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russischbrot

Kündigung wegen Vollzeitschulung - was hält der zukünftige AG davon?

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Hallo,

um es kurz zu machen: Ich arbeite in einem kleinen Handwerksbetrieb und fühle mich dort völlig unterfordert. Ich darf z.B. ständig für die Gesellen telefonieren, weil die einfach keine Lust dazu haben oder aber Dachhaken und Schrauben zusammen zählen und den Gesellen den Müll hinterher schleppen.

Das Betriebsklima ist ebenfalls sehr bescheiden, ich kann mich, sagen wir es mal so, mit keinem richtig auf meinem Niveau unterhalten. Es geht dort drunter und drüber. Es gibt zwei Geschäftsführer, die sich eigentlich um gar nichts kümmern, die Gesellen dürfen dort tun was sie wollen. Demnach gibt es keinerlei Struktur in der Firma, was mich ebenfalls sehr stört. Es gibt dann viele andere Punkte, die mich sehr stören.

Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann (Juni 2010 abgeschlossen) gemacht, vorher habe ich die Höhere Handelsschule und das Fachym Wirtschaft besucht. Mein höchster Schulabschluss ist die Fachhochschulreife.

Da ich mich durch die Arbeit total gelangweilt fühle und mir vor komme, als wenn ich ein Praktikant bin und mich nun schon seit über einem Jahr in anderen Firmen bewerbe kam mir nun in den Sinn eine Vollzeitweiterbildung zum Fachkaufmann mit anschließender Schulung zum Betriebswirt (HWK) zu machen, um mich dann auf bessere Jobs bewerben zu können.

Das finanzielle ist nicht das Problem, ich weiß nur nicht so recht, was ein potenzieller neuer Arbeitgeber nach so einer "Auszeit" vom Arbeitsleben hält. Das ganze würde in Vollzeit ein halbes Jahr dauern.

Was meint ihr, wäre es ein sehr großer Nachteil selbst zu kündigen, um diese Schulung zu machen? Ich meine, ich tue ja etwas, um mich weiter zu entwickeln.

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Völlig ok, ein halbes Jahr ist ja auch überschaubar. Super Begründung für den ohnehin notwendigen Wechsel: Verbesserung.

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Was meint ihr, wäre es ein sehr großer Nachteil selbst zu kündigen, um diese Schulung zu machen?

Wenn Du keine Bedenken hast, danach evtl. erst mal ganz ohne Job dazustehen, sehe ich es nicht als Nachteil an.

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Naja, eigentlich habe ich Angst davor, danach dann wieder "leer" dazustehen. Andererseits möchte ich schnellstmöglich meine Situation verändern/verbessern. Und in diesem Handwerksunternehmen komme ich leider nicht weiter.

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und mich nun schon seit über einem Jahr in anderen Firmen bewerbe

Hm, warum klappts nicht? Irgendwelche Leichen im Keller? Oder in über einem Jahr nur 3 Bewerbungen abgeschickt? Habe gerade ein wenig "Bedenken", dass du dann nach deiner Weiterbildung aus den selben Gründen, die es jetzt sind, auch nichts findest.

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Wenn du deinen Abschluss hast findest du sicher etwas, mit einer kaufm. Ausbildung ist man eigentl. vielerlei einsetzbar.. Ich denke nicht, dass du da Probleme bekommst. Du kannst dich ja auch schon in den örtlichen und regionalen Stellenanzeigen erkundigen, was wo mit welchen Voraussetzungen gesucht wird.

Es gibt auch Arbeitgeber, die schreiben aus und stellen sowieso erst in einem halben Jahr ein. Z.B. weil Mitarbeiter schwanger ist etc..

Da kannst du dich ja schonmal umschauen..

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Hm, warum klappts nicht? Irgendwelche Leichen im Keller? Oder in über einem Jahr nur 3 Bewerbungen abgeschickt? Habe gerade ein wenig "Bedenken", dass du dann nach deiner Weiterbildung aus den selben Gründen, die es jetzt sind, auch nichts findest.

