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hahali

Entscheidungshilfe gesucht - wer kennt TA (Transaktionsanalyse)?

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Ein herzliches Hallo an Alle.

Ich bin neu hier, habe aber schon viel geschmökert und hilfreiche Infos bekommen. Zu meiner Person: ich bin 48 Jahre jung, seit ca. 27 Jahre Erzieherin und davon bis jetzt 18 Jahre Leiterin einer Kindertagesstätte. Ich möchte mich verändern und in spätestens 3 Jahren eine beratende Tätigkeit ausführen. Dabei denke ich sowohl an Erzieherungsberatung aber mehr noch Beratung/ Supervision für Kolleginnen, Träger... Ich habe schon jede Menge kleinere Fortbildungen besucht, aber nichts davon ist etwas, das ich als Berufsbeichnung oder Tätigkeitshinweis anhängen könnte, z.B. Supervisorin, Beraterin... Nun habe ich mich für eine Interne Weiterbildung zur Elternberaterin /Elternbegleiterin angemeldet, aber das reicht mir noch nicht.

Nun zu meiner Frage: Kennt jemand Transanktionsanalyse? Ich habe ein Jahr der Basisausbildung gemacht. Wenn ich da weitermache, kostet mich das viel Geld und Zeit und ich habe hinterher keine Bezeichnung, mit der jemand etwas anfangen kann - oder doch??? Meine Supervisorin will mich natürlich zum Weitermachen überreden, aber ich bin mir da so unsicher.

Und hier zu meiner Bitte um Entscheidungshilfe, denn ich spiele gedanklich mit mehreren Möglichkeiten:

1. Tätigkeitsfeld: Arbeitskonflikt und Lebensberatung - dazu wäre vielleicht der Fernlehrgang "Arbeitsrecht" (z.B. bei SGD) ganz gut und dann doch die TA oder

2. Psychologische Beraterin / Personal Coach - bei SGD praxisorientierter aufgebaut als bei ALH - oder??? (hätte ich schneller, mit weniger Aufwand und günstiger) Hat jemand Erfahrung? Ist das eine ausreichende Grundlage für mein Vorhaben? Ist der Lehrgang bei AHL genauso umfangreich wie bei SGD?

3. Kann man sich das Arbeitsrecht auch ohne Fernlehrgang aneigenen oder gibt es da keine gute Literatur, die verständlich ist?

So, das sind eine Menge Fragen und Gedanken, die mir schon seit Wochen durch den Kopf schwirren. Infomaterial habe ich genug. Nun fehlt nur noch die Entscheidung.

Zum Abschluss noch eine Frage, die mir vielleicht auch weiterhilft:

Was denkt Ihr, was in den nächsten Jahren an beraterischen Themen verstärkt gebraucht werden und auch bezahlt wird? Arbeitskonflikte? Allgemeine Lebensberatung?

Schon jetzt vielen Dank für Eure Beiträge.

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Hallo hahali,

fangen wir mal hinten an: Der Bedarf an beraterischen Themen ist sicherlich da, allerdings hapert es gerne an der Bereitschaft, dafür Geld auszugeben. Sowohl bei Privatleuten als auch bei Institutionen. Da bei Ihnen sich ja der Bereich "Pädagogische Einrichtungen" aufdrängen würde - schätzen Sie doch mal aus Ihrer Kenntnis die Finanzkraft der Betreiber ein und schauen Sie, wie in Ihrer Einrichtung damit umgegangen wird.

In drei Jahren einzusteigen und ein vergleichbares Einkommen mit dem jetzigen erzielen zu wollen, das hielte ich für eine "mutige" Hoffnung. Und als Freiberuflerin müssten Sie ja all das, was jetzt arbeitgeberseitig aufgebracht wird, auch noch erwirtschaften.

Zur TA - ja, die ist bekannt, das dürfte kein Thema sein für eine beratende Tätigkeit. Ich würde es davon abhängig machen, ob ich mit dem Ansatz gut arbeiten kann. Aus diesem Grunde habe ich mich bei meinen Fortbildungen für TZI und Systemische Familientherapie entschieden. Mir war der Blick aufs Ganze und die dort stattfindenden Interaktionen wichtig, weniger ein individualpsychologischer Ansatz.

Warum Sie aber bei Ihrem Zukunftskonzept Arbeitsrecht machen wollen - das ist mir, ehrlich gesagt, ein Rätsel!

Sabine Kanzler

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Hallo hahali,

2. Psychologische Beraterin / Personal Coach - bei SGD praxisorientierter aufgebaut als bei ALH - oder??? (hätte ich schneller, mit weniger Aufwand und günstiger) Hat jemand Erfahrung? Ist das eine ausreichende Grundlage für mein Vorhaben? Ist der Lehrgang bei AHL genauso umfangreich wie bei SGD?

Da ich mich selbst auch für den "Psychologischen Berater" interessiere, habe ich kürzlich einige Angebote dazu zusammengestellt und verglichen:

http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-allgemein/31346-fernlehrgaenge-zum-psychologischen-berater-im-vergleich.html

Ich selbst habe mich schon so gut wie entschieden, den Lehrgang bei Impulse zu machen. Zum einen ist der Präsenzanteil bei dem Kurs am höchsten und ich finde praktische Übungen wichtig. Außerdem sin die Kosten der Seminare anders als bei ILS schon im Preis drin. Und außerdem wird die klientenzentrierte Gesprächsführung vermittelt, die mich vom Konzept her anspricht und sich auch für die schriftliche Beratung, wie sie hier im Forum stattfindet, eignet.

