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Frage zum Psychologie Studium und Berufsperspektive (Kriminologie)

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Hallo ihr lieben ich hätte da mal ein paar Fragen... :confused:

1.)

ich werde mich zum Wintersemester 2012 in Psychologie der Fernuni Hagen einschreiben.

Ich weiß, dass es keinen klinischen Teil in dem Studium gibt und wollte daher Fragen ob zufällig

jemand weiß ob das für einen Beruf in der Kriminologie obligatorisch wäre?

2.)

Benötig man wirklich bei einem Vollzeitstudium 40 Std. in der Woche oder ist es wirklich nur ein Durchschnittswert?

3.)

Kann man jeder Zeit auf Teilzeit wechseln, wenn man merkt das Vollzeit doch zu viel ist?

4.)

Werden die Klausuren in Hagen geschrieben oder auch Online?

Ich weiß Fragen über Fragen... :confused: Ich habe mir schon alles zu dem Studiengang Psychologie durchgelesen aber 100% schlau geworden bin ich leider nicht.

Ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen. Wäre sehr dankbar dafür! Ganz liebe Grüße!!!:rolleyes::)

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1.)

ich werde mich zum Wintersemester 2012 in Psychologie der Fernuni Hagen einschreiben.

Ich weiß, dass es keinen klinischen Teil in dem Studium gibt und wollte daher Fragen ob zufällig

jemand weiß ob das für einen Beruf in der Kriminologie obligatorisch wäre?

Was verstehst Du denn unter einem "Beruf in der Kriminologie"? Meinst Du wirklich Kriminologie? Das ist ein Teilgebiet der Rechtswissenschaft, das sich - kurz gesagt - wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt, wie es zu Kriminalität kommt. Dabei werden auch soziologische und psychologische Perspektiven einbezogen.

Oder meinst Du vielleicht eine Tätigkeit im Bereich der Kriminalistik (Polizeipsychologie)? Z.B. als Profiler, wie sie plötzlich in jedem Vorabendkrimi auftauchen? Dafür bräuchte man sicherlich auch mehr Kenntnisse in differentieller Psychologie / Persönlichkeitspsychologie, als es das Studium in Hagen vermittelt. Wie es formal aussieht, um in diese Laufbahn zu kommen, weiss ich nicht.

2.)

Benötig man wirklich bei einem Vollzeitstudium 40 Std. in der Woche oder ist es wirklich nur ein Durchschnittswert?

Das ist ein Richtwert. Das ist individuell sehr verschieden. Manche brauchen deutlich länger, manche schaffen es vielleicht auch schneller. Das hängt auch vom jeweiligen Kurs und vielen anderen Faktoren ab. Letztlich hilft nur ausprobieren.

3.)

Kann man jeder Zeit auf Teilzeit wechseln, wenn man merkt das Vollzeit doch zu viel ist?

Ja, man kann jederzeit (d.h. zu Beginn des Semesters) den Status VZ/TZ wechseln.

4.)

Werden die Klausuren in Hagen geschrieben oder auch Online?

Klausuren werden vor Ort geschrieben, in bundesweit mehreren Städten werden dafür vom Prüfungsamt Räume angemietet, meistens in anderen Universitäten.

Grüße

Lippi

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Noch eine Anmerkung zu Vollzeit/Teilzeit: Es handelt sich dabei eher um ein formales Kriterium. Wie viel Du pro Semester machst (also wie viele Module Du belegst und welche Klausuren Du schreibst) bleibt in beiden Systemen Dir selbst überlassen.

Die Kriminalpsychologie ist Teil der Forensischen Psychologie. Der Wikipedia-Artikel dazu ist informativ:

http://de.wikipedia.org/wiki/Forensische_Psychologie

Die formalen Anforderungen für diesen Bereich kenne ich nicht, aber vom Profil her scheinen mir Kenntnisse aus dem Bereich der klinischen Psychologie hier schon wichtig zu sein.

