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Christians51

Ist der Bachelor bei der PFH ein "richtiger" Bachelor? + weitere Fragen

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne beruflich weiter aufsteigen und interessiere mich daher für einen Bachelorstudiengang per Fernstudium.

Kurz zu meiner Person:

25 Jahre, Bürokaufmann, seit letztem Jahr Wirtschaftsfachwirt IHK (per Fernstudium SGD absolviert), Ausbilderschein

Da wohl viele Betriebswirte (IHK, VWA, SGB) auch den Bachelor nachträglich machen (wollen), schließe ich daraus, das die Betriebswirte nicht mehr das sind was sie einmal waren. Wer also weiter aufsteigen möchte muss/sollte einen Bachelortitel tragen.

Also warum noch den Betriebswirt machen, wenn ich gleich den Bachelor machen kann!?

Ich wollte erst die Schiene über den VWA Betriebswirt (1 Jahr) + Bachelor der Berufsakademie Hessen machen (1,5 Jahre).

Wobei hier ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das dieser Bachelor kein akademischer Grad ist.

Daher wieder uninteressant für mich.

Wie sieht es aber mit dem Bachelor der PFH aus? Ist dieser ein richtiger, also ein akademischer?

Sind eventuell einige Mitglieder hier, die ebenfalls den Wirtschaftsfachwirt gemacht haben und gerade beim Bachelor der PFH zu gange sind?

Angst/Panik habe ich vor:

Mathematik & Statistik

Arbeitsaufwand von 20h/Woche

Bei der Fachwirt habe ich pro Woche ca. 8-10 Stunden gelernt (Mo - Do), Freitag die Einsendeaufgabe (1-3 Stunden). Wochende war frei.

Alleine durch die 36 Skripte á ca. 100 Seiten der SGD war der Fachwirt absolvierbar!

Wäre der Bachelor auch alleine durch die Skripte machbar?

Danke schonmal,

Gruß

Christian

P.s. komme aus der Nähe von Dortmund. Ich könnte also auch die angebotenen Mathekurse am Wochenende besuchen

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Also warum noch den Betriebswirt machen, wenn ich gleich den Bachelor machen kann!?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Um nach Rom zu kommen gibt es schließlich auch verschiedene Möglichkeiten, alle mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Nicht für jeden ist das Flugzeug der richtige Weg.

Ich wollte erst die Schiene über den VWA Betriebswirt (1 Jahr) + Bachelor der Berufsakademie Hessen machen (1,5 Jahre).

Wobei hier ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das dieser Bachelor kein akademischer Grad ist.

Daher wieder uninteressant für mich.

Wie sieht es aber mit dem Bachelor der PFH aus? Ist dieser ein richtiger, also ein akademischer?

Die Berufsakademien sind zwar Institute des tertiären Bildungssektors wie Hochschulen auch aber keine Hochschule an sich. Streng genommen dürfen nur anerkannte und zugelassene Hochschulen akademische Abschlüsse verleihen.

Beim Bachelor ist das nicht anders. Allerdings können Anbieter wie bspw. die Hessischen Berufsakademien, auch Bachelor verleihen, solange sie der offiziellen Akkreditierung standhalten, die mit denen akademischer Bachelor identisch ist.

Es ist letztlich die Frage, was Du mit dem Bachelor willst ob es jemals einen Unterschied macht ob Du ihn von einer Berufsakademie oder einer HS hast. In vielen Fällen ist es wahrscheinlich ziemlich egal.

Und ja: die PFH ist eine anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft.

Angst/Panik habe ich vor:

Mathematik & Statistik

Arbeitsaufwand von 20h/Woche

Bei der Fachwirt habe ich pro Woche ca. 8-10 Stunden gelernt (Mo - Do), Freitag die Einsendeaufgabe (1-3 Stunden). Wochende war frei.

Alleine durch die 36 Skripte á ca. 100 Seiten der SGD war der Fachwirt absolvierbar!

Der Bachelor ist noch einmal eine ordentliche Schippe auf den Fachwirt drauf. Wenn Du für diesen inkl. Einsendeaufgabe zwischen neun und 13 Stunden pro Woche brauchtest, dann wirst Du beim Bachelor wahrscheinlich gut an die 20h herankommen, in Spitzenzeiten u.U. auch darüber. Viele Wochenenden werden dabei zwangsläufig draufgehen (müssen).

Mathe/Statistik ist kein Hexenwerk. Die meisten schaffen es, allerdings durchaus mit zusätzlichem Aufwand, vor allem wenn wichtige Grundlagen evtl. aus der (Schul-)Vorbildung nicht bekannt sind. Diese werden zwar auch in der Vorlesung/Skript/Literatur beschrieben aber natürlich wird man recht schnell über die Grundlagen in die Anwendungen kommen müssen. Wer sich aber hinsetzt und durchbeißt, schafft das in der Regel. Vielleicht zwar dann hb (hauptsache bestanden) aber immerhin.

Wäre der Bachelor auch alleine durch die Skripte machbar?

Nicht jeder Fernstudiengang oder jedes Modul hat bei jedem Anbieter ein komplettes Skript. Es gibt es auch, dass ein Buch mit einem Leseplan gegeben wird oder man Skripte mit bestimmter Literatur vertiefen sollte.

Grundsätzlich bleibt aber festzuhalten, dass in aller Regel eine Prüfung zu bestehen ist, mit den Informationen (Skripte, Lesepläne etc.) die man genannt oder zur Verfügung gestellt bekommt. Allerdings sind die Skripte teils recht unterschiedlich geschrieben. Manche Grundlagen oder bestimmte Dinge handelt man darin auch mal sehr kurz oder oberflächlich oder für manche unverständlich ab. Da ist es schon hilfreich auch mal durch etwas anderes durchzusehen.

P.s. komme aus der Nähe von Dortmund. Ich könnte also auch die angebotenen Mathekurse am Wochenende besuchen

Vielleicht nur eine Anmerkung: Hast Du mal über ein Teilzeitpräsenzstudium nachgedacht? Gerade Leute die Sorge um die Belastung im Fernstudium haben, können u.U. mit einem Teilzeitpräsenzstudium besser fahren, weil es eben zwei bis evtl. dreimal die Woche dazu zwingt sich mit dem Stoff hinzusetzen. Zudem ist der sehr viel engere Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten (regelmäßig in den Vorlesungen) für viele hilfreich.

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