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Lia22

Bogen von Wirtschaftspsychologie in den sozialen Bereich möglich?

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Hallo :)

also ich studiere nun im dritten Semester Wipsy in Riedlingen. Meine ersten Zweifel die ich hatte ob es der richtige Studiengang ist hat sich etwas gelegt. Ich bin mit der Hochschule sehr zufrieden und die Lernerei hat sich nun auch eingespielt.

Allerdings spiele ich immer noch mit den Gedanken das ich eher im sozialen Bereich arbeiten möchte.

Habt ihr eine Idee wie ich das hinbekomme?

Gegoogelt habe ich auch schon aber das hilft mir leider nicht weiter.

Überlegt habe ich mir, nach dem vierten Semester meinen Betriebswirt zu machen und dann zum Psychologie Studium an die Uni Hagen zu wechseln. Oder das Studium beenden und dann den Master nur in eine sozialere Richtung?! Geht das überhaupt? Die dritte Möglichkeit wäre über Weiterbildungen nach dem Studium, aber welche währen das?

Freue mich über weitere Ideen und Anregungen :)

Lia

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Was verstehst du genau unter dem "sozialen Bereich", also welche Richtung könntest du dir vorstellen? Hast du irgendwelche Erfahrungen in die Richtung (Ehrenamt, Jugendgruppen, familiär,...)?

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Ehrenamtlich helfe ich Jugendlichen einer Hauptschule bei der Berufsfindung, bei der Bewerbung und auch bei der Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch. Das könnte ich mir sehr gut Hauptberuflich vorstellen, in den Stellenausschreibungen werden aber immer Sozialpädagogen oder Sozial Arbeiter gewünscht.

Ich könnte mir auch eine Beratende Tätigkeit vorstellen in einer Frauenberatungsstelle zum Beispiel.

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Spontan würde ich sagen, dass du für diese Tätigkeit mit einem Studium in Wirtschaftspsychologie mindestens genauso gut geeignet bist wie ein Sozialpädagoge oder -arbeiter. Einigermassen sicher bin ich mir, dass dich ein Fernstudium in Psychologie nicht besser auf eine derartige Tätigkeit vorbereitet als eines in Wirtschaftspsychologie. Schliesslich suchen sie ja auch keine 'reinen' Psychologen, sondern eben Sozialpädagogen. Ich glaube, dass ein rein theoretisches Psychlogiestudium und dann auch noch ohne zwinged Sozialkontakte (wie eben Hagen) nicht unbedingt ein Türöffner für Stellen, wo Soz.Päd. gesucht werden, ist. Von solchen wird oft ein sehr kräftiger Schuss Realismus und Handfestigkeit erwartet. Hier ist dein Trumpf deine Erfahrung im Ehrenamt.

Bei Beratungsstellen werden manchmal Psychlogen gesucht. Allerdings oft - soweit ich weiss- welche, die auch bestimmte therapeutische Ausbildungen haben.

Ich weiss auch, dass man Stellen für Sozialpädagogen/-arbeiter oft auch mit 'Teil-fachfremder' Ausbildung bekommt, eben weil es Ausbildungen gibt, die bestimmte Tätigkeiten sehr gut abdecken. So arbeiten in Heimen oft auch Lehrer und Therapeuten, im Streetworkbereich und Freizeitpädagogikbereich Leute mit nicht-akademischer Ausbildung und (oft berufsbegleitenden) Zusatzausbildungen etc.

Ich würde sagen, wenn du ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftspsychologie UND deine ehrenamtliche Tätigkeit vorweist, dann hättest du bei einer Stelle, die in die Richtung Berufsfindung/Bewerbung etc. geht, gute Chancen. Passende Weiterbildungen werden in diesem Bereich oft parallel zur Tätigkeit angeboten, müssen teilweise aber in der Freizeit wahrgenommen werden.

So gesehen würde ich an deiner Stelle, sofern du dich mit dem Studium wohl fühlst und es dich interessiert, dieses unbedingt abschliessen und parallel dazu deine ehrenamtliche Tätigkeit weiterführen und im Idealfall dort etwas diversifizieren.

Das schreibe ich natürlich alles ohne Gewähr. Meine Einschätzung kommt nur aus der Eigenerfahrung :Ich bin selber ausgebildete Lehrerin, arbeite(te) aber in diversen sozialen Bereichen. In meinem Umfeld gibt es viele Lehrer etc. auf Soz-Päd. Stellen. Wichtig bei Einstellungen (ich sass auch schon auf der 'anderen Seite') ist häufig eine besondere Eignung für genau die Stelle. Diese Eignung hängt oft von der Person ab, aber auch von dem, was sie ausser der Ausbildung im Leben auch noch gemacht hat.

Natürlich ist meine eigene Erfahrung beschränkt!

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Spontan würde ich sagen, dass du für diese Tätigkeit mit einem Studium in Wirtschaftspsychologie mindestens genauso gut geeignet bist wie ein Sozialpädagoge oder -arbeiter.

Hallo Stolperl,

also das WiPsy-Studium in Riedlingen beeinhaltet sehr viele Module vom Studiengang BWL in Riedlingen.

