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Chronisch krank: wie gestaltet ihr euer Studium?

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Hallo,

ich habe lange mit mir gerungen, aber ich suche einfach andere Menschen, die auch einen chronische Erkrankung haben und trotzdem studieren.

Zu mir:

ich habe eine chronische Lungenerkrankung, die sich immer wieder akut verschlimmert (z.B. durch Infekte, bestimmte Chemikalien,...) und die eine asthmatische Komponente hat. In den letzten Wochen bin ich 2x als Notfall beim Arzt gelandet, habe aber dennoch vor, im Juli 2 Klausuren zu schreiben. Mit der Hochschule habe ich alles geklärt, was meine Medikamente, plötzliche Verschlechterung, Situation während der Prüfung usw anbelangt.

Mir geht es vor allem darum, zu erfahren, wie ihr euren Weg bis zu den Klausuren/Prüfungen plant:

gebt ihr einen Zeitpuffer von sagen wir mal 50% zum Lernen dazu, für unvorhergesehenes?

oder geht ihr nach Plan der Hochschule vor und versucht diesen auf biegen und brechen zu erfüllen?

Ich bin mir noch unschlüssig, wie ich vorgehen soll, aber wenn ich beispielsweise einen Auftrag annehme, kalkuliere ich mit der Zeit x und gebe noch einen Aufschlag von 50% zu. Zugleich handele ich mit dem Auftraggeber einen Pauschalpreis aus. Und das funktioniert so auch recht gut, kurzfristige, z.B. über Nacht oder übers Wochenende nehme ich nur an, wenn ich weiss, dass es mir gesundheitlich gut geht und ich einen Puffer "nach unten" (zur Verschlechterung) habe.

Meint ihr, dieses System ist langfristig auch auf das Studium und das Lernen anwendbar?

Liebe Grüße

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Respekt !!

Ich finde es super, dass du dich nicht unterkriegen lässt und trotz deiner Erkrankung deinen Weg gehst !!

Weiter so

:thumbup:

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Meiner Meinung nach hast Du schon einen für Dich guten Weg gefunden:

1. Transparenz gegenüber der Hochschule, so dass sich diese auf Deine spezielle Situation einstellen kann

2. Pufferzeiten, um zeitlich nicht zu sehr unter Druck zu stehen

Ich denke, gerade ein flexibles Fernstudium wie Du es machst unterstützt diese Anforderungen doch sehr. Problematisch sind vermutlich nur die fixen Termine für die Prüfungen, so dass Du notfalls dort auch kurzfristig absagen musst, wenn es Dir gerade dann nicht gut geht.

Und wenn Du gute Phasen hast und den Puffer nicht benötigst, studierst Du schneller.

Ich habe natürlich keine eigenen Erfahrungen, aber für mich hört sich Dein Konzept schlüssig an und ob es funktioniert, zeigt vermutlich nur die Praxis.

Im Forum gibt es ein paar Studierende, die auch mit chronischen Erkrankungen oder anderen Einschränkungen studieren - vielleicht bekommst Du da noch ein Feedback aus erster Hand.

Auf jeden Fall finde ich es klasse, dass Du so offen mit Deiner Krankheit umgehst und Dich davon nicht vom Studium abhalten lässt.

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