Nimm doch mal mit diesem Institut Kontakt auf und Frage nach Anforderungen bzw. der typischen Qualifikation:

http://www.forensische-psychologie.com/

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Noch eine Anmerkung zu Vollzeit/Teilzeit: Es handelt sich dabei eher um ein formales Kriterium. Wie viel Du pro Semester machst (also wie viele Module Du belegst und welche Klausuren Du schreibst) bleibt in beiden Systemen Dir selbst überlassen.

Das hört sich super an, dann kann man ja jedes Semester schauen wieviele Module man am besten schafft.

Die Kriminalpsychologie ist Teil der Forensischen Psychologie. Der Wikipedia-Artikel dazu ist informativ:

http://de.wikipedia.org/wiki/Forensische_Psychologie

Find ich Klasse das du sogar wißt zu welchem Teil der Psychologie das gehört. Vielleicht kann man ja nach dem Studium als Master oder anders weitig noch den fehlenden nötigen Teil der klinischen nachholen. Scheint wohl zu klappen.

Aber Medienpsychologe muss man keine klinische haben ne?;)

Ich danke dir ganz doll für deine Mühe!!:)

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat repariert

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Ansonsten wäre auch die Frage interessant, was Dir im Bereich Kriminologie / Kriminalistik eigentlich genau beruflich vorschwebt. Es gibt in D wenige, darauf spezialisierte Studiengänge (mir fallen ehrlich gesagt nur zwei Master ein, einer in Hamburg, einer in Bochum (?)). Ansonsten wäre im Zweifel es auch Wert über eine Ausbildung beim BKA nachzudenken.

Wenn es Dich aber in bestimmte Randbereiche zieht, die evtl. auch privartwirtschaftlich bearbeitet werden, sind andere Studiengänge oder Kombinationen durchaus nicht weniger interessant (ich denke da bspw. an die forensischen Dienstleistungen im Rahmen der Wirtschaftskriminalitätsaufklärung und -prävention verschiedener Beratungsunternehmen, oder auch spezialisierte Dienstleister zur Abwehr von Wirtschaftskriminalität insb. Industriespionage usw.)

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Schau dich doch mal an der Open University um. Die haben ebenfalls einen Master Kriminalpsychologie. Die Voraussetzungen waren (glaube ich) ein Studium mit hohem Psychologieanteil und für den forensischen Teil etwas Bio. Vielleicht wäre da das Open Degree eine Option? Da kannst du dir mehr oder weniger aussuchen, welche Kurse du möchtest. Sei es Psychologie, Biologie oder weiß der Geier was.

Allerdings muss dir bewusst sein, dass es den Beruf "Profiler" bzw. das, was man in den Fernsehsendungen immer sieht, in Deutschland gar nicht gibt. In der Regel wird (auch in den USA und GB) der Job von "normalen" Agenten ausgeführt, die eine kleine Zusatzausbildung im Bereich Psychologie haben.

Der erste Weg sollte also der über das BKA oder eine Polizeischule laufen. Anders kommt man in den Dienst auch nur schwer bis gar nicht rein.

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Allerdings muss dir bewusst sein, dass es den Beruf "Profiler" bzw. das, was man in den Fernsehsendungen immer sieht, in Deutschland gar nicht gibt.

Das ist so nicht korrekt. Es ist einer der begehrtesten Schwerpunkte bei der Ausbildung über das BKA. Allerdings ist profiling etwas komplett anderes als man bei CSI etc. das Gefühl bekommen kann.

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Das ist so nicht korrekt. Es ist einer der begehrtesten Schwerpunkte bei der Ausbildung über das BKA. Allerdings ist profiling etwas komplett anderes als man bei CSI etc. das Gefühl bekommen kann.

Aber die Grundausbildung geht, so wie ich das verstehe, über eine normale Polizeiausbildung, nicht?

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Ja, natürlich. Es ist lediglich im späteren Verlauf beim BKA (wenn ich mich richtig erinnere über das Studium dort) eine Spezialisierungsmöglichkeit wie bspw. auch Zielfahndung, was ja auch etwas anders gestaltet ist als Profiling.

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