Für die Fächer "Allgemeine und Spezielle Psychologie" gibts im gesamten Studium "nur" 15 Credits,

also ein halbes Semester. Der Rest ist meiner Meinung nach BWL oder spezialisiert auf A und O Psychologie oder Markt und Werbepsychologie.

Ich selber studiere auch WiPsy, gehe aber davon aus, dass ich max. die Schnittmenge von 30 bis 45 Credits von nem Soz.Päd.Studium habe.

Heißt ja auch "Wirtschafts"Psychologie und

ich würde mich mit dem Studium nicht auf die Tätigkeit eines Soz.Päd vorbereitet fühlen.

LG

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Lia hat ja nicht "nur" das Studium, sondern auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufzuweisen und somit entsprechende Erfahrung.

Es ging beim oben zitierten Satz um eine Tätigkeit in dieser Richtung, da sie gemeint hat, dass sie sich das vorstellen könnte. Natürlich müsste es ein Bereich sein, der im weitesten Sinne mit A und O zu tun hat, deswegen habe ich danach gefragt, welche Richtung sie sich denn vorstellen könnte.

Frauenberatungsstellen haben oft eine Beratung für Existenzgründung etc., wo durchaus auch reine Betriebswirtschafterinnen arbeiten (habe ich schon mal in Anspruch genommen). Sowas wäre auch eine Möglichkeit.

Auf eine Stelle als Schulsozialarbeiterin oder Freizeitpädagogin in einem Gemeinschaftszentrum hingegen hat man vermutlich mit einem Studium in Wipsy nicht viele Chancen.

Auf jeden Fall denke ich (!- ich weiss es natürlich auch nicht sicher), dass sie auf eine passende Stelle, die an sich für Soz.päd. bzw. -arbeiter ausgeschrieben ist, mit einem theoretischen Psychologiefernstudium nicht besser vorbereitet ist als mit dem, was sie jetzt macht.

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Hallo Lia,

ich weiß auch gar nicht, ob Hagen Scheine aus Riedlingen anerkennt?

Hmm, denn Psychologie in Hagen von vorne ist natürlich auch nicht ohne.

@Stolperl: Ja, es zählt ja auch die Praxis, und wenn man sich wirklich engagiert findet sich bestimmt eine Möglichkeit.

Schau mal bei der Uni Kaiserslautern, vielleicht hat die einen interessanten Masterstudiengang für dich:

http://www.zfuw.uni-kl.de/fernstudiengaenge/human-resources/

LG Lisa

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Danke für eure Antworten :)

@ Rumpelstilz

Ich sehe da nämlich auch einen Zusammenhang zwischen den beiden Tätigkeiten und auch hin zur Erwachsenenbildung. Das mit dem Ehrenamt werde ich auf jedenfall weiter machen schon alleine weil es viel Spaß macht und man eine Menge lernt auch über sich selbst.

Ich frage eben jetzt schon damit ich bis zu meinem Abschluss auch schon mal die richtigen Weichen gestellt habe und nicht in 1,5 Jahren da stehe und nicht weiß wie ich da hinkomme wo ich hin möchte. ;)

Ich hatte auch schon Kontakt mir Beratungsstellen in meiner Stadt und die sagten auch das ich so gute Vorraussetzungen hätte. Allerdings wurde ich bei anderen Stellen die meiner Ehrenamtlichen Tätigkeit ähnlich waren abgelehnt. Begründung war das mangelnde Wissen im Bereich des Sozialgesetzbuches. Es ist ja auch so das sie Recht haben ich weiß nicht welchen Anspruch ein Jugendlicher der Zuhause rausgeflogen ist unter 25 ist auf Zuschüße hat etc. Habe aber auch kein Problem mir das auch noch anzueignen. Das hat den beiden Stellen aber nicht genügt und dann nehnmen sie lieber jemanden der das auch schon kann und nicht erst lernen muss.

@ Lisa

100 % Vorbereitet fühle ich mich gerade auch noch nicht auf so eine Stelle. Deswegen möchte ich alles tun um vorbereitet zu sein wenn es dann soweit ist und dem nun schon ein Stück näher zu kommen. Deinen Link schaue ich mir nachher in Ruhe mal an. Vielen Dank dafür :)

Uni Hagen sagte mir, dass die Scheine anerkannt werden. Genauso wie bei anderen unis auch, jedoch ist der Anteil der Psychologie in unserem Studium sehr klein das ich schon eine Menge nachzuholen hätte.

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Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass du das Sozialgesetzbuch im Psychologiestudium kennen- und anwenden lernst. Hier im Forum sind ja viele, die Psych. in Hagen studieren: Wie ist das?

Ich fürchte, dass dieses Studium als sehr praxisfern angesehen werden würde.

Wenn bei diesen Stellen explizit dieses Manko kritisiert wäre, gäbe es dann nicht eine Möglichkeit, an einer Uni/FH eine Vorlesung in diesem Gebiet zu belegen, ev. sogar einen Zertifikatslehrgang? Ev. sogar in Hagen?

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Nein das würde man in Hagen im Psych. Studium sicher nicht lernen. Darum ging es mir auch nicht. Es war nur meine Idee als Psychologin in den Bereich zu kommen.

Das weiß ich eben nicht wie ich das ausgleichen kann ;) deswegen ja meine Frage :)

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