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Tolvan

Erste Fragen eines Interessenten (Soziale Arbeit)

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Hallo,

da ich von den unzähligen Web Auftritten usw einfach mal erschlagen hier stehe (bzw sitze:), hoffe ich einfach mal hier auf etwas konkretes, stirbt ja zuletzt die Hoffnung und so :)

Meine Situation ist folgende:

Ich studierte noch zu Diplom Zeiten an einer bayerischen FH "Soziale Arbeit", habe dies bis zum Vordiplom (nach den 3 Semsetern Regelstudienzeit) gemacht. Die beiden Praxissemester (4.& 5. waren das damals) wurden ebenfalls mit Erfolg abgelegt (Bescheinigungen und alles liegt vor). Aus persönlichen Gründen endete hier meine Hochschullaufbahn.

Inzwischen arbeite ich seit etwa 4 Jahren bei einem kirchlichen Träger der Behindertenhilfe und habe die Ausbildung zum Heilerziehungspflger abgeschlossen.

Ich suche nun, im Idealfall, die Möglichkeit an mein Vordiplom anknüpfend das Studium der SA erfolgreich zu beenden, am besten dazu noch Berufsbegleitend zu einer 40 Stunden Woche im Schichtdienst auf "meiner" Wohngruppe.

Danke schon mal im vorraus:)

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Das war Deine Vorgeschichte. Und wo genau ist die Frage? Suchst Du nach einer geeigneten Hochschule? Oder wie können wir Dir helfen?

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Gute Frage:)

Falls Du einen Fernstudiengang suchst, den gibt es, und Du kannst Dir dafür sicher auch Teile Deines Studiums anerkennen lassen.

Ich arbeite auch Vollzeit und mach das Studium SA auch berufsbegleitend.

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Wie lange ist das Studium bei dir denn her? Habe ich das richtig verstanden, dass du das Studium vor dem Abschluss abgebrochen hast, und nicht aufgrund von endgültig nicht bestandenen Leistungen exmatrikuliert wurdest?

Wie Lernhilfentk schon sagt, es gibt die Möglichkeit, per Fernstudium berufsbegleitend Soziale Arbeit zu studieren.

Was dir dann von deinem Erststudium angerechnet werden kann, müsstest du direkt mit dem Prüfungsamt der Hochschule klären.

Und du würdest dann jetzt einen Bachelor erwerben, kein Diplom.

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Vielen Dank euch schonmal, das macht doch Hoffnung!

@lernhilfentk:

So wie ich das auf den Seiten der FH Koblenz und angeschlossenen Hochschulen verstanden habe, gilt dort überall ein maximum von 20 Wochenstunden Arbeit und ein Einverständnis des Arbeitgebers. Hast du da etwas individuell vereinbaren können, in persönlichen Gesprächen geklärt? Das hört sich nämlich schonmal super an!

@Markus Jung:

Das Vordiplom ist von 2004, die Praxissemester habe ich anschliessend gemacht. Danach war ich zwar noch etliche Semester eingeschrieben, habe aber keine Leistungsnachweise mehr abgelegt. Es gab also keinen einzigen "Nicht bestandenen" Leistungsnachweis.

Das mit dem Bachelor ist natürlich kein Problem :).

Grüße

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Äh ne das ist falsch:

Es gilt ein Minimum von 15 Wochenstunden. Ich arbeite auch Vollzeit und hab 39 Stunden/Woche.

Einverständnis des AG braucht es in diesem Sinne nicht. Es gibt lediglich eine Art Praxissemester, das Du durch die mind. 15 Stunden erfüllst. Je nach Prüfungsordnung sind das glaub ich 800 oder 900 Stunden, und die müssen durch eine fachlich geeignete Person angeleitet worden sein. Ich studiere nach einer älteren Prüfungsordnung, und da war es möglich, sich Teile der Ausbildung in einem pädagogischen Beruf anrechnen zu lassen. Das war bei mir der Fall, daher brauch ich keine Anleitung und daher auch keine Genehmigung des AG. Selbst wenn man das über den eignen AG nicht machen kann, kann man immer noch ein Praktikum oder sowas machen.

