem Abschluss haben möchte, da ich einen Berufswechsel von meiner jetzigen Branche (öffentlicher Dienst) in die IT Branche plane.

Vielen Dank und beste Grüße,

Oneil

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Oneil,

also Ich habe 2 bekannte die bei der WBH ein Informatik Studium angefangen haben und sehr zufrieden sind mit dem Aufbau der Studienhefte, Betreuung etc.

Zur FernUni Hagen kann Ich leider nichts sagen.

Anerkannt sind ja beide Abschlüsse, von dem her würde Ich einfach mal die Studienschwerpunkte und Kosten vergleichen der beiden Uni/FH und dann danach entscheiden (so habs Ich auch gemacht).

Mfg und schönen Tag noch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die FernUni Hagen ist in der Tat sehr bekannt, allerdings ist es nicht so, dass die WBH "unbekannt" ist. Der Name selbst ist sicherlich noch nicht vielen geläufig, was aber auch daran liegt, dass die Hochschule diesen noch nicht allzulange trägt. Vorher hieß sie Darmstädert Fernfachhochschule (oder so ähnlich) und existiert seit ca.15 Jahren, ist also auch nicht erst von heute. Sie hat im technischen Bereich einen recht ordentlichen Ruf. BWL würde ich an ihr hingegen eher weniger empfehlen, da gibt es die anderen großen Namen in D.

Bekanntheit ist allerdings nicht alles. Hagen hat so seine Vor- und Nachteile. Einer der größten Nachteile ist die zu veranschlagende Zeit. In Teilzeit gehören ihre Studiengänge zu den längsten die man berufsbegleitend so machen kann. Auch sind die Abbruchquoten dort in aller Regel höher als bei den privaten Pendants. Auf der anderen Seite ist die Gefahr mit einem Abschluß aus Hagen als Schmalspurakademiker zu gelten etwas geringer. Auch der Anspruch ist in Hagen tendentiell höher und der Stoff ist weniger anwendungsorientiert. Letzteres findest Du eher an der WBH.

Letztlich sind es zwei doch noch recht unterschiedliche Systeme und du musst für Dich entscheiden mit welchen Du besser klar kommst und was Dir mehr liegt. Daneben solltest Du auch die Studienschwerpunkte vergleichen, was Dich mehr anspricht und eher Deinen Zielen entspricht.

Kosten wären übrigens für mich eher ein untergeordnetes Kriterium. Was nützt mir eine billigere / teuerere Hochschule, wenn das System mir nicht liegt und ich nicht lerne was ich will/brauche.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Auf den Internetseiten der beiden Unis habe ich keine Studienschwerpunkte gefunden, werde mich die Tage telefonisch bei beiden Unis melden und dies erfragen. Wie ich jedoch gelesen habe, schreibt die Uni Hagen, dass der B.sc. Informatik dort ein "sehr praxisorientierter" Studiengang sei. Hat sich da was im Vergleich zur Vergangenheit geändert oder wurde das immer so verkauft?

So wie ich das verstanden habe, gibt es in Hage Semester, d.h. es wird zwangläufig auch Phasen geben in denen man nicht lernen kann, was wiederum zu einer Verzögerung der Studiendauer führt?

Ich möchte gern einen Studiengang haben, bei dem nicht nur hochtheorertische Inhalte vermittelt werden, sondern auch praktisch Hand angelegt wird (z.B. Programmieren). Des Weiteren zählt für mich die Felxibilität und die Wertigkeit eines Abschlusses. Wenn nun die WBH einen "ordentlichen Ruf" im technischen Bereich hat, sher flexibel ist und nicht grade von gestern ist, so würde dies unterm Strich eine Entscheidung für die WBH bedeuten.

Sunsight, haben deine Bekannten auch was über Nachteile der WBH erzählt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bei beiden Unis
Die WBH ist keine Uni! Mach dich lieber nochmal schlau über den Unterschied zwischen Fachhochschule (neudeutsch: University of Applied Sciences) und Universitäten.

praktisch Hand angelegt
Das war immer das typische Argument für FHs

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Oneil,

ich studiere in Hagen Informatik und habe aktuell ca. Halbzeit.

Ich habe mir vorgenommen noch dieses Jahr ein Informatik Studium aufzunehmen. Für mich ist es wichtig, dass das Studium flexibel ist und ich Zugriff auf eine gute Betreuung habe.

So wie ich das verstanden habe, gibt es in Hage Semester, d.h. es wird zwangläufig auch Phasen geben in denen man nicht lernen kann, was wiederum zu einer Verzögerung der Studiendauer führt?

Die Flexibilität bei einer privaten FH ist deutlich höher als in Hagen. In Hagen hast du Semesterbetrieb, das heißt du hast feste Termien für Einsendeaufgaben und bearbeitest deine Kurse von April bis September bzw. Oktober bis März. Viel Leerlauf zwischen den Modulen entsteht eigentlich nicht, und wenn kann er zum "Vorlernen" auf das nächste Modul genutzt werden. Wie gut die Betreuung ist, hängt stark vom Kurs und teilweise auch von der Fakultät ab (wobei du die meisten Kurse an der Fakultät für Mathe/Informatik belegen wirst und dort die Betreuung erfahrungsgemäß eher besser ist). Ich jedenfalls konnte mich noch nicht beklagen, benötige aber auch keine überaus intensive Betreuung. Generell sehe ich aber auch hier eine private FH im Vorteil. Ansonsten kann ich aquila nur zustimmen, dass in Hagen ein höherer Anspruch an die Studenten gestellt wird und sich dadurch die Studienzeit länger gestaltet als an einer privaten FH. Zumindest in der Regel.