Es war pro Woche mindestens eine, da ich mir die Firmen schon genau ansehe, um einen weiteren Reinfall möglichst zu vermeiden. Leichen habe ich schon mal gar nicht im Keller, sehr komische Bemerkung! Wenn man nichts produktives beitragen kann, sollte man es doch bitte lieber lassen sich zu äußern.

Ich habe sogar meine Unterlagen von einer Personalleiterin einer internationalen Firma prüfen lassen. An mir soll es nach ihren Aussagen nicht liegen. Ich habe mich jetzt noch nebenbei bei ZA-Firmen beworben, man kommt ja anscheinend aus dem Handwerk nicht ohne weiteres in die Industrie hinein.

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Leichen habe ich schon mal gar nicht im Keller, sehr komische Bemerkung! Wenn man nichts produktives beitragen kann, sollte man es doch bitte lieber lassen sich zu äußern.

Nicht gleich aggressiv werden. Das war eine ganz normale Frage und keinerlei Kritik (und selbst wenn kann man mit Kritik gelassener umgehen). Wo mein Beitrag unproduktiv sein soll, kann ich auch nicht nachvollziehen. War nur gut gemeint :blink:. Wenn du dich seit über einem Jahr bewirbst und jede Woche mindestens eine Bewerbung schreibst, dann dürftest du mittlerweile 60 bis 70 Bewerbungen, wenn nicht sogar mehr, geschrieben haben. In dieser Situation solltest du dir einfach die Frage stellen woran das liegt und ob deine Situation so viel besser wird, wenn du deine Weiterbildung absolviert hast. Irgendwelche Gründe muss es ja für die Masse an Absagen geben (oder hast du den meisten Firmen abgesagt?).

Das solltest du eben bedenken, bevor du deinen Job kündigst, eine Weiterbildung anfängst und dann evtl. wieder ewig nichts bekommst. Das wollte ich mit meinem Posting aussagen. Nicht mehr und nicht weniger. Manche Leute sind vielleicht empfindlich :rolleyes:

Ich habe sogar meine Unterlagen von einer Personalleiterin einer internationalen Firma prüfen lassen. An mir soll es nach ihren Aussagen nicht liegen.

Aber an irgendwas muss es ja liegen. Wirst du regelmäßig zu Vorstellungsterminen/Einstellungstests eingeladen? Evtl. scheiterts ja daran? Oder bekommst du gleich auf deine Bewerbung absagen?

Mein Beitrag ist wirklich nicht böse/abwertend gemeint. Ich versuche nur zu helfen. Und ein Nachteil (nach denen du ja gefragt hast) dieser Weiterbildung ist es, dass du dir danach einen neuen Job suchen musst. Und da du ja bis jetzt auch noch nicht viel Glück hattest, sollte man sich evtl. vorher mal überlegen, warum du keinen Erfolg hast. Wenn die Gründe in der mangelnden Qualifikation liegen, dann bist du mit einer zielgerichteten Weiterbildung natürlich auf der richtigen Seite. Aber evtl. liegt es ja auch an etwas ganz anderem.

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Leichen habe ich schon mal gar nicht im Keller, sehr komische Bemerkung!

Vielleicht ist das missverständlich rüber gekommen? - Ich habe die Bemerkung so verstanden, ob es ggf. noch etwas in Deinem Lebenslauf gibt (z. B. Lücken), was Du hier nicht erwähnt hast und was eventuell bei Deinen Bewerbungen immer wieder zu Problemen, also Absagen, führt.

@StefanK: Hast Du es so gemeint, oder habe ich das nun auch falsch interpretiert?

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Vielleicht ist das missverständlich rüber gekommen? - Ich habe die Bemerkung so verstanden, ob es ggf. noch etwas in Deinem Lebenslauf gibt (z. B. Lücken), was Du hier nicht erwähnt hast und was eventuell bei Deinen Bewerbungen immer wieder zu Problemen, also Absagen, führt.

@StefanK: Hast Du es so gemeint, oder habe ich das nun auch falsch interpretiert?

Genau so war es gemeint. Ist ja jetzt keine ungewöhnliche Redensart

http://de.wiktionary.org/wiki/eine_Leiche_im_Keller_haben

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Gast
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