Hast Du mal überlegt, ob Du zunächst nebenberuflich mit der Beratertätigkeit anfangen kannst, um das erstmal auszuprobieren? - Ich teile ein wenig die Bedenken von Frau Kanzler, dass es nicht ohne Risiko ist, einen sicheren Job dafür komplett aufzugeben, gerade wo Du als Kita-Leiterin ja auch schon ganz gut voran gekommen bist.

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Hallo Frau Kanzler,

vielen Dank für den schnellen Beitrag. Das Rätsel mit dem Arbeitsrecht ist schnell erklärt. Das hängt damit zusammen, dass eine Kollegin in einer Beratungsstelle für "Arbeitskonflikte und Mobbing" tätig ist. Inzwischen habe ich den Gedanken mit dem Arbeitsrecht bereits verworfen, dazu gibt es genug Gesetzesbücher und da hätte ich auch Hilfen aus meinem BEkanntenkreis.

Dass ich nicht den gleichen Verdienst erwarten kann, wie ich ihn momentan beziehe, ist mir klar. Es geht mir auch nur um ein 2. Standbein bzw. eine kleine Verdienstmöglichkeit während mein Mann in Rente geht. Vielleicht habe ich bis dahin auch eine Einsatzmöglichkeit geschaffen oder gefunden, dazu habe ich Ideen, die ich noch nicht öffentlich äußern kann. Auf jeden Fall ist Tapetenwechsel angesagt. Ich habe noch genug Energie und Lernbereitschaft, um etwas Neues zu wagen. Außerdem habe ich keinen Druck und Es wäre doch aber schade, wenn ich mein Wissen und meine Erfahrungen - gerade bezüglich Aufbau und Leitung einer Einrichtung nicht weitergeben würde. Für mich besteht aber immer noch die Frage: TA oder "Psychologischer Berater /Personal Coach.

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Was "Richtiges" - ganz eindeutig! Ob das TA oder TZI oder Systemische Beratung ist, halte ich dabei fast für nebensächlich.

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Hallo Herr Jung,

auch Ihnen vielen Dank für die Rückmeldung. Vielleicht klären meine Antwort an Frau Kanzler Ihre Bedenken. Ich bin dankbar, wenn man auch kritisch drauf schaut, denn allzu schnell geht man euphorisch an die Sachen ran. Dass Sie sich bei Impulse angemeldet haben, hilft mir schon. Auf jeden Fall ist es dort wesentlich günstiger als z.B bei den Klett-Fernstundenanbieter. Bei der Fernakademie-klett habe ich mich angemeldet und erwarte in den nächsten Tagen die ersten Unterlagen. Hier habe ich 4 Wochen Zeit, mir das genau anzuschauen. Noch heute werde ich mich mit Impulse oder AHL in Verbindung setzen. Da müsse ich zumindest 2 Wochen Rückgaberecht haben. Für mich ist es auch wichtig, bei mehreren Präsenzseminaren in meiner Nahe Angebote zu finden. Für eine Woche würde ich auch mal weiter wegfahren, aber nicht für mehrere Wochenenden. Ich möchte ja meine momentane Berufstätigkeit nicht vernachlässigen.

Viel Spaß und Erfolg beim Lehrgang.

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Hallo hahali,

bei mir darf es hier ruhig ein "Du" sein.

Mich würde sehr interessieren, welchen Eindruck Du von den Unterlagen gewinnst - gerade auch bei Deinem fachlichen und beruflichen Hintergrund könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht manches eher banal erscheint (?). Wäre sehr schön, wenn Du hier darüber berichten würdest.

Beste Grüße

Markus

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Hahali,

schauen Sie doch mal auf Websites von Leuten, die das anbieten, was Sie vorhaben, welchen Ausbildungsweg die genommen haben.

Ich fürchte, bei Ihrem Hintergrund wird der psychologische Berater eher als seltsam empfunden, denn die potenzielle Konkurrenz (die wirklich ernst zu nehmen ist), hat TA oder Vergleichbares gemacht.

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Hallo Markus,

Danke für Dein Angebot, das ich gerne annehme. Ja, ich werde mich melden, sobald ich meine Unterlagen durchgeackert habe. Das hatte ich mir gerade heute vorgenommen, denn ich habe mit Impulse telefoniert und Post bekommen. Ist es ratsam, meine Eindrücke an dieser Stelle zu bringen oder besser ein neues Thema, z.B. "Meine Meinung zu..." zu eröffnen? Auch wenn die Inhalte eher banal sein sollten - für mich ist es nochmal eine Vertiefung und ein klein wenig auch Feststellung meiner tatsächlichen Kompetenzen.

Bis bald

Hannelore (mein richtiger Name)

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Hallo Frau Kanzler,

ich habe verstanden. Dank Ihrer Beiträge werde ich auf jeden Fall an TA dranbleiben. Sie haben Recht - es ist etwas Gescheites. Der Psychologische Berater bleibt trotzdem noch ein Thema, weil ich da schneller und für mich vielleicht auch einfacher etwas auf der Hand hätte. Ich komme meiner Entscheidung näher und werde berichten.

Gute Zeit

Hannelore

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