Der aber wohl wichtigste Punkt für mich ist, dass ich mit dem Abschluss später auch eine gute Jobsaussicht habe.

...

Mich interessiert es nun welche Uni ihr mir empfehlen könntet, vor allem vor dem Hintergrund, dass ich später eine gute Jobsaussicht mit dem Abschluss haben möchte, da ich einen Berufswechsel von meiner jetzigen Branche (öffentlicher Dienst) in die IT Branche plane.

Vielen Dank und beste Grüße,

Oneil

Ich möchte gern einen Studiengang haben, bei dem nicht nur hochtheorertische Inhalte vermittelt werden, sondern auch praktisch Hand angelegt wird (z.B. Programmieren).

Von einer Branche kann man nicht auf die Tätigkeit schließen. Als was arbeitest du denn momentan? Das Programmieren wird dir weder Hagen noch die WBH beibringen. Zumindest nicht in einem Umfang, mit dem man dich auf die Menschheit loslassen könnte. Da müsstest du dich schon zusätzlich privat weiterbilden, sofern dein angestrebtes Berufsbild überhaupt das des Softwareentwicklers ist. Die Anerkennung von Hagen ist sicherlich nicht die Schlechteste ;-)

Kosten wären übrigens für mich eher ein untergeordnetes Kriterium. Was nützt mir eine billigere / teuerere Hochschule, wenn das System mir nicht liegt und ich nicht lerne was ich will/brauche.

Für mich schon. Es gibt einfach Situationen, in denen man sich keine > 10000 Euro für was auch immer leisten kann. Wenn man das Geld hat, ist es natürlich gleichgültig.

Auf den Internetseiten der beiden Unis habe ich keine Studienschwerpunkte gefunden, werde mich die Tage telefonisch bei beiden Unis melden und dies erfragen.

In Hagen kannst du deine Schwerpunkte selbst wählen. Du belegst die Fächer des Kernbereichs und spezialisierst dich über die Wahl von 4 Wahl-Modulen (3-4 Module aus Katalog B, 0-1 Module aus Katalog M, machen jeweils 1/12 der Bachelornote aus und sind 10 Credit Points "schwer"), 2 von 4 integrierten Nebenfächer (jeweils 1/12 der Bachelornote und 10 Credit Points "schwer"), einem Fachpraktikum (10 Credit Points), einem Fachseminar (5 Credit Points) und der Bachelorarbeit (15 Credit Points, 1/6 der Abschlussnote). Diese Wahlpflichtfächer kannst du im Modulhandbuch unter http://mi5.fernuni-hagen.de/module/listebsc.html nachschlagen. Insgesamt wählst du also die Hälfte deiner zu erbringende Leistungen selbst und diese machen insgesamt 2/3 deiner Abschlussnote aus.

Wie ich jedoch gelesen habe, schreibt die Uni Hagen, dass der B.sc. Informatik dort ein "sehr praxisorientierter" Studiengang sei. Hat sich da was im Vergleich zur Vergangenheit geändert oder wurde das immer so verkauft?

Eine Uni ist natürlich erst einmal theoretischer als eine FH. Wie theoretisch dein Studium abläuft, kannst du durch die Wahlpflichtmodule bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen. Ich empfinde das Studium aber nicht als übermäßig theoretisch. Ich arbeite aber auch bereits mehrjährig als Softwareentwickler und sehe die Theorie als willkommene Ergänzung zu meiner betrieblichen Praxis.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@oneil:

ein Nachteil ist auf jedenfall das bestimmt Praxismodule sehr teuer sind (sind nicht in der Kursgebühr dabei). Kosten zum Teil 15€ die Std.

Desweiteren wurde mir bisher nichts negatives berichtet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Für mich schon. Es gibt einfach Situationen, in denen man sich keine > 10000 Euro für was auch immer leisten kann. Wenn man das Geld hat, ist es natürlich gleichgültig.

Nein, es ist eine Frage des Kopfes ob man sich traut das Geld in sich zu investieren und dafür evtl. auch ein Darlehen aufzunehmen. Wenn man meint, dass sich dieser Weg auszahlen wird, dann kann man das "Risiko" eingehen.

btw - meine gesamte akademische Ausbildung hat mich vielleicht insgesamt gut 25.000 EUR gekostet (übrigens nie an einer privaten Hochschule). Aber jeder Cent hat sich gelohnt und zu verschenken hatte ich auch nie etwas.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das mit dem investieren in sich selbst ist schon richtig, allerdings muss ich auch sagen, dass der Kostenfaktor nicht unrelevant ist.

Ich persönlich habe mich unter anderem wegen den Kosten FÜR Hagen entschieden, weil ich mir 10T einfach nicht leisten kann.

Die meisten Fernstudenten arbeiten ja nebenbei, trotzdem ist es für den einen oder anderen sicher auch nicht so einfach ein Darlehen zu bekommen. Bei mir wäre es finanziell sehr knapp, wenn ich auch noch eine Kreditrate zahlen müsste.

Nichts desto trotz ist die FernUni Hagen natürlich sehr theoretisch ausgerichtet, das muss man mögen, andernfalls denke ich hat man es schwer.

Ich selbst bin mit den Studienunterlagen sehr zufrieden.

Das der Zeitplan so "straff" ist und man feste Abgabetermine für Einsendeaufgaben hat gefällt mir sehr gut, so lässt man das Ganze nicht so schleifen und hat ein konkretes Ziel vor sich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...