In Deinem Fall glaube ich aber, dass Du da was von Deinem Studium anrechnen lassen könntest.

Insgesamt ergeben diese Praxisstunden 30 Credit Points, und Du kommst damit in Koblenz auf 210 cps insgesamt. Da an manchen Hochschulen im Verbund "nur" 180 Credit Points vergeben werden, weiß ich nicht, ob das ganze Thema überhaupt relevant für Dich ist.

Bist Du in Bayern? Da wäre ja München super für Dich?

Ach ja, eine Vereinbarung mit dem AG hab ich trotzdem: ich habe nach finanzieller Unterstützung gefragt, die nicht bekommen, dafür eine Beteiligung an den Präsenztagen, für die ich sonst meinen kompletten Urlaub opfern müsste. Insgesamt sind das 16 Tage im Jahr, in Koblenz 8x Freitag+ Samstag.

Finanzierung läuft bei mir über das Aufstiegsstipendium, das ich ergattern konnte.

Das Studium an sich ist sehr angenehm und macht mir persönlich viel Spaß.

VG

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Oh wowi, du bist ja mal DER Treffer für meine Fragen/Unklarheiten! Nu musste mir nur noch deine Adresse durchgeben dann schick ich ne Flasche Schampus rüber:)

Bayern zwar, ja, aber ganz im Norden oben, denke mal Fulda wäre wahrscheinlich das nähste für mich.

Wenn du nochmal die Zeit findest, wie hast du die ganzen Geschichten (wie viele Stunden du arbeitest, wie das mit den Praxissemestern etc läuft) denn verinbart? Also erst ganz normal beworben, oder direkt mit der Studentenberatung vor Ort Termin gemacht und Vereinbarungen? Also...das hört sich alles so nach "individuell vereinbarten" Geschichten an, bin mir nun nicht ganz sicher was quasi der erste Schritt wäre.

Und wenn du mir dann evtl sogar noch einen kleinen, kurzen Überblick zu Themen und Umfang der EIngangsprüfung umreissen könntest -.-

Merci schonmal, das macht soviel Hoffnung und fetzt einfach nur!

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Oh danke für die Lorbeeren;)

Ich kapier jetzt nicht so ganz, was Du mit "individuell vereinbarten Geschichten" meinst??

Das Aufstiegstipendium ist ein offizielles Programm, das nicht wirklich direkt auf einer Vereinbarung beruht, sondern darauf, in einem Auswahlverfahren genommen zu werden. Die Geschichte mit meinem AG war individuell, aber ist sicher kein Einzelfall hier im Forum.

Das mit der Anerkennung von Leistungen aus meiner Ausbildung war eine offizielle Regelung, die mein halber Kurs (Minimum) in Anspruch genommen hat. Erwähnt hab ich das nur wegen Deiner Frage nach der Genehmigung durch den AG, die Du definitiv nicht brauchen wirst.

Vielleicht versteh ich Deine Frage aber auch nicht so wirklich, kannst ja nochmal sagen.

Ich beschreib jetzt einfach mal der Reihe nach, wie das bei mir abgelaufen ist:

- ich hab mich erst über alle möglichen Studiengänge erkundigt, und bin dann auf 2 gestoßen, die mich beruflich weiterbringen konnten: BiWi an der Fernuni Hagen, und BASA. BASA war mein Favorit, da es ähnlich funktioniert wie das Telekolleg (das ich zu dem Zeitpunkt absolviert habe) + am besten von den beiden Studiengängen zu meinem Berufsfeld (HEP) passt.

- als nächstes bin ich zu meinem Chef gegangen, beide Modulhandbücher vorgelegt, und gefragt, was in Frage kommen würde, wenn ich Unterstützung durch den AG haben will. Er hat meinen Favoriten bestätigt. Das war wichtig, weil BASA eben auch beinhaltet, dass ich an manchen Tagen zu den Präsenzen muss, und daher war in meinem Fall nur mit AG dieser Studiengang möglich. Dann hab ich nen Antrag gestellt, indem ich um finanzielle Unterstützung gebeten habe. Ich habe stattdessen eine Beteiligung an den Präsenztagen bekommen, so dass mir das Studium zwar nicht finanziert, aber ermöglicht wurde. Insgesamt hab ich die ganze Geschichte recht locker gesehen, studiert hätte ich auf jeden Fall, die Frage war nur was, und, welche Konditionen mir mein AG anbietet (wenn mir das nicht gepasst hätte, hätte ich das nämlich auch abgelehnt).

- Dann hab ich mich ohne Studienberatung etc. direkt bei BASA angemeldet. Ich hatte vorher bei einer BASA-Studentin schauen dürfen, wie das so abläuft. Für Biwi hatte ich mich im Studienzentrum beraten lassen, aber bei BASA war ich einfach total sicher. Bei der Anmeldung muss man verschiedene Formulare einreichen (holla die Waldfee, dass waren echt viele), das steht aber alles dran, was man da machen muss. Und da war auch der Nachweis über die Arbeitszeit zu erbringen. Dazu hat die Kopie des Arbeitsvertrages in meinem Fall ausgereicht, da musste ich dann auch niemanden belästigen. Da steht ja schön gemütlich die Arbeitszeit drauf, und die hat sich ja nicht verändert, nur weil ich studiere.

- Dann kam auch schon die Bescheinigung über Gebühren etc., Koblenz hat keine Aufnahmeprüfung, daher kann ich da nichts sagen, nur einen NC. Liegt auch daran, dass Koblenz keine Studiengebühren verlangt= großer Ansturm.

- Als nächstes hab ich mich für das Aufstiegsstipendium beworben und das auch bekommen. Zumindest bei uns an der Hochschule machen wir Stipendiaten ordentlich Werbung dafür, Du kannst das auch bei der ZFH sehen (bei den Finanzierungstipps) und natürlich Google.

- Last but not least wurden wir während des Studiums darauf hingewiesen, dass man sich eben Teile der Ausbildung anerkennen lassen kann. Ich hab einfach den Vordruck von der Studienplattform übernommen und eingereicht, und fertig war die Laube.

Im Alltag läuft das dann so, dass ich ganz normal arbeite, und einfach in den Dienstplan eintrage, wenn ich nicht da bin. Als Gruppenleitung ist das letztlich sowieso nicht ganz so das große Problem. ;) Allerdings weiß ich und jeder auch, wenn die Bude brennt, kann ich auf einen Präsenztag verzichten. Letztlich besteht während eines Präsenzmoduls 50%ige Anwesenheitspflicht ( zumindest bei uns in Koblenz ist das so). Das heißt aber auch, dass man dann eine Ersatzleistung für die anderen 50% bringen muss. Das kann im schlimmsten Fall ne Hausarbeit extra sein.

Und der Rest, also Freizeit, Arbeit, Studium, das vereinbart sich irgendwie ganz gut miteinander. Da kann ich nicht klagen, das ist aber auch ne sehr individuelle Geschichte, und es gab auch Leute bei uns, die das nicht geschafft haben und dann aufgehört haben.

So ich hoffe ich hab die Frage mit den "Vereinbarungen" dadurch beantworten können?

VG

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Hallo!

Ahjoi, das haste mal super auf Papier gebracht! Genausowas habe ich mir erhofft/gewünscht hier in Erfahrung zu bringen. Sorry, dass ich mich solange nicht gemeldet habe, der Punkt mit "die Bude brennt" traf die letzten Tage auch auf meinen Arbeitsplatz zu, dementsprechend war ich gut gestresst und kam zu quasi gar nix:)

Das nähste für mich wäre auf jeden Fall Fulda, ich mach mich dann mal genau bei denen schlau was und wies da so zugeht.

Dir, nochmal, nen riesen Danke Schön, hast mir unglaublich geholfen und Eckpunkte klarstellen können (wär ich bei facebook gäbs n Daumen :D )

Grüße!!

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Bitteschön:lol:

Ach ja mir fällt noch grade was ein: Bei uns ist es so, dass Hotels spezielle Rabatte für die Studenten anbieten;) Vielleicht gibt es sowas in Fulda auch? Ich würde mal frech nachfragen!

VG

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